Das Problem der gegenwärtigen Kirche besteht darin, daß einige davon ausgehen, daß es mehrere Lehrämter gibt. Von Dr. Wolfgang Schüler
Zelt für die jüngsten Priesterweihen vor der Kirche in Ecône.
(kreuz.net) Kürzlich hat der Vatikan der Priesterbruderschaft Sankt Pius X. fünf Punkte vorgelegt, die
vermutlich als Basis für eine weitere Fortsetzung des Dialoges dienen sollen.
Der dritte Punkt unterstreicht
die „Verpflichtung, auf keinem Lehramt zu bestehen, das dem des Heiligen Vaters übergeordnet wäre, und
die Bruderschaft nicht der Kirche gegenüberzustellen.“
Was soll mit dieser Formulierung gesagt werden?
Da es nur ein einziges Lehramt gibt, kann auch kein anderes dem des heutigen Papstes übergeordnet sein.
Hier wird offenbar das Lehramt mit dessen Ausübung verwechselt.
Dahinter steckt folgendes: Die Priesterbruderschaft
konfrontiert das heutige Rom unter Verweis auf Verlautbarungen der Päpste aller Zeiten mit der Tatsache,
daß es in mehr als einer Hinsicht von der überlieferten Lehre der Kirche abgewichen ist – zum Beispiel
in der zweideutigen subsistit-Lehre der Konzilskonstitution Lumen gentium.
Die Piusbruderschaft stellt
darum nicht sich selber der Ausübung des kirchlichen Lehramtes in nachkonziliarer Zeit gegenüber, sondern
weist auf Unvereinbarkeiten hin, die zwischen dieser Ausübung und der Ausübung des kirchlichen Lehramtes
in der langen Zeit vor dem Konzil bestehen.
Diesbezüglich läßt sich der Tatbestand des Traditionsbruches
nicht leugnen. Aber das heutige Rom will das nicht wahrhaben.
Deshalb stellt es der Bruderschaft die
Bedingung, künftig über diese Brüche in der Öffentlichkeit zu schweigen.
In diesem Sinn kann man
den dritten Punkt der vatikanischen Vorgabe als „Maulkorb-Bedingung“ bezeichnen.
Die Bruderschaft weist
sie mit Recht zurück.
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Das sieht die FSSPX irgendwie anders! Der Autor schreibt: „Der dritte Punkt unterstreicht die „Verpflichtung,
auf keinem Lehramt zu bestehen, das dem des Heiligen Vaters übergeordnet wäre. […] Sie [die FSSPX]
weist [das] mit Recht zurück.“ Die FSSPX erklärt: „Die Priesterbruderschaft St. Pius X. maßt sich nicht
an, ein über dem Heiligen Vater stehendes Lehramt auszuüben“ Wer hat recht?
#60 ExBochumer † 16:21:43 | Mittwoch, 2. Juli 2008
Endlich hat es mal jemand ausgesprochen: Nazis –-- Nazibischöfe –-- etc. Warum nicht auch die „Nazi-Redaktion
von kreuz.net“, die immer wieder derartige Aussagen provoziert?
RRR – Na endlich Dann sind Sie endmal mal mit einem „Nazi“bischof einverstanden, Sie latenter Nazi! Natürlich
ist die byzantinische Form des Kommunionempfangs nicht „leugnend“. Wenn ein Behinderter in einem Rolli
sitzt, darf er ja auch empfangen. Der Unterschied Mund und Hand ist heutzutage aber umso wesentlicher.
Nur die Mundkommunion schützt vor Sakrileg und ist Ausdruck eines kindlichen Empfangens des Logos Selbst.
@RRR Kniebeuge „Jeder Getaufte“ ist doch nicht der Herr? War dies ein freudscher Versprecher? Oder war
dies genau so gemeint? damit in dem Namen Jesu jedes Knie sich beuge, der Himmlischen und Irdischen und
Unterirdischen, (Phil. 2,10). Vor der Präsenz beugen wir unsere Knie, wenn wir die Kirche betreten, wenn
wir sie verlassen, wenn das Große Glaubensbekenntnis gebetet wird (im traditionellen ritus immer, im
Neuen nur an besonderen Hochfesten), im Moment der Wandlung. Warum nicht im Moment, wenn wir das Brot
empfangen? Es ist unlogisch, laß DIR das von einem alten Vukanier sagen.
@ Nazibischof Korrekt! Aber damit ist die Behauptung eindeutig widerlegt, dass das Nichtknien beim Kommunionempfang
gleichbedeutend sei mit der Bestreitung der Realpräsenz: Es gibt eben auch andere Formen, Anbetung auszudrücken.
Und auch das typisch Lateinische muss nicht immer typisch Lateinisch bleiben: So galt ja auch mal bei
den Lateinern das Knie-Verbot an Sonntagen und in der Osterzeit. Das typisch Lateinische kann also in
100 Jahren auch anders aussehen als es das heute tut.
Mathildes Behauptungen Die Bischöfe der Piusbrüder wollen mit vagen Antworten den Papst hinhalten. Priorate
als Bistümer einer Gegenkirche. Usw. Das sind zwar Unterstellungen, aber das derzeitige Verhalten der
Bischöfe der Piusbruderschaft gegenüber dem großzügigen Angebot des Papstes ist tatsächlich so, dass
man nicht ausschließen kann, dass sie zutreffen.
