Papst Paul VI. fürchtete sich sehr davor, daß man auf dem Konzil Luther zur Heiligsprechung vorschlagen würde. Aus den Memoiren eines Kardinals.
Giuseppe Kardinal Siri
(kreuz.net) „Papst Pius XII. hatte beschlossen, daß ich sein Nachfolger werden sollte. Er bereitete mich
mit der gleichen Methode darauf vor, die Pius XI. bei ihm angewendet hatte: mit der Anvertrauung von Auslandsmissionen“.
Das Zitat stammt aus dem Buch „Giuseppe Siri, le sue immagini, le sue parole – il cammino pastorale e
umano di una delle personalità cattoliche più rappresentative XX secolo“ – Giuseppe Siri, seine Bilder,
seine Worte – der pastorale und menschliche Weg einer der repräsentativsten katholischen Persönlichkeiten
des 20. Jahrhunderts.
Das Werk ist im italienischen Verlag ‘De Ferrari’ erschienen. Autoren sind der
Vatikanist Benny Lai und die Journalistin Annamaria Scavo.
Giuseppe Kardinal Siri († 1989) war von 1946
bis 1987 Erzbischof von Genua. Auf dem Zweiten Vatikanum war er ein Vertreter der katholischen Minderheit,
die der liberalen Konzilsmehrheit unterlag.
Während einer Reise, die er im Auftrag von Paul VI. nach
Rußland unternahm, erklärte Kardinal Siri:
„Man muß die Sowjets verstehen. Ich habe sie seit dreißig
Jahren verstanden. Ich habe die »Ostpolitik« begonnen, weil man in der UdSSR genau weiß, daß ich der
größte Feind des Kommunismus bin. Aber sie wissen, daß ich über die Dinge nachdenke, überlege. Man
muß mit allen ehrlich sein.“
Der Kardinal zeichnete sich immer durch
eine offene Darlegung der Sachverhalte aus:
„Die gegenwärtige Situation der Kirche ist eine der schwersten
in der Geschichte. Dieses Mal geht es nicht um eine äußere Verfolgung, sondern um eine Pervertierung
von Innen“ – erklärte er in der Zeit nach dem Zweiten Vatikanum.
Auch über die Wahl von Johannes Paul
II. im Jahr 1978 nahm er kein Blatt vor den Mund:
„Als ein nicht-italienischer Papst gewählt wurde,
der aus einem kommunistischen Land stammte, waren die Kardinäle über das, was geschehen war, erschüttert.
Wojtyla ist immer ein »Herumreiser« gewesen. In Krakau zog er als Alpinist gekleidet mit einem Rucksack
los. Er wanderte dann durch das Tatra-Gebirge, zwei Wochen lang.“
Die theologische Ausrichtung von Kardinal
Siri: „Die Theologen der Vergangenheit, die ich am meisten achte, sind Thomas von Aquin und Augustinus.
Von den Lebenden schätze ich eigentlich keinen.“
Über das Zweite Vatikanum hatte er „wenige und einfache
Ansichten“.
Der Kardinal war nicht prinzipiell gegen die neuen Problematiken, die er für „schicksalsträchtig
und unvermeidlich“ hielt, sofern die Integrität des Glaubens und des kirchlichen Lehramtes respektiert
würden.
„Die Franzosen und die Deutschen verhielten sich auf dem Zweiten Vatikanum wie die Herren des
Konzils. Der Priester, der das Projekt des deutschen Bischöfe vortrug, war Joseph Ratzinger“ – erinnerte
sich Kardinal Siri später.
