Eine neue Konversionswelle?
In Großbritannien erscheinen interessante Perspektiven. Unter dem gegenwärtigen Papst könnten sie sogar Wirklichkeit werden.
(kreuz.net) Führende anglikanische Bischöfe haben sich mit der Glaubenskongregation getroffen, um die
massive Krise in der Anglikanischen Gemeinschaft zu diskutieren und eine Konversion zur Kirche Christi
in den Blick zu nehmen.
Das berichtete die britische Wochenzeitung ‘Sunday Telegraph’ am Sonntag.
Auf seinem persönlichen Blog berichtet der Chefredaktor der katholischen Zeitung ‘Catholic Herald’, Damian Thompson, schon länger von diesen „historischen Verhandlungen“ gewußt zu haben.
Einer der betroffenen anglikanischen Kirchenführer habe allerdings vor ihm die Sorge zum Ausdruck gebracht, daß die altliberalen katholischen Bischöfe Englands den konversionswilligen Anglikanern einen Strich durch die Rechnung machen könnten.
Doch Thompson weiß auch zu berichten, daß der ultraliberale Bischof von Arundel und Brighton, Mons. Kieran Conry, sogar akzeptieren würde, daß konvertierte Anglikaner bestimmte Elemente der anglikanischen Tradition beibehalten könnten.
„Hat man den Bischof zu diesem Eingeständnis gezwungen?“ – fragt sich Thompson.
Der Journalist glaubt, daß die Haltung des Papstes in den Gesprächen mit den Anglikanern, die sich nach Rom wenden, entscheidend sein wird:
„Der Papst weiß, daß die Bischöfe von England und Wales in den Jahren 1992 bis 1994 – als die englischen Anglikaner die Priesterinnenordination einführten – den damaligen Erzbischof von Westminster, Basil Kardinal Hume, unter Druck setzten, möglichen Massenkonversionen von Anglikanern Widerstand zu leisten.“
Thompson glaubt, daß die engsten Berater des Papstes heute nicht mehr bereit wären, den Bischöfen erneut die gleiche Freiheit zu gewähren.
Rom sei über die jämmerliche Antwort der englischen Bischöfe auf das Motu Proprio verärgert und hat das – so Thompson – den betreffenden Oberhirten auch mitgeteilt.
Dagegen ist die Person und der Intellekt des Papstes sowie seine Pläne für eine liturgische Erneuerung nach Thompson für die traditionellen Anglikaner „eine mächtige Motivation“ sich der Römischen Kirche zuzuwenden.
© Titelbild: Andy Barton, CC
Das berichtete die britische Wochenzeitung ‘Sunday Telegraph’ am Sonntag.
Auf seinem persönlichen Blog berichtet der Chefredaktor der katholischen Zeitung ‘Catholic Herald’, Damian Thompson, schon länger von diesen „historischen Verhandlungen“ gewußt zu haben.
Einer der betroffenen anglikanischen Kirchenführer habe allerdings vor ihm die Sorge zum Ausdruck gebracht, daß die altliberalen katholischen Bischöfe Englands den konversionswilligen Anglikanern einen Strich durch die Rechnung machen könnten.
Doch Thompson weiß auch zu berichten, daß der ultraliberale Bischof von Arundel und Brighton, Mons. Kieran Conry, sogar akzeptieren würde, daß konvertierte Anglikaner bestimmte Elemente der anglikanischen Tradition beibehalten könnten.
„Hat man den Bischof zu diesem Eingeständnis gezwungen?“ – fragt sich Thompson.
Der Journalist glaubt, daß die Haltung des Papstes in den Gesprächen mit den Anglikanern, die sich nach Rom wenden, entscheidend sein wird:
„Der Papst weiß, daß die Bischöfe von England und Wales in den Jahren 1992 bis 1994 – als die englischen Anglikaner die Priesterinnenordination einführten – den damaligen Erzbischof von Westminster, Basil Kardinal Hume, unter Druck setzten, möglichen Massenkonversionen von Anglikanern Widerstand zu leisten.“
Thompson glaubt, daß die engsten Berater des Papstes heute nicht mehr bereit wären, den Bischöfen erneut die gleiche Freiheit zu gewähren.
