Ein Jahr nach dem Motu Proprio ‘Summorum Pontificum’ hat die Alte Messe eine beeindruckende Entwicklung erlebt – obwohl die Bischöfe sie nicht wollen und viele Priester sich fürchten, sie offen zu zelebrieren.
Die Alte Messe
(kreuz.net) Heute vor einem Jahr veröffentlichte Papst Benedikt XVI. das Motu Proprio ‘Summorum Pontificum’.
Zum Jahrestag publizierte die Laienvereinigung ‘Pro Missa Tridentina’ eine Stellungnahme.
Darin wird
eine „beeindruckende Entwicklung“ der deutschen Meßstandorte im letzten Jahr aufgezeichnet.
Unter den
deutschsprachigen Ländern ist der Zuwachs in der Bundesrepublik am stärksten. Das liegt wohl daran,
daß die deutschen Bischöfe in der Vergangenheit die Erlaubnis zur Zelebration der Alten Messe sehr restriktiv
gehandhabt haben.
Statistische Auswertung der Entwicklung der Alten Messen in den deutschsprachigen Ländern
Die Anzahl der Meßorte hat sich in Deutschland von 35 auf 119 mehr als verdreifacht.
Doch ‘Pro Missa Tridentina’ wünschte sich mehr: In jeder größeren Stadt soll die Alte Messe regelmäßig
gefeiert werden.
Das größte Hindernis auf diesem Weg sind laut ‘Pro Missa Tridentina’ der Widerstand
der deutschen Bischöfe und viele Diözesanpriester, die sich immer noch fürchten, die Alte Messe zu
lesen.
Die Vereinigung zitiert abschließend aus dem Juni-Pressegespräch des Präsidenten der päpstlichen
Kommission ‘Ecclesia Dei’, Dário Kardinal Castrillón Hoyos:
„Lassen sie mich das ganz klar sagen: Der
Heilige Vater will, daß die überlieferte Form der Messe regulärer Bestandteil des liturgischen Lebens
der Kirche wird, damit alle Gläubigen – die jungen wie die alten – sich mit den alten Riten vertraut
machen und von ihrer spürbaren Schönheit und Transzendenz profitieren können.
Der Heilige Vater will
das sowohl aus pastoralen als auch aus theologischen Gründen.“
Weil nicht sein kann, was nicht sein
darf
Die deutsche ‘Katholische Nachrichtenagentur’, die den Bischöfen gehört, behauptet in einem Artikel
zum Jahrestag des Motu Proprio trotzdem, daß die Nachfrage nach der Alten Messe „insgesamt kaum gestiegen“
sei.
‘Radio Vatikan’ übernahm diese Meldung bereitwillig.
Die ‘Katholische Nachrichtenagentur’ beruft
sich auf angebliche eigene Nachforschungen.
Der Journalist der ‘Katholische Nachrichtenagentur’ haben
dabei sogar die Meßorte gezählt, die auf den Webseiten der altgläubigen Vereinigungen ‘Pro Sancta Ecclesia’
und ‘Pro Missa Tridentina’ genannt werden.
Dabei muß er zugeben, daß die Anzahl der Meßorte von 36
auf 125 gestiegen sind.
Um die Verdreifachung zu relativieren, greift er zu einem Trick:
„Betrachtet
man die Zahlen in Deutschland, kommt man je nach Perspektive auf ein deutliches prozentuales Wachstum –
bezogen auf die kleinere Ausgangszahl – oder auf eine kaum wahrnehmbare Veränderung – bezogen auf die
Gesamtzahl der katholischen Gemeinden und Gottesdienstorte.“
Unter diesen Umständen hätten die ‘Katholische
Nachrichtenagentur’ auch einen Qualitätsvergleich zwischen den Gläubigen des Alten und des Neuen Ritus
anstellen können.
Im Neuen Ritus gibt es kaum noch praktizierende Katholiken, die das Sonntagsgebot
halten.
