Piusbruderschaft
Kein anderes Lehramt?
Das Problem der gegenwärtigen Kirche besteht darin, daß einige davon ausgehen, daß es mehrere Lehrämter gibt. Von Dr. Wolfgang Schüler
Zelt für die jüngsten Priesterweihen vor der Kirche in Ecône.
Zelt für die jüngsten Priesterweihen vor der Kirche in Ecône.
(kreuz.net) Kürzlich hat der Vatikan der Priesterbruderschaft Sankt Pius X. fünf Punkte vorgelegt, die vermutlich als Basis für eine weitere Fortsetzung des Dialoges dienen sollen.

Der dritte Punkt unterstreicht die „Verpflichtung, auf keinem Lehramt zu bestehen, das dem des Heiligen Vaters übergeordnet wäre, und die Bruderschaft nicht der Kirche gegenüberzustellen.“

Was soll mit dieser Formulierung gesagt werden?

Da es nur ein einziges Lehramt gibt, kann auch kein anderes dem des heutigen Papstes übergeordnet sein.

Hier wird offenbar das Lehramt mit dessen Ausübung verwechselt.

Dahinter steckt folgendes: Die Priesterbruderschaft konfrontiert das heutige Rom unter Verweis auf Verlautbarungen der Päpste aller Zeiten mit der Tatsache, daß es in mehr als einer Hinsicht von der überlieferten Lehre der Kirche abgewichen ist – zum Beispiel in der zweideutigen subsistit-Lehre der Konzilskonstitution Lumen gentium.

Die Piusbruderschaft stellt darum nicht sich selber der Ausübung des kirchlichen Lehramtes in nachkonziliarer Zeit gegenüber, sondern weist auf Unvereinbarkeiten hin, die zwischen dieser Ausübung und der Ausübung des kirchlichen Lehramtes in der langen Zeit vor dem Konzil bestehen.

Diesbezüglich läßt sich der Tatbestand des Traditionsbruches nicht leugnen. Aber das heutige Rom will das nicht wahrhaben.

Deshalb stellt es der Bruderschaft die Bedingung, künftig über diese Brüche in der Öffentlichkeit zu schweigen.

In diesem Sinn kann man den dritten Punkt der vatikanischen Vorgabe als „Maulkorb-Bedingung“ bezeichnen.

Die Bruderschaft weist sie mit Recht zurück.
      
60 Lesermeinungen
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#62   Pius XII   11:19:36 | Freitag, 4. Juli 2008
Das sieht die FSSPX irgendwie anders!
Der Autor schreibt:
„Der dritte Punkt unterstreicht die „Verpflichtung, auf keinem Lehramt zu bestehen, das dem des Heiligen Vaters übergeordnet wäre. […] Sie [die FSSPX] weist [das] mit Recht zurück.“
Die FSSPX erklärt:
„Die Priesterbruderschaft St. Pius X. maßt sich nicht an, ein über dem Heiligen Vater stehendes Lehramt auszuüben“
Wer hat recht?
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#61   Burgorus   19:47:09 | Mittwoch, 2. Juli 2008
Klarstellung
Ich glaube nicht, dass die Pius-Bruderschaft eine Gegenkirche gründen will. Das aus meinem letzen Posting zu schließen wäre falsch.
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#60   ExBochumer †   16:21:43 | Mittwoch, 2. Juli 2008
Endlich hat es mal jemand ausgesprochen:
Nazis –-- Nazibischöfe –-- etc.
Warum nicht auch die „Nazi-Redaktion von kreuz.net“, die immer wieder derartige Aussagen provoziert?
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#59   Alois Bischof   15:58:19 | Mittwoch, 2. Juli 2008
RRR – Na endlich
Dann sind Sie endmal mal mit einem „Nazi“bischof einverstanden, Sie latenter Nazi!
Natürlich ist die byzantinische Form des Kommunionempfangs nicht „leugnend“. Wenn ein Behinderter in einem Rolli sitzt, darf er ja auch empfangen.
Der Unterschied Mund und Hand ist heutzutage aber umso wesentlicher. Nur die Mundkommunion schützt vor Sakrileg und ist Ausdruck eines kindlichen Empfangens des Logos Selbst.
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#58   miles immaculatae   15:55:46 | Mittwoch, 2. Juli 2008
@RRR Kniebeuge
„Jeder Getaufte“ ist doch nicht der Herr? War dies ein freudscher Versprecher? Oder war dies genau so gemeint?
damit in dem Namen Jesu jedes Knie sich beuge, der Himmlischen und Irdischen und Unterirdischen, (Phil. 2,10).
Vor der Präsenz beugen wir unsere Knie, wenn wir die Kirche betreten, wenn wir sie verlassen, wenn das Große Glaubensbekenntnis gebetet wird (im traditionellen ritus immer, im Neuen nur an besonderen Hochfesten), im Moment der Wandlung. Warum nicht im Moment, wenn wir das Brot empfangen?
Es ist unlogisch, laß DIR das von einem alten Vukanier sagen.
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#57   RRR   15:33:31 | Mittwoch, 2. Juli 2008
@ Nazibischof
Korrekt!
Aber damit ist die Behauptung eindeutig widerlegt, dass das Nichtknien beim Kommunionempfang gleichbedeutend sei mit der Bestreitung der Realpräsenz:
Es gibt eben auch andere Formen, Anbetung auszudrücken.
Und auch das typisch Lateinische muss nicht immer typisch Lateinisch bleiben: So galt ja auch mal bei den Lateinern das Knie-Verbot an Sonntagen und in der Osterzeit. Das typisch Lateinische kann also in 100 Jahren auch anders aussehen als es das heute tut.
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#56   Burgorus   15:31:40 | Mittwoch, 2. Juli 2008
Mathildes Behauptungen
Die Bischöfe der Piusbrüder wollen mit vagen Antworten den Papst hinhalten. Priorate als Bistümer einer Gegenkirche. Usw.
