Seit Jahrzehnten werden die allermeisten päpstlichen Dokumente in den Wind gereimt. Doch ‘Summorum Pontificum’ macht diesbezüglich eine klare Ausnahme. Das Beispiel einer großen europäischen Hauptstadt.
Donnerstag, 10. Juli 2008 09:35
Fairplay1: Kirche: Gefahr von links und von rechts
Es gibt die Ultra-Traditionellen (Pius und Co.) und es gibt die Ultra-Liberalen (Wir sind Kirche und Co.).
BEIDE sind eine Gefahr fuer die Katholische Kirche.
Darf ich daran erinnern, das KATHOLISCH = ALLGEMEIN heisst? Moechte jemand den Italienern, Ceylonesen, Philippinos oder Chilenen ihre Katholizität absprechen?
Dort wird der Glaube aber anders gelebt und das ist auch gut so. Aber alle sind im Schoß unserer Mutter Kirche. Diese Rechthaberei von einigen ist nicht im Sinne der Sache (Glaube, Gottesverehrung, Kirche, Weltfrieden), sondern hat nur etwas mit Egoismus zu tun.
Darf ich daran erinnern, das KATHOLISCH = ALLGEMEIN heisst? Moechte jemand den Italienern, Ceylonesen, Philippinos oder Chilenen ihre Katholizität absprechen?
Dort wird der Glaube aber anders gelebt und das ist auch gut so. Aber alle sind im Schoß unserer Mutter Kirche. Diese Rechthaberei von einigen ist nicht im Sinne der Sache (Glaube, Gottesverehrung, Kirche, Weltfrieden), sondern hat nur etwas mit Egoismus zu tun.
Mittwoch, 9. Juli 2008 11:04
RRR: @ Marcelus
Die Messe des hl. Pius V. war nie rechtmäßig verboten Und deshalb sind auch die irregulären Kirchen,
in denen eine unrechtmäßig verfolgte Messe zelebriert wird, völlig rechtmäßig
Lesen, dann nachdenken:
can. 1215 CIC
Resultat: Die Piuskirchen sind nicht rechtmäßig errichtet. Da können Sie den Heiligen Geist beschwören, so viel Sie wollen.
Lesen, dann nachdenken:
can. 1215 CIC
Resultat: Die Piuskirchen sind nicht rechtmäßig errichtet. Da können Sie den Heiligen Geist beschwören, so viel Sie wollen.
Mittwoch, 9. Juli 2008 11:03
Aleph: von Spee
Danke für die Rückmeldung. Aber da ist nix da mit Nachgoogeln. Das ist ständig abrufbar…!
Mittwoch, 9. Juli 2008 10:59
von Spee: @ Aleph – richtig, richtig!
Da ich aus dem Gedächtnis schrieb, habe ich auch – im Gegensatz zu Dir – keine Anführungszeichen gesetzt! Da habe ich doch tatsächlich Leute ans Nachdenken und Nachgooglen gebracht. Wunderbar! Das Gedicht lohnt sich! Das „und nicht den Laberern“ könnte ich für Leute die keine Ironie verstehen auch noch in Klammern setzen. Alles klar? Heute scheint wohl der Morgen der Erbsenzähler zu sein. Du, Aleph, bist schon der zweite. Dennoch Dank für die Mühe!
Mittwoch, 9. Juli 2008 09:53
Aleph: Wenn, dann aber korrekt und richtig
von Spee@ Wenn schon Reinhold Schneider, dann aber bitte richtig:
„Allein den Betern kann es noch
gelingen, das Schwert ob unsern
Häuptern hochzuhalten…!“
Da ist nix mit Laberern, nur weil es Ihnen gerade so passen würde.
Warum begehen Sie einen solchen Faux pas?
„Allein den Betern kann es noch
gelingen, das Schwert ob unsern
Häuptern hochzuhalten…!“
Da ist nix mit Laberern, nur weil es Ihnen gerade so passen würde.
Warum begehen Sie einen solchen Faux pas?
Mittwoch, 9. Juli 2008 09:48
von Spee: NUR DEN BETERN UND NICHT DEN LABERERN KANN ES NOCH GELINGEN…
Hängt das Motu Proprio nicht zu hoch auf! Gutes wird sich von alleine durchsetzen, keine Sorge! Vor allem
der immer stärker werdende Rückenwind des Heiligen Geistes ist nicht zu unterschätzen! Irgendwann wird
er auch unsere Bischöfe erreichen.
Der wichtigste Schritt war Roms Initialzündung.-
(Wieder einmal Reinhold Schneiders Gedicht lesen: Nur den Betern kann es noch gelingen…)
…denn Täter werden nie den Himmel stürmen!
Der wichtigste Schritt war Roms Initialzündung.-
(Wieder einmal Reinhold Schneiders Gedicht lesen: Nur den Betern kann es noch gelingen…)
…denn Täter werden nie den Himmel stürmen!
Montag, 7. Juli 2008 17:53
Marcelus: Die Messe des hl. Pius V. war nie rechtmäßig verboten
Und deshalb sind auch die irregulären Kirchen, in denen eine unrechtmäßig verfolgte Messe zelebriert
wird, völlig rechtmäßig und ein Wirken des Heiligen Geistes, der auch an einem despotischen Episkopat
vorbeiwirkt.
Wenn die Piussekte irgendwo eine Kirche aufstellt und verbotene Messen zelebriert, dann ist das eben eine Verbotene-Messen-Zelebrationsort, aber keine Pfarrei.
Wenn die Piussekte irgendwo eine Kirche aufstellt und verbotene Messen zelebriert, dann ist das eben eine Verbotene-Messen-Zelebrationsort, aber keine Pfarrei.
