Der Geschäftsführer der Kölner FDP-Ratsfraktion hat von Joachim Kardinal Meisner gefordert, etwas Nachteiliges über die Christen in der ‘Bürgerbewegung pro Köln’ zu äußern. Von Markus Beisicht.
Ein Homo-Perverser veräppelt auf dem Kölner Homo-Marsch 2008 das Heiligste Herz Jesu und die Liebe.
(kreuz.net) Der ‘Kölner Stadt-Anzeiger’ zitierte am Freitag den Geschäftsführer der Kölner FDP-Ratsfraktion
Ulrich Breite mit der Äußerung, der ‘Bürgerbewegung pro Köln’ gehe es um eine „Vereinnahmung des Christentums“.
Diesen Vorwurf weisen wir zurück. In diesem Zusammenhang ist es nötig, auf den Charakter des neugegründeten
Arbeitskreises „Christen pro Köln“ hinzuweisen.
Anders als die CDU, die das Christentum bereits im Parteinamen
zu vereinnahmt, bezeichnet sich ‘pro Köln’ nicht als „christliche Wählervereinigung“.
Mitglied von
‘pro Köln’ kann auch werden, wer für religiösen Fragen nicht interessiert ist oder einer anderen Religion
als dem Christentum angehört.
‘Pro Köln’ ist eine kommunale Wählervereinigung, welche die Interessen
der Kölner Normalbürger gegen die Rathausparteien vertritt.
Innerhalb der Bürgerbewegung haben nun
Christen einen Arbeitskreis gebildet – mehr nicht.
Zuvor hatten jugendliche ‘pro-Köln’-Mitglieder einen
Jugend-Arbeitskreis gebildet.
Demnächst werden möglicherweise ältere ‘pro-Köln’-Mitglieder einen
Senioren-Arbeitskreis ins Leben rufen.
Dadurch werden keineswegs alte Menschen für pro Köln „vereinnahmt“.
Vielmehr schaffen sich verschiedene Neigungs- und Interessengruppen innerhalb der Bürgerbewegung eine
Plattform zum Meinungsaustausch.
Sie verfassen Erklärungen zu politischen Sachfragen, die mit dem Thema
ihres Arbeitskreises in Zusammenhang stehen.
Außerdem geben sie Kölner Bürgern, die sich bislang noch
nicht für die Mitgliedschaft bei ‘pro Köln’ entscheiden konnten, eine unverbindliche Möglichkeit der
politischen Mitgestaltung.
Mit einer „Vereinnahmung“ hat das auch deshalb nichts zu tun, weil die Arbeitskreise
nicht für sich beanspruchen, für alle jungen oder alten Menschen oder gar für alle Christen in Köln
zu sprechen.
Das unterscheidet uns von einer Frau Hannelore Bartscherer, die in der Öffentlichkeit auftritt,
als wäre sie der Papst.
Ulrich Breite hat in den letzten Jahren im Kölner Rat durch verschiedene Engagements
Profil gewonnen: für den Bau der Großmoschee oder für die homosexuelle Veranstaltung ‘Christopher Street
Day’, bei dem er sich an diesem Wochenende wieder mit Gleichgesinnten ins Getümmel stürzen kann.
Daß
er für Fragen, welche die Kölner Christen interessieren, besonders sensibel wäre, ist bislang nicht
aktenkundig geworden.
Breite freut sich statt dessen nach eigenem Bekunden, mit dem FDP-Fraktionsvorsitzenden
Ralph Sterck „eine schwule Doppelspitze“ zu bilden und trotzdem als „Repräsentanten der FDP voll akzeptiert“
zu sein.
Die Kirche dürfte für Breite und Sterck eher eine fremde Erfahrungswelt sein.
Wir wundern uns darum über den Versuch, ausgerechnet den Erzbischof von Köln,
der von Breites politischen Klienten als „Haßprediger“ verunglimpft wird, für seine parteipolitischen
Interessen zu vereinnahmen.
