Piusbruderschaft
Offiziell abgelehnt
Der Dialog mit den Lefebvristen stellt den ökumeneerprobten Vatikan vor neuen Herausforderungen. Denn plötzlich reichen Diplomatie und Reden um den Brei nicht mehr. Die wollen über den Glauben sprechen.
Drei Bischöfe der Piusbruderschaft bei einer jüngsten Priesterweihe in Ecône.
Drei Bischöfe der Piusbruderschaft bei einer jüngsten Priesterweihe in Ecône.
© fsspx.info
(kreuz.net, Vatikan) Der Obere der Priesterbruderschaft Sankt Pius X., Mons. Bernard Fellay, hat dem Papst einen Brief geschrieben.

Darin antwortet er auf die fünf Bedingungen, die seiner Bruderschaft vom Heiligen Stuhl für eine Rückkehr zur vollen Gemeinschaft gestellt wurden.

Inhalte dieses Briefes sind offenbar der französischsprachigen römischen Nachrichtenagentur ‘I.Media’ zugespielt worden.

In seiner Antwort hat der Generalobere offenbar verlangt, daß der Dialog „auf der Ebene der Glaubenslehre“ angesiedelt werde. Dabei soll jede Voreiligkeit vermieden werden.

Mons. Fellay betont auch, daß „die vorausgehende Aufhebung der Exkommunikationsdekrete des Jahres 1988 das Klima eines solchen Dialoges verbessern“ würde.

Die Information wurde genau zwanzig Jahre nach der Exkommunikation von Erzbischof Marcel Lefebvre, seines Mitkonsekranten Mons. Antônio de Castro Mayer († 1991) und der vier von ihm geweihten Bischöfe bekanntgegeben.

Am 1. Juli 1988 publizierte die vatikanische Bischofskongregation ein Dekret, das die vorausgegangenen Konsekrationen als schismatischen Akt bezeichnete und erklärte, daß die sechs darin involvierten Bischöfe automatisch exkommuniziert seien.

Die Bedeutung der vom Vatikan vorgelegten fünf Punkte sieht Mons. Fellay vor allem im diplomatischen Bereich:

„Diese Bedingungen scheinen eher darauf zu zielen, ein günstiges Klima für einen weiteren Dialog zu schaffen als präzise Vereinbarungen über bestimmte Punkte zu erreichen.“
      
41 Lesermeinungen
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#42   Marcelus   20:17:21 | Sonntag, 6. Juli 2008
@HeinrichvonOferdingen: Genau das ist es ja!
Der sel. Johannes XXIII. hat ausdrücklich verfügt, daß das „Pastoralkonzil“ niemanden ausschließen soll.
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#41   HeinrichvonOfterdingen   15:29:59 | Donnerstag, 3. Juli 2008
Lieber Zwobbel,
Das sind also Revisionen von Teilen in
NOSTRA AETATE (kein Dekret, sondern Erklärung/Declaration)
UNITATIS REDINTEGRATIO
DIGNITATIS HUMANAE
GAUDIUM ET SPES (keine Erklärung, sondern pastorale Konstitution)
Und siehe da: keiner der Texte ist dogmatisch!!!
… wo ist also das Problem, wenn diese Texte von jemandem abgelehnt werden. Dogmatisch sind diese Texte eh nicht.
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#40   Marcelus   15:18:05 | Donnerstag, 3. Juli 2008
@HBR: Der Papst hat grundsätzlich Anspruch auf absoluten Gehorsam,
aber Gehorsam gegenüber dem Papsttum und der regulären Papsthierarchie steht nicht über dem unverfälschten apostolischen katholischen Glauben,
und der wird in den regulären deutschen Theologiefakultäten nicht gelehrt,
abgesehen davon, daß die DBK selbst Papstungehorsam betreibt.
Ungehorsam gegen den Papst und das universelle Lehramt der Kirche bedeutet…nichts weniger, als den Ungehorsam gegenüber unserem Herrn Jesus Christus. Diejenigen, die nicht bereit sind, der Kirche den Gehorsam zu schenken, essen und trinken sich das Gericht. Möge die Lefebvre-Sekte rechtzeitig auf den Weg des Gehorsams gegenüber der Kirche zurückfinden und ihre Irrwege bereuen.
