In Großbritannien erscheinen interessante Perspektiven. Unter dem gegenwärtigen Papst könnten sie sogar Wirklichkeit werden.
Mittwoch, 9. Juli 2008 22:09
Pünktchen: Aus einem Artikel zur anglo-katholischen Bewegung: Anglikaner und Papsttum
The Roman Catholic Church teaches that the ministry of the Bishop of Rome [the Pope] as universal primate
is in accordance with Christ’s will for the Church and an essential element of maintaining it in unity
and truth. Anglicans rejected the Bishop of Rome as universal primate in the 16th century. Today, however,
some Anglicans are beginning to see the potential value of a ministry of universal primacy, which would
be exercised by the Bishop of Rome, as a sign and focus of unity within a reunited Church.“
(Quelle)
(Quelle)
Mittwoch, 9. Juli 2008 19:07
Jean-Paul MESTRALLET: ;-) Geld=fesseln: Massenüberquerung unwahrscheilich
Für einen britischen Church of England clergyman, mit Frau= und Kindern=Verantwortung, wird es schwer
fallen, angenehmes und billiges Haus sowie sichere Einkommen und Pensionsrechte ohne Entschädigung zu
verlieren. Ich beobachte, dass alle vier U.S. Episcopal Bischöfe,die schon 2008 zu Rom gemäss „Pastoral
Provision“ gewandelt sind, es nach Pensionierung getan haben.
___ Selbstverständlich, sich bekehren, wenn man nur 40= oder 50=jährig ist, und nicht ledig, das ist eine sehr grosse Aufopferung! dafür braucht man einen brennenden Glaube. Dazu noch zwei Jahren Priesterseminars, um als ordnungsfähig erklärt zu werden, und ein praktisches Tauchen ins Unbekannte: die meisten sind dafür nicht stark genug, nach meiner Ansicht.
___ Ungeachtet, kommen Sie durch Internet zu Damian Thompson’s Berichte in The Telegraph usw. Er gibt Namen von zwei „flying bishops“ von Canterbury und allerlei Einzelheiten.
___ Selbstverständlich, sich bekehren, wenn man nur 40= oder 50=jährig ist, und nicht ledig, das ist eine sehr grosse Aufopferung! dafür braucht man einen brennenden Glaube. Dazu noch zwei Jahren Priesterseminars, um als ordnungsfähig erklärt zu werden, und ein praktisches Tauchen ins Unbekannte: die meisten sind dafür nicht stark genug, nach meiner Ansicht.
___ Ungeachtet, kommen Sie durch Internet zu Damian Thompson’s Berichte in The Telegraph usw. Er gibt Namen von zwei „flying bishops“ von Canterbury und allerlei Einzelheiten.
Mittwoch, 9. Juli 2008 14:00
Fairplay1: @ Pünktchen
Konvertiten sind oft „linientreuer“
Zu Ihrem Text:
„Ich bin auch überzeugt, daß die z.T. modernistischen Insel-Katholiken vor diesen Anglikanern Angst haben! Sie spüren nämlich deutlich, daß diese Konvertiten keine falschen Kompromisse eingehen mit jenem Geist des Protestantismus, dem sie doch gerade erst entkommen sind“
Das ist wohl so, man denke an die Damen Christa Meves oder Gabriele Kuby, kaum konvertiert, hielten sie uns Katholiken den Spiegel vor das Gesicht.
Ja, liebe Anglikaner, kommt nur zurueck in den Schoß Roms und mischt mal die weichgespuelten Katholiken etwas auf.
Oft hört man doch von Konvertiten (zum Beispiel in der Serie „Home to Rome“ bei EWTN-Fernsehen www.ewtn.de), dass sie ganz enttaeuscht sind nach dem Motto „na, dann haette ich ja auch ev.-lutherisch o. ä. bleiben koennen“.
Aufgrund der Taufpraxis von Säuglingen sind die allermeisten Europäer doch eh nur Taufscheinkatholiken-/protestanten.
Die wenigsten sind doch konfessionell erzogen worden von ihren Eltern. Daher gibt es in jeder Konfession „Liberale und Traditionelle“.
