Zweites Vatikanum
Die Herren des Konzils
Papst Paul VI. fürchtete sich sehr davor, daß man auf dem Konzil Luther zur Heiligsprechung vorschlagen würde. Aus den Memoiren eines Kardinals.
Giuseppe Kardinal Siri
Giuseppe Kardinal Siri
(kreuz.net) „Papst Pius XII. hatte beschlossen, daß ich sein Nachfolger werden sollte. Er bereitete mich mit der gleichen Methode darauf vor, die Pius XI. bei ihm angewendet hatte: mit der Anvertrauung von Auslandsmissionen“.

Das Zitat stammt aus dem Buch „Giuseppe Siri, le sue immagini, le sue parole – il cammino pastorale e umano di una delle personalità cattoliche più rappresentative XX secolo“ – Giuseppe Siri, seine Bilder, seine Worte – der pastorale und menschliche Weg einer der repräsentativsten katholischen Persönlichkeiten des 20. Jahrhunderts.

Das Werk ist im italienischen Verlag ‘De Ferrari’ erschienen. Autoren sind der Vatikanist Benny Lai und die Journalistin Annamaria Scavo.

Giuseppe Kardinal Siri († 1989) war von 1946 bis 1987 Erzbischof von Genua. Auf dem Zweiten Vatikanum war er ein Vertreter der katholischen Minderheit, die der liberalen Konzilsmehrheit unterlag.

Während einer Reise, die er im Auftrag von Paul VI. nach Rußland unternahm, erklärte Kardinal Siri:

„Man muß die Sowjets verstehen. Ich habe sie seit dreißig Jahren verstanden. Ich habe die »Ostpolitik« begonnen, weil man in der UdSSR genau weiß, daß ich der größte Feind des Kommunismus bin. Aber sie wissen, daß ich über die Dinge nachdenke, überlege. Man muß mit allen ehrlich sein.“

Giuseppe Kardinal Siri von Genua
Mons. Giuseppe Siri wird im März 1944 als 37jähriger Weihbischof der Erzdiözese Genua.Im Mai 1946 wird Mons. Giuseppe Siri als Vierzigjähriger Erzbischof von Genua. Bild um 1960.
Im Erzbistum wird es bis zum Tod des Kardinals im Jahr 1989 keine Volksaltäre geben.Kardinal Giuseppe Siri in den 70er Jahren mit der nach dem Zweiten Vatikanum abgeschafften Cappa magna.

Sein 1980 auf Italienisch (Deutsch 1982) erschienenes Buch "Gethsemani" ist eine Abrechnung mit Theologen wie Karl Rahner († 1984) und Henri de Lubac († 1991).

Der Kardinal zeichnete sich immer durch eine offene Darlegung der Sachverhalte aus:

„Die gegenwärtige Situation der Kirche ist eine der schwersten in der Geschichte. Dieses Mal geht es nicht um eine äußere Verfolgung, sondern um eine Pervertierung von Innen“ – erklärte er in der Zeit nach dem Zweiten Vatikanum.

Auch über die Wahl von Johannes Paul II. im Jahr 1978 nahm er kein Blatt vor den Mund:

„Als ein nicht-italienischer Papst gewählt wurde, der aus einem kommunistischen Land stammte, waren die Kardinäle über das, was geschehen war, erschüttert.

Wojtyla ist immer ein »Herumreiser« gewesen. In Krakau zog er als Alpinist gekleidet mit einem Rucksack los. Er wanderte dann durch das Tatra-Gebirge, zwei Wochen lang.“

Die theologische Ausrichtung von Kardinal Siri: „Die Theologen der Vergangenheit, die ich am meisten achte, sind Thomas von Aquin und Augustinus. Von den Lebenden schätze ich eigentlich keinen.“

Über das Zweite Vatikanum hatte er „wenige und einfache Ansichten“.

Der Kardinal war nicht prinzipiell gegen die neuen Problematiken, die er für „schicksalsträchtig und unvermeidlich“ hielt, sofern die Integrität des Glaubens und des kirchlichen Lehramtes respektiert würden.

„Die Franzosen und die Deutschen verhielten sich auf dem Zweiten Vatikanum wie die Herren des Konzils. Der Priester, der das Projekt des deutschen Bischöfe vortrug, war Joseph Ratzinger“ – erinnerte sich Kardinal Siri später.

„Das Konzil war ein Kampf zwischen Horatiern und Kuriatiern. Von der anderen Seite möchte ich keine Namen nennen. Auf dieser Seite standen: [Kardinal Alfredo] Ottaviani, [Kardinal Michael] Browne, [Kardinal Ernesto] Ruffini und ich. Paul VI. fürchtete sich sehr davor, daß man auf dem Konzil Luther zur Heiligsprechung vorschlagen würde.“

Der Kardinal wußte auch um seine zahlreichen Feinde: „Ich bin das am meisten verleumdete Mitglied des Heiligen Kollegiums, der Buhmann schlechthin, und ich warte auf die Morgenröte besserer Tage. Die Idee, der Welt entgegenzugehen, indem man das, was bitter und hart ist, versüßt und weich macht, ist eine Kapitulation, keine Schlaumeierei.“

Den französischen Philosophen Jacques Maritain († 1973) hielt Kardinal Siri für einen bedeutenden Denker: „Aber er kann nicht ein Führer der Kirche sein. Ich habe das zu Paul VI. gesagt, der von Maritain alles annahm.“