Freitag, 4. Juli 2008 15:59
Jean-Paul MESTRALLET: auch in NeuSeeland und in den Orkneys Inseln
Freitag, 4. Juli 2008 15:50
Aleph: Genoveva
Machen Sie sich da mal keine Sorgen: Sie ist für die Feier dieser Messe gebaut worden und die allermeiste
Zeit ihres „Lebens“ ist nur diese Messe darin gefeiert worden.
Mir darüber Sorgen zu machen, ist eigentlich nicht mein Hobby. Ich denke schon die altehrwürdige Notre Dame, wo auch schon die Göttin der Freiheit ihr Bett aufgeschlagen hat, ist doch geradezu prädestiniert, die Messe gediegen nach NOM zu feiern.
Was denn sonst…? Der alte Ritus ist ja auch viel zu kompliziert.
Mir darüber Sorgen zu machen, ist eigentlich nicht mein Hobby. Ich denke schon die altehrwürdige Notre Dame, wo auch schon die Göttin der Freiheit ihr Bett aufgeschlagen hat, ist doch geradezu prädestiniert, die Messe gediegen nach NOM zu feiern.
Was denn sonst…? Der alte Ritus ist ja auch viel zu kompliziert.
Freitag, 4. Juli 2008 11:07
Genoveva: @Aleph
Ob die altehrwürdige Notre Dame diese Tortur übersteht…?
Machen Sie sich da mal keine Sorgen: Sie ist für die Feier dieser Messe gebaut worden und die allermeiste Zeit ihres „Lebens“ ist nur diese Messe darin gefeiert worden.
Machen Sie sich da mal keine Sorgen: Sie ist für die Feier dieser Messe gebaut worden und die allermeiste Zeit ihres „Lebens“ ist nur diese Messe darin gefeiert worden.
Freitag, 4. Juli 2008 08:26
proetcontra: …wer lesen und verstehen kann, ist im Vorteil!
Der möchtegern schreibt: Sie, proetcontra, sind dagegen beleidigend („dummer und einfältiger Mensch“),
grob unhöflich und glauben wohl, dass in der Anonymität des Internets dies erlaubt sei.
Sie sind offensichtlich nicht in der Lage sich in ein Vorteil zu setzen. Zur Verdeutlichung: Ich schrieb …und ich antworte dem „möchtegern“ nicht, weil es ein dummer und einfältiger Mensch zu sein scheint, der über Dinge redet, die er nicht versteht.
Sie haben meine Vermutung bestätigt. EOD
Sie sind offensichtlich nicht in der Lage sich in ein Vorteil zu setzen. Zur Verdeutlichung: Ich schrieb …und ich antworte dem „möchtegern“ nicht, weil es ein dummer und einfältiger Mensch zu sein scheint, der über Dinge redet, die er nicht versteht.
Sie haben meine Vermutung bestätigt. EOD
Donnerstag, 3. Juli 2008 23:00
Bernado: RRR schrieb:
Das 2. Hochgebet, das immerhin fast wörtlich so in Rom im 3. Jahrhundert gebetet wurde
Dieser Mythos gewinnt auch durch dauernde Wiederholung keine Glaubwürdigkeit.
Erstens ist sehr zweifelhaft, ob die Aufzeichnungen, die unter dem Namen Hippolyts überliefert sind, Auszüge aus einem tatsächlich benutzten Messformular darstellen – oder nicht vielleicht eher Lehrbuchcharakter hatten.
Zweitens wurde der Originaltext Hippolyts stark und teilweise sinngefährdend gekürzt, etwa in der Passage: „Als er sich aus freiem Willen dem Leiden unterwarf, um den Tod aufzuheben, die Fesseln des Teufels zu zerreißen, die Hölle niederzutreten, die Gerechten zu erleuchten, eine Grenze zu ziehen und die Auferstehung kundzutun, da nahm er das Brot…“
Teufel und Hölle waren den Redakteuren des Consilium wohl zu anstößig.
Auch andere „problematische“ Bestandteile des Originals wurden weggesäubert, so z.B. in der Präfation das fett gedruckte: „der Deinen Willen erfüllen und Dir ein heiliges Volk erwerben wollte, hat in seinem Leiden die Hände ausgebreitet, um die vom Leiden zu befreien, die an Dich geglaubt haben.
Das grenzt schon an Verfälschung. Also mit Hippolyt braucht niemand zu kommen. Das ist 100% Bugnini, der sich hinter Hippolyt versteckt.
Dieser Mythos gewinnt auch durch dauernde Wiederholung keine Glaubwürdigkeit.
Erstens ist sehr zweifelhaft, ob die Aufzeichnungen, die unter dem Namen Hippolyts überliefert sind, Auszüge aus einem tatsächlich benutzten Messformular darstellen – oder nicht vielleicht eher Lehrbuchcharakter hatten.
Zweitens wurde der Originaltext Hippolyts stark und teilweise sinngefährdend gekürzt, etwa in der Passage: „Als er sich aus freiem Willen dem Leiden unterwarf, um den Tod aufzuheben, die Fesseln des Teufels zu zerreißen, die Hölle niederzutreten, die Gerechten zu erleuchten, eine Grenze zu ziehen und die Auferstehung kundzutun, da nahm er das Brot…“
Teufel und Hölle waren den Redakteuren des Consilium wohl zu anstößig.
Auch andere „problematische“ Bestandteile des Originals wurden weggesäubert, so z.B. in der Präfation das fett gedruckte: „der Deinen Willen erfüllen und Dir ein heiliges Volk erwerben wollte, hat in seinem Leiden die Hände ausgebreitet, um die vom Leiden zu befreien, die an Dich geglaubt haben.