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52 Lesermeinungen
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Biene Maja Der Tabernakel ist der Altar? Da behaupten die Tradis immer, sie würden was von Liturgie verstehen,
und dann kennen sie nicht mal den Unterschied zwischen einem Altar und einem Tabernakel
@biene maja Der Priester wendet sich Gott zu Tabernakel Mitellpunkt der Echaristie. ich hatte bisher gedacht,
es hieße das „Sakrament des Altares“ – da war ich wohl einem Irrtum aufgesessen. Es muss richtig heißen:
„Sakrament des Tabernakels“. Danke für die Korrektur meiner Kenntnisse.
@alter Rheinländer, aleph werte Schrieberlinge, Sie sind unschlagbar mit Blindheit geschlagen. Aber ich
habe nicht die zeit Ihnen das auseinanderzulegen. Beten Sie den Rosenkranz mit der Bitte um Erleuchtung.
Z.b. : „Der uns dein heiligen Geist gesandt hat“. Möge Jesus Christus Ihnen gnädig sein.
Graduale triplex Ist doch klar, die im Ausland haben die schöneren Kirchen für die altehrwürdige seit
Jahrtausenden gefeierte Liturgie. Da können die V-II-Betschuppen in Deutschland nicht mithalten. Es reicht
auch, wenn die Zahlen (?) mehr oder weniger korrekt die Realität wiedergeben und erkennen lassen, dass
die angeblich erhoffte hymnische Begeisterung für die altehrwürdige, seit Jahrtausenden (!) gefeierte
tridentinische Liturgie schlichtweg im Sande verebbt ist… Also geht es, wer sich Schätze sammelt und
ist nicht reich in G*tt. o^/ o^/ o^/
@graduale triplex Richtig! Wer weiß,woher die Aufnahmen sind! Ich beschäftige mich mit dem Thema und
hier bei uns (in einem röm.-kath. geprägten Dorf) weiß niemand, was er mit Latein anfangen soll! Hier
wüßte auch niemand, wo denn irgendwo eine solche ominöse Messe stattfinden sollte! Die Leute hier sind
eigentlich alle froh (komischerweise vor allem die alten Leute), dass sie alles verstehen können, un
das der lateinische Spuk vorbei ist!
Auffallend… …ist es, unabhängig von allen Zahlen, dass die verwendeten Bilder in den Artikeln über
die Alte Messe so gut wie immer aus dem Ausland stammen. Man könnte doch auch das Bildmaterial aus dem
Land beziehen, aus dem die im Artikel genannten Zahlen stammen, wenn diese so üppig ausfallen. Das gibt
zu denken.
alter Rheinländer Es ist schon sehr liebenswürdig, wie Sie versuchen, dem armen r.ruhrgebietler zu helfen,
aus dem grandiosen Faux pas zu kommen. Den Text von ihm aber als Büttenrede zu klassifizieren, ist deutlich
ein gerüttelt Maß zu viel des Guten. So große Nachsicht hat er, der Text natürlich, nun wirklich nicht
verdient. Aber wenn Sie meinen, großer Gott…!
@aleph Das hat der Ruhrgebietler doch nicht abgeschrieben, sondern kopiert, man findet es u.a. in web246m.dynamic-kunden.ch/…mauerische.plan.html
Das ist eine Art Büttenrede, die sich ein Rechtskatholik ausgedacht hat.
@Ruhrgebietler Der Text ist ja sowas von albern, da steht man fassungslos da „Weisst die Frauen an, in
der Kirche keine Hüte zu tragen“ Das sind ja wirklich unglaubliche Teufeleien zur Zerstörung der Kirche!