„Das Konzil war ein Kampf zwischen Horatiern und Kuriatiern. Von der anderen
Seite möchte ich keine Namen nennen. Auf dieser Seite standen: [Kardinal Alfredo] Ottaviani, [Kardinal
Michael] Browne, [Kardinal Ernesto] Ruffini und ich. Paul VI. fürchtete sich sehr davor, daß man auf
dem Konzil Luther zur Heiligsprechung vorschlagen würde.“
Der Kardinal wußte auch um seine zahlreichen
Feinde: „Ich bin das am meisten verleumdete Mitglied des Heiligen Kollegiums, der Buhmann schlechthin,
und ich warte auf die Morgenröte besserer Tage. Die Idee, der Welt entgegenzugehen, indem man das, was
bitter und hart ist, versüßt und weich macht, ist eine Kapitulation, keine Schlaumeierei.“
Den französischen
Philosophen Jacques Maritain († 1973) hielt Kardinal Siri für einen bedeutenden Denker: „Aber er kann
nicht ein Führer der Kirche sein. Ich habe das zu Paul VI. gesagt, der von Maritain alles annahm.“
Beeindruckend
sind auch die Erinnerungen, die Kardinal Siri über die Päpste hatte: „Wenn er in der Öffentlichkeit
sprechen mußte, wurde Pius XII. weiß wie ein Leintuch.“
Über Papst Johannes XXIII.: „Ich war der erste
Präsident der italienischen Bischofskonferenz. Während der Treffen saßen Roncalli und ich von Amtes
wegen nebeneinander. Er wiederholte immer: »Ich sage das, was der Kardinal von Genua sagt«.“
„Roncalli
war mir wohlgesonnen, weil er in Venedig ein ziemliches finanzielles Problem zu lösen hatte. Er wandte
sich an mich. Ich übernahm die Angelegenheit und führte sie zu einem guten Ende. Nach dem Konklave erwartete
er, daß ich nach Rom kam, wenn ihm etwas auf dem Magen lag.“
Zu Papst Johannes Paul I.: „Vor dem Konklave,
in dem er zum Papst gewählt wurde, hätte niemand daran gedacht, daß Luciani Papst werden würde.“
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69 Lesermeinungen
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@Protestant: Die Teilnehmer sämtlicher Konzilien beschließen die Konzilsbeschlüsse nach ihrer persönlichen
Gewissensentscheidung, und der Papst muß jedem Konzil und dessen Beschlüssen zustimmen, damit ein Konzil
auch Gültigkeit erlangt, und das gilt auch für die Beschlüsse des derzeit letzten Dogmenkonzils Vaticanum
I (in den Jahren 2622-2623 seit Gründung der Stadt Rom), das nämlich unter Anleitung des Papstes und
des Heiligen Geistes beschlossen hat, daß die Kirche auch Dogmen nur durch den Papst alleine verkünden
kann, und hierfür kein Papstkonzil benötigt. Ein Konklave lässt sich jedoch manipulieren …genauso
wie das 1. Vat.Konzil auf dem sich Papst Pius die päpstliche Unfehlbarkeit erkauft hat!
Protestant: sie tun Ihrem Namen keine Ehre an ich kenne etliche evangelische Theologen und schätze bei
ihnen die Redlichkeit mit welcher sie einen für mich falschen Standpunkt vertreten. Mit Ihrem dummen
Geschwätz tun Sie aber dem Protestantismus keine Ehre an
@przybislav… Ein Konklave lässt sich jedoch manipulieren …genauso wie das 1. Vat.Konzil auf dem sich
Papst Pius die päpstliche Unfehlbarkeit erkauft hat!
Dani California: wunderbarer Name ich Stelle einfach fest, dass sich ein Frevler für das Amt eines Papstes
nicht eignet. Ein Konklave lässt sich jedoch manipulieren und dasjenige von 1958 wurde es auch. Alles
!ubrige können Sie in anderen Stellungnahmen nachlesen. Eine Wiederholung erübrigt sich
Przybislav Iamesseblo schrieb: offrenbar haben Sie eine Direktverbindung zum heiligen Geist. Sie offenbar
auch, Ihrer Aussage nach zu urteilen: Eines ist sicher, mit Siri wäre die Kirche besser gefahren Hmmm …
man hat damals halt einfach den unverschämten Fehler gemacht, SIE nicht vorher zu fragen… Donnerwetter
aber auch … Wieder ne Chance vertan …
appius. Direktverbindung offrenbar haben Sie eine Direktverbindung zum heiligen Geist. Für mich ist jedoch
eine soziologische Erklärung für die Nichtwahl Siris glaubwürdiger
Gut, dass es den Hl. Geist gibt Es ist dochgut, dass es den Hl. Geist gibt. So ist nämlich anzunehmen,
dass dass Card. Siri deswegen eben nicht Papst geworden ist.
hat es der Frevler Roncalli anders gemacht was hat denn der Frevler Roncalli gemacht. um sicher zu stellen,
dass der Frevler Roncalli sein Nachfolger wird. Leute wie Bea, Suenens, König, Döpfner und Montini selbst
zu Kardinälen ernannt. Eines ist sicher, mit Siri wäre die Kirche besser gefahren
Zitat echt? Wenn das Siri-Zitat echt ist, dass Pius XII. ihn zu Pius XIII. machen wollte, muss sowohl
am heroischen Tugendgrad des XIII. wie des XIII. gezweifelt werden. Hätte Pacelli wirklich Siri gewollt,
hätte er rd. 40 Neffen der Familie Siri zu Kardinälen erheben müssen. Da war Gott vor!