Beeindruckend sind auch die Erinnerungen, die Kardinal Siri über die Päpste hatte: „Wenn er in der Öffentlichkeit sprechen mußte, wurde Pius XII. weiß wie ein Leintuch.“

Über Papst Johannes XXIII.: „Ich war der erste Präsident der italienischen Bischofskonferenz. Während der Treffen saßen Roncalli und ich von Amtes wegen nebeneinander. Er wiederholte immer: »Ich sage das, was der Kardinal von Genua sagt«.“

„Roncalli war mir wohlgesonnen, weil er in Venedig ein ziemliches finanzielles Problem zu lösen hatte. Er wandte sich an mich. Ich übernahm die Angelegenheit und führte sie zu einem guten Ende. Nach dem Konklave erwartete er, daß ich nach Rom kam, wenn ihm etwas auf dem Magen lag.“

Zu Papst Johannes Paul I.: „Vor dem Konklave, in dem er zum Papst gewählt wurde, hätte niemand daran gedacht, daß Luciani Papst werden würde.“
      
69 Lesermeinungen
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#69   Marcelus   17:16:17 | Samstag, 12. Juli 2008
@Protestant: Die Teilnehmer sämtlicher Konzilien beschließen die Konzilsbeschlüsse nach ihrer
persönlichen Gewissensentscheidung,
und der Papst muß jedem Konzil und dessen Beschlüssen zustimmen, damit ein Konzil auch Gültigkeit erlangt,
und das gilt auch für die Beschlüsse des derzeit letzten Dogmenkonzils Vaticanum I (in den Jahren 2622-2623 seit Gründung der Stadt Rom),
das nämlich unter Anleitung des Papstes und des Heiligen Geistes beschlossen hat, daß die Kirche auch Dogmen nur durch den Papst alleine verkünden kann, und hierfür kein Papstkonzil benötigt.
Ein Konklave lässt sich jedoch manipulieren
…genauso wie das 1. Vat.Konzil auf dem sich Papst Pius die päpstliche Unfehlbarkeit erkauft hat!
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#68   Przybislav Iamesseblo   13:49:04 | Freitag, 11. Juli 2008
Protestant: sie tun Ihrem Namen keine Ehre an
ich kenne etliche evangelische Theologen und schätze bei ihnen die Redlichkeit mit welcher sie einen für mich falschen Standpunkt vertreten. Mit Ihrem dummen Geschwätz tun Sie aber dem Protestantismus keine Ehre an
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#67   Protestant   13:18:58 | Freitag, 11. Juli 2008
@przybislav…
Ein Konklave lässt sich jedoch manipulieren
…genauso wie das 1. Vat.Konzil auf dem sich Papst Pius die päpstliche Unfehlbarkeit erkauft hat!
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#66   Przybislav Iamesseblo   13:11:13 | Freitag, 11. Juli 2008
Dani California: wunderbarer Name
ich Stelle einfach fest, dass sich ein Frevler für das Amt eines Papstes nicht eignet. Ein Konklave lässt sich jedoch manipulieren und dasjenige von 1958 wurde es auch. Alles !ubrige können Sie in anderen Stellungnahmen nachlesen. Eine Wiederholung erübrigt sich
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#65   Dani California   06:24:48 | Donnerstag, 10. Juli 2008
Przybislav Iamesseblo schrieb:
offrenbar haben Sie eine Direktverbindung zum heiligen Geist.
Sie offenbar auch, Ihrer Aussage nach zu urteilen:
Eines ist sicher, mit Siri wäre die Kirche besser gefahren
Hmmm … man hat damals halt einfach den unverschämten Fehler gemacht, SIE nicht vorher zu fragen… Donnerwetter aber auch … Wieder ne Chance vertan … :-D :-D
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#64   Przybislav Iamesseblo   21:45:57 | Mittwoch, 9. Juli 2008
appius. Direktverbindung
offrenbar haben Sie eine Direktverbindung zum heiligen Geist. Für mich ist jedoch eine soziologische Erklärung für die Nichtwahl Siris glaubwürdiger
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#63   appius   20:19:31 | Mittwoch, 9. Juli 2008
Gut, dass es den Hl. Geist gibt
Es ist dochgut, dass es den Hl. Geist gibt. So ist nämlich anzunehmen, dass dass Card. Siri deswegen eben nicht Papst geworden ist.
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#62   Przybislav Iamesseblo   19:07:28 | Mittwoch, 9. Juli 2008
hat es der Frevler Roncalli anders gemacht
was hat denn der Frevler Roncalli gemacht. um sicher zu stellen, dass der Frevler Roncalli sein Nachfolger wird.
Leute wie Bea, Suenens, König, Döpfner und Montini selbst zu Kardinälen ernannt. Eines ist sicher, mit Siri wäre die Kirche besser gefahren
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#61   No Comment   16:33:29 | Mittwoch, 9. Juli 2008
Zitat echt?
Wenn das Siri-Zitat echt ist, dass Pius XII. ihn zu Pius XIII. machen wollte, muss sowohl am heroischen Tugendgrad des XIII. wie des XIII. gezweifelt werden. Hätte Pacelli wirklich Siri gewollt, hätte er rd. 40 Neffen der Familie Siri zu Kardinälen erheben müssen. Da war Gott vor!
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#60   Lorenz   16:29:04 | Mittwoch, 9. Juli 2008
Lieber Elijahu,
