Piusbruderschaft
Ein aufgezwungener Dialog
Ich befürworte den Dialog nicht, weil man über die Wahrheit des katholischen Glaubens keine ernsthaften Dialoge führen kann. Erzbischof Marcel Lefebvre († 1991) im Interview.
Erzbischof Lefebvre liegt in Ecône begraben.
Erzbischof Lefebvre liegt in Ecône begraben.
© fsspx.info
(kreuz.net) Im Jahr 1978 sprach ein US-Journalist mit dem Gründer der Piusbruderschaft, Erzbischof Marcel Lefebvre († 1991). Das Interview durfte aufgrund einer Intervention hoher kirchlicher Kreise nicht veröffentlicht werden. Hier der siebte Teil des Gespräches.

Warum messen Sie Papst Pius V. mehr Bedeutung zu als Papst Paul VI.? Es handelt sich doch bei beiden um Päpste. Akzeptieren Sie die Lehre über die päpstliche Unfehlbarkeit nicht? Glauben Sie, daß dieser Lehrsatz mehr für den einen als für den anderen gilt?

Ich denke, daß Papst Pius V. seine päpstliche Unfehlbarkeit bereits in Anspruch nahm, weil er alle Begriffe benutzte, welche die Päpste normalerweise verwenden, wenn sie ihre Unfehlbarkeit ausdrücken wollen.

Papst Paul VI. sagte dagegen, daß er seine Unfehlbarkeit nicht benützen wolle.

Wann?

Er tat das, indem er keinen Glaubenssatz unverfehlbar verkündete, wie das andere Päpste vor ihm taten. Keines der Dekrete des Zweiten Vatikanums wurde mit dem Gewicht der Unfehlbarkeit verabschiedet.

Außerdem hat Paul VI. seine Unfehlbarkeit im Hinblick auf die Messe nicht wahrgenommen. Er hat die von Papst Pius V. verwendeten Ausdrück nicht benützt, als er entschied, daß die Neue Messe den Gläubigen aufgezwungen worden sollte.

Ich kann die zwei Promulgationsdekrete nicht vergleichen, weil sie komplett verschieden sind.

Hat Papst Paul VI. jemals erklärt, nicht an die päpstliche Unfehlbarkeit zu glauben?

Nein. Er hat das nie ausdrücklich gesagt. Aber Papst Paul VI. ist ein Liberaler. Er glaubt nicht an die Beständigkeit der Dogmen. Er glaubt nicht, daß ein Dogma für immer unverändert bleiben muß. Er ist für einige Veränderungen, die sich nach den Wünschen der Menschen richten. Er ist für Änderungen, die einen laizistischen und modernistischen Ursprung haben. Das ist der Grund, warum es für ihn so problematisch ist, eine Wahrheit für immer festzuschreiben. Tatsächlich haßt er es wie die Pest, so etwas zu tun. Er fühlt sich unbehaglich, wann immer solche Situationen auftauchen. Diese Einstellung spiegelt den Geist des Modernismus wider. Bis zum jetzigen Augenblick hat der Papst seine Unfehlbarkeit in Glaubens- oder Sittenfragen nie verwendet.

Hat sich der Papst selber als Liberalen oder Modernisten bezeichnet?

Ja. Der Papst hat das beim Konzil, das kein pastoral ausgerichtetes Konzil war, gesagt. Er hat das auch in seiner Enzyklika „Ecclesiam Suam“ deutlich gemacht. Er hat erklärt, daß diese Enzyklika keine Tatsachen definiere, sondern daß er wünsche, daß sie als Ratschlag angenommen werde und zum Dialog führe.

In seinem „Credo des Gottesvolkes“ sagte er, daß er nicht wünsche, seine Unfehlbarkeit zu benutzen. Das zeigt klar, wo seine Schwerpunkte liegen.

Erzbischof Lefebvre (1905-1991)
Erzbischof Lefebvre stammt aus Tourcoing in der Diözese Lille in Frankreich.Unerlaubte Bischofsweihen am 30. Juni 1988

Am Mikrofon: Der emeritierte Bischof Antônio de Castro Mayer. Hinter ihm sein damaliger Sekretär und heutiger Bischof der altgläubigen Apostolischen Administratur Campos."Ich beschwöre Sie, entfernen Sie alles, was verhindert, daß Kinder kommen! Der liebe Gott kann ihrem Haus nichts Schöneres schenken, als daß Sie viele Kinder haben. Trachten Sie kinderreiche Familien zu sein." (Mons. Lefebvre bei seinem 25. Priesterjubiläum)

Erlaubt ihnen nicht gerade seine Offenheit für den Dialog, mit ihm nicht im letztendlichen Gegensatz zu stehen?