Lieber Elijahu, Sie verbreiten hier munter Verschwörungstheorien (das meine ich mit Neomarxismus; der
funktioniert nämlich so), mit denen sich die „verblödeten Schafe“ in aller Welt freiwillig gegenseitig
Gehirnwäsche angedeihen lassen. Sie füttern sich selbst mit der „Propaganda“. Rerum novarum muss man
im Licht von Quadrogesimo anno lesen. Dann versteht man sie auch. Liebe Grüße, L.
@Lorenz Halten Sie doch den Mund. Von Politik und Geschichte keine Ahnung haben aber hier auf dicken machen,
das haben wir gerne. Gehen sie lieber noch ein wenig Kriegspropaganda lesen, sie verblödetes Schaf. Meine
Kritik an der Wirtschaftspolitik Bushs als Neomarxismus zu bezeichnen sagt doch schon alles über ihr
mangelndes Verständnis geschichtlicher Zusammenhänge. Aber wahrscheinlich ist Papst Leo XIII. für Sie
auch ein Marxist gewesen; auf dessen Enzyklika Rerum Novarum stützt sich meine Kritik nämlich.
@ Bushexperte Elijahu Soso: Bush marschiert in fremde Länder ein, um den Drogenhandel zu fördern. Außerdem
ist er Knecht der Öl- und Rüstungslobby. Die NATO hat er voll im Griff, um sie diversen Lobbygruppen
dienstbar zu machen. Haben Sie noch mehr vom Neomarxisten-Stammtisch zu kolportieren?
Ansgar als erstes muss ich einen Irrtum zugeben. Es sollte heissen Konklave und nicht Konzil. Ich lieber
meine Kirche als die eine heilige, katholische und apostolische und natürliche auch römische Kirche
aber nicht jene an deren Spitze Frevler stehen. Zwar soll man auch für sie beten, damit ihnen die göttliche
Bermherzigkeit zuteil werde.
@ Przbyslaw Ich entnehme den Äußerungen Kardinal Siris, daß dieser honette Mann, von dem ich bislang
nur das Beste dachte, ein mediokrer Karrierist und Lobby-Huber war – wenn die Zitate denn stimmen. Aus
Ihren Äußerungen, Przbyslaw, entnehme ich wiederum, daß Sie statt der Liebe zu Kirche und Papst einen
Schwefelklumpen im Herzen tragen, der Ihren Verstand vergiftet. Nicht ausgeschlossen, daß ein übler
Dämon Sie umsitzt. Möge die Liebe Christi Sie befreien!
Ansgar: kein Dogma die Anwesenheit des heiligen Geistes im Konzil ist kein Dogma. Die Wahl des Frevlers
Roncalli vor nahezu 50 Jahren lässt sich auch mit soziologischen Argumenten begründen. Unter Pius XII
hatte eine Polarisierung zwischen der römischen und der gallikanischen Partei stattgefunden und die Gefahr
eines Schismas lag in greifbarer Nähe. In der Annahme dass von einem Manne in seinem Alter keine umwälzende
Entscheidungen zu erwarten seien, willigten die rechtgläubigen Kardinäle in die Wahl des Frevlers Roncalli
ein. Rechtlich gesehen liegt hier eine Eventualvorsatz vor, denn Roncalli hatte keineswegs einen unbescholtenen
Leumund. Durch ihre Zustimmung wurden die rechtgläubigen Kardinäle zu Schrittmachern einer der grössten
Katastrophe in der Kirchengeschichte. Sie können es den Äusserungen Kardinal Siris entnehmen
@ Dr. Heger Sie mögen zwar manchmal im Recht sein. Hier jedoch betrügen Sie sich. Im Konklave sitzt
auch der Kardinal Santo Spirito auf der Wahlbank! Er erfüllt Herz und Geist der Eminenzen, auf daß sie
den Rechten wählen als Nachfolger Petri. Dann hat es ein Ende mit den Durchstechereien. Danken Sie doch
nicht so klein von Vorsehung und Leitung der Heiligen Muter Kirche, Dr. Heger.
