Die angeschlagene Fuldaer Bistumsleitung hat bereits eine verbale Schlammschlacht gegen die Bruderschaft begonnen. Deren Generaloberer wurde von den letzten beiden Päpsten empfangen.
(kreuz.net, Fulda) Die Priesterbruderschaft Sankt Pius X. will in Fulda ein eigenes Gotteshaus für hundert
Gläubige errichten.
Dazu soll die Gärtnerei ‘Blumen-Budach’ am Horaser Weg zur Kirche umgebaut werden.
„Wir wollen aus Altersgründen aufhören. Gegen die Nutzung als Kirche kann niemand etwas haben“ – erklärt
die Eigentümerin Irma Budach vor der ‘Fuldaer Zeitung’.
Den Kontakt zur Bruderschaft hat eine Kundin
vermittelt.
Das Gebäude lasse sich ohne großen Umbau neu nutzen.
Die Behörden wollen bis Ende der
Sommerferien eine entsprechende Bauvoranfrage beantworten.
„Mit dem Bonifatius-Grab und als Sitz der
Herbst-Vollversammlung der deutschen Bischöfe ist Fulda Deutschlands katholische Metropole“ – darf Pater
Andreas Mählmann (34) vor der ‘Fuldaer Zeitung’ erklären:
„Ein eigenes Gotteshaus wäre für uns hier
besonders wichtig.“
Pater Mählmann ist Sekretär des deutschen Distriktsoberen, Pater Franz Schmidberger.
Die ‘Fuldaer Zeitung’ ist in ihrer kirchlichen Berichterstattung traditionell dem umstrittenen Bischof
von Fulda, Mons. Heinz-Josef Algermissen, hörig.
Der Fuldaer Bistumssprecher, Christof Ohnesorge, ergießt
sich vor der Zeitung in wüsten Beschimpfungen:
„Es ist ärgerlich, daß die Gruppe auch in Fulda ihre
Irrlehre verbreitet.“
Die Bruderschaft sei weltfremd, rückwärts gewandt: „Und sie ist nicht katholisch“ –
donnerte Ohnesorge in einem verbalen Amoklauf.
Die Bewegung habe sich von der Gemeinschaft der katholischen
Kirche getrennt:
„Wir bitten die Gläubigen, die Priesterbruderschaft nicht zu unterstützen und an deren
Gottesdiensten nicht teilzunehmen. Nur so tragen sie nicht zur weiteren Spaltung der Kirche bei“ – so
der Bistumssprecher.
Bisher zelebrierte die Priesterbruderschaft die Heilige Messe in einer Kapelle,
die in einem ehemaligen Wirtschaftsgebäude in der Von-Schildeck-Straße in der Nähe der städtischen
Musikschule untergebracht ist.
Die Messen finden im zweiwöchigen Wechsel samstags oder sonntags statt.
Letztes Jahr stellte die Bruderschaft den Antrag, neben ihrer jetzigen Kapelle anzubauen. Die Stadt lehnte
ab.
Das Gebäude hätte sich angeblich nicht in das Umfeld eingepaßt, und es hätten die Parkplätze
gefehlt.
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Genau so … … meinte ich es, jedenfalls ganz ähnlich, lieber Patriarch Andreas. Wer weiß, was der
gute Gunsenum mit seinen Pünktchen meint nach „kenne keine“?
Kein eigentliches Schisma Castrillon spricht bezogen auf die unerlaubten Bischofsweihen von einem „schismatischen
Akt“, es liege jedoch „kein eigentliches Schisma“ vor, am wenigsten wohl bei den kleinen Leuten, den einfachen
Gläibigen, die die Messen der Pius-Brüder besuchen. Aber lassen wir das. Es soll nun nicht um Wortglauberei
gehen. Hinsichtlich der grundsätzlichen Beurteilung der Situation in Fulda bin ich mit Ihnen vollkommen
d’accord. Mich empört auch das Messen mit zweierlei Maß. Gewisse Priesterkreise, die längst hätten
gemaßregelt werden müssen, genießen weiterhin eine gewisse Narrenfreiheit, während alles Traditionsverbundene
und Rechtgläubige pauschal unter Generalverdacht gestellt wird.