Die Frau des Evangeliums hat sich vor Christus hingekniet und dann ihre Heilung bekommen. Das Knien ist
natürlich nicht die einzige Anbetungsform – aber für uns Lateiner die einzige dem Allerheiligsten gegenüber.
Der Judas hat das eingetaufte Brot des Abendmahles von Christus auch in den Mund gereicht bekommen; die
Mundkommunion war demnach dem Wesen der jüdischen Umgangskultur nicht fremd gewesen wie von den modernistischen
Pseudo-Liturgisten des 20. Jh. immer wieder frech behauptet und herbei gelogen. Das Knien ist eine wichtige
Ausdurcksform der innerlichen Anbetung des Göttlichen Sakramentes der Eucharistie. Und sogar im byzantinischen
Osten wird gekniet. Vor allem in der Fastenzeit, aber in der Göttlichen Liturgie kniet der zelebrierende
Priester sich einmal beim byzantinischen Äquivalenten des ‘supplices te rogamus’ ganz nieder und zwar
wie später der Islam das Knien einführte vor ihrem Allah. Auch im Osten werden die Göttlichen Opfergaben
angebetet nach der Wandlung. Auch bei der Priesterweihe dioceseofalaska.org/…/images/DSC06371.JPG wird
dort gekniet.
#54 ExBochumer † 15:18:21 | Mittwoch, 2. Juli 2008
Interessant ist es wieder einmal, die Diskussion auf der Medjugorje-Anhängerschafts-Sekte zu verfolgen.
Die Medjugorjaner Gandalf & Co stellen sich über die Kirche und urteilen. Auszüge aus dem Thread der
sich als fromm bezeichnenden Sektierer der Medjugorje-Sekte „Warnung vor Piusbruderschaft“: „gandalf“:
Mit solcher „Argumentation“ würdest Du in jeder Logik-Vorlesung in der Philosophie glatt durchfallen.
Du verdrehst hier die Fakten genauso wie modernen Theologen das machen und bei Dir ist es noch schlimmer,
weil Du vermeintlich Dich ja als „frömmer“ als sie siehst. gandalf: @Aegidius: Sorry, aber von Dir hätte
ich hier schon etwas sachlicher Beiträge erwartet. Die einzigen, die Dir jetzt zujubeln werden, sind
die 2-3 Piusbrüder hier, die hier ohnedies nur zu diesem Thema hier mitposten und denen hier ansonsten
zu etlichen anderen katholischen Themen nichts einfällt. Gibt Dir das nicht zu denken? Es ist ziemlich
naiv anzunehmen, dass die Piusbrüder beim Papst privat um versöhnung bitten, gleichzeitig aber öffentlich
das Spiel gegen Rom weitertreiben und jetzt offensichtlich die Hand, die von Rom ausgestreckt wurde, erneut
zurückweisen und nicht fähig sind, die Grundanforderungen eines römisch-katholischen Christen zu akzeptieren.
… Die Privatoffenbarungs-Typen sollten sich der Kirche anschließen als einem profit-orientierten Sektierertum
(kath.net ist ein Profit-Unternehmen genau wie die Medjugorje-Sekte) anzuhängen.
#51 ExBochumer † 14:58:59 | Mittwoch, 2. Juli 2008
Die Kirchenzerstörung geht von Rom aus. Betrachten wir mal die Anzeichen: – Schweigen gegenüber Mißständen
innerhalb der Ortskirchen – Keine Antworten auf berechtigte Anfragen an die Glaubenskongregation – Unterwanderung
durch Freimaurer und Vorfeldfreimaurerorganisationen im katholischen Klerus etc. etc. etc.
@Mathilde Und Ihr eigener Konzilspapst hält Händchen mit dem „größten“ Leugner des Papstamtes, dem
schismatischen Patriarchen von Konstantinopel. Am vergangenen Sonntag in Rom. Haben Sie sich noch alle,
oder können Sie nur gegen die 100 % römisch-katholische, rechtgläubige und in Einheit mit der (wahren)
Hl. Römischen KIrche lebende Priester der Priesterbruderschaft St. Pius X. hetzen. Und können sich Anglikaner
also gar nicht mehr bekehren zum wahren – katholischen – Glauben? Und welcher „Große“ Konzilspapst hat
denn wohl 1966 mit dem Anglikanischen Erzlaien von Canterbury gesegnet? Paul VI. Das finden Sie sicherlich
gut, nur weil es der (für manche: „angebliche“) Papst mitmachte? Und wer hat dem Erzlaien Rowan Williams
1993 Brustkreuz und Fischerring verschenkt? Johannes-Paul II. Gerade diese Skandale wurden vom „grossen“
sog. II. Vatikanischen Konzil und den Konzilspäpsten hervorgerufen, eingesegnet und selbst betrieben.