Der Verfasser (45) ist Rechtsanwalt und Vorsitzender der ‘Bürgerbewegung
pro Köln’
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383 Lesermeinungen
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Kirchengegner@hank und karljosef Zu Hank: Lernen Sie, erst mal Fakten zu bringen und zu argumentieren,
bevor Sie so eine schwache und hilf- lose Mail verzapfen. Was heißt „uralt“ und „nicht richtig“? Befassen
Sie sich mit den Definitionen von subjektiv und objektiv. Zu Franziskus777: Ich habe die Artikel von A.
Kissler gelesen. Mein Entsetzen, wie verblendet und ignorant Menschen sein können, war groß. Das, was
Kissler schreibt, unterbietet sogar das Niveau von Peter Hahne (Schluß mit Lustig) bei weitem. Dieser
Mann schreibt von Vernunft, eine Eigenschaft, die ihm völlig fehlt, ebenso wie Einsicht und Toleranz
gegenüber allem, was Euch Katholen nicht in den Kram paßt. Euer Hauptproblem nach wie vor: die angeblichen
Wahrheiten der Bibel sind nicht beweisbar und SUBJEKTIV. Eure Position ist des- halb so schwach, weil
ihr die von anderen geforderten Beweise selbst nicht erbringen könnt. Ich könnte an dieser Stelle noch
mehr schreiben, habe aber besseres zu tun, als mich mit Leuten zu streiten, die so tun, als ob sie im
Alleinbesitz der Wahrheit wären, etwas, das NIEMAND beanspruchen kann. M.F.G. kirchengegner
#383 Franziskus777 15:19:12 | Mittwoch, 24. September 2008
@kirchengegner Ihnen empfehle ich die Lektüre vom Kulturredakteur der SÜDDEUTSCHEN ZEITUNG Dr. Alexander
Kissler „Der aufgeklärte Gott“ – Wie die Religion zur Vernunft kam!
kirchengegner@karljosef Erde an Karljosef: jede Meinung, die auf Religion, Ideo- logie oder Philosophie
basiert, ist zwingend subjektiv. Nur was im mathematischen und/oder naturwissenschaft- lich Sinn beweisbar
ist, kann den Anspruch erheben, objektiv zu sein. Ihre Meinung ist selbstverständlich genauso subjektiv
wie meine oder die jedes anderen Menschen. Wären das Christentum bzw. der Katholizismus objektive Wahrheiten,
ist davon auszugehen, dass sie sich weltweit durchgesetzt hätten. Dies ist aber nicht der Fall. Und:
meine Meinung ist NICHT beliebig veränderbar. Ansichten können sich änderrn, Prinzipien bleiben. Kleiner
Tip: achten Sie auf Ihre Argumentation und auf Ihr Deutsch. Ich bekomme den Eindruck, mich mit einem minderbegabten
Legastheniker zu duellieren. M.f. G. Kirchengegner
@kirchengegner Wenn Sie sagen, Sie lehnen Polygamie (oder sonst was) ab, dann können Sie dies nicht transzental
tun. Sie könenn nur sagen etwas passt mir nicht , punkt. Heute koenne Sie die Meinung a haben morgen
b übermorgen c. Oder auch nicht, wie sie gerade lustig sind . Ihre Meinung wird vollkommen sujektiv.