@Ansgar: Verschwörungstheorien? Ohne mich in die Diskussion über Kardinal Siri einschalten zu wollen –
was soll der alberne, wenn auch wie Löffelstiel umgehende Vorwurf von wegen „Verschwörungstheorien“?
Verschwörungen sind ein geradezu alltäglicher Vorgang. Sie spielen als Straftatbestand im angelsächsischen
Recht sogar eine besondere Rolle. Also: Wer „Verschwörungstheorien!“ ausruft, möchte sich nur der Notwendigkeit
entziehen, darzulegen, wieso er den Vorwurf, daß im betreffenden Falle eine Verschwörung vorliege, für
falsch hält. MfG Christoph Heger
Peinlich Der gesamte Diskussionsstrang ist eine beschämende Peinlichkeit. Ein prominenter verstorbener
Kardinal wird als glaubensschwacher, feiger, verbitterter Machtmensch geschildert. Und die Teilnehmer
an diesem Forum ereifern sich mit Verschwörungstheorien über die Zustände in einem heiligen Konklave,
die einem haßerfüllten Mormonenzirkel alle Ehre machen würden. Katholisch ist das alles nicht.
Bush… …vertritt zwar innenpolitisch einige Ziele, die mit der katholischen Morallehre übereinstimmen.
Aber seine Wirtschafts- und Finanzpolitik hat das Land und die ganze Welt an den Abgrund gebracht. Das
Ergebnis: zweistellige Inflationszahlen, die Armen haben immer grössere Lasten zu tragen und die Gewinne
der Superreichen explodieren. Er forciert den Anbau von Biosprit, der die Nahrungsmittelpreise weltweit
um bis zu 75% steigen liess. Eine Studie der Weltbank zu diesem Thema wollte er mit aller Gewalt unterbinden.
Er überfiel Afghanistan um den dortigen Opium/Heroinanbau wiederherzustellen. Die Opiumernten stiegen
unter der Nato-Besatzung von 185 Tonnen/Jahr im Jahre 2000 auf 8200 Tonnen (!) im Jahre 2007. Der Bruder
des von Bush installierten Regierungspräsidenten Karsai ist der grösste Drogenhändler im Land. Die
Nummer zwei und drei des Drogenhandels sitzen in höchsten Ämtern der Regierung. Wissen Sie, welch ungeheuren
Schaden der Heroinhandel weltweit verursacht? 96% des weltweiten Heroins kommen mittlerweile aus Afghanistan.
Nach Waffenhandel und Erdöl ist der Handel mit Heroin das drittgrösste Handelsprodukt der Welt. Der
Afghanistankrieg war nichts anderes als ein Krieg ums Opium – die Taliban hatten den Drogenanbau 2000
nämlich aus religiösen Gründen verboten. Sofort nach dem Verbot mobilisierte die Nato ihre Streitkräfte.
Die wenigen guten Taten des amerikanischen Präsidenten können seine zahllosen Verbrechen niemals aufwiegen.
bitte keine Schauermärchen 02 Heute?. Seit einige Jahren. Ich habe schlecht gehandelt, denn gewisse Handlungen
wären unterblieben und ich zögere es zu sagen, es waren Fehler. Ich habe somit eine schwere Schuld auf
mich geladen und Gott gebeten, mir zu verzeihen im Vertrauen, dass er es tun wird. Auch in den letzten
beiden Konklaven wurde ich vorschlagen, doch habe ich mich nicht mehr gegen eine mögliche Wahl gesträubt.
Ich habe zu mir gesagt: es geschehe, was geschehen muss. Ich bin heil davongekommen, aber stellen Sie
sich vor, beim letzten Konklave suchte Kardinal Wyszinski meinen Sekretär auf und sagte zu ihm: es ist
geschehen, sie sind der neue Sekretär des Papstes. In Todesangst begab ich mich ins Konklave. Gott hat
mich bewahrt. Ein Kardinal hat mir erzählt, was vorgefallen ist. Ich bin zum Schweigen verpflichtet.