Sie verbreiten hier munter Verschwörungstheorien (das meine ich mit Neomarxismus; der funktioniert nämlich so), mit denen sich die „verblödeten Schafe“ in aller Welt freiwillig gegenseitig Gehirnwäsche angedeihen lassen.
Sie füttern sich selbst mit der „Propaganda“.
Rerum novarum muss man im Licht von Quadrogesimo anno lesen. Dann versteht man sie auch.
Liebe Grüße, L.
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#59   Elijahu †   14:00:35 | Mittwoch, 9. Juli 2008
@Lorenz
Halten Sie doch den Mund. Von Politik und Geschichte keine Ahnung haben aber hier auf dicken machen, das haben wir gerne. Gehen sie lieber noch ein wenig Kriegspropaganda lesen, sie verblödetes Schaf.
Meine Kritik an der Wirtschaftspolitik Bushs als Neomarxismus zu bezeichnen sagt doch schon alles über ihr mangelndes Verständnis geschichtlicher Zusammenhänge. Aber wahrscheinlich ist Papst Leo XIII. für Sie auch ein Marxist gewesen; auf dessen Enzyklika Rerum Novarum stützt sich meine Kritik nämlich.
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#58   Lorenz   13:29:31 | Mittwoch, 9. Juli 2008
@ Bushexperte Elijahu
Soso:
Bush marschiert in fremde Länder ein, um den Drogenhandel zu fördern. Außerdem ist er Knecht der Öl- und Rüstungslobby. Die NATO hat er voll im Griff, um sie diversen Lobbygruppen dienstbar zu machen.
Haben Sie noch mehr vom Neomarxisten-Stammtisch zu kolportieren?
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#57   Przybislav Iamesseblo   13:24:46 | Mittwoch, 9. Juli 2008
Ansgar
als erstes muss ich einen Irrtum zugeben. Es sollte heissen Konklave und nicht Konzil. Ich lieber meine Kirche als die eine heilige, katholische und apostolische und natürliche auch römische Kirche aber nicht jene an deren Spitze Frevler stehen. Zwar soll man auch für sie beten, damit ihnen die göttliche Bermherzigkeit zuteil werde.
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#56   Ansgar   13:15:15 | Mittwoch, 9. Juli 2008
@ Przbyslaw
Ich entnehme den Äußerungen Kardinal Siris, daß dieser honette Mann, von dem ich bislang nur das Beste dachte, ein mediokrer Karrierist und Lobby-Huber war – wenn die Zitate denn stimmen. Aus Ihren Äußerungen, Przbyslaw, entnehme ich wiederum, daß Sie statt der Liebe zu Kirche und Papst einen Schwefelklumpen im Herzen tragen, der Ihren Verstand vergiftet. Nicht ausgeschlossen, daß ein übler Dämon Sie umsitzt. Möge die Liebe Christi Sie befreien!
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#55   Przybislav Iamesseblo   13:03:36 | Mittwoch, 9. Juli 2008
Ansgar: kein Dogma
die Anwesenheit des heiligen Geistes im Konzil ist kein Dogma. Die Wahl des Frevlers Roncalli vor nahezu 50 Jahren lässt sich auch mit soziologischen Argumenten begründen. Unter Pius XII hatte eine Polarisierung zwischen der römischen und der gallikanischen Partei stattgefunden und die Gefahr eines Schismas lag in greifbarer Nähe. In der Annahme dass von einem Manne in seinem Alter keine umwälzende Entscheidungen zu erwarten seien, willigten die rechtgläubigen Kardinäle in die Wahl des Frevlers Roncalli ein. Rechtlich gesehen liegt hier eine Eventualvorsatz vor, denn Roncalli hatte keineswegs einen unbescholtenen Leumund. Durch ihre Zustimmung wurden die rechtgläubigen Kardinäle zu Schrittmachern einer der grössten Katastrophe in der Kirchengeschichte. Sie können es den Äusserungen Kardinal Siris entnehmen
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#54   Ansgar   12:56:03 | Mittwoch, 9. Juli 2008
@ Dr. Heger
Sie mögen zwar manchmal im Recht sein. Hier jedoch betrügen Sie sich. Im Konklave sitzt auch der Kardinal Santo Spirito auf der Wahlbank! Er erfüllt Herz und Geist der Eminenzen, auf daß sie den Rechten wählen als Nachfolger Petri. Dann hat es ein Ende mit den Durchstechereien. Danken Sie doch nicht so klein von Vorsehung und Leitung der Heiligen Muter Kirche, Dr. Heger.
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#53   Dr. Christoph Heger   11:30:20 | Mittwoch, 9. Juli 2008
@Ansgar: Verschwörungstheorien?
Ohne mich in die Diskussion über Kardinal Siri einschalten zu wollen – was soll der alberne, wenn auch wie Löffelstiel umgehende Vorwurf von wegen „Verschwörungstheorien“? Verschwörungen sind ein geradezu alltäglicher Vorgang. Sie spielen als Straftatbestand im angelsächsischen Recht sogar eine besondere Rolle.
Also: Wer „Verschwörungstheorien!“ ausruft, möchte sich nur der Notwendigkeit entziehen, darzulegen, wieso er den Vorwurf, daß im betreffenden Falle eine Verschwörung vorliege, für falsch hält.
MfG
Christoph Heger
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#52   Ansgar   10:52:12 | Mittwoch, 9. Juli 2008
Peinlich
Der gesamte Diskussionsstrang ist eine beschämende Peinlichkeit. Ein prominenter verstorbener Kardinal wird als glaubensschwacher, feiger, verbitterter Machtmensch geschildert. Und die Teilnehmer an diesem Forum ereifern sich mit Verschwörungstheorien über die Zustände in einem heiligen Konklave, die einem haßerfüllten Mormonenzirkel alle Ehre machen würden.