Das sind zwar Unterstellungen, aber das derzeitige Verhalten der Bischöfe der Piusbruderschaft gegenüber dem großzügigen Angebot des Papstes ist tatsächlich so, dass man nicht ausschließen kann, dass sie zutreffen.
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#55   Alois Bischof   15:30:40 | Mittwoch, 2. Juli 2008
Die Frau
des Evangeliums hat sich vor Christus hingekniet und dann ihre Heilung bekommen. Das Knien ist natürlich nicht die einzige Anbetungsform – aber für uns Lateiner die einzige dem Allerheiligsten gegenüber. Der Judas hat das eingetaufte Brot des Abendmahles von Christus auch in den Mund gereicht bekommen; die Mundkommunion war demnach dem Wesen der jüdischen Umgangskultur nicht fremd gewesen wie von den modernistischen Pseudo-Liturgisten des 20. Jh. immer wieder frech behauptet und herbei gelogen.
Das Knien ist eine wichtige Ausdurcksform der innerlichen Anbetung des Göttlichen Sakramentes der Eucharistie.
Und sogar im byzantinischen Osten wird gekniet. Vor allem in der Fastenzeit, aber in der Göttlichen Liturgie kniet der zelebrierende Priester sich einmal beim byzantinischen Äquivalenten des ‘supplices te rogamus’ ganz nieder und zwar wie später der Islam das Knien einführte vor ihrem Allah. Auch im Osten werden die Göttlichen Opfergaben angebetet nach der Wandlung. Auch bei der Priesterweihe dioceseofalaska.org/…/images/DSC06371.JPG wird dort gekniet.
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#54   ExBochumer †   15:18:21 | Mittwoch, 2. Juli 2008
Interessant ist es wieder einmal,
die Diskussion auf der Medjugorje-Anhängerschafts-Sekte zu verfolgen.
Die Medjugorjaner Gandalf & Co stellen sich über die Kirche und urteilen.
Auszüge aus dem Thread der sich als fromm bezeichnenden Sektierer der Medjugorje-Sekte „Warnung vor Piusbruderschaft“:
„gandalf“: Mit solcher „Argumentation“ würdest Du in jeder Logik-Vorlesung in der Philosophie glatt durchfallen. Du verdrehst hier die Fakten genauso wie modernen Theologen das machen und bei Dir ist es noch schlimmer, weil Du vermeintlich Dich ja als „frömmer“ als sie siehst.
gandalf: @Aegidius: Sorry, aber von Dir hätte ich hier schon etwas sachlicher Beiträge erwartet. Die einzigen, die Dir jetzt zujubeln werden, sind die 2-3 Piusbrüder hier, die hier ohnedies nur zu diesem Thema hier mitposten und denen hier ansonsten zu etlichen anderen katholischen Themen nichts einfällt. Gibt Dir das nicht zu denken?
Es ist ziemlich naiv anzunehmen, dass die Piusbrüder beim Papst privat um versöhnung bitten, gleichzeitig aber öffentlich das Spiel gegen Rom weitertreiben und jetzt offensichtlich die Hand, die von Rom ausgestreckt wurde, erneut zurückweisen und nicht fähig sind, die Grundanforderungen eines römisch-katholischen Christen zu akzeptieren.

Die Privatoffenbarungs-Typen sollten sich der Kirche anschließen als einem profit-orientierten Sektierertum (kath.net ist ein Profit-Unternehmen genau wie die Medjugorje-Sekte) anzuhängen.
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#53   HBR   15:16:33 | Mittwoch, 2. Juli 2008
@Pseudobischof
@HBR/RRR:
Alles Unsinn, leicht zu widerlegen.
Dann machen Sie mal :-D
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#52   GerdEric   15:10:21 | Mittwoch, 2. Juli 2008
ich empfehle
übernehmen sie doch einfach die kirchliche Hierachie und schmeissen Sie alle Pseudokatholiken raus…
nur,
was machen Sie dann so alleìn?
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#51   ExBochumer †   14:58:59 | Mittwoch, 2. Juli 2008
Die Kirchenzerstörung geht von Rom aus.
Betrachten wir mal die Anzeichen:
– Schweigen gegenüber Mißständen innerhalb der Ortskirchen
– Keine Antworten auf berechtigte Anfragen an die Glaubenskongregation
– Unterwanderung durch Freimaurer und Vorfeldfreimaurerorganisationen im katholischen Klerus
etc. etc. etc.
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#50   Alois Bischof   14:54:44 | Mittwoch, 2. Juli 2008
@Mathilde
Und Ihr eigener Konzilspapst hält Händchen mit dem „größten“ Leugner des Papstamtes, dem schismatischen Patriarchen von Konstantinopel. Am vergangenen Sonntag in Rom.
Haben Sie sich noch alle, oder können Sie nur gegen die 100 % römisch-katholische, rechtgläubige und in Einheit mit der (wahren) Hl. Römischen KIrche lebende Priester der Priesterbruderschaft St. Pius X. hetzen.
Und können sich Anglikaner also gar nicht mehr bekehren zum wahren – katholischen – Glauben?
Und welcher „Große“ Konzilspapst hat denn wohl 1966 mit dem Anglikanischen Erzlaien von Canterbury gesegnet? Paul VI. Das finden Sie sicherlich gut, nur weil es der (für manche: „angebliche“) Papst mitmachte? Und wer hat dem Erzlaien Rowan Williams 1993 Brustkreuz und Fischerring verschenkt? Johannes-Paul II.
Gerade diese Skandale wurden vom „grossen“ sog. II. Vatikanischen Konzil und den Konzilspäpsten hervorgerufen, eingesegnet und selbst betrieben.
Sie liegen völlig falsch mit Ihrem verbalen Raketenangriff gegen die FSSPX. Die FSSPX verteidigt das wahre römische Lehramt, das katholische Dogma, die Einheit der Kirche, die Einheit des Glaubens, und die Gültigkeit der Sakramente.