Ich hätte nicht gedacht, dass jemand, der nur für 5 Cent Verstand hat, so einen albernen Unsinn für
bare Münze nimmt. OK, natürlich denkbar, dasss es bei dir nur für 3 Cent gereicht hat…
r.ruhrgebietler Vielen Dank für die Mühe, die Sie sich gemacht haben, um den Text abzutippen. Doch hoffentlich
nicht nur wegen mir? Ich habe ihn gelesen und kann eigentlich nur dazu feststellen, dass er mich in keiner
Weise heiß laufen lässt. Ich kann mich nicht darüber ärgern und fände es auch müßig festzustellen,
dass alles gar nicht so gemeint sein kann. In der Kontinuität, stets die Befürchtung protestantischer
Einflussnahme zu äußern, gerät der Text in die Fänge ideologischer Unbelehrbarkeit. Das ist auch der
Grund, weshalb nicht nicht darüber diskutieren möchte. Dennoch lieben Dank für Ihre Mühe… :(3
@ruhrgebietler 3. Weist protestantische Pastoren an, die hl. Messe zu überprüfen und zu entsakralisieren.
Sät Zweifel an der Realpräsenz (der Eucharistie) und bekräftigt, dass die Eucharistie – näher am Glauben
der Protestanten – nur Brot und Wein und nur symbolisch gemeint ist. – Setzt Protestanten in Seminaren
und Schulen ein. Ermutigt Ökumene als den Weg zur Einheit. Klagt jeden an, der an die Realpräsenz glaubt,
als subversiv und ungehorsam gegen die Kirche. Stimmt doch alles gar nicht. Die Realpräsenz ist bis heute
zentrale Glaubenslehre der Kirche. Wenn von so manchen Tradis was anderes behauptet wird, ist das schlicht
falsch. 4. Verbietet die lateinische Messliturgie, Anbetung und Lieder, denn sie vermitteln ein Gefühl
des Geheimnisses und der Ehrfurcht. Stellt das hin als „Hokuspokus“ von Wahrsagern. Die Menschen werden
aufhören, die Priester als Menschen von überragender Intelligenz und als geheimnisvolle Respektspersonen
zu betrachten. Die lateinische Messe war nie verboten. Allerdings sehe ich nicht, dass die ordentliche
Messe weniger Ehrfurcht vermitteln würde. Ehrfurcht hängt schließlich nicht von der Sprache und der
Zelebrationsrichtung ab. Dass freilich ein Priester heute nicht mehr weltfremd über alle erhoben wird,
halte ich für eine sehr gute Entwicklung. Der Priester ist Seelsorger und Zelebrant der Messe, nicht
aber ein King. 5. ermutigt die Frauen, in der Kirche keine Hüte zu tragen. Haare sind sexy. – Fordert
Frauen als Vorbeter und Priester. Das ist aber schlimm :…
@aleph – Freimaurerei Fortsetzung,Teil 2 hier also die Fortsetzung wie die Freimaurer vorgehen… Richtlinien
vom Großmeister der Freimaurer an die katholischen Freimaurer-Bischöfe. -Effektive März 1962 – (the
Agglornomiento of Vatican II) 3. Weist protestantische Pastoren an, die hl. Messe zu überprüfen und
zu entsakralisieren. Sät Zweifel an der Realpräsenz (der Eucharistie) und bekräftigt, dass die Eucharistie –
näher am Glauben der Protestanten – nur Brot und Wein und nur symbolisch gemeint ist. – Setzt Protestanten
in Seminaren und Schulen ein. Ermutigt Ökumene als den Weg zur Einheit. Klagt jeden an, der an die Realpräsenz
glaubt, als subversiv und ungehorsam gegen die Kirche. 4. Verbietet die lateinische Messliturgie, Anbetung
und Lieder, denn sie vermitteln ein Gefühl des Geheimnisses und der Ehrfurcht. Stellt das hin als „Hokuspokus“
von Wahrsagern. Die Menschen werden aufhören, die Priester als Menschen von überragender Intelligenz
und als geheimnisvolle Respektspersonen zu betrachten. 5. ermutigt die Frauen, in der Kirche keine Hüte
zu tragen. Haare sind sexy. – Fordert Frauen als Vorbeter und Priester. Stellt es als demokratische Idee
heraus. Gründet eine Frauenfreiheitsbewegung. – Die Kirchgänger sollen saloppe Kleindung tragen, damit
sie sich dazugehörig fühlen. Das wird die Bedeutung der hl. Messe herabsetzen.