Das grenzt schon an Verfälschung. Also mit Hippolyt braucht niemand zu kommen. Das ist 100% Bugnini, der sich hinter Hippolyt versteckt.
Donnerstag, 3. Juli 2008 22:43
Lorenz: @Jobärens Kondomy
Gehe mal davon aus, dass sie Le Trot sind. Schöne Joberens-Persiflage! Hut ab, meint…Humaner Vati
Donnerstag, 3. Juli 2008 22:37
Jobärens Kondomy: Eine Schwalbe macht noch keinen Frühling
und päpstliche Papiere bewirken immer weniger, wie wir seit der Pillenenzyklika (wie hieß sie doch gleich
…
…humanae vati oder so!)
Da sind wir als selbst denkende Katholiken längst drüber weg …
sagt sich Jobärens Kondomy
Da sind wir als selbst denkende Katholiken längst drüber weg …
sagt sich Jobärens Kondomy
Donnerstag, 3. Juli 2008 21:14
wassers: Augenwischerei
Was soll das alberne Lamentieren, dass man nun dem Papst folgen wolle, das ist schlichtweg, sich selbst Sand in die Augen streuen, um Realitätit der konziliaren Zerstörung und Protestantsierung nicht wahr nehmen zu müssen. Die Gläubigen sollten sich besser ihres gesundes katholischen Verstandes bedienen, als dass sie konziliarem Unfug nachlaufen. So kann die katholische nicht wieder aufgebaut werden, sondern es bleibt bei der konziliaren Kirche der unkatholischen Verschwommenheit!
Donnerstag, 3. Juli 2008 21:06
möchtegern-kathole: @proetcontra
RRR hat mir geantwortet. Vollkommen richtig. Er hat sich bemüht, meinen Standpunkt zu verstehen (wie
umgekehrt auch), und seine Argumente vorgebracht. Das finde ich gut.
Sie, proetcontra, sind dagegen beleidigend („dummer und einfältiger Mensch“), grob unhöflich und glauben wohl, dass in der Anonymität des Internets dies erlaubt sei. Die anderen Leser und schreiber werden Sie danach beurteilen. Darüber hinaus bringen Sie kein einziges Argument. Ist dies das, was sie hier so vermissen?
Bessern Sie sich, und gehen Sie beichten, Beleidigung ist nicht akzeptabel.
Sie, proetcontra, sind dagegen beleidigend („dummer und einfältiger Mensch“), grob unhöflich und glauben wohl, dass in der Anonymität des Internets dies erlaubt sei. Die anderen Leser und schreiber werden Sie danach beurteilen. Darüber hinaus bringen Sie kein einziges Argument. Ist dies das, was sie hier so vermissen?
Bessern Sie sich, und gehen Sie beichten, Beleidigung ist nicht akzeptabel.
Donnerstag, 3. Juli 2008 20:47
proetcontra: RRR antwortet möchtegern-kathole
und ich antworte dem „möchtegern“ nicht, weil es ein dummer und einfältiger Mensch zu sein scheint, der über Dinge redet, die er nicht versteht. Fromm sein und sich im Glauben zu bemühen ist das Eine, etwas anderes aber ist es, aus einer Position des „möchtegern“ hier präpotent über Tradition und Lehramt urteilen zu wollen ohne das historische, theologische und linguistische Rüstzeug zu besitzen.
Donnerstag, 3. Juli 2008 20:17
RRR: @ möchtegern-kathole
Das 2. Hochgebet, das immerhin fast wörtlich so in Rom im 3. Jahrhundert gebetet wurde, leugnet den Opfercharakter
der Messe nicht. Es kommt nur das Wort „Opfer“ nicht drin vor (immerhin kommt „Darbringung“ vor, auf lateinisch
wörtlich „offerimus“). Aber das ist bei der Chrysostomos-Anaphora genau so (bis auf einmal „geistiges
Opfer“ und einmal „Opferdienst“, wo aber im Griechischen nur „leitourgia“ steht), und die wird immerhin
von den katholischen Ostkirchen schon immer verwendet.
Und außerdem kommt in vielen, vielen Gaben- und Schlussgebeten das „Opfer“ vor.
Von einer Leugnung des Opfercharakters können also nur Dummköpfe sprechen (In den meisten Präfationen kommt die Schöpfung der Welt nicht vor. Sind also die Präfationen häretischer Scheißdreck, weil sie die Schöpfung der Welt leugnen??).
Im übrigen wurde das 2. Hochgebet ordentlich für den liturgischen Gebrauch approbiert. Seine potenzielle Verwendung im Amtsbereich eines Bischofs ist also kein hinreichender Grund, innerhalb dieses Amtsbereichs die Eucharistie mit suspendierten Priestern zu feiern.
Und außerdem kommt in vielen, vielen Gaben- und Schlussgebeten das „Opfer“ vor.
Von einer Leugnung des Opfercharakters können also nur Dummköpfe sprechen (In den meisten Präfationen kommt die Schöpfung der Welt nicht vor. Sind also die Präfationen häretischer Scheißdreck, weil sie die Schöpfung der Welt leugnen??).
Im übrigen wurde das 2. Hochgebet ordentlich für den liturgischen Gebrauch approbiert. Seine potenzielle Verwendung im Amtsbereich eines Bischofs ist also kein hinreichender Grund, innerhalb dieses Amtsbereichs die Eucharistie mit suspendierten Priestern zu feiern.