Rom sei über die jämmerliche Antwort der englischen Bischöfe auf das Motu Proprio verärgert und hat das – so Thompson – den betreffenden Oberhirten auch mitgeteilt.
Dagegen ist die Person und der Intellekt des Papstes sowie seine Pläne für eine liturgische Erneuerung nach Thompson für die traditionellen Anglikaner „eine mächtige Motivation“ sich der Römischen Kirche zuzuwenden.
© Titelbild: Andy Barton, CC
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Mittwoch, 9. Juli 2008 22:09
Pünktchen: Aus einem Artikel zur anglo-katholischen Bewegung: Anglikaner und Papsttum
The Roman Catholic Church teaches that the ministry of the Bishop of Rome [the Pope] as universal primate
is in accordance with Christ’s will for the Church and an essential element of maintaining it in unity
and truth. Anglicans rejected the Bishop of Rome as universal primate in the 16th century. Today, however,
some Anglicans are beginning to see the potential value of a ministry of universal primacy, which would
be exercised by the Bishop of Rome, as a sign and focus of unity within a reunited Church.“
(Quelle)
(Quelle)
Mittwoch, 9. Juli 2008 19:07
Jean-Paul MESTRALLET: ;-) Geld=fesseln: Massenüberquerung unwahrscheilich
Für einen britischen Church of England clergyman, mit Frau= und Kindern=Verantwortung, wird es schwer
fallen, angenehmes und billiges Haus sowie sichere Einkommen und Pensionsrechte ohne Entschädigung zu
verlieren. Ich beobachte, dass alle vier U.S. Episcopal Bischöfe,die schon 2008 zu Rom gemäss „Pastoral
Provision“ gewandelt sind, es nach Pensionierung getan haben.
___ Selbstverständlich, sich bekehren, wenn man nur 40= oder 50=jährig ist, und nicht ledig, das ist eine sehr grosse Aufopferung! dafür braucht man einen brennenden Glaube. Dazu noch zwei Jahren Priesterseminars, um als ordnungsfähig erklärt zu werden, und ein praktisches Tauchen ins Unbekannte: die meisten sind dafür nicht stark genug, nach meiner Ansicht.
___ Ungeachtet, kommen Sie durch Internet zu Damian Thompson’s Berichte in The Telegraph usw. Er gibt Namen von zwei „flying bishops“ von Canterbury und allerlei Einzelheiten.
___ Selbstverständlich, sich bekehren, wenn man nur 40= oder 50=jährig ist, und nicht ledig, das ist eine sehr grosse Aufopferung! dafür braucht man einen brennenden Glaube. Dazu noch zwei Jahren Priesterseminars, um als ordnungsfähig erklärt zu werden, und ein praktisches Tauchen ins Unbekannte: die meisten sind dafür nicht stark genug, nach meiner Ansicht.
___ Ungeachtet, kommen Sie durch Internet zu Damian Thompson’s Berichte in The Telegraph usw. Er gibt Namen von zwei „flying bishops“ von Canterbury und allerlei Einzelheiten.
Mittwoch, 9. Juli 2008 14:00
Fairplay1: @ Pünktchen
Konvertiten sind oft „linientreuer“
Zu Ihrem Text:
„Ich bin auch überzeugt, daß die z.T. modernistischen Insel-Katholiken vor diesen Anglikanern Angst haben! Sie spüren nämlich deutlich, daß diese Konvertiten keine falschen Kompromisse eingehen mit jenem Geist des Protestantismus, dem sie doch gerade erst entkommen sind“
Das ist wohl so, man denke an die Damen Christa Meves oder Gabriele Kuby, kaum konvertiert, hielten sie uns Katholiken den Spiegel vor das Gesicht.
Ja, liebe Anglikaner, kommt nur zurueck in den Schoß Roms und mischt mal die weichgespuelten Katholiken etwas auf.
Oft hört man doch von Konvertiten (zum Beispiel in der Serie „Home to Rome“ bei EWTN-Fernsehen www.ewtn.de), dass sie ganz enttaeuscht sind nach dem Motto „na, dann haette ich ja auch ev.-lutherisch o. ä. bleiben koennen“.
Aufgrund der Taufpraxis von Säuglingen sind die allermeisten Europäer doch eh nur Taufscheinkatholiken-/protestanten.
Die wenigsten sind doch konfessionell erzogen worden von ihren Eltern. Daher gibt es in jeder Konfession „Liberale und Traditionelle“.
