Natürlich ist die Ehe abstrakt, fern vom Leben, hart und unbarmherzig. Aber was ist die Alternative? Ein Kommentar.
Internationales System der Ehe.
(kreuz.net) Das katholische Portal ‘Glaubenslust’ hat in der Diözese Sankt Pölten einen „Revolutionären
ausgemacht“ – den dortigen linken Familienseelsorger Pater Wolfgang Payrich (64).
Pater Payrich ist Augustiner-Chorherr
des altliberalen Stiftes Herzogenburg in der Nähe von Sankt Pölten.
‘Glaubenslust’ wird vom Verlag
der katholischen Wochenzeitschrift ‘Liboriusblatt’ in Hamm betrieben.
In einem Artikel von Roland Schnitter
unter dem Titel „Katholiken zweiter Klasse“ wird berichtet, daß die Scheidungsrate in Niederösterreich
inzwischen bei fast fünfzig Prozent liegt.
Der Artikel zitiert eine Äußerung von Pater Payrich vor
den ‘Niederösterreichischen Nachrichten’:
„Allerdings bin ich auch dafür, daß man der Barmherzigkeit
Gottes folgen sollte und daß die Katholische Kirche – wie die Orthodoxe Kirche – auch das Scheitern einer
Ehe akzeptieren sollte und einer Zweitehe den Segen nicht verwehren sollte.“
Schnitter ist von dieser
Aussage begeistert: „Für diese Forderung, mit der er sich immerhin gegen die Lehre der Kirche stellt,
sollte man ihm dankbar sein.“
Es könne nicht im Sinne einer Kirche sein, „Menschen unglücklich aneinander
zu fesseln“ – erklärt der Journalist und unterstellt damit, daß eine Zweitehe automatisch alle Probleme
löst.
Wenn man „schmerzhaft“ erkannt habe, daß es nur noch Qual sei, miteinander zu leben – „ist man
dann ein besserer Christ, wenn man zusammenbleibt und so einander weiter quält?“ – dramatisiert Schnitter
weiter, als ob die Kirche auch grundsätzlich gegen eine mögliche Trennung von Ehepartnern wäre.
Wenn
die Scheidungsrate in Niederösterreich bei 50 Prozent liege, „soll das denn heißen, daß das halbe Land
zu Katholiken zweiter Klasse degradiert wird?“ – karikiert Schnitter weiter.
Er übersieht dabei ein
wichtiges Detail: In Niederösterreich liegt die Zahl der praktizierenden Katholiken bei etwas zehn Prozent.
Davon sind deutlich über neunzig Prozent nicht mehr im scheidungsfähigen Alter.
Doch Schnitter läßt
sich von der Wirklichkeit nicht beirren: „Kann es im Sinne einer Kirche sein, Menschen unglücklich aneinander
zu fesseln, anstatt ihnen zu gestatten, eine neue Liebe zu finden und zu leben?“ – insistiert er weiter.
Dabei unterstellt er, daß Zweitehen grundsätzlich glücklicher sind als deren Vorgänger-Verbindungen.
„Natürlich gibt es Regeln, an denen die Kirche festhalten muß, wenn sie sich nicht selber überflüssig
machen will“ – gesteht er mit oberflächlicher Formulierung ein.
Dann stellt er die richtige, aber leider
unbeantwortete Frage: „Welcher Wert soll von ihr geschützt werden?“
Die Antwort wäre gewesen: die Ehe
als verläßliche Gemeinschaft von Mann und Frau.
Denn eine Kirche, welche die Zweitehe erlaubt, müßte
ehrlicherweise auch die Formel der Eheschließung abändern: „Bis daß eine bessere Wahl euch scheide“.
Doch dadurch wäre die Beliebigkeit und Auswechselbarkeit der Partner der Ehe ins Herz Ehe gelegt. Wozu
bräuchte es die Ehe unter diesen Umständen noch?
Denn eine Ehe auf Widerruf ist keine Ehe, sondern
im besten Fall eine Komödie, in der sich die Ehepartner – bis auf Widerruf – etwas vorspielen.
Ohne
den unbeirrbaren und in der Praxis umgesetzten Willen zusammenzubleiben, kann es darum keine Ehe geben.
Natürlich kann man die Ehe – wie Schnitter es tut –, als „abstrakt“, „fern vom Leben“, „hart“, gar als
„unbarmherzig“ bezeichnen.
Aber ist das, was heute in Niederösterreich – und anderswo – geschieht, eine
glaubwürdige Alternative, der man möglichst schnell den kirchlichen Segen nachwerfen sollte?
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Ein hoffentlich letztes Mal zu Hillgruber: Hillgruber hat in einer gigantischen Habilitationsschrift im
Jahre 1965 nachgewiesen, was seit 1945 jeder wußte: Daß Hitler ganz, ganz phöse war!!! (1945 – 1965 =
20 JAhre !!!!) Dies war seine einzige schöpferische Leistung als Historiker, für die er natürlich mit
dem „Professoren“-Titel geehrt wurde. Im Jahre 1987 geriet er dann ins Fadenkreuz der Linken, weil er
leichtisnnigerweise ausgeführt hatte, daß es unter den Naz auch „anständige Deutsche“ gegeben habe.
Damit hatte er zwar recht, doch war das letztlich eine Platitüde, die einem Historiker nicht unterlaufen
sollte. Er wurde nun so richtig durch den Dreck gezogen, worüber er sich überflüssigerweise so ärgerte,
daß er alsbald verstarb. Und das wars … r.i.p., Andreas Hilllgruber!
pater payrich pater payrich ist zwar eine nette alliteration, aber anscheinend hat man bei kreuz.net vergessen,
dass die ein augustiner chorherren nicht „pater“ sondern „herr“ ist. es ist mir schon sehr verwunderlich,
wieder dieser fehler passieren konnte, wo man doch sonst immer hier soviel wert auf korrektheit legt…
Dr. Brandenburger und Parmenas scheinen sich in der Bewertung des Historikers Hillgruber nicht ganz einig
zu sein: Freitag, 11. Juli 2008 10:30Brandenburgis: Historiker sind dadurch Historiker, daß sie sich
untereinander anerkennen, nicht dadurch, daß sie von Spinnern oder Demokraten anerkannt werden. Freitag,
11. Juli 2008 11:10 Pius XII: Brandenburgis, geht’s konkreter?Ist z.B. Andreas Hillgruber ein Historiker,
ja oder nein? Freitag, 11. Juli 2008 11:58 Brandenburgis: WAS soll denn gegen den Hillgruber einzuwenden
sein? Montag, 14. Juli 2008 14.43 Parmenas: Zu seiner Dummheit kommt noch die Frechheit hinzu, ausgerechnet
Hillgrubers Habilitationsschrift von 1965 (!!!) anzuführen, die allerdings 1993 nicht zufällig als 3.
Auflage unverändert nachgedruckt wurde… Es sei noch hinzugefügt, daß HIllgruber auch 1965 nicht einmal
die deusctehn Akten kannte, da dies „ehrlichen“ Sieger bekanntlich 1945 alles mitgenommen haben. Vielleicht
können sich die Dr. Brandenburgis und Parmenas über diese Frage einmal verständigen. Letzthin behauptete
übrigens einer der beiden, die beiden seien identisch. Vielleicht kann der andere das bestätigen? Meine
wissenschaftliche Inkompentenz wird übrigens dadurch deutlich, daß ich nach 4 Jahrzehnten wissenschaftlicher
Tätigkeit immer noch nicht wußte, daß die Begriffe „Heuchelei und debile Lügnerei“ in der wissenschaftlichen
Diskussion gebräuchlich sind. Aber so etwas lernt man wohl nur, wenn man an der TU Berlin „mit Auszeichnung“
„promoviert“ hat.
„Alter Rheinländer“ meinte ja, die „wichtigste“ geschichtswissenschaftliche Literatur zum Krieg gegen
Sowjetrußland ergoogeln zu müssen. Zum wiederholten Male hat er seine beschämende Inkompetenz bewiesen.
Zu seiner Dummheit kommt noch die Frechheit hinzu, ausgerechnet Hillgrubers Habilitationsschrift von 1965
(!!!) anzuführen, die allerdings 1993 nicht zufällig als 3. Auflage unverändert nachgedruckt wurde.
Die einschlägigen auf exzellentester Quellenkenntnis diesmal auch der sowjetischen Akten beruhenden Arbeiten
von Suworow und anderen sind aber sukzessive seit 1988 (!!!) veröffentlicht worden und haben die Mär
von Hitlers Angriffskrieg auf die friedliebende SU (O-Ton dieser feilen „Historiker“) gründlich und für
immer zertört. Hinter dem Pseudonym Suworow verbirgt sich bekanntlich der übergelaufene sowjetische
Militärhistoriker Wladimir Resun. Wie verzeweifelt, wie verlogen muß ein Propagandasystem sein, wenn
es der akribischen opfervollen Arbeit von oft verfolgten Wissenschaftlern nichts entgegenzusetzen hat,
als die nun bereits über 50 Jahre stets unveränderten Propagandaknüppel von „Lebensraum“, „Vernichtungskrieg“
etc. Wie kaputt und mies müssen aber auch x-net-Leser sein, die die Diskussion der letzten 20 Jahre (!!!)