Donnerstag, 3. Juli 2008 19:47
möchtegern-kathole: Verboten ist eine …
… Messe dann, wenn sie vom Bischof verboten wird. Gerechtfertigt werden kann sie aber dadurch, dass ein Notstand vorliegt, beispielsweise wenn der Bischof nur Messen lesen läßt, deren Text unzureichend ist (wie der NOM, der im zweiten Hochgebet den Opfercharakter der Messe verleugnet)
Donnerstag, 3. Juli 2008 18:19
Benedikt: @ Seminarist
Die Priesterbruderschaft bewegt sich somit klar auf dem Boden des Kirchenrechts
Nein (can 1215 §1 CIC).
Nein (can 1215 §1 CIC).
Donnerstag, 3. Juli 2008 18:08
Seminarist: FSSPX handelt nach Recht und Ordnung
Die Hinweise auf der Internet-Seite der Bruderschaft www.fsspx.info sprechen doch eindeutige Sprache:
Dort werden aufgezählt die Messzentren, Kapellen, Priorate und Distrikte – und eben nicht Pfarreien, Pfarrgemeinden, Dekanate oder Bistümer.
Die Priesterbruderschaft bewegt sich somit klar auf dem Boden des Kirchenrechts und der Rechtgläubigkeit.
Und Notstandspfarrei ist ja wohl Quark…!
Dort werden aufgezählt die Messzentren, Kapellen, Priorate und Distrikte – und eben nicht Pfarreien, Pfarrgemeinden, Dekanate oder Bistümer.
Die Priesterbruderschaft bewegt sich somit klar auf dem Boden des Kirchenrechts und der Rechtgläubigkeit.
Und Notstandspfarrei ist ja wohl Quark…!
Donnerstag, 3. Juli 2008 17:54
RRR: @ Marcelus
Die FSSPX-Kirchen sind Pfarrkirchen Weil die regulären Pfarrkirchen abgefallen sind und sich der Kirche
widersetzen.
Was irgendeine andere Pfarrei oder womöglich sogar weltweit alle Pfarreien tun, ist völlig irrelevant. Pfarreien gibt es nur durch kanonische Errichtung durch den Ortsbischof.
Wenn die Piussekte irgendwo eine Kirche aufstellt und verbotene Messen zelebriert, dann ist das eben eine Verbotene-Messen-Zelebrationsort, aber keine Pfarrei.
Was irgendeine andere Pfarrei oder womöglich sogar weltweit alle Pfarreien tun, ist völlig irrelevant. Pfarreien gibt es nur durch kanonische Errichtung durch den Ortsbischof.
Wenn die Piussekte irgendwo eine Kirche aufstellt und verbotene Messen zelebriert, dann ist das eben eine Verbotene-Messen-Zelebrationsort, aber keine Pfarrei.
Donnerstag, 3. Juli 2008 17:39
Tridentinus: @Marcelus
Was Benedikt meint, stimmt. Die FSSPX betreut nur Gemeinden, keine Pfarreien.
Donnerstag, 3. Juli 2008 17:35
Benedikt: @ Marcelus
Der Glaube der Kirche steht über dem Kirchenrecht
Das ist aber keine Glaubensfrage. Pfarrei oder nicht ist für den Glauben einerlei.
Das ist aber keine Glaubensfrage. Pfarrei oder nicht ist für den Glauben einerlei.
Donnerstag, 3. Juli 2008 17:33
Marcelus: Der Glaube der Kirche steht über dem Kirchenrecht
Und das ist ein wesentlicher Punkt in der Lehre des Erzbischofs und FSSPX-Gründers.
Donnerstag, 3. Juli 2008 17:32
Benedikt: @ Marcelus
Weil die regulären Pfarrkirchen abgefallen sind und sich der Kirche widersetzen.
Können Sie nicht lesen? 515 CIC: Die Pfarrei ist eine bestimmte Gemeinschaft von Gläubigen, die in einer Teilkirche auf Dauer errichtet ist und deren Seelsorge unter der Autorität des Diözesanbischofs einem Pfarrer als ihrem eigenen Hirten anvertraut wird.
Da Rechtgläubigkeit nicht zur Definition einer Pfarrei gehört kann eine Pfarrei auch durch Verlust derselben nicht aufhören, Pfarrei zu sein. Ob Sie das wohl kapieren? Man darf gespannt sein…
Können Sie nicht lesen? 515 CIC: Die Pfarrei ist eine bestimmte Gemeinschaft von Gläubigen, die in einer Teilkirche auf Dauer errichtet ist und deren Seelsorge unter der Autorität des Diözesanbischofs einem Pfarrer als ihrem eigenen Hirten anvertraut wird.
Da Rechtgläubigkeit nicht zur Definition einer Pfarrei gehört kann eine Pfarrei auch durch Verlust derselben nicht aufhören, Pfarrei zu sein. Ob Sie das wohl kapieren? Man darf gespannt sein…
Donnerstag, 3. Juli 2008 17:31
proetcontra: Notstandspfarren?
Da sind kirchenjuristische Fragen momentan unbedeutend.
Unglaublich! Theologie aus dem Handgelenk?
Unglaublich! Theologie aus dem Handgelenk?
Donnerstag, 3. Juli 2008 17:28
Marcelus: Die FSSPX-Kirchen sind Pfarrkirchen
Weil die regulären Pfarrkirchen abgefallen sind und sich der Kirche widersetzen.
Donnerstag, 3. Juli 2008 17:27
Benedikt: @ Marcelus
Die FSSPX-Kirchen sind auch keine Notstandspfarreien. Erstens nicht, weil die FSSPX dies selbst nicht
behauptet und zweitens, weil es Notstandspfarreien gar nicht geben kann: Sie kommen im Kirchenrecht nicht
vor.