Gehen Sie doch lieber in Ihre heißgeliebte örtliche Neue ‘Messe’, die von u.a. Anglikanisch-protestantischen Pastoren zusammen mit Pater Hannibale Bugnini zusammengeschrieben wurde!
Und lesen Sie endlich mal die Theologischen Quellen der Kirche und lernene Sie die Geschichte kennen.
@HBR/RRR:
Alles Unsinn, leicht zu widerlegen.
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#49   Brandenburgis   14:32:47 | Mittwoch, 2. Juli 2008
@Mathilde
Ich weiß zwar nicht, wer Sie sind, doch eines ist klar: Sie wissen nicht, wovon Sie reden.
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#48   Mathilde   14:27:15 | Mittwoch, 2. Juli 2008
Die Bischöfe der Piusbrüder wollen mit vagen Antworten den Papst hinhalten
Die Piusbrüder wollen Zeit gewinnen, um ihre Priorate (zukünftige Bistümer) weiterhin ungehindert ausdehnen zu können. Erst wenn ihre Machtbasis nach ihrer Einschätzung groß genug ist, werden sie den offiziellen Bruch vollziehen. Nein, den NOM haben sie offiziell nicht für ungültig erklärt, programmieren aber ihre Mitglieder heimlich darauf, NOM Messen aus diesem Grund zu meiden. Sie wollen das Vaticanum II niemals anerkennen, den Zustand davor wollen sie mit allen Mitteln wieder herstellen. Es ist ihnen völlig gleichgültig, dass die Kirche durch den Papst und die Konzilien regiert wird. Sie haben weder das Vatikanum II zu beurteilen noch dem Papst Bedingungen zu stellen. Sie erkennen trotz gegenteiliger Beteuerungen das oberste Leitungsamt des Papstes nicht an. Welcher Geist bei den Piusbrüdern regiert, erkennt man daran, dass ein dort tonangebender Bischof Konvertit aus nichtkatholischem Hause ist – die Anglikaner sind die notorischen Papstamtleugner seit Jahrhunderten. Von daher ist es auch zu erklären, dass der Hl. Vater in seinem rechtmäßigen Papstamt bereits in Frage gestellt wurde. Es wird höchste Zeit, dass der Papst erkennt, dass ihm von den modifizierend wirkendenden Pius-Bischöfen nur Sand in die Augen gestreut wird, damit sie auch zukünftig ihre versteckten Ziele verfolgen können.
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#47   Aleph †   14:05:45 | Mittwoch, 2. Juli 2008
Glaubhaft überprüfen
Ist der Kopfstand dem Kommunionausteiler denn zumutbar?
HBR @Das sollte glaubhaft überpüft werden.
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#46   RRR   14:02:39 | Mittwoch, 2. Juli 2008
@ miles
Wer sich beim Kommunionempfang kniet, ist also altmodisch und rückständig?
Nein.
Wie oft ist im Alten und Neuen Testament davon die rede, daß wir vor dem Herrn die Knie beugen sollen?
Oft. Es ist aber auch oft die Rede davon, dass man zum Herrn die Hände erheben soll, zum Himmel aufschauen soll, sich in den Staub werfen soll, sich verneigen soll, ihm zujubeln soll, ihm danken soll etc.
Wer es also nicht tut, leugnet doch die Gegenwart des Herrn in Brot und Wein – oder liege ich da falsch?
Falsch. Ansonsten würde ja auch jeder die Gegenwart des Herrn im Evangelium leugnen, wer nicht vor dem Evangelium die Knie beugt. Es würde auch jeder die Gegenwart des Herrn in jedem Getauften leugnen, wer nicht vor jedem Getauften die Knie beugt. Es würden die katholischen Ostkirchen die Gegenwart des Herrn in der Eucharistie leugnen, weil sie die Kniebeuge gar nicht kennen. usw. usw.
Oder ist die Bezugnahme auf die Heilige Schrift auch altmodisch und rückständig?
Nein. Aber die Heilige Schrift sagt nichts darüber, das exakt diese Verehrungsgeste für exakt diesen liturgischen Akt notwendig oder die einzig richtige sei. Zu den wenigen Dingen, die die Heilige Schrift über die Kommunion sagt, gehören etwa solche Dinge wie „EMPFANGT und TRINKT“ (Kelchkommunion!), „das Fleisch Jesu KAUEN“ (Joh 6, nix mit Hostien im Mund auflösen!).
Mit Ihrer Begründungsfigur kann man also gerade an der „tridentinischen“ Kommunionpraxis erheblichste Kritik üben.
So danke ich Ihnen für die Steilvorlage!
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#45   HBR   13:59:29 | Mittwoch, 2. Juli 2008
Ist der Kopfstand dem Kommunionausteiler denn zumutbar?
… :-D
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#44   Alois Bischof   13:59:07 | Mittwoch, 2. Juli 2008
Ein legitimer Papst – und zwar jeder –
ist den Katholischen Dogmen und dem allgemeinen Lehramt seiner apostolischen Vorgänger unterworfen.
Wer vom katholischen Dogma öffentlich abweicht, ist kein Katholik und kann somit auch kein gültiger Hirte der Kirche mehr sein (egal ob Pfarrer, Abt, Bischof, Kardinal oder sogar Papst) und hat somit kein Amt inne. (Cf. ‘Cum ex apostolatus officio’, 1559; CIC-1917 canon 188.6)
Deswegen hat die Priesterbruderschaft St. Pius X. völlig Recht wenn sie darauf besteht, daß der heutige Konzilspapst und die Konzilskirchliche „andere“ pseudo-Römische Kurie im heutigen Vatikan klarstellen, ob sie alle katholische Dogmen akzeptieren und daraus Schlüße ziehen wollen. Benedikt XVI. ist ja auch ‘Cantate Domino’ (1442) des Papst Eugen IV. unterworfen und auch ‘Pastor aeternus’ (1870) unterworfen – auch als er noch Theologe, Pfarrer bzw. Kardinal-Erzbischof ward.
