Vatikan. Papst Benedikt XVI. gewährt zum Weltjugendtag in Australien einen
vollkommenen Ablaß. Das gab die Apostolische Pönitentiarie am Samstag bekannt. Die Pilger, die an den
Veranstaltungen zum Weltjugendtag und an der Abschlußmesse teilnehmen, können den Ablaß unter den üblichen
Bedingungen gewinnen.
Fürsprecher
Vatikan. Am Donnerstag anerkannte Papst Benedikt XVI. fünf Wunder,
ein Martyrium und sieben heroische Tugendgrade. Eines der Wunder approbierte der Papst auf die Fürsprache
des Seligen Pater Damian de Veuster († 1889), der unter Leprakranken auf Hawaii wirkte, ein weiteres auf
die Fürsprache des Gründers der Olivetaner-Benediktiner, des Seligen Bernardo Tolome († 1348). Den Tugendgrad
anerkannte der Heilige Vater unter anderem bei den Eltern der Heiligen Theresia von Lisieux, Louis und
Zélie Martin, bei dem deutschen Augustinerpater Pius Keller († 1904) und bei der österreichischen Ordensgründerin
Schwester Barbara Maria Maix († 1873).
Beicht-Schwindler im Petersdom
Vatikan. Ein falscher Priester
hat versucht, im Petersdom Beichten zu hören. Das berichtete die Vatikanzeitung ‘Osservatore Romano’.
Der Mann trug Priesterkleidung, sei aber an seinem Verhalten erkannt worden, nachdem er einen Beichtstuhl
betreten hatten. Eine Anfrage bei der italienischen Polizei ergab, daß der Betrüger dieselbe Masche
schon „vor einer Weile“ in einer anderen Kirche versucht hatte.
Das Ende eines Priesterlebens
Brasilien.
Zwei Monate nach dem mißglückten Rekordflugversuch des leichtsinnigen brasilianischen Priesters Adelir
Antonio de Carli ist seine Leiche vermutlich gefunden worden. Die Identität des Toten, der rund hundert
Kilometer vor der brasilianischen Atlantikküste trieb, wird noch mit einer DNA-Analyse geklärt – sagte
ein Polizeisprecher am Freitag.
Benedikt XVI. soll alt zelebrieren
Deutschland. Der emeritierte Münchener
Philosoph Robert Spaemann sieht in der Alten Messe einen „neuen Reichtum“ für die Kirche. Das sagte er
am Freitag vor der Nachrichtenagentur ‘KNA’. Der Philosoph möchte, daß einer der deutschen Bischöfe
eine öffentliche Alte Messe liest: „Ich wünschte mir am Ende, daß Benedikt XVI. es auch als Papst einmal
tut.“
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52 Lesermeinungen
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@Spottgay Lieber Spotti, Schlagen Sie doch bitte mal in Ihrem Grammatikbuch unter „Positiv/Komparativ“
nach. Dort werden Sie einige wertvolle Hinweise zur Verwendung der Wörter „wie“ und „als“ finden.
vollkommen lächerlich Natürlich reicht es nicht, wenn der Mensch sich im Inneren zu Gott bekennt und
ihn um Vergebung der Sünden bittet, der große Gönner Benedetto erweist sich dem gemeinen Volk so gnädig
und erlässt ihm die Sünden.
@JMX: Wissen etwa Sie so genau was Realität ist? in einem gebe ich Ihnen recht. Philosophie – nämlich
eine solche, die wirklich ihres Namens würdig ist und nicht bloß eine Anbiederung an die Naturwissenschaft
darstellt, wie es unter dem Deckmantel der Philosophie auch des öfteren vorkam – geht es nicht um physikalische
Experimente, obgleich ihr Denken auch darauf Bezug nehmen mag. In erster Linie geht es der Philosophie
um den Menschen als geistig-seelisch- denkendes Wesen in der Welt und die Vorausetzung seines Erkennens.