Am besten: Karten auf den Tisch und neu austeilen. So mancher strenger Lutheraner ist doch heute so, wie Katholiken früher waren.
Zu Ihrem Text:
„Ich bin auch überzeugt, daß die z.T. modernistischen Insel-Katholiken vor diesen Anglikanern Angst haben! Sie spüren nämlich deutlich, daß diese Konvertiten keine falschen Kompromisse eingehen mit jenem Geist des Protestantismus, dem sie doch gerade erst entkommen sind“
Das ist wohl so, man denke an die Damen Christa Meves oder Gabriele Kuby, kaum konvertiert, hielten sie uns Katholiken den Spiegel vor das Gesicht.
Ja, liebe Anglikaner, kommt nur zurueck in den Schoß Roms und mischt mal die weichgespuelten Katholiken etwas auf.
Oft hört man doch von Konvertiten (zum Beispiel in der Serie „Home to Rome“ bei EWTN-Fernsehen www.ewtn.de), dass sie ganz enttaeuscht sind nach dem Motto „na, dann haette ich ja auch ev.-lutherisch o. ä. bleiben koennen“.
Aufgrund der Taufpraxis von Säuglingen sind die allermeisten Europäer doch eh nur Taufscheinkatholiken-/protestanten.
Die wenigsten sind doch konfessionell erzogen worden von ihren Eltern. Daher gibt es in jeder Konfession „Liberale und Traditionelle“.
Am besten: Karten auf den Tisch und neu austeilen. So mancher strenger Lutheraner ist doch heute so, wie Katholiken früher waren.
Dienstag, 8. Juli 2008 14:49
Pünktchen: stimme
Schaumerma!
Dienstag, 8. Juli 2008 14:41
stimme der vernunft: @Pünktchen
Diese Anglikaner werden noch deutlicher und vernehmbarer sagen als es je ein englischer Katholik getan
hätte: „Tu es Petrus!“
Werden sie nicht. Man wird ihnen eigene, ausschliesslich männliche, Jurisdiktionsbezirke innerhalb der Church of England einräumen.
Da bleiben sie lieber, wie auch bisher schon, beim „Petrus, bleib mir vom Hals“
Werden sie nicht. Man wird ihnen eigene, ausschliesslich männliche, Jurisdiktionsbezirke innerhalb der Church of England einräumen.
Da bleiben sie lieber, wie auch bisher schon, beim „Petrus, bleib mir vom Hals“
Dienstag, 8. Juli 2008 14:36
Pünktchen: stimme
Wer den Schritt in die Gemeinschaft mit dem Bischof von Rom macht, der tut dies im Bewußtsein, daß das
Fehlen dieser Gemeinschaft ursächlich war für das (aus seiner Sicht:) „Scheitern des anglikanischen
Projektes“ und für zahlreiche Insuffizienzen, die er im anglikanischen Lager ausmacht. Aus diesem Bewußtsein
erwächst dann auch eine eigene Entschlossenheit, dem falschen insularen Eigensinn, der im protestantischen
Voluntarismus wurzelt, den Kampf anzusagen!
Ich bin auch überzeugt, daß die z.T. modernistischen Insel-Katholiken vor diesen Anglikanern Angst haben! Sie spüren nämlich deutlich, daß diese Konvertiten keine falschen Kompromisse eingehen mit jenem Geist des Protestantismus, dem sie doch gerade erst entkommen sind.
Diese Anglikaner werden noch deutlicher und vernehmbarer sagen als es je ein englischer Katholik getan hätte: „Tu es Petrus!“ und sie werden dankbar sein für diesen Fels, den die Pforten der Hölle nicht überwältigen können.
Ich bin auch überzeugt, daß die z.T. modernistischen Insel-Katholiken vor diesen Anglikanern Angst haben! Sie spüren nämlich deutlich, daß diese Konvertiten keine falschen Kompromisse eingehen mit jenem Geist des Protestantismus, dem sie doch gerade erst entkommen sind.
