Weltjugendtag
Schlagwort-Katholizismus
Ein katholischer Vorzeigejugendlicher möchte den Medienkonzernen zu einem positiven, enthusiastischen und glorreichen Bild der Kirche verhelfen. Das geht allerdings ein bißchen auf Kosten von Wahrheit und Profil.
Warten auf den Papst auf dem Marienfeld in Köln 2005
Warten auf den Papst auf dem Marienfeld in Köln 2005
© Flickr-Benützer „keela84“, CC
(kreuz.net) „Weltjugendtage sind keine Techno-Paraden.“ Das erklärte Nathanael Liminski aus dem Rheinland vor der Schweizerischen Tageszeitung ‘Neue Zürcher Zeitung’ vom 29. Juni.

Liminski ist Anfang zwanzig, Student, engagiertes Mitglied der Christdemokraten und Herausgeber des Buches „Generation Benedikt“.

Die ‘Neue Zürcher Zeitung’ beschreibt ihn etwas respektlos als „Papst-Verehrer“.

Liminski ist – wie alle Verantwortungsträger der „Generation Benedikt“ – eine Kind vom Opus-Dei-Eltern.

Seinen katholischen Freunden versucht er „Medienkompetenz“ zu vermitteln.

Zum Weltjugentag in knapp drei Wochen in Sydney sagt er: „Wir kommen zusammen, weil uns die Hoffnung
Frage an Kardinal Ratzinger:
Wie würden Sie reagieren, wenn man Sie zur Papstwahl vorschlagen würde? Antwort: „Ich hätte Angst.“
vereint und der Glaube verbindet.“

Wenn der Heilige Vater „auftritt“, sei das „Gänsehaut pur“ – schürt er religiöse Emotionen.

Respekt vor dem Amt

Liminski hat den Papst schon 2003 noch als Kardinal Ratzinger bei einem Abendessen getroffen:

„Wir unterhielten uns über Weltliches und Geistliches, und ich erlebte ihn als sehr bescheiden und authentisch.

Ich habe ihn gefragt, wie er reagieren würde, wenn man ihn zur Papstwahl vorschlagen würde.

Er sagte: «Ich hätte Angst.» Diese Ehrlichkeit fand ich beeindruckend.“


Gläubige am Weltjugendtag
Gläubige am Weltjugendtag
© Flickr-Benützer „keela84“, CC
Halbe Wahrheit

Den Vorwurf, daß die Kirche „schwulenfeindlich“ sei, dementiert Liminski.

Sexualität habe einen doppelten Sinn. Sie stärke das Band der Liebenden und biete die Möglichkeit, „Schöpfer sein zu können“.

Laut Liminski geht bei der Sodomie nur letzteres nicht. Deshalb bezeichnet er sie verharmlosend und naiv als „unvollendete Form der Sexualität“ – offenbar ähnlich wie ein Ehepaar, das keine Kinder bekommen kann.

Er würde aber nie jemandem „vorschreiben“, wie man zu leben habe – entschuldigt er sich sogleich: „Jeder lebt, wie er will.“

„Beten ist sexy“

Mehr Probleme sieht Liminski offenbar bei einer normalen Beziehung mit einer Muselmanin: „Wenn sie ihre Religion auch ernst nimmt, wird es schwierig, denn ihr Gott ist nicht mein Gott.“

Liminski beantwortet ungeniert auch die intime Frage, was seine Partnerin von der Keuschheit halte: „Meiner Freundin war das zunächst fremd, aber sie hat sich darauf eingestellt.“ Sie habe gewußt, daß sie sich auf „einen Kauz“ einlasse.