überhaupt nicht kennen und hier wie der „alte Rheinländer“ ihre Heil in debiler Heuchelei und Lügerei
suchen. Es sei noch hinzugefügt, daß HIllgruber auch 1965 nicht einmal die deusctehn Akten kannte, da
dies „ehrlichen“ Sieger bekanntlich 1945 alles mitgenommen haben.
JMX: Zölibat Der Zölibat ist nicht der Grund des Priestermangels, zumindest nicht der Hauptgrund. Es
fehlt in der heiutigen Verkündigung zwar nicht an guten Predigern, wohl aber an Vermittlung einer geistlichen
Grundlage für einen festen Glauben! Das schließt nicht aus, daß Einzelne wegen ehelosigkeit nicht Prieter
werden wollen. Das Vorhandensein von Berufungen zeigt z. B. der inzwischen pensionierte Pfr. v. Maria
i. d. Kupergasse in Köln, Mons. Plenkler, aus dessen Minstranengruppe mehrere Priester hervorgeganen
sind. Ferner die OSB-Abtei Meschede nach 1977, die sich zeitweise vor Nachwuchs nicht zu retten wußte.
Allerdings haben sich hier laut clarissa colonia unter dem Nachfolger von Abt Stefan I. díe Verhältnisse
grundlegend gewandelt.
Keine Diskussion? Dies ist geschichtswissenschaftlich, d.h. quellenmäßig bewiesen und unterliegt keiner
Diskussion unter Historikern. Historiker as I define it? Natürlich wird diskutiert, und die ganz überwiegende
Meinung bleibt bei der These vom Angriffskrieg. Und das aus gutem Grund: weil Hitler nicht in Verteidigungsabsicht
handelte. Er selbst hielt es für einen Angriffskrieg zur Eroberung des „Lebensraums im Osten“. Und für
die geballten Sowjet-Truppen an der Westgrenze gibt es gute Erklärungen, etwa die damalige Militärdoktrin,
wonach Angriff die beste Verteidigung sei. Also, man kann sicher darüber diskutieren, aber diese Diskussionen
verlaufen sehr wohl anders, als Sie hier glauben machen wollen.
@Dr. Brandenburgis Hier nur die wichtigste geschichtswissenschaftliche Literatur zum Krieg gegen Sowjetrußland:
Wigbert Benz: Der Rußlandfeldzug des Dritten Reiches. Ursachen, Ziele, Wirkungen. Zur Bewältigung eines
Völkermords unter Berücksichtigung des Geschichtsunterrichts. Haag + Herchen Verlag, Frankfurt a.M.,
2. Auflage 1988 Horst Boog, Jürgen Förster, Joachim Hoffmann, Ernst Klink, Rolf-Dieter Müller, Gerd
R. Ueberschär: Der Angriff auf die Sowjetunion. Fischer Taschenbuch Verlag Nr. 11008, Frankfurt am Main
1991 Andreas Hillgruber: Hitlers Strategie. Politik und Kriegführung 1940 – 1941. 3. Auflage. Bernard &
Graefe, Frankfurt a.M. 1993 Werner Maser Der Wortbruch: Hitler, Stalin und der Zweite Weltkrieg. Olzog
Verlag, München 1994 Richard J. Overy: Russlands Krieg: 1941-1945. Rowohlt, Reinbek bei Hamburg
@Brandenburgis Dies ist geschichtswissenschaftlich, d.h. quellenmäßig bewiesen und unterliegt keiner
Diskussion unter Historikern. der beste Historiker hat ex cathedra gesprochen!!!!
Der Krieg gegen Sowjetrußland war von seiner Natur her ein gerechtfertigter Verteidigungskrieg. Auch
der Angriff von 1941 war kriegsrechtlich uneingeschränkt gerechtfertigt, da es sich um einen veritablen
Präemptivschlag handelte. Dies ist geschichtswissenschaftlich, d.h. quellenmäßig bewiesen und unterliegt
keiner Diskussion unter Historikern.
@Vineta, Verschwörungstheoretiker und Berufsparanoiker Vineta: @Methusalix: Bei Ihnen hat die Politklasse
ja ganze Arbeit geleistet Oder sind Sie gar von ihr gedungen? 1) … ist es unangemessen, die Frage nach
dem 1. Schuß eines Krieges in den Vordergrund zu rücken! Ihre Haltung kann ich verstehen. Wenn ich eine
Schlägerei anfange und hinterher erwischt würde, wäre mir die Frage des Richters, wer denn angefangen
hat, äusserst unangenehm. 2) Es gibt keinen 1. Schuß ohne Vorgeschichte, … Auch das würde ich versuche.
Den anderen so hinzustellen als hätte er mich provoziert. Vermutlich würde der Richter dann sagen, selbst
wenn das so war, mussten sie ihn gleich tot schlagen? 3) Was sind Sie nur für ein Erzrassist, wenn Sie
den IQ der Polen derart niedrig ansetzen, daß … Ich habe nicht den IQ der Polen niedrig angesetzt,
sonder Ihnen empfohlen polnisch zu lernen. Aber das ist für Sie womöglich zu schwer. 4) Sprachen zu
lernen , das sollten Sie hier lieber keinem vorschlagen, wenn … ??? Sprachen lernen ist nie schlecht,
weil es Missverständnissen vorbeugt. aber vielleicht benötigen Sie ja Missverständnisse für Ihre Geschichtslügen.
Guttenberger Jörg Guttenberger, Köln: Priesterehe Stellen Sie sich einmal vor, die Ehefrau eines Priesters
macht ordentlich Karriere, vielleicht Vorstandsvorsitzende eines Großungernehmens (bewußt als Extrembeispiel
gewählt). Dem priesterlichen Ehemann bleibt dann, wie jedem anderen Ehemann auch, nur noch die Rolle
eines Hausmannes, d. h. er könnte nur als Halbtagskraft seinen priesterlichen Dienst versehen. Wir bekämen
dann den Halbtagspfarrer bzw. -Kaplan als Regelfall. Witz? Stellen sie sich mal vor, es wird kaum jemand
mehr Priester, aus vielen Gründe, aber vor allem, weil die keine Frau/Familie haben dürfen. Stellen
können nicht mehr besetzt werden und ein Priester muß immer mehr Gemeinden betreuen. Das ist dann pro
Gemeinde nicht einmal mehr ein Halbtagspfarrer… Was wäre wohl besser… Sie haben recht, es ist ein
Witz.
@Methusalix: Bei Ihnen hat die Politklasse ja ganze Arbeit geleistet Oder sind Sie gar von ihr gedungen?
1) Beim Feststellen von Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die Zivilbevölkerung ist es unangemessen,
die Frage nach dem 1. Schuß eines Krieges in den Vordergrund zu rücken! 2) Es gibt keinen 1. Schuß
ohne Vorgeschichte, und die zu tabuisieren möchten Sie uns hier wohl vorschreiben, gelt? Tun Sie doch
nicht so, als ob Sie von den Geschehnissen der Jahre 1919 – 1939 in bezug auf die Politik von Polen ,
der Sowjetunion, Frankreichs, Englands und der USA gegenüber Deutschland – was mehr als schlimm wäre-
keine Ahnung hätten! 3) Was sind Sie nur für ein Erzrassist, wenn Sie den IQ der Polen derart niedrig
ansetzen, daß Sie meinen, die könnten ihre Darstellung der Vertreibung nur dann als falsch erkennen,
wenn wir ihnen Nachhilfelehrer mit Polnischkenntnissen schicken. 4) Sprachen zu lernen , das sollten Sie
hier lieber keinem vorschlagen, wenn Sie dabei „ weiss, Unrecht haben, polnisch lernen „ usw. schreiben.
5) Ich thematisierte die Zwangsarbeiterentschädigung, Sie aber reden vom Lastenausgleich, den Sie u.a.
deshalb erhielten, weil meine Vorfahren dafür Millionen zahlen mußten. 6) Ich thematisierte das Trauma
durch den Verlust der Eltern, die auseinandergehen und neue Familien gründen. Sie aber reden vom leichter
zu verschmerzenden bloßen Getrenntleben der Eheleute nach vielen Jahren gemeinsamer Ehe. Sie reden derart
ausufernd, daß das Eingehen auf Sie sehr mühsam ist oder gar unmöglich.