Katholisch ist das alles nicht.
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#51   Elijahu †   10:24:31 | Mittwoch, 9. Juli 2008
Bush…
…vertritt zwar innenpolitisch einige Ziele, die mit der katholischen Morallehre übereinstimmen. Aber seine Wirtschafts- und Finanzpolitik hat das Land und die ganze Welt an den Abgrund gebracht. Das Ergebnis: zweistellige Inflationszahlen, die Armen haben immer grössere Lasten zu tragen und die Gewinne der Superreichen explodieren.
Er forciert den Anbau von Biosprit, der die Nahrungsmittelpreise weltweit um bis zu 75% steigen liess. Eine Studie der Weltbank zu diesem Thema wollte er mit aller Gewalt unterbinden.
Er überfiel Afghanistan um den dortigen Opium/Heroinanbau wiederherzustellen. Die Opiumernten stiegen unter der Nato-Besatzung von 185 Tonnen/Jahr im Jahre 2000 auf 8200 Tonnen (!) im Jahre 2007. Der Bruder des von Bush installierten Regierungspräsidenten Karsai ist der grösste Drogenhändler im Land. Die Nummer zwei und drei des Drogenhandels sitzen in höchsten Ämtern der Regierung.
Wissen Sie, welch ungeheuren Schaden der Heroinhandel weltweit verursacht? 96% des weltweiten Heroins kommen mittlerweile aus Afghanistan. Nach Waffenhandel und Erdöl ist der Handel mit Heroin das drittgrösste Handelsprodukt der Welt. Der Afghanistankrieg war nichts anderes als ein Krieg ums Opium – die Taliban hatten den Drogenanbau 2000 nämlich aus religiösen Gründen verboten. Sofort nach dem Verbot mobilisierte die Nato ihre Streitkräfte.
Die wenigen guten Taten des amerikanischen Präsidenten können seine zahllosen Verbrechen niemals aufwiegen.
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#50   Przybislav Iamesseblo   09:56:56 | Mittwoch, 9. Juli 2008
bitte keine Schauermärchen 02
Heute?. Seit einige Jahren. Ich habe schlecht gehandelt, denn gewisse Handlungen wären unterblieben und ich zögere es zu sagen, es waren Fehler. Ich habe somit eine schwere Schuld auf mich geladen und Gott gebeten, mir zu verzeihen im Vertrauen, dass er es tun wird.
Auch in den letzten beiden Konklaven wurde ich vorschlagen, doch habe ich mich nicht mehr gegen eine mögliche Wahl gesträubt. Ich habe zu mir gesagt: es geschehe, was geschehen muss. Ich bin heil davongekommen, aber stellen Sie sich vor, beim letzten Konklave suchte Kardinal Wyszinski meinen Sekretär auf und sagte zu ihm: es ist geschehen, sie sind der neue Sekretär des Papstes.
In Todesangst begab ich mich ins Konklave. Gott hat mich bewahrt. Ein Kardinal hat mir erzählt, was vorgefallen ist. Ich bin zum Schweigen verpflichtet. Glauben Sie mir, ich habe die Entwicklung genauestens verfolgt auch wenn ich Brillen getragen habe. Jetzt möchte ich von dannen gehen. Die anderen mögen das tun, was sie nach ihrem Gewissen für richtig halten, aber etwas weniger lügen.
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#49   Aleph †   09:44:35 | Mittwoch, 9. Juli 2008
Schnabeltierkönig: Ölraubzug
Er ist weder Schuld an einem Krieg, Sadam war ein Massenmörder und der Krieg gegen seinen Irak war ein gerechter Krieg, noch kann man ihm etwas anderes vorwerfen!
Das muss man sich wirklich einmal über die Zunge laufen lassen, diese Verballhornung der Realität:
Der Irakkrig war nicht, er ist nach wie vor Wirklichkeit. Vor allen Dingen ist er keine gerechte Wirklichkeit, sondern ein verhinderter Ölraubzug.
Sie leiten wohl die Abteilung Volksverdummung.
Nun ja, kann ja auch ganz schön einträglich sein…!
:-[ :-[ :-[
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#48   Przybislav Iamesseblo   09:30:05 | Mittwoch, 9. Juli 2008
bitte keine Schauermärchen Folge (01).
zwei Mal wurde der gleiche Text abgedruckt und zwar ab „am 25. November 1987“. Mir muss also ein Fehler unterlaufen sein. Nachstehend die Fortsetzung: Ein Jahr später kommt der Kardinal nochmals auf seine Weigerung zu sprechen und spricht bei dieser Gelegenheit folgendes Schuldbekenntnis aus: „Ohne ein Wunder – und Gott schafft keine unnötigen Wunder – was soll schon ein neu gewählter Papst von den ihm obligenden Aufgaben verstehen. Dazu benötigt er eine Einführung. Für ein Pontifikat ausschlaggebend ist die Wahl des Staatssekretärs, denn ihm fällt die Aufgabe zu, den Papst zu erziehen.
Nicht alle Päpste zeigen sich ihrer Aufgabe gewachsen, nachdem sie die dazu erforderliche Schule besucht haben. Diese Schule durchläuft man, ohne es zu wollen, bevor man Papst wird, indem man die richtigen Posten schafft und sie mit der dazugehörigen Eignung und Treue zu kombinieren versteht.