Deswegen ist es eine groteske Behauptung des „erneuerten“ Rom zu sagen, die FSSPX hätte jemals ein Lehramt aufgestellt, das über dem Papst stand. Die FSSPX hat – im Gegenteil – immer auf Primat, Unfehlbarkeit (in korrekter Interpretation) und Ruhm der hl. Römische Kirche und der Päpste bestanden.
Aber Joseph Stalin, Adolf Hitler, Heinrich Himmler, Ian Paisley und Robespierre können nicht Papst werden, ebensowenig wie Hans Küng und Frau Margot Käsmann.
Die FSSPX und die mit ihr verbundenen älteren röm.-kath. Traditionspriester haben wiederum Recht!
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#43   Aleph †   13:47:27 | Mittwoch, 2. Juli 2008
Kopfstand
miles immaculatae@ Das ist Ihnen doch völlig unbenommen, ob Sie knieen, stehen, liegen oder einen Kopfstand machen.
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#42   miles immaculatae   13:43:07 | Mittwoch, 2. Juli 2008
@Aleph
Wer sich beim Kommunionempfang kniet, ist also altmodisch und rückständig? Wie oft ist im Alten und Neuen Testament davon die rede, daß wir vor dem Herrn die Knie beugen sollen? Wer es also nicht tut, leugnet doch die Gegenwart des Herrn in Brot und Wein – oder liege ich da falsch? Oder ist die Bezugnahme auf die Heilige Schrift auch altmodisch und rückständig?
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#41   ExBochumer †   13:42:16 | Mittwoch, 2. Juli 2008
@ derfux
Lingen ist im Puncto kreuz.net als ein Schmarotzer einzustufen.
Man kann ihn auch als Parasiten im kreuz.net kennzeichnen.
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#40   Aleph †   13:37:22 | Mittwoch, 2. Juli 2008
Verkrustete Denksturkturen
Der Titel „Kein anderes Lehramt“ lässt vermuten, dass das Lehramt in der derzeitigen Form bestehen sollte, wenn es denn Bestand haben könnte.
Das Lehramt ist aber nicht dazu da, uniforme Einheitlichkeit allen Widerständen zum Trotz und mit Brachialgewalt herzustellen.
Dazu ist es als Instituion viel zu schade.
Gleichzeitig ist der Appell des Titels ein mehr als deutlicher Hinweis auf unbewegliche, weil verkrustete, ausschließlich binnenkirchlich orientierte Denkstrukturen:
Bloß nichts ändern, damit niemand umdenken muss, auch wenn nichts mehr geht.
Bloß alte Messen feiern.
Bloß Hinknieen beim Kommunionempfang.
Bloß abschotten…
Bloß altmodisch und rückständig sein.
Genau die Haltung in Verbindung mit stupider Unbeweglichkeit und ausgeprägter Überheblichkeit ist es aber, welche die Karre noch mehr in den Morast rasen lässt.
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#39   derfux   13:35:58 | Mittwoch, 2. Juli 2008
@ ExBochumer
Kreuz.net ist in den Bereich einer „Fake-Internet-Präsenz“ einzustufen.
Ernstnehmen kann man dieses nicht.
Das gilt natürlich nicht für die Beiträge von Pater Lingen.
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#38   ExBochumer †   13:30:45 | Mittwoch, 2. Juli 2008
@ Genovefa
Niveau im Kreuz.net-Leserbereich?
Da werden Sie suchen müssen.
Da finden Sie doch nur Perverslinge, Hassprediger und Strohmänner derselben (= Sockenpuppen).
Da muß man auch schon mal Gewaltausdrücke bringen.
Kreuz.net ist in den Bereich einer „Fake-Internet-Präsenz“ einzustufen.
Ernstnehmen kann man dieses nicht.
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#37   timpressum †   13:20:12 | Mittwoch, 2. Juli 2008
Wie siehts denn nun aus?
Meine Frage nach der selektiven Anerkennung der Konzilien ist immer noch nicht beantwortet!
Dürfen das die Anhänger des exkommunizierten Bischofs Lefebvre (um mal eine bessere Formulierung zu wählen…)?
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#36   Genoveva   13:12:48 | Mittwoch, 2. Juli 2008
Leute, Leute, …
macht mal wieder „Hau-Ruck“ mit dem Niveau :-S
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#35   Guiseppe   13:05:10 | Mittwoch, 2. Juli 2008
@ ExBochumer
Auch ich widerpreche Ihnen, Herrn Dr. Schüler und der Piusbruderschaft (wenn auch nicht in der Weise von HBR, RRR oder SdV und Konsorten). Bin ich jetzt auch ein A…?
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#34   HBR   13:04:12 | Mittwoch, 2. Juli 2008
Als Arschloch läßt es sich gut leben…
…wenn dies in der Einheit mit der einen heiligen katholischen Kirche geschieht. Wenn man hingegen einer schismatischen Sekte angehört, holt man sich das Gericht herbei
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#32   RJH   12:59:20 | Mittwoch, 2. Juli 2008
Das ist doch eine absurde Verdrehung
Die Piusbruderschaft meint doch ständig als „Hüterin der wahren Glaubens“ sich nicht an die Lehren der Kirche halten zu müssen. Es wird also völlig zu recht die Forderung gestellt „auf keinem Lehramt zu bestehen, das dem des Heiligen Vaters übergeordnet wäre, und die Bruderschaft nicht der Kirche gegenüberzustellen.“
Was das für ein „Lehramt“ sein soll das sich die Piusbruderschaft da ausgedacht hat, muss man daher also auch die Piusbruderschaft fragen und nicht den Vatikan.