Auf die Frage, was Gläubige anderen voraushaben, sagt Liminski: „Wir sind nicht besser. Vielleicht selbstreflexiver.“

Zumindest: Der Glaube mache attraktiv. „Beten ist sexy.“
      
48 Lesermeinungen
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#49   sexychrist   01:18:40 | Dienstag, 8. Juli 2008
sympathischer christdemokrat
für gewöhnlich bin ich eher links auf seiten der spd, die cdu ist mir im allgemeinen zu konservativ, aber dieser junge mann lässt hoffnung erwachen auf eine zukünftige, junge, frische und weltoffene cdu.
ich kann nicht verstehen, wie man als mann einen mann lieben kann, doch „nicht verstehen“ heißt nicht „kein verständnis haben“. ob nun hetero oder homo – mensch bleibt mensch!
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#47   Kurt K.   03:21:01 | Sonntag, 6. Juli 2008
Jo! So isset!
Liminski spiegelt den Geist der heutigen Jugend wieder. Und ein Großteil dieser akzeptiert Homosexuelle.
So ist es. Und nicht nur die „Jugend“ akzeptiert Homosexuelle. Ich war bis vor kurzem auf einer, man könnte sagen: generationen-übergreifenden Feier. 150 Leute von 18 bis 60 oder so – und zwei schwule und ein lesbisches Päärchen darunter. Und NIEMAND hat sich daran gestört. Wunderbar. :-)
Bei den allermeisten Menschen, ob jung oder älter, wirkt die hasstriefende Hetze nicht mehr, die Jahrhunderte lang in die Köpfe der Menschen gehämmert wurde. Sehr schön. :-]
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#46   Tante Kathy   01:10:32 | Sonntag, 6. Juli 2008
Problem?
Und wo genau ist jetzt das Problem?
Die katholische Kirche sollte vielleicht mal damit aufhören, ständig gegen Homosexuelle und Lesben zu wettern und anfangen, ihrer Jugend zuzuhören. :-( Wie klingt denn das? Ganz ehrlich, den Jugendlichen einzutrichtern, dass Homosexualität Sünde ist, haut in dieselbe Kante wie die Nazis zur NS Zeit, die die Juden diffamiert haben.
Wie kann man als eine Organisation, die so sehr auf die Jugend angewiesen ist, gegen deren Meinung wettern, anstatt auch nur eine Sekunde inne zu halten und diese Meinung aufzunehmen. Liminski spiegelt den Geist der heutigen Jugend wieder. Und ein Großteil dieser akzeptiert Homosexuelle.
:(3
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#45   Nationalkatholik †   21:27:05 | Samstag, 5. Juli 2008
@Benedikt, der nicht einmal die offiziellen Verlautbarungen seiner Sekte kennt
NK: Sexuelle Betätigung außerhalb der Ehe ist in jeder Form schwere Sünde und – wie im Fall der homosexuellen Betätigung – oft auch Ausdruck seelischer Krankheit, die dringend fachkundiger Behandlung bedarf.
Benedikt: Schwachsinn
Die „Deutsche Bischofskonferenz“ im „Katholischen Erwachsenenkatechismus“ (Band 2: Leben aus dem Glauben, Freiburg – Basel – Wien u.a. 1995) auf S. 386:
„Anerkannte wissenschaftliche Autoren (machen) darauf aufmerksam, daß bestimmte Therapien unter günstigen Voraussetzungen auf Dauer eine Änderung der homosexuellen Neigung bewirken können.“ :-@
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#44   Aleph †   17:14:51 | Freitag, 4. Juli 2008
alter Rheinländer
Es wäre ja völlig unsinnig, in der kalten Jahreszeit in Sandalen Buße zu tun. Etwa an Allerheiligen oder Allerseelen.
Das verlangt ja auch niemand. G*tt sei Dank, in dem Fall.
Aber wenn es die Temperaturen zu lassen, sollte man schon biblisch orientiert gekleidet sein.
Überdies bin ich sehr froh, mit Ihnen, in dieser Ausführlichkeit, Garderobe-Probleme genüsslich erörtern zu können, dank kreuz.net.
Und alles, ohne herumproleten zu müssen oder aus völlig uneffektiven und inaktuellen päpstlichen Brevi zu zitieren.
:-@
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#43   alter Rheinländer   17:03:35 | Freitag, 4. Juli 2008
@aleph
