Vatikan. Papst Benedikt XVI. wird sich in den Katechesen der kommenden Generalaudienzen
dem Heiligen Paulus zuwenden. Gestern bezeichnete der Papst den Völkerapostel als „ein Mann dreier Kulturen“.
Er sei religiös der jüdischen, sprachlich und denkerisch der griechischen und politisch als römischer
Bürger der lateinischen Kultur nahegestanden.
Positive Antwort
„Ich habe von einer zuverlässigen Quelle
erfahren, daß im Gegensatz zu dem, was gewisse Artikel berichtet haben, die Antwort der Piusbruderschaft
auf den Brief von Kardinal Castrillón ganz und gar nicht negativ war. Der Kardinal war damit zufrieden,
hat [dem Oberen der Bruderschaft, Mons. Bernard] Fellay geantwortet und den Brief der Bruderschaft sofort
dem Papst zukommen lassen. Die Lefebvristen haben über die Frist von Ende Juni hinaus um Zeit gebeten.
Doch sie wollen sich bemühen, sich an die fünf Punkte zu halten.“
Andrea Tornielli, Vatikanist der
Mailänder Tageszeitung ‘Il Giornale’, auf seinem Blog vom 2. Juli.
Halbe Aussöhnung
Schottland. Die
bisher lefebvristischen Transalpinen Redemptoristen auf der schottischen Insel Papa Stronsay haben sich
nicht als ganze Gemeinschaft mit Rom versöhnt. Das erklärte die päpstliche Kommission ‘Ecclesia Dei’
vor der deutschen ‘Katholischen Nachrichtenagentur’. Die Gemeinschaft bemühe sich allerdings um eine
Aussöhnung mit dem Papst. Drei Priester hätten auf Anfrage eine Aufhebung aller Kirchenstrafen erhalten.
Das sei aber nur ein erster Schritt eines längeren Verhandlungsweges. Die ‘Transalpinen Redemptoristen’
hatten in einer Erklärung den Eindruck gegeben, daß die ganze Gemeinschaft mit dem Heiligen Stuhl versöhnt
worden sei.
Heldenpapst heilig?
Italien. Politiker und Intellektuelle fordern in einem Brief die baldige
Seligsprechung von Papst Pius XII. Das berichtete ‘Radio Vatikan’. Zu den Unterzeichnern des Schreibens
zählen der ehemalige italienische Ministerpräsident und Senator auf Lebenszeit, Giulio Andreotti, und
der kürzlich getaufte Journalist Magdi Allam. Anlaß des Schreibens ist der bevorstehende fünfzigste
Todestag des Papstes. Der Text unterstreicht die Verdienste Pius XII. zur Rettung tausender Juden. Das
Schreiben wehrt sich auch gegen die „schwarzen Legenden“ über den Papst.
Mörderische Selbstdarstellung
Deutschland. Die Bundesvorsitzende der ‘Christdemokraten für das Leben’, Mechthild Löhr, hat den Bundesrat
aufgefordert, gewerbliche Suizidbeihilfe unter Strafe zu stellen: „Die Befürworter der aktiven Sterbehilfe
zeigen immer deutlicher ihre die menschliche Personenwürde verachtenden Motive.“ Jüngstes Beispiel dafür
sei der ehemalige Hamburger Justizsenator Roger Kusch. Er habe die Vereinsamung einer fast achtzigjährigen,
euthanasierten Frau zu Zwecken der Selbstdarstellung ausgenutzt. Die Frau war weder unheilbar krank noch
litt sie unter unkontrollierbaren Schmerzen.
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37 Lesermeinungen
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@JMX: Der Sturz der faschistischen Mussolini-Regierung 2696 a.u.c. (1943 D.E.Z.) bedeutete noch nicht
die Abschaffung der italienischen Königsmonarchie. Diese erfolgte erst 2699 a.u.c. (1946 D.E.Z.) für
den Gesamtstaat der Italiener.
@ JMX Marcelus meint vermutlich die Besetzung Italiens durch Hitler-Deutschland nach dem September 1943,
als Mussolini im Rahmen eines Aufstandes abgesetzt und inhaftiert wurde. Deutsche Truppen befreiten ihn
und besetzten Italien (Fall „Achse“). Sachlich hat Marcelus in diesem Punkt recht.
