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Benedikt XVI. empfängt Frau Betancourt + Ein Modernist weniger + Abfall-Priester nicht offen für den Dialog + Schrecklicher Eingriff + Teures Leben
Benedikt XVI. empfängt Frau BetancourtVatikan. Papst Benedikt XVI. wird die kolumbianische Politikerin Ingrid Betancourt, die aus einer sechsjährigen Geiselhaft befreit wurde, in Audienz empfangen. Das gab der Sprecher des vatikanischen Pressesaales, Pater Federico Lombardi, am Freitag bekannt: „Der verständliche und edle Wunsch von Frau Betancourt, vom Papst empfangen zu werden, wird sich realisieren lassen.“ Einen konkreten Termin gibt es noch nicht. Die Politikerin sprach davon, den Papst nächste Woche zu treffen. Sie ist geschieden und wiederverheiratet.

Frankreich. Bischof Jacques Faivre von Le Mans (73) ist zurückgetreten. Die Stadt Le Mans befindet sich 210 Kilometer südwestlich von Paris. Schon vor einigen Monaten hat der Bischof seinen Rücktritt aus gesundheitlichen Gründen angekündigt. Mons. Faivre stammt aus der Erzdiözese Lyon und war dort Weihbischof. Gegenwärtig sind in Frankreich die Diözesen Basse-Terre, Chambéry, Le Mans, Limoges und Pamiers vakant. In zwei weiteren Diözesen – Bayonne und dem ukrainischen Exarchat – haben die Bischöfe das 75. Lebensjahr überschritten.
Abfall-Priester nicht offen für den Dialog
Schweiz. Der Bischof von Basel, Mons. Kurt Koch, wollte den abgefallenen Priester Franz Sabo zu einem „entscheidungsoffenen“ Gespräch empfangen. Er bot Sabo drei Termine und das Beisein einer Vertrauensperson seiner Wahl an. Doch Sabo lehnte die Gesprächstermine über seinen Anwalt ab. Das Bistum hielt die Sache geheim, um medialen Druck zu vermeiden. Durch Indiskretionen gelangten Inhalte der persönlichen Briefe trotzdem an die Medien. Um weitere Gerüchte zu vermeiden, veröffentlichte das Bistum daraufhin die Korrispondenz. Mons. Koch erwartet Sabo zu einem vierten Termin am 7. Juli, der als „Dienstgespräch“ qualifiziert wird. Doch der abgefallene Priester betrachtet den Bischof nicht als seinen „Vorgesetzten“ und will nicht erscheinen.
Schrecklicher Eingriff
Australien. Die Regierung des australischen Bundesstaates New South Wales will Proteste während des Weltjugendtags kontrollieren. Transparente, Flugblätter und T-Shirts mit Slogans müssen vor Demonstrationen polizeilich genehmigt werden. Bei Zuwiderhandlung drohen umgerechnet 3.300 Euro Geldstrafe. Kritik an der Regelung übte ausgerechnet der Jesuitenpater Fran Brennan. Der Jesuit ist Anwalt für Menschenrechte und lehrt an der ‘Australischen katholsichen Universität’ von Sydney. Er wittert einen „schrecklicher Eingriff in die Bürgerrechte“.
Teures Leben
Polen. Am Freitag verurteilte ein Gericht in der ostpolnischen Stadt Bialystok ein Krankenhaus in der Nachbarstadt Lomza zu 30.000 Euro Schadensatz, weil es Eltern einen Früherkennungstest zur Ausforschung einer Behinderung bei ihrem damals noch ungeborenen Mädchen verweigert hatte. Das berichtete die polnische Nachrichtenagentur ‘PAP’. Das Kind ist heute achteinhalb Jahre alt. Die Eltern gaben an, daß sie das Mädchen bei einer festgestellten Behinderung abgetrieben hätten. Als sie den Test in einem anderen Spital durchführen ließen, war es für eine bei Behinderten erlaubten Abtreibung schon zu spät.
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Dienstag, 8. Juli 2008 01:08
sexychrist: natürlich
Dass Madame Betancourt erklärt, der Glaube habe ihr geholfen die Zeit in der Gefangenschaft zu überstehen,
ist natürlich unwichtig, im Gegensatz dazu, dass sie geschieden und wiederverheiratet ist!
