Bistum Fulda
Improvisierte Bekanntgabe?
Bei einer gestrigen Pressekonferenz im Fuldaer Generalvikariat ging es auch um die Frage, ob die jüngsten Personalrochaden in der Diözese Strafversetzungen beinhalten.
Von links nach rechts: Monsignore Steinert, Bischofsvikar Stanke, Bischof Algermissen, Domkapitular Schmidt
Von links nach rechts: Monsignore Steinert, Bischofsvikar Stanke, Bischof Algermissen, Domkapitular Schmidt
© Pressestelle Bistum Fulda
(kreuz.net, Fulda) Gestern wurden die schon seit längerem bekanntgewordenen Personalentscheidungen im Bistum Fulda während einer offenbar eilig einberufenen Pressekonferenz, bei der die Neuernannten anwesend waren, offiziell mitgeteilt.

Zuvor hatte die ‘Fuldaer Zeitung’ ebenfalls gestern die Ernennungen mit Berufung auf die Webseite ‘kreuz.net’ bekanntgegeben: Auf dieser Webseite sei bereits seit längerem über personelle Veränderungen an wichtigen Positionen im Bistum Fulda „orakelt“ worden.

Den Bericht der ‘Fuldaer Zeitung’ wollte das bischöfliche Ordinariat nach Angaben der ‘Fuldaer Zeitung’ noch vorgestern nicht kommentieren.

Dagegen bemühte sich das Portal ‘Osthessen-News’ nach der offiziellen Bekanntgabe die Sachlage so darzustellen, als ob entsprechende Gerüchte über die Neuernennungen angeblich direkt und gezielt vom bischöflichen Ordinariat gestreut worden seien.

Insider vermuten, daß geplant war, diese gravierenden Personalentscheidungen erst während der Saure-Gurken-Zeit der hessischen Sommerferien und des Urlaubs von Bischof Heinz-Josef Algermissen in Dänemark zu veröffentlichen, um sich einer kritischen Öffentlichkeit zu entziehen.

Jetzt ist es jedenfalls definitiv, daß der bisherige Personaldezernent und Bischofsvikar Gerhard Stanke (62) ab dem 15. Oktober neuer Fuldaer Generalvikar wird.

In der Vergangenheit war er von 1980 bis 2002 Regens des Priesterseminars und von 1991 bis 2004 ordentlicher Professor für Moraltheologie an der Theologischen Fakultät in Fulda.

Der bisherige Generalvikar, Prälat Peter-Martin Schmidt (48), kehrt nach einer sechsjährigen Tätigkeit als Generalvikar zurück in die Seelsorge. Er wird im Herbst neuer Dompfarrer von Fulda.

Der bisherige Dompfarrer Peter Hauser (63) tritt aus gesundheitlichen Gründen in den Ruhestand.

Während der Pressekonferenz wurde auch die Frage gestellt, ob der Abgang des Generalvikars eine Strafversetzung sei.

Prälat Schmidt verneinte: „Ich bin Priester mit Leib und Seele. Das ist meine Berufung.“ Sechs Jahren in der Verwaltung seien „genug“. Er wolle jetzt wieder in die Seelsorge.

Neuer Leiter des Personalreferates für Priester und Laien im pastoralen Dienst wird Monsignore Christof Steinert (44). Er war bislang „Beauftragter des Bistums für Personalentwicklung“ und Pfarrer im nordhessischen Witzenhausen.

Bei der Vertreibung von drei Priestern der Ordensgemeinschaft Servi Jesu et Mariae aus der Diözese Fulda spielt er eine jämmerliche Rolle.

Monsignore Steinert ist künftig für die Angestellten in der Seelsorge des Bistums Fulda verantwortlich. Das sind 354 Weltpriester, 38 Ordenspriester sowie 130 Laien.

Für die weltlichen Angestellten im kirchlichen Dienst gibt es einen eigenen Personalchef.
      