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#30   HBR   12:45:22 | Mittwoch, 2. Juli 2008
@ExBochumer
Es gibt keine „Pius-Sekte“. – Höchstens Hassprediger a la Timpressum.
Sie haben natürlich recht. Der Begriff „Pius-Sekte“ ist in der Tat recht unglücklich gewählt. Normalerweise wird eine Sekte ja nach ihrem Gründer benannt. Eingeweihte bezeichnen die Piuse daher als LEFEBVRE-SEKTE.
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#29   ExBochumer †   12:26:47 | Mittwoch, 2. Juli 2008
@ Timpressum
Es gibt keine „Pius-Sekte“. – Höchstens Hassprediger a la Timpressum.
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#28   Tridentinus   12:25:59 | Mittwoch, 2. Juli 2008
@Mathilde
Die Bruderschaft behauptet nicht die Ungültigkeit des NOM. Jeder Theologe beurteilt täglich Konzilien oder spezielle ihrer Aussagen. Das kann auch die FSSPX tun, wenn sie in einen Dialog eintritt. Sogar besonders gut bei Vaticanum II, das keine formellen Dogmen verkündet hat. Und jetzt kommen Sie nicht mit den dogmatischen Konstitutionen. Diese sind – etwas salopp gesagt in ähnlichem Sinne dogmatisch wie ein Lehrbuch der Dogmatik, nämlich vom Thema her, zB Kirche (Ekklesiologie). Natürlich könte der Papst den Dekreten des Konzils dogmatische Canones anhängen, das könnte das langfristige Ergebnis einer Hermeneutik der Kontinuität werden. Warum aber damit hastig sein, es gibt keine Eile, siehe Dominikaner/Jesuiten in der Gnadenlehre.
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#27   Mathilde   12:15:15 | Mittwoch, 2. Juli 2008
Überheblichkeit und Anmaßung der Piusbrüder
Die Kirche wird seit Jahrtausenden regiert vom Papst und von den Konzilien. Nach jeden Konzil gab es Gruppen, die sich abgespalten haben, siehe nach Vatikanum I die Altkatholiken. Die Piusbrüder wollen keine Einigung, sie greifen nun nach der Macht und wollen die derzeitige Lage der Kirche ausnützen. Sie bauen bereits heimlich eine Gegenkirche auf mit ihren Prioraten, das sollen die zukünftigen Bistümer sein. Der Bruch wird vollzogen werden, sobald sie ihre Machtbasis als ausreichend erachten. Jetzt nützen sie die Grauzone. Die unerlaubten Weihen leugnen sie. Sie wühlen fleißig im Untergrund und ziehen die traditionellen Gläubigen an sich. Sie erkennen das Primat des Papstes in Wahrheit nicht an trotz gegenteiliger Beteuerungen. Sie impfen ihre Leute Messen des NOM zu meiden, weil diese angeblich ungültig seien. Der Papst hat ihnen goldene Brücken gebaut, daher die schwammige Formulierung der 5 Bedingungen. Sie wollen aber längst den Bruch (Parole: ist nicht mehr aufzuhalten). Sie missbrauchen das Entgegenkommen des Papstes (hat doch den Alten Ritus erlaubt).Um ihre Abspaltung und Installierung vorzubereiten, brauchen sie eine Rechtfertigung. Sie haben sich weder über das Konzil zu erheben, noch es zu beurteilen. Zusätzlich versuchen sie noch die rechtmäßige Installierung unseres Hl. Vaters zu untergraben, damit sie später einen Gegenpapst einsetzen können, um sich als einzig wahre Kirche zu präsentieren. Die Piusbrüder sind längst eine Sekte.
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#26   zwobbel   12:12:13 | Mittwoch, 2. Juli 2008
Sehr geehrter Herr Dr. Schüler, (2.)
Die Empörung wirkt destruktiv, wird aber von manchen kultiviert. Können Sie das Poltern wirklich nicht unterlassen? Brauchen Sie immer starke Worte? (z.B. fürs Selbstbewußtsein?) Vielleicht ist das eigentliche Problem also eine Frage des Charakters/Tempraments? Warum meinen Sie, daß die Wunden in der Kirche verheilen werden, wenn immer darin herum gewühlt wird? Wenn immer ein Bruch herbei geredet wird? Ein Bruch, den die Modernisten so gerne hätten. Warum helfen Sie diesen, statt der Kirche in der Verwirklichung der Kontinuität?
Wenn aber in der FSSPX so gute Leute sind, könnten diese doch z.B. in Gremien mitarbeiten. Aber natürlich nicht, wenn sie als „enfant terrible“ bekannt sind und deren Gemeinschaft immer querschießt. Und wenn eine Lehre zweideutig ist, dann ist also die Wahrheit darin (auch) enthalten, nur leider vernebelt. Lichten wir also gemeinsam den Nebel, anstatt ständig über den Nebel Zeter und Mordio zu schreien. Im Auto schalten Sie bei Nebel ja auch nicht (wie traditionellerweise bei Dunkelheit) das Fernlicht an.
mfg
zwobbel
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#25   Ydefix   12:11:22 | Mittwoch, 2. Juli 2008
Nach katholischer Lehre
sind Sakramente, die von Häretikern gespendet werden gültig, wenn sie dabei die Intention aufbringen, das zu tun, was die Kirche tut. Also z.B. eine Taufe als Taufe wollen und in etwa verstehen, was damit bewirkt werden soll. Wenn jetzt also ein Kind von Häretikern getauft wird, wird es aber damit nicht Mitglied der häretischen Gemeinschaft, sondern Mitglied der römisch-katholischen Kirche, die mit der Kirche des apostolischen Glaubensbekenntnbisses identisch ist. Wenn ein Erwachsener von Häretikern getauft wird und in dieser Gemeinschaft verbleibt (den häretischen Glauben bekennt), ist er in foro externo als Häretiker zu behandeln. Und nicht als Mitglied der römisch-Katholischen Kirche. Das ist die überkommene Lehre und nichts anderes.