Ja. Von einem liberalen Standpunkt aus, muß dieser Dialog erlaubt werden. Wenn der Papst seine Unfehlbarkeit in Angelegenheiten des Glaubens und der Moral nicht nutzt, ist man sehr viel freier, über seine Worte und Taten zu diskutieren.

Von meinem Standpunkt aus, bin ich daran gebunden, mich dem zu widersetzen, was stattgefunden hat, weil es der unfehlbare Lehre der Päpste der letzten 2.000 Jahren widerspricht.

Ich befürworte einen solchen Dialog nicht, weil man nicht ernsthaft über die Wahrheit des katholischen Glaubens Dialoge führen kann. Es ist also geradezu ein umgedrehter Dialog, der mir aufgezwungen wurde.

Was würde geschehen, wenn der Papst plötzlich seine Unfehlbarkeit benützte, um ihnen zu befehlen, ihm zu gehorchen?

In dem Maß, in dem der Papst seine Unfehlbarkeit als Nachfolger Petri in einer feierlichen Weise verwenden würde, glaube ich, daß der Heilige Geist ihm nicht erlauben würde, in diesem Moment im Irrtum zu sein. Natürlich würde ich dem Papst dann folgen.

Aber wenn sich der Papst auf seine Unfehlbarkeit berufen würde, um jene Änderungen zu unterstreichen, die Sie jetzt so stark ablehnen, wie wäre Ihre Einstellung dann?

Die Frage stellt sich nicht, weil der Heilige Geist glücklicherweise immer hier ist und sicherstellen würde, daß der Papst seine Unfehlbarkeit nicht für etwas verwenden würde, das der Lehre der katholischen Kirche widerspricht. Deshalb kann der Papst seine Unfehlbarkeit nicht benutzen, weil der Heilige Geist nie erlauben würde, daß solche Änderungen unter dem Siegel der Unfehlbarkeit stattfinden.

Aber wenn es doch so kommen sollte?

Das ist undenkbar. Aber sollte es doch so kommen, würde die Kirche aufhören zu existieren. Das würde heißen, daß es keinen Gott gibt. Denn Gott würde sich dann selber widersprechen. Das ist unmöglich.

Aber ist die Tatsache, daß Papst Paul VI. auf dem Stuhl Petri sitzt, für Sie nicht genug, um alles zu befolgen, was der Stellvertreter Christi von Ihnen verlangt – genauso, wie es andere Katholiken machen?

Das ist leider ein Fehler und eine falsche Auffassung von der päpstlichen Unfehlbarkeit. Denn der Papst war schon vor dem Ersten Vatikanischen Konzil – bei dem das Dogma der Unfehlbarkeit verkündet wurde – unfehlbar. Das war keine plötzliche Erfindung. Die Unfehlbarkeit wurde damals viel besser verstanden als heute, weil man gut begriff, daß der Papst nicht in allem, was sich unter der Sonne ereignet, unfehlbar ist.

Er ist nur in sehr spezifischen Angelegenheiten des Glaubens und der Moral unfehlbar.

Zu dieser Zeit taten viele Kirchenfeinde alles, um dieses Dogma der Kirche ins Lächerliche zu ziehen und Falschauffassungen zu verbreiten. Die Kirchenfeinde sagten beispielsweise zu den Unwissenden und Naiven, daß ein Hund eine Katze sei, wenn der Papst das so sage, und es Pflicht eines Katholiken sei, diese Position blind zu akzeptieren, ohne sie zu hinterfragen.

Natürlich war das eine absurde Interpretation und die Katholiken wußten das.

Jetzt – da es ihren Zwecken nützt – arbeiten dieselben Feinde der Kirche sehr daran, daß alles, was der Papst sagt, fraglos als unfehlbar angenommen wird, fast so, als ob seine Worte von unserem Herrn Jesus Christus selbst geäußert würden.

Dieser Eindruck ist – obwohl sehr stark verbreitet trotzdem völlig falsch.

Die Unfehlbarkeit ist sehr stark beschränkt. Sie kommt nur bei sehr speziellen Fällen zur tragen, die das Erste Vatikanum sehr gut und detailiert definiert hat.

Man kann nicht sagen, daß der Papst immer, wenn er spricht, unfehlbar sei.