Diese Anglikaner werden noch deutlicher und vernehmbarer sagen als es je ein englischer Katholik getan hätte: „Tu es Petrus!“ und sie werden dankbar sein für diesen Fels, den die Pforten der Hölle nicht überwältigen können.
Dienstag, 8. Juli 2008 14:20
stimme der vernunft: @Pünktchen
Konvertiten sind für Ihre Strenge und Treue zu dem neuangenommenen Glauben bekannt.
Ja, wenn es sich um solche Konvertiten handelt, die zu der Überzeugung gekommen sind, dass die neue Kirche die richtige ist, und die alte die falsche war.
Das ist hier aber nicht der fall.
Ohne Einführung der Frauenordination würden diese Leute ja sagen, dass Rom im Irrtum ist und die anglikanische Kirche die Wahrheit besitzt.
Wenn man ihnen gewährleistet, dass sie keinem weiblichen Bischof von Amts wegen begegnen müssen, glauben sie auch weiterhin, dass die anglikanische Kirche die wahrere Kirche ist verglichen mit Rom.
Nur wenn man ihnen das nicht garantiert, dann sehen sie Rom als das kleiner Übel an.
Ja, wenn es sich um solche Konvertiten handelt, die zu der Überzeugung gekommen sind, dass die neue Kirche die richtige ist, und die alte die falsche war.
Das ist hier aber nicht der fall.
Ohne Einführung der Frauenordination würden diese Leute ja sagen, dass Rom im Irrtum ist und die anglikanische Kirche die Wahrheit besitzt.
Wenn man ihnen gewährleistet, dass sie keinem weiblichen Bischof von Amts wegen begegnen müssen, glauben sie auch weiterhin, dass die anglikanische Kirche die wahrere Kirche ist verglichen mit Rom.
Nur wenn man ihnen das nicht garantiert, dann sehen sie Rom als das kleiner Übel an.
Dienstag, 8. Juli 2008 14:13
Pünktchen: stimme: Sie irren!
Die Erfahrung mit Konvertiten in allen christlichen Konfessionen steht in genauem Gegensatz zu dem, was
Sie sagen! Konvertiten sind für Ihre Strenge und Treue zu dem neuangenommenen Glauben bekannt. Die Anglikaner,
die die Frauenordination und die Weihe von aktiven Homosexuellen zu Bischöfen in ihrer Kirche als Zusammenbruch
kirchlicher Disziplin und als Untreue gegenüber der apostolischen Überlieferung erleben, werden das
Desaster des Anglikanismus auch im Lichte ihres neuen Glaubens deuten: z.B. als schmerzliches Fehlen eines
höchsten verbindlichen Lehramtes! Sie werden gerade das Römische suchen, weil sie in ihm das Gegengift
zum Verdorben-Anglikanischen vermuten. Es wäre auch an das Beispiel von John Henry Newman zu erinnern,
der als anglikanischer Theologe begann und schließlich als katholischer Kardinal endete.
Wie weit sich hochkirchlich gesonnene Anglikaner der römischen Tradition annähern können, offenbaren diese Filme auf youtube:
Fronleichnamsprozession der Church of the Advent of Christ the King (Anglican/Episcopal), San Francisco, am May 22, 2008
Aus derselben Kirche eine Messe nach dem Book of Common Prayer in Latein!
Latin Mass Part 1
Latin Mass Part 2
Latin Mass Part 3
Latin Mass Part 4
Latin Mass Part 5
Latin Mass Part 6
Latin Mass Part 7
Nein, was die katholischen Modernisten besonders befürchten im Zusammenhang mit der Konversion von Anglikanern ist vor allem, daß diese jede Form von Krypto-Protestantismus in der Kirche bekämpfen werden!
Wie weit sich hochkirchlich gesonnene Anglikaner der römischen Tradition annähern können, offenbaren diese Filme auf youtube:
Fronleichnamsprozession der Church of the Advent of Christ the King (Anglican/Episcopal), San Francisco, am May 22, 2008
Aus derselben Kirche eine Messe nach dem Book of Common Prayer in Latein!