@Vineta Kamen da einfach ein paar Zoffjets daher und krallten sich Deutsche um sie zu verschleppen? Da
muss doch vorher etwas passiert sein, was die Sowjets aufgeschreckt hat. Was war da nur? Hatte das nicht
was mit diesem rotbärtigen Kaiser zu tun? Barbaro …? PS Meine Grosseltern wurden vom deutschen Staat
für Verluste in der alten Heimat entschädigt; nicht ganz, aber sie bekamen Entschädigung. Lastenausgleich
nannte man das; und ein Onkel, der verschleppt wurde, konnte von der erhaltenen Entschädigung einen Teil
seines Studium bezahlen Es stimmt also nicht, dass niemand in Deutschland Entschädigung für erlittenen
Schaden erhalten hat. Sehr viele bekamen Lastenausgleich oder auch Renten zugesprochen. 3) Der Verlust
aber der Eltern dadurch, daß sie auseinandergehen und neue Partnerschaften gar mit Kindern eingehen,
ist noch schlimmer als der Verlust der Heimat… Wenn allerdings die Eltern, die sich zerstritten haben,
unter Zwang zusammenbleiben müssten, um die Kinder nicht zu beunruhigen, so zeigt die Realität, dass
diese Kinder noch öfter zu Geiseln der Eltern werden, als im Trennungsfall. Das ist noch viel schlechter
für die Kinder als eine Trennung. Der letzte Papst hat zwar getönt, man müsste die Realität dem Glauben
anpassen und nicht den Glauben der Realität, aber das ging schon bei Galilei und Giordano Bruno schief.
Genau so geht das bei den selbst ernannten „Lebensschützern“ schief und vielen anderen Versuchen der
katholischen Kirche, das Leben ihren Moralwünschen fügen.
#68 methusalix † 01:51:03 | Freitag, 11. Juli 2008
@Vineta Vineta: @Methusalix, dessen Ansichten immer wieder schockierende Einsichten bieten … 1) So wie
Sie hier posten, erwarte ich, daß Sie für die sofortige Übernahme von polnischen Schulbüchern plädieren, …
Irgendwie habe ich das Gefühl, dass Sie nicht wissen WOLLEN, was vor der Vertreibung der Deutschen in
Polen eigentlich passiert ist. Ab dem 1. September 1939 5:45 Uhr. Da wurde nämlich „zurückgeschossen“!
(bloss wer hatte vorher geschossen?) 2) Schwachsinn? Und was ist dann das , wenn Sie hier Vertreibung
und Verschleppung zur Zwangsarbeit auf eine Stufe stellen ?… oder slawische Worte aus dem inzwischen
umgebauten Haus vernehmen darf. Und Sie verstehen die „slawischen Worte“ nicht? Dann sollten Sie polnisch
lernen, so wie ich mich in tschechisch geübt habe. Sprachen lernen kann nie schaden, wer weiss wozu man
die noch mal brauchen kann. Vielleicht um polnische Schulbücher auf Fehler zu durchkämmen und den Polen
zu erklären wie sehr sie Unrecht haben? Das geht polnisch besser als deutsch. Zur Zwangsarbeit wurde
man verschleppt als Deutscher nach Sibirien usw… und inzwischen dafür entschädigt. Alles nicht so
schlimm, mit den verschleppten Slawen, nicht? Aber die Deutschen in Sibirien, das war schlimm! Aber wieder
meine Frage an Sie. Warum wurden denn Deutsche nach Sibirien verschleppt? Kamen da einfach ein paar Zoffjets
daher und krallten sich Deutsche um sie zu verschleppen? Da muss doch vorher etwas passier sein, was die
Sowjets aufgeschreckt hat.
@Methusalix, dessen Ansichten immer wieder schockierende Einsichten bieten … in das, was die Political
Correctness einer erbärmlichen Politklasse alles für wünschenswert hält: 1) So wie Sie hier posten,
erwarte ich, daß Sie für die sofortige Übernahme von polnischen Schulbüchern plädieren, in denen
die Vertreibung von 18 Millionen Deutschen ( wobei 3 Millionen ums Leben kamen und Millionen geschlagen
und geschändet wurden) als friedliche Umsiedlung bezeichnet wird. 2) Schwachsinn? Und was ist dann das ,
wenn Sie hier Vertreibung und Verschleppung zur Zwangsarbeit auf eine Stufe stellen ? Nota bene: Die Vertreibung
geschah für immer, und es macht die Sache nur noch schlimmer, wenn seit neuem ein Vertriebener vor den
Trümmern seines Hauses oder Elternhauses stehen oder slawische Worte aus dem inzwischen umgebauten Haus
vernehmen darf. Zur Zwangsarbeit wurde man verschleppt als Deutscher nach Sibirien usw. für tabu-viele
Jahre und entschädigungslos, was keine Sau zu interessieren hat. Oder als Slawe nach Deutschland für
nur ein, zwei oder drei Jahre und inzwischen dafür entschädigt. 3) Der Verlust aber der Eltern dadurch,
daß sie auseinandergehen und neue Partnerschaften gar mit Kindern eingehen, ist noch schlimmer als der
Verlust der Heimat. Zwar geben Sie hier zu, daß das Zusammenbleiben der Eltern wünschenswert ist – aber
nicht, daß es notwendig ist. Warum? Bleiben sie nicht zusammen, geraten die Kinder in seelische Not .
Um diese Not zu wenden – so entstand das Wort „notwendig“- sollten sie also besser zusammenbleiben.
Tut mir leid aber das verstehe ich nicht, warum kann ein Geistlicher nicht auch ein bisschen Haushalt
machen? Wo ist das Problem? Auch Männer können sich mal um sowas kümmern. Das ist ja wohl echt witzig.
Er kann nicht heiraten weil er ja sonst womöglich mal staubsaugen müsste. Hat Jesus deshalb nicht geheiratet?
Er musste ja schließlich alle „erlösen“, da hat man keine Zeit noch nebenbei die Spülmaschine auszuräumen!
Also echt! Da soll noch einer sagen die Fatwas von irgeneinem Ayatollah seien lustig! Ich hab auch ne
Lösung für ihr Problem: ganz einfach! Man lässt einfach Frauen Papst und Bischof usw. werden! Da können
Frauen Karierre machen und Christentum geht trotzdem nicht unter!!! Toll oder? Nee echt! Ich muss jetzt
ins Bett! Bald sind Sommerferien!!!!!!!!!!!!!!!!!
Priesterehe Stellen Sie sich einmal vor, die Ehefrau eines Priesters macht ordentlich Karriere, vielleicht
Vorstandsvorsitzende eines Großungernehmens (bewußt als Extrembeispiel gewählt). Dem priesterlichen
Ehemann bleibt dann, wie jedem anderen Ehemann auch, nur noch die Rolle eines Hausmannes, d. h. er könnte
nur als Halbtagskraft seinen priesterlichen Dienst versehen. Wir bekämen dann den Halbtagspfarrer bzw.
-Kaplan als Regelfall. Witz?
Und das war nur der Anfang. Prag war wiederum nur das Beispiel für das ganze Land und für alle Städte
und Flecken, in denen Deutsche lebten, in den tschechischen Gebieten und mit geringen Unterschieden in
den alten deutschen Gebieten des Sudetenlands. Es war der Auftakt zu einer Sturmflut der Mißhandlung,
Schändung, Enteignung, Ermordung und Vertreibung, die sich – mochte sie auch in den Maiwochen 1945 die
Höhepunkte ihrer unbeschreiblichen Exzesse erleben – über Monate langsam abebbend über Jahre ausdehnte,
bis der letzte Deutsche das Land verlassen hatte oder zu Tode geschunden und in den Konzentrationslagern
verhungert war oder enteignet und entrechtet, unentbehrlicher Fachkenntnisse wegen, geduldet wurde.
#63 Brandenburgis 20:51:38 | Donnerstag, 10. Juli 2008
Es waren keine Menschen, die wahllos auf jeden Deutschen einprügelten, bis er zusammenbrach. Es waren
keine Menschen, welche deutsche nackte Frauen zwangen, Steine fortzuräumen, ihnen die Achillessehnen
durchschnitten und sich an ihrer Hilflosigkeit weideten. Es waren keine Menschen, welche die Deutschen
aus den unterirdischen Klosettanlagen des Wenzelsplatzes heraufholten, mit Knüppeln niederschlugen und
buchstäblich zu Tode traten, und es waren keine Menschen, welche deutsche Mädchen, die ihnen als Wehrmachtshelferinnen
in die Hände gefallen waren, nachdem sie ihnen die Kleider geraubt hatten, durch die Fochobastraße nach
dem Wolschaner Friedhof trieben und sie dort mit Maschinengewehren zusammenschossen, oder andere mit Schlägen
und Stichen in Heuhaufen hineintrieben, die sie dann anzündeten. Und dies waren nur einige Gipfelpunkte
in dem Meer von Unmenschlichkeit, in dem die einfache Erschießung, und sei es die Hunderter von Schülern
der Prager Adolf-Hitler-Schule, eine Wohltat schien.
Lieber Parmesan, und die Mörder laufen frei herum, da kümmert sich kein Simon-Wiesenthal-Verein drum.
Fazit? Mord ist manchmal ein Verbrechen, manchmal nicht, es kommt drauf an wer wen umbringt.
Waren es denn noch Menschen, welche am 9. Mai auf dem Wenzelsplatz, auf dem Karlsplatz und in der Rittergasse
Deutsche – und nicht nur SS-Leute – mit Benzin übergossen, mit den Füßen nach oben an Masten und Laternen
hängten und sie anzündeten und johlend den brennenden Fackeln und ihren Qualen zusahen, die um so länger
dauerten, weil die Köpfe der Brennenden vorsorglich nach unten gehängt waren und der aufsteigende Rauch
sie nicht ersticken konnte? Waren es noch Menschen, welche deutsche Soldaten, aber ebenso Zivilisten und
Frauen mit Stacheldraht zusammenbanden, zusammenschossen und die Menschenbündel in die Moldau stürzten?