kirchengegner@Karljosef Hier ist wohl jemand völlig auf dem Holzweg. Nur weil ich nicht an Gott glaube,
unterstellen Sie mir (und Milliarden Anders- bzw. Nichtgläubiger), keine ethischen und moralischen Werte
zu haben. Ihre Ansichten über Menschen, die Sie nicht einmal kennen, sind von Naivität und Vorurteilen
geprägt. Auch ich bin gegen Dinge und Handlungen, bei denen Menschenrechte ver- letzt werden. Wo aber
ist das bei einverständlich han- delnden Homos der Fall? Meine persönliche Grundlage ist der „Evolutionäre
Humanismus“, in dessen Mittel- punkt Menschenrechte und nicht irgendwelche Gebote antiker Bücher stehen.Noch
einmal: Ich lehne Sie NICHT ab, weil sie Christ sind, sondern weil Sie sich über alle anderen erhaben
dünken, die nicht genauso denken wie Sie. Diese Haltung war (und ist) die Ursache vielen Übels auf der
Welt. Warum müssen Sie sich da kratzen, wo es andere juckt? Ich habe bislang auch Richard Dawkins wegen
seiner extremen Antihaltung zum Christentum ab- gelehnt, fürchte aber, er könnte Recht haben. Kirchengegner
@kirchengegner Ich war nur Neugierig. Ich bin übrigens auch davon überzeugt, dass Homoorientierung krankaft
ist. Die Kirche verurteilt auch nicht eine Homoorientierung an sich wenn der Betreffende nichts dafuer
kann. Die Kirche/Bibel legt fuer alle fest, das Sexualität nur in der Ehe stattfinden soll. Das ist jedoch
bei praktizierter Homosexualität der Fall, (wie auch bei Ehebruch). Wenn Sie – Kirchengegner- nicht an
Gott glauben und sich seinen Vorschriften unterwerfen- dann legen Sie fuer sich selber fest was richtig
und was falsch ist ( Das ist die Erbsünde). Ohne Gott können Sie auch nicht die Polygamie, Prostitution
oder Pornographie logisch ablehnen, wie eben auch die Sodomie, Abtreibung oder sonst was. Dann ist alles
erlaubt.
@kirchengegner der Psychologe: Die meisten Menschen mit Krankheiten können nichts für die Krankheiten,
und Sodomieneigungen fallen in eine Kategorie mit Kleptomanieneigungen.
An Karljosef Erstens: es fällt auf, dass Ihr Katholen immer andere in die Ecke drängt, beweispflichtig
zu sein, selbst aber nur eine Sammlung antiker Bücher fragwürdigen und widersprüchlichen Inhalts habt,
um eure vernunftfeind- lichen Theorien zu verbreiten. Zum Thema: es gibt Hinweise (natürlich von der
Wissenschaft, ihr habt ja nur die Bibel), dass es sich bei den Ursachen der Homo- sexualität um tiefsitzende
Muster mit vielen Ursachen handelt, die von den Betroffenen nicht beeinflussbar sind. Ein schwuler Mensch
ist nicht schuldig, so zu sein, sondern nur ein von diesem Problem betroffener Mensch. Problem deshalb,
weil Menschen wie Sie eines daraus machen. Ich bin hetero, habe mir das aber auch nicht ausgesucht. Ich
spreche deshalb für diese Leute, weil Schweigen zu Ihrem Gelaber Zustimmung bedeuten würde. PS: Schade,
dass es keine Inqusition mehr gibt, oder? Und jetzt können Sie Ihren Standpunkt von der Schuld der Homos
bringen. Natürlich mit der Bibel. Ich werde hier nicht mehr antworten, weil es ein geistiges Duell mit
schlecht bewaffneten Gegnern ist.
Antwort an H. v. Ofterdingen Sehr geehrter H. v. Ofterdingen, als Atheist habe ich keine Erscheinungen.
Meine Bemer- kung resultierte aus der Annahme, dass auf einer so finsteren Internet-Seite kritische Meinungen
keine Chance haben. Mein Irrtum, okay. Zu Ihrer Antwort: Getroffene Hunde bellen, schon mal gehört? Nochmal:
es ist nachgewiesen, dass Homosexuelle sich nicht dazu entschieden haben, anders zu sein. Sie sind so
geboren ( bzw. von Gott erschaffen !).Warum feindet ihr Katholiken eigentlich alle an, die nicht in Eure
kleine muffige Welt passen? Ihr seid wie Schläger, die andere niederknüppeln und das am Boden liegende
Opfer beschuldigen, der Feind zu sein. Lernen sie erstmal, Respekt für andere zu entwickeln. Für mich
ist nicht Ihr Glaube das Problem, sondern ihre Ignoranz. Zu ihrer Antwort auf einen anderen Leserbrief:
die einzigen Punkte, die an Menschen wie sie gehen, sind Minuspunkte. Die katholische Kirche bleibt halt,
wie sie immer war, ist, und sein wird. Also keine Alternative für aufgeschlossene, lebensbejahende Menschen.