Dies sage ich, weil ich von schweren Gewissensbissen geplagt werde. Im Vertrauen, dass Gott mir verzeihen wird, kann ich meine Ruhe bewahren. In den ersten beiden Konklaven, an denen ich teilgenommen habe, hat mir ein massgebender Kardinal die Kandidatur angetragen. Hinter ihm sollen die französischen Kardinäle gestanden haben, denen die meisten übrigen Kardinäle hörig waren. Die Deutschen stand ausserhalb und schlossen sich gelegentlich zusammen. Meine Antwort lautete: Nein und wenn ihr mich wählt, werde ich erneut nein sagen. Ich habe schlecht gehandelt und heute bin ich mir dessen bewusst.“
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#47   monti   09:21:08 | Mittwoch, 9. Juli 2008
Ja Schnabeltierkönig
Bush ist und war ein großer Präsident.
und Johannes Paul I. hatte das längste Pontifikat aller Zeiten ! :-D
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#46   Brandenburgis   09:01:29 | Mittwoch, 9. Juli 2008
@Protestant
Ja, Luther würde heute allerdings als „Katholiban“ qualifiziert werden …
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#45   Dani California   07:37:11 | Mittwoch, 9. Juli 2008
Heiligsprechung Luthers…
…nun ja, davor hätte ich keine Angst!Denn dann wäre die röm.-kath. Kirche in der Tat auf dem besten Weg eine Weltkirche zu werden…!
Davor habe ich auch keine Angst, denn dies wird sicherlich nie geschehen. Warum sollte man einen Häretiker, der eine über Jahrhunderte dauernde Kirchenspaltung angezettelt hat, heilig sprechen? Als Dank dafür oder wie? :-@
Luther war kein
Heiliger, sondern ein Psychopath
Zumindest die Fäkalsprache beherrschte er 1a … :-!
Wojtyla ist immer ein »Herumreiser« gewesen. In Krakau zog er als Alpinist gekleidet mit einem Rucksack los. Er wanderte dann durch das Tatra-Gebirge, zwei Wochen lang.“
Ja, und? Was ist daran so schlecht?
Ich weiß ja nicht, ob ich Kardinal Siri unrecht tue, doch nach seinen Zitaten zu urteilen (wenn sie denn tatsächlich von ihm stammen, bei Hetznet weiß man ja nie) spricht aus ihm eine ziemliche Verbitterung. :-(
„Als ein nicht-italienischer Papst gewählt wurde, der aus einem kommunistischen Land stammte, waren die Kardinäle über das, was geschehen war, erschüttert.
Grübel … Man könnte meinen, die Kardinäle hätten sich zu dem Zeitpunkt im Mittagsschlaf befunden, erwachten und -schwupps- war Karol Wojtyla gewählt. :-]
Ich zweifle ziemlich an der Glaubwürdigkeit dieser Aussage. Naja, wir waren alle nicht dabei. :-P
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#44   Schnabeltierkönig   06:37:02 | Mittwoch, 9. Juli 2008
Elijahu@
Das sehe ich nicht so! Bush ist und war ein großer Präsident. Die Nachwelt wird ihn, da sind sich die Experten einig, auch als so einen verehren. Moralisch gesehen ist er Top, ausgenommen die Todesstrafe. Er ist weder Schuld an einem Krieg, Sadam war ein Massenmörder und der Krieg gegen seinen Irak war ein gerechter Krieg, noch kann man ihm etwas anderes vorwerfen! Der Vergleich mit Hitler ist lächerlich, denn die Juden waren weder Selbstmordatentäter noch haben sie Unschuldige mit Giftgas ermordet! [zensuriert].
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#43   Elijahu †   01:32:09 | Mittwoch, 9. Juli 2008
Bush ist der grösste Verbrecher unserer Zeit
Gerüchteweise soll Bush nach Ablauf seiner Amtszeit wie Blair in die kath.Kirche eintreten wollen.
Natürlich ein Freimaurer-Einfall: durch den Eintritt des Hitlers aus Amerika soll die Kirche in Verruf gebracht werden.
Seinem Land hat er bitterste Armut und die schlimmste Finanzkrise seit 1929 eingebracht, und zwei Raubzüge um Opium und Erdöl vom Zaun gebrochen.
Ohne vorheriges öffentliches Sündenbekenntnis und Reue muss ihm der Eintritt verweigert werden.
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#42   pneumat   00:49:27 | Mittwoch, 9. Juli 2008
Die Weltpolitik
Papst-Empfang für Bush
www.tagblatt.ch/…/tb-au/art141,172541
Bush plant Atom-Krieg.
www.tagesschau.de/…d/meldung123148.html
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#41   Ydefix   00:38:33 | Mittwoch, 9. Juli 2008
Diese Antwort
zeugt von Unkenntnis. Bei Einmischung von außen ist eine Papstwahl ungültig.
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#40   pneumat   00:31:06 | Mittwoch, 9. Juli 2008
Woityla
„Wer hatte denn Woityla zum Papst gewählt“?
CIA.
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#39   Przybislav Iamesseblo   00:01:27 | Mittwoch, 9. Juli 2008
bitte keine Schauermärchen
