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Mittwoch, 2. Juli 2008 08:58
kreuzmeldungen
Päpstlicher Sommer + Nein und doch ja + Schwächeanfall + Priestermord + Verknöcherte Modernisten
Päpstlicher Sommer

Vatikan. Am Mittwoch übersiedelt Benedikt XVI. in die päpstliche Sommerresidenz Castel Gandolfo. Während der Sommermonate gibt es keine Privataudienzen. Zwischen dem 9. und dem 30. Juli entfallen auch die Generalaudienzen. Das sonntägliche Angelusgebet hält der Papst am 6. und 27. Juli in Castel Gandolfo. Dazwischen – vom 12. bis 21. Juli – reist er zum Weltjugendtag nach Australien. Vom 28. Juli bis zum 11. August macht der Papst Urlaub in Brixen in Südtirol.

Nein und doch ja

Frankreich. Der Pressesprecher der Priesterbruderschaft St. Pius X., Pater Alain Lorans, hat gestern Dienstag eine offizielle Stellungnahme zum vatikanischen Ultimatum an die Lefebvristen veröffentlicht. Darin betont er, daß die Bruderschaft vor einer kanonischen Regelung einen Dialog über dogmatische Fragen wünscht. Gleichzeitig bekräftigt er gemäß den vom Vatikan gestellten Bedingungen, daß die Bruderschaft nicht beansprucht, ein Lehramt über jenem des Heiligen Vaters auszuüben. Sie beabsichtige auch nicht, sich gegen die Kirche zu stellen.

Schwächeanfall

Deutschland. Karl Kardinal Lehmann von Mainz ist am Dienstag bei einem Gottesdienst in seinem Dom zusammengebrochen. Die Kreislaufschwäche zwang den Kardinal, die Messe zu unterbrechen und sich ins Krankenhaus zu begeben. Inzwischen ist der Kardinal wohlauf. Heute Mittwoch will er die Arbeit wieder aufnehmen.

Priestermord

Nepal. In der Nacht auf Dienstag ist der Salesianerpater John Prakash (62) in seiner Wohnung in Siriya im Osten von Nepal ermordet worden. Laut dem römischen Nachrichtendienst ‘AsiaNews’ handelte es sich um den ersten Priestermord in Nepal überhaupt. Die Polizei vermutet als Täter die Terroristengruppe ‘Terai Defence Army’. Der Priester wurde mit einem Sprengsatz getötet. Am Tatort lagen Flugblätter der ‘Terai Defence Army’.

Verknöcherte Modernisten

„Der Katholikentag in Osnabrück war trotz guter Stimmung unter den Teilnehmern ein vorläufiger Höhepunkt des Rückfalls in alte innerkirchliche Streitereien. Nochmals durften die Uraltkritiker der Kirche aufs Podium, die in den letzten Jahrzehnten zu ihrem angeblich fortschrittlichen Denken nichts mehr hinzugelernt haben und ihre progressiven Ideen, die dreißig, vierzig oder noch mehr Jahre alt sind, immer noch für das Neueste vom Neuen halten. So kann man auch als ‘Modernist’ verknöchern.“

Bernhard Müller im Editorial der Juni-Ausgabe des ‘PUR-Magazins’.
Alle Lesermeinungen anzeigen 6 von 179 Lesermeinungen:
Freitag, 4. Juli 2008 12:32
Benedikt: lol…
Dr. Freud lässt schön grüßen.
Freitag, 4. Juli 2008 10:10
Niemand, der auch nur halbwegs normal argumentiert, ist da willkommen, wo Sie herkommen? … Macht nichts, jetzt sind Sie ja hier! Welcome to the club!
Freitag, 4. Juli 2008 09:33
Partenia ist ein kritisches, sehr korrektes und sehr gutes Forum und Niemand, der auch nur halbwegs normal argumentiert, ist da willkommen und wird problemlos akzeptiert.

Oh lieber Herr Joberens, das glaube ich Ihnen sogar von Herzen und SIe sich dort sehr, sehr wohlfühlen.
Freitag, 4. Juli 2008 09:17
Bernd Stromberg: @JoBerens
Glauben Sie eigentlich selbst, was Sie da schreiben? Unsinn auf Partenia = Positive Äußerungen zu Papst und Kirche. Glauben Sie mir, ich kenne jemand persönlich, der ees vor längerer Zeit mal versucht hat. Es ist nicht möglich. Und auch andere, die es später versucht haben, haben aufgegeben. Partenia funktioniert nur so lange konfliktfrei, wie alle einer Meinung sind, und die „Ideologie“ von Partenia vertreten.

Wer definiert, was „Unsinn“ ist? Natürlich der Forumsmainstream. Und so ist es Ihnen doch bei mykath gegangen. Ich erinnere mich noch gut an die Reaktionen auf Ihre gebetsmühlenartig wiederholte Kirchenkritik. Irgendwann konnten die Mitdiskutanten es nicht mehr ertragen. Selbst die eher progressiven…

Nein, ich denke, Partenia ist mehr ein protestantisches, antikatholisches Forum. Dass ein katholischer Priester da mitmacht, ist sehr schade.
Freitag, 4. Juli 2008 08:59
joberens: Bernd Stromberg
Bei Partenia gibt es keine derartigen Entgleisungen und Flegeleien, wie sie hier offenbar nicht unüblich sind. Partenia ist ein kritisches, sehr korrektes und sehr gutes Forum und Niemand, der auch nur halbwegs normal argumentiert, ist da willkommen und wird problemlos akzeptiert. Wer natürlich Unsinn verbreiten will muß mit entsprechenden Reaktionen rechnen.

Liebe Grüße
Josef Berens
Donnerstag, 3. Juli 2008 20:04
Bernd Stromberg: @JoBerens
Ich gebe Ihnen recht, dass der Tonfall hier sehr scharf und nicht selten verletztend ist. Das sollte unter Christen, im Grunde unter Menschen nicht vorkommen.

Allerdings unterscheidet sich Ihr Heimatforum „Partenia“ nur graduell von „Kreuz.net“. Dort kommt es meist nicht zu solch drastischen „Verbalohrfeigen“, aber jeder, der anders denkt als der „Parteniamainstream“, wird mit Hohn und Spott überzogen, subtiler zwar als hier, aber nicht weniger verletztend. Ich weiß, Herr Berens, dass Sie dort zumindest Mitdiskutanten gegenüber immer freundlich auftreten, aber das kann man von anderen Damen und Herren – den Herrn Pfarrer aus Schweinfurt eingeschlossen – so nicht sagen. Und wie dort teilweise über Papst und Bischöfe hergezogen wird, erinnert an Kreuz.net-Niveau. Ich erinnere mich gut an Publik-Oberberg, der sehr gut ein „Sedi von Links“ sein könnte.

Von daher kann ich Ihren Ärger über den harschen Tonfall natürlich nachvollziehen. Aber es liegt daran, dass sehr konservative – teilweise traditionalistische Exponenten – auf Sie als Vertreter der extremen Linke treffen. Gemäßigtere Stimmen, zu denen ich mich auch rechne, sind Ihnen gegenüber höflich, können Ihren Thesen aber nicht zustimmen. Ihre Wahrnehmung ist extrem einseitig und erfolgt nur durch die Parteniabrille. Damit sind Sie in etwa ein so objektiver Gesprächspartner wie ein extremer Sedi. Sie sind unfähig, differenziert zu argumentieren und machen mit uralten Parolen Propaganda gegen die Kirche. Schade!
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