Am besten: Karten auf den Tisch und neu austeilen. So mancher strenger Lutheraner ist doch heute so, wie Katholiken früher waren.
Zu Ihrem Text:
„Ich bin auch überzeugt, daß die z.T. modernistischen Insel-Katholiken vor diesen Anglikanern Angst haben! Sie spüren nämlich deutlich, daß diese Konvertiten keine falschen Kompromisse eingehen mit jenem Geist des Protestantismus, dem sie doch gerade erst entkommen sind“
Das ist wohl so, man denke an die Damen Christa Meves oder Gabriele Kuby, kaum konvertiert, hielten sie uns Katholiken den Spiegel vor das Gesicht.
Ja, liebe Anglikaner, kommt nur zurueck in den Schoß Roms und mischt mal die weichgespuelten Katholiken etwas auf.
Oft hört man doch von Konvertiten (zum Beispiel in der Serie „Home to Rome“ bei EWTN-Fernsehen www.ewtn.de), dass sie ganz enttaeuscht sind nach dem Motto „na, dann haette ich ja auch ev.-lutherisch o. ä. bleiben koennen“.
Aufgrund der Taufpraxis von Säuglingen sind die allermeisten Europäer doch eh nur Taufscheinkatholiken-/protestanten.
Die wenigsten sind doch konfessionell erzogen worden von ihren Eltern. Daher gibt es in jeder Konfession „Liberale und Traditionelle“.
Am besten: Karten auf den Tisch und neu austeilen. So mancher strenger Lutheraner ist doch heute so, wie Katholiken früher waren.
Dienstag, 8. Juli 2008 14:49
Pünktchen: stimme
Schaumerma!
Dienstag, 8. Juli 2008 14:41
stimme der vernunft: @Pünktchen
Diese Anglikaner werden noch deutlicher und vernehmbarer sagen als es je ein englischer Katholik getan
hätte: „Tu es Petrus!“
Werden sie nicht. Man wird ihnen eigene, ausschliesslich männliche, Jurisdiktionsbezirke innerhalb der Church of England einräumen.
Da bleiben sie lieber, wie auch bisher schon, beim „Petrus, bleib mir vom Hals“
Werden sie nicht. Man wird ihnen eigene, ausschliesslich männliche, Jurisdiktionsbezirke innerhalb der Church of England einräumen.
Da bleiben sie lieber, wie auch bisher schon, beim „Petrus, bleib mir vom Hals“
Dienstag, 8. Juli 2008 14:36
Pünktchen: stimme
Wer den Schritt in die Gemeinschaft mit dem Bischof von Rom macht, der tut dies im Bewußtsein, daß das
Fehlen dieser Gemeinschaft ursächlich war für das (aus seiner Sicht:) „Scheitern des anglikanischen
Projektes“ und für zahlreiche Insuffizienzen, die er im anglikanischen Lager ausmacht. Aus diesem Bewußtsein
erwächst dann auch eine eigene Entschlossenheit, dem falschen insularen Eigensinn, der im protestantischen
Voluntarismus wurzelt, den Kampf anzusagen!
Ich bin auch überzeugt, daß die z.T. modernistischen Insel-Katholiken vor diesen Anglikanern Angst haben! Sie spüren nämlich deutlich, daß diese Konvertiten keine falschen Kompromisse eingehen mit jenem Geist des Protestantismus, dem sie doch gerade erst entkommen sind.
Diese Anglikaner werden noch deutlicher und vernehmbarer sagen als es je ein englischer Katholik getan hätte: „Tu es Petrus!“ und sie werden dankbar sein für diesen Fels, den die Pforten der Hölle nicht überwältigen können.
Ich bin auch überzeugt, daß die z.T. modernistischen Insel-Katholiken vor diesen Anglikanern Angst haben! Sie spüren nämlich deutlich, daß diese Konvertiten keine falschen Kompromisse eingehen mit jenem Geist des Protestantismus, dem sie doch gerade erst entkommen sind.
Diese Anglikaner werden noch deutlicher und vernehmbarer sagen als es je ein englischer Katholik getan hätte: „Tu es Petrus!“ und sie werden dankbar sein für diesen Fels, den die Pforten der Hölle nicht überwältigen können.
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