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#24   zwobbel   12:11:22 | Mittwoch, 2. Juli 2008
Sehr geehrter Herr Dr. Schüler,
ist es wirklich so schwer die Gefahren für die einfachen Seelen zu sehen, wenn man das Lehramt – Ihrem richtigen Einwand entsprechnd, genauer gesagt die Ausübung des Lehramtes – in jedes FSSPX-Priorat verlegt? Oft geht es um Details im Verständnis von Texten oder größere Zusammenhänge und Hintergrundwissen, die ohne Theologiestudium nicht (richtig) zu verstehen sind. Damit werden heute aber unzählige einfache Laien belastet. Sie (diese Laien) wissen zwar nicht so richtig Bescheid, sind sich aber sicher, dem Papst ungehorsam zu sein ist gut. Sie kennen nicht die Texte des Vat.II. wissen aber daß sie häretisch sind. Und der „Geist des Konzils“ wurde doch nur erfunden um uns ins Bockshorn zu jagen.
Warum haben Sie immer Mißtrauen, sodaß Sie einen „Maulkorb“ befürchten? Meinen Sie die Oberen und Patres der FSSPX sind nicht in der Lage bestimmte Regeln in der Kommunikation einzuhalten und über die kritschen Themen mit den relevanten Amtsträgern im kleinen Kreis zu besprechen? Warum muß denn Ihrer Meinung nach alles in der Öffentlichkeit besprochen (und damit meist zerredet) werden.
Haben Sie noch nie bemerkt, daß Klarheit und abschließende Textformulierungen NICHT in der Öffentlichkeit erreicht werden, sondern hinter verschlossenen Türen. Dort kann man ruhig und sachlich reden.
Die Empörung wirkt destruktiv, wird aber von manchen kultiviert. Können Sie das Poltern wirklich nicht unterlassen? Brauchen Sie immer starke Worte? (z.B. fürs Selbstbewußtsein?) Vielleicht ist das eig…
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#23   Tridentinus   12:02:43 | Mittwoch, 2. Juli 2008
Wir wissen noch gar nicht,
was Fellay geschrieben hat und wie Benedikt es aufnimmt. Daher ist auch noch offen, was die FSSPX zurückweist und ob deshalb Rom mit seinem Angebot zurückweicht. Ich könnte mir durchaus vorstellen, das Rom auf eine theologische Diskussion eingeht. Eine Lösung könnte der der Lehrstreitigkeit der Dominikaner und der Jesuiten in der Gnadentheologie ähneln: Jeder darf seine Position vertreten und auch argumentativ begründen sowie die Schwachstellen der jeweiligen Gegenposition benennen, nicht aber den jeweils anderen der Häresie bezichtigen. Eine solche Diskussion wäre ein wichtiger Beitrag zur Hermeneutik der Kontinuität, die Benedikt sicher ernsthaft will, dem aber engstrirnige Traditionalisten, die sich schon gemütlich in prinzipieller Autonomie vom konkreten Papst eingerichtet haben, vorwerfen werden eine Dialektik von Kontinuität in Diskontinuität zu sein. Ich denke nicht, dass die massgeblichen Personen in der FSSPX Leute dieses Schlages sind und habe weiterhin Hoffnung. Wichtig ist auch, dass dem Institut vom Guten Hirten ein solcher Diskussionsbeitrag direkt aufgetragen ist, warum sollte man dann der FSSPX einen inhaltlichen Maulkorb verpassen?
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#22   Genoveva   11:52:02 | Mittwoch, 2. Juli 2008
@RRR:
Es ist unbestritten richtig, dass Christus auch außerhalb der Grenzen der Kirche wirkt. Die Frage ist dann allerdings, ob dieses Wirken als Handeln nicht immer ein Handeln seiner Kirche ist, die er als einziges Heilsinstitut gegründet hat.
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#21   HBR   11:50:00 | Mittwoch, 2. Juli 2008
Die Lefebvre-Sekte…
Die Bruderschaft weist sie mit Recht zurück.
…bleibt also in der Kirchenferne. Nun, vielleicht ist es für die eine Kirche des Herrn die bessere Alternative, wenn diese durch persönlichen Ehrgeiz zerfressenen Lefebvristen wie etwa „Bischof“ Fellay aus der Kirche heraus gehalten werden. Offenbar haben die leitenden Herren der Lefebvristen noch nie etwas vom Begriff Demut gehört
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#20   timpressum †   11:44:04 | Mittwoch, 2. Juli 2008
Komisch
Es irrt immer nur das II. Vaticanum! Die Pius-Sekte zweifelt nie an den Beschlüssen anderer Konzilien.
Entweder sind alle Konzilien irrtumslos oder haben auch mal Fehler gemacht! Dieses selektive Denken ist weder logisch noch theo-logisch!
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#19   Ydefix   11:42:24 | Mittwoch, 2. Juli 2008
Man muss nichts
widerlegen, was offensichtlich für jeden, der sich nur ein wenig damit auskennt, Quatsch ist. Wenn Sie die Kriterien der Kirche nicht kennen, dann informieren Sie sich halt.
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#18   Lorenz   11:42:19 | Mittwoch, 2. Juli 2008
@Iustus, Ihre Replik zu B.
Auch wenn sich freilich die von Ihnen angesprochenen Strukturgemeinsamkeiten zwischen Modernisten und Traditionalisten unter den Kirchenkritikern feststellen lassen, macht uns diese Äquivalenz doch blind dafür, dass von Äquivalenz keine Rede sein kann.
Beide Vergleichsgruppen werden doch nicht in selbiger Weise im Unrecht sein.
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#17   RRR   11:38:47 | Mittwoch, 2. Juli 2008
@ Daniel Stöhr
Deine Begründungsleistung ist wirklich beeindruckend. Der heilige Thomas von Aquin wäre stolz auf Dich. Der hat ja auch abwegige Thesen immer dadurch widerlegt, dass er gleich mal darauf hingewiesen hat, wie dumm sie sind und dann die Argumentation eingestellt.