61 Lesermeinungen
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#61   adlimina   18:12:02 | Mittwoch, 9. Juli 2008
Spaltung? Scheidung der Geister!
Wenn sich der amtierende Bischof der geistlichen Substanz seines Sprengels gewiß wäre, bräuchte sein ihn überallhin begleitendes Sprachrohr nicht so aggressiv-panisch reagieren. Aber in Fulda wissen die Mächtigen genau, daß – entgegen ihrer eigenen Politik – das Gesamt des gerade eben noch funktionierenden Kirchenwesens auf den frommen Schultern traditionsgeprägter Gläubiger ruht. Die souveräne Haltung gegenüber den Pius-Brüdern hätte doch darin bestanden: „Sie können unsere geeinte Gemeinschaft nicht gefährden, also sollen sie in diesem unserem freien Lande ruhig kommen.“ Der Letzte, der das aufzufangen wußte, war der mit seinen Mitarbeitern eliminierte Ludwig Schick. Gefragt, warum das alles jetzt so geschieht, antwortet(e) der heilige Ignatius: „Damit der Wille Gottes offenbar wird.“ Eine schlimme Folge wird der Traditionalistenkirchenbau freilich haben: Eine nicht ganz kleine Zahl verwirrter Gläubiger wird bis zur Schizophrenie hin krank werden, weil sie sich angstvoll nicht zu entscheiden weiß – angstvoll nach innen, weil das Gewissen nicht mehr entscheidungsfähig scheint, angstvoll nach außen gegenüber den Drohungen des Establishments … „O Glaubensvater, sieh die Not!“
:'(
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#60   wolke68   13:49:13 | Mittwoch, 9. Juli 2008
Kirchenbau
danke für die info; warum so beleidigend „Hansel“?; ich habe mit dieser Richtung so gar nichts zu tun, eher liberal katholisch (yepp, das geht und gnibts ^-^ ) aber ich muss doch diese Mensche nicht beleidigen.
Man kann sich im Diskurs auseinandersetzen und dann muss jeder nach seinem Verantwortungsgefühl seine Entscheidung treffen und ggfls. vertreten.
Mir sind alle willkommen, die sich an Jesus Christus glauben und denen die 10 Gebote im sozialen Alltag als Richtschnur dienen. (siehe auch die Ursprungsdiskussion hier, christl. Handeln gilt „auch“ für Priester und Bischöfe und haben die nicht qua Lebensform schon „sicher“).
Was bei den innerkirchlichen Debatten immer übersehen wird ist, dass der dortige Sprachgebrauch (antiquiert und als Expertenslang geachtet) und die komplexen Voraussetzunge des Wissens in der Moderne die lieben Laien (also auch mich) nicht mehr in Ehrfurcht erstarren lassen, sondern lediglich die Reaktion hervorufen: „wenn ihr was zu sagen habt, sagt es so, dass es jeder verstehen kann“ (sonst führt ihr Selbstgespräche).
Nimmt man das als gegeben an, so lasst sie doch ihre Kirche bauen und ihre Form des christl. Glaubens leben.
So lange sie Niemanden sonst stören und bevormunden wollen.
Gelassenheit ist immer auch ein Ausdruck von Souveränität, wo sie angebracht ist wohlgemerkt.
wolke68
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#59   Suscipiat †   12:17:51 | Mittwoch, 9. Juli 2008
Ein neuer Dom in Fulda für die Pius-Hansels!
Wieso weiß das eigentlich das Pius-Hansel-hetz.net noch nicht?:
www.fuldaerzeitung.de/…fulda/art5879,634219
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#58   adlimina   17:41:20 | Dienstag, 8. Juli 2008
Windstille
Nachdem sich der Seesturm ein wenig gelegt hat, wollen wir hoffen, daß für den scheidenden Generalvikar Schmidt die Mitfeier des Weltjugendtages, zu dem er mit den Fuldaer Teilnehmern aufgebrochen ist, eine persönliche Bewahrheitung des australischen Mottos werde: die Kraft des Heiligen Geistes empfangen und so Zeugen des Auferstandenen sein – vielleicht sogar am Fuldaer Dom (von dem der Umstand ja allgemein bekannt ist: als ER von Vater und Sohn zur dort sich versammelnden Bischofskonferenz geschickt werden sollte, äußerte der Allwissende kleinlaut, den Weg nicht zu kennen, ER sei in Fulda noch nie gewesen …).
;-)
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#57   wolke68   23:26:55 | Montag, 7. Juli 2008
a.wingenfeld
ich glaube sie (und auch ich) würden die diskussion hier völlig falsch verstehen, wenn man hier – und dass dann feiger weise auch noch anonym unter einem nickname – mal so richtig über eine bischof ad personam ablästern könnte o^/ .
zumindest meine absicht ist das nicht. ich erlaube mir als kath. schäflein das verhalten, die entscheidung eines priesters und bischofs zu kritisieren. (big difference)
dies ist a) ein freies land und b) bin ich ein mündiger christ.
um mehr geht es nicht. aber mir reicht schon das.
wie gesagt, es geht nicht um mögen oder nicht, sondern um richtig oder falsch, besser machen oder schlecht gemacht.
dazu muss man nicht gleich die untergangsglocken leuten (auch wenn die mittags in fulda jetzt später läuten, wie man so hört…) und alles in bausch und bogen verdammen, ich weiß, dass liest sich in der hitze des „gefechts“ manchmal so.
mit anderen worten, ich (und andere) werden uns unsere kirche nicht durch falsches personal an der falsche stelle vermiesen lassen, allerdings werden wir auch mit unserer meinung nicht „in demut“ und „selbstdemütigung“ zurückhalten, weil es ja „genügend wirklich feinde von außen gibt“ oder was weiß ich nicht noch alles.
und das gerade die kath. kirche das spiel „ingroup-outgroup“ gut beherrscht, na ja, das wissen wir ja.
wolke68
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#56   Andreas Wingenfeld   22:57:05 | Montag, 7. Juli 2008
„Als er die vielen Menschen sah …“
@ adlimina
Das Zitat vom Bonifatiusfest enthält an sich nichts Anstößiges, doch lässt es tief(er) blicken und scheint doch etwas über den Charakter seines Urhebers zu verraten.
Außerdem kommt es nicht auf die Quantität, sondern auf die Qualität an. Ein Bischof sollte das eigentlich wissen.