Waren es noch Menschen, welche deutsche Kinder in den Löschwasserbehältern ertränkten und Frauen und
Kinder aus den Fenstern auf die Straße stürzten? Sie hatten menschliche Gesichter. Aber es waren keine
Menschen mehr.
#59 Brandenburgis 20:43:30 | Donnerstag, 10. Juli 2008
So erging es dem deutschen Pfarrer Karl Seifert, der am Abend des 20. Mai in der Gegend von Pirna mit
einigen alten Männern seiner Gemeinde am Ufer der Elbe stand. Er hatte dem zwischen Härte und Gutmütigkeit
hin und her schwankenden sowjetischen Kommandanten seines Ortes die Erlaubnis abgerungen, jene Deutschen
zu bestatten, die Tag für Tag an dieses Ufer angetrieben wurden. Sie kamen elbeabwärts aus der Tschechoslowakei.
Und es waren Frauen und Kinder und Säuglinge, Greise und Greisinnen und deutsche Soldaten. Und es waren
Tausende und aber Tausende, von denen der Strom nur wenige an jenen Teil des Ufers schwemmte, an welchem
der Pfarrer und seine Männer die Toten in die Erde senkten und ein Gebet über ihren Gräbern sprachen.
Lieber Obelix, die Vertreibung der Deutschen war in jedem Fall völkerrechtswidrig und angesichts der
hohen Anzahl von Toten und der Umstände wohl auch Völkermord. Geahndet wurden diese Verbrechen nicht.
Beteiligte an diesen Verbrechen laufen nach wie von frei herum.
obelix als methusalix @Vineta Vineta: @Methusalix: Entwurzelt – na und? 1)Nicht umsonst wird die Vertreibung
von 18 Millionen Deutschen aus ihrer Heimat fast gleichgesetzt mit Mord. Schwachsinn! Dann müsste ja
auch die Verschleppung von Zwangsarbeitern durch die Deutschen als Mord eingestuft werden und das tut
niemand. Da war wohl der Wunsch der Vater des Gedankens, vor allem der Wunsch der Berufsvertriebenen aus
den einschlägigen Verbänden der Vater des Gedankens. Keine Angst, ich weiss worum es geht. Meine Familie
stammt aus der heutigen Tschechischen Republik und wurde vertrieben. Glücklich sind die über die Bertreibung
nicht gewesen, aber zur Behauptung das sei MORD gewesen, hat sich nie einer verstiegen. Für immer von
der Vergangenheit abgeschnitten sein, das tut weh! Welch ein Schwachsinn! Alle Grenzen sind offen. Ausser
denen in Ihrem Kopf! Wir waren schon mehrfach in der Heimat meiner Eltern und das war auch für mich sehr
interessant, die Wurzeln der Familie zu finden. Und noch viel mehr, wenn die eigenen Eltern auseinandergehen …
… ist richtig, aber was hat das damit zu tun, das Eltern, über die Zeit des erwachsen werdens hinaus
zusammen bleiben MÜSSEN? Schon vergessen? DAS war meine Aussage: >>Um Kindern, Vorbild, Stab und Stütze
zu sein, müssen allerdings die Eltern keineswegs lebenslang zusammen leben.<< DA war von MÜSSEN die
Rede und das ist, auch wenn es wünschenswert ist, dass die Eltern zusammenbleiben, keineswegs NOTWENDIG.
#56 methusalix † 18:29:23 | Donnerstag, 10. Juli 2008
@Cleopatra et Horst Egypt_girl: Lieber Methusalix, Ja ich kann ja sowieso nicht sagen dass das nicht der
Islam ist weil sie sich sonst wieder aufregen. Hinrichtungen in einem islamischen Gottesstaat, exekutiert
von islamischen Henkern, begründet mit islamischen Gesetzen (andere DARF es in einem islamischen Gottesstaat
gar nicht geben; einzig und alleine die Scharia), die von islamischen Richtern angewendet werden, sollen
NICHT islamisch sein? Ich weiss nicht wo Sie Logik gelernt haben, oder gar welche Logik Sie anwenden (vielleicht
ist das islamische Logik? Im Iran erhängen sie Frauen nach islamischen gesetzen, aber das ist NICHT islamisch!)
aber eines weiss ich: richtig sind Ihre Behauptungen NICHT! Horst Schimanski: Das gibt es nur in der Messe,
bei der Händewaschung des Priesters. Wie üblich gut katholisch aber uninformiert, ersetzt Schimanski
Wissen kühn durch Glauben. Traditionelle Fußwaschung Papst beginnt Osterfeiern www.n-tv.de/937111.html?200320081922
@Vineta „Franz Werfel über die Zeit seines Liebesglückes: Als ich durch dich ins Unermeßne schwärmte
Erlebten diesen Tag nicht Abgehärmte Mühselig Millionen Unterdrückte? Es lebten und litten Niebeglückte!
Wie werd ich diese Schuld bezahlen müssen???“ Das ist ein interessanter Gedanke. Natürlich gibt es aber
zwischen dem einen und dem anderen keinen (einsichtigen) Zusammenhang. methusalix schreibt Unsinn. Es
bleibt unklar, welcher Weltanschauung er zuzrechnen ist, katholisch ist er natürlich nicht. Vielleicht
ein Provokateur oder Apostat, der nun seinen Hass auf die Kirche ausleben will.
@Methusalix: Entwurzelt – na und? 1)Nicht umsonst wird die Vertreibung von 18 Millionen Deutschen aus
ihrer Heimat fast gleichgesetzt mit Mord. Für immer von der Vergangenheit abgeschnitten sein, das tut
weh! Und noch viel mehr, wenn die eigenen Eltern auseinandergehen und mit anderen Partnern Kinder haben.
Wie kommen Sie auf die abartige Idee, daß der Mensch nur bis zum Ende der Pubertät eine tiefe Sehnsucht
nach Geborgenheit in jenem Liebespaar verspürt, dem er seine Existenz verdankt? Auch wenn man später
selber Kinder hat, will man doch nicht auf einmal abgeschnitten sein von seinem Ursprung, sondern möchte
sogar, daß die eigenen Kinder auch sein Elternhaus erleben können und ihre Großeltern kennenlernen.
2)Die Leiden der Menschheit schreien zum Himmel. Viele leiden zeitlebens, andere erst nach Jahren oder
Jahrzehnten des relativen Glücks. Aber irgendwann trifft das Leid jeden, und sei es NUR in der Form,
das seine Ehe unaufhaltsam zerbricht nach 2 Jahrzehnten des Glücklichseins und 2 phantastischen Kindern.
Man könnte jetzt Gott dankbar sein dafür, daß man einen ansehnlichen Zeitraum auf der Sonnenseite des
Lebens sein durfte. Wäre es etwa vernünftig, gierig nach Spaß ( = leerem Wahn ) neue Partner an sich
reißen zu wollen. Franz Werfel über die Zeit seines Liebesglückes: Als ich durch dich ins Unermeßne
schwärmte Erlebten diesen Tag nicht Abgehärmte Mühselig Millionen Unterdrückte? Es lebten und litten
Niebeglückte! Wie werd ich diese Schuld bezahlen müssen???
@ Papa Jewski Den Verdacht hatte ich allerdings schon öfter, in Bussen und Bahnen. Auch beim Aldi riecht
es öfter so, wenn Mohammedaner in der Gegend sind. Wie erkennt man beim Einkaufen „Mohammedaner“? Sie
glauben gar nicht, wie viele von denen, die bei Aldi einkaufen und nicht in Ihren toitschen Geruchssinn
passen, gar keine Muslime sind, sondern – Achtung! – Christen. Oder Atheisten. Oder – Achtung! – deutsche
Staatsbürger ohne Konfession!
#51 Papajewski 00:48:34 | Donnerstag, 10. Juli 2008
„Man wäscht sich nicht echt.“ (Du erinnerst dich Schätzken: „…“.) Den Verdacht hatte ich allerdings
schon öfter, in Bussen und Bahnen. Auch beim Aldi riecht es öfter so, wenn Mohammedaner in der Gegend
sind.
@ Egypt_girl Rituelle Waschung gibt es natürlich auch im Christentum: – Im Ritus von Aquileia (im 1.
Jahrtausend untergegangen, verbreitet ungefähr im heutigen Norditalien) gehörte zum Betreten einer Kirche
eine Fußwaschung. – Dass sich Katholiken beim Betreten der Kirche auch heute noch mit Wasser bekreuzigen,
geht ebenfalls auf rituelle Waschung zurück (wenngleich heute meist als Erinnerung an die Taufe gedeutet).
– In der Eucharistiefeier wäscht sich der Priester die Hände (ebenfalls nur sehr stilisiert, aber auch
eine Form ritueller Waschung) – Und die Aufnahme in die Kirche samt Sündenvergebung erfolgt auch heute
noch durch ein Bad: die Taufe (Untertauchen im Wasser oder Übergießen mit Wasser).