So hat er’s doch gemacht, gelle?
Mann, der wäre echt voll stolz auf dich. Würde dich bestimmt zu seinem Haus- und Hofassistenten machen!
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#16   Ydefix   11:35:56 | Mittwoch, 2. Juli 2008
@RRR…
Ihre Argumentation ist komplett abwegig und das Ergebnis ist falsch. In einer Klausur würde man dafür die Notenstufe 0 Punkte vergeben. Mehr braucht man dazu nicht mehr festzustellen.
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#15   Pünktchen   11:30:31 | Mittwoch, 2. Juli 2008
Fortsetzung
Wer sich auf den Konzilsgeist beruft, um Dinge voranzutreiben, die nicht von den Konzilsvätern beschlossen wurden, wird i.d.R. vom eigenen Geist und vom Zeitgeist bewegt. Wer in diesem Sinne vom „Konzilsgeist“ redet, ist nach Meinung des Hl. Vaters ein Vertreter des Liberal-Modernismus, der das Konzil als Traditionsbruch versteht, der jedoch nicht weit genug gegangen sei. Der Traditional-Modernismus wiederum behauptet ebenfalls einen Traditionsbruch, den es rückgängig zu machen gälte.
Das Lehramt der Kirche dagegen hält Theologen und Gläubige dazu an, die Konzilstexte in weitgehender Übereinstimmung mit der Tradition zu lesen. Demnach hat es keine wirklichen Diskontinuitäten in wesentlichen Punkten gegeben, sondern Korrekturen in einigen Anwendungsfragen.
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#14   RRR   11:27:16 | Mittwoch, 2. Juli 2008
@ Daniel Stöhr
Ihre Argumentationskunst ist beeindruckend. Thomas von Aquin wäre stolz auf Sie!
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#13   Ydefix   11:24:48 | Mittwoch, 2. Juli 2008
@RRR…
Damit ist höchstens bewiesen, dass Sie von Dogmatik keine Ahnung haben.
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#12   RRR   11:21:47 | Mittwoch, 2. Juli 2008
So ein Quatsch
Diesbezüglich läßt sich der Tatbestand des Traditionsbruches nicht leugnen.
Bezüglich des „subsistit“ kann man nicht oft genug darauf hinweisen, dass die Kirche zu allen Zeiten (sic!) die Häretikertaufe anerkannt hat – somit gibt es „die Kirche“ bzw. „Christus“ ganz offensichtlich nicht nur innerhalb der kanonischen Grenzen der Autorität des römischen Pontifex.
Christus wirkt auch außerhalb der römischen Kirche – denn wo immer einer tauft, tauft Christus, selbst wenn der Taufspender nicht katholisch ist.
Und da Christus in seinem Evangelium gegenwärtig ist, ist er es natürlich auch da, wo Häretiker sein Wort lesen und verkünden.
Damit ist bewiesen, dass die subsistit-Lehre voll und ganz der Lehrtradition der Kirche entspricht – auch wenn sie dasselbe mit anderen Worten sagt als bisher.
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#11   Burgorus   11:19:44 | Mittwoch, 2. Juli 2008
Die katholische Kirche besteht nicht nur aus der Kirche Christi!
Die Kirche Christi ist die Katholische Kirche. Punkt.
Doch das ist ungenau.
Der neue, ewige Bund ist mit einer „Kirche“ oder Frau (im göttl. Sinn, vgl. „Braut Christi“) geschlossen, die auf den 12 Aposteln, alle Juden, gründet. Sie ist also sozusagen Tochter der ersten Frau Gott Vaters, die er im alten Bund geheiratet hat. Bekanntlich ist diese Ehe schief gelaufen.
Die katholische Kirche ist also vor allem die zweite Frau Gott Vaters.
Warum liest man in der Göttlichen Liturgie des heiligen Papstes Gregor des Großen („tridentinische Messe“) auch die Lesung zum Herrn ihn? Der Priester erinnert darin Gott Vater an den neuen Bund: Gedenke des Bundes… Merke: an Gott Vaters Bund, dessen Frau sie ist, erinnert die katholische Kirche. Gott Sohn ist dabei der Geopferte, nicht der Eheparner.
Sowie aber die 12 Apostel im Judentum, Gott Vaters erster Frau, aufgewachsen sind, wächst auch in der katholischen Kirche ein Mädchen heran, das zum Zeitpunkt der Wiederkunft Christi von Christus geheiratet wird: „Siehe, der Bräutigam kommt!“ Jetzt nennen wir dieses Mädchen noch nicht Ehefrau, aber schon „Braut Christi“.
Die katholische Kirche besteht aber nicht nur aus einem unreifen Mädchen, das so langsam ins Heiratsalter kommt, sondern vor allem aus dessen reifer Mutter, die es ernährt, sowie die 12 Apostel im Judentum großgezogen wurden. Besagtes Mädchen „subsistiert“ sozusagen in der katholischen Kirche. Und wir freuen uns auf seine Hochzeit, die Vollendung des Baues „Kirche Christi“.
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#10   Pünktchen   11:19:04 | Mittwoch, 2. Juli 2008
Romulus
Nicht nur, wer lesen kann, sondern gerade auch wer lesen will, ist klar im Vorteil!
Was Sie schreiben ist nämlich wort-wörtlich die Charakterisierung der „Hermeutik der Diskontinuität/des Bruches“, die der Papst in seiner berühmten Ansprache vom Dez. 2005 selbst gewählt hat!