Sie liegen völlig falsch mit Ihrem verbalen Raketenangriff gegen die FSSPX. Die FSSPX verteidigt das
wahre römische Lehramt, das katholische Dogma, die Einheit der Kirche, die Einheit des Glaubens, und
die Gültigkeit der Sakramente. Gehen Sie doch lieber in Ihre heißgeliebte örtliche Neue ‘Messe’, die
von u.a. Anglikanisch-protestantischen Pastoren zusammen mit Pater Hannibale Bugnini zusammengeschrieben
wurde! Und lesen Sie endlich mal die Theologischen Quellen der Kirche und lernene Sie die Geschichte kennen.
@HBR/RRR: Alles Unsinn, leicht zu widerlegen.
Die Bischöfe der Piusbrüder wollen mit vagen Antworten den Papst hinhalten Die Piusbrüder wollen Zeit
gewinnen, um ihre Priorate (zukünftige Bistümer) weiterhin ungehindert ausdehnen zu können. Erst wenn
ihre Machtbasis nach ihrer Einschätzung groß genug ist, werden sie den offiziellen Bruch vollziehen.
Nein, den NOM haben sie offiziell nicht für ungültig erklärt, programmieren aber ihre Mitglieder heimlich
darauf, NOM Messen aus diesem Grund zu meiden. Sie wollen das Vaticanum II niemals anerkennen, den Zustand
davor wollen sie mit allen Mitteln wieder herstellen. Es ist ihnen völlig gleichgültig, dass die Kirche
durch den Papst und die Konzilien regiert wird. Sie haben weder das Vatikanum II zu beurteilen noch dem
Papst Bedingungen zu stellen. Sie erkennen trotz gegenteiliger Beteuerungen das oberste Leitungsamt des
Papstes nicht an. Welcher Geist bei den Piusbrüdern regiert, erkennt man daran, dass ein dort tonangebender
Bischof Konvertit aus nichtkatholischem Hause ist – die Anglikaner sind die notorischen Papstamtleugner
seit Jahrhunderten. Von daher ist es auch zu erklären, dass der Hl. Vater in seinem rechtmäßigen Papstamt
bereits in Frage gestellt wurde. Es wird höchste Zeit, dass der Papst erkennt, dass ihm von den modifizierend
wirkendenden Pius-Bischöfen nur Sand in die Augen gestreut wird, damit sie auch zukünftig ihre versteckten
Ziele verfolgen können.
@ miles Wer sich beim Kommunionempfang kniet, ist also altmodisch und rückständig? Nein. Wie oft ist
im Alten und Neuen Testament davon die rede, daß wir vor dem Herrn die Knie beugen sollen? Oft. Es ist
aber auch oft die Rede davon, dass man zum Herrn die Hände erheben soll, zum Himmel aufschauen soll,
sich in den Staub werfen soll, sich verneigen soll, ihm zujubeln soll, ihm danken soll etc. Wer es also
nicht tut, leugnet doch die Gegenwart des Herrn in Brot und Wein – oder liege ich da falsch? Falsch. Ansonsten
würde ja auch jeder die Gegenwart des Herrn im Evangelium leugnen, wer nicht vor dem Evangelium die Knie
beugt. Es würde auch jeder die Gegenwart des Herrn in jedem Getauften leugnen, wer nicht vor jedem Getauften
die Knie beugt. Es würden die katholischen Ostkirchen die Gegenwart des Herrn in der Eucharistie leugnen,
weil sie die Kniebeuge gar nicht kennen. usw. usw. Oder ist die Bezugnahme auf die Heilige Schrift auch
altmodisch und rückständig? Nein. Aber die Heilige Schrift sagt nichts darüber, das exakt diese Verehrungsgeste
für exakt diesen liturgischen Akt notwendig oder die einzig richtige sei. Zu den wenigen Dingen, die
die Heilige Schrift über die Kommunion sagt, gehören etwa solche Dinge wie „EMPFANGT und TRINKT“ (Kelchkommunion!),
„das Fleisch Jesu KAUEN“ (Joh 6, nix mit Hostien im Mund auflösen!). Mit Ihrer Begründungsfigur kann
man also gerade an der „tridentinischen“ Kommunionpraxis erheblichste Kritik üben. So danke ich Ihnen
für die Steilvorlage!
Ein legitimer Papst – und zwar jeder – ist den Katholischen Dogmen und dem allgemeinen Lehramt seiner
apostolischen Vorgänger unterworfen. Wer vom katholischen Dogma öffentlich abweicht, ist kein Katholik
und kann somit auch kein gültiger Hirte der Kirche mehr sein (egal ob Pfarrer, Abt, Bischof, Kardinal
oder sogar Papst) und hat somit kein Amt inne. (Cf. ‘Cum ex apostolatus officio’, 1559; CIC-1917 canon
188.6) Deswegen hat die Priesterbruderschaft St. Pius X. völlig Recht wenn sie darauf besteht, daß der
heutige Konzilspapst und die Konzilskirchliche „andere“ pseudo-Römische Kurie im heutigen Vatikan klarstellen,
ob sie alle katholische Dogmen akzeptieren und daraus Schlüße ziehen wollen. Benedikt XVI. ist ja auch
‘Cantate Domino’ (1442) des Papst Eugen IV. unterworfen und auch ‘Pastor aeternus’ (1870) unterworfen –
auch als er noch Theologe, Pfarrer bzw. Kardinal-Erzbischof ward. Deswegen ist es eine groteske Behauptung
des „erneuerten“ Rom zu sagen, die FSSPX hätte jemals ein Lehramt aufgestellt, das über dem Papst stand.