Und: ich kann denken, Ihre ebenfalls an einen anderen Leser gerichtete Meinung, er könne dies nicht,
ist bei mir fehl am Platz. Kirchengegner
Die Gesellschaft als ganzes wird sexualisiert Was wir erleben, ist eine zunehmende Sexualisierung der
Gesellschaft (Werbung, Mode, Fernsehprogramm, Privatsender, Liedertexte…). Niemand regt sich heute noch
über Ohrringe bei Männern auf. Galten sie nicht vor 20 Jahren als zuverlässiges Kennzeichen von Homosexuellen?Und
modische Strähnchen, gepflegtes Äusseres? Selbst Klischee-Heteros wie Fussballer (!) färben sich heute
die Haare blond !!! Vor 20 Jahren wäre man von der Schule geflogen als Schwuchtel !!! Sind diese nun
alle Homos geworden ??? Nein, natürlich nicht, was wir erleben, ist eine zunehmende Sexualisierung der
ganzen Gesellschaft, und die Homosexuellen sind nur „ihrer Zeit voraus“. Deshalb muß nicht gegen Homos
gehetzt werden, sondern gegen die Sexualisierung unserer Gesellschaft, für Werte, für Familie, sicher
auch für Toleranz, aber nur im Rahmen einer ganzheitlichen Werteordnung.
Lieber Kirchengegner, Wetten, dass diese Mail nicht erscheint? … wem haben Sie denn Ihre Ergüsse als
Mail geschickt und warum glauben Sie, dass diese nicht „erscheint“? Haben Sie Erscheinungen?
Nicht die Homos sind pervers Pervers ist vor allem der katholische Umgang mit Menschen, die sich ihr Anderssein
nicht ausgesucht haben, sondern von Natur aus so sind. Anmerkung: der Verfasser dieser E-Mail ist nicht
schwul, aber nicht so anmaßend wie Sie, die offenbar alle andersdenkenden und andersseienden in reaktionärer
und arroganter Weise verdammen. Viel gefährlicher als Schwule oder auch die Neuen Atheisten (zu denen
auch ich gehöre) ist die religiöse Reaktion (islamisch/christlich) der letzten Jahre. Nicht die Atheisten
oder Homos sind der Untergang, sondern die Tendenzen zu Gottesstaaten und ihre finstere Haltung zu echter
geistiger Freiheit. Und: Atheisten wie Janosch oder Schmidt-Salomon können Sie weder sittlich noch moralisch
das Wasser reichen. Grußlos, Kirchengegner. Es lebe das Licht der wahren Erkenntnis. Wetten, dass diese
Mail nicht erscheint?
#371 Brandenburgis 19:28:19 | Donnerstag, 10. Juli 2008
Der Wille anegblicher vormaliger „Landbesitzer“ wird meist gigantisch übertrieben. Meist handelte es
sich um ursprüngliche Landnahme in völlig unerschlossenen Gegenden oder um mühsam eroberte Länder.
Da kann ich im Normalfall keinen Verstoß gegen das Gerechtigkeitsprinzip erkennen. Überall dort, wo
friedlich missioniert wurde, stießen die Missionare zudem auf barbarische Gewaltexzesse, die keinesfalls
hingenommen werden konnten. Man muß das im Einzelnen prüfen. Eine globale Verurteilung des „Kolonialismus“
ist jedenfalls ungerecht und entspricht in keiner Weise der Realität. Daß sich katholische Nationen
ins Gehege kamen war wohl nicht zu vermeiden. Es ist löblich, wenn der hl. Stuhl hier Harmonie wiederherstellte.
Cortez wird wirklich zu Unrecht so schlecht gemacht. Er war 100fach besser als sein Ruf und vor allem
als die Angelsachsen. Die „wirtschaftliche Ausbeutung“ führte immer und mit Sicherheit auch zu einem
wirtschaftlichen Aufstieg der indigenen Völker, wenn sie nicht verdrängt und dezimiert wurden. Auch
dieses Unrecht gab es, das will ich nicht bestreiten. Aber da war wiederum vor allem angelsächsische
Praktik.
