Kinderverhütung
Alles eingetroffen
Eines ist klar. Der Journalist haßt die priesterliche Ehelosigkeit. Dafür lebt er selber in einer degenerierten, intellektuellen Inzucht. Ein Kommentar.
Das gefährliche Hormon-Präparat Anti-Kinder-Pille.
Das gefährliche Hormon-Präparat Anti-Kinder-Pille.
(kreuz.net) Am 2. Juni hat der notorische Propagandist Michael Meier in der antikatholischen Zürcher Zeitung ‘Tagesanzeiger’ eine Attacke gegen die Sexual-Enzyklika ‘Humanae Vitae’ von Papst Paul VI. († 1978) geritten.

Meier ist beim ‘Tagesanzeiger’ für dessen antikirchliche Schwarz-Weiß-Berichterstattung zuständig.

Er bezeichnet die Enzyklika ‘Humanae vitae’, die heute durch den Zusammenbruch der Familien, die sexuelle Verrohung und die Vergreisung der Gesellschaft auf erschreckende Weise bestätigt wird, als „berüchtigt“.

‘Humanae vitae’ sei die kirchliche Reaktion auf den angeblichen Jugendaufstand der späten 60er Jahre gewesen – behauptet Meier.

Dann bejubelt er die Ladenhüter des letzten Jahrhunderts: konziliares Aggiornamento, Mitsprache für Bischöfe und Laien, Liturgie in „der“ Volkssprache und die Befreiungstheologie.

„Die alte Lustfeindlichkeit prägt die Enzyklika“ – unterstellt der lustige Journalist.

Der Papst habe „geargwöhnt“, daß Antifruchtbarkeits-Hormone die eheliche Untreue befördern und zu einer hedonistischen Sexualisierung des Ehelebens führen könnten.

Daß die schlimmsten Befürchtungen des Papstes noch übertroffen wurden, unterschlägt Meier.

Wo ist das Kinderlachen geblieben?

Dafür macht er sich zum Sprachrohr der „Weltöffentlichkeit“. Deren – offenbar sehr ernstzunehmendes – Echo auf die Enzyklika sei verheerend gewesen: „Zahlreiche Nobelpreisträger ersuchten den Papst, die kirchliche Einstellung zur Geburtenregelung zu revidieren“, versucht Meier Eindruck zu schinden.

Treuherzig zitiert er die Meinung von damals zweitausend angeblichen Wissenschaftlern, die dem Papst vorwarfen, mit ‘Humanae Vitae’ Krieg zu fördern, die Armut unvermeidlich zu machen und den Tod zahlloser Menschen zu sanktionieren.

Vierzig Jahre nach ‘Humanae Vitae’ ist die Zeit gekommen, diesen vollmundigen Behauptungen wissenschaftlicher Unheilspropheten auf den Zahn zu fühlen.

Das tut Meier natürlich nicht.

Dafür fährt er im Jargon der verstorbenen 60er Jahre weiter und erklärt, daß sich Papst Paul VI. für das angebliche „Problem der Überbevölkerung“ nicht zuständig gefühlt habe.

Heute geht die Menschheit weltweit einer Vergreisung entgegen. Auch das erwähnt Meier nicht.

Dafür behauptet er eine riesige römische Säuberungswelle, die jeden innerkirchlichen Widerstand gegen ‘Humanae Vitae’ pulverisiert habe. Zugleich erklärt Meier, daß ganze Bischofskonferenzen die Enzyklika erfolgreich sabotierten.

Das sind offensichtliche Widersprüche, die dem kirchenfeindlichen Journalisten in seiner antikirchlichen Verblendung offenbar nicht rechtzeitig aufgefallen sind.

Dann verliert Meier noch ein Wort zum gegenwärtigen Papst: Dieser stehe persönlich voll und ganz hinter ‘Humanae vitae’, „selbst in Zeiten von Aids“ – als ob die Lust- und Homoseuche Aids eine Folge von ‘Humanae Vitae’ wäre und nicht vielmehr eine Konsequenz ihrer Mißachtung ist.

Meiers Schlußbouquet: ‘Humanae Vitae’ sei und bleibe „das Diktat zölibatär lebender Männer“ – die bösen.
      