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#55   adlimina   22:38:45 | Montag, 7. Juli 2008
Bischof für wen?
Dieses Zitat schätze ich überhaupt nicht.
Wie stöhnte ein denkwürdiger römischer Pontifex wolllüstig:
„Da wir nun einmal Papst geworden sind, laßt es uns genießen!“
Was möchtest Du, A.W., damit sagen?
o.O
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#54   Andreas Wingenfeld   22:34:59 | Montag, 7. Juli 2008
@ adlimina + wolke68
Zu Beginn des Gottesdienstes hatte Bischof Algermissen bei strahlendem Sonnenschein die Gläubigen und besonders den Kölner Kardinal begrüßt. Seine Freude über die auf dem Domplatz versammelten Gläubigen brachte der Oberhirte so zum Ausdruck: „Allein wegen dieses Wallfahrtstages lohnt es sich schon, Bischof von Fulda zu sein!“. Der Bischof sah in der Wallfahrt ein „wunderbares Bild von Kirche auf dem Weg“, um Eucharistie zu feiern.
Quelle: www.bistum-fulda.de/…9_Bonifatiusfest.php
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#53   wolke68   22:11:37 | Montag, 7. Juli 2008
adlimina
ja, stimmt,
beides.
wolke68 ^-^
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#52   adlimina   22:05:05 | Montag, 7. Juli 2008
Friedenspfeifenwölkchen
So unrecht haben Sie nicht auf Ihrer Wolke – nur den moralinsauren Unterton müßten Sie noch herausläutern!
;-)
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#51   wolke68   21:59:04 | Montag, 7. Juli 2008
adlimina
sehen sie mir nach, dass ich den stadtkern von horas „nicht getroffen habe“, ich war wohl zu beeindruckt von der bescheidenen architektur dieses bescheidenen gebäudes. :-D
in sachen hedwigstift sollten sie sich mal informieren, was in den kath. erziehungsheimen alles so vorgefallen ist, dabei ist nicht von ausnahmen die rede… >:)
aber schön, dass auch ein paar verdiente priester dort einen platz bekommen, ich bin ja nicht mißgünstig.
zurück zum thema: was mich an dieser pressekonferenz mit foto gestört hat: nein,man demütigt nur nicht die nr. 2 der fuldaer kirchenhierarchie, nein, man macht das öffentlich, immer noch nicht genug, man erwartet dass dieser auch noch öffentlich zu seiner demütigung applaudiert. :-@
man muss wohl zölibatär leben, um diese logik und das zugrunde liegende christliche menschenbild zu verstehen. (das war ironisch gemeint).
einfach unanständig.
irgendwann wird das bodenpersonal schon verstehen, dass sie mit iher antiquierten sprache (nie war eine tautologie so wertvoll wie heute) niemand mehr beeindrucken können, höchstens noch die, deren check am monatsende vom GV kommt, by the way, warum bezahlt man den fuldaer bischof wie den hess. Ministerpräsidenten? nein, kein sozialneid, sondern nur eine frage des leistungsbeitrages…aber das sind andere themen aus dem hintergrund.
wolke68
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#50   Marcelus   20:20:57 | Montag, 7. Juli 2008
@wolke68: Beschweren Sie sich nicht,
Sie selbst haben sich doch über den Opfergeist negativ ausgelassen.
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#49   wolke68   20:19:38 | Montag, 7. Juli 2008
marcelus
wie kommen sie darauf, dass ich entwicklungshilfe „verachte“? das gegenteil ist der fall.
der andere vergleich nimmt sie für mich aus dem kreis der ernstzunehmenden diskutanden heraus.
MFG Wolke 68
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#48   adlimina   20:00:10 | Montag, 7. Juli 2008
wolkig
Horaser „Stadtkern“ :-D …
… außerdem soll das ein Wohnheim auch für pensionierte Priester werden …
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#47   Marcelus   19:56:04 | Montag, 7. Juli 2008
@Wolke: Etwas, das Sie ja nach Ihrem Denken verachten,
ganz nach dem Muster des NS-Führers.
Auch muss ich sie warnen, ich kenne die sog. Entwicklugnshilfe in Afrika von eigener vor Ort-Erfahrung.
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#46   wolke68   19:54:24 | Montag, 7. Juli 2008
marcelus
:-@ warum so persönlich?
Ihre Beispiele kann ich gerne ergänzen um ein fuldaer Beispiel: da habe sich die Vinzentinnerinen in den Horaser Stadtkern ein 6,5 Mio Euro Altersitz für 20 Nonnen hingebaut. Alles vom opfern und helfen? Pikanterweise direkt am Gebäude des ehemaligen Hedwigstiftes, fragen sie doch mal die dortigen ehemaligen Erziehungszöglinge (schulentlassene Mädchen) wie ihnen „geholfen“ wurde, in den 1950er und 1960er Jahren…zumindest hat es für den Orden dank reichlich fließender Pfelgesätze zum Altersruhesitz de luxe gereicht…wenn es nicht so unverschämt traruig wäre könnte ich auch darüber milde lächeln.
Ob man im Zölibat leben muss um ein effizienter Sozialarbeiter zu sein verneine ich glatt.
Sie sollten nicht persönliches, heute mehr und mehr unnachgefragtes Opfertum mit sozialemOpfertum (auf andere Menschen gerichtet und nicht auf den eigenen Opferstatus) verwechseln. Wer das Leben nicht kennt, kann auch kein Lehrer des Lebens sein. o^/
Auch muss ich sie warnen, ich kenne die sog. Entwicklugnshilfe in Afrika von eigener vor Ort-Erfahrung.
:-@
Ich wäre Ihnen dankbar, wenn sie mir persönlich nichts unterstellen würden, das tue ich hier bei Anderen auch nicht. Und meine Meinung trage ich begründet vor, tuen sie das bitte schön auch. O:)
wolke68
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#45   Marcelus   18:09:02 | Montag, 7. Juli 2008
@Opferverächter „Wolke“: Ihnen kann geholfen werden, wenn Sie das persönliche Opfer von anderen
Menschen ablehnen.
Gehen Sie in ein Ghetto in den USA, wo Ihnen kein Mensch hilft,
oder ohne Geld in ein Hungerleiderland wie Nordkorea.
Wenn Sie sich nicht aufopfern, werden Sie aber auch nicht in den Himmel kommen,
abgesehen davon, daß Sie wohl selbst Sozialleistungen des Staates in Anspruch nehmen.