Das Denken der Philosophie ist also gewissermaßen abgehoben von der Materie, deswegen aber keineswegs
irreal. Der Mensch ist ja derjenige der forscht, der den Dingen auf den Grund geht um seiner selbst willen,
der versucht sich Realität anzueignen und somit sein Bewußtsein zu erweitern. Diese Erkenntnis ist also
wesentlich eine des Menschen, mit einem Wort: Selbsterkenntnis. So, wie der Mensch die Dinge im Denken
auffasst, so, wie sein Verstand sie affiziert, so sind sie auch ursprünglich und wesentlich ein Produkt,
bzw. ein Hervorgang des Bewußtseins von dem der Mensch als Wesen zeugt. Man kann Begriffe wie Geist und
Seele nicht naturwissenschaftlich behandeln, ebensowenig kann man sie aber wegrationalisieren, weil es
etwa keine physikalischen Tatsachen sind. Dennoch sind es Realitäten, weil ohne ihre Voraussetung der
denkende und erkenntnisfähige Mensch nicht erklärbar ist.
Dann möchte ich mal wissen, wie philosophische Thesen an der Wirklichkeit gemessen werden. Das geht nämlich
eigentlich nicht. Philosophie funktioniert nur über Gedankenspiele, man kann keine philosophische These
nur aus der Philosophie heraus beweisen.
@JMX: Das behaupten Sie so Mit der Wirklichkeit hat das erstmal nichts zu tun, beide bieten nicht die
Möglichkeit, wirklich etwas über die Realität herauszufinden. Das ist Ihre persönliche Definition,
die nicht dem Anspruch der Philosophie gerecht wird. Und die „Theologie“ ist nicht für jeder Form eine
Untergruppe der Philosophie, sondern kann auch eigenständig sein.
marcelus Philosophie ist Philosophie und nicht nur ein Name, sondern auch eine Wirklichkeit. Philosophie
ist eine Geisteswissenschaft, mit der Untergruppe der Theologie. Mit der Wirklichkeit hat das erstmal
nichts zu tun, beide bieten nicht die Möglichkeit, wirklich etwas über die Realität herauszufinden.
Ablaß zum Weltjugendtag Zu hinterfragen ist, ob der Ablaß zum Weltjugendtag wirklich die reinigenden
und schuldentlassenden Kräfte besitzt, die für einen Ablaß unerläßlich sind, dass er begehrt wird
und Absatz findet. Da hat man es in Augsburg doch deutlich um vieles besser, denn da gibt es einen Hochablaß,
der soll sogar für Körper, Geist und Seele im Hier und Jetzt ganz hervorragende Dienste leisten …
Marcelus Das ist doch bekannt. Und das Papsttum hat auch keine der Einnahmemöglichkeiten geflissentlich
übersehen oder während der Fastenzeit 40 Tage darauf verzichtet, auf die Einnahmen natürlich, sondern
immer ganz schön wacker hingelangt…
Der Sündenbusse ein materielles Signum im Form von Geldbussen zu geben ist doch ein gutes äusserliches
Zeichen von Bußfertigkeit. Wer geizig ist wird arm, wer spendet wird reich. Das beste Mitel zum Reichtum
ist die Abgabe eines Zehntels des Einkommens für die Sache Gottes. Das klappt nach metaphysischen Rädchen
wie am Schnürchen
Marcelus Der einträgliche Ablasshandel ist allerdings erst verboten worden, als genügend Geld für den
Neubau der Peterskirche im Klingelbeutel war. Vielleicht auch ein paar Jährchen später und die paar
Kreuzerchen mehr hat man dann für die immensen Kosten der Innenausstattung aufgewendet. Schweren Herzens
natürlich. Weil das schöne Geld dann plötzlich futsch war und der Ablasshandel zwischenzeitlich auch
aus eigenem bußfertigem Betreiben als illegal erklärt worden war. Also geht es, wer am Aste säbelt,
auf dem er so bequem sitzen konnte…!