@ monti Sie schreiben: „Wenn dem doch so wäre, müsste dann nicht anders mit den konsekrierten Hostien
umgegangen werden ? Ist doch nur ein Stehimbiss im Vorübergehen.“ Wegen einer ähnlichen Bemerkung meinerseits
(wie bei McDonalds oder beim Würstelstand: Der Nächste bitte“) hab ich vor einigen Jahren von unserem
Hochwürdigsten Bischof, dem Kirchenleerer (Nota bene „…leerer“) par excellence, einen ordentlichen
Rüffel erhalten. Bei der Erstkommunion meiner Tochter war’s net anders. Doppelt angeordnete Turnbänke
waren die Sitzgelegenheit. Der Zelebrant ging vor der ersten Bank und teilte die Kommunion auch von dort
jenen in der zweiten Reihe aus. Kein Knien, kein geordnetes Stehen, Mundkommunion verpönt, kein In-sich-Versenken
nach der Kommunion…
Natürlich ist die Besucherzahl in der neuen Messe höher als in der Alten Messe. Und höchstwahrscheinlich
liegt der Besucherrückgang seit Vat. II NICHT am reformierten Ritus. ABER: Wer von den „Normalen“ Katholiken
glaubt denn noch an die Realpräsenz Christi im „eucharistischen Brot“, wer überhaupt daran, dass an
der Göttlichkeit Jesu „etwas dran“ ist ? Wenn dem doch so wäre, müsste dann nicht anders mit den konsekrierten
Hostien umgegangen werden ? Ist doch nur ein Stehimbiss im Vorübergehen. Die Gläubigen, die HEUTZUTAGE
an einer Alten Messe teilhnehmen, tun dies sehr bewusst und im tiefen Glauben, dass das, was vorne am
Altar geschieht, Wirklichkeit und das Vermächtnis Jesu Christi ist, und nicht irgendeine beliebige Veranstaltung
von vielen. Das sage ich als bekenneder Agnostiker, derd adurch vielleicht die Sache ein wenig mehr von
aussen besieht und weder „moderne“ noch „traditionalistische“ Scheuklappen trägt.
Aleph Der Heilige Vater will also „die Rückkehr in ein morbides Schattenreich, das pure Ängste verursacht“?
Die Tradition der katholischen Kirche gilt Ihnen als „längst überwunden“? Wer hat die Tradition überwunden?
Wieso ist diese Tradition morbid? Wie kommt es, daß vermehrt jüngere Leute gerade diese Tradition kennenlernen
wollen? Mit journalistisch Dutzendware und abgegriffenen Metaphern können Sie bei Ihren Lesern vom Schweinfurter
Tageblatt „Ängste verursachen“ – bei intelligenten Zeitgenossen verfängt die „Hermeneutik des Diskontinuität“
nicht länger. Wer das II. Vatikanum als große Epochenwende in der Tradition verstehen will, hat fast
immer nur das Seine im Auge, aber nie das Ganze! Es kann nicht auf einmal falsch sein, was Jahrhunderte
richtig war. Dario Kardinal Horos: „Der Heilige Vater will, daß die überlieferte Form der Messe regulärer
Bestandteil des liturgischen Lebens der Kirche wird, damit alle Gläubigen – die jungen wie die alten –
sich mit den alten Riten vertraut machen und von ihrer spürbaren Schönheit und Transzendenz profitieren
können. Der Heilige Vater will das sowohl aus pastoralen als auch aus theologischen Gründen.“
Nicht nur von „es“ schwafeln Was soll ich nicht wahrhaben wollen? Sagen Sie es bitte, sagen Sie es, schreiben
Sie es. Ross und Reiter nennen. Nicht nur von „es“schwafeln, werther Guiseppe.