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#39   cantate   15:12:26 | Donnerstag, 3. Juli 2008
@ Regina
Oh, als großer Lehmann-Fan muss ich da leider anderes berichten … Aber ich fand immer, wenn er eingeschlafen ist, dass das auf sein rastloses Wirken für die Kirche zurückzuführen war. Schade, dass er jetzt offensichtlich langsam älter wird. Aber hoffentlich dient er auf dem Heiligen Stuhl von Mainz nach lange Zeit! Vivat!
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#38   Regina 1961   14:52:01 | Mittwoch, 2. Juli 2008
@iustus & natürlicher Betrachter
Doch, ich habe schon viele Gottesdienste mit Kardinal Lehmann gefeiert. Dabei sah er vielleicht manchmal müde aus, aber geschlafen hat er nie!
Ich kenne Richard Williams durchaus lebhafter. Und meine Naivität habe ich manchmal ganz gerne!
Regina1961
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#37   Alois Bischof   14:15:43 | Mittwoch, 2. Juli 2008
Lieber karljosef
Aber genau diese Punkte sind essentiell um die Legitimität des „erneuerten“ Rom, der Konzilskirche, richtig zu bewerten. Geht es da um die römisch-katholische Kirche, oder um die Ökumenische Weltgemeinschaftsvorbereiterin aller Religionen und Konfessionen, die ‘graue Kirche der Verlassung (…) eine wahrhafte Gemeinschaft der Unheiligen’ wie die Sl. Anna Katherina Emmerick sie sah.
Natürlich schätze ich die Leute in der Petrusbruderschaft usw. sehr, aber sie haben die Glaubensdiskussion völlig vergessen.
Was einem „Schisma“ angeht: es gibt nach dem offiziellen Rom kein Schisma zwischen der FSSPX und dem Hl. Stuhl.
Und sogar wenn: ein Schisma mit wem, mit welcher Entität? Die FSSPX hat niemals ordentliche Jurisdiktion beansprucht bzw. usurpiert oder eigene Rechtsgewalt angenommen. Im Gegenteil.
Die FSSPX ist im „Schisma“ mit dem (Neo-)Modernismus, mit modernistischen Pseudo-Hierarchen. Na klar. Die FSSPX ist nicht Teil der Einen-Welt-Religionsgemeinschaft. Aber die FSSPX ist in der authentischen Römisch-katholischen Kirche drin. Völlig römisch-katholisch. Da gibt es keinen Zweifel. Aber ist die Konzilskirche noch katholisch und legitim?
Das kann man nicht erst „drinnen“ analysieren, sondern ist eine wesentliche Vorbedingung bevor man „eintreten“ könnte.
Aber fast die ganze Welt setzt die Konzilskirche mit der Römisch-Katholischen Kirche (des Pius XII.) gleich. Völlig falsch, lächerlich und naiv – aber hartnäckiges Irrtum.
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#36   zwobbel   14:10:15 | Mittwoch, 2. Juli 2008
unicum <> unum
Mittwoch, 2. Juli 2008 10:47
misterunknown: unicum
müßte es dann nicht richtig heißen:„die einen einzigen Gott“ anbeten“…?!?! was inhaltlich einen gewaltigen Unterschied bedeutet!!!
Das scheint mir auch so. Aber so richtig gut Latein kann ich dann doch nicht.
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#35   Natürlicher Betrachter   12:12:27 | Mittwoch, 2. Juli 2008
nur ein Bild
Wer will schon anhand eines Bildes die Person beurteilen? Das ist doch ein bisschen naiv…!
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#34   iustus   11:03:44 | Mittwoch, 2. Juli 2008
@Regina
Wohl noch keinen mit Kardinal Lehmann gefeiert, wa?
Und damit spiele ich nicht auf seinen gestrigen Schwächeanfall an, sondern auf seine Gewohnheit, manchmal ebenso ruhig dazusitzen.
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#33   misterunknown   10:47:41 | Mittwoch, 2. Juli 2008
unicum
müßte es dann nicht richtig heißen: „die einen einzigen Gott“ anbeten“…?!?! was inhaltlich einen gewaltigen Unterschied bedeutet!!!
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#32   Regina 1961   10:19:48 | Mittwoch, 2. Juli 2008
Zum Bild
Was ist denn mit Richard Williamson los? Schläft der etwa bei einer Priesterweihe? So etwas habe ich bei einem Gottesdienst nun wirklich noch nicht erlebt!