So gründlich ich auch das Problem durchdacht zu haben glaubte, an die von Ihnen skizzierte naheliegende Möglichkeit habe ich tatäschlich nicht gedacht, vielen Dank!
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#42   Aleph †   16:59:10 | Freitag, 4. Juli 2008
alter Rheinländer: Guter Repräsentant
Danke für Ihre genussreich zu lesende Antwort. Dabei ist dem von Ihnen aufgeführten Problem doch gut beizukommen.
Packen Sie doch am besten heute Abend für Ihr Vorhaben einen Zwei-Tages-Koffer. Sie gehen, südlich der Shorts außer Sandalen unbekleidet. Wenn dann die Temperturen gesunken sind, können Sie aktiv werden, weil Sie ja vorgesorgt haben.
Danach können Sie den Umkleideraum problemlos mit Beinkleidern, Socken und festem Schuhwerk wieder verlassen.
Repräsentanten haben es da besser, weil Sie über Garderobendiener verfügen können. Aber wenn man sich selbst so helfen kann, ist man doch viel souveräner als Repräsentanten und Mandatsträger.
Als Lorbeer kann man sich dann anheften, die bessere Ebene nicht verlassen zu haben und deshalb auch kein schlechter Repräsentant des katholischen Glaubens gewesen zu sein.
Das ist doch gut so…! :-) ;-) O:)
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#41   Brandenburgis   16:48:40 | Freitag, 4. Juli 2008
@Unreiner Altländer
Sie sind eine Null.
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#40   alter Rheinländer   16:40:05 | Freitag, 4. Juli 2008
@aleph
Wir müssen, meine ich, zwei Ebenen der Problemstellung unterscheiden:
1. Die Beziehung zwischen dem Ansehen der kath. Kirche und der Eleganz ihrer Repräsentanten ist nicht ganz einfach zu klären. Dem einen gilt z.B. die priesterliche Soutane sowohl als ein überaus kleidsamer Schmuck und zugleich auch wirksame Abwehr gegen weibliche Verführungskünste, anderen wieder als ein Signal der Rückständigkeit.
2. Praktische Rücksichten können nicht ganz unbeachtet bleiben. Derzeit ist hier das Wetter so, daß die biblisch begründete sockenlose Sandale ein nur geringes Unbehagen bei mir auslöst.
Den Abend gedenke ich auf der Terasse eines italienischen Restaurants zu verbringen, und es ist wohl damit zu rechnen, daß dann die Temperaturen dies nur mit entsprechender Bekleidung des unteren Beinbereichs zulassen. Sollte ich dies vernachlässigen, würde ich frieren, und dies wird wohl meine Laune derart verschlechtern, daß ich unelegante Äußerungen von mir gebe und dadurch als ein schlechter Repräsentant des kath. Glaubens auftrete.
Nun wird mancher sagen, daß unelegante Äußerungen im kreuz.net Forum in aller Regel Ausweis besonderer Recht- oder Altgläubigkeit, Glaubensstärke und Romtreue etc. sind und dem Ansehen des Katholizismus dienen. Andere glauben dies wieder nicht, und damit sind wir wieder bei Punkt 1. angelangt.
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#39   Aleph †   16:03:51 | Freitag, 4. Juli 2008
alter Rheinländer
Wie anders ließe sich das Problem den begründen, auch wenn die römische Kirche stets ihre hausgemachten Probleme mit dem Sola-Scriptura-Prinzip haben mag.
Dennoch will sie, getreu den biblischen Berichten, die Fußwaschung als liturgischen Bestandteil nicht entfernen. Sie beharrt geradezu darauf.
Deshalb meine ich, dass hier möglicherweise der Knackpunkt für die Lösung des speziellen Bekleidungsproblems zu finden ist.
Es wäre bestimmt nicht gut, das Sola-Scriptura-Prinzip im Hau-Ruck-Verfahren im speziellen Fall einfach wegzublenden. ;-)
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#38   alter Rheinländer   13:25:22 | Freitag, 4. Juli 2008
Lieber Aleph
Zunächst besten Dank für Ihren in nachahmenswert höflichem Ton gehaltene und sorgfältig sachliche Aspekte darstellende Replik.