141 Lesermeinungen
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#141   Marcelus   18:30:40 | Montag, 7. Juli 2008
@RRR: Eine päpstliche Enzyklika ist kein Glaubensgegenstand, sondern nur ein unverbindlicher
Glaubensvorschlag für die Gläubigen?
Eine Enzyklika ist kein Glaubensgegenstand. Wer katholisch ist, kann dem Inhalt einer Enzyklika zustimmen oder auch nicht. Und je nachdem, wie sehr jemand in besonderer Weise innerhalb der Kirche Gehorsam gelobt hat (z.B. als Priester oder Bischof), wird von ihm erwartet, dass er nicht öffentlich gegen den Inhalt einer Enzyklika Stellung bezieht. Tut er es doch, wird er eventuell – je nach Bedeutung des Themas, je nach Art der Kritik und je nachdem, was derjenige sonst noch so alles sagt oder tut – sanktioniert.
Das päpstliche Lehramt ist schon ein Glaubensgegenstand, aber kein unfehlbarer Glaubensgegenstand, aber dennoch disziplinarisch verbindlich,
und im Zweifelsfall, bei Aufkommen von Häresieanschuldigungen, hat der Papst ja seit dem I. Vaticanum die Vollmacht, dogmatische Streitfragen auch alleine unfehlbar zu klären.
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#140   Benedikt   12:39:38 | Sonntag, 6. Juli 2008
@ Kurt K.
Ja, Sie stehe auf dem Schlauch. Es geht hautpsöchlich um die im Interview genannten Werte. Den Einzelfall, so der Kardinal, kann man auch mit seinem Seelenführer besprechen. Eine Einzelfallregelung soll das jedenfalls nicht sein.
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#139   joberens   12:46:28 | Samstag, 5. Juli 2008
Meinung dazu
Sind wir doch mal ehrlich. Es ist doch so, dass zwei Menschen sich kennen lernen, sympathisch finden und sich allmählich näher kommen. Das beginnt mit verliebten Blicken geht über Händchenhalten, man küßt sich schmust und als ganz normale Folge kommt dann auch früher oder später das Verlangen nach einem sexuellen sich näher kommen. Irgendwann ist es dann, fast unvermeidlich soweit und man verschmilzt praktisch ineinander. Dies ist der wunderbare Höhepunkt des Ganzen und die Entwicklung bis dahin ist so wunderschön, so, dass wohl kaum Jemand, der eine derartige Entwicklung einmal erlebt hat dieses Erlebnis missen möchte. Alles ein ganz normaler wunderbarer Vorgang deren Quelle die von Jesus so hoch gepriesene Liebe ist. So ist das Ganze sicherlich auch so gottgewollt, ob mit Zeugungsabsicht oder auch nicht.
So ist verständlich und auch gut, daß immer mehr, sich am Evangelium orientierende, selbst denkende Katholiken und Christen und vor allem auch die Jugend amtskirchlichen Versuche, so manches da mit Sünde zu belegen, sicherlich sogar zu Recht, nicht ernst nehmen, ohne sich da ein schlechtes Gewissen einreden zu lassen zu müssen. Das ist auch gut so.
Josef Berens
(Als einfacher, denkender Katholik)
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#138   methusalix †   00:00:58 | Samstag, 5. Juli 2008
@Amanda
Amanda: @methusalix: Umbenennung in „Verstehtnix“?
Ist Ihnen bekannt, dass Liebe nicht per se mit sexueller Betätigung gleichzusetzen ist?
Ich glaube eher, dass Ihr Beitrag ein Ablenkungsmanöver weg von der ehelichen Liebe sein sollte Amanda!
In dem kreuz.net Artikel geht es nämlich nicht um irgendeine Liebe, sondern ganz dezidiert um eheliche Liebe; (zu erkennen an folgenden Sätzen: Der Journalist haßt die priesterliche Ehelosigkeit. Er bezeichnet die Enzyklika ‘Humanae vitae’, … und Humanae Vitae handelt ausschliesslich von Ehe und Liebe!) und die hat nun mal sehr sehr viel mit sexueller Betätigung zu tun.
Das können Sie alleine schon aus den kirchlichen Ehegesetzen ersehen. Wenn sich auch nur einer der beiden weigert, sich sexuell zu betätigen (sexuelle Betätigung für Liebe, auf so einen verdrehten Ausdruck kann auch nur jemand kommen, der die körperliche Ausdrucksform der Liebe nur sub ratione peccatis sehen kann) ist das ein absolutes Ehehindernis für die römisch katholische Kirche. Ja sogar wenn beide sich sexuell lieben WOLLEN; aber der Pfarrer auch nur GLAUBT, dass einer das nicht kann, muss er das Sakrament der Ehe, wie jüngst bei einer Paraplegikerin, verweigern. So wichtig ist der katholischen Hierarchie die eheliche Liebe und vor allem die körperliche Vereinigung bei der Liebe. Ohne diese keine katholische Ehe! Und genau darum geht es im Artikel; nicht um irgendeine esoterische Liebe zu Engeln, Maria, der „alten Messe“ oder den Vierzehn Nothelfern.
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#137   Bruder Theophil   21:56:32 | Freitag, 4. Juli 2008
@ joberens…
Dazu sollte man sich als Christ doch eigentlich und wirklich viel zu schade sein
Das Christsein ist Ihre Sache nicht. Also Vorsicht mit der Wortwahl.
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#136   joberens   21:44:26 | Freitag, 4. Juli 2008
Schade.
Ich denke, es ist so etwas von Schade, daß man in diesem Forum immer wieder feststellen muß, daß es Schreiber gibt, die, wenn sie nicht mehr mit Argumenten dienen können, einfach unverschämt und flegelhaft werden. Dazu sollte man sich als Christ doch eigentlich und wirklich viel zu schade sein und es wirkt auch negativ auf dieses, doch eigentlich gut gemeinte Forum.
Liebe grüße
Josef Berens
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#135   Elijahu †   20:14:04 | Freitag, 4. Juli 2008
@iudex
So? Hat der Prophet Elijah die Baalspriester nicht verspottet im Wettstreit? 1 Könige 18 mein Lieber. Tja
Und hat er nicht Feuer vom Himmel fallen lassen auf Ahabs Soldaten als diese zu ihm kamen? Wie nennen sie das: „respektvoller Dialog“ mit ganz ganz viel Nächstenliebe?
Oder als er den Israelisten befahl die Baalspriester abzuschlachten? Wie passt das in ihre Kuschelreligion?
Und dass sie hier jede einzelne Stelle über den Zorn Gottes in der Bibel wegdichten und anstelle Gottes ihren allesbarmherzigen, allesvergebenden Lügengott setzen (der nichts anderes ist als der Teufel selbst) sagt doch schon alles über sie.
Und dass die Seelen der Heiligen unter dem Thron Gottes den Untergang der Heiden herbeisehnen, dass haben sie sicherlich noch niemals gehört oder gelesen.
Keine Ahnung von der Schrift haben aber hier ins Horn tuten als wären sie was anderes als einer dieser relativistischen Lügenprophet, das haben wir gerne.
Im übrigen sind sie hier derjenige der das Andenken Elijahs in den Dreck zieht mit ihrer verklärten Heiligenlegende, die der Wahrheit nicht gerecht wird.
Aber das ist man von ihresgleichen ja gewohnt.
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#134   Amanda   20:00:18 | Freitag, 4. Juli 2008
@methusalix: Umbenennung in „Verstehtnix“?
Entweder legen Sie meine Meinungsäußerung mit Absicht zweideutig aus, oder Ihre mentale Beschränkung hindert Sie daran, etwas anderes als Zweideutigkeiten herauszulesen. Ist Ihnen bekannt, dass Liebe nicht per se mit sexueller Betätigung gleichzusetzen ist?
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#133   methusalix †   18:49:35 | Freitag, 4. Juli 2008
@Amanda et Benedikt
Amanda: @obelix und andere
„Ehelos“ heißt nicht „liebelos“, das möchte ich an dieser Stelle gerne mal festhalten.
Sie haben natürlich völlig Recht, Amanda! Es gibt genug katholische Priester, die sogar eigene Kinder haben und daher NICHT liebelos sind (oder waren). Allerdings ist diese Art der Priesterlebens nicht unbedingt im Sinne des Erfinders. Die katholischen Priester sollten schon ohne eheliche Liebe auskommen (nach Meinung der oberen in der katholischen Hierarchie) und deswegen frage ich mich, woher die bei ehelicher Liebe so genau Bescheid zu wissen glauben. Die Betonung liegt hier eindeutig auf glauben. Glauben ersetzt oft genug bei sehr frommen Menschen zum Grossteil das Wissen.
Benedikt: @ Kurt K.
Ihr Irrtum besteht darin, wie Mens Sana anzunehmen, ein Verhütungsverbot sei eine Pflicht zur Dauerschwangerschaft.
Nein Benedikt, Pflicht zur Dauerschwangerschaft besteht nicht, aber unausweichliche Realität der Dauerschwangerschaft wie ein klarer Blick in unsere Geschichte zeigt.
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#132   Kurt K.   17:44:47 | Freitag, 4. Juli 2008
Benedikt: Sondern was?
Kann ja sein, dass ich auf dem Schlauch stehe:
Was sonst?
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#131   Papajewski   17:08:22 | Freitag, 4. Juli 2008
Da sagt mein Frl. Rottenmeier:
„Es gibt hier selbst unter den absolut erzkonservativen Tradis ein paar Leute, die ich trotz Meinungsgegnerschaft durchaus noch irgendwie ganz nett finde“