Was könnte auch daran bedeutend sein, dass ein Mensch Gott in so großem Maße vertraut, dass er zuversichtlich ist, mit ihm an seiner Seite sogar größte Torturen zu überstehen.
Was könnte auch daran bedeutend sein, dass ein Mensch Gott in so großem Maße vertraut, dass er zuversichtlich ist, mit ihm an seiner Seite sogar größte Torturen zu überstehen.
Sonntag, 6. Juli 2008 18:06
Aleph: möchtegern-kathole
Üblicherweise ist das ein wesentlicher Mechanismus moderner Machtausübung, die Macht, die man haben
will, für Geld zu kaufen. Wenn man die Macht dann hat, holt man sich das Geld zurück.
Ich bin überzeugt, dass es sich bei diesen Vorgängen nicht nur um einen Mechanismus moderner Machtbesessenheit handelt.
Das gab es in früheren Jahrhunderten auch schon in solchen Reinkulturen. Auch die Päpste sollen von diesem Mechanismus nicht so knapp profitiert haben.
Bestimmt ist das aber auch nur eine schlimme Behauptung von wirklich bösen Menschen…!
Ich bin überzeugt, dass es sich bei diesen Vorgängen nicht nur um einen Mechanismus moderner Machtbesessenheit handelt.
Das gab es in früheren Jahrhunderten auch schon in solchen Reinkulturen. Auch die Päpste sollen von diesem Mechanismus nicht so knapp profitiert haben.
Bestimmt ist das aber auch nur eine schlimme Behauptung von wirklich bösen Menschen…!
Sonntag, 6. Juli 2008 15:25
Brandenburgis: @Weißer Ritter
Na, warten Sie mal ab. Diese Richter haben auch manchmal ein feines Näschen und riechen es, wenn der Wind sich dreht, und das tut er derzeit doch sehr spürbar.
Sonntag, 6. Juli 2008 15:15
Weißer Ritter: Keine Sorge, Herr Stöhr
Die Verfassungsrichter werden schon noch das tun, was die Politiker wollen. Sie, die Richter, sind eh
eine Hure der Politik, denn ohne diese wären sie nicht zu dem Posten gekommen.
Übrigens – das hat jetzt nichts mit Ihnen zu tun – wundert es mich, warum die Medien Köhler loben. Der hat ja nun wirklich nichts damit zu tun.
Loben muß man Herrn Schachtschneider und Herrn Gauweiler, denn diese haben den Stein ins Rollen gebracht.
Wo ist da der mediale Applaus?
Übrigens – das hat jetzt nichts mit Ihnen zu tun – wundert es mich, warum die Medien Köhler loben. Der hat ja nun wirklich nichts damit zu tun.
Loben muß man Herrn Schachtschneider und Herrn Gauweiler, denn diese haben den Stein ins Rollen gebracht.
Wo ist da der mediale Applaus?
Sonntag, 6. Juli 2008 00:05
möchtegern-kathole: @Aleph
Schön, dass wir mal die selbe Meinung haben.
Wenn die Iren sich die nationale Hohheit nicht für Geld abkaufen lassen, dann muss man ihnen gratulieren. Mittelfristig würden die Transferleistungen der EU ohnehin ausbleiben, wenn es Merkel, Sarkozy usw,. nicht mehr nützt. Üblicherweise ist das ein wesentlicher Mechanismus moderner Machtausübung, die Macht, die man haben will, für Geld zu kaufen. Wenn man die Macht dann hat, holt man sich das Geld zurück.
Wohl dem, der nicht käuflich ist.
Wenn die Iren sich die nationale Hohheit nicht für Geld abkaufen lassen, dann muss man ihnen gratulieren. Mittelfristig würden die Transferleistungen der EU ohnehin ausbleiben, wenn es Merkel, Sarkozy usw,. nicht mehr nützt. Üblicherweise ist das ein wesentlicher Mechanismus moderner Machtausübung, die Macht, die man haben will, für Geld zu kaufen. Wenn man die Macht dann hat, holt man sich das Geld zurück.
Wohl dem, der nicht käuflich ist.
Samstag, 5. Juli 2008 19:21
Papajewski: Bétancourt? Da hab’ ich was für Sie:
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