Latin Mass Part 1
Latin Mass Part 2
Latin Mass Part 3
Latin Mass Part 4
Latin Mass Part 5
Latin Mass Part 6
Latin Mass Part 7
Nein, was die katholischen Modernisten besonders befürchten im Zusammenhang mit der Konversion von Anglikanern ist vor allem, daß diese jede Form von Krypto-Protestantismus in der Kirche bekämpfen werden!
Dienstag, 8. Juli 2008 14:11
stimme der vernunft: @Stephen
Rom nimmt jeden, da ist man nicht zimperlich, denn die Masse macht das Gewicht aus, und auf Gewicht kommt’s
den Römern vor allem an.
Dass die hier diskutierten Leute aus Gewissensgründen kommen ist schon klar, aber es ist ja nicht so, dass die Haltung zur Frauenordination der einzige Unterschied zwischen Rom und Canterbury wäre.
Die anderen Unterschiede bis hin zu den 1870er Dogmen sind für die Konversionswillen allerdings offenbar nur ein „na, gut, ich glaub, morgen wird’s regnen, dann glaub ich halt auch noch, dass der Papst unfehlbar ist“
Ob das eine gute Basis für eine Konversion ist, sei dahingestellt.
Aber wie schon gesagt, für Rom zählen hauptsächlich die Nasen, die Seelen sind nebensächlich.
Dass die hier diskutierten Leute aus Gewissensgründen kommen ist schon klar, aber es ist ja nicht so, dass die Haltung zur Frauenordination der einzige Unterschied zwischen Rom und Canterbury wäre.
Die anderen Unterschiede bis hin zu den 1870er Dogmen sind für die Konversionswillen allerdings offenbar nur ein „na, gut, ich glaub, morgen wird’s regnen, dann glaub ich halt auch noch, dass der Papst unfehlbar ist“
Ob das eine gute Basis für eine Konversion ist, sei dahingestellt.
Aber wie schon gesagt, für Rom zählen hauptsächlich die Nasen, die Seelen sind nebensächlich.
Dienstag, 8. Juli 2008 14:07
iudex †: @Nachtlaterne
die absonderungen bedeuten dann immer, dass im namen gottes das wort gottes an der ein oder anderen stelle
besonders stark verdreht oder gewichtet werden muss, um so eine exclusive stellung zu erzeugen.
„Im Namen Gottes das Wort Gottes an der einen oder anderen Stelle besonders stark verdrehen“ – Das klingt so, als ob Sie von sich selbst sprechen würden!? Darf man Ihre Einlassungen folgerichtig als „Absonderungen“ qualifizieren?
„Im Namen Gottes das Wort Gottes an der einen oder anderen Stelle besonders stark verdrehen“ – Das klingt so, als ob Sie von sich selbst sprechen würden!? Darf man Ihre Einlassungen folgerichtig als „Absonderungen“ qualifizieren?
Dienstag, 8. Juli 2008 14:06
Aleph: Anglikanische Laien?
Wer von anglikanischen
Laien spricht,
erkennt gleichzeitig das
anglikanische Priestertum
an.
Deshalb sollte man keine
anglikanischen Laien
anprangern. Denn Laien
und Priester machen die
Kirche aus.
Weder allein die Laien
noch allein die Priester
sind Kirche.
So einfach ist das…
Laien spricht,
erkennt gleichzeitig das
anglikanische Priestertum
an.
Deshalb sollte man keine
anglikanischen Laien
anprangern. Denn Laien
und Priester machen die
Kirche aus.
Weder allein die Laien
noch allein die Priester
sind Kirche.
So einfach ist das…
Dienstag, 8. Juli 2008 13:58
Stephen Dedalus: Koversion
Richtig, Stimme der Vernunft, Rom sollte diese Konvertiten nicht aufnehmen. Man nimmt lieber Abtreibungsbefürworter wie Tony Blair. Bischöfe mit einem echten Sinn für Liturgie, die aus Gewissensgründen kommen, stören da nur das Bild.
Dienstag, 8. Juli 2008 13:40
Aleph: stimme der vernunft
Hervorragend analysiert…!
Dienstag, 8. Juli 2008 13:37
stimme der vernunft: He, Nachtfunzel
das ist ja mal ein wahres Wort!
