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Sowieso ungültig + Gerücht wird wahr + Verläßt er die Kurie? + Korrektes Latein + Verhärteter Dialogverweigerer + Handkommunion ist die Ausnahme
Kolonnaden am Petersplatz
Kolonnaden am Petersplatz
Sowieso ungültig

Vatikan. Der päpstliche Rat für die Einheit der Christen hat die Einführung von Bischöfinnen bei den englischen Anglikanern kritisiert. Frauenbischöfe stellten einen „Bruch mit der apostolischen Tradition“ dar. Das Abrücken von der Tradition sei angeblich ein „neues Hindernis“ für die Versöhnung mit der Kirche. Die britischen Anglikaner setzen schon seit 1994 Frauen zu Priestern ein. 1896 hat Papst Leo XIII. († 1903) die Nichtigkeit der anglikanischen Weihen festgestellt.

Gerücht wird wahr

Vatikan. Der Sekretär der Glaubenskongregation, Erzbischof Angelo Amato (70) wird neuer Präfekt der Heiligsprechungskongregation. Das erklärte der Vatikanist der Mailänder Tageszeitung ‘Il Giornale’, Andrea Tornielli. Die Ankündigung wird heute bekanntgegeben. Über eine Ablösung des Präfekten der Glaubenskongregation, William Joseph Kardinal Levada, wird ebenfalls schon lange spekuliert.

Verläßt er die Kurie?

Italien. Der aus Sri Lanka stammende Sekretär der Gottesdienstkongregation, Erzbischof Malcom Ranjith, könnte in seine Heimat zurückkehren. Auf dem Weblog Wdtprs berichtete ein Leser, mit seinem früheren Professor an der römischen Jesuitenuniversität Gregoriana, Pater Luis Ladaria, gesprochen zu haben. Dieser sei dem Erzbischof von Colombo, Mons. Oswald Thomas Colman Gomis (75), begegnet. Dabei habe der Erzbischof erklärt, mit Mons. Ranjith als seinem Nachfolger zu rechnen.

Korrektes Latein

Mexiko. In Mexiko ist eine neue Auflage des Römischen Meßbuchs erschienen. Die Webseite ‘kath-info.de’ berichtet, daß darin die Wandlungsworte „pro multis“ korrekt mit „für viele“ übersetzt sind. Im November 2006 entschied der Präsident der Gottesdienstkongregation, Francis Kardinal Arinze, daß die Falschübersetzung mit „für alle“ bis November 2008 in allen Sprachen verbessert werden muß.

Verhärteter Dialogverweigerer

Schweiz. Am Montag verstrich der vierte Gesprächstermin, den Bischof Kurt Koch von Basel dem abgefallenen Priester Franz Sabo angeboten hatte. Das gab das Bistum Basel in einer Stellungnahme bekannt. Hw. Sabo habe „faire, in jeder Hinsicht korrekte, auch nach rechtsstaatlichen Kriterien angebotene Rahmenbedingungen öffentlich als Inquisitionsgericht bezeichnet und sich ohne ausreichende Gründe geweigert, mit seinem kirchlichen Vorgesetzten direkt zu kommunizieren.“

Handkommunion ist die Ausnahme

„Die Praxis der Handkommunion, so Marini, sei immer noch ein Indult, das heißt eine Ausnahme von der universalen Regel der Kirche, die der Vatikan den Bischofskonferenzen gewährt habe, die darum gebeten hätten. Darum wolle der Papst deutlich machen, »dass die für die ganze Kirche gültige Norm immer noch in Kraft ist«.“

Der römische Journalist Guido Horst in seinem Artikel „Die schleichende Reform der Reform“, der am 5. Juli in der katholischen Zeitung ‘Tagespost’ publiziert wurde.
      