Unterstellt, es gäbe wirklich den behaupteten Notstand, so wäre eine Neueinrichtung von Pfarreien auch das geringste Problem der Kirche. Pfarreien sind für das Überleben der Kirche nicht notwendig.
Da sind kirchenjuristische Fragen momentan unbedeutend.
Ach, ihr Notstand hebelt auch das Kirchenrecht aus? Welches Recht gilt denn jetzt? Die Lex Marcelus oder was?
Unterstellt, es gäbe wirklich den behaupteten Notstand, so wäre eine Neueinrichtung von Pfarreien auch das geringste Problem der Kirche. Pfarreien sind für das Überleben der Kirche nicht notwendig.
Da sind kirchenjuristische Fragen momentan unbedeutend.
Ach, ihr Notstand hebelt auch das Kirchenrecht aus? Welches Recht gilt denn jetzt? Die Lex Marcelus oder was?
Donnerstag, 3. Juli 2008 17:22
Marcelus: Die FSSPX-Kirchen sind
Notstandspfarreien,
weil die kanonisierte Messe für alle Zeiten verfolgt wird
und der apostolische katholische Glaube geleugnet wird.
Da sind kirchenjuristische Fragen momentan unbedeutend.
weil die kanonisierte Messe für alle Zeiten verfolgt wird
und der apostolische katholische Glaube geleugnet wird.
Da sind kirchenjuristische Fragen momentan unbedeutend.
Donnerstag, 3. Juli 2008 17:19
Benedikt: @ Marcelus
Ja mit dem Kirchenrecht hat man es bei der FSSPX ohnehin nicht so, stimmt’s?
Die FSSPX Meßzentren (so werden sie zumindest heute von der FSSPX genannt) sind keine Pfarreien. Dass man dort den Glauben verkündigt bekommt und die Sakramente empfängt spielt für den Pfarreibegriff keine Rolle. Man kann den Pfarreibegriff auch nicht vom juristischen trennen, weil „Pfarrei“ ein juristischer Begriff ist. can 515 CIC bestimmt: Die Pfarrei ist eine bestimmte Gemeinschaft von Gläubigen, die in einer Teilkirche auf Dauer errichtet ist und deren Seelsorge unter der Autorität des Diözesanbischofs einem Pfarrer als ihrem eigenen Hirten anvertraut wird.
Daraus folgt:
a) Die FSSPX-Meßorte sind keine Pfarreien
b) Die FSSPX dürfte auch keine Pfarreien errichten
Abgesehen davon ist natürlich jeder Kirchenbau der FSSPX ungesetzlich.
Die FSSPX Meßzentren (so werden sie zumindest heute von der FSSPX genannt) sind keine Pfarreien. Dass man dort den Glauben verkündigt bekommt und die Sakramente empfängt spielt für den Pfarreibegriff keine Rolle. Man kann den Pfarreibegriff auch nicht vom juristischen trennen, weil „Pfarrei“ ein juristischer Begriff ist. can 515 CIC bestimmt: Die Pfarrei ist eine bestimmte Gemeinschaft von Gläubigen, die in einer Teilkirche auf Dauer errichtet ist und deren Seelsorge unter der Autorität des Diözesanbischofs einem Pfarrer als ihrem eigenen Hirten anvertraut wird.
Daraus folgt:
a) Die FSSPX-Meßorte sind keine Pfarreien
b) Die FSSPX dürfte auch keine Pfarreien errichten
Abgesehen davon ist natürlich jeder Kirchenbau der FSSPX ungesetzlich.
Donnerstag, 3. Juli 2008 17:15
proetcontra: Marcelus schreibt:
@Benedikt: Die Ortsbischöfe pflegen keinen Kontaktzu FSSPX-Priestern, auch wenn diese den Ortsbischof
grundsätzlich anerkennen.
Anerkennung der Schismatiker bedeutet: Ich anerkenne Dich und Dein Amt sowie die damit verbundenen Aufgaben und Rechte grundsätzlich an, …entscheiden und handeln werde ich aber grundsätzlich nach meinem eigenen Dafürhalten.
Anerkennung der Schismatiker bedeutet: Ich anerkenne Dich und Dein Amt sowie die damit verbundenen Aufgaben und Rechte grundsätzlich an, …entscheiden und handeln werde ich aber grundsätzlich nach meinem eigenen Dafürhalten.
Donnerstag, 3. Juli 2008 17:11
Marcelus: Die FSSPX-Kirchen sind deshalb Pfarren,
weil dort die Katholiken den Glauben verkündet bekommen, und die Sakramente empfangen.
Erzbischof Lefebvre nennt sie deshalb „Pfarren“, ohne auf juristische Details einzugehen.
Erzbischof Lefebvre nennt sie deshalb „Pfarren“, ohne auf juristische Details einzugehen.
Donnerstag, 3. Juli 2008 17:04
Benedikt: @ Marcelus
Ach nee…
@ Tridentinus
Deswegen ist es trotzdem eine Pfarrkirche und insofern,sowie faktisch kann man das sehrwohl so formulieren! Vor allem in der staats-kirchenrechtlichen Situation Frankreichs mit Kirchen im Eigentum des Staates.