Und deswegen sollte man sich in Rom und bei hetznet auch nicht allzuviel erwarten.
Da gibt es also Leute, die keine Frauenordination wollen.
Diese Leute glauben auch nicht an das Unfehlbarkeitsdogma oder an das Dogma vom Jurisdiktionsprimat, denn wenn sie das glauben würden, wären sie keine anglikanischen Priester, sondern römisch-katholische.
Und die werden nun aus Ärger über die Frauenordination also römisch.
Glaubt irgendjemand, die fangen dann plötzlich von heut auf morgen an, an die Unfehlbarkeit etc. zu glauben?
Pustekuchen.
Sie wollen natürlich ihre anglikanischen Weihen, ihre anglikanischen Riten und nicht zuletzt ihre Ehefrauen behalten, sie sind nach ihrer Konversion genau so wenig römisch wie vorher auch schon, aber sie können ruhig schlafen, weil sie keine Frau als Bischöfin bekommen werden.
Hier geht es nicht um Leute, die nach gründlicher Überlegung zum Schluss gekommen sind, dass die RKK die wahre Kirche ist, ganz im Gegenteil. Für diese leute ist die Anglikanische Kirche ohne Frauenweihe die wahre kirche und Rom ist im Irrtum. Sie sind lediglich bereit, Rom als das kleinere Übel zu akzeptieren.
Dass die britischen katholischen Bischöfe auf solche Konvertiten lieber verzichten, ist mehr als verständlich.
Und deswegen sollte man sich in Rom und bei hetznet auch nicht allzuviel erwarten.
Da gibt es also Leute, die keine Frauenordination wollen.
Diese Leute glauben auch nicht an das Unfehlbarkeitsdogma oder an das Dogma vom Jurisdiktionsprimat, denn wenn sie das glauben würden, wären sie keine anglikanischen Priester, sondern römisch-katholische.
Und die werden nun aus Ärger über die Frauenordination also römisch.
Glaubt irgendjemand, die fangen dann plötzlich von heut auf morgen an, an die Unfehlbarkeit etc. zu glauben?
Pustekuchen.
Sie wollen natürlich ihre anglikanischen Weihen, ihre anglikanischen Riten und nicht zuletzt ihre Ehefrauen behalten, sie sind nach ihrer Konversion genau so wenig römisch wie vorher auch schon, aber sie können ruhig schlafen, weil sie keine Frau als Bischöfin bekommen werden.
Hier geht es nicht um Leute, die nach gründlicher Überlegung zum Schluss gekommen sind, dass die RKK die wahre Kirche ist, ganz im Gegenteil. Für diese leute ist die Anglikanische Kirche ohne Frauenweihe die wahre kirche und Rom ist im Irrtum. Sie sind lediglich bereit, Rom als das kleinere Übel zu akzeptieren.
Dass die britischen katholischen Bischöfe auf solche Konvertiten lieber verzichten, ist mehr als verständlich.
Dienstag, 8. Juli 2008 12:30
Nachtlaterne: eines steht jedenfalls fest:
mit kirchenkritik alleine läßt sich keine dauerhaft tiefe abspaltung erzeugen. die absonderungen bedeuten dann immer, dass im namen gottes das wort gottes an der ein oder anderen stelle besonders stark verdreht oder gewichtet werden muss, um so eine exclusive stellung zu erzeugen.
Dienstag, 8. Juli 2008 12:29
Stephen Dedalus: Massenkonversion?
Es ist interessant, daß die katholische Presse die möglichen Konversionen bereits wieder zu einer erwarteten
„Massenkonversion“ hochschreibt. Diese ist nicht zu erwarten, man sollte die Bälle flach halten. Entgegen
den Meldungen in der Presse haben die 1,300 Priester und Bischöfe in ihrem Brief an die Erzbischöfe
weder ihren definitiven Austrittswillen noch einen Übertritt zur römischen Kirche angekündigt. Einige
von ihnen werden die Kirche sicherlich verlassen, aber wieviel es sein werden,hängt noch von dem gestern
beschlossenen „statutory code of practice“ ab, der die Rechte der Traditionalisten schützen soll. Wohin
man aber geht, wird sich noch zeigen. Gestern wurde in der Debatte auch die Möglichkeit angesprochen,
sich anderen Provinzen der Anglican Communion zu unterstellen.