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#44   wolke68   18:05:58 | Montag, 7. Juli 2008
adlimina
:-)
„zöilbatär“ reduziere ich nichtauf das wort mit den drei buchstaben sondern auf den gesamt sozialen kontext der davorund dahinter(zumindest in bürgerlichen kreisen) steht. das zuvor.
„echte Berufung/reife Menschichkeit“, habe ich die abgestritten? nein. ich habe lediglich auf den doch recht hohen %-Satz unfreiwilligzölibatär Lebender hingewiesen, die genau das natürlich auch für sich proklamieren. das muss man halt genau hinschauen.
bei den kath. Laien (für die nicht das Mandat habe zu sprechen) mehren sich übrigens die stimmen, kath. priester wieder in die Gemeinschaft der in sozialen Normallebensformen Lebenden zu entlassen.
Glauben Sie, dass die die ein Leben lang zölibatär gelebt haben, dies für die nächete Generation zulassen würden?
Allzu menschlich…
Einst war diese Lebensform eine Macht- und Autoritätsressource, so einfach ist das, da hatten wir aber auch eine andere Gesellschaft.
Dann würden uns auch so Peinlichkeiten wie die Lex Schlecker in Fulda erspart bleiben.
Die Wahrnehmung der Moderne in der kath. Kirche ist wie die Aufregung den ersten Taschenrechner bekommen zu haben, dabei arbeitet der Rest der Welt schon an der 2. Generation des Internet.
Damit dass keine Bedrohung wird, sollte das Bodenpersonal seine Kommunikationspolitik schleunigst überdenken und seine Personalauswahl verbessern. Incl. der Rekrutierungspolitik. Dabei ist die Sprache noch wichtiger als das Zölibat. Das ist aber ein eigenständiges Thema (Stichwort: Postmoderne Sprachlogik).
wolke68…
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#43   adlimina   14:05:19 | Montag, 7. Juli 2008
Wer es fassen kann, der …
Sie meinen, werte Wolke, wohl eher ein Zölibat aus und in echter Berufung und reifer Menschlichkeit – und darum gelingend – als ein „(un-)freiwilliges“, das in der Gefahr steht, Kompensation und Pathologie hervorzurufen. Muß dieses Thema aber in der Fuldischen Vorgängen „latent dominierend“ sein?
o.O
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#42   wolke68   13:18:44 | Montag, 7. Juli 2008
marcelus
marcelus
so ganz verstehe ich den zusammenhang nicht, das zölibat war gar nicht so direkt mein thema, auch wenn es natürlich auch bei der sache in fulda, wie bei vielem in der kath. kirche eine „dominiernd latente rolle“ spielt. :-O
es gibt freiwilliges und unfreiwilliges zölibat. :(3 das meine ich nicht „formal“ sondern sozial. wenn ich mir die ein oder andere „gestalt“ so anschaue, so würde der (ordensl.: sie) auch zölibatär leben (müssen), wenn er sich nicht zum ÜBERWACHTEN zölibat erklärt hätte. das ist doch die crux an der kath. kirch HEUTIGER Tage: wer ist denn noch bereit zöibatär zu leben, die die wirklich soziale alternativen hätten? oder, die sowieso keine sozialen chancen hätten?
und bitte keine „rüde debatte“ um den stellenwert des zöibats, mir geht es nicht um irgendwelche instinkte, sondern um eine ganzheitliches menschsein.
ich kann diese „verzichts-leiern“, diese „leidens- und opfer-mienen“ nicht mehr sehen, christlicher glaube ist eine selbstverantwortliche, starke und aktives Geschenk und wer nicht „fahrradfahren darf bzw. zumindest offiziell nie fahrrad gefahren ist sollte nicht als fahrradfahr-lehrer auftreten oder meinen über den luftdruck im fahrradreifen regeln erlassen zu müssen“. (vorsicht: iron. metapher).
das (ungeliebte) zölibat führt eben dazu, dass die berufsbiografische sicht auf das leben „alles“ wird,
das ist der zusammenhang. und allzu menschlich.
wolke68
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#41   Marcelus   12:11:19 | Montag, 7. Juli 2008
@wolke68: Die zölibatäre Lebensweise gibt es in allen Bevölkerungsschichten,
von jung bis alt, gerade unter den Deutschen, EU- und US-Bürgern.
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#40   wolke68   12:08:52 | Montag, 7. Juli 2008
das Hinterletzte (benedikt)…
natürlich nicht werter benedikt,
domPFARRERzu werden nach dem GENERALvikar war,
da werden Träume wahr… :-D
oder was wollen sie uns mit Ihrer Ironie mitteilen? :-@
Dabei ist doch alles ganz einfach und vor allem menschlich: jeder Mensch (dazu zähle ich auch Priester, Bischöfe, Ordensleute) hat sozialePrioriäten im Leben, Relevanzen wenn man so will.
Die Spiritualität ist auch so eine soziale Priorität (jeder der etwas anders behauptet, behauptet, dass man nach einem Theologiestudium (in jedem Fall Universitätslevel?) „näher drann“ (an Gott) wäre, nun ja, das kommt auf den Einzelfall an, die Farbe der Soutane entscheidet das leider nicht in jedem Fall.
Die wichtigste soziale Konsequenz des zölibatereLebensweise(wie weit verbreitet ist die wirklich?) ist eine Art sozialer Autismusim Normalfall (wenige, erreichen wirklich die Subsitution sozialer Bedürfnisse durch Spiritualität, wenn das nicht so wäre, bräuchte die kath. Kriche für ihr „Bodenpersonal“ nicht so rigide und vor allem routinisierte Regeln, Vertrauen ist gut, Kontrolle nach wie vor wohl besser…).
Und da wird der Platz in der kirchlichen Hierachie schon mal zur Lebensaufabe, um die mit jeden Mitteln (auch wenig christlichen) gekämpft wird.
Und das muss man dann der erstaunen (kath.) Öffentlichkeit erklären. Das kann man gut oder schlecht machen, glaubhaft oder so wie jetzt in Fulda geschehen.
Sie sollten sich einaml die Besoldungsruppe eines Generalvkars und eines Pfarrers anschauen, auch des Dompfarrers…
wolk
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#39   adlimina   23:42:49 | Sonntag, 6. Juli 2008
Offenbarende Bilder