#370 Benedikt 18:05:13 | Donnerstag, 10. Juli 2008
@ Brandenburgis Gegen Landnahme ist nichts einzuwenden, gegen wirtschaftliche Nutzung ebensowenig. Doch
sehr wohl, nämlich wenn sie gegen den Willen der dortigen Landbesitzer erfolgt. Sicherlich gab es Mißstände,
namentlich namens des Anglopacks, Cortez und Co waren auch keine Waisenknaben. doch die Christianisierung
der Welt ist christlicher Auftrag und der wurde zum Heil und zum Nutzen der Völker erfüllt. Wirtschaftliche
Gründe haben eine Rolle gespielt und sind berechtigt, sie nun als zentralen und quasi „heimlichen“ Antrieb
hinzustellen ist platter Materialismus und wird von der historischen Realität der Jahrhudnerte gar nicht
gedeckt. Nicht gedeckt ist der Unsinn, den Sie da erzählen. Für eine Christianisierung hätte es weder
Landnahmen noch wirtschaftlicher Ausbeutung bedurft. Der Usprung des Kolonialismus liegt aber in den portugiesischen
Entdeckungsfahrten, die Portugal alsbald einen wirtschaftlichen Vorteil gegenüber Spanien verschafften,
was die Spanier nicht auf sich sitzen lassen konnten, wollten sie nicht zum Vasallenstaat werden. Daher
rüsteten die Spanier ebenfalls solche Erkundungsfahrten aus, die alsbald zu Eroberungsfahrten wurden.
Dabei kamen sich die beiden Supermächte alsbald ins Gehege, weswegen der Papst als Schiedsrichter einspringen
musste (die unten genannte Bulle Inter caetera). Seine Motivation: Er musste verhindern, dass sich die
katholischen Nationen Portugal und Spanien bekriegen. Alles Politik also, nichts Religion.
#369 Brandenburgis 17:47:15 | Donnerstag, 10. Juli 2008
@ Benedikt und Aleph Es geht grob gesagt um die Ablösung des christlichen Europas, und da gehören die
kalvinistischen Holländer und die anglikanischen Briten schon dazu. Gegen Landnahme ist nichts einzuwenden,
gegen wirtschaftliche Nutzung ebensowenig. Sicherlich gab es Mißstände, namentlich namens des Anglopacks,
doch die Christianisierung der Welt ist christlicher Auftrag und der wurde zum Heil und zum Nutzen der
Völker erfüllt. Wirtschaftliche Gründe haben eine Rolle gespielt und sind berechtigt, sie nun als zentralen
und quasi „heimlichen“ Antrieb hinzustellen ist platter Materialismus und wird von der historischen Realität
der Jahrhudnerte gar nicht gedeckt.
#368 Benedikt 17:45:57 | Donnerstag, 10. Juli 2008
@ Aleph Er ist keineswegs der einzige. Und selbstverständlich bestreitet niemand, dass sich christliches
Europäer in den Kolonien furchtbarer Verbrechen schuldig gemacht haben. Das ändert jedoch nichts daran,
dass dies nicht mit der Mission in Verbindung gebracht werden kann. Der Kolonialismus war immer wirtschaftlich
motiviert, niemals religiös. Dies trifft übrigens auch auf einige sog. Kreuzzüge zu, etwa den vierten.
Die Feigenblattfunktion des Las Casas Es ist immer sehr rührend, wenn bei den Themen „Landnahme“ und
„Kolonialismus“ stets der gute Bartolomeo de las Casas namentlich erwähnt wird. Gibt es wirklich nicht
mehr wackere Christenleute, die sich in diesen wüsten Zeiten der Landnahmen (Südamerika), die robuste
Ausführung der heutigen Globalisierung, wagten, die Stimme zugunsten der dortigen Ureinwohner zu erheben.