Regina1961
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#31   zwobbel   09:18:51 | Mittwoch, 2. Juli 2008
„anerkennen“? (2.)
Ich hatte ja so auf dem schwammigen „anerkennen“ rumgeritten. Und also ob P. Schmidberger das schon geahnt hätte :-] , hat er in dem Gespräch im neuesten Rundbrief ganz konkret gesprochen:
„Wie Kardinal Stickler mir in Rom sagte, muss das Zw. Vatik.Konzil unbedingt revidiert werden.
Zum Beispiel
– das Dekret über die nichtchristlichen Religionen, welches das schreckliche Assisitreffen erst möglich gemacht hat;
– das Dekret über den Ökumenismus, der überall den Relativismus und die religiöse Gleichgültigkeit in die Geister und Herzen hineingetragen hat;
– die Erklärung über die Religionsfreiheit, welche die ganze Gesellschaft säkularisiert hat,
– wie auch die andere Erklärung über die Kirche in der modernen Welt, in der jede Kreuzestheologie fehlt und die von einem heillosen Zukunftsoptimismus
strotzt.“
Das sind also Revisionen von Teilen in
NOSTRA AETATE (kein Dekret, sondern Erklärung/Declaration)
UNITATIS REDINTEGRATIO
DIGNITATIS HUMANAE
GAUDIUM ET SPES (keine Erklärung, sondern pastorale Konstitution)
Und siehe da: keiner der Texte ist dogmatisch!!!
Übersetzungsschwierigkeiten
Aus der nichtdogmatischen Erklärung
NOSTRA AETATE
Die muslimische Religion
3. Mit Hochachtung betrachtet die Kirche auch die Muslim, die den alleinigen Gott anbeten,
Original:
3. Ecclesia cum aestimatione quoque Muslimos respicit qui unicum Deum adorant,
Lateinkenner vor: qui unicum Deum ?=? die den alleinigen Gott ???
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#30   karljosef   08:45:45 | Mittwoch, 2. Juli 2008
@alois bischof
Die Fragen die sie Ansprechen sind theologische Probleme. „Romtreue „ Traditionalisten haben die gleiche Sicht wie Sie. Diese theologischen Punkte muessen in den naechsten Jahrzehnten diskutiert werden. Nur – um die gleich Ansicht wie Sie zu haben- braucht man eben kein Schisma.
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#29   Hugo   08:32:58 | Mittwoch, 2. Juli 2008
überforderteer Vatikan
In der peinlich hochgespielten St. Pölten Affäre, die zu einer Kardinalsintrige überführt und verkommen ist, hat der Vatikan gezeigt, daß er total überfordert ist. Anstatt ein ehrliches Kirchengericht für Aufklärung ein zu setzen, wurden einfach alle Verteidigungsakte vor bei geschwindelt und mittels Abbrobation des Papstes als Dekret abgespeist. Wenn der Vatikan hier schon überfordert ist, ja wie sollen da wirklich einschneidende Glaubensfragen behandelt werden? Nur so zum Drüberstreuen – einem Beschuldigten wurde vom Bischof nur Akteneinsicht gewährt, wenn er vorher eidesstattlich erklärt das Material weder zu seiner Verteidigung, noch zur Veröffentlichung zu verwenden. Da muß sich ja jeder vernünftig denkende Mensch hinterfragen, was da wohl für Falschanschuldigungen und Lügen dahinter stehen müssen?
Solche Handlungsweisen sind ein Armutszeugnis für die Amtskirche, die damit an Glaubwürdigkeit voll verliert.
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#28   cantate   08:14:00 | Mittwoch, 2. Juli 2008
@ möchtegern-kathole
Soll das heißen: Außer wenn der Papst oder ein Konzil die Dogmen-Keule schwingt, braucht man nicht gehorsam zu sein, sondern kann auf dem Papst und dem Konzil herumdreschen wie mal will? Das gesamte Kirchenrecht ist auch zu übergehen, da es ja kein Dogma ist? Fragt sich, wer hier wirklich „Pseude-Gehorsam“ übt …
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#27   möchtegern-kathole   00:25:54 | Mittwoch, 2. Juli 2008
„GEGEN DEN PAPST KANN MAN NICHT KATHOLISCH SEIN“ …
… schrieb hier jemand. Aber wenn der Papst Unsinn dahererzählt, muss man gegen den Papst sein, um katholisch zu sein.