@timpressum: Das ändert trotzdem alles nichts daran, daß üble Nachrede eine schwere Sünde ist, und
schwere Sünden gewöhnlich nur durch das Bußsakrament der hl. Kirche vergeben werden können.
Die Thesen Luthers zum Ablaß sind weitgehend akzeptabel. Er wendet sich hier tatsächlich gegen Auswüchse
und gegen theologische Fehldeutungen. Leider stig ihm der große Erfolg dieser Thesen derartig zu Kopf,
daß er zu spinnen anfing.
Ablässe zu verkaufen, wurde von der Kirche als illegitim verboten. Im übrigen ersetzt ein Ablaß als
Nachlaß der Strafen nicht die grundsätzliche Vergebung durch Christus. Schuldhafte Nichtkatholiken und
jene, die im Stand der Todsünde von Gott in der Sterbestunde abberufen werden, gehen auch so ewig verloren:
Und ewig in der Hölle ist das schrecklichste mögliche Schicksal der ganzen Schöpfung! Würde Gott diese
bedauernswerten Kreaturen doch vernichten, anstatt diese ewig ihren Qualen zu überlassen!
@ Marcelus 21. Daher meint der Papst mit dem vollkommenen Erlaß aller Strafen nicht einfach den Erlaß
sämtlicher Strafen, sondern nur derjenigen, die er selbst auferlegt hat. 22. Deshalb irren jene Ablaßprediger,
die sagen, daß durch die Ablässe des Papstes der Mensch von jeder Strafe frei und los werde. 23. Vielmehr
erläßt er den Seelen im Fegefeuer keine einzige Strafe, die sie nach den kirchlichen Satzungen in diesem
Leben hätten abbüßen müssen. Uuuh – Martin Luther! Schnell, holen Sie das Weihwasser!
@Aleph: Wenn Sie damit den Heiligen Vater meinen, von dem es unsicher ist, ob er wirklich Prada-Schuhe
trägt, so hat er als Träger der allgemeinen Verantwortung über das Seelenheil natürlich das größte
Interesse, das die Mission der Kirche läuft, und die Seelen gerettet werden, nachdem ein jeder nach seiner
Verantwortung und seiner Möglichkeit, zu wirken, einst vor Christus als strengen Richter strenge Rechenschaft
ablegen muß. Nicht umsonst werden nach der Abberufung eines Papstes in Rom 9 Tage lang intensiv Messen
gelesen und für das Seelenheil des abberufenen Vicarius gebetet.
Ein Ablass ganz in Atlas Ganz bestimmt gibt es bessere Ideen, den Weltjugendtag attraktiver zu machen.
Extra einen Ablass in Atlas aufzulegen, halte ich für wenig zweckmäßig, denn Geld lässt sich besser
anlegen, als einen Ablass in Atlas zu erwerben. Prada-Schuheträger brauchen sich über Sinn und Zweck
des Unternehmens natürlich keinen Stress zu machen …
@timpressum: Sie sind leider ein Kandidat für die ewige Verdammnis Halten Sie also Ihr Lästermaul und
versuchen Sie, Ihre Seele zu retten, die objektiv die ewige Verdammnis verdient.
Seit 23. Juni dieses Jahres (2761 a.u.c.) gibt es das „ß“ auch im internationalen Standard- zeichensatz
als Großbuchstaben, nachdem die BR Deutschland ein großes „ß“ bereits am 4. April dieses Jahres offiziell
eingeführt hatte. de.wikipedia.org/wiki/%C3%9F
Beser…? Dann bliebe er beser zu Hause Danke Brandenburgis@ Ist beser nur eine freudsche Fehlleistung?
Oder sollte der Begriff völlig anders verstanden werden.