Glauben Sie mir, ich habe die Entwicklung genauestens verfolgt auch wenn ich Brillen getragen habe. Jetzt
möchte ich von dannen gehen. Die anderen mögen das tun, was sie nach ihrem Gewissen für richtig halten,
aber etwas weniger lügen.
Schnabeltierkönig: Ölraubzug Er ist weder Schuld an einem Krieg, Sadam war ein Massenmörder und der
Krieg gegen seinen Irak war ein gerechter Krieg, noch kann man ihm etwas anderes vorwerfen! Das muss man
sich wirklich einmal über die Zunge laufen lassen, diese Verballhornung der Realität: Der Irakkrig war
nicht, er ist nach wie vor Wirklichkeit. Vor allen Dingen ist er keine gerechte Wirklichkeit, sondern
ein verhinderter Ölraubzug. Sie leiten wohl die Abteilung Volksverdummung. Nun ja, kann ja auch ganz
schön einträglich sein…!
bitte keine Schauermärchen Folge (01). zwei Mal wurde der gleiche Text abgedruckt und zwar ab „am 25.
November 1987“. Mir muss also ein Fehler unterlaufen sein. Nachstehend die Fortsetzung: Ein Jahr später
kommt der Kardinal nochmals auf seine Weigerung zu sprechen und spricht bei dieser Gelegenheit folgendes
Schuldbekenntnis aus: „Ohne ein Wunder – und Gott schafft keine unnötigen Wunder – was soll schon ein
neu gewählter Papst von den ihm obligenden Aufgaben verstehen. Dazu benötigt er eine Einführung. Für
ein Pontifikat ausschlaggebend ist die Wahl des Staatssekretärs, denn ihm fällt die Aufgabe zu, den
Papst zu erziehen. Nicht alle Päpste zeigen sich ihrer Aufgabe gewachsen, nachdem sie die dazu erforderliche
Schule besucht haben. Diese Schule durchläuft man, ohne es zu wollen, bevor man Papst wird, indem man
die richtigen Posten schafft und sie mit der dazugehörigen Eignung und Treue zu kombinieren versteht.
Dies sage ich, weil ich von schweren Gewissensbissen geplagt werde. Im Vertrauen, dass Gott mir verzeihen
wird, kann ich meine Ruhe bewahren. In den ersten beiden Konklaven, an denen ich teilgenommen habe, hat
mir ein massgebender Kardinal die Kandidatur angetragen. Hinter ihm sollen die französischen Kardinäle
gestanden haben, denen die meisten übrigen Kardinäle hörig waren. Die Deutschen stand ausserhalb und
schlossen sich gelegentlich zusammen. Meine Antwort lautete: Nein und wenn ihr mich wählt, werde ich
erneut nein sagen. Ich habe schlecht gehandelt und heute bin ich mir dessen bewusst.“
Heiligsprechung Luthers… …nun ja, davor hätte ich keine Angst!Denn dann wäre die röm.-kath. Kirche
in der Tat auf dem besten Weg eine Weltkirche zu werden…! Davor habe ich auch keine Angst, denn dies
wird sicherlich nie geschehen. Warum sollte man einen Häretiker, der eine über Jahrhunderte dauernde
Kirchenspaltung angezettelt hat, heilig sprechen? Als Dank dafür oder wie? Luther war kein Heiliger,
sondern ein Psychopath Zumindest die Fäkalsprache beherrschte er 1a … Wojtyla ist immer ein »Herumreiser«
gewesen. In Krakau zog er als Alpinist gekleidet mit einem Rucksack los. Er wanderte dann durch das Tatra-Gebirge,
zwei Wochen lang.“ Ja, und? Was ist daran so schlecht? Ich weiß ja nicht, ob ich Kardinal Siri unrecht
tue, doch nach seinen Zitaten zu urteilen (wenn sie denn tatsächlich von ihm stammen, bei Hetznet weiß
man ja nie) spricht aus ihm eine ziemliche Verbitterung. „Als ein nicht-italienischer Papst gewählt
wurde, der aus einem kommunistischen Land stammte, waren die Kardinäle über das, was geschehen war,
erschüttert. Grübel … Man könnte meinen, die Kardinäle hätten sich zu dem Zeitpunkt im Mittagsschlaf
befunden, erwachten und -schwupps- war Karol Wojtyla gewählt. Ich zweifle ziemlich an der Glaubwürdigkeit
dieser Aussage. Naja, wir waren alle nicht dabei.