#49 Egypt_girl 00:39:23 | Donnerstag, 10. Juli 2008
Es ist eine rituelle Reinigung es geht ja nur darum sich symbolisch zu reinigen. Man wäscht sich nicht
echt. Man streicht sich nur mal über das Gesicht und die Arme (oder Füße usw. je nachdem). Das wars.
Ich hab schon gefragt: gibt es bei Christen sowas auch? Schließlich sagte doch Pünktchen: „Unreinheit
kommt von innen“, was ist also damit?????
#48 Papajewski 00:34:08 | Donnerstag, 10. Juli 2008
Also, ich weiss nicht, aber eigentlich wasche ich mich täglich mehrfach, meine Frau wäscht sich genauso,
und dazu brauchen wir keine „Religion“. Was muss das für ein beknacktes Volk sein, dem man sagen muss,
dass es sich waschen soll. Haben Mohammedaner keine Geruchsnerven? Wahrscheinlich liegt es daran, dass
Allah ein Götze ist und Mohammed ein falscher Prophet. Ährlich!
#47 Egypt_girl 00:27:35 | Donnerstag, 10. Juli 2008
Wegen dem Blut weil Blut den Muslimen verboten ist. Es ist so: es gibt bestimmte Dinge die den Zustand
der rituellen Reinheit verletzen. Zum Bsp: Toilettengang oder Geschlechtsverkehr. Je nach dem muss man
dann eine große oder kleine rituelle Reinigung durchführen um z.B. beten zu können. Das heißt Ghusl
oder Wudu’. Ghusl ist eine Art Total Reinigung und muss gemacht werden am Ende der Periode. Wudu’ ist
die kleine Reinigung, die man auch machen muss zum Bsp. nur wenn man den Koran anfasst. Blut führt nun
also zu Unreimheit und wenn man die Regel hat dann ist eine rituelle Reinigung eben sinnlos weil man sofort
danach schon wieder unrein wäre. Beten (zumindest die 5 Pflichtgebete) darf man aber nur im Zustand der
Reinheit und deshalb darf man während der Regel eben nicht beten. Im Ramadan (Fastenmonat) darf man auch
nicht fasten. Man muss diese Tage aber nachfasten. Aber man muss keine Gebete nachholen. Warum das so
ist weiß ich nicht genau denn eigentlich gibt es in Islam auch Nachholgebete. Wenn man also z.B. eine
Zeit nicht gebetet hat (welchen Grund immer) dann muss man das normalerweise nachholen mit Nachholgebeten.
@egypt girl Ich wollte Sie mal fragen, aus welchem Grund eine Frau. die ihre Periode hat, in Ihrer Religion
nicht beten oder fasten darf… SIe haben das kürzlich in Ihrem Artikel in der Leserzeitung erwähnt…
Vielen Dank für Ihre Antwort!
#45 Egypt_girl 00:02:10 | Donnerstag, 10. Juli 2008
Lieber Methusalix, Dort werden sogar Frauen bei öffentlichen Hinrichtungen ausschliesslich im Tschador,
meist vermittels eines Baukranes, erhängt. Ja ich kann ja sowieso nicht sagen dass das nicht der Islam
ist weil sie sich sonst wieder aufregen. Ich verstehe nur nicht warum sie immer glauben dass ich ein Fundi
bin. Bin ich nicht. Das ist alles sehr viel komplizierter. Ich bin eine Muslimin in Deutschland und nicht
in Iran oder sonstwo. Und wenn sie in Iran Leute erhängen dann ist das deren Problem und nicht meins.
Ich weiß auch nicht warum das da so passiert, aber es hat sicher auch was damit zu tun dass der Iran
ein Entwicklungsland ist. Andererseits will ich auch keinen islamischen Staat sondern nur eine Religion.
Auch gibt es bezüglich Frauen viele Defizite in Islam aber es ist nicht typisch islamisch. Muhammad war
ja kein Frauenhasser, ganz im Gegenteil!!! Masturbation ist ALLEN Menschen strikt verboten (auch IHNEN!!!),
weil es eine Verschwendung von sexueller Energie ist. Diese darf NUR zielgerichtet auf die Zeugung eines
Kindes hin eingesetzt werden. Naja also es ist so: Laut Sistani ist Sex in der Ehe erlaubt auch ohne den
Wunsch ein Kind zu zeugen. Verhütung ist auch erlaubt sogar ohne das Wissen des Mannes (bei der Pille
z.B.). Masturbation ist nicht erlaubt (weder bei Frau noch bei Mann) außer es macht der jeweils andere.
Also wenn es beim Mann die Frau macht oder umgekehrt. Dann ist es erlaubt. Klingt wahrscheinlich seltsam!!
Gute Nacht!
als methusalix @Cleopatra Teil 2 und am Abend erklären ihm seine Frau und seine Töchter, dass das, was
er von der Kanzel verkündet hat, hanebüchener Unsinn ist. Eigentlich weiss das ja jeder Priester, auch
der unverheiratete, weil er sieht, dass er mit den katholischen Moralwünschen der Hierarchie die Leute
aus seiner Kirche hinaus predigt, anstatt sie herein zu holen. Aber wenn einem Abend für Abend die eigene
Familie bestätigt, dass man Unsinn von der Kanzel verkündet, hat das ganz anderes Gewicht. Und wenn
einem die Ehefrau dann noch im Bett demonstriert, wie unsinnig die Vorstellungen der Hierarchie zu Sexualmoral
sind, dann ist die Glaubwürdigkeit der Kirche bei diesem Priester vollends dahin. Der langen Rede kurzer
Sinn:Die katholische Hierarchie will nicht, dass ein Priester etwas vom normalen Ehe- und Liebesleben
erfährt, weil er sonst die völlig überzogene katholische Sexualmoral nicht mehr glaubwürdig vertreten
könnte. Kurz, die katholische Kirche will die einzige sein, die Einfluss auf den Priester hat und fürchtet
den Einfluss einer Ehefrau und einer Familie, wie der Teufel das Weihwasser. Dürfen die wenigstens mastubieren
oder ist das auch verboten? Masturbation ist ALLEN Menschen strikt verboten (auch IHNEN!!!), weil es eine
Verschwendung von sexueller Energie ist. Diese darf NUR zielgerichtet auf die Zeugung eines Kindes hin
eingesetzt werden. Ich finde das völlig unnatürlich und krankmachend. Es gibt eine Diagnose und einen
Namen für die Krankheit, die Sie erwähnen: ecclesiogene Neurose
#43 methusalix † 22:36:52 | Mittwoch, 9. Juli 2008
@Cleopatra Egypt_girl: Stimmt alos in Sachen Sex sind die schon sehr prüde hier. Das find ich auch!!!!!
Noch viel prüder scheinen mir allerdings einige islamische Staaten zu sein, von denen sich mindestens
einer als „Gottesstaat“ geriert. Dort werden sogar Frauen bei öffentlichen Hinrichtungen ausschliesslich
im Tschador, meist vermittels eines Baukranes, erhängt. Warum dürfen eigentlich Geistliche nicht heiraten?
Das hab ich nie verstanden!!! DAS ist eine wirklich gute Frage und ich habe die offizielle Antwort darauf
auch nie verstanden, weil sie völlig ohne Zusammenhang mit der Sache ist. Sie lautet: „Um des Himmelreiches
Willen!“ Darunter dürfen Sie sich vorstellen was Sie wollen. Oft wird gesagt, dass sich ein Priester
eben ganz um Gott und die ihm anvertrauten Seelen kümmern soll und nicht von einer Familie abgelenkt
werden darf. Dabei hätten manche Pfarrer, angesichts der Situation der Kirche heute, allen Grund für
ein wenig Ablenkung. Ausserdem ist klar, dass dies alle verheirateten Priester der orthodoxen Kirchen
und alle evangelische Pastoren schlicht beleidigt, indem man ihnen unterstellt, keine guten Preister zu
sein. Ich glaube eher, dass es um etwas anderes geht. Stellen Sie sich vor, so ein verheirateter Pfarrer
verkündet am Sonntag wieder irgendeinen katholischen Unsinn zur Sexualmoral und am Abend erklären ihm
seine Frau und seine Töchter, dass das, was er von der Kanzel verkündet hat, hanebüchener Unsinn ist.
Eigentlich weiss das ja jeder Priester, …
Stimmt alos in Sachen Sex sind die schon sehr prüde hier. Das find ich auch!!!!! Warum dürfen eigentlich
Geistliche nicht heiraten? Das hab ich nie verstanden!!! Dürfen die wenigstens mastubieren oder ist das
auch verboten? Ich finde das völlig unnatürlich und krankmachend.