Unerlaubte Bischofsweihen … … führen auf Ihren SchWingen nicht ins Feld des Schismas? Sicher, es
gab diplomatisch abwiegelnde Worte für den gewöhnlichen Anhänger der Lefebvre-Gemeinschaft, die oft
einfach nur keinen geregelten Status in ihrer Seelennot haben. Aber die gültig, jedoch unerlaubt geweihten
Amtsträger befinden sich im Schisma, erkennen sie doch (aktiv!) den Papst nicht als ihren obersten Hirten
an!
Correctio fraterna Lieber adlimina, bei den Pius-Brüdern handelt es sich mitnichten um „Schismatiker“.
Lasst uns doch in diesem Punkt nicht päpstlicher als der Papst sein, der durch Kardinal Castrillon sagen
lässt, es handele sich hier um ein innerkirchliches (!) Problem, die Pius-Brüder seien nicht schismatisch,
das Problem sei lediglich ihr ungeregelter kanonischer Status.
Entente cordiale-strategique: Wenn Sie, lieber Gunsenum, zum Schwure auffordern, muß ich meine Verbundenheit
mit Ihnen bekennen – Auch ich bin gegen die Ansiedlung von Schismatikern in unserem geliebten Fuld’. Allerdings
habe ich ein wenig gegengehalten, weil ich schon anerkennen möchte, daß sie ein heilsamer Stachel im
Fleisch und ein Biß im Gewissen zur notwendigen Erforschung desselben sind – denn so berühmt stehen
die von Ihnen postulierten „aufrechten Katholiken“ auch nicht da in unserer gegenwärtigen Verfassung
als Kirche von Fulda. Gegen die Pius-Brüder zu sein, bedeutet für mich nicht, das (anfänglich von mir
mit ganz großen Hoffnungen empfangene) Algermissen-Regime unübertrefflich wunderbar zu finden.
Solche Nähe zu … … den ewigen Ratschlüssen der Göttlichen Vorsehung ist (über-)natürlich beeindruckend
und läßt verstummen. Aber wenn der Oberhirte dann noch sich auch seiner Priester ein wenig anteilnehmender
annähme, wäre das zukunftsweisend und heilbringend – er weiß gar nicht in welche weglosen Verzweiflungen
und zermürbende Situationen er sie teilweise verfügt hat, während er nur die unabweisbaren Notwendigkeiten
der Maßnahmen und sein eigenes Geprüftsein predigt und das alles mit seinem Freund Tebartz-van-Elst
exquisit reflektiert. Nicht nur die Gläubigen sind durcheinander und begehen dann in ihrer Desorientierung
den Fehler, in der Pius-Kirche vermeintliche Zuflucht zu suchen, auch viele Priester leiden. Vielleicht
hat der Ordinarius ja im Riesenrad beim Paderborner Liborifest ein wenig befreiende Über- und Einsicht
gewonnen. Möglichweise sind Sie, werter Gunsenum, ja im Establisment ihm so nahe, daß Sie ihm den ein
oder anderen erlösenden Hinweis vermitteln können. Sie erwerben sich unsterbliche Verdienste und verkürzen
anderen das Fegefeuer.
Ja, lassen wir den Willen Gottes hervortreten… und die Piusbrüder gar nicht erst in Fulda eintreten.
Sie wären betreten, wenn sie sich ihrer Überflüssigkeit in Fulda bewußt würden. Das kann ich der
Menschenfreundlichkeit halber, nicht vertreten!
Von selbst … … sollte es sich die Scheidung der Geister vollziehen (können), ohne angestrengte Propaganda,
im Sinne des Rates des Gamaliel (Apg 5,38). So ist unsere Diskussion hier durchaus auch eine über die
Entscheidungs- und Entschiedenheitsnöte der ganzen Kirche in unseren Tagen. Alles will zum Zeichen dienen
und den Willen Gottes deutlicher hervortreten lassen.
Der Weg ist klar gezeichnet: Den Gläubigen klarmachen, daß die Piusbrüder nicht in voller Gemeinschaft
mit der heiligen Mutter Kirche stehen. Ende aus. Sie sind exkommuniziert. Scharlatane. Falsche Priester!
ich kann auch nicht dahergehen und morgen erklären: ich bin die katholische Kirche. folgt mir. Da ist
es recht und billig, daß die Fulder Kirche wirbt, die Piusbrüder zu ignorieren.
@adlimina Siehe unten! Nun, einer der Poster, ich glaube es war der werte Wingelfeld, meinte: Da wären
doch nur alte, klapprige Priester in St.Sturmius! sagt viel aus über die Position zur Sache und zu den
Äußerlichkeiten!