Marcelus da stimmt einfach nicht. 1. Italien ist nie von Nazi-Deutschland „besetzt“ worden. 2. Der Vatikan
hat sich u.a. bei der englischen Regierung für faschistische kroatische Kriegsverbrecher (Ustascha) eingesetzt
und diese z.T. sogar im Vatikan untergebracht. 3. Die Zahlen an Flüchtlingen waren so hoch nicht, es
ging hierbei auch nicht um Deutsche die in KZs sollten, sondern um SS und Ustascha-Mitglieder, die nach
Südamerika geschleust wurden. Verstößt Geschichtsklitterung und Leugnung nicht gegen ein Gebot oder
so?
Sach ma, Marcellus du hast wohl in Geschichte nur Comics gelesen und lässt dich dafür regelmässig von
deinem NPD-Ortsgruppenleiter schlau machen, oder?
@JMX: In späteren Zeiten während des II. Weltkrieges war das Königreich Italien durch NS-Deutschland
besetzt. Und die „Rattenlinien“ betrafen bereits die Zeit nach der Kapitulation Deutschlands, als die
Deutschen verfolgt wurden wie die Juden unter den Nazis, und deshalb Deutsche in Konzentrationslagern
ermordet wurden. In dieser Zeit wird man nicht erwarten können, daß Fluchthelfer im Vatikan eine großartige
Recherche machen, wem genau sie zur Flucht verhalfen.
Italien war nicht besetzt, sondern hatte sein eigenes, faschistisches Regime und gehörte zusammen mit
Japan zu den Achsmächten. Papst Pius hat, um die päpstliche Stellung und die der katholischen Kirche
(in Deutschland) zu stärken, das Reichskonkordat mit der Hitlerregierung geschlossen(Versuche, von Seiten
der Kirche solch ein Konkordat zu schließen reichen bis in den 1. WK zurück!). Die katholische Kirche
hat zwar auch Juden versteckt (u.a. im Vatikan), aber Pius XII symphatisierte auch mit faschistischen
Kriegsverbrecher Ante Pavelic und gewährte ihm eine private Audienz. Es wird auch gemutmaßt, daß er
über die Rattenlinien informiert war. Pius’ Position während der Nazizeit ist also zumindest umstritten.
Der Diener Gottes Papst Pius XII. hat, obwohl vom NS-besetzten Königreich Italien umgeben, und selbst
in Todesgefahr, in geheimen Aktionen Tausende Juden vor Gestapo und SS gerettet, und verdient demnach
nicht nur die Heiligsprechung, sondern auch die Ehrung in Israel als „Gerechter unter den Völkern“. Auch
Spaniens Staatschef Francisco Franco hat Hunderten, wenn nicht Tausenden Juden in Spanien Asyl gegeben,
die aus dem NS-besetzten Frankreich geflüchtet waren. Die US- und Großbritannienherrscher Roosevelt
und Churchill hatten dagegen bekanntlich kein Interesse, die SS-Konzentrationslager und deren Eisenbahnverbindungen
auszuschalten, und taten dies schändlicherweise erst, als NS-Deutschland besiegt war.
@Brandenburgis Ich wollte schon die ganze Zeit wissen, was denn gegen die Schubert-Messen in toto oder
im Einzelnen einzuwenden sei? Bitte raus mit der Sprache! Ich hab gar nichts dagegen einzuwenden. ich
höre sie sehr gerne, hab sie sogar auf CD.
Möglicherweise ist es nur Bach Brandenburgis @ Es ist keine üble Nachrede, wenn von Schubert behauptet
wird, der Kirche gegenüber distanziert gewesen zu sein. Das erklärt einmal mehr die betuliche Zurückhaltung,
seine Messen im Gottesdienst aufzuführen. Ganz bestimmt hat er nicht an den Texten rumgefriemelt, weil
er in erster Linie von seiner Musik überzeugt war. Dass er aber einen persönlichen Glauben hatte, sollte
nicht in Abrede gestellt werden. Natürlich müsste man weiterfragen: wie katholisch war eigentlich Mozart?,
wie Beethoven?. Möglicherweise ist es nur Bach, dem das Prädikat des glaubenden Komponisten ohne Einschränkung
zuerkannt werden kann.