Ja, schaut euch die Bilder in den Osthessen-news an! Ein priesterlicher Freund, den ich darauf ansprach, der selber von Schmidtschen Algermissen-Erfahrungen betroffen ist, zeigte sich erschüttert ob der alle verbalen Beteuerungen übersteigenden Photos: „Ecce homo!“
:-O
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#38   Benedikt   23:35:44 | Sonntag, 6. Juli 2008
@ wolke
Obwohl es menschlich eine Katastrophe ist.
Ja genau. Überhaupt kann man sich nichts schlimmeres vorstellen als Dompfarrer in Fulda zu werden. Das ist wirklich das Hinterletzte!!!
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#37   wolke68   23:18:32 | Sonntag, 6. Juli 2008
Dummverkaufen
Ich bin zwar nicht der Sekretär von Herrn Wingenfeld :-D , erlaube mir aber als ehemaliges „fuldaer Schäfchen“ mitzuteilen, dass ich Herrn Wingenfeld nur zustimmen kann. :)3
Ich finde es eine kaum zu überbietende Frechheit (wenn es das nicht wäre, wäre es Dummheit der gleichen Kategorie) allenernstes zu versuchen das fuldaer Kirchenvolk für dumm zu verkaufen :-# . Der „Wechsel“ vom GV zum DomPfr. ist eine Degradierung, Herabstufung, öffentliche Bloßstellung etc. Niemand hätte etwas gesagt, wenn ein GV abberufen wird, regelmäßig wird man dann Bischofsvikar oder bekommt eine andere leitende Stellung.
Was da in Fulda abgelaufen ist, in anderen Worten: man hat einen Pfarrer zum Ministrant ernannt. Reimt sich sogar. Obwohl es menschlich eine Katastrophe ist. Schlechter Stil. :-@
Ich hoffe Bischof Algermissen beklagt sich nicht irgendwann darüber, dass er in Fulda nie angekommen ist, dass man ihn nicht gemocht hat etc., denn eines ist doch wohl schon klar, lange wird er nicht mehr in Fulda sein und die Tränen die dann in die Fulda fließen werden überschaubar bleiben.
Im übrigen lade ich jeden ein, sich das veröffentlichte Foto der besagten Herren einmal in aller Ruhe anzuschauen.
Niemand bestreitet die formale Zuständigkeit des Bischofs zu solchen Entscheidungen, aber auch er muss seine Entscheidungen begründen, und wie das erfolgt ist: ärmlich. wolke68 (mit den 68ern verbindet mich übrigens so gar nix) ^-^
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#36   Marcelus   22:23:35 | Sonntag, 6. Juli 2008
@Gunsenum: Wieso vertreibt ein Bischof, der angeblich in Gemeinschaft mit Rom steht,
einen päpstlich anerkannten Orden, der den Lieblingsritus Roms zelebriert?
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#35   Gunsenum   22:22:11 | Sonntag, 6. Juli 2008
INwiefern will Algermissen „für dumm verkaufen“?
@wingenfeld
Wen will Algermissen warum für dumm verkaufen? BUtter bei die Fische!
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#34   Andreas Wingenfeld   20:39:00 | Sonntag, 6. Juli 2008
Lieber adlimina,
ich kann mich des Eindrucks nicht erwehren, dass man im Fuldaer Generalvikariat bzw. im Bischofshaus die Gesetzmäßigkeiten der neuen elektronischen und digitalen Medienwelt in ihrer Tragweite noch nicht einmal ansatzweise verstanden hat. Eine Information lässt sich heutzutage eben nicht mehr so einfach unter Verschluss halten wie in Zeiten berittener Postboten. Bischof Algermissen glaubt leider immer noch, seine Diözesanen manipulieren und für dumm verkaufen zu können, „doch nichts ist verhüllt, was nicht enthüllt wird, und nichts ist verborgen, was nicht bekannt wird.“ (Mt 10,26) …
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#33   adlimina   09:01:48 | Sonntag, 6. Juli 2008
Wer ist es?
Ja, in dem ganzen Spiel bleibt für die Führungsetage freilich die umtreibende Frage:: Von wem stammen die Insiderinformationen? Nach dem Verräter wird intensiv gefahndet.
^-^
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#32   Andreas Wingenfeld   08:46:05 | Sonntag, 6. Juli 2008
@ Bernd-Jupp
Ja, lachen Sie nur, wer die Hintergründe um die Vorgänge in Fulda auch nur ansatzweise kennt, der weiß, was da gespielt wurde und weiterhin gespielt wird. Immerhin hat sich das „Fuldaer Weltblatt“, die Fuldaer Zeitung, ausdrücklich auf kreuz.net berufen und Herr Angelstein von osthessen-news immerhin indirekt. Bevor in Fulda irgendetwas bekannt gegeben werden soll, hat kreuz.net zuvor schon darüber berichtet. Das ist doch immerhin bemerkenswert.
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#31   Bernd-Jupp   00:38:30 | Sonntag, 6. Juli 2008
Jetzt glaubt nur, dass ein…
…deutscher Bischof eine Pressekonferenz einberuft, weil IHR etwas „orakelt“ habt! Ich lach mich weg… :-D :-D :-D :-D :-D :-D +net leidet ein wenig an permanenter Selbstüberschätzung!! :-! :-! :-! :-! :-]
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#30   adlimina   11:38:49 | Samstag, 5. Juli 2008
Sympathie …
… erstreckt sich in Ihrer Wertehierarchie vielleicht auch auf das Gebahren, nachdem man erfahren hatte, auf der Wunschliste für einen neuen Weihbischof zu stehen, gleich kundzutun, welchen Dienstwagen man dann zu fahren gedenke …
Alles sehr menschlich :-$ .
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#29   Gunsenum   09:04:09 | Samstag, 5. Juli 2008
@Exbochumer
Schwachkopf? Für viel eloquenter hilet ich Dich auch nicht. Dennoch beziehe ich Stellung:
1.Fakt ist, daß kreuz.net nicht weiß, warum der Herr Generalvikar Schmitt nun auf den Dompfarrersposten wechselt. Spekulationen über Dissens und Konservativismus der störend wirke sind SPEKULATION.
2.Msgr. Steinert kenne ich nicht,deshalb darf ich ihn nicht verurteilen, so wie es zu viele poster hier tun.
3. Sollte Steinert eine Rolle gespielt haben, um die SM-Patres rauszuwerfen – dann sit er mir äußerst sympathisch.
vale! et fate vobis!
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#28   Andreas Wingenfeld   07:09:14 | Samstag, 5. Juli 2008
@ LOGDBC
Warum kreuz.net GV Schmidt als liberal bezeichnet, ist mir ein Rätsel. Er ist Unterstützer der alten Messe, Mitorganisator des Forums Deutscher Katholiken und bekannt – bei Algermissen treffender berüchtigt – für seine katholischen Predigten.