Es ist noch näher … … möglich, mit der Pius-Gemeinschaft heilige Messe zu feiern. Sie dürfen, Gunsenum,
den schlichten Tatbestand nicht vergessen, daß es in Fulda diese Zelebration im „Quasi-Katakomben-Status“
ja bereits gibt und der Neubau eine Verbreiterung dieser Präsenz sein möchte. Man muß also nicht ins
Rhein-Main-Gebiet (wall-)fahren. Außerdem ist es nachdenkenswert, warum eigentlich den Eiferern die Messfeier
der Petrus-Gemeinschaft (in St. Sturmius) nicht genügt, als ob da der „Infekt der VII-Sekte“ dranhinge.
Lieber Gunsenum, das war schon immer so, dass die Frommen den Unfrommen ein Dorn im Auge waren. Ist wohl
eher eine Aussage über den Stand der modernistischen Gemeinde in Fulda als über den der Priesterbruderschaft.
Da hat sich seit den Zeiten des heiligen Paulus nichts geändert, die Irrlehrer und Unfrommen sind gegenüber
den frommen Gläubigen mißgünstig und neidisch. Das muss wohl so sein, bzw. liegt so in der Natur der
Sache. Trotzdem viele Grüße.
Eine Nullprojektion… …oder die Projektion von Nullen (in diesem Falle die potentiellen neuen Blumenverkäufer)-
das ist sie gewesen! Die Piusfritzen sind unerwünscht in Fulda und überflüssig. Sekten haben wir nämlich
schon genug hier: Neuapostolen, Mormonen, moderne „Kirchen“…da brauchen wir die Piusbrüder hier nicht
auch noch. Wer sie unbedint sehen will, kann nach Hattersheim am Main fahren.
#256 adlimina 21:21:33 | Donnerstag, 24. Juli 2008
Psychoanalyse Gelaber? Gebracht? Geist? Es waren doch einige Erruptionen der realexistierenden Kirche
von Fulda zu verzeichnen und eindrückliche Meditationen zu ihrer Verfassung und Verfaßtheit … Entlastung,
die andernorts nicht möglich ist. Dafür ist die Projektierung der Pius-Kirche zugegebenermaßen bloß
die Trägerfunktion gewesen und doch wiederum eine bedeutsame Projektionsfläche.
Ein himmlischer Patron Fuldas … … hat heute seinen Festtag und wird in der Sache gewiß etwas in die
richtige Richtung bewegen. Heute vor 8 Jahren starb Erzbischof Johannes Dyba, der klar wußte, worum es
geht, und kraftvoll tat, was nötig ist.
@aleph Gegrüßet seiest Du! WEißt Du, ich halte mich da an meine Lieblingsstrophe im populären Te Deum :
Herr, steh deinen Dienern bei, welche dich in Demut bitten. Kauftest duch dein Blut uns frei, hast den
Tod für uns gelitten. Nimm uns nach vollbrachtem Lauf zu dir in den Himmel auf. Und ich laufe, laufe ,
laufe… Strum gegen diesen pietistischen Frömmlerbetverein aus der Gärtnerei!
@wingenfeld Ja sagen Sie mal! Ist denn eine Messe nur dann würid begangen, wenn sie von einem jugendlichen
blonden Kaplan gehalten wird? Sind uns Piusfetischisten würdige, schlohweißbehaarte, alte Geistliche
etwa nicht recht? Mögen wir doch mehr den chein als das Sein? Und: ist St. Sturmius gar ein von Gott
verlassener Ort, an dem wir tunlichst Gott nicht im alten Ritus loben sollten? Ja, ist es so?
In Fulda … … gibt es einen irrationalen, sentimentalen, verklüngelten Druck der Tradition gegen die
Tradition, weil sich die herkömmliche Fuldische Tradition nicht eingestehen möchte, daß es mit ihrem
Kern nicht mehr so weit her ist, bzw. sich nachwievor gerne in der Gewißheit wiegt Wir sind im wahren
Christentum. Da werden zum Teil haarsträubende Beschwörungen der Tradition vorgenommen mit archaischen
Gesten, das ist hier schon immer so gewesen und, ohne mit der Glaubensgewissenswimper zu zucken, werden
obskure Elemente (gerne z.B. Privatoffenbarungen, aber auch charismatisch getönte Heilungsgebete, etc.)
in allergrößter Selbstverständlichkeit mit der Objektivität gegenwärtiger Gemeinderealität gemischt,
so daß sich reine und klare Formen kaum finden. Allerdings muß eingestanden werden, daß nicht alle
sich für den außerordentlichen Ritus andienenden Jungpriester eine solche pastorale Reife besitzen,
daß sie da geeignet wirken könnten. Der emeritierte Bischof von Münster Reinhard Lettmann hat unter
seinen ehemaligen Sekretären geeignete ausgewählt, sie die Missa tridentina „lernen und üben“ lassen
und dann als autorisierte Zelebranten eingesetzt.