Damit meint sie ganz sicher mich!!
Ein schöner Tag.
Ährlich!
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#130   Benedikt   16:57:40 | Freitag, 4. Juli 2008
@ Kurt K.
Wenn Sie den Text nochmal lesen, dann werden Sie erkennen, dass dies von Ihren Eltern niemand verlangt.
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#129   Aleph †   15:41:20 | Freitag, 4. Juli 2008
sportgayfan
Das war ja auch nur eine rein rhetorische Frage…!
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#128   Florian Geyer   14:42:09 | Freitag, 4. Juli 2008
Frotzelmeierin
[klein]Wenn Sie wieder mal Bock auf Dildogespräche haben, versuchen Sie es doch einfach bei einer Telefonhotline, wie sie nachts zuhauf in der Werbepause der Privatsender angepriesen werden. Da können Sie für 1,99 die Minute über alles plaudern, was Ihr Herz begehrt.[klein ?
Da komm ich ja dann direkt zu dir.
Wie gehts Geschäft ?
Ich wünsche dir von Herzen dass Videotelephonie nicht flächendeckend eingeführt wird sonst hiesse es Umschulen für dich…
liebe Grüsse.
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#127   iudex †   14:06:53 | Freitag, 4. Juli 2008
@Elijahu, shä-male-sinah…
Dann lesen sie mal die Apostelbriefe sie „Christ“, oder eine beliebige Heiligenlegende. Spott war zu allen Zeiten eine beliebte Waffe der Heiligen im Kampf gegen den Unglauben.
Ich nehm mal an, mit dieser obigen Einlassung verteidigen Sie Ihr „Jaja, spottet nur. Bald sind wir mit Spotten dran.“
Ich denke, der Spott ist nicht das Problem; der menschenverachtende Hass gegen alles, was Sie für Ihren Feind halten, der aus diesem Statement (und aus anderen Postings von Ihnen) spricht, der ist das Problem!!
Wenn Mit Ez 18,23.32 gilt, dass Gott keine Freude am Untergang des Sünders hat, sondern will, dass er lebt: Woher nehmen Sie das Recht, hämisch den Untergang derer zu erwarten, die Sie für Feinde halten? Gehts da nicht eher um Ihr schwächelndes Ego und darum, dass Sie Recht haben? Um Höheres geht es wohl eher nicht!
Wenn Sie in Ihren Einlassungen von der Hölle schreiben, hat man oft das Gefühl, dass einen ganz einfältigen Menschenhass in Gott hineinprojizieren und so einem primitiven und niederen Instinkt eine „höhere Weihe“ geben wollen; was rauskommt ist de facto Gotteslästerung; oder glauben Sie, der HEILIGE wäre eine biedere deutsche Kleinbürgerseele mit deutlich beschränktem Horiziont, einfachen „Wahrheiten“ und einem enormen, großtenteils verdrängten Hasspotenzial, so wie sie?
So, und zur Busse suchen Sie sich jetzt einen anderen Nick aus und beleidigen den großen Propheten Elijahu nicht länger dadruch, dass Sie seinen Namen hier in den Dreck ziehen!
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#126   Kurt K.   13:49:25 | Freitag, 4. Juli 2008
Benedikt
Das was Sie da zitiert haben bring nix, gar nix.
Nochmal die Frage: Warum sollten Eheleute (also meine Eltern zum Beispiel) die schon Kinder haben, aber nicht mehr wollen / sich leisten können, den Rest ihres Lebens (nach dem letzten erwünschten Kind) zölibatär zusammenleben oder es riskieren, weitere Kinder zu zeugen?
Das ist doch blanker Unsinn!
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#125   Frollein Rottenmaier †   13:11:36 | Freitag, 4. Juli 2008
@Geyer
Frollein Frottendildo
es lebt sich toll als Prolet
Jesus ist auch für Proleten gestorben
Ich denke nicht, dass ich hier die heute allgemein gängige Interpretation des Proll-Begriffs darlegen muss. Dass Sie sich in dieser Rolle gefallen, wundert mich nicht wirklich. Sie ist Ihnen auf den Leib geschneidert.
Wir haben uns die letzten drei Wochen ignoriert und ich finde, wir sollten das auch weiterhin so handhaben. Es gibt hier selbst unter den absolut erzkonservativen Tradis ein paar Leute, die ich trotz Meinungsgegnerschaft durchaus noch irgendwie ganz nett finde – selbst wenn mir manche ihrer Äußerungen teilweise echt die Haare zu Berge stehen lassen. Trotzdem sind manche Unterhaltungen ganz angenehm… was ich von den Gesprächen mit Ihnen nicht gerade behaupten kann.
Danke für die Verhunzung meines Nicks. Wenn Sie wieder mal Bock auf Dildogespräche haben, versuchen Sie es doch einfach bei einer Telefonhotline, wie sie nachts zuhauf in der Werbepause der Privatsender angepriesen werden. Da können Sie für 1,99 die Minute über alles plaudern, was Ihr Herz begehrt. :-)
Und Tschüss!
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#124   sportgayfan   13:01:37 | Freitag, 4. Juli 2008
@Aleph
Ich denke jeder weiss wie ich das gemeint habe.
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#123   Aleph †   12:55:11 | Freitag, 4. Juli 2008
sportgayfan
Sie meinen doch die Auflagen, die an der Lebenswirklichkeit vorbei gehen?
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#122   Papajewski   12:55:03 | Freitag, 4. Juli 2008
„Diese (Kirchlichen auflagen) gehen sowieso an der Lebenswirklickeit der meisten Menschen vorbei.“
Deshalb unterstützen wir ja auch den Josef Berens, weil der auch diesen grandiosen Durch- und Überblick hat.
Es ist wie bei den Gartenmöbeln auf der Terrasse: von Zeit zu Zeit sollte man die Auflagen wechseln, das ist nicht nur eine Frage der Hygiene, sondern auch der modischen Attraktivität!
Ährlich!
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#121   Elijahu †   12:54:16 | Freitag, 4. Juli 2008
Wann und wieso sollten Chrsiten spotten?
Dann lesen sie mal die Apostelbriefe sie „Christ“, oder eine beliebige Heiligenlegende. Spott war zu allen Zeiten eine beliebte Waffe der Heiligen im Kampf gegen den Unglauben. Aber die politisch-korrekten Gutmensch-Pseudochristen des 21. Jahrhunderts können das natürlich nicht mehr nachvollziehen. Passen sie bloss auf dass ihnen nicht noch kleine Engelsflügel aus der Schulter wachsen.
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#120   Benedikt   12:54:01 | Freitag, 4. Juli 2008
@ Kurt K.
Ihr Irrtum besteht darin, wie Mens Sana anzunehmen, ein Verhütungsverbot sei eine Pflicht zur Dauerschwangerschaft.
Zitat:
Seewald: Herr Kardinal, viele Gläubige verstehen die Haltung der Kirche zur Empfängnisverhütung nicht (…).
Kardinal Ratzinger: Ja, das kann man sehr gut verstehen, das ist wirklich kompliziert. (…) Man sollte weniger auf die Kasuistik des Einzelfalls schauen, sondern auf die großen Intentionen, die die Kirche dabei im Auge hat.
Ich glaube, es sind drei große Grundoptionen, um die es hier geht. Die erste ist, ganz grundsätzlich eine positive Haltung zum Kind in der Menschheit einzunehmen. (…) [Kinder] werden heute schon fast als Bedrohung aufgefaßt. Sie nehmen uns den Platz für die Zukunft weg, denkt man, sie gefähreden unseren eigenen Lebensraum usw. Hier ist es eine erste Intention, wie der ursprüngliche, die wahre Sicht zu finden, dass das Kind, der neue Mensch, ein Segen ist.
Das zweite ist, dass wir heute vor einer früher ganz unbekannten Trennung zwischen Sexualität und Fortpflanzung stehen, die es gerade notwendig macht, den inneren Zusammenhang zwischen beiden weiter im Blick zu behalten. (aus: Joseph Kardinal Ratzinger, Salz der Erde, 10. Aufl, DVA Stuttgart 1998, S. 214f)
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#119   sportgayfan   12:50:32 | Freitag, 4. Juli 2008
@Aleph
Ob sich die Bewohner von Ländern mit Kirchensteuer mehr an die Kirchlichen auflagen halten sei mal dahingestellt.Diese gehen sowieso an der Lebenswirklickeit der meisten Menschen vorbei.
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#118   Aleph †   12:45:49 | Freitag, 4. Juli 2008
sportgayfan
Was ist daran so falsch.Die Kirche muss doch sehen dass ihnen der Nachwuchs an Kirchensteuerzahler nicht ausgeht.
Die Bewohner in Ländern ohne Kirchensteuer halten sich daher auch viel weniger an die kirchlichen Auflagen.
Das ist in Deutschland und Österreich etwas anders, ebenso im Elsaß und in Lothringen.
Da ist die Kirchensteuer eine wichtige Einnahmequelle, die zwangsläufig nicht versiegen darf.
Die Italiener sind mit der Kultursteuer sind ganz schön fein raus… o.O
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#117   Kurt K.   12:39:44 | Freitag, 4. Juli 2008
Benedikt: Und jetzt mal Tacheles!
Benedikt, begründen Sie dochmal verständlich, warum es Eheleuten verboten sein soll, eine sichere Verhütungsmethode zu benutzen. Meine Eltern haben nach mir auch verhütet, denn mehr als zwei Kinder wollten sie nicht – und hätten sie sich auch kaum leisten können – bzw eben nur schwerlich mit vielen Einschränkungen.