Dass GV Schmidt Unterstützer der alten Messe sein soll, wäre mir abolut neu. Davon hat man in Fulda noch nicht viel mitbekommen, eher im Gegenteil. Die Geistlichen haben ja regelrecht Angst vor der alten Messe. Die meinen, die Leute, die da hingehen, hätten sie nicht mehr alle.
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#27   Gotthard   23:48:19 | Freitag, 4. Juli 2008
@Wolke68
wenn die Argumente ausgehen,
welche Argumente?
Mit Argumenten wurde doch in diesem Thema noch nie gearbeitet!
Ist „Rotarier“ ein Argument?
Ist „Karriere-Knick“ ein Argument?
Sind 4 Wochen Vorlaufzeit ein Argument für Improvisation?
Die Hexer-Jagd auf Fulda ist bisher von keinerlei Argumenten begleitet gewesen …
die seit Dybas Tod heimatlos gewordenen rechtsaußen Katholiken haben ein gesundes Feindbild entwickelt, das nur durch eine regelmäßige alte Sonntags-Messe im Fuldaer Dom geheilt werden kann.
Ich werde mich also weiterhin amüsieren können!
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#26   wolke68   23:19:31 | Freitag, 4. Juli 2008
Ach Gotthard
o^/
wenn die Argumente ausgehen, den Vorwurf „Spekulation“ aus dem Keller holen und sich selbst indirekt als im Besitz des „wirklichen Wissens“ darstellen und die Anderen auf den Stammtisch verbannen.
Die Zeiten des Hofhaltens und der Geheimkämmererei sind vorbei. Informationen sind nicht mehr kontrollierbar, selbst für die kath. Kirche nicht.
Und ehrlich: als Katholik grauts mir schon jetzt :-! was da noch alles ans Tageslicht kommen wird. Und da muss man gerade kein Skandalsucher sein oder sich über das finden derselben freuen können. Im Gegenteil.
Und selbst „meinen lieben Fuldaer“ werden irgendwann verstehen, dass ein violettes Zing. noch gar nichts, wirklich gar nichts, über die es tragende Persönlichkeit aussagt, die es trägt.
Wie gesagt, noch nie war ein Prälaten-Titel so billig wie heute.
Und letztlich ist es ganz einfach: den Herrschaften die finanzielle Unabhängigkeit(en) nehmen. Dann nehmen sie ihre „Schäfchen „auch wieder ernst. ^-^
Redaktion benachrichtigen
#25   Gotthard   23:02:52 | Freitag, 4. Juli 2008
alle sitzen auf der Tribüne
dieses Thema macht mir besonders viel Spass zu lesen. Es ist wie bei der verflossenen UEFA EM 2008: die besten Trainer sitzen auf der Tribüne – und jede Mannschaft hat davon sehr viele.
Es ist einfach herrlich zu lesen, was hier alles fantasiert wird, wie toll beurteilt wird von alleswissenden Insidern, welch logischen Schlussfolgerungen aus völlig aus der Luft gegriffenen Behauptungen gezogen werden … wie gesagt: die besten Trainer sitzen auf der Tribüne oder am Stammtisch!
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#24   LOGDBC   22:53:08 | Freitag, 4. Juli 2008
Dunst von Fulda
Es ist unglaublich, was zur Zeit in Fulda geschieht.
GV Schmidt hatte schon seit langem die Neider der anderen erregt. Es war nur noch eine Frage der Zeit, bis Algermissen seinen linksgerichteten Dutzfreund Schmidts Rang heben und ihn mundtot machen würde.
Warum kreuz.net GV Schmidt als liberal bezeichnet, ist mir ein Rätsel. Er ist Unterstützer der alten Messe, Mitorganisator des Forums Deutscher Katholiken und bekannt – bei Algermissen treffender berüchtigt – für seine katholischen Predigten. Besonders auf Grund seiner erfolgreichen Jugendarbeit – mit unglaublich vielen Berufungen – ist er vielen Liberalen ein Dorn im Auge.
Man könnte sich zu vielen Internas äußern, die einen Einblick in den tiefen Dunst um Algermissen gäben.
Jeder denke sich jedoch bitte seinen Rest.
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#23   möchtegern-kathole   21:05:27 | Freitag, 4. Juli 2008
Der Schmidt …
… soll froh sein, dass er was anderes machen darf. Wenn er alle Ungerechtigkeit – so es eine ist – annimmt, wenn er den Hl. Geist bittet, ihm eine sinnvolle neue Aufgabe zu geben, dann wird dieser das in allergrößter Freude machen. Die neue Aufgabe wird größer sein als die alte. Die Beschwernisse auch, aber das ist nun mal so, auf der Welt.
Beispielsweise könnte er, wenn er nur will, im Dom die alte Messe einführen. Laut MP darf ihm das der Bischof wohl nicht so ganz verbieten. Auch in der Ökumene kann er sich engagieren, z.B. mit den Pius-Brüdern. In Frage käme ein gemeinsames „Abendmahl“ (genaugenommen die „Messe“), oder wechselseitige Einladungen zu Predigten.
Ein weites Feld, zu dem der Liebe Gott seine Arbeiter bestellt.
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#22   adlimina   19:35:44 | Freitag, 4. Juli 2008
Gewicht
Das ist wohl die entscheidende Diagnose: „Light“ versus „Gewicht“. Aber Hauptsache die Stimmung stimmt. Mit Schick wurden auch andere in die Wüste geschickt, man wird sehen, wen es jetzt noch alles trifft. Sicher gibt es demnächst auch einen neuen Seelsorgeamtsleiter. Wie ist das alles wieder zu erden (meint: mit der nötigen Schwerkraft und Bodenhaftung zu versehen)?
Veni Creator Spiritus! o.O
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#21   wolke68   18:54:23 | Freitag, 4. Juli 2008
schizophren?
tja, so ist das, wenn man die bodenhaftung verlieren darf, da ist auch mal mit einem bischofsamt ganz schnell mit psychologische kompetenz verbunden, schade nur, dass diese „beeindruckende vokabel“ hier völlig fehl am platz war. :-D ; nur weil einer mal vor ein paar jahrzehnten „a weng“ theologie studiert hat…
Was ist schlimmer als Nichtbildung?, richtig: Ungebildete, die sich für gebildet halten, das reicht selbst zur Halbbildung nicht mehr.