Ja, so ist es! Aber was soll man jetzt tun? Wie soll es weitergehen? Es wäre natürlich schön, wenn
sich auch jüngere Diiözesanpriester freiwillig bereit erklären würden, in ihren eigenen Pfarreien
im alten Ritus zu zelebrieren, wie dies in vielen anderen Diözesen der Fall ist. Aber in Fulda ist das
offensichtlich besonders schwer …
Correctio fraterna Es geht ja nicht um eigentliche Werbung (Propaganda), sondern um eine würdig normale,
normal würdige Präsentation einer Selbstverständlichkeit, die dann ihre Überzeugungskraft schon durch
sich selber ganz von selbst ausstrahlen wird. Aber wie gesagt: da ist die Angst, die traditionell geprägten
Gläubigen, die jetzt noch die Gemeinden stützen, könnten dorthin abwandern und die gewohnten Sicherheiten
zusammenbrechen lassen, über deren Substanz man sich so recht keine Rechenschaft geben möchte.
St. Sturmius Die Gläubigen, die nach St. Sturmius kommen, um die hl. Messe in der außerordentlichen
Form zu feiern, werden in Fulda nach wie vor wie Schmuddelkinder behandelt. Das Ganze gehört eigentlich
in die Stadtmitte (Dom oder Stadtpfarrkirche St. Blasius) und nicht an den Stadtrand. Auch sind die Zelebranten
allesamt hochbetagt und teilweise schon recht gebrechlich. Das ist keine gute Werbung für den alten Ritus.
Solange … … diese Motu-Proprio-Möglichkeit in St. Sturmius (vom neuen Administrator der Pfarrei nicht
gerade mit Wohlwollen betrachtet) nur als Paktieren mit der VII-Sekte denunziert wird, kehrt kein Friede
ein und ist das Gärtnerei-Projekt weiter Traumziel. Vielleicht genügte erst ein Zeichen folgender Qualität:
Die Herbstvollversammlung der deutschen Bischöfe zieht in Prozession über den Frauenberg nach Horas,
wo der heilige Bonifatius die Horen (des Breviers) gebetet haben soll (und ganz sicher noch nicht die
„Messe aller Zeiten“ zelebriert, sondern den damaligen Stand der Liturgiegeschichte repräsentiert hat),
Bischof Algermissen trägt das Kreuz vorweg, und in der Horaser Pfarrkirche St. Bonifatius feiert unter
dem himmlischen Lächeln von Bischof Adalbert Endert (Erbauer und Pfarrer des Gotteshauses daselbst) der
große Vorsitzende Erzbischof Zollitsch den außerordentlichen Ritus der heiligen Messe. Aber ob das den
frommen Gerechten ausreicht???
Kleine Richtigstellung Nur so zur Info: Für alle, die eine tridentinische Messe wünschen, die in voller
einheit mit Rom praktiziert wird, gibt es ebendiese jeden Sonntag, 18.00 Uhr in St. Sturmius in Fulda.
Die Messe wurde von St. Andreas dorthin verlegt, da dort die Möglichkeit zur Feier besser durch die örtl.
Gegebenheiten geboten ist. Es gibt also keine trid. Messe mehr in St. Andreas. Warum also zu Piuslern
gehen, wenn man ne richtige Messe vor der Haustür hat? Wer also zu den Piuslern geht sucht das Schisma
(sic!). So und nicht anders.
Eben dieses …!!! Eine ganz entscheidende Aussage des Glaubensvaters: Selbst er hat das erlitten und
setzt diesen Schmerz höher an als die „Bosheit der ungläubigen Heiden“. Insofern hat Salus recht: Das
Problem ist zunächst die Kirche für die Kirche selbst, erst dann kommt die böse Welt des Unglaubens,
aus der uns oft mehr Aufrichtigkeit und Natürlichkeit begegnet.