„[link]Die Hermeneutik der Diskontinuität birgt das Risiko eines Bruches zwischen vorkonziliarer und nachkonziliarer Kirche in sich. Ihre Vertreter behaupten, daß die Konzilstexte als solche noch nicht wirklich den Konzilsgeist ausdrückten. Sie seien das Ergebnis von Kompromissen, die geschlossen wurden, um Einmütigkeit herzustellen, wobei viele alte und inzwischen nutzlos gewordene Dinge mitgeschleppt und wieder bestätigt werden mußten. Nicht in diesen Kompromissen komme jedoch der wahre Geist des Konzils zum Vorschein, sondern im Elan auf das Neue hin, das den Texten zugrunde liege: nur in diesem Elan liege der wahre Konzilsgeist, und hier müsse man ansetzen und dementsprechend fortfahren. Eben weil die Texte den wahren Konzilsgeist und seine Neuartigkeit nur unvollkommen zum Ausdruck brächten, sei es notwendig, mutig über die Texte hinauszugehen und dem Neuen Raum zu verschaffen, das die tiefere, wenn auch noch nicht scharf umrissene Absicht des Konzils zum Ausdruck bringe[link]www.vatican.va/…curia_ge.html[link]…
Wer sich auf den „Geist des Konzils“ beruft, um Dinge voranzutreiben, die nicht von den Konz…
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#9   iustus   11:17:32 | Mittwoch, 2. Juli 2008
@Romulus
Stimmt. Nur wird das nicht von der Kirche verkündet, sondern es sind Privatmeinungen.
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#8   Romulus   11:09:10 | Mittwoch, 2. Juli 2008
Die kath. Tradition ist etwas anderes als uns heute in den Kirchen gepredigt wird
Die Analyse des Wolfgang Schüler ist richtig. Pünktchens Kritik einer Hermeneutik der Diskontinuität trifft nicht. Warum? Antwort: Es geht in der Kirche schon lange nicht mehr um das Konzil (diese langweiligen 60er Jahre Texte liest eh niemand gerne), sondern um den Geist des Konzils, um ein zweites, neues Pfingsten, um Menschenrechte statt Ewiges Leben, um Revolutionen und gemachte Liturgien.
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#7   Florian Geyer   11:06:25 | Mittwoch, 2. Juli 2008
gut erkannt miles
her lernen sie gleichzeitig eine bedeutende spirituelle Grundwahrheiten.
Das Licht kam in die Welt aber fast ALLE haen das Licht gehasst weil sie die Dunkelheit mehr geliebt haben und die Wahrheit nicht ertrugen weil sie im Fleisch waren nicht im Geist.
In der Ablehung des Lichtes werden sonst verfeindete Parteien I M M E R eiig,( wie der Römer Pilatus mit der jüd. Obrigkeit, oder eben das Nazitum mit dem Kommunismus). Wie in der egentlichen Realität im Hintergrund sind zwar alle Dämonen gegen Christus und das Licht, bekämpfen sich aber auch gegenseitig. Natürlich ist bekannt dass der Hauptfeind der bösen Christus aber sie bekriegen sich auch gegenseitig, da es immer das Hass ist der sie antreibt.
Geht es aber gegen die Wahrheit Christie enigen sie sich schnell. dh
es gibt keine bessere Bestätgung für die Wahrheit Christie
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#6   iustus   11:00:09 | Mittwoch, 2. Juli 2008
@Brandenburgis
Sie werden doch nicht ernsthaft bestreiten wollen, dass Hardliner der FSSPX genauso wie die Modernisten der Ansicht sind, dass Zweite Vatikanum hätte eine neue Lehre verkündet, die von der vor demselben verkündeten abweicht?
Außerdem sind die FSSPXler dem Papst ebenso wenig gehorsam wie die Modernisten. Beide beteuern zwar, sie seien es grundsätzlich, dürften sich aber in konkreten Fällen über die Anweisungen des Papstes hinwegsetzen, weil dieser ja irrt.
„Les extrêmes se touchent.“
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#5   miles immaculatae   10:57:20 | Mittwoch, 2. Juli 2008
@Brandenburgis
Die Extreme berühren sich? Leider wahr. Als ich noch ein mit dem linksextremistischen Terrorismus sympathisierender junger Mann war, habe ich dieser These vehement widersprochen. Aus der Distanz kann ich nun wenig Unterschied zwischen dem Linksfaschismus der RAF und dem Nazi-Faschismus erkennen. Horst Mahler, der damals bekannender Leninist und heute bekennender Mazi ist, übrigens auch nicht. Auch in der Auseinandersetzung mit der Kirche unterscheiden sich extremistisch-liberale Protestanten und Piusianer nur wenig.
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#4   Genoveva   10:53:11 | Mittwoch, 2. Juli 2008
Brandenburger
Haben Sie Superschlauberger sich schon einmal mit den letzten Jahren der Weimarer Republik beschäftigt? Wenn ja, könnten Sie hier nicht so leichtfertig durch die Gegend proleten.
Sätze werden übrigens nicht herangeführt, sondern angeführt. Deutsch scheint mein in Kernpreußen auch nicht gelernt zu haben …
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#3   wiener   10:45:38 | Mittwoch, 2. Juli 2008
oh ja …
bringt mal wieder eine seiner bekannt „niveauvollen“ repliken.
so ein prolet.
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#2   Brandenburgis   10:43:12 | Mittwoch, 2. Juli 2008
@Pünktchen
Der Satz: „Les extrêmes se touchent.“ ist leider unwahr und wird nur von Schwachsinnigen herangeführt.
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#1   Pünktchen   10:37:38 | Mittwoch, 2. Juli 2008
„Tatbestand des Traditionsbruches“
In dieser Fehleinschätzung stimmen die romfeindlichen Traditional-Modernisten der FSSPX mit den romfeindlichen Liberal-Modernisten überein: sie folgen in der Auslegung des II. Vatikanums einer „Hermeutik der Diskontinuität www.vatican.va/…_roman-curia_ge.html“. Einmal mehr bewahrheitet sich an ihnen der Satz: „Les extrêmes se touchent.“
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