Zum waghalsigen Zurück Sie wollen es nicht wahrhaben. Bei dem Satz sehe ich vor mir ein altehrwürdiges
Concilium mit wackeren Rauschebärten und kämpferisch gestimmten Anhängerinnen die völlig entsetzt
feststellen „Sie wollen es nicht wahrhaben“. Wer ist sie(pl.) und was wollen die nicht wahrhaben? Dabei
ist es ja keine frohe Botschaft, die mit dem „es“verkündet werden soll, sondern die Rückkehr in ein
morbides Schattenreich, das pure Ängste verursacht. Es ist kaum möglich, etwas von Neuem wahrhaben zu
wollen, was längst überwunden ist un was voraussetzen würde, dass das gesamte theologische und philosophische
Denken umgruppiert werden müsste. Damit es breite Einflugschneisen zum waghalsigen Zurück gibt. Das
ist märchenhaft. Das ist ungeheuer fantastisch. Allerdings mischt sich in den Entsetzensschrei „Sie wollen
es nicht wahrhaben“ auch ein nicht zu überhörender fanatischer Unterton, der nicht christlich-biblischen
Ursprungs sein kann. Es ist der kategorische Imperativ zum Salto Mortale rückwärts. Zurück, marsch,
marsch: so hat es auch geheißen wenn vor großen Festen im alten Ritus Stell- und Einmarschprobenfällig
waren. Manchmal war es wie auf dem Kasernenhof. Und das wollen „Sie“ alles nicht mehr wahrhaben, weil
Sie sich mit Grauen an diese schlimmen Zeiten erinnern.
@Stime Wenn der Kurs der Kirche so weitergeht, dann werden in 100 Jahren in Deutschland 100% der Katholiken
die alte Messe besuchen. Nämlich alle 20.000, die es dann noch gibt
stimme „der vernunft“: Wenn der Kurs der Kirche so weitergeht, dann werden in 100 Jahren in Deutschland
100% der Katholiken die alte Messe besuchen. Nämlich alle 20.000, die es dann noch gibt Sie vergessen
eines! Die Entleerung und Auszehrung der Kirche hat begonnen zeitgleich mit der Einführung der neuen
Messe! Auf >>> dieser www.dbk.de/…mme/kath-gott-06.pdf <<< Grafik der Deutschen Bischofskonferenz zu
sehen!
An stimme der vernunft Was Wahrheit und Gerechtigkeit in diesem Zusammenhang ist haben Sie schon erfaßt!
Das ist schon ein großer Fortschritt! Gratuliere!
chinesischer kaiser und der ihn rettende bauer Der gerette Kaiser sagte zu dem ihn rettenden Bauern: „Ich
geb dir alles, was Du dir wünscht!“ Der Bauer antwortete:„Das Schachbrett hat 64 Felder. Beginne mit
einem Reiskorn auf dem ersten Feld und verdopple jeweils auf dem nächsten die Summe vom vorangegangenen.
Und alles zusammen soll mein Lohn sein.“ Der Kaiser stimmte zu. Später kam er jedoch drauf, daß sein
ganzer Reichtum nicht ausreichen würde, um den Bauern zu entlohnen. Ähnliches wird mit dem Meßopfer
nach dem MR 1962 passieren. Nichtzählbar werden die Hl. Messen sein, die nach diesem Ritus gelesen werden.