Die biblisch beschriebene Fußpflege ist zunächst ganz praktisch motiviert. Wer in Hitze und Staub lange Fußmärsche zu absolvieren hatte – iim biblischen Palästina oft unvermeidlich – für den war eine sorgfältige Fußpflege bei Einkehr in einem Hause eine medizinische und hygienische Notwendigkeit und eine angenehme Erfahrung, weshalb man sie dem Gast auch als Geste der freundlichen menschlichen Zuwendung angedeihen ließ.
Nun ist es immer problematisch, aus biblischen Berichten und Zitaten ohne alle Umstände – oder aber auch mit oft grotesk anmutenden logischen Verrenkungen (z.B. Verbot der Frauenordination) – Handlungsanweisungen für ganz andere Zeiten und Rahmenbedingungen abzuleiten.
Weder der Platz noch meine Kompetenz (:-@ Ich bin Musikwissenschaftler und Historiker!!) reichen hin, um hier weitere Schlüsse im Bezug auf die zentrale Fragestellung zu ziehen, wie der glaubensstarke Katholik durch die rechte Bein- und Fußkleidung das Ansehen der hl. römisch-katholischen Kirche mehren könnte. Mit dem häretischen Prinzip „sola srciptura“ kommen wir da freilich nicht weiter!
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#37   Aleph †   12:38:50 | Freitag, 4. Juli 2008
alter Rheinländer
Barfuß in Sandalen ist ja wohl am biblischsten. Das Barfußsein in der Kirche sollte daher nicht nur auf den Gründonnerstag für den kurzen Moment der Fußwaschung und auch nur einer auserwählten Gruppe von Männern erlaubt sein.
Schließlich ist Maria Magdalena eine hervorragende Zeugin für das Barfußsein.
Sie hat es nicht abgelehnt, kostbares Nardenöl zur Füßpflege zu verwenden.
Deshalb wurde sie auch nicht wegen ihres verschwenderischen Handelns namentlich aus dem NT bugsiert.
Sondern die Geschichte der äußerst intimen Fußwaschung wird stets vorgetragen. Das muss doch seinen Grund haben
Voraussetzung für barfuß ohne Sandalen sollten natürlich auch in der Gegenwart vorzeigbare Füße sein…
Wäre damit Ihre Frage beantwortet, zumindest biblisch?
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#36   alter Rheinländer   12:33:31 | Freitag, 4. Juli 2008
@Pius XII
Ich freue mich ganz außerordentlich, bei Ew. Heiligkeit einen feinen Sinn für Satire beobachten zu dürfen, wie er uns in diesem Bescheid deutlich wird und insbesondere den Schreibern dieses katholischen Forums als leuchtendes Vorbild dienen sollte!
Stets Ew. Heiligkeit
ganz ergebener
alter Rheinländer
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#35   Pius XII   12:23:12 | Freitag, 4. Juli 2008
Bein- und Fußbekleidung
Meine Herren, Kategorien wie Eleganz sollten auch für Christen gelten. Deshalb gilt: Bei Männern sind Hosen, die kürzer als 3/4, besser noch 7/8 sind (also bei denen man das Knie sieht), nur im Sport und im Bad erlaubt, und auch 4/4 und 7/8 nur im Urlaub und bei angemessener Figur. Bei kürzeren Hosen (7/8 und kürzer) niemals Socken anziehen, v.a. nicht mit Sandalen. Generell: Keine Socken in Sandalen. Wenn Sandalen (die ohnehin nur bei kürzeren Hosen), dann barfuß, besser noch Stoffschuhe mit Füßlingen. Weiter: Oberbekleidung sollte immer einen Kragen haben. Hemden gehören in die Hose gesteckt, T-Shirts und Polos dagegen nicht. Wer partout T-Shirts ohne Kragen anziehen will, sollte tunlichst darauf achten, daß die Shirts dann nicht am Hals ausgeleiert sind. Verboten sind weiterhin ärmellose Oberteile jeder Art.
Bei Frauen ist vielmehr erlaubt, aber bitte immer in Abhängigkeit von der jeweiligen Figur. Aber da der alte Rheinländer ja männlich ist, kann das hier dahinstehen.
Ich hoffe, damit die Frage beantwortet zu haben. Grob abweichender dress code läßt grundsätzlich Rückschlüsse auf das kulturelle Niveau des Betreffenden zu, und da schneidet die Kirche, etwa beim letzten Katholikentag, erbärmlich ab.
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#34   derfux   11:57:27 | Freitag, 4. Juli 2008