14 Lesermeinungen
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#14   pneumat   15:29:00 | Mittwoch, 9. Juli 2008
im Lesen merken
Eph 3:3 daß mir durch Offenbarung das Geheimnis kundgetan worden-wie ich es zuvor in kurzem beschrieben habe, woran ihr im Lesen merken könnt mein Verständnis in dem Geheimnis des Christus
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#13   RRR   14:48:10 | Mittwoch, 9. Juli 2008
@ pneumatomache
Keine Tradition, sondern Gott selbst untersagt der Frau Priesterschaft.
Irgendein Beleg außerhalb der kirchlichen Tradition? Also Heilige Schrift oder so?
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#12   pneumat   14:32:53 | Mittwoch, 9. Juli 2008
„Bruch mit der apostolischen Tradition“
Die römischen Bürokraten wachen wie Zerberus über die tote Tradition. Was können sie noch zum Kirchgang außer leblosen Ritualen beitragen, wenn sie die mystischen und geistigen Gründe des Glaubens nicht mehr innehaben? Keine Tradition, sondern Gott selbst untersagt der Frau Priesterschaft. Es sei denn eine heidnische Religion. Wer Geheimnisse des Geistes begreift, wird nie im Stande eine Frau zu weihen. Lasst die blinde Welt über die Diskriminierung schreien.
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#11   Nachtlaterne   13:41:48 | Mittwoch, 9. Juli 2008
britische kinder unter rassismusverdachtRassismus im Frühstadium, nämlich unter Kindern im Kinderga…
britische kinder unter rassismusverdachtRassismus im Frühstadium, nämlich unter Kindern im Kindergarten, ist die britische Regierung auf der Spur. Schon die abfällige Bemerkung wie „Bäh“ oder „Igittigitt!“ über unbekanntes Essen seien verdächtig und sollten gemeldet werden – das empfehlen zumindest britische Kinderschutzvereine.
Wenn sich kleine Kinder abfällig über scharfe Speisen äußern, kann das nach Ansicht britischer Kinderschützer ein Anzeichen für Rassismus im Frühstadium sein
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#10   Aleph †   13:21:12 | Mittwoch, 9. Juli 2008
Manikürt sollten die Hände schon sein
HBR @ Nicht mit sauberen Händen soll man hingehen, sondern mit sauberen und manikürten Händen, wegen der Reinheit… ^-^
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#9   HBR   13:13:42 | Mittwoch, 9. Juli 2008
@Guiseppe
Ein Szenario: Sie fahren mit dem Fahrrad zur Kirche. Unterwegs fällt Ihnen die Kette ab. Um das Fahrrad wieder fahrtüchtig zu machen, müssen Sie die ölverschmierte Kette mit beiden Händen anfassen, weil Sie ja keine Arbeitshandschuhe bei sich haben. Waschen können Sie Ihre Hände unterwegs nicht. Sie können sie deshalb nur notdürftig mit einem Taschentuch säubern.
Werden Sie sich die konsekrierte Hostie auf diese Hände drauflegen lassen?
Es versteht sich von selbst, dass die Hände zum Empfang der Kommunion sauber sein sollten. Im konkreten Fall würde ich wahrscheinlich gar nicht in die Messe gehen. Oder wollen Sie etwa das Gesangbuch verölen?
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#8   Guiseppe   12:45:48 | Mittwoch, 9. Juli 2008
@ HBR und Handkommunion
HBR: „Ich bevorzuge auch weiterhin die Handkommunion. Schon alleine wegen der Hygiene und der Optik“
Ein Szenario: Sie fahren mit dem Fahrrad zur Kirche. Unterwegs fällt Ihnen die Kette ab. Um das Fahrrad wieder fahrtüchtig zu machen, müssen Sie die ölverschmierte Kette mit beiden Händen anfassen, weil Sie ja keine Arbeitshandschuhe bei sich haben. Waschen können Sie Ihre Hände unterwegs nicht. Sie können sie deshalb nur notdürftig mit einem Taschentuch säubern.
Werden Sie sich die konsekrierte Hostie auf diese Hände drauflegen lassen?
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#7   Aleph †   11:08:56 | Mittwoch, 9. Juli 2008
Burgorus
Danke! Der Beitrag wird ja nun endlich mal das Gekeife um die Gültigkeit der anglikanischen Weihen sanft einschlafen lassen…
Es sei denn, plötzlich taucht mal wieder ein uraltes päpstliches Breve aus dem fünften Jahrhundert auf, in dem das alles in voraueilendem Gehorsam dementiert wird… :(3 :)3
Dann wären Sie wieder dran!
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#6   Burgorus   11:05:09 | Mittwoch, 9. Juli 2008
Weihe der Anglikaner schon lange gültig!
Die Anglikaner haben auf Leos XIII. Nichtigkeits-Erklärung der Anglikanischen Weihen reagiert. Seitdem gibt es bei der Weihe einen altkatholischen und einen orthodoxen Kokonsekrator, die beide gültig weihen können.
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#5   stimme der vernunft †   10:56:18 | Mittwoch, 9. Juli 2008
Parmenas
den Schafstall Christi
Wenn man hier so mitliest hat man den Eindruck, dass es eher ein Saustall ist.
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#4   Benedikt   10:26:05 | Mittwoch, 9. Juli 2008
@ Moguntinus
Das werden wir sehen, wenn das Missale von 2002 endlich auch in deutscher Sprache vorliegt. Wenn wir das noch erleben.
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#3   HBR   10:21:49 | Mittwoch, 9. Juli 2008
Ob Indult oder nicht
Handkommunion ist die Ausnahme
„Die Praxis der Handkommunion, so Marini, sei immer noch ein Indult, das heißt eine Ausnahme von der universalen Regel der Kirche, die der Vatikan den Bischofskonferenzen gewährt habe, die darum gebeten hätten. Darum wolle der Papst deutlich machen, »dass die für die ganze Kirche gültige Norm immer noch in Kraft ist«.“
Ich bevorzuge auch weiterhin die Handkommunion. Schon alleine wegen der Hygiene und der Optik
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#2   Parmenas   09:12:32 | Mittwoch, 9. Juli 2008
Das Problem sind nicht
die anglikanisch/episkopalen Abtrünnigen, das Prolem ist das modernistische Rom, der modernistsiche Papst, die sich weigern, die verirrten Schafe in den Schafstall Christi zurückzuführen.
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#1   Moguntinus   09:06:01 | Mittwoch, 9. Juli 2008
korrekte Übersetzung
Es ist erfreulich, daß wenigstens in Mexico die Wandlungsworte jetzt in der Landessprache korrekt übersetzt sind. Weiß jemand, ob es im deutschsprachigen Raum bereits Ansätze dazu gibt?
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