#41 methusalix † 21:38:46 | Mittwoch, 9. Juli 2008
@Orthografieallergiker Nachtlaterne: methusalix, der ewig perverse, … Kommt drauf an, was SIE sich unter
pervers vorstellen. Wenn ich die katholische Übellaunigkeit, pardon, ich meinte natürlich Sexualmoral
als Massstab nehme, dann wäre ja alles, was nicht direkt zur Kinderzeugung führt, pervers. Nach diesem
perversen Massstab (das konnte ich mit einfach nicht verkneifen, angesichts der katholischen Sexualmoraldiktatoren,
die von tuten und blasen keine Ahnung haben dürfen) wäre ja schon eine heftige Knutscherei mit Zungenküssen
pervers. … lieblose, … NÖ! Da fragen Sie mal Frau methusalix. … der ewige gotteslästerer … Was
ist Gotteslästerung? IHR mangelnder Respekt vor MEINER Gottheit! (aus: The devils dictionary) … und
dem verderben nachlaufende… … bzw. dem, was SIE persönlich für MEIN Verderben halten. in der stunde
deines todes magst du deine frechen rfeden noch forsetzen, dann aber kommt die abrechnung. Ist das Ihre
einziger Trost? Dass es mich nach dem Tod „erwischt“? Und dass Sie dann die Belohnung für Ihre mangelnde
Rechtschreibbereitschaft erhalten werden? Ich warne Sie, Nachtverfinsterung; es gibt nicht nur Höllen
für Pornografen. Es gibt auch Höllen für miese Orthografen. Dort müssen Sie dann unter der Aufsicht
von Reich-Ranicki Deutschaufsätze schreiben. Per saecula saeculorum.
„Bis eine bessere Wahl euch scheide“ kann man ersetzen durch: „drum prüfe ewig, wer sich bindet, ob sich
nicht noch was Besseres findet“! Aber im Ernst: die Formulierung „bis der Tod euch scheidet“ wird von
Nichtkatholiken zuweilen als Zweifel am Leben nach dem Tode, also an der Auferstehung, verstanden. Damit
ist diese Formulierung, die sicher das Richtige meint, etwas unglücklich. Denn die geistliche Verbindung
zwischen Ehepartnern beendet der Tod ja nicht, im Gegenteil, sie kann sogar noch intensiver werden, wie
ich von überlebenden Ehepartnern gelegentlich höre. Lediglich die physische Einheit kann nicht mehr
praktiziert werden, dafür wird aber die geistliche Einheit (in den genannten Fällen) umso inniger. Das
bedeutet keinesfalls ein Argment gegen Wiederheirat. Wohl aber eine Frage an die Kirche, ob analog auch
Wiederheirat bei noch im irdischen Leben möglich ist, wie es die orthodoxen Kirchen praktizieren. Schließlich
hat das Kozil von Trient nur diejenigen ausgeschlossen, die die römische Praxi für falsch halten, und
nicht – unter bewußter Berücksichtigung der orthodoxen Praxis – die römische Praxis als alleine richtig
dogmatisiert.
#39 Nachtlaterne 12:45:10 | Mittwoch, 9. Juli 2008
methusalix, der ewig perverse, lieblose, der ewige gotteslästerer und dem verderben nachlaufende. in
der stunde deines todes magst du deine frechen rfeden noch forsetzen, dann aber kommt die abrechnung.
#38 methusalix † 10:04:49 | Mittwoch, 9. Juli 2008
Vineta der ewige Miesmacher Vineta: Einige Aspekte zur Ehe Thomas von Aquin meint dazu … In der Tat
stabilisiert das die Gefühls-und Gedankenwelt eines Kindes ungemein, wenn es die Geborgenheit in einem
lebenslang sich liebenden Paar erlebt und löst keine verzweifelte Identitätssuche aus. Um Kindern, Vorbild,
Stab und Stütze zu sein, müssen allerdings die Eltern keineswegs lebenslang zusammen leben. Dafür würde
genügen, bis nach der Pubertät des jüngsten Kindes zusammen zu bleiben. Da hat der grosse Doctor Angelicus
wohl einiges nicht ganz verstanden bei Ehe und Familie; wie sollte er auch, als ehe- und liebeloser Mensch.
… der von einem frevelhaften Recht auf ununterbrochenem Spaß im Leben für jedermann ausgeht, … Na
da ist sie ja wieder, die katholische Miesmacherei! Nur ja keinen Spass haben im Leben, immer schön übel
gelaunt durchs Leben gehen und möglichst allen anderen auch noch die Lebensfreude nehmen. Besser kann
man katholische Sexualmoral nicht beschreiben und den Hauptgrund, warum sich die Menschen von der Kirche
abwenden. Danke Vineta, für Ihre lichtvollen Erklärungen!
Einige Aspekte zur Ehe @Elijahu: Sie schließen also aus, daß man auch bei Evangelikalen oder konservativen
Protestanten keine Scheibe abschneiden kann – verraten uns aber leider auch nicht, bei welchen versprengten
katholischen Resten das noch möglich ist. @ die Ehe: 1) Laut Jesus gibt es im Himmel keine Ehe, und man
hat da offenbar mehr ein Verhältnis zu Gott als zu Menschen. 2) Genau deshalb redet Jesus ja auch davon,
daß manche schon hier ein Verhältnis zu Gott dem zu einem Menschen vorziehen ( können) und keiner Ehe
bedürfen. 3) Die offene Frage ist nun, weshalb dann Jesus will, daß eine eingegangene Ehe bis zum Tod
erhalten bleiben soll. Thomas von Aquin meint dazu, dies sei in erster Linie der Kinder wegen unerläßlich.
In der Tat stabilisiert das die Gefühls-und Gedankenwelt eines Kindes ungemein, wenn es die Geborgenheit
in einem lebenslang sich liebenden Paar erlebt und löst keine verzweifelte Identitätssuche aus. 4) Dem
Gerede von Pater Payrich liegt ein falscher Denkansatz zugrunde: Beeinfußt vom Zeitgeist, der von einem
frevelhaften Recht auf ununterbrochenem Spaß im Leben für jedermann ausgeht, läßt er außer acht,
daß Abermillionen von Menschen in tausend Formen von Gebrechen mehr leiden als leben und daß ein unaufhaltbares
Zerbrechen einer Ehe nach Jahren des Glücklichseins und gesunden, klugen, dankbaren Kindern ein sehr
geringes Gebrechen ist, leichter erträglich als das von Abermillionen in tausend Formen. Der Pater täte
daher gut daran, sich um schlimmeres Elend kümmern.
@vineta Was erwarten Sie sich denn heutzutage von jemandem, der sich öffentlich als Protestant ausgibt?
Die glauben doch an nichts mehr. Die Evangelien sind für die frei erfunden und beliebig interpretier.
Die haben doch die Beine so breit gemacht für den kommenden Antichristus, da geht überhaupt nichts mehr.
@Protestant in schweren Nöten 1) Offenbar haben Sie aus Ihrer Bibel Dutzende von Seiten herausgerissen,
und zwar alle, auf denen Jesus vor der Hölle warnt. Nichtsdestotrotz haben Sie die Stirn, sich als Christ
auszugeben????? Wenn Sie also nicht an die Hölle als Gegensatz zum Himmel glauben, ist doch eigentlich
jedes persönliche Sich-Mühe-Geben überflüssig, denn es kommt ja eh jeder nur in den Himmel! Wieso
posten Sie dann hier? Wozu rennen Sie in Gottesdienste? Wieso reißen Sie sich um die Hostie? Wieso nennen
Sie andere kleingläubig usw. Das alles macht doch dann null Sinn. Ohne diesen Kram können Sie doch bequemer
leben, oder? 2) Wie erwartet, haben Sie die Mühe gescheut ( bzw. waren dazu gar nicht in der Lage, konkret
darzulegen, was Ihnen beim Nichtempfang der Hostie entgeht. 3) Übrigens warnt Jesus selbst davor, in
unwürdiger Weise, also im Zustand einer schweren Sünde ( z.B. bei Ehebruch) die Hostie zu empfangen –
und wenn der Papst davor warnt bzw. es lieber gleich untersagt, so hat er da nichts erfunden, wie Sie
hier irrtümlich meinen.
Lieber Protestierer, Wie viel einfacher ist es da in einem evangelischen Gottesdienst oder in einer altkatholischen
Eucharistiefeier. Hier darf ich ohne schlechtes Gewissen die Einladung un seres Herrn Jesus Christus annehmen!
… hier nehmen Sie die Einladung an, vom wem, das ist jedoch die Frage.
@Prostestant Also, wenn ich an einen solchen Gott glauben müsste, wie du, könnte ich mir gleich die
Kugel geben![kursiv] Mit Ihrem Fastfoodglauben haben Sie sich die Kugel schon gegeben.
@vineta Oh,sie Kleingläubiger!Ich habe vor der Hölle keine Angst, weil es diese gar nicht gibt! Aber
ich habe eklantante Probleme mit der Tatsache, dass ich die Einladung unseres Herrn Jesus Christus ausschlagen
muss, weil ein Teil seines Bodenpersonals entsprechende taktische Anweisungen von seinem selbsternannten
Stellvertreter haben soll! In einer röm.-kath. Messe nicht an der Kommunion teilzunehmen ist für mich
Anlass, mich bei Jesus Christus im Gebet zu entschuldigen, dass ich seine Einladung ausgeschlagen habe!
Wie viel einfacher ist es da in einem evangelischen Gottesdienst oder in einer altkatholischen Eucharistiefeier.