Wo also ist das Problem, wenn sie verhüten?
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#116   Benedikt   12:30:45 | Freitag, 4. Juli 2008
@ sportgayfan
Die Kirchensteuer gibt es nur in drei Ländern, schon deshalb kann das also keine Politik der Gesamtkirche sein. Zudem gibt es keinerlei katholische Lehre, die die Frauen zu permanenter Schwangerschaft anhält. Und wenn man sich so die Geburtenraten in katholischen Ländern ansieht, dann merkt man schnell, dass solches auch nicht in den Köpfen der Katholiken existiert.
Der Text von mens sana ist reiner Blödsinn, sonst gar nichts.
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#115   sportgayfan   12:21:37 | Freitag, 4. Juli 2008
@Benedikt
Was ist daran so falsch.Die Kirche muss doch sehen dass ihnen der Nachwuchs an Kirchensteuerzahler nicht ausgeht.
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#114   Benedikt   12:14:22 | Freitag, 4. Juli 2008
@ Kurt K.
Mens Sana: Schöner Text. Bisschen bissig, aber genau darauf läufts hinaus: Solda…ähhh… Kinder für den Führ… ähhh für die Kirche!
Sie schließen sich auch jedem Quatsch an, wenn er nur dumm genug über die Kirche herzieht. Fakten spielen wie immer keine Rolle. An Faktenwissen mangelt es Ihnen auch desöfteren.
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#113   Florian Geyer   11:01:39 | Freitag, 4. Juli 2008
Frollein Fottendildo
„Zum Thema Prolltum hat allein User FG schon so viel Futter hier ins Forum geworfen, dass ich langsam den Überblick verliere…“
es lebt sich toll als Prolet
Jesus ist auch für Proleten gestorben
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#112   Aleph †   10:45:04 | Freitag, 4. Juli 2008
Kurt K.
Eure Ficksiertheit ist ja wirklich schon krankhaft. Ich hab schon bei einigen Foren mitgeschrieben, aber so schön und häufig wie hier auf Kreuz.net konnte man nirgends über sexuelle Themen reden. Wunderbar!
Danach hätte kreuz. net die Funktion der katholischen St. Pauli Nachrichten? Wunderbar! :-D
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#111   SebastianMichael   10:33:47 | Freitag, 4. Juli 2008
Spott?
Wann und wieso sollten Chrsiten spotten?
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#110   stimme der vernunft †   09:20:43 | Freitag, 4. Juli 2008
Ein wahres Wort!
nur das wort des herrn bleibt in ewigkeit. rein mensc hliche worte, gleich wie geschickt sie auch vorgetragen werden, sind letztlich nichts wert!
Diesem Kommentar der Nachtfunzel zu Humanae Vitae ist wirklich nichts hinzuzufügen. HV ist tatsächlich letztlich nichts wert.
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#109   Amanda   08:47:47 | Freitag, 4. Juli 2008
@obelix und andere
„Ehelos“ heißt nicht „liebelos“, das möchte ich an dieser Stelle gerne mal festhalten.
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#108   Elijahu †   08:32:46 | Freitag, 4. Juli 2008
An die lieben Katholikenhasser hier
Jaja, spottet nur. Bald sind wir mit Spotten dran.
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#107   Nachtlaterne   07:48:03 | Freitag, 4. Juli 2008
wie kläffende…
…hunde zieht ihr durch die forumsstraßen würde des psalmist sagen. es geht einigen hier nicht um fortschritte in den glauben, sondern um fortschritte in den tod, den sie wie einen besonderen freund umarmen.
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#106   Frollein Rottenmaier †   07:35:15 | Freitag, 4. Juli 2008
@Freimaurerin, @all
Anwärter für die Himbeere des Jahres! Hier!
Die Fortpflanzungsfrage betrifft nur Verheiratete.
In der Tat, in der Tat! Der war mal wieder 1A-kreuz.net-like! :-D Abgefahren, echt!
Ich wäre dafür, zudem noch bei der Verleihung der goldenen Kreuz.net-Himbeere 2008 die Rubriken „Absurdität“ und „Prolltum“ einzuführen.
„Die Fortpflanzungsfrage betrifft nur Verheiratete“ wäre was für die Rubrik Absurdität und würde direkt neben der Tomatenschlacht vom Marranenjäger erscheinen. Sie wissen schon… als er in der Kirche faule Tomaten auf den Priester neben der unzüchtig gekleideten jungen Frau warf. :-D :-D :-D
Zum Thema Prolltum hat allein User FG schon so viel Futter hier ins Forum geworfen, dass ich langsam den Überblick verliere…
@all: Der Award zur goldenen kreuz.net-Himbeere 2008 erscheint am 31. Dez. in der Leserzeitung. Wählen dürfen die Leser. Wer immer von Euch in diesem Forum über Sprüche stolpert, die nicht unkommentiert in den Tiefen des kreuz.net-Höllenschlunds untergehen sollten, gerne mit kurzem Verweis per PN an mich schicken. Wird alles gespeichert.
Manche Perlen dürfen einfach nicht verloren gehen. :(3 >:)
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#105   Kurt K.   04:05:52 | Freitag, 4. Juli 2008
Mens Sana / Katholiban
Mens Sana: Schöner Text. Bisschen bissig, aber genau darauf läufts hinaus: Solda…ähhh… Kinder für den Führ… ähhh für die Kirche!
Nur geben die Kleriker das natürlich nicht zu sondern schwurbeln weiter von der „Würde der Frau“ – alles zölibatär lebende, meistens alte Männer wohlgemerkt… :-S
Katholiban: Eure Ficksiertheit ist ja wirklich schon krankhaft. Ich hab schon bei einigen Foren mitgeschrieben, aber so schön und häufig wie hier auf Kreuz.net konnte man nirgends über sexuelle Themen reden. Wunderbar! :-D
Sacht ma ehrlich: Ist das wirklich eure größte Sorge, wie wann und mit welcher Verhütungmethode es die Menschen treiben? Eure Probleme möchte ich haben. Nebenbei: Eine wunderbare und natürliche Verhütungsmethode ist die Methode „arabisch“ – macht beiden Spass und führt garantiert nicht zu unerwünschtem Nachwuchs – und alles ganz natürlich, ohne künstlichen Eingriff in den Hormonhaushalt der Frau. Quasi perfekt für den guten Katholen.
Der Unterschied übrigens, zwischen Pimpern in der unfruchtbaren Phase der Frau und beispielsweise dem Coitus interruptus oder einer Kondomnutzung erschliesst sich wirklich keinem vernünftig denkenden Menschen – bei beidem wird der „heilige Samen“ des Mannes ungenutz „verschwendet“ – einmal landet er auf dem Boden oder im Kondom im Müll, beim anderen Mal auf dem „unfruchtbaren Boden“ der Frau. Ergebnis aller drei Methoden: Keine Befruchtung.
Ihr habt doch einen an der Waffel. :-P
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#104   obelix †   02:38:56 | Freitag, 4. Juli 2008
@Leblhuber
Es ist ein Idealzustand, vorehelichen Geschlechtsverkehr zu meiden und eheliche Treue zu üben.
Ideal? Von wem? Ehe- und liebelosen katholischen Priestern?
Es ist auch durchaus sinnvoll, eine auf Beständigkeit angelegte Gemeinschaft von Mann und Frau auf Nachwuchs zu verpflichten.
… zu verpflichten? Im Ernst? Wenn sich zwei sechzigjährige verwitwete binden wollen, müssen die Babies …? Schwachsinn. Zu Babies kann man niemanden „verpflichten“! Babies können der Himmel auf Erden sein; und die Hölle. Jemanden dazu zu „verpflichten“ ist würdelos und unmenschlich. Sie neigen wohl auch dazu Querschnittgelähmten das Sakrament der Ehe zu verweigern.
Sie sind nicht gezwungen, sich danach zu richten.
Kommt drauf an, wo man lebt. Ich nicht, aber wenn man zum Beispiel im Münsterland lebt, kommt der Pfarrer nach einem Jahr ins Haus und schaut, ob die Braut vom letzten Jahr schon einen dicken Bauch hat. Und wenn nicht, so hat sie (und nicht der Ehemann!) zu begründen, warum das so ist.
… meinen Widerspruchsgeist wecken.
So war das beabsichtigt.
Mens Sana: @Josef Berens
… und Hunger macht gläubig.
So was kann man auch freundlicher formulieren: Not lehrt beten!
Im übrigen geben Sie die Intentionen des katholischen Lehramtes von vor einem halben Jahrhundert trefflich wieder. Und katholische Lehren haben grundsätzlich KEIN Verfallsdatum.
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#103   methusalix †   02:36:45 | Freitag, 4. Juli 2008
@Leblhuber
Leblhuber: @methusalix:
Die „Verklemmtheit“ hat eine lange Geschichte. Die wirkt nach.
Von der katholischen Hierarchie gewollt. Oder warum hält man am Zölibat fest? Doch nicht wirklich „um des Himmelreiches willen“, das ist doch Augenauswischrei;und eine Farce, weil dann jeder protestantische Pfarrer völlig unqualifiziert für seinen Arbeit wäre! (und die machen das GUT! Ich lebe mitten unter denen in der Diaspora)
Dagegen ist doch eigentlich nichts einzuwenden, wenn sie freiwillig und selbstbestimmt geübt wird.
Freiwillig? Selbstbestimmt? Wovon reden Sie um Gottes Willen?
Heute gibt es weder Hexenverbrenner noch Pfaffen. Diese abfällige Wortwahl diskreditiert Ihre Meinung.