Jetzt seinen Sie mal nicht so patzig, alter Rheinländer.
Ich habe Sie ja gestern auch nicht nach Ihrer Meinung zu meinen (übrigends sehr zielführenden) Behandlungsmethoden für Homounzüchtige gefragt und Sie haben dann schließlich sogar das Stafgesetzbuch rausgeholt…
Vertagen wir uns wieder? :(3
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#33   alter Rheinländer   11:51:29 | Freitag, 4. Juli 2008
@derfux
Ich darf freundlichst darauf hinweisen, daß ich nicht Sie nach Ihren – im Übrigen sehr bemerkenswerten -Vorstellungen über die wünschenswerte strafrechtliche Behandlung von Frauenmoden befragt habe, sondern Pius XII. nach seiner Belehrung über eine für die kath. Kirche attraktiv wirkende Bekleidung meiner unteren Extremitäten.
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#32   derfux   11:43:47 | Freitag, 4. Juli 2008
Da Sie wohl ein Mann sind, alter Rheinländer,
sind Ihnen freie Knie und Beine erlaubt, auch Ihre Füße dürfen zu sehen sein. Anderes sieht es bei Frauen aus, hier gelten freie Knie als schwer verwerflich. Da sollte Ihr geliebtes Stafgesetzbuch greifen, das wäre sinnvoll.
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#31   sportgayfan   11:40:45 | Freitag, 4. Juli 2008
@Nationalkatholik
Sexuelle Betätigung außerhalb der Ehe ist in jeder Form schwere Sünde und – wie im Fall der homosexuellen Betätigung – oft auch Ausdruck seelischer Krankheit, die dringend fachkundiger Behandlung bedarf.
Du solltest dir lieber mal Gedanken um deine Seelische Gesundheit machen.
Religiöser Wahn ist aber auch eine Form von seelischer Krankheit,die behandelt werden muss.Zu was das führen kann sieht man an einigen Postern hier.
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#30   alter Rheinländer   11:17:29 | Freitag, 4. Juli 2008
@pius XII
Ew. Heiligkeit!
Bei der Lektüre Ihrer letzten Äußerung betrachte ich meine unteren Extremitäten und sehe mit Betroffenheit: Socken in Sandalen.
Daß dies evtl. meiner Attraktivität beim weiblichen Geschlecht Eintrag tun könnte, ist vielleicht im Sinne der hl. Kirche.
Aber ich fühle mich auch für die Attraktivität der einzig wahren römisch-katholischen Kirche mitverantwortlich und bitte Ew. Heiligkeit um Rat:
Das bloße Ablegen von Socken und Sandalen führt in meinem Falle – soweit ich das als Nichttheologe beurteilen kann – zu keinen atrtaktiven Resultaten.
Desalb bitte ich Ew. Heiligkeit nicht nur um den apostolischen Segen, sondern auch um Belehrung, welche Bekleidung meiner Füße und unteren Beinregionen unserer geliebten hl. Mutter Kirche zu mehr Attraktivität verhelfen könnte.
Ew. Heiligkeit ganz ergebener
alter Rheinländer
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#29   Pius XII   11:06:36 | Freitag, 4. Juli 2008
apologia pro Liminski
Es ist wohlfeil, Liminski seine Fehlerchen vorzuhalten, wenn man selbst nichts anderes tut, als in der Bedeutungslosigkeit zu verharren. Liminski bewirkt schon einiges für einen Stimmungs- und Mentalitätswandel in der Kirche. Denn es gibt nicht nur Dogmatik. Und für die mangelnde Attraktivität der Kirche in Deutschland dürfte das sich dort mittlerweile tonangebende Milieu ein maßgeblicher Grund sein. Liminski stellt diesen Socken-in-Sandalen-Trägern eine attraktive Art katholisch zu sein entgegen. Das ist viel und würde, entsprechend adaptiet, auch der Tradition sehr, sehr gut tun.
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#28   alter Rheinländer   23:52:49 | Donnerstag, 3. Juli 2008
Strafgesetzbuch § 168
(1) Wer unbefugt aus dem Gewahrsam des Berechtigten den Körper oder Teile des Körpers eines verstorbenen Menschen, eine tote Leibesfrucht, Teile einer solchen oder die Asche eines verstorbenen Menschen wegnimmt oder wer daran beschimpfenden Unfug verübt, wird mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.