Von Bonifatius lernen Bemerkenswert sind Briefe des hl. Bonifatius an englische Äbtissinnen, denen er
sein Herz ausschüttet. Zum Beispiel in der Epistel 65: „Allenthalben begegnen einem Kummer und Mühe,
äußere Kämpfe und innere Ängste. Am ärgsten jedoch ist die Treulosigkeit falscher Brüder, welche
die Bosheit der ungläubigen Heiden übertrifft“. Bemerkenswerte Worte, die all jenen, die zu allen Zeiten
um Orthodoxie ringen, vertraut sind und mit denen sie sich identifizieren können.
Ja ja ja … … schon gut. Ziehe trotzdem schon mal den Kopf ein vor dem heiligen Zorn des Gerechten,
der darüber nicht lachen will. Überhaupt: Fulda und der Humor – auf allen Ebenen ein Thema eigener Güte … –
wie auch Fulda und der Heilige Geist.
Erlaubnis von Gunsenum Wenn Sie so ruhig und sicher das Rederecht gewähren, scheinen Sie in hohem Auftrag
zu sprechen – und die Donnerautorität von Salus sogar noch zu übersteigen. Ihn kann ich in seiner subjektivistisch-existentialistischen
Werte-Theorie wirklich nicht verstehen: er sollte – wie ich es tatsächlich schon getan habe – sich mal
in einen realen Pius-Bruderschaft-Gottesdienst oder deren Katechese-Stunden setzen und auf sich wirken
lassen, wie ausdrücklich einem da die Hölle als Möglichkeit vorgestellt wird, wenn man sich nicht den
objektiven Normen unterwirft, die mit unerschütterlicher thomistischer Selbstgewißheit als DIE WAHRHEIT
doziert werden. Ich weiß ja, worauf er hinaus will und was wohl ein schönes Ideal ist: der gute Mensch
gibt sich das letztlich mit Gottes Weisung identische Gesetz selbst und wird nicht durch Überstülpen
dadurch verfremdet. Es kann aber egomaner Wahn sein zu meinen, diese Deckungsgleichheit sei eine Gnade,
die man nun einmal als Privileg empfangen habe. Von solchen Menschen sind andere schrecklich abhängig,
weil sie in ihnen die verbindlichen Offenbarer zu entdecken meinen. Aber wir hinterfurzigen Kleinkarierten
sind für ihn wahrscheinlich nicht satisfaktionsfähig. Der schmale Grat zwischen ausnehmender Intellligenz
und abgründigem Wahnsinn scheint seine Lebensaufgabe zu sein.
Was hier im Moment von tapferen katholischen Streitern demonstriert wird , ist erschütternd ! So wird
die Fuldaer Kirche immer katholischer ! Der Horaser Weg immer anziehender ! Darüber wird sich noch so
manch Frommer wundern ! Am Michaelsberg ebenso wie in der Domdechanei. Es gibt keine Trennung zwischen
Menschen , die Gott ernsthaft suchen und Seinen Sohn im Heiligen Geist in Demut anbeten ! Alle Meinungen
sind achtenswert , wenn sie aufrichtig sind ! Was hier im Moment prakiziert wird , sind Verdrehungen ,
Verdächtigungen , Beleidigungen ! Lügen und Unwahrheiten ! Mit dem scheinheiligen Hinweis , dass gerade
dies nicht berabsichtigt sei ! „Entfernung aus der Seelsorge…“ Man wirft einen Stein ganz unbeabsichtigt ,
rein zufällig , ja fast über sich erschrocken ins Wasser… Fast diabolische Dialektik ! Bewußt gezielte
Verletzungen von Christ zu Christ während der Zeit , in der unser Heiliger Vater auf dem Weltjugentdtag
in Sydney mit überwiegend jungen , suchenden Menschen um die Gaben des Heiligen Geistes bittet und Christus
im Sakrament anbetet ! Ich bin nicht aus Zucker ! Ich bin weiß Gott kein Heiliger ! Und ich weiß darum !
Ich kann „austeilen“ und einstecken ! Streiten und bewußt provozieren ! Diese „Diskussion“ ist nicht
mehr mein Niveau ! Regen Sie sich richtig auf ! Auf so viel niederträchtige Bosheit ist nur Schweigen
möglich ! Der Deutsche meint , nur trübe Wasser können tief sein ! Mark Twain meint : „Als Gott den
Menschen erschuf , war ER bereits müde; das erklärt manches ! Mit Aalen im Grundschlamm kann man nicht
„streiten !