Niemand hat uns je garantiert, dass Päpste und Konzilien unfehlbar seien – ausser wenn sie ‘ex kathedra’ sprechen. Wenn also jemand einen Fehler in einem päpstlichen oder konziliaren Dokument sieht, darf er ihn ansprechen und auf seine Korrektur pochen. Das ist das normalste in der Welt.
Alles andere ist Pseudogehorsam, nicht Gehorsam.
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#26   Alois Bischof   23:54:27 | Dienstag, 1. Juli 2008
Es geht um unsere hl. katholische Dogmen
Es geht um den Glauben an die einzige Mittlerschaft Jesu – auch für die Juden. Für die Notwendigkeit der Taufe und der hl. römisch-katholischen Kirche – auch für Muslime, ja sogar für Protestanten und sogar für die sog. Orthodoxen der abgespaltenen Ostkirchen.
Es geht um die Frage der politischen Religionsfreiheit (die moralische hatte V2 – Deo gratias! – offiziell nicht gelehrt), um den katholischen Charakter des idealen Christlichen Staates, um die Frage zur Glaubwürdigkeit (hinsichtlich der Rechtgläubigkeit) des sog. Neuen Ritus (Novus Ordo Missae), um die Frage sogar der Einwände gegen die Gültigkeit der neuen Bischofsweihe (18.6.1968 – Pontificalis Romani), um die Frage der Rechtgläubigkeit der Assisi-Konferenzen und dessen Einberufer (JoPa II.), um die Frage der Rechtgläubigkeit der Personen der Konzilspäpst ab Johannes XXIII. bis einschließlich dem Nouvelle Théologie-Theologen und Pontifex Joseph Alois Ratzinger. Können Erklärungen wie die ‘Gemeinsame Erklärung zur Rechtfertigungslehre’ und die ‘Balamand-Erklärung’ und die Aussagen JoPa II. (16.9.1998) der Heilige Geist habe die Gründer der anderen (falschen) Religionen wahre „religiösen Erfahrungen“ zu Teil gemacht und inspiriert.
Wie steht es also um die Identitizität der Konzilskirche, der ökumenischen erneuerten selbsterklärt katholischen Gemeinschaft und deren Führer, mit der Hl. Römisch-Katholischen Kirche die der verehrungswürdige Papst Pius XII. 1950 in ‘Humani generis’ (27) noch mit der Kirche Jesu identifi
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#25   Michael II   23:04:23 | Dienstag, 1. Juli 2008
Lieber HeinrichderZweite,
ich bin „romtreuer Traditionalist“, falls solch eine Klassifizierung überhaupt sinnvoll ist; grundsätzlich bin ich einfach nur katholisch.
Ich glaube das selbe wie vor 1988, als ich noch die Messen in einem Priorat der Piusbruderschaft besuchte.
Ich liebe die hl. Messe in der außerordentlichen Form des römischen Ritus.
Bin ich für Sie jetzt „modernistisch, protestantisch, häretisch oder was auch immer“ ?
Nochmals:
Ohne bzw. gegen den Papst geht es nicht!!!
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#24   HBR   23:03:09 | Dienstag, 1. Juli 2008
Ungehorsam gegen den Papst und das universelle Lehramt der Kirche bedeutet…
…nichts weniger, als den Ungehorsam gegenüber unserem Herrn Jesus Christus. Diejenigen, die nicht bereit sind, der Kirche den Gehorsam zu schenken, essen und trinken sich das Gericht. Möge die Lefebvre-Sekte rechtzeitig auf den Weg des Gehorsams gegenüber der Kirche zurückfinden und ihre Irrwege bereuen.
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#23   HeinrichderZweite   22:48:17 | Dienstag, 1. Juli 2008
Lieber Michi,
und die Dozenten-Priester könnten sich wahrlich anderen Aufgaben widmen.
… das tun die doch auch! Jeder liest am Sonntag in einem andern Messzentrum die heilige Messe!
Der von Ihnen so genannte „Herr Ratzinger“ ist Papst.