Und wieso bitteschön? Die Pfarrei ist nicht die Pfarrkirche, sondern ein umgrenztes Teilgebiet der Diözese. Für die Seelsorge dort wird ein bischöflich Beauftragter entsandt: Der Pfarrer. Der Pfarrer führt die Pfarrei. Ist keiner da, so ist die Pfarrei vakant. Ist noch ein anderer Seelsorger da, so berührt das die Vakanz nicht, auch darf dieser andere keinerlei Verfügungen bezüglich der Pfarrei treffen solange er nicht mit der Administration dort betraut wurde. Ich nehme an, dass die Patres dort weder den Pfarrer stellen, noch mit der Administration der Pfarrei betraut wurden. Freundlich ausgedrückt kümmern sie sich um die Seelsorge an einer Pfarrkirche. Sonst nichts.
@ Tridentinus
Deswegen ist es trotzdem eine Pfarrkirche und insofern,sowie faktisch kann man das sehrwohl so formulieren! Vor allem in der staats-kirchenrechtlichen Situation Frankreichs mit Kirchen im Eigentum des Staates.
Und wieso bitteschön? Die Pfarrei ist nicht die Pfarrkirche, sondern ein umgrenztes Teilgebiet der Diözese. Für die Seelsorge dort wird ein bischöflich Beauftragter entsandt: Der Pfarrer. Der Pfarrer führt die Pfarrei. Ist keiner da, so ist die Pfarrei vakant. Ist noch ein anderer Seelsorger da, so berührt das die Vakanz nicht, auch darf dieser andere keinerlei Verfügungen bezüglich der Pfarrei treffen solange er nicht mit der Administration dort betraut wurde. Ich nehme an, dass die Patres dort weder den Pfarrer stellen, noch mit der Administration der Pfarrei betraut wurden. Freundlich ausgedrückt kümmern sie sich um die Seelsorge an einer Pfarrkirche. Sonst nichts.
Donnerstag, 3. Juli 2008 16:44
Marcelus: @Benedikt: Die Ortsbischöfe pflegen keinen Kontakt
zu FSSPX-Priestern, auch wenn diese den Ortsbischof grundsätzlich anerkennen.
Donnerstag, 3. Juli 2008 16:42
Tridentinus: Saint Nicolas ist eine Pfarrkirche der Diözese
die von Traditionalisten besetzt ist. Deswegen ist es trotzdem eine Pfarrkirche und insofern,sowie faktisch kann man das sehrwohl so formulieren! Vor allem in der staats-kirchenrechtlichen Situation Frankreichs mit Kirchen im Eigentum des Staates.
Donnerstag, 3. Juli 2008 16:38
Benedikt: Pfarrei?
Tezier weist außerdem darauf hin, daß die Priesterbruderschaft Sankt Pius X. in Saint-Nicolas du Chardonnet
im fünften Pariser Bezirk eine der wichtigsten Pfarreien der französischen Hauptstadt führt.
Aha, die FSSPX führt also eine Pfarrei? Also ist dort ein Pater der FSSPX vom Ortsbischof zum Pfarrer bestellt worden? Sind ja interessante Neuigkeiten.
Aha, die FSSPX führt also eine Pfarrei? Also ist dort ein Pater der FSSPX vom Ortsbischof zum Pfarrer bestellt worden? Sind ja interessante Neuigkeiten.
Donnerstag, 3. Juli 2008 15:45
Tridentinus: @RRR!!!
Meiner Ansicht nach ist es jetzt sehrwohl akzeptabel, vor allem, weil es in ganz Innsbruck keine einzige Zelebration ist, die wirklich dem Usus Ordinarius entspräche. Die müsste man dann evtl bevorzugen. Existiert aber nicht. Lustig ist Ihr daher (sic!) besteht keine Lebensgefahr
. Gewissermassen stimmts natürlich: Lebensgefahr besteht auch bei „sakramentlichen Feiern“ (schreckliches Neutheologisch!), die keineswegs im Usus Ordinarius gefeiert werden, idR nicht
!
Donnerstag, 3. Juli 2008 15:42
RRR: @ Heini
Lieber RRR, so schlimm kann das nicht sein, immerhin führt es bei Gläubigen und Priestern ja nicht zur
Exkommunikation
Na dann kann es ja auch nicht so schlimm sein, wenn jemand den Text des Hochgebetes ändert oder mal die Kasel weglässt. Das ist zwar auch verboten, wird aber WEDER mit der Exkommunikation NOCH mit der Suspendierung bestraft.
Dasselbe gilt für die Handkommunion, Laienpredigt und Fußbälle auf dem Altar.
Na dann.
Na dann kann es ja auch nicht so schlimm sein, wenn jemand den Text des Hochgebetes ändert oder mal die Kasel weglässt. Das ist zwar auch verboten, wird aber WEDER mit der Exkommunikation NOCH mit der Suspendierung bestraft.
Dasselbe gilt für die Handkommunion, Laienpredigt und Fußbälle auf dem Altar.
Na dann.
Donnerstag, 3. Juli 2008 15:41
Tridentinus: @RRR!!!
Meiner Ansicht nach ist es jetzt sehrwohl akzeptabel, vor allem, weil es in ganz Innsbruck keine einzige Zelebration ist, die wirklich dem Usus Ordinarius entspräche. Die müsste man dann evtl bevorzugen. Existiert aber nicht. Lustig ist Ihr daher (sic!) besteht keine Lebensgefahr
. Gewissermassen stimmts natürlich: Lebensgefahr besteht auch bei „sakramentlichen Feiern“ (schreckliches Neutheologisch!), die keineswegs im Usus Ordinarius gefeiert werden, idR nicht
!