Und die Rolle eines GV’s sieht das Kirchenrecht übrigens sehr viel „schwergewichtiger“ als das, was da gerade in Fulda fabriziert wurde: GVlight. Ein GV handelt im Normalfall mit EIGENER Vollmacht (die ihm zuvor durch den Ortsbischof erteilt wurde, Stichwort: Alter Ego)
Auf alle Fälle werden sich alles Schizophrenen, die in den Anstalten des Bistums Fulda leben, über dieses Zitat besonders gefreut haben.
wolke68
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#20   adlimina   17:48:53 | Freitag, 4. Juli 2008
Heroischer Schein
Ja, es soll sich jetzt endlich die Wohlfühlstimmung einstellen, indem alle auf einer Wellenlänge funken. Zwar waren beide, Bischof und Noch-Generalvikar um Contenance bemüht, aber der Bischof hat die Dinge dann doch klar benannt, wenn er hervorhebt, es sei schizophren, wenn ein Generalvikar die Leitlinien seines Bischofs nicht teile, verinnerliche und fördere. Nachdem in Fulda immer weiter auf menschliche Verletzung gebaut wird – insbesondere seit der Bischofswahl von 2001 – mit dem Krankheitsherd im Domkapitel, kann kaum, egal welche Rochaden geschoben und Purzelbäume geschlagen werden, etwas Heiles wachsen. Hoffentlich kapiert’s der neue Nuntius! Hoffentlich bleiben die Gläubigen an der Basis klar! Hoffentlich …
:-P
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#19   Andreas Wingenfeld   17:42:33 | Freitag, 4. Juli 2008
@ Gotthard und Aleph
Wenn der neue Personalchef der Diözese Fulda Interkommunion betreibt, dann ist das ein eindeutiger Verstoß gegen die kirchliche Ordnung. Der mündige Laie hat ebenso wie der Diözesanpriester das Recht, darüber informiert zu werden. Durch die kurzfristige Bekanntgabe in der Ferienzeit sollte wohl eine öffentliche Diskussion unterbunden werden. Der Bischof will die Gläubigen für dumm verkaufen. Er hat zwar gegnwärtig noch die Macht in Fulda, aber keine Autorität. Das wird nicht gut enden.
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#18   Gotthard   17:36:44 | Freitag, 4. Juli 2008
@Andreas Wingenfeld
Und warum werden die Gläubigen nicht über die wahre Gesinnung derer aufgeklärt, die man ihnen als Funktionäre vorsetzt?
Wie beschreibst Du diese angebliche wahre Gesinnung?
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#17   Aleph †   17:29:24 | Freitag, 4. Juli 2008
Andreas Wingenfeld
Was sollte der von Ihnen befürwortete Aufschrei ganz konkret im Hier und Jetzt bewirken…?
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#16   Andreas Wingenfeld   17:19:25 | Freitag, 4. Juli 2008
@ wahrerGlaube
Steinert ist bekannt dafür, dass er sehr gerne Ökumene spielt!!
Wenn das stimmt, das Steinert als Pfarrer von Witzenhausen regelmäßig Interkommunion betrieben hat, dann ist das ein dicker Hund! Das dürfte seinem Duz-Freund heinz Josef auch nicht entgangensein. Das ist ein unglaublicher Vorgang! Anstatt dass Steinert suspendiert wird, macht ihn Algermissen zum Personalchef! Wo bleibt der Aufschrei?
Und warum muss ausgerechnet der Stanke neuer Generalvikar werden? Als ob es für diese Aufgabe keinen geeigneteren Kandidaten gegeben hätte.
Und was soll überhaupt diese komische Geheimniskrämerei? Warum wird diese schwerwiegende Personalentscheidung erst jetzt und so kurzfristig bekanntgegeben? Bis zum 1. August sind es gerade mal vier Wochen. Immerhin hatte kreuz.net bereits am 25. Juni über diesen Sachverhalt berichtet.
Und warum werden die Gläubigen nicht über die wahre Gesinnung derer aufgeklärt, die man ihnen als Funktionäre vorsetzt?
Wo bleibt der Aufschrei?
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#15   Brandenburgis   14:52:42 | Freitag, 4. Juli 2008
Leider, wei ich bereits
vielfach ausführte und belegte, steckt Benedetto mit denen unter einer Decke.
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#14   bonifatius   14:50:44 | Freitag, 4. Juli 2008
@WahrerGlaube, wenn ihr…
Posting der Wahrheit entspricht, dann müßte Algermissen von seiner Biaschofsfunktion wegen mangelnder Führungsfunktion (mangelnden Glaubens) vom Papst suspendiert werden.
Übrigens: Wenn ein Drittel der Seelsorger Laien sind, erhebt sich die Frage, ob man nicht gleich auf Laienseelsorger umsteigt.
Die logische Folge wäre, daß der Ökumenismus aus der Sicht vieler „fortschrittlicher“ und mit der Zeit gehender Zeitgeistkatholen am Ziel wäre.
Eine Vereinigung von über 60% der deutschen Katholen mit den Protestanten gebe den Evangelischen sicher ein vorübergehendes Aufbäumen, der veröffentlichten Meinung ein Hurrageschrei und der „Minderheit“ Restkatholiken endlich wieder Sammlung und Besinnung auf dem Weg zu Gott durch Jesus Christus.
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#13   Gotthard   14:13:37 | Freitag, 4. Juli 2008
@wahrerglaube
während der Wandlung stand er dann auch in der nähe des Altars. Nach der Wandlung reichte unser Pfarrer Steinert dem ev. Pastor die Eucharistie, welche dieser gleich zu sich nahm, das Blut Christi lehnte der ev. Pastor aber ab“.
entweder kennst Du Dich nicht in der Liturgie aus – oder Dein vermeintlicher Informant …
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#12   wahrerGlaube   14:07:03 | Freitag, 4. Juli 2008
Improvisiert und eilig?
Seit Wochen stand der Termin „03. Juli“ für die bekanntgabe der Stellenumbesetzungen schon fest!
Also da war nichts improvisiert und auch nichts eilig!
Es ist interessant das Foto anzuschauen, bis auf Msgr. P-M. Schmidt, sind alle der abgebildeten Priester, Mitglieder des Rotarier-Clubs.
Der noch amtierende GV Schmidt, sagte zwar, wie man nachlesen konnte, dass er wieder in die Seelsorge zurückmöchte. Dies mag zum Teil ja stimmen, aber er geht NICHT freiwillig!
Algermissen wollte mit aller Gewalt Msgr Steinert, der schon seit vielen Jahren sein Duz-Freund ist, in das GV einschleusen, da musste halt einer abgesägt werden!