Heute ist es eine Tatsache, daß der Papst ein Liberaler ist und daß es am Zweiten Vatikanischen Konzil diese liberalen Bewegungen zur Zerstörung der Kirche entstanden sind – eine Zerstörung, von der man erwartet, daß sie jeden Tag eintrifft.

Nachdem die liberalen Ideen in die Seminarien, in den Katechismus und in alle Erscheinungsformen der Kirche eingedrungen sind, werde ich aufgefordert, mich nach diesen liberalen Ideen zu richten. Weil ich mich nicht hinter diese liberalen Ideen gestellt habe, welche die Kirche zerstören, gibt es Versuche, mein Priesterseminar aufzulösen. Deshalb wurde ich aufgefordert, keine Priester mehr zu weihen.

Es wird ein extremer Druck auf mich ausgeübt, mich anzupassen und diese zerstörerische Ausrichtung der Kirche zu akzeptieren. Doch ich werde diesem Weg nicht folgen.

Ich kann nicht akzeptieren, mit dem im Widerspruch zu sein, was die Päpste seit zwanzig Jahrhunderten gelehrt haben. Ich und alle, die mich unterstützen, gehorchen den Päpsten, die vor uns waren – oder wir gehorchen dem gegenwärtigen Papst.

Wenn wir dem gegenwärtigen Papst gehorchen, dann sind wir gegenüber allen vorhergehenden Päpsten ungehorsam.

Schlußendlich enden wir im Ungehorsam gegenüber dem katholischen Glauben und Gott.
Der Artikel ist Teil der folgenden Reihe:
1. Das Interview, das nicht veröffentlicht wurde 2. Die Mehrheit der Menschen zieht Traditionen und Ordnung dem Chaos vor 3. Wir bestehen nicht auf Ritualen um der Rituale willen 4. Die neue Messe ist eine zweideutige, fragwürdige Messe 5. Christen und Moslems haben nicht den gleichen Gott
6. Ein aufgezwungener Dialog
7. Ich habe keinen Zweifel, daß Gott uns leitet 8. Fühlen Sie sich manchmal isoliert?
      