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#27   Graf von Galen   23:25:23 | Donnerstag, 3. Juli 2008
Wider VII, Liminski
Der berühmte Prälat Hesse hat einmal die Neokonserva-
tiven als die Dümmsten bezeichnet, da diese die
Gebote halten. Z.B. Protestanten, nach deren
Bekenntnis schwerste Sünden wider die Keuschheit
für das ewige Heil keine unmittelbaren Konsequenzen
haben, wird von den Neokonservativen durchaus
zuerkannt, daß diese in den Himmel kommen können.
Wenn diese das nicht glaubten, müßten man ja anstatt
Ökumene Mission betreiben.
Auch Herr Liminski hat anscheinend kein Problem damit,
daß andere sogar widernatürliche Unzucht treiben, aber
in Bezug auf seine Freundin übt er brav Zurückhaltung.
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#26   RJH   23:21:00 | Donnerstag, 3. Juli 2008
Inter pedes virginum gaudium est juvenum
oder: Lasst doch der Jugend ihren Lauf!
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#25   Brandenburgis   22:36:01 | Donnerstag, 3. Juli 2008
Ich glaube nicht,
daß es eine Straftat ist, wenn man tote Pupen als Kadaver für Leichenschänder auslegt.
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#24   JMX   22:33:41 | Donnerstag, 3. Juli 2008
Zahnarzt
Den Zahn muß man Euch leider ziehen, daß Leute wie der Herr Liminski und seine Generation Benedikt junge Leute in größerer Zahl in die Kirche ziehen werden.
Denn die meisten werden Herrn Liminskis Selbsteinschätzung für korrekt halten.
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#23   Heggi   22:30:42 | Donnerstag, 3. Juli 2008
Romulus
Ihre Beobachtung gefällt mir ausgezeichnet. Da kommt eine neue Klasse katholischer „Funktionäre“ auf uns zu. Jungfunktionäre…
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#22   Jobärens Kondomy   22:16:40 | Donnerstag, 3. Juli 2008
Die Kirche muß mit der Zeit gehen!
Es geh darum, die verknöcherten Strukturen zu beseitigen und frischen Wind herein zu lassen!
Das hat sich sogar unter den Geistlichen herumgesprochen! Nur ein paar Ewig-Gestrige wollen z.B. die veraltete Messe zurück, z.B. der hier www.campodecriptana.de/…g/uploads/Deix10.JPG!
meint
Jobärens Kondomy (als einfach denkender Katholik)
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#21   derfux   21:50:24 | Donnerstag, 3. Juli 2008
Nein alter Rheinländer,
ich pflege da eigentlich ganz andere Methoden zur Behandlung von Sodomisten. Ich denke nicht, dass ich diese auch bei Ihnen anwenden würde. Leider kann ich in dieser Öffentlichkeit nicht mehr dazu schreiben, die Redaktion würde das wahrscheinlich sehr schnell löschen!
Maria mit dem Kind lieb, uns allen deinen Segen gib!
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#20   Benedikt   21:49:13 | Donnerstag, 3. Juli 2008
@ alter Rheinländer
Mit dem User „derfux“ ist es ein wenig rätselhaft. Zu Beginn hat er sich hier selbst als homosexuell bezeichnet. Keine Ahnung, was hier für eine Strategie verfolgt wird.
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#19   alter Rheinländer   21:44:45 | Donnerstag, 3. Juli 2008
derfux
Wenn Sie damit behaupten wollen, daß Sie schon des öfteren Homosexuelle getötet und ihre Kadaver ausgelegt haben und mir Ähnliches androhen, dann ist das entweder eine Sache der Psychiatrie oder der Staatsanwaltschaft.
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#18   derfux   21:37:44 | Donnerstag, 3. Juli 2008
In der Tat bin ich froh
zu wissen, was Homomänner vertragen und brauchen. Des öfteren bekommen sie das auch von mir. :-O
Also immer schön ruhig bleiben, alter Rheinländer.
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#17   SebastianMichael   21:35:10 | Donnerstag, 3. Juli 2008