Kurt K. kann man hier mal wieder auf einem wunderschönen Bild seines PANZERWAGENS bewundern. Toll, wie
euer Oberhaupt sein Leben in Gottes Hand legt… Da zittern wieder alle. Damit alles gut abgehen mag und
der Panzerwagen nicht beschädigt wird, wegen der hohen Anschaffungskosten. Man brauchte ein solches Theater
auch nicht zu inszenieren. Dann brauchte niemand Angst um den schönen Panzerwagen und den Insassen zu
haben. Und der Insasse brauchte die Hand Gottes nicht damit zu unterstützen. Da wären doch alle fein
raus
faruk sen Dass der inzwischen 60-jährige Faruk Sen eben davon lange auskömmlich gelebt hat, dass deutsche
Stellen, Verbände, Institutionen jemand wie ihn oft für sein finsteres Deutschlandbild bezahlt und mit
Bundesverdienstkreuz sowie einem Verdienstorden des Landes Nordrhein-Westfalen ausgezeichnet haben – darüber
ließe sich wohl ein eigener Integrationsgipfel abhalten. Bleibt eine Frage: Warum hat der nordrhein-westfälische
Integrationsminister Armin Laschet (CDU) erst gehandelt, als Faruk Sen den Vergleich mit den Juden anstellte –
und nicht zum Beispiel vor einigen Wochen, als er den Brand in Ludwigshafen als „Signal der deutschen
Gesellschaft an die Türken“ ausgerufen hat? War es vielleicht einfacher, sich hinter dem Antisemitismusvorwurf
zu verstecken, statt die Auseinandersetzung über das finstere Deutschlandbild des ZfT zu führen? aus:
aol nachrichten 6.7.08
Ablass vom Ablass… wenn ich bloß wüsste wofür ich das brauche… das versteht man vermutlich nur
als sündenideologische geschulter Katholik. Das ist aber markttechnisch ein gutes Vorgehen… man schafft
den Bedarf für eine vermeintliche Eigenleistung selbst. Die Sinnfrage stellt sich dabei nicht, hauptsache,
man hat es. Hier geben sich Hamsterdenken und Aberglaube die Hand. So sammeln die einen Medaillien, die
anderen Ablässe, es ist ja genug da für alle.
Falscher „Priester“ enttarnt auch ein Thema in anderen Nachrichtenportalen www.spiegel.de/…,1518,564131,00.html:
>>das Vatikan-Personal habe „mit Expertenblick“ festgestellt, dass an dem Verhalten des vermeintlichen
Priesters etwas nicht stimmte.<< Hat er sich etwa traditionalistisch verhalten?
Das Gottvertrauen des Papstes… … kann man hier mal wieder auf einem wunderschönen Bild seines PANZERWAGENS
bewundern. Toll, wie euer Oberhaupt sein Leben in Gottes Hand legt…
WAS NUN? WAS NUN? Die Grausamkeit des Islamismus! Die Dekadenz der Demokratien! Die Pervertierung der
Toleranz! Die Unmenschlichkeit der Humanisten! Triumph und Diktatur der Perversen! Die Lauheit der Christen!
Die Selbstabtreibung der Industrienationen und die damit verbundene Masseneinwanderung. Das Milliardengeschäft
mit der Bindungsunfähig machenden Pornografie, weil man Objekte niemals lieben und schützen kann. Die
Hurerei auf dem Medienstrich! Die Feigheit gegenüber dem Zeitgeist! Die Inflation der Worte und Werte.
Die Zerstörung der Heimat. Die ewige Faschismuskeule. Jesus spricht: „Und weil die Missachtung von Gottes
schützenden Geboten überhand nimmt, wird die Liebe bei vielen erkalten.“ Matthäus Evangelium www.mutev.de
@ wassers Die Forderung … muss gefragt werden Atmen Sie mal durch und versuchen Sie es dann bitte in
verständlichem Deutsch, danke! „Für welche Kirche“ zelebriert wird, geht aus dem Hochgebet eindeutig
hervor – für die ganze Kirche in Einheit mit dem Papst und dem jeweiligen Ortsbischof.
Für welche Kirche? Die Forderung, dass der gegenwärtige Bischof von Rom „alt“ zelebrieren möge, muss
gefragt werden, für welche Kirche dieses geschehen solle?