#24 Brandenburgis 14:09:43 | Donnerstag, 3. Juli 2008
@h-v-o Ja, herzlichen Dank! Die linke und sagen wir mal „nicht-christliche“ Schubert Rezeption versucht
es immer so hinzustellen, als ob Schubert selbst am Text des Ordinariums herumgepfriemelt habe, weil er
im Herzen Freidenker o. ä. gewesen sei.
Anmerkung am Rande (www.bachchor-tuebingen.de/index.php?s=PE_5b) „Der Text in allen Messen Schuberts weicht
an je verschiedenen Stellen vom verbindlichen liturgischen Text ab. In allen Messen aber fehlt – und dies
ist die bedeutsamste und wohl auch in ihrer Konsequenz kaum als ‘Versehen’ erklärbare Auslassung – der
die Kirche betreffende Glaubensartikel „et unam sanctam catholicam et apostolicam ecclesiam“. Die Änderungen
des liturgischen Textes dürfen weder dogmatisch noch textkritisch überbewertet werden. Bis in die Mitte
des 19. Jahrhunderts war eine freiere, weniger verbindliche Vertonung des Messtextes im Gebrauch. Gegen
Ende des 19. Jahrhunderts hat hier durch kirchenmusikalische Reformbestrebungen eine Wende eingesetzt.
Durch ein von Papst Leo XIII. am 7. Juli 1894 genehmigtes Dekret der Ritenkongregation ist es verboten,
in liturgischen Texten Worte auszulassen, den Sinn der Sätze zu verändern oder Sinnzusammenhänge durch
Einschübe oder Pausen zu zerstören. Die Messen Schuberts dürfen seither in ihrer originalen Form in
katholischen Gottesdiensten nicht mehr aufgeführt werden. Eine Folge dieser Entwicklung war, dass Ludwig
Bonvin zum hundertsten Todestag Schuberts 1928 die ‘Messe in Es’ für den liturgischen Gebrauch neu einrichtete
und fehlende Textstellen durch Takteinschübe ergänzte.“ Seit einigen Jahren geht man allerdings davon
aus, dass es sich bei dem verstümmelten Text um eine Wiener Besonderheit handelte, die Schubert sozusagen
nicht zu verantworten hatte.
#20 Brandenburgis 13:23:04 | Donnerstag, 3. Juli 2008
@Stimme der Vernunft Ich wollte schon die ganze Zeit wissen, was denn gegen die Schubert-Messen in toto
oder im Einzelnen einzuwenden sei? Bitte raus mit der Sprache!
Schubertmesse Was dem einen die Schubertmesse, ist dem andern die Spitzenalbe, dem dritten die pseudobarocke
Bassgeige und dem vierten der Gipsnippes auf dem Altar. So hat halt jeder seinen Spleen.
Sympathie? Pius XII. hatte keine Sympathie für die brauen Pest. Er hatte aber eine für die Deutschen,
denn dort war er lange Zeit Nuntius gewesen. Deshalb mag er oft deutschenfreundlich erschienen sein. An
seiner Integrität und seinem persönlichen Einsatz aber gibt es keinen Zweifel. Die entsprechenden Geschichtchen
sind merkwürdigerweise auch erst nach dem Tod des Papstes in Umlauf gesetzt worden, als dieser sich dagegen
nicht mehr wehren konnte. Noch heute baut die Antipathie gegenüber Pius XII. zu weiten Teilen auf dem
Theaterstück Hochhuths auf, das dieser selbst als Fiktion bezeichnet hatte. Umso entsetzter reagierte
die Öffentlichkeit, als ihr Wahrheitsapostel plötzlich Sympathien für den britischen Holocaustleugner
David Irving äußerte. Dies und seine Verbindung zum KGB machen Hochhuth zu einer höchst dubiosen Figur,
der man sicher nicht die Meinungsführerschaft über eine Person der Zeitgeschichte überlassen sollte.