Abusus non tollit usum Das gilt auch für den recht verstandenen Gehorsam gegenüber der kirchlichen Autorität.
Nur weil Algermissen & Co. ihre Autorität missbrauchen, heißt das noch lange nicht, dass wir vom objektiv
Guten befreit sind und uns die göttlichen Gebote nach eigenem Gusto zurechtlegen dürfen.
Und Sie … … werter Kämpfer für den sich Gottes Willen frei unterwerfenden Christenmenschen nutzen
die Angst und Hilflosigkeit von Seelen nicht aus, indem Sie Ihre so begründete Autorität über alle
und alles setzen und die entlastende, befreiende, gerechte Autorität objektiver Normen dadurch ersetzen?!
Jedenfalls würde diese Doktrin auf keinen Fall in einer möglicherweise eröffneten Lefebvre-Kirche gepredigt
und wird der Papst den Jugendlichen in Sydney keine solche Maxime mit auf den Weg geben – Gott sei Dank.
Brandenburgis :Irrationale Autorität hat ihren Ursprung stets in der Macht über Menschen ! Sie will
herrschen und befehlen ! Sie will blinden Gehorsam in der Eitelkeit ihrer Arroganz ! Sie ist Potestas ,
die die Angst und Hilflosigkeit des Menschen ausnutzt ! Sie ist Macht auf der einen , Furcht auf der anderen
Seite ! So sind nun einmal die Stützen irrationaler Autorität ! Kritik an dieser Art von Autorität
ist nicht erwünscht , sondern ausdrücklich verboten ! Rationale Autorität beruht auf der Gleichheit
desjenigen , der die Autorität besitzt und dessen , der sich ihr zu unterstellen hat! Irrationale Autorität
beruht ihrer Natur nach auf Ungleichheit ! Und das heißt gleichzeitig , auf einem Wertunterschied ! Vor
Gott sind aber alle Menschen gleichwertig ! Gott ist immer größer als unsere Erwartungen ! Nachzudenken
über Strukturen einer autoritären Kirche als eine fast magische Kraft , deren Entscheidungen nicht in
Frage gestellt werden dürfen ? Die Menschen reagieren lautlos ! Wer ist „die Kirche“? „Corpus Christi
mysticum“! Autorität als Potestas beantwortet die Frage nach Gut und Böse vom Standpunkt der Interessen
der Autorität und nicht nach den Interessen und Fragen des einzelnen Menschen ! „Anathema sit“! Barmherzigkeit ?
Peinlich und typisch Ihre Imperative ! Wenn Sie wüßten ! Ich freue mich an und über die Katholizität
der Menschen mit unserem Papst in Sydney ! Ich stelle das Recht angemaßter Autorität und ihre Entscheidungen
in Frage ! Ich unterwerfe mich allein Gottes Gebote und Seinem Willen
#227 Brandenburgis 13:54:16 | Samstag, 19. Juli 2008
@Gnagflow Ja, ews gibt objektive Norman der Lebensführung. Die Kirche legt sie vor und sie sind allein
aus diesem Grunde bindend. Sie haben sich aber auch in der Praxis 100millionenfach bewährt. Die Autorität
der Kirche ist von Gott und braucht nicht auf weitere Prinzipien zurückgeführt werden. Auch der Mensch
ist nicht an sich Prinzip der Ethik, seine Platz innerhalb ethischer Verantwortklichkeit hat das Evanglium
geschaffen und geschützt. Insoferne gibt es auch keine „Verwirrung, was/wer Autorität ist.“ Diese Fragen
sind gottlob beantwortet und bedürfen gerade Ihrer geistigen Anstrengung überhaupt nicht. Gehen Sie
hinaus und folgen Sie Gottes Anordnungen, dann zeigen Sie ethische Kompetenz. Ihre Ratio kann dabei durchaus
hilfreich sein.
ER gebe uns ein fröhlich Herz ! Erfrische Geist und Sinn ! Ich weiß: „Vor einem Schelm nimm Dich in
Acht ! Vor einem frommen hab doppelt Wacht“! Gibt es objektiv gültige Normen der Lebensführung ? Welche
Kriterien gelten für derartige Normen ? Die Art der Kriterien hängt vom Typus des ethischen oder religiösen
Systems ab , nach derern Normen wir fragen ! In einer autoritären Ethik bestimmt eine Autorität , was
für den Menschen gut zu sein hat; sie stellt Gesetze und Normen der Lebensführung auf ! Viele Beiträge
in dieser „Unserer“ Untersuchung sind von erschreckender Intoleranz und autoritärem Gehabe , dass es
einem Angst und Bange wird ! Für mich ist sich der Mensch in Verantwortung vor Gott und seinen MItmenschen
Ursache , Gestalter und Gegenstand der Norm ! Ich brauche keine Quacksalber für meine Lebensführung !