29 Lesermeinungen
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#30   Marcelus   17:07:58 | Donnerstag, 3. Juli 2008
In der heutigen Zeit nicht
Lesen von Häretikern zieht das eigentlich Exkommunikatin nach sich??
Früher konnte man exkommuniziert werden, oder schon für den Besitz von Büchern in Kerkern des Staatskirchentums landen, und sogar verbrannt werden.
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#29   Benedikt   16:54:54 | Donnerstag, 3. Juli 2008
@ Pascal
Lesen von Häretikern zieht das eigentlich Exkommunikatin nach sich??
Nein.
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#28   Aleph †   12:31:50 | Donnerstag, 3. Juli 2008
Pascal123
Lesen von Häretikern zieht das eigentlich Exkommunikatin nach sich??
Das wird zwar nicht mehr so rigide wir früher gehandhabt. Aber de iure ist es immer noch möglich, exkommuniziert zu werden.
Sie haben mit dem Hinweis auf den Artikel nicht ganz so glaubensfesten und ins Sektiererische abgleiten wollende Katholiken einen ziemlichen Bärendienst erwiesen, im Hinblick auf deren Seelenheil, das durch die Lektüre des häretischen Artikels zertrümmert werden könnte… *grip :&)
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#27   Pascal123   12:21:51 | Donnerstag, 3. Juli 2008
@Aleph
tschuldigung.
Natürlich war es nicht meine Absicht den interessierten Beobachter zum lesen dieses Artikels zu verführen, nichts läge mir ferner als den Fokus auf den schmarrn dieser Seite zu setzen.
Zumal natürlich dadurch auch das Seelenheil der Leser in eklatanterweise gefährdet wird.
Lesen von Häretikern zieht das eigentlich Exkommunikatin nach sich??
Dann nochmal eine herzliche Einladung an die achso aktuelle Redaktion, Sonntag ist CSD in Köln.Ich hoffe das Sie zahlreich erscheinen, nur dann kann dieses Event wieder zum Höhepunkt des Schwulen Sommers werden.
Besonderes Augenmerk bitte ich aber die Redaktionsteilnehmer auf Ihre Garderobe zu legen. Bitte kleiden Sie sich in die aktuellsten Häkeldeckchen die die Kollektion Ihrer Mütter her gibt. Bitte nicht die alten plörren auftragen.
Natürlich wären wir auch sehr auf die Teilnehmer einer Gegendemo gespannt aber leider scheint dies nicht gefruchtet zu haben, aber vielleicht bietet Frau Meves ja noch die letzten auf“RECHTEN“ Kämpen im Kampf gegen die Homos auf.
Zu wünschen wäre es Ihr als einziges Erfolgserlebniss ja schon.
Übrigens ruft man beim CSD in Köln ALOHA dabei ist das A am ende zu näseln das macht es authentischer, und das rechte Handgelenk ist beim ausruf abzuknicken, wir wollen ja nicht das Sie auffallen.
Ich feu mich schon auf die Artikel passt ja zur Wochenend-Thematik.
ALOHA
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#26   Benedikt   12:07:10 | Donnerstag, 3. Juli 2008
Dzdz…
was für eine modernistische Grabtafel ;-).
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#25   Aleph †   11:41:42 | Donnerstag, 3. Juli 2008
Pascal123
Es wäre schon gut gewesen,
wenn Sie die markanten
Stilblüten des Artikels, in Ihrem
Beitrag an den Pranger
gestellt hätten.
Jetzt ist der interessierte
Leser gezwungen, sich der
Mühe zu unterziehen,
das vor Aktualität strotzende
Interview zu lesen.
Muss das sein…?
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#24   Pascal123   11:37:41 | Donnerstag, 3. Juli 2008
Aktuell
Na da sind wir ja wieder mal aktuell.
Wenn es Kreuz.net nicht gäbe, was würde ich dieses Interview vermissen.
Das Weltgeschehen wird hier praktisch ja noch kochendheiß serviert, wundervoll.
Vielen dank für dieses Instrument der aktuellen Berichterstattung.
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#23   HeinrichderZweite   21:39:41 | Mittwoch, 2. Juli 2008
Lieber Florian Geyer,
Glauben Sie das das Papstamt einen lebendigen peumatischen überweltlichen Charakter mit tatsächlicher Bindegewalt hat oder nicht.
Oder ist er ein blosser Beamter der getreu über das Lehramt wacht.
… sowohl als auch. Das kirchliche Lehramt wurde von Christus eingesetzt, damit es in Fortsetzung der Sendung Christi alle Menschen bis ans Ende der Zeiten sicher und zuverlässig in die geoffenbarte Wahrheit einführe und diese Wahrheit wie einen kostbaren Schatz unvermindert, unverfälscht bewahre.
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#22   Florian Geyer   21:22:36 | Mittwoch, 2. Juli 2008
die Wahrheit ist Christus/Gott
das Lehramt ist dazu da verbindliche Aussagen zu machen, und Irrtümern zu vermeiden.
Glauben Sie das das Papstamt einen lebendigen peumatischen überweltlichen Charakter mit tatsächlicher Bindegewalt hat oder nicht.
Oder ist er ein blosser Beamter der getreu über das Lehramt wacht.