Die FSSPX hat – im Gegenteil – immer auf Primat, Unfehlbarkeit (in korrekter Interpretation) und Ruhm
der hl. Römische Kirche und der Päpste bestanden. Aber Joseph Stalin, Adolf Hitler, Heinrich Himmler,
Ian Paisley und Robespierre können nicht Papst werden, ebensowenig wie Hans Küng und Frau Margot Käsmann.
Die FSSPX und die mit ihr verbundenen älteren röm.-kath. Traditionspriester haben wiederum Recht!
@Aleph Wer sich beim Kommunionempfang kniet, ist also altmodisch und rückständig? Wie oft ist im Alten
und Neuen Testament davon die rede, daß wir vor dem Herrn die Knie beugen sollen? Wer es also nicht tut,
leugnet doch die Gegenwart des Herrn in Brot und Wein – oder liege ich da falsch? Oder ist die Bezugnahme
auf die Heilige Schrift auch altmodisch und rückständig?
Verkrustete Denksturkturen Der Titel „Kein anderes Lehramt“ lässt vermuten, dass das Lehramt in der derzeitigen
Form bestehen sollte, wenn es denn Bestand haben könnte. Das Lehramt ist aber nicht dazu da, uniforme
Einheitlichkeit allen Widerständen zum Trotz und mit Brachialgewalt herzustellen. Dazu ist es als Instituion
viel zu schade. Gleichzeitig ist der Appell des Titels ein mehr als deutlicher Hinweis auf unbewegliche,
weil verkrustete, ausschließlich binnenkirchlich orientierte Denkstrukturen: Bloß nichts ändern, damit
niemand umdenken muss, auch wenn nichts mehr geht. Bloß alte Messen feiern. Bloß Hinknieen beim Kommunionempfang.
Bloß abschotten… Bloß altmodisch und rückständig sein. Genau die Haltung in Verbindung mit stupider
Unbeweglichkeit und ausgeprägter Überheblichkeit ist es aber, welche die Karre noch mehr in den Morast
rasen lässt.
@ ExBochumer Kreuz.net ist in den Bereich einer „Fake-Internet-Präsenz“ einzustufen. Ernstnehmen kann
man dieses nicht. Das gilt natürlich nicht für die Beiträge von Pater Lingen.
#38 ExBochumer † 13:30:45 | Mittwoch, 2. Juli 2008
@ Genovefa Niveau im Kreuz.net-Leserbereich? Da werden Sie suchen müssen. Da finden Sie doch nur Perverslinge,
Hassprediger und Strohmänner derselben (= Sockenpuppen). Da muß man auch schon mal Gewaltausdrücke
bringen. Kreuz.net ist in den Bereich einer „Fake-Internet-Präsenz“ einzustufen. Ernstnehmen kann man
dieses nicht.
#37 timpressum † 13:20:12 | Mittwoch, 2. Juli 2008
Wie siehts denn nun aus? Meine Frage nach der selektiven Anerkennung der Konzilien ist immer noch nicht
beantwortet! Dürfen das die Anhänger des exkommunizierten Bischofs Lefebvre (um mal eine bessere Formulierung
zu wählen…)?
@ ExBochumer Auch ich widerpreche Ihnen, Herrn Dr. Schüler und der Piusbruderschaft (wenn auch nicht
in der Weise von HBR, RRR oder SdV und Konsorten). Bin ich jetzt auch ein A…?
Als Arschloch läßt es sich gut leben… …wenn dies in der Einheit mit der einen heiligen katholischen
Kirche geschieht. Wenn man hingegen einer schismatischen Sekte angehört, holt man sich das Gericht herbei
Das ist doch eine absurde Verdrehung Die Piusbruderschaft meint doch ständig als „Hüterin der wahren
Glaubens“ sich nicht an die Lehren der Kirche halten zu müssen. Es wird also völlig zu recht die Forderung
gestellt „auf keinem Lehramt zu bestehen, das dem des Heiligen Vaters übergeordnet wäre, und die Bruderschaft
nicht der Kirche gegenüberzustellen.“ Was das für ein „Lehramt“ sein soll das sich die Piusbruderschaft
da ausgedacht hat, muss man daher also auch die Piusbruderschaft fragen und nicht den Vatikan.
@ExBochumer Es gibt keine „Pius-Sekte“. – Höchstens Hassprediger a la Timpressum. Sie haben natürlich
recht. Der Begriff „Pius-Sekte“ ist in der Tat recht unglücklich gewählt. Normalerweise wird eine Sekte
ja nach ihrem Gründer benannt. Eingeweihte bezeichnen die Piuse daher als LEFEBVRE-SEKTE.