:(3 o^/
alte Messe Wenn der Kurs der Kirche so weitergeht, dann werden in 100 Jahren in Deutschland 100% der Katholiken
die alte Messe besuchen. Nämlich alle 20.000, die es dann noch gibt
Wer jetzt höhnisch … … auf die alte Messe blickt (weil sie sich nur verdreifacht hat, von ca. 35
auf ca. 119), sollte bedenken, dass es damit wie bei einem Senfkorn ist: anfangs ist es klein, aber es
wächst mehr als alles andere. Die alte Messe hat schon mal einen Siegeszug angetreten: schon Bonifatius
wurde mal verlacht, weil er die alte Messe brachte – irgendwann wurden dann seine Gegner verlacht. Rein
sachlich sind es folgende Fragen: 1) wie lange kann die alte Messe ihren Siegeszug antreten? 2007:35 –
2008:119 – 2009:360 – 2010:1070 – 2011:3200 – ???? 2) Wann brökelt die Front der deut. Bischöfe gegen
die alte Messe? 3) Wann merkt es zahlenmässig der NOM, dass ihm die Leute weglaufen? Teilweise jetzt
schon, da diejenigen Leute zur alten Messe wechseln, die nicht gedankenlos in die Kirche gehen, weil Ur-Oma
es auch so gemacht hat, sondern diejenigen, die sich über die Dinge Gedanken machen.
@Nachtlaterne (hallo lämpchen!) sicherlich nicht mit dem zeitgeist, aber die kleriker haben sich dem
zeitgeist unterworfen. daher rührt ja auch das versteckspiel in der öffentlichkeit. „Wer mich vor den
Menschen bekennt, den werde ich auch vor meinem Vate, der im Himmel ist bekennen“, war’s nicht so?? der
müllmann, der nach feierabend in seiner kleidung im bus sitzt ist stolz auf sein tagewerk – wie aber
steht es mit dem Priester der hlg.rkK??? im ruhrgebiet hat sich hinsichtlich der ewig gültigen trid.
Liturgie nichts verändert – ende gelände! außer bei FSSPX läuft in sachen gelebter Glaube im ruhrpott
absolut nichts! verdreifachung?? drittelung!!! würde ich aus meiner feldstudie bestätigen! die massen
sind vom konsum, dem bequemen leben sowie den nichtssagenden events der V-II-Sekte völlig zugelullt.
wie auch anders, da selbst die V-II-kleriker das lied singen: wir kommen alle, alle, alle in den himmel!
wer’s glaubt wird selig! gute nacht mein lämpchen!! Gelobt sei Jesus Christus im allerheiligsten Sakrament
des Altares! Ehre, Anbetung, Buße und Demut unserem Herrn Jesus Christus!
… „…wenn sie wenigstens in der öffentlichkeit priesterkleidung tragen würden derer sie sich mitlerweile
mehr schämen als ein müllmann seiner kleidung nach feierabend.“ Da ist wirklich was Wahres dran. Das
positive Bild der Priester als Teil des Altags ist verschwunden. Nur wenn Priester sich als Priester zu
erkennen geben können sie als Vorbilder wirken. Nein zum Polohemd und Krawattenpriester
#20 Nachtlaterne 06:09:57 | Dienstag, 8. Juli 2008
viele priester… …sind dem zeitgeist gegenübber zu ängstlich geworden. wenn sie wenigstens in der
öffentlichkeit priesterkleidung tragen würden derer sie sich mitlerweile mehr schämen als ein müllmann
seiner kleidung nach feierabend.
@Bayern-Tradi: Ich weiß schon, was Sie bewegt und dass der NOM nicht katholisch sein kann. Die Gründe
für meine Ermüdung sind wohl nicht das Unwissen über die Materie.
#18 Bayern-Tradi 01:03:41 | Dienstag, 8. Juli 2008
@daniel stöhr An Ihrer vorherigen Aussage merkt man, dass Sie überhaupt keine Ahnung haben! Wir lassen
uns auf jeden Fall unseren Glauben nicht nehmen! Die „Messe aller Zeiten“ ist der kostbarste Schatz unserer
Kirche und den lassen wir nicht kaputt machen!
