Sie wollen es nicht wahrhaben
Ein Jahr nach dem Motu Proprio ‘Summorum Pontificum’ hat die Alte Messe eine beeindruckende Entwicklung erlebt – obwohl die Bischöfe sie nicht wollen und viele Priester sich fürchten, sie offen zu zelebrieren.
(kreuz.net) Heute vor einem Jahr veröffentlichte Papst Benedikt XVI. das Motu Proprio ‘Summorum Pontificum’.
Zum Jahrestag publizierte die Laienvereinigung ‘Pro Missa Tridentina’ eine Stellungnahme.
Darin wird eine „beeindruckende Entwicklung“ der deutschen Meßstandorte im letzten Jahr aufgezeichnet.
Unter den deutschsprachigen Ländern ist der Zuwachs in der Bundesrepublik am stärksten. Das liegt wohl daran, daß die deutschen Bischöfe in der Vergangenheit die Erlaubnis zur Zelebration der Alten Messe sehr restriktiv gehandhabt haben.
Die Anzahl der Meßorte hat sich in Deutschland von 35 auf 119 mehr als verdreifacht.
Doch ‘Pro Missa Tridentina’ wünschte sich mehr: In jeder größeren Stadt soll die Alte Messe regelmäßig gefeiert werden.
Das größte Hindernis auf diesem Weg sind laut ‘Pro Missa Tridentina’ der Widerstand der deutschen Bischöfe und viele Diözesanpriester, die sich immer noch fürchten, die Alte Messe zu lesen.
Die Vereinigung zitiert abschließend aus dem Juni-Pressegespräch des Präsidenten der päpstlichen Kommission ‘Ecclesia Dei’, Dário Kardinal Castrillón Hoyos:
„Lassen sie mich das ganz klar sagen: Der Heilige Vater will, daß die überlieferte Form der Messe regulärer Bestandteil des liturgischen Lebens der Kirche wird, damit alle Gläubigen – die jungen wie die alten – sich mit den alten Riten vertraut machen und von ihrer spürbaren Schönheit und Transzendenz profitieren können.
Der Heilige Vater will das sowohl aus pastoralen als auch aus theologischen Gründen.“
Weil nicht sein kann, was nicht sein darf
Die deutsche ‘Katholische Nachrichtenagentur’, die den Bischöfen gehört, behauptet in einem Artikel zum Jahrestag des Motu Proprio trotzdem, daß die Nachfrage nach der Alten Messe „insgesamt kaum gestiegen“ sei.
‘Radio Vatikan’ übernahm diese Meldung bereitwillig.
Die ‘Katholische Nachrichtenagentur’ beruft sich auf angebliche eigene Nachforschungen.
Der Journalist der ‘Katholische Nachrichtenagentur’ haben dabei sogar die Meßorte gezählt, die auf den Webseiten der altgläubigen Vereinigungen ‘Pro Sancta Ecclesia’ und ‘Pro Missa Tridentina’ genannt werden.
Dabei muß er zugeben, daß die Anzahl der Meßorte von 36 auf 125 gestiegen sind.
Um die Verdreifachung zu relativieren, greift er zu einem Trick:
„Betrachtet man die Zahlen in Deutschland, kommt man je nach Perspektive auf ein deutliches prozentuales Wachstum – bezogen auf die kleinere Ausgangszahl – oder auf eine kaum wahrnehmbare Veränderung – bezogen auf die Gesamtzahl der katholischen Gemeinden und Gottesdienstorte.“
Unter diesen Umständen hätten die ‘Katholische Nachrichtenagentur’ auch einen Qualitätsvergleich zwischen den Gläubigen des Alten und des Neuen Ritus anstellen können.
Im Neuen Ritus gibt es kaum noch praktizierende Katholiken, die das Sonntagsgebot halten.
Zum Jahrestag publizierte die Laienvereinigung ‘Pro Missa Tridentina’ eine Stellungnahme.
Darin wird eine „beeindruckende Entwicklung“ der deutschen Meßstandorte im letzten Jahr aufgezeichnet.
Unter den deutschsprachigen Ländern ist der Zuwachs in der Bundesrepublik am stärksten. Das liegt wohl daran, daß die deutschen Bischöfe in der Vergangenheit die Erlaubnis zur Zelebration der Alten Messe sehr restriktiv gehandhabt haben.
Die Anzahl der Meßorte hat sich in Deutschland von 35 auf 119 mehr als verdreifacht.
Doch ‘Pro Missa Tridentina’ wünschte sich mehr: In jeder größeren Stadt soll die Alte Messe regelmäßig gefeiert werden.
Das größte Hindernis auf diesem Weg sind laut ‘Pro Missa Tridentina’ der Widerstand der deutschen Bischöfe und viele Diözesanpriester, die sich immer noch fürchten, die Alte Messe zu lesen.
Die Vereinigung zitiert abschließend aus dem Juni-Pressegespräch des Präsidenten der päpstlichen Kommission ‘Ecclesia Dei’, Dário Kardinal Castrillón Hoyos:
„Lassen sie mich das ganz klar sagen: Der Heilige Vater will, daß die überlieferte Form der Messe regulärer Bestandteil des liturgischen Lebens der Kirche wird, damit alle Gläubigen – die jungen wie die alten – sich mit den alten Riten vertraut machen und von ihrer spürbaren Schönheit und Transzendenz profitieren können.
Der Heilige Vater will das sowohl aus pastoralen als auch aus theologischen Gründen.“
Weil nicht sein kann, was nicht sein darf
Die deutsche ‘Katholische Nachrichtenagentur’, die den Bischöfen gehört, behauptet in einem Artikel zum Jahrestag des Motu Proprio trotzdem, daß die Nachfrage nach der Alten Messe „insgesamt kaum gestiegen“ sei.