Auf einen groben Klotz gehört ein grober Keil. Wobei ich konzedieren muss, dass ich Sie nicht unbedingt für einen Hexenverbrenner im Stil der Nachtverfinsterung halte.
Die überwiegende Mehrheit der Katholiken leidet nicht unter Sexualneurose … aber ich habe das Gefühl, dass so gut katholische Leute wie Frau Meves oder Herr Lütz darauf zu arbeiten.
… und hat keine Scheu, Verhütungsmittel zu gebrauchen.
Alles andere wäre auch töricht bis tödlich.
Es ist ein Idealzustand, vorehelichen Geschlechtsverkehr zu meiden und eheliche Treue zu üben.
Ideal? Von wem? Ehe- und liebelosen katholischen Priestern?
Es ist auch durchaus sinnvoll, eine auf Beständigkeit angelegte Gemeinschaft von Mann und Frau auf Nachwuchs zu verpflichten.
… zu verpflichten? Im Ernst? Wenn sich zwei sechzigjährige verwitwete …
Redaktion benachrichtigen
#102   Florian Geyer   00:41:19 | Freitag, 4. Juli 2008
menssana
erbärmlich schwach
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#101   Benedikt   00:38:14 | Freitag, 4. Juli 2008
@ Mens Sana
Was für ein erbärmlicher Agitprop. Hoffentlich haben Sie an diesem Textchen nicht allzuviel Zeit verschwendet.
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#100   Mens Sana   00:34:22 | Freitag, 4. Juli 2008
@Josef Berens
Lieber Herr Berens
Sie wollen das aber auch gar nicht kapieren. Deshalb das ganze von vorne – bar jeder humanistischen Sentimentalität.
Sexueller Verkehr ohne Schwangerschaftsoption widerspricht einfach der Würde der Frau !.
Katholisch betrachtet, sind Frauen sind einfach dazu bestimmt, einen kleinen Katholiken nach dem anderen zu produzieren, bis zur zur völligen physischen Erschöpfung oder bis die Erde aus den Angeln kippt.
Das ist dann die einzig wahre Würde der Frau (die Inkontinenz eingeschlossen).
Dass evtl die Bude nicht mehr Kinderzimmer hat, oder das Haus mit den KiZis erst noch abbezahlt werden muss, oder die Ausbildung erst noch abgeschlossen werden muss, oder der Ehepartner um den Arbeitsplatz fürchtet, oder gar keinen mehr hat, oder Rentenbeiträge erwirtschaftet werden müssen, ist alles neumodischer Krampf. Da frau gefälligst dauerschwanger zu sein hat (Zuchtstutenprinzip) braucht sie sowieso keine Ausbildung. Und ob es den Kinder gut geht oder nicht, ist Gefühlsduselei – ein Schweinstall tuts auch, und Hunger macht gläubig. Sie müssen lernen, „göttlich“ oder „katholisch“ zu denken. „menschlich“ ist da extrem kontraproduktiv.
Sie unterzeichnen mit „einfach denkender Katholik“
Ich fürchte, bei dem „denkend“ liegt das Problem. Sie meinen, Sie verstehen das Katholische Lehramt nicht. Sie sollen das ja auch nicht verstehen, sondern glauben, deshalb heißt es auch Glaube. Sollten Sie es verstehen, hieße es doch Verstand.
Gruß
Mens Sana
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#99   Ydefix   00:31:58 | Freitag, 4. Juli 2008
Ja, kurios…
„Es ist etwas kurios, wenn gerade ich hier die kath. Morallehre verteidige.“
…was manche Leute zu verteidigen meinen.
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#98   Leblhuber   00:28:54 | Freitag, 4. Juli 2008
@methusalix:
Wenn man Euch Hexenverbrennern so zuhört, wie Ihr über die Liebe und ihren körperlichen Ausdruck schreibt, besser NICHT schreibt, sollte man eigentlich meinen, dass bei der Verklemmtheit vor der Sexualität und der Ablehnung der körperlichen Liebe, die katholischen Pfaffen lauthals hätten HURRA schreien müssen, als die Mediziner die künstliche Befruchtung entdeckten.
Die „Verklemmtheit“ hat eine lange Geschichte. Die wirkt nach. Von der stoischen über die gnostische Askese bis zum Manichäismus und darüber hinaus. Auch das Judentum und der Buddhismus kennen Enthaltsamkeit.
Dagegen ist doch eigentlich nichts einzuwenden, wenn sie freiwillig und selbstbestimmt geübt wird.
Heute gibt es weder Hexenverbrenner noch Pfaffen. Diese abfällige Wortwahl diskreditiert Ihre Meinung.
Die überwiegende Mehrheit der Katholiken leidet nicht unter Sexualneurose und hat keine Scheu, Verhütungsmittel zu gebrauchen.
Es ist ein Idealzustand, vorehelichen Geschlechtsverkehr zu meiden und eheliche Treue zu üben.
Es ist auch durchaus sinnvoll, eine auf Beständigkeit angelegte Gemeinschaft von Mann und Frau auf Nachwuchs zu verpflichten.
Sie sind nicht gezwungen, sich danach zu richten.
Es ist etwas kurios, wenn gerade ich hier die kath. Morallehre verteidige. Schuld sind Sie, weil Sie mit Ihren verbalen Ausfällen meinen Widerspruchsgeist wecken.
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#97   Benedikt   00:24:48 | Freitag, 4. Juli 2008
Obelix…
…biegt sich mal wieder die Geschichte zurecht. Aber heute lässt sich ja leicht urteilen.
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#96   obelix †   00:13:57 | Freitag, 4. Juli 2008
12345
:-D alter Rheinländer: @methusalix
Ich wollte genau das Gegenteil von dem sagen, was Sie verstanden haben.
Na Gott sei Dank aber auch!
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#95   alter Rheinländer   00:04:08 | Freitag, 4. Juli 2008
@methusalix
Ich hätte es dazu schreiben sollen, obwohl natürlich dadurch der Witz etwas eingeschränkt wird:
Achtung, Satire !!!!
Ich wollte genau das Gegenteil von dem sagen, was Sie verstanden haben.
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#94   obelix †   23:54:00 | Donnerstag, 3. Juli 2008
@Tridentinus et alii
Tridentinus: Kein Mensch hier versteht, was ich meine!
Man könnte regelrecht deprimiert sein. Wenn ein neues Gift erfunden wird, muss der Papst auch keine Enzyklika schreiben, in der teht: „Auch wer dieses neue Gift anwendet, istein Mörder und verstösst gegen das 5. Gebot.“ Kapiert?
Na dann hätte Pius mal eine Enzyklika gegen Zyklon B schreiben sollen! Aber dazu war er sich ja zu fein; er hat liebe die armen verfolgten Nazis über seine Rattenlinie nach Südamerika in Sicherheit geschleust.
Elijahu: @stimme der vernunft
Die natürliche Empfängnisfähigkeit zu unterbinden indem man den Hormonhaushalt der Frau manipuliert ist verwerflich.
Warum sollte das „verwerflich“ sein? Wenn die Frau eine Schilddrüsenresektion hinter sich hat, muss sie auch Hormone nehmen und jede (Typ I-) Diabetikerin muss mit Insulin, ein Hormon nehmen. Was sollte also an der Zufuhr (natürlicher) Hormone „verwerflich“ sein?
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#93   methusalix †   23:50:41 | Donnerstag, 3. Juli 2008
@alter Rheinländer et alii
alter Rheinländer: Es wird immer besser:
traditionellen Ablehnung jeglicher bewusster und gezielter Verhütung, …
… daß ohne – na ja, das brauche ich jetzt nicht zu benennen – keine Fortpflanzung möglich ist – es sei denn, auf anderen, künstlichen Wegen, die bekanntlich auch abzulehnen sind.
Wenn man Euch Hexenverbrennern so zuhört, wie Ihr über die Liebe und ihren körperlichen Ausdruck schreibt, besser NICHT schreibt, sollte man eigentlich meinen, dass bei der Verklemmtheit vor der Sexualität und der Ablehnung der körperlichen Liebe, die katholischen Pfaffen lauthals hätten HURRA schreien müssen, als die Mediziner die künstliche Befruchtung entdeckten.
Schwangerschaft ohne – na ja, das brauche ich jetzt nicht zu benennen – , müsste doch eingentlich der Wunschtraum jedes sexualfeindlichen Pfaffen sein. Und sexualfeindlich, vor allem FRAUENFEINDLICH sind sie, das haben sie nachgerade bewiesen. Sie können der körperlichen Liebe nicht einmal vernünftig Ausdruck verleihen, so total verklemmt sind Sie, alter Rheinländer.
stimme der vernunft: Humanae Vitae ist Unsinn
Warum soll die Benutzung eines Kondoms eine Sünde sein, aber das vorsätzliche Austricksen der Natur … soll gottgefällig sein?
Weil die Temperaturmethode komplizierter und deswegen unsicherer ist. Schon mal was vom „Vatikan-Roulette“ gehört?
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#92   Florian Geyer   23:38:36 | Donnerstag, 3. Juli 2008
Leblhuber
bald können sie dem Berens im betreuten Wohnen Gesellschaft leisten und mit ihm Mensch Ärgere Dich Nicht spielen. Hoffentlich ohne Internetanschluss. :-D
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#91   matt2 †   23:29:15 | Donnerstag, 3. Juli 2008
@Leblhuber: an deiner Stelle würde ich mich mal mit Smileys zurückhalten…
diese Effekthascherei widerspricht nämlich viel eher einer seriösen Diskussionskultur…
ausserdem bin ich in dem Fall Geyers Meinung, damit du es weisst.
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#90   Leblhuber   23:25:59 | Donnerstag, 3. Juli 2008
An die Redaktion! Wenn Sie dieses Krakeelen weiterhin gestatten, darf jeder Sie mit Fug und Recht