Hier darf ich ohne schlechtes Gewissen die Einladung un seres Herrn Jesus Christus annehmen! Vielleicht
gibt ihnen Jesusn Christus auch die Kraft, dies zu verstehen und nachzuvollziehen. Meine beiden 4 1/2
jährigen Söhne haben jedenfalls jetzt schon ein Problem damit, dass ich in bestimmten Kirchen nicht
mit nach vorn darf und bestimmten eben halt gehe! Erklären kann ihnen das in meiner Familie eigentlich
keiner!
@Protestant: Sich zuerst einer Sache vergewissern! Sie stimmen hier ein in das oft und allenthalben gehörte
Klagelied, daß wiederverheiratete Geschiedene ( durch das pöse Rom) vom Empfang der Hostie ausgeschlossen
werden – und tun das genau wie alle anderen, die diese Anklage anstimmen : Sie drücken sich dabei um
die Mühe, explizit und für jeden bis in die Details nachvollziehbar zu erklären, was Ihnen genau (
vermeintlich) dadurch entgeht. Glauben Sie vielleicht am Ende gar, daß Sie als einer, dem Rom die Kommunion
versagt, genau deshalb ( also wegen des störrischen Roms) in der Hölle schmoren könnten?
@strippo von Kakke Mein Gott, deine Beiträge sind ja genauso cool, wie dein Name! Also, wenn ich an einen
solchen Gott glauben müsste, wie du, könnte ich mir gleich die Kugel geben! Dann wäre jede Hoffnung
umsonst! Mensch Meier, denk doch mal nach, bevor du eine solche Sch… verzapfst!
@Prostestant (natürlich dürfen diese Menschen an der Eucharistie teilnehmen, wenn sie dort niemand kennt-
das gilt im übrigen auch für Protestanten…)…denn es bleibt ein Trost: Jesus erkennt sie alle, und
ihm ist es gleich ob es sich um geschiedene gläubige Katholiken oder um gläubige Protestanten handelt!
Denn vor Jesus sind wir alle gleich, nur nicht vor der röm.-kath. Kirche! Ja, ER erkennt euch alle, die
ihr unwürdig kommuniziert. Eure ungehorsamen Seelen ekeln IHN an und er wird euch beim Gericht nicht
kennen. Einen Geistlichen mögt ihr falschen, respektlosen und boshaft durchtriebenen Gotteslästerer
täuschen können – GOTT nicht. Protestant, du und Deinesgleichen ihr seid nicht mehr als Diebe, die sich
in eine Messe schleichen und dort einen Gottesraub begehen.
Der eigentliche Skandal ist aber… … das die röm.-kath. Kirche wiederverheiratete Geschiedene von
der Eucharistie ausschließt (natürlich dürfen diese Menschen an der Eucharistie teilnehmen, wenn sie
dort niemand kennt- das gilt im übrigen auch für Protestanten…)…denn es bleibt ein Trost: Jesus
erkennt sie alle, und ihm ist es gleich ob es sich um geschiedene gläubige Katholiken oder um gläubige
Protestanten handelt! Denn vor Jesus sind wir alle gleich, nur nicht vor der röm.-kath. Kirche!
grossartiges katholisches Wissen zur Ehe Es gibt keine Alternative zur Ehe. Ich glaube, hetz.net glaubt
das wirklich! ROFL! iustus:Das Rezept: Gemeinsamer Kirchgang senkt das Scheidungsrisiko Das ist ja eine
grandiose Erkenntnis! Gemeinsamer Besuch von Theatervorstellungen ebenso und wenn man gemeinsam in die
Sauna, in den Garten, in den Wald, in den Urlaub, zum Musikverein, an die Uni, oder zur Feuerwehr und
zum Bundesheer geht, auch. Sogar wenn man gemeinsam ins Kino geht, senkt dies das Scheidungsrisiko, von
gemeinsamen Mittagessen und Schlafzimmern ganz zu schweigen. Nur im Beichtstuhl kann die Gemeinsamkeit
etwas unangenehm werden. Aber manche Superkatholiken hier auf hetz.net halten ja die Ehe für ein (fast)
immerwährendes Busssakrament. Möchte wissen, wo die ihre Ehefrauen her haben; wahrscheinlich aus dem
Jungfrauenverein zu Tuntehausen, aber halt nein, der ist ja katholisch. Die nehmen nur Männer auf.
@Nachtlaterne nennen sie mir auch nur eine einzige ehe in der man nicht mindestens versteckt zugibt,.
dass sie ein zölibat ist! Dieser Satz kommt auch in die Himbeeren-Nominierungsliste.
#23 Nachtlaterne 20:10:04 | Dienstag, 8. Juli 2008
so geht man mit statistiken um: jede zweite ehe wird bei katholiken geschieden, folglich lassen sich 50
prozent alle österreichischen katholiken scheiden. ja, so einfach sind statistiken, aber nur wenn man
nicht richtiges und wichtiges mit hineinliest und sie somit ad absurdum führt. die ehen gehen heute auseinander
weil man der verführung durch die welt nicht mehr standhält und weil man nicht mehr gemeinsam im glauben
auf ein gganz großes ziel blickt. wenn man sich dauernd anschaut kann die ehe keinen bestand haben, weil
der andere niemals genügen kann, jedenfalls nicht was die wahre sehnsucht des herzens und der seele angeht.
die ehe ist eine andere form des zölibats! die hurerei ist keine alternative, da durch die hurerei die
ehe zerstört wird und die seele zerstört wird. wir sind schwer in widersprüche eingeklemmt und jesus
sagt: „nur wer sich richten läßt, ist gerichtet!“
an M.B.Neh: „Im konkret von mir geschilderten Fall sah dies so aus, dass die Schwiegermutter sich für
eine physische und zivilrechtliche Trennung vom schlagenden Mann entschieden hat. Dass sie dadurch aus
katholischer Sicht einen Ehebruch vollzogen hat, hat sie im konkreten Fall als das kleiner Übel angesehen.“
Die Trennung vom schlagenden Mann ist doch kein Ehebruch, so wie sie das hier behaupten! So eine Trennung
wird sogar von der Kirche im Hinblick auf das Wohl der Frau empfohlen! Zum Ehebruch wird es erst, wenn
sie die versprochene Treue nicht hält. Dies zur Klarstellung.
@M.B.Neh Allein durch die Trennung hat ihre Schwiegermutter keinen Ehebruch begangen. Ehebruch ist Geschlechtsverkehr
mit einer anderen Person als dem Ehegatten. Jesus erweitert dies natürlich auf jede Art der ausserehelichen
sexuellen Begierde („Wenn du eine andere Frau auch nur lüstern ansiehst, hast du in deinem Herzen schon
Ehebruch begangen.“).
Pater Payrich peinlich Und der soll ein Seelsorger für Familien sein? Man hat hier wohl den Bock zum
Gärtner gemacht! Wo bleibt der Ordensobere mit einer Disziplinierung? Ach ja, man applaudiert ihm vermutlich
auch noch, vielleicht sogar der Kardinal aus Wien! Alles pure Peinlichkeit, der Pater Payrich!
Nichtige Ehe Es gibt Fälle, in denen keine katholisch gültige Ehe zustande gekommen ist. Dies kann von
einem katholischen Diözesan-Ehegericht untersucht werden. Dafür muss zunächst die Versöhnung des Paares
unmöglich erscheinen, und es müssen entsprechende Beweise vorgelegt werden. Kriterien für die Ehenichtigkeitserklärung:
– die Ehe wurde in ungültiger Form geschlossen – bei einem der Partner liegt ein Ehehindernis vor – ein
Partner ist aus psychischen Gründen nicht in der Lage eine Ehe zu führen – mangelnder Ehewillen, z.B.
durch das Ausschließen der Unauflöslichkeit der Ehe, oder von Elternschaft sowie der ehelichen Treue
– ein Partner hat Kinder bewußt ausgeschlossen – ein Partner wurde bewußt getäuscht
@Elijahu eine SCHEIDUNG und eine WIEDERHEIRAT sind dadurch noch lange nicht gerechtfertigt. Stattdessen
muss eine Versöhnung der Eheleute angestrebt werden. Man kann sich auch einen Anullierungsgrund suchen.
Dann kann man weiter heilig tun und ist den lästigen Partner mit dem Segen Gottes und der Kirche trotzdem
los!
@ Elijahu Grundsätzlich ist dieser Standpunkt auch in meinen Augen richtig. Doch im profanen Leben wird
meistens anders verfahren. Im konkret von mir geschilderten Fall sah dies so aus, dass die Schwiegermutter
sich für eine physische und zivilrechtliche Trennung vom schlagenden Mann entschieden hat. Dass sie dadurch
aus katholischer Sicht einen Ehebruch vollzogen hat, hat sie im konkreten Fall als das kleiner Übel angesehen.
#15 timpressum † 16:33:20 | Dienstag, 8. Juli 2008
Abstrakt Gewalt in der Ehe ist kein Scheidungsgrund. Misshandlung und sexueller Missbrauch der Kinder
selbstverständlich auch nicht! Die Ehe ist nicht „abstrakt“, „fern vom Leben“, „hart“, gar […] „unbarmherzig“ –
nur die römische „Kirche“ ist es leider!