Eine irrige Hoffnung auf Massenkonversionen hat bereits Papst Leo XIII. dazu verleitet, das unselige Dokument „Apostolicae Curae“ zu unterzeichnen. Sie ist damals ausgeblieben. Übrigens ebenso nach der Einführung der Ordination von Frauen im Jahr 1994. Sie wird auch heuer ausbleiben.
Eine irrige Hoffnung auf Massenkonversionen hat bereits Papst Leo XIII. dazu verleitet, das unselige Dokument „Apostolicae Curae“ zu unterzeichnen. Sie ist damals ausgeblieben. Übrigens ebenso nach der Einführung der Ordination von Frauen im Jahr 1994. Sie wird auch heuer ausbleiben.
Dienstag, 8. Juli 2008 12:20
HarroMeyer: Das täte der Kirche mal gut, wenn der unnatürliche
gotteslästerliche Verhaltenskodex ihrer Oberen mal aufgeweicht würde.
Dienstag, 8. Juli 2008 12:19
Aleph: alter Rheinländer
Gott zum Gruße. Die Konversionswelle aus England könn- te es der heiligen Kirche auch leichter machen,
die Hürden des Zölibat tiefer zu legen. Ohne dass dabei Finger schmutzig werden müssten.
Bestimmt ist die Welle als himmlische Fügung zu werten. Ist ja auch an der Zeit, das mal wieder Gutes geschieht.
Verstehen daher meinen bayerischen Gruß zu Beginn, mit dem auch meine Freude über Ihr Erscheinen zum Ausdruck gebracht sein soll…!
Bestimmt ist die Welle als himmlische Fügung zu werten. Ist ja auch an der Zeit, das mal wieder Gutes geschieht.
Verstehen daher meinen bayerischen Gruß zu Beginn, mit dem auch meine Freude über Ihr Erscheinen zum Ausdruck gebracht sein soll…!
Dienstag, 8. Juli 2008 12:07
alter Rheinländer: Mit der Konversionswelle
aus der anglikanischen Kirche wird eine große Zahl verheirateter Priester und Bischöfe in die heilige
römische Kirche schwappen.
Wer da wohl hintersteckt? Doch wohl der hier:
Wer da wohl hintersteckt? Doch wohl der hier:
Dienstag, 8. Juli 2008 12:00
athanasius1957: Anglican Use
Hoffen und beten wir für die Konvertierungswilligen, daß ihnen diesmal nichts in den Weg gelegt wird.
S.H. Papst Johannes Paul II hat schon bald nach seiner Wahl den Anglican Use für Konvertiten aus der Anglikanischen Kirche genehmigt. Das Book of Divine Worship ist von protestantischen Häresien gereinigt und von der Ritenkongregation genehmigt worden.
Siehe folgende Links
Pastoral Provision
Geschichte der Römischen Anglikaner
Roman Anglican Parishes
Ordinarium nach dem Roman Anglican Use Rite I
Das Graduale für den Roman Anglican Use
Interessant ist die Einleitung zum Graduale!
S.H. Papst Johannes Paul II hat schon bald nach seiner Wahl den Anglican Use für Konvertiten aus der Anglikanischen Kirche genehmigt. Das Book of Divine Worship ist von protestantischen Häresien gereinigt und von der Ritenkongregation genehmigt worden.
Siehe folgende Links
Pastoral Provision
Geschichte der Römischen Anglikaner
Roman Anglican Parishes
Ordinarium nach dem Roman Anglican Use Rite I
Das Graduale für den Roman Anglican Use
Interessant ist die Einleitung zum Graduale!
Dienstag, 8. Juli 2008 11:52
Alkuin: Komm Heim!
Jetzt ist Zeit für eine Weltweite Pastoral Provision.
http://de.wikipedia.org/wiki/Pastoral_Provision
http://de.wikipedia.org/wiki/Pastoral_Provision
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