Elijahu@ Das sehe ich nicht so! Bush ist und war ein großer Präsident. Die Nachwelt wird ihn, da sind
sich die Experten einig, auch als so einen verehren. Moralisch gesehen ist er Top, ausgenommen die Todesstrafe.
Er ist weder Schuld an einem Krieg, Sadam war ein Massenmörder und der Krieg gegen seinen Irak war ein
gerechter Krieg, noch kann man ihm etwas anderes vorwerfen! Der Vergleich mit Hitler ist lächerlich,
denn die Juden waren weder Selbstmordatentäter noch haben sie Unschuldige mit Giftgas ermordet! [zensuriert].
Bush ist der grösste Verbrecher unserer Zeit Gerüchteweise soll Bush nach Ablauf seiner Amtszeit wie
Blair in die kath.Kirche eintreten wollen. Natürlich ein Freimaurer-Einfall: durch den Eintritt des Hitlers
aus Amerika soll die Kirche in Verruf gebracht werden. Seinem Land hat er bitterste Armut und die schlimmste
Finanzkrise seit 1929 eingebracht, und zwei Raubzüge um Opium und Erdöl vom Zaun gebrochen. Ohne vorheriges
öffentliches Sündenbekenntnis und Reue muss ihm der Eintritt verweigert werden.
bitte keine Schauermärchen ich habe mich mit Siri ausgiebig auseinandergesetzt. 1958 wollte ihn seine
Mitbrüder nicht, weil sie ein allzu langes Pontifikat befürchteten. Siri berichtet nichts darüber.
Hingegen berichtet er über die Nachfolge des Frevlers Roncalli. Darüber gibt es folgendes zu berichten:
Am 25. November 1987, also rund 18 Monate vor seinem Tode, gab der Kardinal folgende Erklärung ab: „Wissen
Sie, welche Worte ein Kardinal aussprach, als er mit einem drammatischen Appel an mich gelangte:„entweder
Sie bewerben sich oder es geschieht ein Unheil.“ Das zweite Worte wage ich kaum auszusprechen, denn dazwischen
liegt ein Pontifikat. Ich habe es niemandem gesagt, aber es war ein Fehler. Der andere Kardinal war der
Libanese Tappouni. Er zeigte sich sehr besorgt über eine mögliche Wahl Montinis, denn sie liess Schlimmes
befürchten. Seinen Entschluss dennoch nicht gegen Montini anzutreten begründet der Kardinal mit dem
Hinweis, dass Montini mit ziemlicher Sicherheit auf seine Kandidatur nicht verzichtet hätte und man demnach
nicht habe voraussehen können, welches die daraus entspringenden Folgen gewesen wären. Am 25. November
1987, also rund 18 Monate vor seinem Tode, gab der Kardinal folgende Erklärung ab: „Wissen Sie, welche
Worte ein Kardinal aussprach, als er mit einem drammatischen Appel an mich gelangte:„entweder Sie bewerben
sich oder es geschieht ein Unheil.“ Das zweite Worte wage ich kaum auszusprechen, denn dazwischen liegt
ein Pontifikat. Ich habe es niemandem gesagt, aber es war ein …
Lieber Gotthard, Siri war doch angeblich schon gewählt. Als man ihm erklärte, dass man ihm die Gurgel
durchschneidet, wenn er drauf besteht, hielt er es für angenehmer die Wahl nicht anzunehmen. Sagt man
…! Ich selbst war, wie bei hunderten anderen historischen Ereignissen des 20.Jahrhunderts nicht dabei.
Siri als Nachfolger Welch unsinnige Artikel werden uns hier nur immer serviert. Da soll angeblich ein
Erzbischof sich in einem Gespräch als potentieller Papstnachfolger, der schon aufgebaut wurde, bezeichnet
haben … herzlichen Glückwunsch!
Lieber Protestant, …na, da hätte er (Luther) sich hier ja rundum wohlgefühlt…nicht wahr! … mit
Ihnen „Protestant“? Wohl kaum. Luther war zwar eigen, Arschkriecherei konnte er aber nicht leiden!