ich habe mich mit Siri ausgiebig auseinandergesetzt. 1958 wollte ihn seine Mitbrüder nicht, weil sie ein allzu langes Pontifikat befürchteten. Siri berichtet nichts darüber. Hingegen berichtet er über die Nachfolge des Frevlers Roncalli. Darüber gibt es folgendes zu berichten: Am 25. November 1987, also rund 18 Monate vor seinem Tode, gab der Kardinal folgende Erklärung ab: „Wissen Sie, welche Worte ein Kardinal aussprach, als er mit einem drammatischen Appel an mich gelangte:„entweder Sie bewerben sich oder es geschieht ein Unheil.“ Das zweite Worte wage ich kaum auszusprechen, denn dazwischen liegt ein Pontifikat. Ich habe es niemandem gesagt, aber es war ein Fehler. Der andere Kardinal war der Libanese Tappouni. Er zeigte sich sehr besorgt über eine mögliche Wahl Montinis, denn sie liess Schlimmes befürchten. Seinen Entschluss dennoch nicht gegen Montini anzutreten begründet der Kardinal mit dem Hinweis, dass Montini mit ziemlicher Sicherheit auf seine Kandidatur nicht verzichtet hätte und man demnach nicht habe voraussehen können, welches die daraus entspringenden Folgen gewesen wären. Am 25. November 1987, also rund 18 Monate vor seinem Tode, gab der Kardinal folgende Erklärung ab: „Wissen Sie, welche Worte ein Kardinal aussprach, als er mit einem drammatischen Appel an mich gelangte:„entweder Sie bewerben sich oder es geschieht ein Unheil.“ Das zweite Worte wage ich kaum auszusprechen, denn dazwischen liegt ein Pontifikat. Ich habe es niemandem gesagt, aber es war ein …
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#38   Gotthard   23:35:38 | Dienstag, 8. Juli 2008
@HeinrichvO
Als man ihm erklärte, dass man ihm die Gurgel durchschneidet,
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#37   HeinrichvonOfterdingen   23:11:03 | Dienstag, 8. Juli 2008
Lieber Gotthard,
Siri war doch angeblich schon gewählt. Als man ihm erklärte, dass man ihm die Gurgel durchschneidet, wenn er drauf besteht, hielt er es für angenehmer die Wahl nicht anzunehmen. Sagt man …! Ich selbst war, wie bei hunderten anderen historischen Ereignissen des 20.Jahrhunderts nicht dabei.
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#36   Gotthard   23:08:10 | Dienstag, 8. Juli 2008
Siri als Nachfolger
Welch unsinnige Artikel werden uns hier nur immer serviert.
Da soll angeblich ein Erzbischof sich in einem Gespräch als potentieller Papstnachfolger, der schon aufgebaut wurde, bezeichnet haben …
herzlichen Glückwunsch!
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#35   HeinrichvonOfterdingen   23:04:22 | Dienstag, 8. Juli 2008
Lieber Protestant,
…na, da hätte er (Luther) sich hier ja rundum wohlgefühlt…nicht wahr!
… mit Ihnen „Protestant“? Wohl kaum. Luther war zwar eigen, Arschkriecherei konnte er aber nicht leiden!
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#34   Rüdesheim   23:00:20 | Dienstag, 8. Juli 2008
In der Tat, Herr Bischof…
die Kirche sähe heute anders aus, obwohl wer weiss, vielleicht hätte Siri in Verantortung seines Amtes, sich auch anders verhalten, als uns diese Zitate weiss machen wollen
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#33   Protestant   22:47:13 | Dienstag, 8. Juli 2008
@brandenburgis
…na, da hätte er sich hier ja rundum wohlgefühlt…nicht wahr!
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#32   Brandenburgis   22:46:05 | Dienstag, 8. Juli 2008
Luther war kein
Heiliger, sondern ein Psychopath.
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#31   Aleph †   22:43:16 | Dienstag, 8. Juli 2008
Protestant
Die Heiligsprechung Luthers war in der Tat, Anfang der siebziger Jahre intensiv vorbereitet worden. Ob man damit aber seiner Person gerecht geworden wäre, wage ich doch füglichst zu bezweifeln…! ;-)
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#30   Protestant   22:24:04 | Dienstag, 8. Juli 2008
Heiligsprechung Luthers…
…nun ja, davor hätte ich keine Angst!Denn dann wäre die röm.-kath. Kirche in der Tat auf dem besten Weg eine Weltkirche zu werden…!
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#29   Brandenburgis   21:41:29 | Dienstag, 8. Juli 2008
Wenn diese Gerüchte
stimmen, schränkt das dann die Gültigkeit der vatikanischen Synode ein?
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#28   Alois Bischof   21:35:48 | Dienstag, 8. Juli 2008
Paradox Josephus Siri
Es kursieren aus CIA, FBI und sowjetischen Kreisen der Geheimdienste Berichte 1958 sei Giuseppe Kardinal Siri bereits gültig und kanonisch zum Papst gewählt worden, sei dann wegen Druck von außerhalb des Konklave (u.a. seitens des Sowjetblocks unter Androhung von Racheakten gegen die Kirche und auch seitens der Französischen Freimaurerei) zum Rücktritt gezwungen worden.
Dann sei schließlich Angelo Roncalli gewählt – für die Protestgruppen der „Welt“ der richtige Mann für den Dialog mit „der Welt“.
Wie anders sähe heute die Kirche aus, wie anders die ganze Welt, wäre der Erzbischof von Genua damals zum Papst erhoben und zum Protector der Glaubens geworden.