Selbstzerstörung, Zerstörung der eigenen Familie etc. etc.
Ja selbstzerstörung trifft es sehr gut da gebe ich ihnen recht. Es ist aber nicht der Homosexuelle der die Familie zerstört sondern oft ist es die selbige selbst.
Weil sie nicht in der Lage ist wahre liebe zu empfinden und über Menschengesetzte grenzen hinweg zu schaun dadurch zerstört sie sich selbst und den Menschen den sie aus ihrer MItte schneidet.
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#16   alter Rheinländer   21:34:26 | Donnerstag, 3. Juli 2008
der fux
die ekelhafte Widerwärtigkeit dieser Mordhetze kommt schon in meinem Zitat genügend zur Geltung. Nun wissen wir aber auch noch, daß Sie darauf offenbar stolz sind.
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#15   derfux   21:24:21 | Donnerstag, 3. Juli 2008
@ alter Rheinländer
Sie sollten schon vollständig zitieren, damit die Gesamtheit meider Aussage zur Geltung kommt:
„Und nachdem die Homos ordentlich durchgeschaukelt wurden, legen wir ihre Kadver als Köder aus… So kriegen wir auch die Nekros… “
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#14   alter Rheinländer   21:06:20 | Donnerstag, 3. Juli 2008
derfux unter dem Motto: „katholische Nachrichten“
Ich weiss auch schon, wie ich die behandeln würde!
Und zwar so, wie er es letzthin ankündigte:
Freitag, 20. Juni 2008 22:58 derfux: @ Seminarist Und nachdem die Homos ordentlich durchgeschaukelt wurden, legen wir ihre Kadver als Köder aus…
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#13   prada   21:04:31 | Donnerstag, 3. Juli 2008
@ derfux
Zum Glück ist Ihre Meinung ein unsäglich unwichtiges Nichts!
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#12   proetcontra   21:02:33 | Donnerstag, 3. Juli 2008
@ Nationalkatholik:
„…Der erste und höchste Sinn der Sexualität besteht nach katholischer Lehre in der Zeugung von Nachkommenschaft.
Erst an zweiter Stelle steht die damit verbundene Vertiefung der Verbundenheit der Eheleute untereinander.…
Wenn Sie die kirchliche Sexuallehre hier als „Erlaubnis zum Geschlechtsverkehr“ interpretieren, dann haben Sie Nachholbedarf. Ehe ist eine umfassende Liebes- und
Lebensgemeinschaft, lässt sich also nicht so engführen, wie Sie es hier tun.
Bei manchen Dingen, die man hier von „Gutgläubigen“ (aber häufig Wenigwissenden) zum Thema Sexualität zu lesen bekommt, wäre man versucht, einige Sitzungen bei einem Sexualtherapeuten vorzuschlagen. Allerdings wären gerade sie die letzten, die darin ein Bedürfnis sähen und dort hin gingen :-D
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#11   derfux   20:53:49 | Donnerstag, 3. Juli 2008
Natürlich muss die Homoverirrung behandelt werden,
ist sie doch genauso entartet wie die Bestialität. Die Rektalfaschisten, die alles Reine hassen sind definitiv schwer abartig und gesört. Ich weiss auch schon, wie ich die behandeln würde!
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#10   Brandenburgis   20:53:18 | Donnerstag, 3. Juli 2008
Sex außerhalb der Ehe
ist nicht nur oft „Ausdruck seelischer Krankheit“, er führt auch fast immer zu schwerstem seelischem Leid bis hin zu totaler Selbstzerstörung, Zerstörung der eigenen Familie etc. etc. Das habe ich leider in meinen Freundes- und Bekanntnkriesen in meinem Leben vielfach erleben müssen und kann es somit auch bezuegen.
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#9   Romulus   20:49:01 | Donnerstag, 3. Juli 2008
Das war wohl nix, Liminiski junior
Wenn der Heilige Vater „auftritt“, sei das „Gänsehaut pur“ – schürt er religiöse Emotionen.
Blödsinn. Das ist Mediengegacker.