Dies sollte Aufgabe redlicher Historiker sein. Es gibt ja schon etliche Publikationen, die ein ganz anderes
Bild von Pius XII. zeigen. Ob er ein Held war, weiß ich nicht, aber ein Spiessbürger war er auch nicht.
Er war jemand, der von Selbstzweifeln geplagt versucht hat, in diese fürchterlichen Stunde das richtige
zu tun. Mögen die, die selbstherrlich über ihn den Stab brechen, dieser Herausforderung nie gegenüberstehen.
zu Mörderische Selbstdarstellung Robert SPAEMANN schrieb in „Töten oder sterben lassen?“: Die Fiktion
der souveränen Willensentscheidung ausgerechnet in der Situation extremer Schwäche ist zynisch, vor
allem im Hinblick auf die im Leben Benachteiligten. Davon sind insbesondere Frauen betroffen, denn sie
sind nämlich eher arm, verwitwet, chronisch krank und meist schlechter versichert als Männer. Das Angebot
des assistierten Selbstmordes wäre der denkbar infamste Ausweg, um sich der Solidarität mit den Schwächsten
zu entziehen – und der billigste. CAMUS meint in „Die Pest“ anfänglich noch anklagend „Vous êtes coupable“
um gegen Ende auf das versöhnliche „Nous sommes coupable“ umzuschwenken. Gilbert CHESTERTON, der grandiose
katholische Philosoph Englands, klagt im Prolog von Eugenics an: Most tyrannies could only be happened
because men moved too late. Ich stelle mir nur die Frage, warum die deutsche Justiz bis dato von einer
medienwirksamen Verhaftung des ehemaligen „Justizsenators“ KUSCH Abstand genommen hat.
alter Rheinländer Die von mir geschmähte Messe ist doch auch in G-Dur, wenn auch hauptsächlich in F-Dur
geschrieben. Landläufig ist sie im gläubigen Volke als die G-Dur-Messe bekannt. Die andere G-Dur-Messe,
anspruchsvollere wird nicht so häufig aufgeführt.
O je, Aleph das war aber jetzt voll daneben, und ich muß wieder einmal, wie man es so schön formuliert
hat, „den Schubert-Kenner simulieren“:: Man darf nicht verwechseln: Die von Ihnen so verschmähte und
von mir so geliebte „Deutsche Messe“ D 872 und die über den lateinischen Text des Ordinariums komponierte
Messe G-Dur D 167, auch ein schönes Stück, das ich vor langer Zeit einmal dirigiert habe. (Stöckchen!
Hops!)
Brandenburgis Ich warte noch auf Ihre Beurteilung der G-Dur- und auch C-Dur Messe von Schubert. Ferner
habe ich eine Frage: Sie hatten mal etwas über die Widerlegung der Phantomzeit-Theorien geschrieben.
Wie kann ich darüber mehr erfahren? Zur G-Dur-Messe habe ich mich schon geäußert, weil sie durch den
unsäglichen deutschen Text völlig in den musikalischen Ansätzen zerstört worden ist. Die C-Dur-Messe
ist mir nicht bekannt. Deshalb kann und will ich mich dazu nicht äußern.
3er Kulturen?? Vatikan. Papst Benedikt XVI. wird sich in den Katechesen der kommenden Generalaudienzen
dem Heiligen Paulus zuwenden. Gestern bezeichnete der Papst den Völkerapostel als „ein Mann dreier Kulturen“.
Er sei religiös der jüdischen, sprachlich und denkerisch der griechischen und politisch als römischer
Bürger der lateinischen Kultur nahegestanden. lest lest! Kultur #1 – Die Traditionalisten Kultur #2 –
Freunde und Wohltäter der Traditionalisten Kultur #3 – die V-II-Kleriker und der Rest der von Jesus Christus
verlassenen V-II-Kirche. hab’ ich da was vergessen?? Glaube ich nicht… Auf geht’s, nutzt die Religionsfreiheit!