Donnerstag, 3. Juli 2008 15:39
HeinrichvonOfterdingen: Lieber RRR,
so schlimm kann das nicht sein, immerhin führt es bei Gläubigen und Priestern ja nicht zur Exkommunikation. Ich sage es ganz offen, ich bin noch ziemlich lange in die NOM-Messen gegangen, bei einem Priester, den ich gut kenne sogar jetzt noch manchmal, aber mich haben die heterodoxen Pfarrerlein vertrieben, deren Glauben in den meisten Fällen gegen Null tendiert. Angeblich hat sogar der Bischof bei uns im kleinen Kreis gesagt, wir brauchen keine Motu proprio Messen, die Gläubigen der Tradition sind von der FSSPX gut versorgt. Was soll man da noch hinzufügen? Wo er recht hat, da hat er recht!
Donnerstag, 3. Juli 2008 15:33
RRR: @ Tridentinus
Da scheinen Sie ja weitgehend vollständig informiert zu sein, aber:
Diese Zelebration ist jetzt natürlich noch eine akzeptable Möglichkeit, aber man weiss nicht, wie sich die FSSPX in Zukunft entwickelt.
Sie ist auch jetzt keine akzeptable Möglichkeit. Sakramentliche Feiern durch suspendierte Priester sind niemals akzeptabel, nur bei Lebensgefahr.
Das Ausweichen auf den Vorabend (seit 20. Jh. zwar nicht ideal, aber erlaubt) und die Feier mit einem vom Ortsordinarius beauftragten Priester ist möglich, daher besteht keine Lebensgefahr.
Siehe can 1333, 1335, 265, 1383 CIC.
Diese Zelebration ist jetzt natürlich noch eine akzeptable Möglichkeit, aber man weiss nicht, wie sich die FSSPX in Zukunft entwickelt.
Sie ist auch jetzt keine akzeptable Möglichkeit. Sakramentliche Feiern durch suspendierte Priester sind niemals akzeptabel, nur bei Lebensgefahr.
Das Ausweichen auf den Vorabend (seit 20. Jh. zwar nicht ideal, aber erlaubt) und die Feier mit einem vom Ortsordinarius beauftragten Priester ist möglich, daher besteht keine Lebensgefahr.
Siehe can 1333, 1335, 265, 1383 CIC.
Donnerstag, 3. Juli 2008 15:21
Tridentinus: @RRR!
Es gibt eine Sonntagsmesse nach dem Missale von 1962, die die FSSPX zelebriert, morgens um 9 mit ca 120-160
Gläubigen, darunter relativ viele kinderreiche Familien. Diese Zelebration ist jetzt natürlich noch
eine akzeptable Möglichkeit, aber man weiss nicht, wie sich die FSSPX in Zukunft entwickelt. Ich halte
aber die Stellungnahme Fellays nicht für ablehnend, eigentlich stimmt sie mich zuversichtlich.
Es gibt eine hl. Messe am Samstagabend, in der Anbetungskirche Karl-Kapferer-Str. 7, siehe unter Aktueller Artikel auf: www.sinfonia-sacra.de , mit der man de iure die Sonntagspflicht erfüllen mag, da dazu das Messformular unerheblich ist, aber das ist sozusagen pastoral nicht zu vermitteln und die Vorabendmesse ja auch Ordinario Usu nicht der Idealfall. Zu dieser Samstagabendmesse erscheinen 20-50 Gläubige, wäre es eine Sonntagsmesse, gäbe es da mehr Potential. Leider wird dieAnbetungskirche demnächst wegen Baumassnahmen geschlossen und steht mindestens 3 Monate nicht zur Verfügung. Diese Situation könnte schon Mitte Juli eintreten, und noch gibt es keinen Ausweichspunkt. Dieser vorübergehend notwendige Umzug wäre insofern positiv umzumünzen, als man ihn zum Anlass nehmen könnte, endlich eine reguläre Sonntagsmesse Extraordinario Romano Usu einzurichten. Alle zwei Wochen zelebriert der Pfarrer von Ibk-Amrass montagabends tridentinisch (so gut er es kann). In der Pfarrei Imsterberg gibt es auch eine Sonntagsmesse im alten ritus, das stimmt, aber das ist schon in einigerDistan…
Es gibt eine hl. Messe am Samstagabend, in der Anbetungskirche Karl-Kapferer-Str. 7, siehe unter Aktueller Artikel auf: www.sinfonia-sacra.de , mit der man de iure die Sonntagspflicht erfüllen mag, da dazu das Messformular unerheblich ist, aber das ist sozusagen pastoral nicht zu vermitteln und die Vorabendmesse ja auch Ordinario Usu nicht der Idealfall. Zu dieser Samstagabendmesse erscheinen 20-50 Gläubige, wäre es eine Sonntagsmesse, gäbe es da mehr Potential. Leider wird dieAnbetungskirche demnächst wegen Baumassnahmen geschlossen und steht mindestens 3 Monate nicht zur Verfügung. Diese Situation könnte schon Mitte Juli eintreten, und noch gibt es keinen Ausweichspunkt. Dieser vorübergehend notwendige Umzug wäre insofern positiv umzumünzen, als man ihn zum Anlass nehmen könnte, endlich eine reguläre Sonntagsmesse Extraordinario Romano Usu einzurichten. Alle zwei Wochen zelebriert der Pfarrer von Ibk-Amrass montagabends tridentinisch (so gut er es kann). In der Pfarrei Imsterberg gibt es auch eine Sonntagsmesse im alten ritus, das stimmt, aber das ist schon in einigerDistan…
Donnerstag, 3. Juli 2008 15:20
Aleph: cantate
kreuz.net ist das bedeutendste katholische Portal im deutschsprachigen Internet?