Es gibt auch noch Gemeinden, die im Neuen Ritus einigermaßen gute Kirchenbesuchszahlen aufweisen können.
Aber die werden in wenigen Jahren extrem sinken, ganz einfach weil die meisten der Besucher über kurz
oder lang wegsterben werden. 75% der Kirchenbesucher sind (nach meiner Beobachtung) 65+. In der Stadt,
in der ich studiere, sind die Pfarreien mit Pfarrern, die den Neuen Ritus ernsthaft und mit Würde zelebrieren,
zumindest am Sonntag noch gut besucht. Da kann man sich dann auch noch 4 Messen (inkl. VAM) in einer Pfarrkirche
leisten. Aber garantiert liegt der Altersschnitt (hier in dieser Stadt) nirgends so niedrig wie in der
Messe in der „Außerordentlichen Form“. Es sind zwar meist nicht mehr als 50 Personen, aber hier sind
die Weißhaarigen fast die Minderheit und die Generationen unter 35 deutlich „überrepräsentiert“. Das
ist keine Statistik, nur meine persönlichen Beobachtungen.
Für wen oder was der Aufwand Werthe Vineta@ Es gelingt mir einfach nicht, das Hinter-die Ohren-schreiben.
Können Sie mir helfen, in christlicher Nächstenliebe natürlich. Nicht etwa für Geld. Vielleicht ist
es auch gar nicht so interessant, die Mühe auf sich zu nehmen und Ihren Sermon auch noch hinter die Ohren
zu schreiben, wo man ihn eh nur via Spiegel lesen kann. Für was also der Aufwand…?
Warum… ist die Lehmannkirche so fanatisch gegen die Form einer Eucharistiefeier, wie sie Jahrhunderte
zur Ehre Gottes gefeiert wurde???? Wie hat Jesus seine Apostel gerügt, als diese Ihm erbost meldeten,
daß andere Männer auch seine Botschaft weiter verbreiteten, obwohl sie nicht aus dem „gleichen Stall“
waren! Jawohl, unsere „ehrwürdigen“ hohen Herren Bischöfe vehalten sich kindischer als zankende Kinder,
vor allem, wenn es um Menschen geht, die ihrem tiefen Glauben Ausdruck verleihen wollen.
Was sich sowohl Gegner als auch Befürworter der Alten Messe hinter die Ohren schreiben sollten! „ Der
Heilige Vater will das (Lesen der Alten Messe) sowohl aus pastoralen als auch aus theologischen Gründen.“
Fügt man in diesen Satz von Kardinal Hoyos das Wörtchen NICHT ein, so könnte er goch glatt von Papst
Paul VI stammen. Wem fällt in Anbetracht dieser traurigen Angelegenheit da nicht die seit 1881 bezeugte
Redensart ein: Rin in die Kartoffeln! Rut ut de Kartoffeln! Wobei man in diesem Fall bei Rin an Paul VI
denkt und bei Rut an Benedikt XVI. Was man in Rom, bei kreuz.net oder sonstwo erleben kann, ist: Niemand
macht sich offenbar Gedanken über den damit verbundenen Autoritätsverfall , über die verheerenden Auswirkungen,
die das Rin und Rut für die päpstliche Autorität hat, ja für das Ansehen des ganzen Episkopats – zumal
ja ansteht, daß auch in so manchen anderen kirchlichen Bereichen Rins wieder zu Ruts werden müssen!
@Liebe Leute, bevor Ihr Euch wieder einmal sinnlos die Köpfe einschlagt und mit Zahlen um Euch werft,
lest doch mal lieber diesen Artikel: Ein Jahr Summorum Pontificum summorum-pontificum.de/…ng/shawn_tribe.shtml.