‘Radio Vatikan’ übernahm diese Meldung bereitwillig.
Die ‘Katholische Nachrichtenagentur’ beruft sich auf angebliche eigene Nachforschungen.
Der Journalist der ‘Katholische Nachrichtenagentur’ haben dabei sogar die Meßorte gezählt, die auf den Webseiten der altgläubigen Vereinigungen ‘Pro Sancta Ecclesia’ und ‘Pro Missa Tridentina’ genannt werden.
Dabei muß er zugeben, daß die Anzahl der Meßorte von 36 auf 125 gestiegen sind.
Um die Verdreifachung zu relativieren, greift er zu einem Trick:
„Betrachtet man die Zahlen in Deutschland, kommt man je nach Perspektive auf ein deutliches prozentuales Wachstum – bezogen auf die kleinere Ausgangszahl – oder auf eine kaum wahrnehmbare Veränderung – bezogen auf die Gesamtzahl der katholischen Gemeinden und Gottesdienstorte.“
Unter diesen Umständen hätten die ‘Katholische Nachrichtenagentur’ auch einen Qualitätsvergleich zwischen den Gläubigen des Alten und des Neuen Ritus anstellen können.
Im Neuen Ritus gibt es kaum noch praktizierende Katholiken, die das Sonntagsgebot halten.
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Donnerstag, 10. Juli 2008 09:27
stimme der vernunft: Biene Maja
Der Tabernakel ist der Altar?
Da behaupten die Tradis immer, sie würden was von Liturgie verstehen, und dann kennen sie nicht mal den Unterschied zwischen einem Altar und einem Tabernakel
Da behaupten die Tradis immer, sie würden was von Liturgie verstehen, und dann kennen sie nicht mal den Unterschied zwischen einem Altar und einem Tabernakel
Donnerstag, 10. Juli 2008 05:50
Biene Maja: Gotthard
der Tabernakel ist der Aufbewarungsort der Eucharisie
also ein geheilligter Ort und ist zugleich der Altar.
also ein geheilligter Ort und ist zugleich der Altar.
Mittwoch, 9. Juli 2008 21:36
Gotthard: @biene maja
Der Priester wendet sich Gott zu Tabernakel Mitellpunkt der Echaristie.
ich hatte bisher gedacht, es hieße das „Sakrament des Altares“ – da war ich wohl einem Irrtum aufgesessen. Es muss richtig heißen: „Sakrament des Tabernakels“.
Danke für die Korrektur meiner Kenntnisse.
ich hatte bisher gedacht, es hieße das „Sakrament des Altares“ – da war ich wohl einem Irrtum aufgesessen. Es muss richtig heißen: „Sakrament des Tabernakels“.
Danke für die Korrektur meiner Kenntnisse.
Mittwoch, 9. Juli 2008 06:52
r.ruhrgebietler: @alter Rheinländer, aleph
werte Schrieberlinge, Sie sind unschlagbar mit Blindheit geschlagen. Aber ich habe nicht die zeit Ihnen
das auseinanderzulegen. Beten Sie den Rosenkranz mit der Bitte um Erleuchtung. Z.b. : „Der uns dein heiligen
Geist gesandt hat“.
Möge Jesus Christus Ihnen gnädig sein.
Möge Jesus Christus Ihnen gnädig sein.
Dienstag, 8. Juli 2008 22:40
Aleph: Graduale triplex
Ist doch klar, die im Ausland
haben die schöneren Kirchen
für die altehrwürdige seit
Jahrtausenden gefeierte Liturgie.
Da können die V-II-Betschuppen
in Deutschland nicht mithalten.
Es reicht auch, wenn die Zahlen (?)
mehr oder weniger korrekt die
Realität wiedergeben und erkennen
lassen, dass die angeblich erhoffte
hymnische Begeisterung für die
altehrwürdige, seit Jahrtausenden (!)
gefeierte tridentinische Liturgie
schlichtweg im Sande verebbt ist…
Also geht es, wer sich Schätze
sammelt und ist nicht
reich in G*tt.
haben die schöneren Kirchen
für die altehrwürdige seit
Jahrtausenden gefeierte Liturgie.
Da können die V-II-Betschuppen
in Deutschland nicht mithalten.
Es reicht auch, wenn die Zahlen (?)
mehr oder weniger korrekt die
Realität wiedergeben und erkennen
lassen, dass die angeblich erhoffte
hymnische Begeisterung für die
altehrwürdige, seit Jahrtausenden (!)
gefeierte tridentinische Liturgie
schlichtweg im Sande verebbt ist…
Also geht es, wer sich Schätze
sammelt und ist nicht
reich in G*tt.
Dienstag, 8. Juli 2008 22:36
Protestant: @graduale triplex
Richtig! Wer weiß,woher die Aufnahmen sind! Ich beschäftige mich mit dem Thema und hier bei uns (in
einem röm.-kath. geprägten Dorf) weiß niemand, was er mit Latein anfangen soll! Hier wüßte auch niemand,
wo denn irgendwo eine solche ominöse Messe stattfinden sollte!
Die Leute hier sind eigentlich alle froh (komischerweise vor allem die alten Leute), dass sie alles verstehen können, un das der lateinische Spuk vorbei ist!
Die Leute hier sind eigentlich alle froh (komischerweise vor allem die alten Leute), dass sie alles verstehen können, un das der lateinische Spuk vorbei ist!
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