#8 Brandenburgis 10:15:14 | Donnerstag, 3. Juli 2008
@Aleph ich habe mir mal die Zeit genommen, mit dem Programm CyberSky 4 die Äquinoktien (Frühlingsanfänge)
zu prüfen, und zwar zu den Zeitpunkten 46 BC (Beginn des Julianischen Kalenders), 325 (Konzil von Nicäa)
und 1582 bzw. 1583 (Kalenderreform durch Papst Gregor). Das Kalendersystem (julianisch und gregorianisch)
ist konsistent, d.h. es gibt keine Phantomzeit im Frühmittelalter. Ein Äquinoktium ist definiert durch
den Schnittpunkt der Ekliptik (Bahn der Sonne und Planeten) und dem Himmelsäquator. Da ich kein Fachmann
bin, habe ich mich auf das oben genannte Programm verlassen, dem ich voll vertraue. Das Schöne an dem
Programm ist, daß man sich Sternbilder zu beliebigen Zeiten und Orten ansehen kann. Gruß, Aleph
Brandenburgis Sie hatten mal etwas über die Widerlegung der Phantomzeit-Theorien geschrieben. Wie kann
ich darüber mehr erfahren? Vorab: Darüber habe ich nie eine Zeile geschrieben. Ist mir jedenfalls nicht
erinnerlich. Schauen Sie doch mal bei Google oder bei Wikipedia.
Es ist immer wieder unglaublich, welche debilen Sesselpupser sich ein Urteil über den Mann erlauben,
der durch persönlichsten Einsatz mehr jüdische Menschenleben gerettet hat als jeder andere im damaligen
Europa! s. das Buch des Historikers und Rabbis David Dalin: „The Myth of Hitlers Pope“ www.kath-info.de/piusxii.html
#5 Brandenburgis 09:40:21 | Donnerstag, 3. Juli 2008
Hallo Aleph Ich warte noch auf Ihre Beurteilung der G-Dur- und auch C-Dur Messe von Schubert. Ferner habe
ich eine Frage: Sie hatten mal etwas über die Widerlegung der Phantomzeit-Theorien geschrieben. Wie kann
ich darüber mehr erfahren?
Philomena Dann lesen Sie doch einmal den jüngsten Band der Küng-Autobiografie wie das denn damals in
kirchlich-theologischen Kreisen so gewesen ist mit der kombinierten Dafür- und Dagegenhaltung zum herrschenden
Regime. Die angeblich mutigen Bischöfe wie Graf v. Galen oder Kardinal Bertram waren auch nur so weit
mutig wie sie es sein durften und das Verhältnis von Staat und Kirche nicht über Gebühr belastet wurde.
Denn dann hätten die Kirchenleitungen und nicht mehr die kleinen Gläubigen unter dem Regime zu leiden
gehabt. Das Leiden der Kirchenleitungen sollte aber aus reinen Klugheitserwägungen unter allen Umständen
vermieden werden…!
ohne Vernunft! Der Beitrag lässt Vernunft vermissen. er erinnert eher an die Schmutzgebilde eines Hochhuths.
Über Spiesbürger in der Zeit des Faschismus (oder auch in anderen Diktaturen) urteien mehr die Leute,
die nie ein Diktatur ertragen mussten. Wohl, weil sie als erstes zu den Mitläufern gehört hatten!
Vernunft stimme der vernunft: Manchmal geht die Vernunft einfach mit Ihnen durch. Das ist gut so. Deshalb
werden Ihre Kommentare aber nicht weniger bedenkens- und lesenswert… :)3 :)3
„heldenpapst“ Pius XII war das Gegenteil von einem Helden. Er hat sich verhalten wie die meisten feigen
Spiessbürger in D, A und I und auch anderen Ländern sich verhalten haben: Anfangs war ihm die braune
Pest sympathisch, später hatte er nur noch panische Angst, und dass er im Rahmen seiner Möglichkeiten
(die ja eigentlich riesig waren) ein paar Leuten geholfen hat, ist auch so ungewöhnlich nicht. Ein typischer
feiger Spiessbürger, von Heldentum nicht die geringste Spur. Darum sähe ihn die angebliche sogenannte
„Redaktion“ auch gerne heilig, dann könnten sie sich nämlich auch heilig fühlen, denn sie sind ja auch
nichts anderes als feige Spiessbürger.