ASOZIAL nennen.
Ideolisierte Greise die meinen zu wissen was die Zukunft der Kirche sei die in ein paar Jährchen ohnehin den Holzpyjama anhaben aber immer noch im Alterskrampf und Starrsinn an ihre linken Ideologie festahlten.
Radaubrüder wie Florian Geyer, die wiederholt jeden Anstand vermissen lassen, sollten umgehend zur Raison gebracht werden.
Was ist das hier eigentlich? Ein Forum für randalierende Halbstarke?
:-! :-! :-! :-! :-! :-! :-! :-! :-! :-! :-! :-! :-! :-! :-! :-!
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#89   EvaHermanFan akaFreimaurerin   23:23:00 | Donnerstag, 3. Juli 2008
Frl. Rottenmaier! Huhu!
Anwärter für die Himbeere des Jahres! Hier!
voll entfaltet sexuell verkehren
Wie geht das denn?
Die Fortpflanzungsfrage betrifft nur Verheiratete.
:-D :-D :-D
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#88   Stanislav Kondominsky   23:19:28 | Donnerstag, 3. Juli 2008
@Jobenens
Der einfache Grund ist, daß dies einfach nichts mit Jesus und dem Evangelium zu tun hat sondern ganz allein Ansicht zölibatärer Herren ist, die doch eigentlich überhaupt keine Ahnung von Sexualität haben dürften.
Richtig, endlich mal Einer der sich traut die Wahrheit auszusprechen.
Jeder der nicht schon mal hat, sollte auch nicht zur Weihe zugelassen werden. Nach der Weihe sollte eine einmalige jährliche Pflicht zur Ahnungsauffrischung bestehen. Wer nicht auffrischt, darf auch nicht mitreden.
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#87   HarroMeyer †   23:06:25 | Donnerstag, 3. Juli 2008
Sehr schönesWortgeklingel
ich finde es sehr gut, dass jungen Menschen vermittelt wird, dass Intimverkehr sich nur dann wirklich in Liebe vollzieht, wenn man sich einander auch ganz hingibt und somit auch das Zeugnis dieser Liebe bejaht. Das heisst für mich verantwortungsvoller und würdiger Umgang mit der Sexualität
Nur hilft es nicht weiter, wenn das Problem da ist. Typisch für die Kirche, aus den Problemen hält sie sich heraus o^/
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#86   Jobärens Kondomy   22:59:18 | Donnerstag, 3. Juli 2008
Der Zölibat ist ein mittelalterliches
Relikt und widerspricht den gottgegebenen Bedürfnissen und Fähigkeiten des Menschen. Wenn die Priester keine Kinder kriegen, stirbt die Kirche aus …
Jöbärens Kondomy
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#85   Florian Geyer   22:53:40 | Donnerstag, 3. Juli 2008
herrlich dieser Faden
hier eine WSK Freundin von Berens :-D
www.wir-sind-kirche.at/content/index.php?option=com_fir…
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#84   Jobärens Kondomy   22:21:32 | Donnerstag, 3. Juli 2008
matt, Sie
sehen das alles viel zu verbissen!
Wer das katholische Modell will, nimmt es an und die übrigen leben nach ihrer eigenen Facon. So sind alle zufrieden und der liebe Got ist es auch … oder? …
findet Jobärens Kondomy
(als einfach denkender Katholik)
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#83   bonifatius   22:15:31 | Donnerstag, 3. Juli 2008
Michali Meier
Gegen Dummheit und Selbstüberheblichkeit ist sogar der Hl. Geist machtlos!
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#82   Florian Geyer   22:11:46 | Donnerstag, 3. Juli 2008
ma da hammers ja
wo der Kondomius geistig beheimatet ist
www.wir-sind-kirche.at/content/index.php?option=com_fir…
Er ist offenbar ein mitglied dieses antikirchlichen Altenvereins in dem kaum einer unter 60 ist.
Ideolisierte Greise die meinen zu wissen was die Zukunft der Kirche sei die in ein paar Jährchen ohnehin den Holzpyjama anhaben aber immer noch im Alterskrampf und Starrsinn an ihre linken Ideologie festahlten.
Als wenn diese die revolution der wahrheit durch die neue Jugend aufhalten können :-D
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#81   matt2 †   21:25:48 | Donnerstag, 3. Juli 2008
@joberens: treten Sie doch aus, wenn Ihnen die Moralvorstellungen der Kirche nicht passen…
ich finde es sehr gut, dass jungen Menschen vermittelt wird, dass Intimverkehr sich nur dann wirklich in Liebe vollzieht, wenn man sich einander auch ganz hingibt und somit auch das Zeugnis dieser Liebe bejaht. Das heisst für mich verantwortungsvoller und würdiger Umgang mit der Sexualität.
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#80   Nachtlaterne   21:16:07 | Donnerstag, 3. Juli 2008
das wort…
…„antibaby“ ist mir schon viel zu eingeteufelt
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#79   joberens   21:11:45 | Donnerstag, 3. Juli 2008
Matt 2
Man sollte Amtskirchlich endlich dazu übergehen, die Katholiken als mündige, verantwortungsvolle Christen zu erkennen, die selbst in der Lage sind, gottgewollt und im Sinne von Jesus mit ihrer Sexualität umzugehen.
Ich sage es noch einmal, der Papst und auch die Amtskirche sollte sich aus den Ehebetten heraus halten und sich auch nicht zwischen sich wirklich liebende Menschen regulierend dazwischen zu drängen versuchen.
Der einfache Grund ist, daß dies einfach nichts mit Jesus und dem Evangelium zu tun hat sondern ganz allein Ansicht zölibatärer Herren ist, die doch eigentlich überhaupt keine Ahnung von Sexualität haben dürften.
Josef Berens
(als einfacher, denkender Katholik).
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#78   matt2 †   20:57:42 | Donnerstag, 3. Juli 2008
@joberens: was Sie da von Sexualität schwadronieren…
dagegen hat keiner was gesagt. Nur, dass man es mit verantwortungslos mit Kondomen und Antibaby-pille treibt, dagegen ist die Kirche… und dagegen bin ich auch!
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#77   proetcontra   20:34:33 | Donnerstag, 3. Juli 2008
elijahu:
Vielleicht sollten Sie sich etwas Zeit lassen mit den Antworten und zuerst nachdenken?
Sie schreiben:
Und @proetcontra: Eine Handlung kann in sich falsch sein, völlig unabhängig von ihrem Zweck. Lehre der Kirche ist hier: Man soll nichts Böses tun um Gutes zu erreichen. Der Zweck heiligt nicht die Mittel.
Ich frage:
Was bestimmt den sittlichen Wert oder Unwert einer Handlung?
Antworten Sie nicht, ich weiß die Antwort. Aber vielleicht sollten Sie sie sich diese vergegenwärtigen?
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#76   joberens   20:26:28 | Donnerstag, 3. Juli 2008
elijahu
Man muß nur unterscheiden zwischen Evangelium und kirchlicher Lehre. Jemand sagte einmal, daß die kath. Amtskirche es immer schon genossen hat, wenn sie Menschen in ihrem ganz normalen Menschsein einschränken und beschneiden konnte.
Manches sollte man vielleicht wirklich unter diesen Gesichtpunkten zu überprüfen und zu bewerten versuchen.
Kirchliche Lehre ist und bleibt eben immer fehlbares und menschliches Menschenwerk. Das ist nun mal so und so sollte man es auch sehen.
Josef Berens
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#75   Elijahu †   20:12:11 | Donnerstag, 3. Juli 2008
@joberens
„Wenn man nicht umdenkt, muß man eben weiterhin zusehen, wie immer mehr Katholiken sich, sicherlich nicht zu Unrecht, verabschieden.“
Es ist nicht Aufgabe der Kirche den Menschen nach dem Mund zu reden und eine Wohlfühlreligion zu verkünden, sondern die Wahrheit Gottes. Wenn die Menschen die Wahrheit nicht mehr hören wollen, dann bleiben die Kirchen halt leer. Umkehr hat in diesem Fall, fürchte ich, nicht die Kirche nötig, sondern die Gesellschaft.
Das Aufkommen der Antibabypille und des Kondoms haben katastrophale Folgen für unsere hoffnungslos überalterte und sexuell völlig enthemmte Gesellschaft. Die meisten Menschen sehen dies erst ein, wenn es schon zu spät ist; Aufgabe der Kirche ist es, die Menschen davor zu warnen, bevor es zu spät ist.
Und @proetcontra: Eine Handlung kann in sich falsch sein, völlig unabhängig von ihrem Zweck. Lehre der Kirche ist hier: Man soll nichts Böses tun um Gutes zu erreichen. Der Zweck heiligt nicht die Mittel.
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#74   joberens   20:11:44 | Donnerstag, 3. Juli 2008
Sexualität gottgefällig
Sind wir doch mal ganz ehrlich. Es ist doch so, dass zwei Menschen sich kennen lernen, sympathisch finden und sich allmählich näher kommen. Das beginnt mit verliebten Blicken geht über Händchenhalten, man küßt sich schmust und als ganz normale Folge kommt dann auch früher oder später das Verlangen nach einem sexuellen sich näher kommen. Irgendwann ist es dann, fast unvermeidlich soweit und man verschmilzt praktisch ineinander. Dies ist der wunderbare Höhepunkt des Ganzen und die Entwicklung bis dahin ist so wunderschön, so, dass wohl kaum Jemand, der eine derartige Entwicklung einmal erlebt hat dieses Erlebnis missen möchte. Alles ein ganz normaler wunderbarer Vorgang deren Quelle die von Jesus so hoch gepriesene Liebe ist. So ist das Ganze sicherlich auch so gottgewollt, ob mit Zeugungsabsicht oder auch nicht.