Es herrscht eine völlige Verwirrung , was/wer Autorität ist! Es gibt nicht nur die Alternative zwischen
der bischöflichen , sprich diktatorischer , irrationaler Autorität und dem Fehlen jeglicher Autorität !
In der autoritären Ethik und Religion bestimmt eine Autorität , was für den Menschen erlaubt und gut
ist ! Da liqudiert man halt schnell Priester , die sich ihre Verantwortung nicht nehmen lassen ! In „meiner“
Autorität gibt sich der Mensch seine Normen selbst , indem er auf die Stimme Gottes hört und sich dieser
Stimme aus eigenem Willen unterwirft ! Die eigentliche Frage : von welcher Art ist die Autorität ? Meinen
wir rationale oder irrationale Autorität ? Rationale Autorität hat ihren Ursprung in KOMPETENZ …
Objektivität – Realität – Wahrheit – Urteilskraft Wer in einer bestimmten Weise präsent ist, versteht
den Eindruck einer unfehlbaren, unverbrüchlichen, unabweisbaren Objektivität und Realität zu erwecken,
so daß es gar keine andere Wahrheit mehr zu geben scheint und das Urteil richtig und gut sein muß, das
mit Macht vorgestragen wird. Ich-schwache Menschen, die am Lebensweg einer so gearteten Person stehen,
sind dann geneigt, das unbedingt anzunehmen und jede kritische Anfrage als böswilligen Angriff auf die
verehrte Persönllichkeit zu verstehen, an deren Kraft man sich aufrichtet und weidet und in deren Auftreten
man sich unterbringt und vertreten versteht. In diesen Zusammenhängen kann Schwerwiegendstes geschehen,
ohne daß es den Beteiligten nur annähernd zu Bewußtsein kommt – zumal wenn es sich im religiösen Bereich
ereignet. Doch der liebe Gott schreibt eben auf den berühmten krummen Zeilen gerade …
@gnagflow Langsam, langsam… Bitte, es richtet hier doch iemand persönliche Angriffe gegen Sie. Das
ist weder mein Interesse, noch das Gotthards. Ihr Ärger ist verständlich, aber wir stehen alle in einer
Außernperspektive dazu. Und können weder verifizieren noch falsifizieren. Und da Sie, berechtigterweise,
sehr emotional bei der Sache sind, können wir es erst recht nicht beurteilen. Es steht uns auch gar nicht
zu. Mir zumindest nicht. Mantra: Die Piuskirche am Horaser Weg ist überflüssig wie ein kropf. Sollen
Sie doch Blumen verkaufen!
Gotthard ! Mistkäfer haben eine einzige Berufung : Mistkäfer haben eine einzige Berufung : Gestank und
Scheiße zu suchen , um darin zu wühlen ! So entsteht ihr Wohlbefinden , ihr Rausch ! Ihre Befriedigung !
Es gibt viele Menschen , die eher einem Mistkäfer als einem mitfühlenden Mitmenschen ähneln… Passen
Sie gut auf sich auf ! Was verstehen Sie vom Leben ? Von Prozessen ? Von Konflikten ? Ich spreche Ihnen
das Recht ab , mir Lügen unterstellen zu wollen ! Sie haben keine Ahnung von der Wirklichkeit ! Übernehmen
Sie sich also nicht ! Ich gehe davon aus , dass Sie Christ sind und schon mal gehört haben : „Einer trage
des anderen Last.“! Ich wünsche Ihnen – und anderen greenhorns – für eine gute Entwicklung Ihres Lebens
und Ihrer Persönlichkeit Konflikte , dass Ihnen Hören und Sehen vergehen ! Wenn Sie dann Hilfe brauchen
,suchen Sie sich einen Menschen , der vom Leben gezeichnet ist ! Einen Sünder , der etwas von Sünde
und Gnade versteht ! Prominente finden Sie überall ! Das BGV ist mit ihnen überfüllt ! Monsignores ,
Moderatoren , Professoren , Doktores , Diplomtheologen … Persönlichkeiten müssen Sie suchen ! Wo Sie
die finden ? Lesen Sie Graham Greene : „Die Kraft und die Herrlichkeit.“ Ich brauche keine weiteren Beispiele
gegen diesen glorreichen Bischof ! Er liefert sie selbst am laufenden Band ! Ich freue mich auf die neue
Kapelle in der alten Gärtnerei am Horaser Weg ! Sie wird nachdenkliche Christen noch nachdenklicher machen !