Dann wäre das für die gesamte Christenheit doch recht mager und beschämend. Damit sollen die Verdienste
des tapferen la Casas keineswegs geschmälert werden. Er verdient er es, dass sein Name als erster und
leider einziger erscheint… auf weiter Flur! Er hat eine ganz wichtige Feigenblatt-Funktion innerhalb
des Christentums, um die berechtigte Kritik am Christentum während dieser „stolzen“ Zeiten in angenehme,
erträgliche Bahnen zu bringen…
#366 Benedikt 17:07:52 | Donnerstag, 10. Juli 2008
@ Brandenburgis Unter Kolonialismus versteht man auch die Landnahmen der calvinistischen Holländer und
der anglikanischen Briten. Schon deshalb kann das nicht zutreffen, was Sie da behaupten. Zudem ist Kolonialismus
wie gesagt Landnahme – eine solche ist für die Mission aber nicht notwendig und die Landnahmen wurden
auch nicht vorgenommen um diese Länder zu missionieren, sondern um sie wirtschaftlich auszubeuten. Es
sind auch etliche Fälle bekannt, in denen gerade die Missionare gegen das Vorgehen der Kolonialstaaten
protestierten (Bartholomé de las Casas etwa). Kolonialismus und christliche Mission sind zwei paar Schuhe.
Indem Sie den Begriff als Angriff auf das Christentum deuten leisten sie gerade jenen Vorschub, die behaupten,
der Kolonialismus habe religiöse Gründe gehabt. Der Kolonialismus hatte jedoch immer wirtschaftliche
Gründe. Dass die Eroberer auch ihre Kultur und damit ihre Religion mitbrachten braucht dabei nicht bestritten
zu werden, dies ist eine Konstante in der Menschheitsgeschichte. Sie war aber nicht das Motiv.
#365 Brandenburgis 16:54:02 | Donnerstag, 10. Juli 2008
Doch, doch „Kolonialismus“ ist eben ein ideologischer Kmapfbegriff in einem materialistsich-antichristlichen
Kampf, der keine Realität bezeichnet, sondern, – wie bei allen ideoligschen Begriffen dieser Art – von
Destruktivität getragen ist. Der Begriff „Kolonialismus“ richtet sich gegen den von Rom vorgetragenen
Missionsauftrag Christi.
#363 Brandenburgis 14:09:53 | Donnerstag, 10. Juli 2008
Gern übernehme ich diese Aufgabe. Der Begriff entstammt zunächst einmal dem amerikanischen Interesse,
die Herrschaft Europas in der Welt abzulösen und sich selbst als antichristliche Nation an die Stelle
der angestammten christlichen überstaatlichen Mächte zu setzen. Leider haben die europäischen Reiche
das bis zum 1. Weltkrieg nicht erkannt und verharrten in ihrer angestammten selbstzerstörerischen Zwiestracht,
die Amerika geschickt ausnutzte um im Jahre 1916 als „Schiedsrichter“ in Europa zu erscheinen und das
zerstörungswerk nun auch auf dem alten Kontinent fortzusetzen. In den folgenden Jahren organisierte man
überall „antikoloniale Bewegung“, die einen Terror entfalteten, den man nur als Massenmord bezeichnen
kann. So entstand erst das, was man heut meist „Dritte Welt nennt“ – Ergebnis eines katastrophalen amerikansich
verantworteten Zerstörungswerkes. Die Opfer dieses demokrtaischen Terrors zählen nach 100.000.000, ich
vermute, daß man selbst den Bolschewismus in den Schatten stellt.
#362 Benedikt 13:50:23 | Donnerstag, 10. Juli 2008
Parmenas… …wird sicher erklären können, warum der Terminus „Kolonialismus“ antichristlich ist. Hilfsweise
kann die Erklärung auch durch den großen Historiker Brandenburgis vorgenommen werden.
Viel Erfolg, Markus Beisicht! Man kann sich als Rechter nicht zum Christentum bekennen, ohne daß die
politisch korrekten Funktionäre der korrupten Altparteien zu geifern beginnen. Wenn diese nur ihre Taschen
füllen und uns einfache Bürger abzocken können, schwelgen sie in Seligkeit!
-HvO- Der HvO verteilt Lob wie sauer Bier. Weiß der den überhaupt was ist? Lob aus seinem Mund kann
doch nur ein kalter Hauch oder sonst was glitschig Kaltes sein… igitt!
Gute Nacht Bruder Theo, so dachte ich auch, bis ich es probierte. Auf die anderen positiven Wirkungen
des Weizenbiergenusses hat der alkoholgehalt keinen Einfluss. Aleph, trinken wir noch eins?