@Mathilde Die Bruderschaft behauptet nicht die Ungültigkeit des NOM. Jeder Theologe beurteilt täglich
Konzilien oder spezielle ihrer Aussagen. Das kann auch die FSSPX tun, wenn sie in einen Dialog eintritt.
Sogar besonders gut bei Vaticanum II, das keine formellen Dogmen verkündet hat. Und jetzt kommen Sie
nicht mit den dogmatischen Konstitutionen. Diese sind – etwas salopp gesagt in ähnlichem Sinne dogmatisch
wie ein Lehrbuch der Dogmatik, nämlich vom Thema her, zB Kirche (Ekklesiologie). Natürlich könte der
Papst den Dekreten des Konzils dogmatische Canones anhängen, das könnte das langfristige Ergebnis einer
Hermeneutik der Kontinuität werden. Warum aber damit hastig sein, es gibt keine Eile, siehe Dominikaner/Jesuiten
in der Gnadenlehre.
Überheblichkeit und Anmaßung der Piusbrüder Die Kirche wird seit Jahrtausenden regiert vom Papst und
von den Konzilien. Nach jeden Konzil gab es Gruppen, die sich abgespalten haben, siehe nach Vatikanum
I die Altkatholiken. Die Piusbrüder wollen keine Einigung, sie greifen nun nach der Macht und wollen
die derzeitige Lage der Kirche ausnützen. Sie bauen bereits heimlich eine Gegenkirche auf mit ihren Prioraten,
das sollen die zukünftigen Bistümer sein. Der Bruch wird vollzogen werden, sobald sie ihre Machtbasis
als ausreichend erachten. Jetzt nützen sie die Grauzone. Die unerlaubten Weihen leugnen sie. Sie wühlen
fleißig im Untergrund und ziehen die traditionellen Gläubigen an sich. Sie erkennen das Primat des Papstes
in Wahrheit nicht an trotz gegenteiliger Beteuerungen. Sie impfen ihre Leute Messen des NOM zu meiden,
weil diese angeblich ungültig seien. Der Papst hat ihnen goldene Brücken gebaut, daher die schwammige
Formulierung der 5 Bedingungen. Sie wollen aber längst den Bruch (Parole: ist nicht mehr aufzuhalten).
Sie missbrauchen das Entgegenkommen des Papstes (hat doch den Alten Ritus erlaubt).Um ihre Abspaltung
und Installierung vorzubereiten, brauchen sie eine Rechtfertigung. Sie haben sich weder über das Konzil
zu erheben, noch es zu beurteilen. Zusätzlich versuchen sie noch die rechtmäßige Installierung unseres
Hl. Vaters zu untergraben, damit sie später einen Gegenpapst einsetzen können, um sich als einzig wahre
Kirche zu präsentieren. Die Piusbrüder sind längst eine Sekte.
Sehr geehrter Herr Dr. Schüler, (2.) Die Empörung wirkt destruktiv, wird aber von manchen kultiviert.
Können Sie das Poltern wirklich nicht unterlassen? Brauchen Sie immer starke Worte? (z.B. fürs Selbstbewußtsein?)
Vielleicht ist das eigentliche Problem also eine Frage des Charakters/Tempraments? Warum meinen Sie, daß
die Wunden in der Kirche verheilen werden, wenn immer darin herum gewühlt wird? Wenn immer ein Bruch
herbei geredet wird? Ein Bruch, den die Modernisten so gerne hätten. Warum helfen Sie diesen, statt der
Kirche in der Verwirklichung der Kontinuität? Wenn aber in der FSSPX so gute Leute sind, könnten diese
doch z.B. in Gremien mitarbeiten. Aber natürlich nicht, wenn sie als „enfant terrible“ bekannt sind und
deren Gemeinschaft immer querschießt. Und wenn eine Lehre zweideutig ist, dann ist also die Wahrheit
darin (auch) enthalten, nur leider vernebelt. Lichten wir also gemeinsam den Nebel, anstatt ständig über
den Nebel Zeter und Mordio zu schreien. Im Auto schalten Sie bei Nebel ja auch nicht (wie traditionellerweise
bei Dunkelheit) das Fernlicht an. mfg zwobbel
Nach katholischer Lehre sind Sakramente, die von Häretikern gespendet werden gültig, wenn sie dabei
die Intention aufbringen, das zu tun, was die Kirche tut. Also z.B. eine Taufe als Taufe wollen und in
etwa verstehen, was damit bewirkt werden soll. Wenn jetzt also ein Kind von Häretikern getauft wird,
wird es aber damit nicht Mitglied der häretischen Gemeinschaft, sondern Mitglied der römisch-katholischen
Kirche, die mit der Kirche des apostolischen Glaubensbekenntnbisses identisch ist. Wenn ein Erwachsener
von Häretikern getauft wird und in dieser Gemeinschaft verbleibt (den häretischen Glauben bekennt),
ist er in foro externo als Häretiker zu behandeln. Und nicht als Mitglied der römisch-Katholischen Kirche.