Wir wissen doch ganz genau das man nicht sagen kann das sich V2 Dokumente explizit GEGEN das Lehramt wenden, vielmehr gibt es interpretatiosbedürftige Stellen die unterschiedlich ausgelegt und missbraucht werde.
Aber wenn man generell den Blick hat dass in der nachkonziliaren Kirche alle schlecht sind ist das falsch, es gibt solche und solche…
Es gibt viele in der Kirche die opfern sich auf für die wahrheit und für Besserungen und ziehen sich nicht zurück ins Wolkenkuckucksheim.
(aber diese Themen wurden hier schon so oft durchgekaut ohne dass jemand seine Meinung änderte – es wird langweilig)
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#21   HeinrichderZweite   21:10:44 | Mittwoch, 2. Juli 2008
Lieber Florian Geyer,
irgendwie wünsche ich mir, dass Sie lernten das Wichtige vom Unwichtigen zu unterscheiden. Keiner kann in Gemeinschaft mit Christus stehen, wenn er sich nicht dem kirchlichen Lehramt unerwirft. Im kirchlichen Lehramt unterwirft er sich Christus selbst.
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#20   Brandenburgis   21:07:50 | Mittwoch, 2. Juli 2008
FLorian, Florian
Wie kannst Du nur so TIEF sinken? Wenn das Deine Mutter … na ja sagen wir mal Deine Großmutter wüßte …
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#19   Florian Geyer   21:06:43 | Mittwoch, 2. Juli 2008
Heinrich
das Resultat ist dasselbe (Trennung/Spaltung) die Begründungen sind andere und begründen kann man stets immer alles.
Luther hatte wohl auch recht mit einigen Misständen die sich einisteten aber was lernt man daraus: Spaltung ist ganz pfui.
Modernistische Leerstuhlinhaber verzapfen ihren Nonsens auch offiziell innerhalb der Kirche und nutzen den Apparat.
Warum seit Ihr nicht so schlau dasselbe zu machen…
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#18   HeinrichderZweite   20:53:00 | Mittwoch, 2. Juli 2008
Lieber Florian Geyer,
Traditionalmodernismus
… viel Speß beim Kampf gegen schwarze Schimmel. N janz schwerer Kampf gegen was zu kämpfen was es jar nischt gibt.
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#17   Florian Geyer   20:50:53 | Mittwoch, 2. Juli 2008
na lieber Brandenburgis
Denke daran, daß der härteste Kampf Dir noch bevor steht (falls Du überhaupt je gekämpft hast und hier nicht nur simulierst …)
kämpfen muss man immer (vor allem gegen den Liberalmodernismus und den Traditionalmodernismus)
denn wer nicht ficht hat schon verloren ;-)
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#16   Brandenburgis   20:41:23 | Mittwoch, 2. Juli 2008
Florian, Florian
wie tief bist du gesunken … Denke daran, daß der härteste Kampf Dir noch bevor steht (falls Du überhaupt je gekämpft hast und hier nicht nur simulierst …)
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#15   Florian Geyer   20:31:41 | Mittwoch, 2. Juli 2008
Bochumer
Sid se bei den Zeugen Jehovahs oder bei der Fsspx?
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#14   ExBochumer †   20:07:41 | Mittwoch, 2. Juli 2008
Typischer …
Schönborn-Adept.
^-^
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#13   Brandenburgis   19:52:14 | Mittwoch, 2. Juli 2008
Wiener
Gesprächsniveau durch permanente Lügerei und Hetzerei? Worüber wollen Sie denn „sprechen“? Über kirchliche Angelegenheiten jedenfalls nicht.
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#12   pneumat   19:33:09 | Mittwoch, 2. Juli 2008
Das ist die Wahrheit
Die Früchte des verdorrten Baums (kleines Lamento)
Ein orthodoxer Gläubiger erzählte. Als er nach Deutschland kam, vermisste er tief spirituelles Leben und versuchte die westlichen Gottesdienste zu besuchen. In evangelischen Kirchen fühlte er sich wie im Krematorium: kalt und geistlos. In katholischen Gotteshäusern war es einbißchen besser, dort glimmte es noch. Ein katholischer Freund lud ihn zum Einkehr in ein altes katholisches Kloster ein. Da während der lateinischen Messe, vom gregorianischen Mönchchor berührt, vergoss er zum ersten Mal seines Aufenthaltes in De die Tränen, die in seiner Heimatkirche normal waren. Beeindruckt kam er in einigen Jahren da wieder. Der geniale Organist – ein alter Mönch – war bereits verstorben. Im Klöster herrschte ein neuer Abt und Geist. Nach der Messe bat orthodoxer Gast den Abt ihm Segen zu spenden. Der Abt guckte ihn befremdlich an. Ein frommer alter Mönch erklärte ihm: er sei ein Orthodoxer, bei ihnen ist es übrig, und er zeigte dem Abt die alte vergessene Geste des Segens. Der modernistische Abt verwirrte sich in fast kriminellen Gebärden, seine Sprache war auch nicht die feinste, fast die jugendliche Fäkalsprache. Er versuchte damit modern auszusehen, um junge Leute „zu gewinnen“. Dem alten Mönch war es alles sehr peinlich. Das Kloster hatte keinen Nachwuchs und war zum Aussterben verurteilt. Die Mönche aßen Fleisch, was für orthodoxe Mönche undenkbar ist. Die Gläubigen gingen ohne Beichte zur Kommunion usw. usf.