G-s-d, dass es kein Dogma ist, an das man beim besten Willen nicht glauben kann…
G-s-d, dass es kein Dogma ist, an das man beim besten Willen nicht glauben kann…
Donnerstag, 3. Juli 2008 15:08
cantate: Hahaha!
„Tezier weist außerdem darauf hin, daß die Priesterbruderschaft Sankt Pius X. in Saint-Nicolas du Chardonnet
im fünften Pariser Bezirk eine der wichtigsten Pfarreien der französischen Hauptstadt führt.“
Ach ja, und wie war das noch: kreuz.net ist das bedeutendste katholische Portal im deutschsprachigen Internet?
Ach ja, und wie war das noch: kreuz.net ist das bedeutendste katholische Portal im deutschsprachigen Internet?
Donnerstag, 3. Juli 2008 15:02
RRR: @ Tridentinus
Nach meinen Wissen – zugebenenermaßen nur rudimentären Informationen aus der Ferne, aber alleine kreuz.net
bietet da ja schon genug – scheint es in der Stadt Innsbruck eine Sonntagsmesse im 62er-Ritus zu geben.
(Vielleicht kommen noch andere irgendwo im Bistum dazu.) In der Stadt Paris informiert der Artikel über
etwa eine Handvoll.
Ich schätze mal die Zahl der Katholiken in Innsbruck auf vielleicht 100 000, im Bistum 500 000 oder so (grob geschätzt nach dem bisschen, was ich über Österreich weiß).
In der Stadt Paris kann man sicher von einer Katholikenzahl ausgehen, die deutlich in die Millionen geht.
Insofern scheint die Quote in Innsbruck und in Paris in etwa gleich zu sein.
– Übrigens ist es eine Frechheit, wenn der Artikel behauptet, die Piussekte betriebe eine „Pfarrei“ in Paris. Wenn sie das tut, dann handelt es sich definitiv nicht um eine kanonische Pfarrei, die vom Ortsbischof errichtet wurde – und das ist nun mal die Definition von „Pfarrei“.
Allenfalls handelt es sich um einen vom Ortsbischof nicht genehmigten Messzirkus durch suspendierte Priester. Und das ist nun wahrlich keine Pfarrei – egal nach welchem Ritus.
Ich schätze mal die Zahl der Katholiken in Innsbruck auf vielleicht 100 000, im Bistum 500 000 oder so (grob geschätzt nach dem bisschen, was ich über Österreich weiß).
In der Stadt Paris kann man sicher von einer Katholikenzahl ausgehen, die deutlich in die Millionen geht.
Insofern scheint die Quote in Innsbruck und in Paris in etwa gleich zu sein.
– Übrigens ist es eine Frechheit, wenn der Artikel behauptet, die Piussekte betriebe eine „Pfarrei“ in Paris. Wenn sie das tut, dann handelt es sich definitiv nicht um eine kanonische Pfarrei, die vom Ortsbischof errichtet wurde – und das ist nun mal die Definition von „Pfarrei“.
Allenfalls handelt es sich um einen vom Ortsbischof nicht genehmigten Messzirkus durch suspendierte Priester. Und das ist nun wahrlich keine Pfarrei – egal nach welchem Ritus.
Donnerstag, 3. Juli 2008 15:01
Pünktchen: Viele, viele kleine .chen
ergeben ein ganzes Bild! Für jedes dieser .chen wollen wir dankbar sein, gell Aleph?!
Donnerstag, 3. Juli 2008 14:56
Aleph: Säuberlich addieren
Wenn man die öffentlichen und verdeckten Messört.chen addiert, kommt man doch auf ein hübsches Sümm.chen.
Das immerhin auch ein kleines Anläss.chen zu einem klitzekleinen Freud.chen sein mag.
Denn durch viele kleine Gäb.chen kommt irgenwann auch einmal ein großesWerk.chen zum Vorschein.
Besonders wenn die Leute nicht vorher abhauen…
Das immerhin auch ein kleines Anläss.chen zu einem klitzekleinen Freud.chen sein mag.
Denn durch viele kleine Gäb.chen kommt irgenwann auch einmal ein großesWerk.chen zum Vorschein.
Besonders wenn die Leute nicht vorher abhauen…
Donnerstag, 3. Juli 2008 14:51
RRR: Ach so?
Seit Jahrzehnten werden die allermeisten päpstlichen Dokumente in den Wind gereimt. Doch ‘Summorum Pontificum’
macht diesbezüglich eine klare Ausnahme.
Bisher vermittelte mir hier jeder zweite Artikel, dass SP von den achsobösen Katholiken völlig ignoriert würde. Und nun doch nicht?
Bisher vermittelte mir hier jeder zweite Artikel, dass SP von den achsobösen Katholiken völlig ignoriert würde. Und nun doch nicht?
Donnerstag, 3. Juli 2008 14:49
Tridentinus: Auch wenn das Tiroler Herz-Jesu-Bündnis
gewissermassen frankophob ist: Ein Vorbild für Bischofsstadt und Diözese Innsbruck!
Donnerstag, 3. Juli 2008 14:46
Aleph: Die altehrwürdige Notre Dame
Ein ehemaliger Pariser Generalvikarsoll Mitbrüdern gesagt haben, „daß man vernünftigerweise und mittelfristig
annehmen kann, daß die Alte Messe in allen großen Kirchen von Paris zelebriert werden könnte.“
Wenn sie den in den großen Kirchen unisono zelebriert werden würde. Ob die altehrwürdige Notre Dame diese Tortur übersteht…?
Wenn sie den in den großen Kirchen unisono zelebriert werden würde. Ob die altehrwürdige Notre Dame diese Tortur übersteht…?
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