Das ist die überkommene Lehre und nichts anderes.
Sehr geehrter Herr Dr. Schüler, ist es wirklich so schwer die Gefahren für die einfachen Seelen zu sehen,
wenn man das Lehramt – Ihrem richtigen Einwand entsprechnd, genauer gesagt die Ausübung des Lehramtes –
in jedes FSSPX-Priorat verlegt? Oft geht es um Details im Verständnis von Texten oder größere Zusammenhänge
und Hintergrundwissen, die ohne Theologiestudium nicht (richtig) zu verstehen sind. Damit werden heute
aber unzählige einfache Laien belastet. Sie (diese Laien) wissen zwar nicht so richtig Bescheid, sind
sich aber sicher, dem Papst ungehorsam zu sein ist gut. Sie kennen nicht die Texte des Vat.II. wissen
aber daß sie häretisch sind. Und der „Geist des Konzils“ wurde doch nur erfunden um uns ins Bockshorn
zu jagen. Warum haben Sie immer Mißtrauen, sodaß Sie einen „Maulkorb“ befürchten? Meinen Sie die Oberen
und Patres der FSSPX sind nicht in der Lage bestimmte Regeln in der Kommunikation einzuhalten und über
die kritschen Themen mit den relevanten Amtsträgern im kleinen Kreis zu besprechen? Warum muß denn Ihrer
Meinung nach alles in der Öffentlichkeit besprochen (und damit meist zerredet) werden. Haben Sie noch
nie bemerkt, daß Klarheit und abschließende Textformulierungen NICHT in der Öffentlichkeit erreicht
werden, sondern hinter verschlossenen Türen. Dort kann man ruhig und sachlich reden. Die Empörung wirkt
destruktiv, wird aber von manchen kultiviert. Können Sie das Poltern wirklich nicht unterlassen? Brauchen
Sie immer starke Worte? (z.B. fürs Selbstbewußtsein?) Vielleicht ist das eig…
Wir wissen noch gar nicht, was Fellay geschrieben hat und wie Benedikt es aufnimmt. Daher ist auch noch
offen, was die FSSPX zurückweist und ob deshalb Rom mit seinem Angebot zurückweicht. Ich könnte mir
durchaus vorstellen, das Rom auf eine theologische Diskussion eingeht. Eine Lösung könnte der der Lehrstreitigkeit
der Dominikaner und der Jesuiten in der Gnadentheologie ähneln: Jeder darf seine Position vertreten und
auch argumentativ begründen sowie die Schwachstellen der jeweiligen Gegenposition benennen, nicht aber
den jeweils anderen der Häresie bezichtigen. Eine solche Diskussion wäre ein wichtiger Beitrag zur Hermeneutik
der Kontinuität, die Benedikt sicher ernsthaft will, dem aber engstrirnige Traditionalisten, die sich
schon gemütlich in prinzipieller Autonomie vom konkreten Papst eingerichtet haben, vorwerfen werden eine
Dialektik von Kontinuität in Diskontinuität zu sein. Ich denke nicht, dass die massgeblichen Personen
in der FSSPX Leute dieses Schlages sind und habe weiterhin Hoffnung. Wichtig ist auch, dass dem Institut
vom Guten Hirten ein solcher Diskussionsbeitrag direkt aufgetragen ist, warum sollte man dann der FSSPX
einen inhaltlichen Maulkorb verpassen?
@RRR: Es ist unbestritten richtig, dass Christus auch außerhalb der Grenzen der Kirche wirkt. Die Frage
ist dann allerdings, ob dieses Wirken als Handeln nicht immer ein Handeln seiner Kirche ist, die er als
einziges Heilsinstitut gegründet hat.
Die Lefebvre-Sekte… Die Bruderschaft weist sie mit Recht zurück. …bleibt also in der Kirchenferne.
Nun, vielleicht ist es für die eine Kirche des Herrn die bessere Alternative, wenn diese durch persönlichen
Ehrgeiz zerfressenen Lefebvristen wie etwa „Bischof“ Fellay aus der Kirche heraus gehalten werden. Offenbar
haben die leitenden Herren der Lefebvristen noch nie etwas vom Begriff Demut gehört
#20 timpressum † 11:44:04 | Mittwoch, 2. Juli 2008
Komisch Es irrt immer nur das II. Vaticanum! Die Pius-Sekte zweifelt nie an den Beschlüssen anderer Konzilien.
Entweder sind alle Konzilien irrtumslos oder haben auch mal Fehler gemacht! Dieses selektive Denken ist
weder logisch noch theo-logisch!
Man muss nichts widerlegen, was offensichtlich für jeden, der sich nur ein wenig damit auskennt, Quatsch
ist. Wenn Sie die Kriterien der Kirche nicht kennen, dann informieren Sie sich halt.
@Iustus, Ihre Replik zu B. Auch wenn sich freilich die von Ihnen angesprochenen Strukturgemeinsamkeiten
zwischen Modernisten und Traditionalisten unter den Kirchenkritikern feststellen lassen, macht uns diese
Äquivalenz doch blind dafür, dass von Äquivalenz keine Rede sein kann. Beide Vergleichsgruppen werden
doch nicht in selbiger Weise im Unrecht sein.