Denn bleibt seine Person ziemlich paradox. Er unterstützte später eine „konservative“ Interpretation des Konzils, stand hinter Johannes-Paul II. nach dessen Wahl als Wojtyla sich bejubeln ließ auf dem Petersplatz, und er hat auch die Novus Ordo-Reform angenommen, aber auf Latein und ohne Volksaltäre. Auch sei er zwar mit Erzbischof Lefebvre einverstanden gewesen, stünde aber angeblich unter Druck und Todesbedrohung, konnte den Franzosen deshalb nicht unterstützten. Aber Siri hatte ja auch 1986 noch um „Ruhe und Respekt“ gebeten, als Erzbischof Lefebvre mit Recht das Auftreten JoPa II. auf dem Welteinheitsreligionsgelände von Assisi als „Arbeit eines Antichristen“ bezeichnete.
Das angebliche ‘ökumenische Konzil’ wird sich künftig erweisen müssen; mir ist schon die essentia einer Räubersynode klar.
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#27   Brandenburgis   20:43:12 | Dienstag, 8. Juli 2008
Bernd-Jupp
redet viel, wenn der Tag lang ist … jupp juppi
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#26   Guiseppe   20:25:17 | Dienstag, 8. Juli 2008
@ Bernd-Jupp: Kritik = Stänkerei?
Bernd-Jupp: „… dann hätte Johannes XXIII. nicht das Konzil einberufen, bei dem Siri von Anfang als Stänkerer und Bremser fungierte.“
Woher wissen Sie, dass Kardinal Siri „von Anfang als Stänkerer und Bremser fungierte“? (Bitte konkrete Belege!)
Waren Sie etwa dabei, oder erzählt man sich das so unter fortschrittlich Gesinnten?
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#25   Aleph †   20:08:09 | Dienstag, 8. Juli 2008
prada
Das ist schon gewaltiges Pech für die Kirchengeschichte, wenn ein paar alte Männer schlafen…
Wer schläft sündigt nicht und wer sündigt schläft nicht… :-)
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#24   Rüdesheim   20:05:41 | Dienstag, 8. Juli 2008
Danke
…aber warum soll ich mich jetzt als Halbgebildeten verstehen?
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#23   Przybislav Iamesseblo   20:01:56 | Dienstag, 8. Juli 2008
Prada & Rüdesheim
nachdem ihr euch als Halbgebildete ausgewiesen habt, darf ich davon ausgehen, dass ihr mit dem Denken und Wirken Kardinal Siris bestens vertraut seid.
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#22   Rüdesheim   19:29:22 | Dienstag, 8. Juli 2008
In diesem Fall…
bald ein neuer Seliger… :-D
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#21   prada   19:27:42 | Dienstag, 8. Juli 2008
Przybislav
Das ist schon gewaltiges Pech für die Kirchengeschichte, wenn ein paar alte Männer schlafen… :-D :-D
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#20   Rüdesheim   19:24:44 | Dienstag, 8. Juli 2008
Wer ist denn das…
also ich meine Nachschreiber, der so einen Unsinn hier verkündet???
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#19   Przybislav Iamesseblo   19:21:53 | Dienstag, 8. Juli 2008
Bernd-Jupp: welche Unkenntnis
man wollte deshalb den Frevler Roncalli auf dem Stuhle Petri haben, weil er eine Gewähr dafür bot, dass der Frevler Montini sein Nachfolger würde. Leider schliefen die Ottaviani, Ruffini und Siri so dass die Wahl Roncallis ohne allzu grosse Mühen über die Bühne ging. Hätte Siri seine Stunde erkannt, wäre die Kirche von Frevlern verschont geblieben und Deutschland von Algermissen, Mussinghof und Geby Fürst.
Sie Seligsprechung des Frevlers Roncallis ist eines der vielen vom Frevler Woytila geschaffenen Ärgernisse. Auf alle Fälle sind die dazu angeführten Gründe nicht dem katholischen Glaubensgut entnommen
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#18   Rüdesheim   19:13:07 | Dienstag, 8. Juli 2008
Kardinal Siri
Ich kann mir kaum vorstellen, dass dies Kardinal Siri gesagt haben soll.
Wenn es so wäre, wäre es doch sehr traurig!
Aber Siri ist tot, man kann ihn schlecht fragen! :-)
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#17   Bernd-Jupp   18:39:40 | Dienstag, 8. Juli 2008
Erhebliche Selbstüberschätzung…
…unter der der liebe Kardinal hier wohl litt. Wo bitte wird in angesehener Literatur über die Päpste mal geschrieben, dass der eine diesen oder jenen für seine Nachfolge ausgesucht oder protegiert hätte??? NIRGENDS!
Und dass Johannes XXIII. – Gott hab ihn selig – zu seiner Zeit als Bischof von Venedig dem Kard. Siri in vielem beigepflichtet haben soll, das halte ich ebenfalls für eine massive Übertreibung; denn wenn sie sich so ähnlich gewesen wären, dann hätte Johannes XXIII. nicht das Konzil einberufen, bei dem Siri von Anfang als Stänkerer und Bremser fungierte.
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#16   Brandenburgis   18:39:27 | Dienstag, 8. Juli 2008
Es ist wohl davon
auszugehen, daß das, was man uns hier vorsetzt, sehr schlecht übersetzt worden ist. Ich hoffe, daß das Buch besser übersetz wird. Leider ist die Qualität der katholischen Verlage, auch Sarto, mehr als mies.
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#15   Pünktchen   17:56:41 | Dienstag, 8. Juli 2008
Dieses Zitat will mir auch nicht ganz einleuchten:
„Als ein nicht-italienischer Papst gewählt wurde, der aus einem kommunistischen Land stammte, waren die Kardinäle über das, was geschehen war, erschüttert.“
Wer hatte denn Woityla zum Papst gewählt, wenn nicht „die Kardinäle“? Woraus resultiert also die „Erschütterung“? Oder hat bei der Wahl Joh. Pauls II. zum ersten Mal der Hl. Geist mit Brachialgewalt seinen „Favoriten“ durchgebracht ? :-S
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#14   Brandenburgis   17:46:15 | Dienstag, 8. Juli 2008
@Pünktchen
Ja, da könnten Sie recht haben.
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#13   Pünktchen   17:41:33 | Dienstag, 8. Juli 2008
Brandy
Möglich, daß er am Ende seines Lebens schwer an dem Gedanken „Eigentlich könnte/sollte ích Papst sein“ laborierte. Dies würde auch erklären, warum er sich in so vielen Aussagen in den Mittelpunkt stellen muß.
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#12   Brandenburgis   17:38:42 | Dienstag, 8. Juli 2008
Immerhin wird behauptet,
Siri wäre im Konklave 1958 gewählt worden.
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#11   Pünktchen   17:36:18 | Dienstag, 8. Juli 2008
Ja, Ansgar,
in einigen Zitaten des Kardinals habe ich auch Selbstgefälligkeit herausgehört!
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#10   Brandenburgis   17:34:33 | Dienstag, 8. Juli 2008
Woytile der Wanderer:
Jüdische Unrast eben … :-D :-D :-D
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#9   stimme der vernunft †   17:34:20 | Dienstag, 8. Juli 2008
Nö, ich
bin kein Loser.
ich halte mich auch nicht für den ärmsten und meist verfolgten und verleumdeten Menschen wie dieser Siri
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#8   Ansgar   17:33:29 | Dienstag, 8. Juli 2008
Ein Politiker
Wenn die Zitate repräsentativ sind, wäre ich enttäuscht. Kardinal Siri, Wiedergänger der Renaissance-Kirchenfürsten, ein zynischer Politiker und Machtmensch – kein vom Heiligen Geist inspirierter Seelenführer.
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#7   Sirilo   17:31:31 | Dienstag, 8. Juli 2008
Wer soll das glauben?
Erst wählen die Kardinäle Karol Wojtila zum Papst – und dann sind sie darüber erschüttert?
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#6   Pünktchen   17:25:56 | Dienstag, 8. Juli 2008
Was ist ein „Beschwichtiger“?
Die Idee, der Welt entgegenzugehen, indem man das, was bitter und hart ist, versüßt und weich macht, ist eine Kapitulation, keine Schlaumeierei
Dasselbe hat Churchill treffend gesagt in seiner Charakterisierung des Appeasement-Politikers:
„Wer Appeasement betreibt, ist wie jemand, der ein Krokodil füttert in der Hoffnung, selbst als letzter gefressen zu werden.“ („An appeaser is one, who feeds a crocodile, hoping it will eat him last“)
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#5   Przybislav Iamesseblo   17:23:57 | Dienstag, 8. Juli 2008
Kreuz.Forum.net
wenn ich mich nicht täusche hat jemand unter Kreuz.Forum net über den Fall Siri berichtet. Vielleicht kann sich der Autor dazu äussern
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#4   Guiseppe   17:19:17 | Dienstag, 8. Juli 2008
@ s. d. v.
s. d. v.: „… Selbstmitleid des Losers“
Und Sie sind kein selbstmitleidiger Loser?
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#3   Przybislav Iamesseblo   17:14:09 | Dienstag, 8. Juli 2008
etwas mehr Überlegung
bevor Sie Ihre eigenen Plattitüden von sich geben, täten Sie gut daran, das Buch sowie die übrigen Werke von Kardinal Siri zu lesen. Unter anderem Gethsemani, wo er mit den Theologoumena Rahners scharf ins Gericht geht. Bernhard Lakebrink, der wohl beste Kenner des heiligen Thomas im deutschen Sprachraum, schätzte dieses Buch sehr. Ebenfalls Erich Morstad, ein zum Katholizismus bekehrter norwegischer Theologe hält viel von ihm. Tun Sie also Ihrem Pseudonym Ehre, schwatzen Sie etwas weniger und überlegen dafür etwas mehr
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#2   Brandenburgis   17:13:16 | Dienstag, 8. Juli 2008
Stimme: Du
bisz hier der looser.
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#1   stimme der vernunft †   17:06:26 | Dienstag, 8. Juli 2008
Sammlung von Plattitüden und Binsenweisheiten
… gemischt mit dem Selbstmitleid des Losers.
Als ein nicht-italienischer Papst gewählt wurde, der aus einem kommunistischen Land stammte, waren die Kardinäle über das, was geschehen war, erschüttert
Vor dem Konklave, in dem er zum Papst gewählt wurde, hätte niemand daran gedacht, daß Luciani Papst werden würde
Ich bin das am meisten verleumdete Mitglied des Heiligen Kollegiums, der Buhmann schlechthin, und ich warte auf die Morgenröte besserer Tage.
Also ein Buch, das man nicht lesen muss.
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