So ist verständlich und auch gut, daß immer mehr, sich am Evangelium orientierende, selbst denkende Katholiken und Christen und vor allem auch die Jugend amtskirchlichen Versuche, so manches da mit Sünde zu belegen, sicherlich sogar zu Recht, nicht ernst nehmen, ohne sich da ein schlechtes Gewissen einreden zu lassen zu müssen.
Josef Berens
(Als einfacher, denkender Katholik)
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#73   proetcontra   20:09:03 | Donnerstag, 3. Juli 2008
joberens spekuliert:
Er(Jesus) hat sich zu allem, was ihm wichtig erschien geäußert, jedoch kein einziges Wort über die normale menschliche Sexualität verloren, was doch eigentlich bedeuten müßte, das auch er ein ganz normales Verhältnis dazu hatte, ja sie vielleicht sogar selbst gelebt hat. Das Gegenteil ist jedenfalls nicht zu beweisen.
So wird es wohl sein! Und Dan Brown’s Roman „Sakrileg“ als geschichtlicher Tatsachenbericht wird noch als Quelle nachgereicht :-D
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#72   joberens   19:56:58 | Donnerstag, 3. Juli 2008
Nachtlaterne
Ehelosigkeit und Sexualität sind aber bekanntlich verschiedene Dinge.
Josef Berens
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#71   Benedikt   19:55:39 | Donnerstag, 3. Juli 2008
@ proetcontra
Offenbar. Das hatte jedenfalls nichts mit Kondomen zu tun, sondern eher mit der Frage nach der Wahrheit. Da laut Berens die Kirche nicht im Besitz der Wahrheit ist, muss man auch nicht dieser Kirche angehören. Vielmehr kann man die Wahrheit suchen, wo immer man will. Das Ergebnis sind dann die Patchwork-Religionen.
Gleichzeitig aber hängt Berens offenbar immer noch an der Kirche, weswegen ihn anscheinend die Austritte stören. Die aber sind im Prinzip die logische Folge seiner eigenen Auffassungen.
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#70   Biene Maja   19:55:15 | Donnerstag, 3. Juli 2008
Nachtladerne
hat Recht zeitweilige Abstinenz ist gut für jede Beziehung Sex ist nicht immer Liebe wenn man das mal raus hat ist man unendlich frei. Die von Gott gegebene gute Gabe nicht mißbrauchen. Alles in der rechten Ordnung leben.
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#69   proetcontra   19:52:26 | Donnerstag, 3. Juli 2008
@ Benedikt
Dann habe ich wohl Ihre Entgegnung auf joberens Hinweis (dass „wenn man nicht umdenkt, muß man eben weiterhin zusehen, wie immer mehr Katholiken sich, sicherlich nicht zu Unrecht, verabschieden“) „Nach dem, was Sie hier so vertreten spielt es ohnehin keine Rolle, ob man sich einer Kirche zugehörig fühlt oder nicht“ falsch interpretiert O:)
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#68   Nachtlaterne   19:48:18 | Donnerstag, 3. Juli 2008
behrens,
jesus hat viel zur ehe und ehelosigkeit gesagt. lesen sie bitte das wort gottes bevor sie behauptungen aufstellen, die nicht stimmen und nur irreführen. das jesus sexuell enthaltsam gelebt hat ist absolut sicher. denn eine eheloses leben und dennoch sexualität, das hätte ihm sein umfeld de3rart krumm genommen, dass das gewiss nicht unerwähnt geblieben wäre. jesus sagt selber, dass menschen aus liebe zu gott ehelos leben können. bitte lesen sie die bibel!
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#67   joberens   19:44:44 | Donnerstag, 3. Juli 2008
Nchtlaterne
Wieder knapp daneben gegriffen. Jesus hat nie etwas von Enthaltsamkeit gesagt. Er hat sich zu allem, was ihm wichtig erschien geäußert, jedoch kein einziges Wort über die normale menschliche Sexualität verloren, was doch eigentlich bedeuten müßte, das auch er ein ganz normales Verhältnis dazu hatte, ja sie vielleicht sogar selbst gelebt hat. Das Gegenteil ist jedenfalls nicht zu beweisen. Die Seualfeindlichkeit ist so ganz allein ein amtskirchliches Problem und hat nicht das Geringste mit Jesus und dem Evangelium zu tun.
Joesf Berens
(als einfacher, denkender Katholik)
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#66   Nachtlaterne   19:41:04 | Donnerstag, 3. Juli 2008
begreift doch:
nur das wort des herrn bleibt in ewigkeit. rein mensc hliche worte, gleich wie geschickt sie auch vorgetragen werden, sind letztlich nichts wert!
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#65   Benedikt   19:39:59 | Donnerstag, 3. Juli 2008
@ proetcontra
Ich habe Ihnen keinerlei Anlass für eine solche Spekulation gegeben.
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#64   Nachtlaterne   19:39:37 | Donnerstag, 3. Juli 2008
es geht nicht um ein austricksen der natur, es geht…
…um notwendige zeiten der enthaltsamkeit, im gegenseitigen einvernehmen, wie die bibel fordert. wenn die natur also tage der unfruchtbarkeit eingelegt hat und diese zeiten den menschen offenbar sind, dann können sie diese gezielt nutzen. im übrigen aber sollten wir nicht unentwegt von verhütung reden oder gar vom verbrechen der ermordung ungeborener, sondern dem leben selber tribut zollen. ohne kinderreichtum ist ein land ungesegnet und verkommt. wachset und mehret euch, hat der herr gesagt! das wort gottes streicht keiner ungestraft aus dem leben! die selbstabtreibung eines volkes ist der untergang eines volkes!
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#63   proetcontra   19:37:00 | Donnerstag, 3. Juli 2008
Benedikt:
Ich hoffe nicht, dass sich IHRE Kirchlichkeit über die Verwendung eines Kondomes als Gradmesser auch für Rechtgläubigkeit definiert. o.O
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#62   Benedikt   19:33:54 | Donnerstag, 3. Juli 2008
@ joberens
Wenn man nicht umdenkt, muß man eben weiterhin zusehen, wie immer mehr Katholiken sich, sicherlich nicht zu Unrecht, verabschieden.
Nach dem, was Sie hier so vertreten spielt es ohnehin keine Rolle, ob man sich einer Kirche zugehörig fühlt oder nicht.
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#61   proetcontra   19:33:03 | Donnerstag, 3. Juli 2008
elijahu:
…was Sie nicht alles wissen! :-S
Zur Verdeutlichung: Jetzt schon gilt – wie sie ja vielleicht wissen – die therapeutische Sterilisation als erlaubte Handlung, wenn sie primär aus medizinischen Gründen erfolgt. Wir haben es hier also mit einem anderen Handlungstyp zu tun, als jener, der aus moralischen Gründen verwerflich wäre. Für die moralische Bewertung einer Handlung ist ja die intentionale Struktur, d.h. die Ausrichtung des Willens (das was beabsichtigt ist mit der Handlung) maßgeblich und nicht der äußere Vollzug. Dass man also ein Kondom anlegt, ist nicht für sich schon moralisch verwerflich, sondern immer noch auf der Basis der geltenden kirchlichen Morallehre ist das erst dann der Fall, wenn man gezielt die Intention auf die Verhinderung einer möglichen Empfängnis beim Vollzug der sexuellen Begegnung richtet. Was also im Falle einer Verwendung aus der primären Intention des gesundheitlichen Schutzes eines Ehepartners?
www.cardinalrating.com/…53__article_4959.htm
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#60   joberens   19:28:31 | Donnerstag, 3. Juli 2008
elijahu
Wenn man nicht umdenkt, muß man eben weiterhin zusehen, wie immer mehr Katholiken sich, sicherlich nicht zu Unrecht, verabschieden. Ob daß Nichtstun von Verantwortungsbewußtsein für den Nachlaß Christi zeugt, sollte jeder für sich beantworten.
Unsinn ist eben Unsinn und dagegen kommt auch das Lehramt nicht mehr an und das ist auch gut so.
Josef Berens
(als einfacher, denkender Katholik)
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#59   Elijahu †   18:53:06 | Donnerstag, 3. Juli 2008
proetcontra
Das katholische kirchliche Lehramt wird in dieser Frage ganz sicherlich nicht umdenken. Da seien sie sich mal versichert.
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#58   proetcontra   18:43:11 | Donnerstag, 3. Juli 2008
joberens:
0,06mm Latex scheinen hier manche Gemüter von der ewigen Glückseligkeit abzuhalten!
Die Kirche wird umdenken (ganz sicher!) und sie hat es ja in einigen Aspekten schon angegangen…
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#57   Aleph †   18:29:27 | Donnerstag, 3. Juli 2008
Josberens
Aber interessant könnte es gewesen sein…! :-@
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#56   joberens   18:28:09 | Donnerstag, 3. Juli 2008