@ Daniel Stöhr Deine Begründungsleistung ist wirklich beeindruckend. Der heilige Thomas von Aquin wäre
stolz auf Dich. Der hat ja auch abwegige Thesen immer dadurch widerlegt, dass er gleich mal darauf hingewiesen
hat, wie dumm sie sind und dann die Argumentation eingestellt. So hat er’s doch gemacht, gelle? Mann,
der wäre echt voll stolz auf dich. Würde dich bestimmt zu seinem Haus- und Hofassistenten machen!
@RRR… Ihre Argumentation ist komplett abwegig und das Ergebnis ist falsch. In einer Klausur würde man
dafür die Notenstufe 0 Punkte vergeben. Mehr braucht man dazu nicht mehr festzustellen.
Fortsetzung Wer sich auf den Konzilsgeist beruft, um Dinge voranzutreiben, die nicht von den Konzilsvätern
beschlossen wurden, wird i.d.R. vom eigenen Geist und vom Zeitgeist bewegt. Wer in diesem Sinne vom „Konzilsgeist“
redet, ist nach Meinung des Hl. Vaters ein Vertreter des Liberal-Modernismus, der das Konzil als Traditionsbruch
versteht, der jedoch nicht weit genug gegangen sei. Der Traditional-Modernismus wiederum behauptet ebenfalls
einen Traditionsbruch, den es rückgängig zu machen gälte. Das Lehramt der Kirche dagegen hält Theologen
und Gläubige dazu an, die Konzilstexte in weitgehender Übereinstimmung mit der Tradition zu lesen. Demnach
hat es keine wirklichen Diskontinuitäten in wesentlichen Punkten gegeben, sondern Korrekturen in einigen
Anwendungsfragen.
So ein Quatsch Diesbezüglich läßt sich der Tatbestand des Traditionsbruches nicht leugnen. Bezüglich
des „subsistit“ kann man nicht oft genug darauf hinweisen, dass die Kirche zu allen Zeiten (sic!) die
Häretikertaufe anerkannt hat – somit gibt es „die Kirche“ bzw. „Christus“ ganz offensichtlich nicht nur
innerhalb der kanonischen Grenzen der Autorität des römischen Pontifex. Christus wirkt auch außerhalb
der römischen Kirche – denn wo immer einer tauft, tauft Christus, selbst wenn der Taufspender nicht katholisch
ist. Und da Christus in seinem Evangelium gegenwärtig ist, ist er es natürlich auch da, wo Häretiker
sein Wort lesen und verkünden. Damit ist bewiesen, dass die subsistit-Lehre voll und ganz der Lehrtradition
der Kirche entspricht – auch wenn sie dasselbe mit anderen Worten sagt als bisher.
Die katholische Kirche besteht nicht nur aus der Kirche Christi! Die Kirche Christi ist die Katholische
Kirche. Punkt. Doch das ist ungenau. Der neue, ewige Bund ist mit einer „Kirche“ oder Frau (im göttl.
Sinn, vgl. „Braut Christi“) geschlossen, die auf den 12 Aposteln, alle Juden, gründet. Sie ist also sozusagen
Tochter der ersten Frau Gott Vaters, die er im alten Bund geheiratet hat. Bekanntlich ist diese Ehe schief
gelaufen. Die katholische Kirche ist also vor allem die zweite Frau Gott Vaters. Warum liest man in der
Göttlichen Liturgie des heiligen Papstes Gregor des Großen („tridentinische Messe“) auch die Lesung
zum Herrn ihn? Der Priester erinnert darin Gott Vater an den neuen Bund: Gedenke des Bundes… Merke:
an Gott Vaters Bund, dessen Frau sie ist, erinnert die katholische Kirche. Gott Sohn ist dabei der Geopferte,
nicht der Eheparner. Sowie aber die 12 Apostel im Judentum, Gott Vaters erster Frau, aufgewachsen sind,
wächst auch in der katholischen Kirche ein Mädchen heran, das zum Zeitpunkt der Wiederkunft Christi
von Christus geheiratet wird: „Siehe, der Bräutigam kommt!“ Jetzt nennen wir dieses Mädchen noch nicht
Ehefrau, aber schon „Braut Christi“. Die katholische Kirche besteht aber nicht nur aus einem unreifen
Mädchen, das so langsam ins Heiratsalter kommt, sondern vor allem aus dessen reifer Mutter, die es ernährt,
sowie die 12 Apostel im Judentum großgezogen wurden. Besagtes Mädchen „subsistiert“ sozusagen in der
katholischen Kirche. Und wir freuen uns auf seine Hochzeit, die Vollendung des Baues „Kirche Christi“.
Romulus Nicht nur, wer lesen kann, sondern gerade auch wer lesen will, ist klar im Vorteil! Was Sie schreiben
ist nämlich wort-wörtlich die Charakterisierung der „Hermeutik der Diskontinuität/des Bruches“, die
der Papst in seiner berühmten Ansprache vom Dez. 2005 selbst gewählt hat! „[link]Die Hermeneutik der
Diskontinuität birgt das Risiko eines Bruches zwischen vorkonziliarer und nachkonziliarer Kirche in sich.