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#11   wiener   19:30:28 | Mittwoch, 2. Juli 2008
@ brandenburgis
kleiner vorschlag:
ersparen sie sich und uns doch einfach ihre vulgären und primitiven tiraden.
es würde dadurch zumindest ansatzweise ein gesprächsniveau gewahrt werden.
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#9   wiener   19:21:19 | Mittwoch, 2. Juli 2008
präzise begründung?
die verunglimpfung von paul VI. als „liberal“ und „modernistisch“ soll „präzise begründet“ sein? mit dem hinweis, dass er manche „situationen wie die pest hasse“?
der erzbischof tritt hier in einer überheblichen und respektlosen weise auf und erhebt sich zum richter über den nachfolger petri. und wie der herr, so’s g’scherr …
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#8   möchtegern-kathole   19:05:26 | Mittwoch, 2. Juli 2008
@wiener
Nicht selbstgefällig und arrogant, sondern mit präziser Begründung. Das ärgert seine Gegenspieler ja am meisten, dass er seine Thesen genau begründet.
Und auch das Schisma bleibt eine Erfindung, egal wie oft man das wiederholt.
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#7   wiener   18:52:43 | Mittwoch, 2. Juli 2008
selbstgefällig …
… und arrogant tritt der schismatiker hier auf.
kein wunder, dass seine epigonen ihm nacheifern.
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#6   matt2 †   17:49:29 | Mittwoch, 2. Juli 2008
@pneumat: da stimme ich ihnen zu…
es ist einfach lächerlich, wie die Traditionalisten es darstellen wollen, als ob vor diesem läppischen Konzil alles in Butter gewesen wäre. Man müsste sich vielmehr fragen: hat es diese Kirche eigentlich jemals wirklich verstanden eine glaubwürdige Gemeinschaft der Wahrheit und Liebe zu sein? Und wessen Schuld ist es aber, was sind die inneren Umstände dafür, dass es mit der Zeit zu all dieser Unzufriedenheit und diesen Zerwürfnissen kam? Darüber müsste man sich einmal wirklich Klarheit verschaffen zum Wohle der Menschen.
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#5   pneumat   16:52:05 | Mittwoch, 2. Juli 2008
Erzbischof Marcel Lefebvre
Doch ich werde diesem Weg (der Zerstörung) nicht folgen.
Lieber EB Lefebvre, mutig und doch naiv. Diese Zerstörung begann schon vor Jahrhunderten. Die Anzeichen waren zunächst Abschied der Ostkirche vom willkürlichen, machtsüchtigen, verräterischen, hinterhältigen und verweltlichten Rom dann die Empörung des gläubigen Volkes, dessen Sprachrohr Luther wurde, leider selbst Häretiker wie sein Gegenpol, dann schleichende FM-Revolte. Das selbstaufopfernde Pathos des frommen Bischofs und seiner Nachfolger ist sympathisch doch alles viel zu spät.
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#4   Przybislav Iamesseblo   16:46:02 | Mittwoch, 2. Juli 2008
auf der Grundlage des Glaubensverständnisses
Der Erzbischof beruft sich auf das Glaubensverständnis, das sich zwar entwickelt aber in seinem Kern immer gleich geblieben ist, während beim Frevler Montini die Wahnvorstellungen seines Vorgängers Roncalli ausschlaggebend waren
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#3   matt2 †   16:20:22 | Mittwoch, 2. Juli 2008
gut, dieses Erbsündedogma ist aber auch ein Quatsch…
das ist geradezu eine Neurose dieser Kirche. Wenn sie glaubt das in Eingebung des hl. Geistes empfangen zu haben, dann muss man an der Richtigkeit des ganzen Systems zweifeln.
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#2   HBR   16:19:20 | Mittwoch, 2. Juli 2008
Wie selbstgerecht muss man sein
Das Interview entlarvt einmal mehr die Selbstgefälligkeit des Sektengründers „Erz“bischof Lefebvre. Er nimmt tatsächlich für sich herraus, dem Papst nicht gehorsam sein zu müssen.
Am besten ist der letzte Absatz:
Schlußendlich enden wir im Ungehorsam gegenüber dem katholischen Glauben und Gott.
Das ist es, wo der Ungehorsam von Lefebvre und seinem Nachfolger, dem Guru „Bischof“ Fellay hingeführt hat.
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#1   Alois Bischof   16:03:07 | Mittwoch, 2. Juli 2008
Ora pro nobis!
Es gibt also nur die wahre Einheit Christi, nämlich in den katholischen Glaubenswahrheiten (Dogmen), im einen Glauben.
Diese Einheit ist vom Neo-Modernismus und vom Liberalismus auf und nach dem sog. II. Vaticánum zerstört bzw. in Frage gestellt worden.
Dieses Problem muß zuerst in und von „Rom“ gelöst werden und erkannt, bevor ein „Ausgleich“ stattfinden kann.
Dialoge sind gut, wenn die andere Seite (der modernistische post-1965 Vatikan) offen für Kritik ist.
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