Unter den Rotariern versteht man sich halt :-)
Msgr. Steinert ist bereits seit über 5 Jahren stolzes Mitglied des Rotarier-Clubs
Ein Teil der Witzenhausener Bevölkerung(ehemalige Pfarrei von Steinert) begrüsst diese Entscheidung! Nicht etwa weil Msgr Steinert „aufgestiegen“ ist, sondern weil er aus ihrer Pfarrei weg ist!
Steinert ist bekannt dafür, dass er sehr gerne Ökumene spielt!!
Ehemalige Pfarreimitglieder berichten, dass: (ZITAT) „bei einer sonntäglichen Eucharistiefeier predigte der ev. Pastor B., während der Wandlung stand er dann auch in der nähe des Altars. Nach der Wandlung reichte unser Pfarrer Steinert dem ev. Pastor die Eucharistie, welche dieser gleich zu sich nahm, das Blut Christi lehnte der ev. Pastor aber ab“.
DANKE Bischof Algermissen!! Mit dir geht die Kirche zugrunde!!
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#11   Elijahu †   13:51:32 | Freitag, 4. Juli 2008
Tja so ist das heute
Es ist in der Kirche wie auch in der Politik: es geht nur noch um Karriere, Postenjägerei, Selbstprofilierung, auf der Strecke bleibt die Glaubwürdigkeit, leere Kirchen sind da vorprogrammiert
Persönliche Heiligkeit wird man bei solchen Menschen umsonst suchen. Ein Priester des Bistums Münster sagte mir mal bei einem gemeinsamen Abendessen unter vier Augen, in Wirklichkeit ginge es doch nur um Macht. In seinen Augen sah man dabei den Teufel blitzen.
Habe auch schon Priester erlebt, die komplett zusammebrachen als sie einmal konkret mit dem Wirken Gottes (aka „Wunder“) konfrontiert wurden. Das Amt mag man achten müssen, den Menschen im Amt darf man aber getrost verachten.
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#10   wolke68   13:26:20 | Freitag, 4. Juli 2008
Management
Zitat von Hr. Bischof Algermissen: „Es ist ganz gleich, welchen Dienst man als Priester tut, es geht nicht um Macht.“
Genau, deshalb hat die kath. Kirche in Deutschland auch das Arbeitsrecht, das sie hat. Und selbst Laien wie ich mit etwas im anderen Sinne laienhafter Kenntnis des Kirchenrechts stelle meinen „Max Weber“ auch gleich wieder in den Keller.
Die Selbstimmunisierung der Kirchenspritze(n) feiert weiter munter Feste.
Unsicherheit und Unwohlsein manifestiert sich auch in nicht vorhandenem Vertrauen: Fulda ist kein allzu großes Bistum (und wird immer „kleiner“), aber wozu braucht es eigentlich einen Generalvikar, wenn es zig Bischofsvikare und dazu noch „Beauftragte etc.“ gibt. Ich sag hier lieber mal nicht, was ein Generalvikar vom hess. Steuerzahler zu erwarten hat. Wem oder was nützt ein GV der nicht wirklich etwas zu entscheiden hat.
Wenn man sich schon so offen des Managements-Vokabulars bedient und auch mit der Website den Eindruck vermittelt, hier herrscht „modernes Management“ vor, dann kann man sich nicht nur die Rosinen herauspicken; vor allem solange die „Hauptversammlung“, den „Vorstand“ bezahlt und man sich selbst der eigene „Aufsichtsrat“ sein kann.
In der Managementlehre (Organisationslehre) gibt es ein Prinzip: man wird so lange befördert bis man auf die Stelle kommt, die einem unwiderruflich überfordert…
wolke68
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#9   Brandenburgis   13:23:49 | Freitag, 4. Juli 2008
Wenn ich Zollitsch
für krank halte, versuche ich ihn zu entschuldigen, z.B. indem ich mich verständnisvoll mit seiner Vita beschäftige. Die Alternative wäre ja wohl, ihn als abgefeimten Schwerverbrecher zu qualifizieren.
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#8   matt2 †   13:07:22 | Freitag, 4. Juli 2008
ich glaube Bochumer und Brandenburgis sind Zimmergenossen…
Ich kann kaum Unterschiede in der Art ihres Auftretens erkennen. Wahrscheinlich haben sie ein Poster bei sich hängen „Tradi-Proleten aller Länder vereint euch“ oder so :-D
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#7   Gotthard   12:55:13 | Freitag, 4. Juli 2008
@exbochumer
dann gebührt Dir aber auch das Prädikat „Schwachkopf“ … eine konkrete Stellungnahme von Dir habe ich nicht gelesen.
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#6   ExBochumer †   11:58:36 | Freitag, 4. Juli 2008
Gunsenum wirkt als Schwachkopf.
Er ist nicht in der Lage, direkt Stellung zu beziehen und schlägt mich Phrasen um sich.
Nun ja – er ist ein Schwachkopf, wenn er nicht einmal konkret Stellung beziehen kann.
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#5   Gunsenum   11:55:52 | Freitag, 4. Juli 2008
Sie wirken schizophren!
Ständig fordern sie heir doch, daß sich Priester zuerst um die Verkündigung und die Sakramente zu kümmern haben. tut dies nun der Generalvikar von Fulda – so ist es Ihnen nicht recht.
was wollen sie eigentlich? Daueropposition um der Opposition Willen?
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#4   ExBochumer †   11:45:01 | Freitag, 4. Juli 2008
Der Fisch stinkt vom Kopfe her.
Mehr kann man zu Fulda nicht mehr sagen.
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#3   Gotthard   11:26:18 | Freitag, 4. Juli 2008
Strafversetzung
Was sind das für jämmerliche Vorstellungen, wenn ein Generalvikar nach 6 Jahren wieder in die Pfarrarbeit wechselt, von Strafversetzung auch nur zu faseln.
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#2   Jobärens Kondomy   11:06:04 | Freitag, 4. Juli 2008
Läuft doch alles nach Plan
und wie normal denkende Menschen es sich wünschen:
und das wünscht sich als sebständig und normal denkender Katholik auch:
Jobärens Kondomy
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#1   ExBochumer †   11:00:19 | Freitag, 4. Juli 2008
Improvisiert?
Nicht doch.
Auch Rotarier sind zur „Geheimhaltung“ verpflichtet.
Und in Fulda rumort es schon seit einiger Zeit.
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