Gewalt in der Ehe „Doch irgendwann gingen es zu Weit mit den Schlägen, die sie durch ihrem Ehemann erleiden
musste. Sie musste sich -allein schon ihrer Gesundheit/Sicherheit wegen- von ihm trennen.“ In extremen
Fällen wie diesem ist eine physische Trennung der Verheirateten durchaus möglich und erlaubt. ABER:
eine SCHEIDUNG und eine WIEDERHEIRAT sind dadurch noch lange nicht gerechtfertigt. Stattdessen muss eine
Versöhnung der Eheleute angestrebt werden. Gewalt in der Ehe ist kein Scheidungsgrund. Eine physische
Trennung mit gleichzeitiger Eheberatung reicht völlig aus.
Die Unauflöslichkeit der Ehe Die Ehe ist unauflöslich. Die Gründe sind hinlänglich bekannt. Und wenn
jetzt ein im Ehebruch Lebender (nicht anders ist die neue Beziehung außerhalb der Ehe zu bewerten) dann
kann derjenige niemals den kirchlichen Segen dafür erwarten. Die ganze Sache ist sowas von logisch. Das
Versprechen, die Treue zu halten in guten und bösen Tagen, muss wohlüberlegt sein, denn das schließt
eine eventuelle Trennung bei unzumutbarem Zusammenleben, mit ein! Auch logisch in meinen Augen. Vielleicht
sollten die Pfarrer eindringlicher darauf hinweisen und das Kind schlicht beim Namen nennen.
@Dr. Heger nur durch den Tod gelöst – und das, so Gott will, auch nur vorübergehend. Vorübergehend?
Wie meinen Sie das? Im Himmel ist niemand verheiratet.
Lieber Herr Heger, das wollte ich noch eben sagen. Wenn Sie sich mit Ihrer Antwort: Die Einheit von Ehe,
Geschlechtsverkehr und menschlicher Fruchtbarkeit darf nicht aufgelöst werden, und diese interpersonale
Vereinigung wird nur durch den Tod gelöst – und das, so Gott will, auch nur vorübergehend. Daß die
katholische Kirche daran eisern festhält macht sie als die von Jesus Christus gestiftete Kirche erkennbar.
zufrieden geben: schön, das gönne ich Ihnen. Aber damit lässt sich – eben genau nach dem Motto „ Was
nicht sein kann, das nicht sein darf“ – doch nicht wirklich den Fragen in diesem Zusammenhang begegnen.
Genau das meine ich mit „einfach machen“.
Es ist manchmal nicht einfach Meine Schwiegermutter hat -brav katholisch- sehr jung geheiratet. Im Laufe
der Zeit und des Zusammenlebens hat sie erleben müssen, wie sich ihr erster Ehemann verändert hat. Sie
hat Jahre lang versucht ihn zu verstehen und zu unterstützen. Sie hat sich auch ihrer Kinder wegen, um
eine gute Ehe bemüht. Doch irgendwann gingen es zu Weit mit den Schlägen, die sie durch ihrem Ehemann
erleiden musste. Sie musste sich -allein schon ihrer Gesundheit/Sicherheit wegen- von ihm trennen. Dieser
Mann war brutal und unverbesserlich geworden, kam mit sich-selbst und seinem Leben nicht mehr zurecht.
Jahre später, im Alter von ca. 55 Jahren, hat sie einen Mann Kennengelernt, mit dem sie nun sehr glücklich
und harmonisch zusammenlebt. Sie haben nun auch standesamtlich geheireatet. Ihr ist bewusst, dass sie
mit ihrem 2. Mann keine kirchliche Trauung möglich ist. Sie hat allerdings auch kein Verlangen danach.
Im Leben kommt es manchmal anders, als man sich es wünscht!
Kennen wir! Beim nächsten Man wird alles besser! Beim übernächsten Mann wird alles besser! Beim überübernächsten
Mann wird alles besser! Beim überüberüber… Wie viele unglückliche Singles gibt es heute und wie
viele unglückliche Eheleute gab es gestern, vor Einführung des Ex- und Hopp-Scheidungsrechts? Hat das
mal jemand untersucht?
Lieber Sirilo, genau wie kreuz.net unterstellen Sie einfach pauschal, dass der oder die Ehepartner, deren
Ehen gescheitert sind, die Ehe nicht „ernst „ genommen haben. Das meine ich mit „es sich einfach machen“.
Es gibt solche Leute, richtig. Aber es gibt genügend andere, deren Welt zusammengebrochen ist, weil die
Ehe nicht geklappt hat und die ihr Leben dafür gegebn hätten, dass die Ehe hält. Aber dazu gehören
halt immer zwei. Nichts wünscht man diesen Menschen mehr, als jemanden zu finden, der es mit der Ehe –
um Ihre Worte zu gebrauchen – genauso ernst meint wie sie. Von diesen Menschen rede ich. Sie haben eine
weitere Chance verdient – mitkirchlicher Eheschließung.
Unauflösliche Interpersonalunion Der Journalisten-Mensch stellt berechtigte Fragen, auf die die Kirche
bisher keine überzeugenden Antworten gefunden hat. Beide Aussagen sind falsch: – Der „Journalisten-Mensch“
stellt keine Fragen, sondern die hinlänglich bekannten und immer dieselben Behauptungen auf. – Auf Nicht-Fragen
kann man natürlich auch keine Antwort geben. Die katholische Kirche hat aber sehr wohl auf die hinlänglich
bekannten Behauptungen ihre endgültige Entgegnung gegeben: Die Einheit von Ehe, Geschlechtsverkehr und
menschlicher Fruchtbarkeit darf nicht aufgelöst werden, und diese interpersonale Vereinigung wird nur
durch den Tod gelöst – und das, so Gott will, auch nur vorübergehend. Daß die katholische Kirche daran
eisern festhält macht sie als die von Jesus Christus gestiftete Kirche erkennbar. MfG Christoph Heger
komische neue Art zu heiraten Diese komische neue Möglichkeit, „kirchlich“ zu heiraten ohne zuvor oder
überhaupt standesamtlich zu heiraten, ist als Zugeständnis gegenüber unseren „muslimischen Einwanderern“
zu sehen, die gerne schon mal eine Ehe nur vor dem Imam schließen und das auch bisher schon so gemacht
haben. Hier findet keine Anpassung an unser Recht statt, sondern unser bewährtes Recht wird ausgehöhlt.
@e.s.reformanda Wieso sollte jemand, der schon einmal eine sakramentale Ehe in den Wind geschossen hat,
zum zweiten Mal in der Kirche dieses Ritual feiern wollen – wobei der zukünftige Ehepartner genau weiß,
daß der Betreffende diese neue Ehe auch nicht ernster nehmen wird als die erste?
Einmalige Ehe Das Recht der Eheschließung/Personenstandsgesetz ist in Deutschland vor kurzem verändert
worden. Ab dem 1. Januar 2009 darf sich ein Paar auch dann kirchlich trauen lassen, wenn es zuvor nicht
standesamtlich geheiratet hat, meldet die „Süddeutsche Zeitung“. Das kirchliche Sakrament der Ehe und
die zivilrechtliche Ehe beim Standesamt stehen damit völlig unabhängig nebeneinander. In Zukunft dürfen
Paare sogar kirchlich heiraten, ohne sich staatlich und zivilrechtlich binden zu müssen. In Anbetracht
der Tatsache, dass in der EU mittlerweile Männer Männer, bzw. Fraue Frauen, zivilrechtlich Heiraten
dürfen, halte ich die Loslösung der kirchlichen Ehe von der staatlichen Ehe für absolut richtig. Ich
habe meiner Frau bei unser kirchlichen Trauung meine Treue „bis das der Tod uns scheidet“ geschworen,
und unsere Liebe unter Gottes Schutz gestellt. DAS ist und bleibt für mich eine „einmalige Sache“!
Was Gott verbunden,… Wenn hier einer „karikiert“ und „dramatisiert“ dann hetz.net. Der Journalisten-Mensch
stellt berechtigte Fragen, auf die die Kirche bisher keine überzeugenden Antworten gefunden hat. Es ist
immer einfach sich seelenslos auf die „Lehrmeinung“ zu berufen und zu sagen, „Was Gott verbunden, usw.“ –
aber immmer weniger Menschen gelingt es trotz aller Anstrengung und trotz guten Willens, das auch so zu
leben. Diesen Menschen Gottes Segen im Rahmen einer kirchlichen Eheschließung für eine weitere Ehe zu
verweigern, kann einfach nicht richtig sein – bei allem Verständnis für die damit einhergehenden Folgen.
Die Kirche macht es sich deshalb mit ihrer rigiden Einstellung genauso einfach wie die Menschen, die eine
Ehe nur als Durchgangsstadium sehen „solange es geht“. Das ist genauso inakzeptabel.Völlig überzieht
hetz.net aber mit dem total quatschigen Satz, den der Journalist an keiner Stelle so gesagt oder gemeint
haben kann: Dabei unterstellt er, daß Zweitehen grundsätzlich glücklicher sind als deren Vorgänger-Verbindungen
So einen Interpretations-Schwachsinn kann sich nur kreuz.net ausdenken, um wieder einmal berechtigte Fragen
von vorneherein zu diskreditieren.