GEGEN DEN PAPST KANN MAN NICHT KATHOLISCH SEIN, auch wenn die Piusbrüder ihren Gläubigen seit Jahrzehnten etwas anderes erzählen und die unter 40-Jährigen ggf. schon mit dieser Haltung aufgewachsen sind.
… so traurig es ist und es widerspricht unserem katholischen Sinn absolut: Man kann im Augenblick nur gegen den Herrn Ratzinger katholisch sein. Mit ihm kann man nur modernistisch, protestantisch, häretisch oder was auch immer sein. Es tut im Herzen weh, ich weiß! Aber darf man der Wahrheit trotzen, nur weil einem dann leichter ums Herz ist! Ich meine NEIN!
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#22   Moment Mal   22:45:27 | Dienstag, 1. Juli 2008
Also Mal Halblang…!!! MICHAEL
Bevor Sie ihre Hetzt im Kreis rumschleudern, informieren Sie sich bitte gnäuer.
Es wurden gerade letzte Woche ein Prieser in Zaizkofen und 8 Prieser in Zaizkofen.
Nun, dass das Schisma und die Exkommunikation unbegründet war, ist schon längst erwiesen und von Rom mehrmals bestätigt.
Nur weil ein paar Bischöfe mehr durchblicken als Sie, muss nicht eine solche Hetze verbreitet werden…
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#21   Michael II   22:43:43 | Dienstag, 1. Juli 2008
Lieber HeinrichderZweite
Statt eines Seminares könnte man auch ein Priorat unterhalten und die Dozenten-Priester könnten sich wahrlich anderen Aufgaben widmen.
Hat der diesjährige Weihekandidat etwa Einzelunterricht erhalten?
Der von Ihnen so genannte „Herr Ratzinger“ ist Papst.
GEGEN DEN PAPST KANN MAN NICHT KATHOLISCH SEIN, auch wenn die Piusbrüder ihren Gläubigen seit Jahrzehnten etwas anderes erzählen und die unter 40-Jährigen ggf. schon mit dieser Haltung aufgewachsen sind.
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#20   HeinrichderZweite   22:31:41 | Dienstag, 1. Juli 2008
Ach lieber Michael,
vergessen Sie doch mal was Sie sich zusammengereimt haben. Die FSSPX leistet Christus Jesus den geschuldeten Gehorsam und sie fordert von Herrn Ratzinger eben diesen – und das mit vollem Recht. Mit Selbstverliebtheit hat das nichts zu tun, eher mit Missachtung der eigenen Person und mit Liebe zu Christus. Und: Zaitzkofen ist ein geistiges Zentrum geworden, zu dem die Gläubigen von weit her anreisen – jeden Sonntag – das dicht zu machen besteht wahrlich kein Anlass. Weil es wenige sind, die in diesen schwierigen Zeiten berufen werden, ist auch die Zahl der Kandidaten Schwankungen unterworfen.
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#19   Michael II   22:10:40 | Dienstag, 1. Juli 2008
@ HBR
Zitat: „Wenn man sieht, was für Ansprüche der Sektenguru „Bischof“ Fellay stellt, ist es wohl besser, mit dem Schisma zu leben. Die Lefebvre-Sekte hat die einmalige Chance nicht genutzt. Sie wagt es tatsächlich, dem heiligen Vater den Gehorsam zu verweigern. Solche Leute sind nicht katholisch und stehen zurecht im Stande der Exkommunikation“
SO IST ES !!!
Die Piusbrüder hätten die Speerspitze einer wirklich katholischen „Gegen“Reform sein können.
Sie wurden und werden es nicht, da sie sich lieber in Selbstverliebtheit verirren.
Das Ende vom Lied wird sein: Absolute Bedeutungslosigkeit und Niedergang.
Ich zitiere P. Schmidberger aus dem Mitteilunghsblatt vom Juli 2008 (S.4 u. 5):
„Die Zahl der Berufungen in Deutschland hat in den letzten Jahren einen Einbruch erlitten.“ und „ Und so können wir die nächste Weihe eines deutschen Seminaristen in Zaitzkofen erst in vier Jahren erwarten!“
Mal ganz ehrlich: Nach Diestedde hätte man auch Zaitzkofen dicht machen können und die letzten vebliebenen Seminaristen würden in Econe ausgebildet. Jedoch wäre der Imageschaden wahrscheinlich zu groß gewesen.