Aleph
Ich denke auch, daß ein Papst weder in den Schlafzimmern von Eheleuten noch zwischen zwei sich wirklich Liebenden etwas zu suchen hat. Das wird heute, und das ist auch gut,
vielfach so gehandhabt und auch so gesehen. Als ob er nichts Wichtigeres zu tun hätte.
Josef Berens
(als einfacher, denkender Katholik)
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#55   Benedikt   18:23:13 | Donnerstag, 3. Juli 2008
@ joberens
Das ist auch gut so, denn Verhütung ist ja auch wesentlich besser als sonst eventuell notwendig werdende Schwangerschaftsabbrüche.
Warum sollten solche Abbrüche „notwendig“ werden? Vielleicht sollten die Eltern ihren Kindern besser beibringen, was es heißt, Verantwortung zu übernehmen.
Und welche Realität meinen Sie überhaupt? Wo steht geschrieben, dass man sich der Realität beugen muss? Sollen die Hilfswerke aus Afrika verschwinden, weil dort realistisch gesehen keine Besserung zu erwarten ist?
In der Erwartung, von Ihnen dennoch keine Antwort zu erhalten – B.
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#54   Aleph †   18:20:22 | Donnerstag, 3. Juli 2008
Eliahu
So und nicht anders isses.
Den Freibrief hat der Vatikan,
resp. Paul VI.,
wissentlich oder unwissentlich
mit der Enzyklika ausgestellt.
Deswegen sollte man ihm nicht
gram sein.
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#53   Elijahu †   18:16:24 | Donnerstag, 3. Juli 2008
@Aleph
So „katholisch“ kann diese „katholische“ Bevölkerung dann ja nicht gewesen sein. Bei der Enzyklika wurde wohl lediglich endlich mal die Spreu vom Weizen getrennt.
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#52   Aleph †   18:10:57 | Donnerstag, 3. Juli 2008
Josberens: Großes Aufatmen
Es war ja so, dass damals ein großes Aufatmen nach Erscheinen der Enzyklika durch die katholische Bevölkerung ging:
Das Joch kirchlicher Schlafzimmerschnüffelei war endgültig in die Tiefen des Ozeans befördert.
Von daher hatte Humanae vitae schon etwas Befreiendes.
Das muss man dem Lehrschreiben nolens volens zu gestehen.
Die Entwicklung ging zwar in die nicht beabsichtigte Richtung… das ist auch ganz gut so.
Das ist die unfreiwillige Komik bei der ganzen Geschichte. Deshalb: Eigentor des Vatikan.
Die Argumente vieler Forumsteilnehmer bestätigen die große vatikanische Enttäuschung.
Aber da geht nichts mehr zu ändern.
:-D :-( o.O O:) :&)
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#51   joberens   17:59:28 | Donnerstag, 3. Juli 2008
Aleph
Ich denke auch, daß das Pillenverbot keinerlei Bedeutung mehr hat, außer, daß dieser Papst sich den Beinamen „Pillenpaul“ eingehandelt . Kein wirklich selbst denkender Mensch fragt mehr danach.
Verantwortungsvolle Mütter sind besorgt, ihren Töchtern die Pille möglichst früh zu besorgen um eventuellen Schwangerschaften vorzubeugen. Das ist auch gut so, denn Verhütung ist ja auch wesentlich besser als sonst eventuell notwendig werdende Schwangerschaftsabbrüche.
Es ist eben eine andere Zeit und das sollte man auch in Rom zu erkennen versuchen. Um wieder wirklich Fuß zu fassen muß unsere kath. Kirche versuchen aus ihrer Traumwelt zu erwachen und in die Realität zu kommen.
Josef Berens
(als einfacher, denkender Katholik)
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#50   Elijahu †   17:57:14 | Donnerstag, 3. Juli 2008
@Stime der Vernunft
„Die potentielle Befruchtung dadurch zu verhindern, dass man vorsätzlich nur dann verkehrt, wenn man weiss, dass keine Befruchtung möglich ist, ist haargenau das gleiche.“
Wenn die Frau wegen ihres natürlichen Monatszykluses nicht fruchtbar ist, kann die Eizelle auch nicht potentiell befruchtet werden. Sie ist ja garnicht vorhanden. Bei der Pille und beim Kondom wird eine potentielle Befruchtung aber vorsätzlich verhindert selbst WENN sie möglich wäre.
Mit dem Hintergedanken Sex zu haben dass die Frau ja nicht schwanger werden kann finde ich auch grenzwertig. Es offenbart jedoch lediglich ein zweifelhaftes Verhältnis zur Schwangerschaft, die in anderen Kulturkreisen Anlass zu Freude und Jubel ist, in unserer „Kultur des Todes“ aber als persönliches Versagen empfunden wird. Die sozialen Verwerfungen welche durch die Pille/Kondom verursacht werden stellen sich hier nicht ein.
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#49   RRR   17:52:01 | Donnerstag, 3. Juli 2008
@ Marcelus
Wer katholisch ist, muß das glauben, und das gilt auch für die DBK und ÖBK.
Eine Enzyklika ist kein Glaubensgegenstand. Wer katholisch ist, kann dem Inhalt einer Enzyklika zustimmen oder auch nicht. Und je nachdem, wie sehr jemand in besonderer Weise innerhalb der Kirche Gehorsam gelobt hat (z.B. als Priester oder Bischof), wird von ihm erwartet, dass er nicht öffentlich gegen den Inhalt einer Enzyklika Stellung bezieht. Tut er es doch, wird er eventuell – je nach Bedeutung des Themas, je nach Art der Kritik und je nachdem, was derjenige sonst noch so alles sagt oder tut – sanktioniert.
Aber alles das ändert nichts daran, dass derjenige genauso katholisch ist wie der Papst.
Nochmal: An einer Enzyklika ist nichts zu glauben. An ihr ist allenfalls etwas zu verstehen und ggfs. dem zuzustimmen oder es abzulehnen.
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#48   Tridentinus   17:34:42 | Donnerstag, 3. Juli 2008
@Marcelus
Momentan noch gehe ich sogar selbst zur Sonntagsmesse der FSSPX.
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#47   stimme der vernunft †   17:33:24 | Donnerstag, 3. Juli 2008
@Elijahu
Wie du vielleicht bemerkt hast, habe ich bisher nur vom Kondom gesprochen.
Bei der Pille kann ich die Argumentation Pauls sogar nachvollziehen (auch wenn ich anderer Ansicht bin)
Beim Kondom allerdings nicht.
Die potentielle Befruchtung mit einem Kondom zu verhindern ist im Grunde nichts anderes als die „Sünde des Onans“, der seinen Samen auf den Boden fallen liess.
Die potentielle Befruchtung dadurch zu verhindern, dass man vorsätzlich nur dann verkehrt, wenn man weiss, dass keine Befruchtung möglich ist, ist haargenau das gleiche. Und auch dadurch wird die Frau zum reinen Sexobjekt nach dem Motto „heute kannst du eh nicht schwanger werden, nun lass mich gefälligst ran“
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#46   Aleph †   17:32:12 | Donnerstag, 3. Juli 2008
stimme der vernunft
Das Thema war zu dem Zeitpunkt längstens überholt.
Die Enzyklika, wie auch immer, hat niemand mehr gejuckt.
Sie dient allerdings, wie man sieht, immer noch als wohlfeile Diskussionsgrundlage mit der sich wacker streiten lässt.
Auch das ist eine lucide Art von Anachronismus.
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#45   Marcelus   17:31:23 | Donnerstag, 3. Juli 2008
@stimme der unvernunft: In Wahrheit ist doch das Gegenteil der Fall
Ist sie aber nicht, und darum interessiert sie auch fast niemanden
Die Enzyklika ist eine der wenigen, die fast alle irgendwie kennen,
weil sie kein anderes Thema haben,
aber lieber dem Teufel und der Unvernunft folgen.
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#44   Tridentinus   17:31:22 | Donnerstag, 3. Juli 2008
@Marcelus
1. Theoretisch argumentiere ich hier strenger als Paul VI.,
2. Praktisch könnte ich beichten gehen,
3. Wenn es eine Lehrentwicklung in der postulierten Form geben kann, warum geht dann die FSSPX nicht auf Benedikts Konzept einer Hermeneutik der Kontinuität ein?
Oder begeht die FSSPX damit Ihrer Meinung nach auch eine Sünde?
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#43   Elijahu †   17:29:49 | Donnerstag, 3. Juli 2008
@stimme der vernunft
Sex zu haben ist nicht verwerflich. Sex zu haben während die Frau auf natürliche Weise nicht empfänglich ist (Temperaturmethode) ist auch nicht verwerflich.
Die natürliche Empfängnisfähigkeit zu unterbinden indem man den Hormonhaushalt der Frau manipuliert ist verwerflich.
Die potentielle Befruchtung mit einem Kondom zu verhindern ist im Grunde nichts anderes als die „Sünde des Onans“, der seinen Samen auf den Boden fallen liess.
Die Frau wird hier zum Lustbefriedigungsobjekt degradiert (oder degradiert sich selbst dazu). Dies ist mit der Würde der Frau nicht vereinbar. Hiergegen stemmt sich das kirchliche Lehramt.
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#42   Marcelus   17:29:04 | Donnerstag, 3. Juli 2008
@Tridentinus: Die FSSPX ist auch
römisch-katholisch.
Ist das eine Neuigkeit für Sie?
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