@ derfux Entweder trinke ich ein Erdinger, oder ich fahre nicht. Die kastrierten Sorten liegen mir fern.
So, und nun „Gute Nacht“. Hab morgen einen langen Tag mit viel Fahrerei vor mir. Wünsche allerseits eine
gesegnete Nachtruhe.
Hm, Erdinger ist ein gutes Weizen, aber es zählt nicht zu meinen Favoriten. Da steht Paulaner und Denninghoffs
ganz vorne. Das Aldibier ist recht herb, es „rumpelt“ geschmacklich aber etwas. Kennen Sie das alkoholfreie
Weißbier von Erdinger? Trinke das manchmal wenn ich noch fahren muss.
@ Bruder Theo Kommen Sie demnächst mal bei einer „Aldi Süd“-Filiale vorbei? Die haben dort Weißbier
aus Frankfurt an der Oder. Ich verkoste es gerade und bin mir sehr unschlüssig, wie ich es finden soll.
Sind Sie neidisch Bruder Theo? Oder warum so patzig? Ich darf Ihnen mitteilen, dass es in diesem Gespräch
nicht um Unzucht dreht. Was ist denn jetzt mit den Altkatholiken, ich finde die eigentlich ganz sympathisch.
durchfuxt Ihr Gespräch möchte ich natürlich nicht unterbrechen. Aber so kommt Beitrag zu Beitrag hier
im Thread und bald sind wir bei 400. Das ist doch großartig!
@ derfux Ich unterhalte mich gerade mit einem Homounzüchtigen und schenke diesem Gespräch im Moment
mehr Aufmerksamkeit. Gut zu wissen. Dann können wir ja unsere Aufmerksamkeit Ihnen gegenüber auch einschränken.
@ Gretchen finden in diesem „Meinungsaustausch“ gewiss reichlich Stoff für eine viele Seiten umfassende
Arbeit! Das freut doch den Herrn Professor. Sonst müsste er sich irgendwelche langweiligen Themen aus
den Fingern saugen. Wem wäre damit gedient ?
Lieber Aleph, Sie wissen doch: gut gemeintes Lob aus falschem Munde kann heftiges Magengrimmen bereiten.
… nehmen Sie ruhig! Wie kommen Sie denn drauf, dass das gut gemeint gewesen sein könnte! Und aus dem
Munde kam das Lob eh nicht, vielmehr aus den Fingerspitzen. So was schüttle ich aus der Hand!
Werther HVO Nachdem ich Sie nicht um Lob ersucht habe, gestatte ich es mir das unerwünschte Präsent
ungeöffnet an den Absender zurückzugeben. Sie wissen doch: gut gemeintes Lob aus falschem Munde kann
heftiges Magengrimmen bereiten. Bestimmt haben Sie Verständnis dafür, dass ich mir das nicht antun möchte.
Also nehmens das Packerl wieder retour, bittschön!
Lieber Aleph, das sind Sie nicht gewohnt, dass ich Sie lobe, gell. Nun ja, fassen Sie ‘s nur als Lob auf,
das ist das gescheiteste was Sie machen können.
Bruder Theo, vergessen Sie bitte nicht in Ihrer Aufzählung, dass Sie als römischer Katholik sogar bei
einer altkatholischen „Homohochzeitsmesse“ zur Kommunion gehen dürfen…
Lieber Aleph, Frau Käßmann … nomen est omen! Käßmänner aller Länder vereinigt euch. Dummheit und
Frechheit sind Menschenrechte, die man verteidigen muss!
@ derfux Das stimmt leider nicht so ganz. Es gibt Traditionalisten und V2 – Praktizierende. Alles unter
dem Markenzeichen: Katholisch. Mit EINEM Papst an der Spitze. Inklusive vieler orthodoxer Schattierungen.
Was die Sedis / Lingens machen, interessiert mich genausowenig wie Käßmann.