P.S.: Wann empfing eigentlich der letzte deutsche Piusbruder die Priesterweihe?
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#18   Dr. Schlämmer   19:50:00 | Dienstag, 1. Juli 2008
Schmalspur
Mehr hat kreuz.net nicht in Erfahrung bringen können?
Spricht’ nicht gerade für allerbeste Verbindungen zur FSSPX.
Dann lassen Sie die Granden und unversöhnlichen Hardliner doch mal in den gewünschten theologischen Disput eintreten!
Die Tradition beginnt nicht erst im 15. Jd., endet nicht in den 60ern und ist gerade in ihren Anfängen keineswegs eine Tradition der Staatskirche.
Der Disput könnte für die FSSPX heikel werden.
Unterwerft euch, solange noch Zeit ist.
Der Tipp ist nur gutgemeint.
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#17   Aleph †   19:44:14 | Dienstag, 1. Juli 2008
Dank für die lieben Zeilen
Le Trot:Heußen Dank, dass Sie mir ein paar Zeilen zugedacht haben, damit ihre Person besser erkennbar wird. Ausgleichend wünsche ich Ihnen heute jede Menge feuchte Träume…! :-O :-)
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#16   kaylet   19:25:44 | Dienstag, 1. Juli 2008
@prada
Am sinnvollsten ist es, wenn sie weiter in die Weiten der geschichtlichen Bedeutungslosigkeit versinken. Mehr als ein paar wenige interessieren sich sowieso nicht für diese merkwürdige Sekte!
Unsinn, wenn es nicht die permanente Hetze gäbe, hätten die viel mehr Zulauf. Die meisten Gläubigen hören darauf, was führende Vertreter sagen, und die hetzen eben auf die Piusbruderschaft.
Wenn das Kirchesteuersystem zusammenbricht – und es wird eines Tages zusammenbrechen – sind die Hetzer ganz schnell weg, auf der Suche nach anderen Institutionen, die ihnen vor der Zerstörung ein Einkommen sichern.
Dann werden die Piuse (ich gehöre nicht dazu) noch sehr gebraucht.
Mal zum Thema Gehorsam: Wird das Motu prorio umgesetzt?, werden die Wandlungsworte geändert?
Lies mal ein katholisches Religionsbuch! Es ist unglaubllich, wie dort auf alles wirklich Katholische gehetzt wird. Wer sind die Schismatiker????
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#15   timpressum †   18:48:09 | Dienstag, 1. Juli 2008
Pius-Protestanten
Sind die Piusse eigentlich auf derselben Stufe wie die Protestanten anzusiedeln? Also auch nur eine „kirchliche Gemeinschaft“?
Frage nur, weil sie den Papst ja auch nicht anerkennen…
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#13   Aleph †   18:31:15 | Dienstag, 1. Juli 2008
Hacki
Euer Konzil hat doch festgelegt, daß Juden gute Juden, Moslems gute Moslems, Hindus…etc. sein sollen.
Dann darf doch wohl ein Lefebvrist ein guter Lefebvrist sein!
Nur mit dem Unterschied: Lefebvrismus ist keine Religion sondern eine schlimme Krankheit.
Deswegen nutzt das Bemühen nichts, ein guter Lefebvrist sein zu wollen.
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#12   Pius XII   18:29:47 | Dienstag, 1. Juli 2008
Fragen positiv beantwortet!
Die fünf Fragen wurden positiv beantwortet – und dann eben auf die weiteren nötigen Schritte hingewiesen. Das ist alles. Nichts wurde „abgelehnt“.
Es wurden fünf windelweiche Fragen vorgelegt und diese – selbstverständlich – höflich und positiv beantwortet. Und mehr war nicht. Nun geht es weiter im Ringen um die Sachfragen. Da ist also nichts abgelehnt worden. Eine absolut saubere und professionelle Vorgehensweise. Alles andere hätte auch überrascht.
Warten wir nun den nächsten Schritt aus Rom ab. Ich tippe auf Aufhebung der Exkommunikation.