Ihre Vertreter behaupten, daß die Konzilstexte als solche noch nicht wirklich den Konzilsgeist ausdrückten.
Sie seien das Ergebnis von Kompromissen, die geschlossen wurden, um Einmütigkeit herzustellen, wobei
viele alte und inzwischen nutzlos gewordene Dinge mitgeschleppt und wieder bestätigt werden mußten.
Nicht in diesen Kompromissen komme jedoch der wahre Geist des Konzils zum Vorschein, sondern im Elan auf
das Neue hin, das den Texten zugrunde liege: nur in diesem Elan liege der wahre Konzilsgeist, und hier
müsse man ansetzen und dementsprechend fortfahren. Eben weil die Texte den wahren Konzilsgeist und seine
Neuartigkeit nur unvollkommen zum Ausdruck brächten, sei es notwendig, mutig über die Texte hinauszugehen
und dem Neuen Raum zu verschaffen, das die tiefere, wenn auch noch nicht scharf umrissene Absicht des
Konzils zum Ausdruck bringe[link]www.vatican.va/…curia_ge.html[link]… Wer sich auf den „Geist des
Konzils“ beruft, um Dinge voranzutreiben, die nicht von den Konz…
Die kath. Tradition ist etwas anderes als uns heute in den Kirchen gepredigt wird Die Analyse des Wolfgang
Schüler ist richtig. Pünktchens Kritik einer Hermeneutik der Diskontinuität trifft nicht. Warum? Antwort:
Es geht in der Kirche schon lange nicht mehr um das Konzil (diese langweiligen 60er Jahre Texte liest
eh niemand gerne), sondern um den Geist des Konzils, um ein zweites, neues Pfingsten, um Menschenrechte
statt Ewiges Leben, um Revolutionen und gemachte Liturgien.
gut erkannt miles her lernen sie gleichzeitig eine bedeutende spirituelle Grundwahrheiten. Das Licht kam
in die Welt aber fast ALLE haen das Licht gehasst weil sie die Dunkelheit mehr geliebt haben und die Wahrheit
nicht ertrugen weil sie im Fleisch waren nicht im Geist. In der Ablehung des Lichtes werden sonst verfeindete
Parteien I M M E R eiig,( wie der Römer Pilatus mit der jüd. Obrigkeit, oder eben das Nazitum mit dem
Kommunismus). Wie in der egentlichen Realität im Hintergrund sind zwar alle Dämonen gegen Christus und
das Licht, bekämpfen sich aber auch gegenseitig. Natürlich ist bekannt dass der Hauptfeind der bösen
Christus aber sie bekriegen sich auch gegenseitig, da es immer das Hass ist der sie antreibt. Geht es
aber gegen die Wahrheit Christie enigen sie sich schnell. dh es gibt keine bessere Bestätgung für die
Wahrheit Christie
@Brandenburgis Sie werden doch nicht ernsthaft bestreiten wollen, dass Hardliner der FSSPX genauso wie
die Modernisten der Ansicht sind, dass Zweite Vatikanum hätte eine neue Lehre verkündet, die von der
vor demselben verkündeten abweicht? Außerdem sind die FSSPXler dem Papst ebenso wenig gehorsam wie die
Modernisten. Beide beteuern zwar, sie seien es grundsätzlich, dürften sich aber in konkreten Fällen
über die Anweisungen des Papstes hinwegsetzen, weil dieser ja irrt. „Les extrêmes se touchent.“
@Brandenburgis Die Extreme berühren sich? Leider wahr. Als ich noch ein mit dem linksextremistischen
Terrorismus sympathisierender junger Mann war, habe ich dieser These vehement widersprochen. Aus der Distanz
kann ich nun wenig Unterschied zwischen dem Linksfaschismus der RAF und dem Nazi-Faschismus erkennen.
Horst Mahler, der damals bekannender Leninist und heute bekennender Mazi ist, übrigens auch nicht. Auch
in der Auseinandersetzung mit der Kirche unterscheiden sich extremistisch-liberale Protestanten und Piusianer
nur wenig.
Brandenburger Haben Sie Superschlauberger sich schon einmal mit den letzten Jahren der Weimarer Republik
beschäftigt? Wenn ja, könnten Sie hier nicht so leichtfertig durch die Gegend proleten. Sätze werden
übrigens nicht herangeführt, sondern angeführt. Deutsch scheint mein in Kernpreußen auch nicht gelernt
zu haben …
„Tatbestand des Traditionsbruches“ In dieser Fehleinschätzung stimmen die romfeindlichen Traditional-Modernisten
der FSSPX mit den romfeindlichen Liberal-Modernisten überein: sie folgen in der Auslegung des II. Vatikanums
einer „Hermeutik der Diskontinuität www.vatican.va/…_roman-curia_ge.html“. Einmal mehr bewahrheitet
sich an ihnen der Satz: „Les extrêmes se touchent.“