Also so abgeklärt wie sein Vater Jürgen ist der noch lange nicht. Anscheinend wird dieser Frischling gerade in die Medienwelt eingeführt: Artikelchen in der DT, Interview mit der Züricher Zeitung, Buch geschrieben, Jugendprogramm bei diesem pseudokonservativen Kongreß „Freude am Glauben“, CDU Mitglied, obwohl Vati in seinen Kommentaren der Merkel immer tüchtig die Leviten liest…
Ja, da lernt man wie Leute gezielt platziert werden…
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#8   Benedikt   20:47:46 | Donnerstag, 3. Juli 2008
@ „Nationalkatholik“
Sexuelle Betätigung außerhalb der Ehe ist(…) oft auch Ausdruck seelischer Krankheit, die dringend fachkundiger Behandlung bedarf.
Schwachsinn.
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#7   Nationalkatholik †   20:40:57 | Donnerstag, 3. Juli 2008
Wer die Homo-Unzucht eine „unvollendete Form der Sexualität nennt“, heißt sie gut!
Der erste und höchste Sinn der Sexualität besteht nach katholischer Lehre in der Zeugung von Nachkommenschaft.
Erst an zweiter Stelle steht die damit verbundene Vertiefung der Verbundenheit der Eheleute untereinander.
Sexuelle Betätigung außerhalb der Ehe ist in jeder Form schwere Sünde und – wie im Fall der homosexuellen Betätigung – oft auch Ausdruck seelischer Krankheit, die dringend fachkundiger Behandlung bedarf. o^/
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#6   prada   20:01:41 | Donnerstag, 3. Juli 2008
Mein lieber Rheinländer,
Stimme ich vollkommen zu, aber die Diskussionen hier sind leider nur in einem sehr eingeschränkten Spektrum, desweiteren auch ein schwer einzuschätzendes Niveau ;-)…aber durch einige Poster hier wird auch über dieses Forum hinaus Stimmung gemacht und ich finde immer, man sollte die Stimmungen kennen…:-)
Ansonsten sind die meisten Themen hier eine durchaus vernachlässigbare Größe!
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#5   alter Rheinländer   19:57:22 | Donnerstag, 3. Juli 2008
@prada
Ob hier alle ihre Freude an „ein bisschen Sex“ haben, das weiß ich nicht. Groß kann die Freude bei nur ein „bisschen“ kaum sein.
Aber es gibt hier viele, die haben eine sehr große Freude daran, über Sex zu reden, und zwar über den Sex anderer Leute. Ich muß gestehen, daß ich daran keien große Freude habe, es mich auf die Dauer auch anödet. :-[
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#4   Nachtlaterne   19:50:03 | Donnerstag, 3. Juli 2008
zum letzten gefecht?
das gefecht findet kaum statt, weiul die mehrheit der menschen dem zeitgeist hündisch ergeben folge leistet und so kann man keinen krieg gegen den krieg gewinnen.
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#3   prada   19:49:17 | Donnerstag, 3. Juli 2008
Mein lieber Rheinländer,
das mit dem letzten Gefecht, wagen wir hier doch nicht zu hoffen…dann hätten wir hier ja nur noch den Siegeszug der Alten Messe! Ein bisschen Sex ist doch die Freude aller hier! ;-)
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#2   alter Rheinländer   19:45:25 | Donnerstag, 3. Juli 2008
Tausend Dank,
verehrte Nachtlaterne! Tagelang war hier nicht mehr von der Homo-Ideologie die Rede, und man mußte glauben, der Kampf gegen diese satanische Lehre sei verloren gegeben. Nun ist die schon im Staube geglaubte Fahne wieder aufgegriffen, die Drommete des Kampfes tönt erneut. Was ist ihre Botschaft?
Auf zum (hoffentlich) letzten Gefecht!
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#1   Nachtlaterne   19:28:50 | Donnerstag, 3. Juli 2008
homosexualität…
…als unvollendete form der sexualität zu sehen ist gar nicht so schlecht. denn so wird die homosexualität entzaubert und nicht länger als eine anbeteungswürdige, vergötzte, von nazis verfolgte märtyrersexualität gesehen.
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Es wurde eine Lesermeinung von der Redaktion entfernt
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