In der Tat, Herr Bischof… die Kirche sähe heute anders aus, obwohl wer weiss, vielleicht hätte Siri
in Verantortung seines Amtes, sich auch anders verhalten, als uns diese Zitate weiss machen wollen
Protestant Die Heiligsprechung Luthers war in der Tat, Anfang der siebziger Jahre intensiv vorbereitet
worden. Ob man damit aber seiner Person gerecht geworden wäre, wage ich doch füglichst zu bezweifeln…!
Heiligsprechung Luthers… …nun ja, davor hätte ich keine Angst!Denn dann wäre die röm.-kath. Kirche
in der Tat auf dem besten Weg eine Weltkirche zu werden…!
Paradox Josephus Siri Es kursieren aus CIA, FBI und sowjetischen Kreisen der Geheimdienste Berichte 1958
sei Giuseppe Kardinal Siri bereits gültig und kanonisch zum Papst gewählt worden, sei dann wegen Druck
von außerhalb des Konklave (u.a. seitens des Sowjetblocks unter Androhung von Racheakten gegen die Kirche
und auch seitens der Französischen Freimaurerei) zum Rücktritt gezwungen worden. Dann sei schließlich
Angelo Roncalli gewählt – für die Protestgruppen der „Welt“ der richtige Mann für den Dialog mit „der
Welt“. Wie anders sähe heute die Kirche aus, wie anders die ganze Welt, wäre der Erzbischof von Genua
damals zum Papst erhoben und zum Protector der Glaubens geworden. Denn bleibt seine Person ziemlich paradox.
Er unterstützte später eine „konservative“ Interpretation des Konzils, stand hinter Johannes-Paul II.
nach dessen Wahl als Wojtyla sich bejubeln ließ auf dem Petersplatz, und er hat auch die Novus Ordo-Reform
angenommen, aber auf Latein und ohne Volksaltäre. Auch sei er zwar mit Erzbischof Lefebvre einverstanden
gewesen, stünde aber angeblich unter Druck und Todesbedrohung, konnte den Franzosen deshalb nicht unterstützten.
Aber Siri hatte ja auch 1986 noch um „Ruhe und Respekt“ gebeten, als Erzbischof Lefebvre mit Recht das
Auftreten JoPa II. auf dem Welteinheitsreligionsgelände von Assisi als „Arbeit eines Antichristen“ bezeichnete.
Das angebliche ‘ökumenische Konzil’ wird sich künftig erweisen müssen; mir ist schon die essentia einer
Räubersynode klar.
@ Bernd-Jupp: Kritik = Stänkerei? Bernd-Jupp: „… dann hätte Johannes XXIII. nicht das Konzil einberufen,
bei dem Siri von Anfang als Stänkerer und Bremser fungierte.“ Woher wissen Sie, dass Kardinal Siri „von
Anfang als Stänkerer und Bremser fungierte“? (Bitte konkrete Belege!) Waren Sie etwa dabei, oder erzählt
man sich das so unter fortschrittlich Gesinnten?
prada Das ist schon gewaltiges Pech für die Kirchengeschichte, wenn ein paar alte Männer schlafen…
Wer schläft sündigt nicht und wer sündigt schläft nicht…
Prada & Rüdesheim nachdem ihr euch als Halbgebildete ausgewiesen habt, darf ich davon ausgehen, dass
ihr mit dem Denken und Wirken Kardinal Siris bestens vertraut seid.
Bernd-Jupp: welche Unkenntnis man wollte deshalb den Frevler Roncalli auf dem Stuhle Petri haben, weil
er eine Gewähr dafür bot, dass der Frevler Montini sein Nachfolger würde. Leider schliefen die Ottaviani,
Ruffini und Siri so dass die Wahl Roncallis ohne allzu grosse Mühen über die Bühne ging. Hätte Siri
seine Stunde erkannt, wäre die Kirche von Frevlern verschont geblieben und Deutschland von Algermissen,
Mussinghof und Geby Fürst. Sie Seligsprechung des Frevlers Roncallis ist eines der vielen vom Frevler
Woytila geschaffenen Ärgernisse. Auf alle Fälle sind die dazu angeführten Gründe nicht dem katholischen
Glaubensgut entnommen
Kardinal Siri Ich kann mir kaum vorstellen, dass dies Kardinal Siri gesagt haben soll. Wenn es so wäre,
wäre es doch sehr traurig! Aber Siri ist tot, man kann ihn schlecht fragen!