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#11   Ministrant   18:20:16 | Dienstag, 1. Juli 2008
@ Hacki
Ich hol gleich mein Taschentuch hervor und weine einmal für die FSSPX…was wurde den der FSSPX böses getan? Man hat die Bischöfe exkommuniziert, dass aus gutem Grund…ui…man hat die Priester suspendiert…ui…die Sektierer sind ungehorsam gegenüber dem Papst, stellen ihr Lehramt über das der Kirche und wollen dann nach eine Entschuldigung bekommen…fass dir mal an den Kopf und schau ob du Fieber hast… :-S
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#10   Brandenburgis   18:12:30 | Dienstag, 1. Juli 2008
ICh beginne gerade die Lektüre
eines Buches, das folgendermaßen beginnt:
„Den ewigen Beistand, welchen Jesus Christus seiner Kirche verheißen, hat er besonders an der Kirche von Mailand zu erkennen gegeben.“
Um wen geht es?
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#9   wassers   18:11:55 | Dienstag, 1. Juli 2008
Logisch, konsequent und katholisch!
Wie erhofft, hat sich der Geist Msgr. Lefébvres in der Treue zum katholischen Glauben in der Antwort des heutigen Generaloberen der Fraternité St. Pie manifestiert.
Die Gläubigen haben Grund zur Freude über die Standhaftigkeit und das klare Nichtabrücken vom katholischen Glauben, denn es geht nicht nur um die wahre hl. Messe, sondern den gesamten katholischen Glauben in seiner vollen Integrität!
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#8   prada   18:11:48 | Dienstag, 1. Juli 2008
@ Hacki
Was wurde der Piussekte denn Böses angetan?
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#7   thaumaturgos   18:11:32 | Dienstag, 1. Juli 2008
@hacki
behaupten juden, orthodoxe oder muslime denn dass sie römisch-katholisch seien?
die piussektieren aber tun das jedesmal …
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#6   Hacki   18:09:42 | Dienstag, 1. Juli 2008
HBR,MINISTRANT
Euer Konzil hat doch festgelegt, daß Juden gute Juden, Moslems gute Moslems, Hindus…etc. sein sollen.
Dann darf doch wohl ein Lefebvrist ein guter Lefebvrist sein!
Eure Exkommunikationskeule ist inkonsequent und lieblos.
Der Papst könnte sich doch bitte bei den Lefebvristen mal entschuldigen, so wie JP2 bei den Moslems, den Juden, den Protestanten und der ganzen Welt für alles mögliche und unmögliche um Vergebung gebeten hat.
Bitte nicht immer zweierlei Maß.
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#5   Aleph †   18:04:29 | Dienstag, 1. Juli 2008
Keine Sandalen zu Gardinenalben
Zu Gardinenalben sollten keine Sandalen, auch nicht barfuß, getragen werden. Das sieht total daneben aus.
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#4   Ministrant   18:00:33 | Dienstag, 1. Juli 2008
@ HBR
Stimme ich voll und ganz zu. Für jene Menschen, die den Rock des Herrn noch mehr zerissen haben, wird es schon den richtigen sommerlich WARMEN Platz geben…
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#3   prada   17:59:45 | Dienstag, 1. Juli 2008
Eindeutig!
Keine Chance mit den Schismatikern! Am sinnvollsten ist es, wenn sie weiter in die Weiten der geschichtlichen Bedeutungslosigkeit versinken. Mehr als ein paar wenige interessieren sich sowieso nicht für diese merkwürdige Sekte!
Gott befohlen und Tschüss!
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#2   HBR   17:53:06 | Dienstag, 1. Juli 2008
Das Schisma scheint das kleinere Übel zu sein
Mons. Fellay betont auch, daß „die vorausgehende Aufhebung der Exkommunikationsdekrete des Jahres 1988 das Klima eines solchen Dialoges verbessern“ würde.
Wenn man sieht, was für Ansprüche der Sektenguru „Bischof“ Fellay stellt, ist es wohl besser, mit dem Schisma zu leben. Die Lefebvre-Sekte hat die einmalige Chance nicht genutzt. Sie wagt es tatsächlich, dem heiligen Vater den Gehorsam zu verweigern. Solche Leute sind nicht katholisch und stehen zurecht im Stande der Exkommunikation
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#1   Ministrant   17:36:20 | Dienstag, 1. Juli 2008
Diese laufenden Gardinnen…
scheinen ja mir erstaunlichem Interesse und großer innere Kontemplation an der verbotenen Feier teilzunehmen, ganz besonders die englische Bulldoge links außen…da bekommt das Maulkorbgebot nochmal eine ganz andere Bedeutung… :-D
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