@ derfux sie vertritt in der Sendung die Ablehnung der Sterbehilfe. Das sollte jeder vernunftbegabte Mensch
machen. Das macht sie nicht Besonders. Bei mir gehen beim Begriff: Bischöfin ausserdem die Nackenhaare
hoch. Wir können gerade in der anglikanischen Kiche beobachten, wie das zu einem Bruch führt. Abgesehen
von der Toleranz der Unzucht gegenüber bei den Anglikanern. Unser Papst hat schon recht. Er kümmert
sich um die Orthodoxen. Der Protestantimus erledigt sich von selbst.
@ derfux Ja, auch. Welches Vorbild soll sie denn abgeben ? @ Aleph Falsch: Repräsentantin der Lutherischen
Kirche Richtig: Repräsentantin der Lutherischen Glaubensgemeinschaft.
Hass der Sodomisten auf Andersartige Den unbändigen Hass auf alles Gesunde und Intakte der Homos und
Sodos illustriert das Folgende:„Wir werden Eure Söhne sodomisieren, die Wahrzeichen Eurer kümmerlichen
Männlichkeit, Eurer seichten Träume und vulgären Lügen. Wir werden sie verführen in Euren Schulen,
in Euren Wohnheimen, in Euren Turnhallen, in Euren Umkleideräumen, in Euren Sportstadien, in Euren Seminaren,
in Euren Jugendgruppen, in Euren Kinotoiletten, in Euren Militärunterständen, in Euren Fernfahrerheerbergen,
in Euren Männerklubs, In Euren Kongreßhäusern, wo immer Männer mit Männern zusammen sind. Eure Söhne
werden unsere Speichellecker werden und uns zu willen sein. Sie werden umgegossen in unser Bild. Sie werden
nach uns schmachten und uns anbeten … Alle Gesetze, die homosexuelle Betätigung verwehren, werden aufgehoben
werden. Statt dessen werden Gesetze verabschiedet werden, die Liebe zwischen Männern erzeugen.“ Aus Michael
Swift, Gay Community News, 15.2.1987 (nachzulesen unter www.babycaust.at, auf „Sexualität“ und „Schwulen-Charta“
klicken)
durchfuxt Frau Käßmann ist im wahrsten Sinn eine sophisticated Lady. Sie ist eine hervorragende Repräsentantin
der Lutherischen Kirche. Was sie sagt hat Hand und Fuß… :(3
-Theo- Das ist ja ganz gut mit der beschränkten Rührung. Wie Sie ja wissen und bestimmt auch schon erfahren
durften, sind wir uns nicht ganz sooo grün. Und bevor es Ihrerseits zu Enttäuschungen kommt, ist es
schon gut, sehr klug sogar, wenn Sie mit gebremstem Schaum fahren. Ich muss mir da keine Zwänge antun,
wenn ich einem Menschen herzlich danken will und möchte. Ich tue es, auch wenn alles nicht ganz grün
ist, gern herzlich…
Laßt doch den kardinal in Ruhe Einmal isser Euch hetz.net Pappnasen der Allerliebste, mal net intolerant
genug. Glaubt ihr denn, eure Stimme würde in DER Kirche überhaupt gehört? Höchstens als Ersatz für
den „Witz des tages“ in der Zeitung.
#293 Brandenburgis 18:39:47 | Mittwoch, 9. Juli 2008
@j-m-x Nein, nicht über Franco. Sondern über die „Zeitschrift für Geopolitik“ und Karl Haushofer. Ein
sehr interesantes Thema, das viele interesannte Aspekte eröffnet, vor allem auch über die völlig überzeichnete
Bedeutung der „Geopolitik“ im 3. Reich. Aber i. W. habe ich die ZfG etwa von 1924 bis 1930 analysiert
und dort – o Wunder! – keinerlei Chauvinismus, sondern sehr abgewogene wissenschaftliche Arbeiten auf
hohem Niveau gefunden.
Parmenas Das wird die Herren Historiker bestimmt interessieren, das du da mehr weißt als sie… Verleugnung
und (Geschichts)fälschung haben ja eine lange katholische Tradition…wie zuletzt durch Herrn Ratzinger,
der die Kolonisierung der sudamerikanischen Ureinwohner in eine von diesen sehnlich erwartete „Aufklärung“
umlog. Das 8. Gebot scheint ja anscheinend irgendwelchen Etatkürzungen zum Opfer gefallen zu sein…