Erhebliche Selbstüberschätzung… …unter der der liebe Kardinal hier wohl litt. Wo bitte wird in angesehener
Literatur über die Päpste mal geschrieben, dass der eine diesen oder jenen für seine Nachfolge ausgesucht
oder protegiert hätte??? NIRGENDS! Und dass Johannes XXIII. – Gott hab ihn selig – zu seiner Zeit als
Bischof von Venedig dem Kard. Siri in vielem beigepflichtet haben soll, das halte ich ebenfalls für eine
massive Übertreibung; denn wenn sie sich so ähnlich gewesen wären, dann hätte Johannes XXIII. nicht
das Konzil einberufen, bei dem Siri von Anfang als Stänkerer und Bremser fungierte.
Es ist wohl davon auszugehen, daß das, was man uns hier vorsetzt, sehr schlecht übersetzt worden ist.
Ich hoffe, daß das Buch besser übersetz wird. Leider ist die Qualität der katholischen Verlage, auch
Sarto, mehr als mies.
Dieses Zitat will mir auch nicht ganz einleuchten: „Als ein nicht-italienischer Papst gewählt wurde,
der aus einem kommunistischen Land stammte, waren die Kardinäle über das, was geschehen war, erschüttert.“
Wer hatte denn Woityla zum Papst gewählt, wenn nicht „die Kardinäle“? Woraus resultiert also die „Erschütterung“?
Oder hat bei der Wahl Joh. Pauls II. zum ersten Mal der Hl. Geist mit Brachialgewalt seinen „Favoriten“
durchgebracht ?
Brandy Möglich, daß er am Ende seines Lebens schwer an dem Gedanken „Eigentlich könnte/sollte ích
Papst sein“ laborierte. Dies würde auch erklären, warum er sich in so vielen Aussagen in den Mittelpunkt
stellen muß.
Ein Politiker Wenn die Zitate repräsentativ sind, wäre ich enttäuscht. Kardinal Siri, Wiedergänger
der Renaissance-Kirchenfürsten, ein zynischer Politiker und Machtmensch – kein vom Heiligen Geist inspirierter
Seelenführer.
Was ist ein „Beschwichtiger“? Die Idee, der Welt entgegenzugehen, indem man das, was bitter und hart ist,
versüßt und weich macht, ist eine Kapitulation, keine Schlaumeierei Dasselbe hat Churchill treffend
gesagt in seiner Charakterisierung des Appeasement-Politikers: „Wer Appeasement betreibt, ist wie jemand,
der ein Krokodil füttert in der Hoffnung, selbst als letzter gefressen zu werden.“ („An appeaser is one,
who feeds a crocodile, hoping it will eat him last“)
etwas mehr Überlegung bevor Sie Ihre eigenen Plattitüden von sich geben, täten Sie gut daran, das Buch
sowie die übrigen Werke von Kardinal Siri zu lesen. Unter anderem Gethsemani, wo er mit den Theologoumena
Rahners scharf ins Gericht geht. Bernhard Lakebrink, der wohl beste Kenner des heiligen Thomas im deutschen
Sprachraum, schätzte dieses Buch sehr. Ebenfalls Erich Morstad, ein zum Katholizismus bekehrter norwegischer
Theologe hält viel von ihm. Tun Sie also Ihrem Pseudonym Ehre, schwatzen Sie etwas weniger und überlegen
dafür etwas mehr
Sammlung von Plattitüden und Binsenweisheiten … gemischt mit dem Selbstmitleid des Losers. Als ein
nicht-italienischer Papst gewählt wurde, der aus einem kommunistischen Land stammte, waren die Kardinäle
über das, was geschehen war, erschüttert Vor dem Konklave, in dem er zum Papst gewählt wurde, hätte
niemand daran gedacht, daß Luciani Papst werden würde Ich bin das am meisten verleumdete Mitglied des
Heiligen Kollegiums, der Buhmann schlechthin, und ich warte auf die Morgenröte besserer Tage. Also ein
Buch, das man nicht lesen muss.