Man kann sich nämlich mit dem usus extraordinarius auch in friedlicher und vernünftiger Art und Weise
auseinandersetzen. Und man darf auch mal den Blick über Deutschland hinaus weiten…
Was für ein Unsinn: Die „Redaktion“ schreibt: Im Neuen Ritus gibt es kaum noch praktizierende Katholiken,
die das Sonntagsgebot halten. Diese Behauptung ist falsch! Jeden Sonntag nehmen 3,5 Millionen (!) Katholiken
an den Sonntagsgottesdiensten teil, bei einem stabilen Prozensatz von 14-15% Kirchenbesuch. Das alles
kann man leicht aus den aktuellen statistischen Zahlen eruieren, die offen zugänglich auf der Webseite
der Deutschen Bischofskonferenz zugänglich sind! Demgegenüber sind wohl auch 125 Messorte für die Messe
in der außerordentlichen Form nach dem Missale 1962 wirklich zu vernachlässigen! Also: Aufhören hier
herum zu heulen! (Und noch wichtiger: Zu lügen! Wie war das mit dem 8. Gebot?) Und den Fakten ins Auge
sehen!
Der alte Zores obwohl die Bischöfe sie nicht wollen und viele Priester sich fürchten, sie offen zu zelebrieren.
Den alten Zores müssen sich aufgeklärte Katholiken, im Gegensatz zu den Katholen, weiß G*tt nicht mehr
antun. Aber wer’s moog, sag’s noch bei Doog.
Exotik Naja – das ganze hat natürlich auch was neues und exotisches… Das Interesse wird wieder abflauen,
wenn die Menschen merken, was für eine rückständige Theologie und welche Politik dahintersteckt!
Messe Die Alte Messe hat ihre Schönheit und Erhabenheit. Da gibt es viele geheilligte Zeichen man muß
sie nur verstehen lernen sie ist eben feierlicher. Der Priester wendet sich Gott zu Tabernakel Mitellpunkt
der Echaristie.
Statisiken Das sagt nichts über die Anzahl der Besucher und die Regelmäßigkeit der Besucher aus, die
die ausserordentliche Form des Messritus besuchen… Aber ja, wenn so n bisschen Glauben an den guten
alten Tempeltanz den Tag verschönert – bitte!
Gotthard, …da muß ich Ihnen ausnahmsweise mal Recht geben. Hier wird ein Erfolg gefeiert, der absolut
keiner ist. Hinzu kommt, daß der Verein PMT nicht einmal diesen sog. Erfolg sich und seiner Arbeit gut
schreiben kann. Außer Spesen nix gewesen! Richtig ist aber etwas anderes: Daß die Bischöfe tatsächlich
„mauern“, was natürlich noch nichts über die tatsächliche Nachfrage aussagt. Andrerseits erlebt der
NOM ja auch keine Massennachfrage mehr. Höchstens nur noch von 10 % aller deutschen Katholiken wird die
Messe Paul’s VI. nachgefragt. Gotthard, wäre es da nicht an der Zeit, daß auch Sie mal wieder in die
Hände spucken und Ihr Apostolat ernst nehmen, statt sich hier die Finger wund zu schreiben?
Dieser Satz ist einfach nur unverschämt „Im Neuen Ritus gibt es kaum noch praktizierende Katholiken,
die das Sonntagsgebot halten.“ Es sind allein in der Pfarrei, in der ich lebe, Hunderte, die Sonntag für
Sonntag die Heilige Messe besuchen.
Allerwertester Gotthard, Sie jubeln: „die alte Messe hat einen absoluten Siegeszug angetreten!…“ und
ich darf mich Ihrem Jubel aus ganzem Herzen anschliessen! Warten Sie mal ab: bei den Modernisten geht
es rasend schnell bergab, bei uns geht es langsam bergauf. Und beide Entwicklungen sind sehr, sehr solide.
Darauf einen Dujardin!!
Begeisterung ich bin absolut begeistert! Die Anzahl der Meßorte hat sich in Deutschland von 35 auf 119
mehr als verdreifacht. die alte Messe hat einen absoluten Siegeszug angetreten …