Und Zyniker zum Beten zwingen ! Ich hoffe , dass sie tagsüber geöffnet ist
Zurück zum Thema: Brauchen wir eine Kapelle in der alten Gärtnerei? Mitnichten gar! Gibt doch ne alte
Messe in Fulda…an zwei Orten, wenn ich mich nicht täusche (St. Andreas und dann da in Kohlhaus.).
#221 adlimina 22:43:54 | Donnerstag, 17. Juli 2008
Neue Wendung Woher diese plötzliche harde Einwendung und Einschaltung gottlicher Aufsicht und Beobachtung?
Wissen Sie mehr in der Angelegenheit? Vertreten Sie die andere Seite?
#220 Gotthard 21:54:47 | Donnerstag, 17. Juli 2008
Entfernung aus dem Pfarrdienst deine Darstellung zur Entfernung aus dem Pfarrdienst mag stimmen oder auch
nicht. Diese wenigen Zeilen deiner einseitigen Darstellung sagen nichts, aber gar nichts aus. Sie scheinen
mir ein minimaler Aspekt eines langen Prozesses gewesen zu sein. Als Beispiele gegen den Fuldaer Bischof
sind sie absolut nichtssagend.
Schlußendlich… Was denkt ein kritischer Geist , nicht katholisch , über den hier praktizierten Stil
von Christ zu Christ ? Lieblos ,ohne Intelligenz , ohne Offenheit , ohne Wohlwollen ,ohne Barmherzigkeit,
ohne Verständnis ! Dafür mit Zynismus ! Versucht nicht jeder von uns, in der Nachfolge Christi zu leben?
Ich überlege seit Algermissen, ob die katholische Kirche meine Kirche bleiben kann ! Noch ein Wort zu
meiner Entfernung aus dem Pfarrdienst… Wenn ich zu dieser hinterfurzigen , kriminellen Attacke Stellung –
Einbruch in meine Privatwohnung mit Entwendung von Briefen , die niemanden etwas angehen – beziehen würde ,
käme so mancher Scheinheilige in arge Bedrängnis ! Auch Seine Exzellenz Allgermissen und sein damaliger
Personalchef Kapp! Eingeladen ins Palais zum Geapräch gab es kein Gespräch ; keine „Anklage“ ,keine
Möglichkeit , die Wahrheit zu klären ,keine Möglichkeit der „Verteidigung“ ! Inquisition in Vollendung !
20 Minuten dauerte der „Prozess“ in einer Arroganz ohnegleichen ! Dann stand ich draußen vor der Tür !
Ohne jede Perspektive ! Ich habe keine Angst vor Konflikten , versuche aber , gerecht zu bleiben ! Vermag
Ursache und Wirkung auseinander zu halten ! Der Fürst des Michaelberges ist nicht Algermissen! Der echte
Erzengel wird Arm in Arm mit den neuen Brüdern gehen ! Die Erzengel am und um den Dom sind eitel und
flügellahm geworden ! Narzißten ! Sie sind abgestürzt , in ihrer Eitelkeit ertrunken! Tot ! Der Horaser
Weg wird neue Akzente setzen! Ich freue mich auf si…
#218 adlimina 17:18:02 | Donnerstag, 17. Juli 2008
Schlußendlich … … der Sieg der Ritterlichkeit. Gemeinsam bleiben wir gespannt, wie der Fürst des
Michaelsberges mit den Erzengelscharen am Horaser Weg fertig wird, die am Ende jeder heiligen Messe ja
das altehrwürdige Gebet zum heiligen Erzengel Michael rezitieren. Auf welche Seite wird sich der Gottesstreiter
schlagen? Er wird auch dem neuen Dompfarrer zur Seite stehen, der auf dem Michaelsberg Dienst getan hat –
und noch liefert die Gärtnerei Budach Blumenschmuck in den Dom.
Wolfgang Heil : Verletzen kann nur , wer trifft. Wer dich verkennt , zielt ins Leere! Ich habe mir keine
Mühe gegeben , zu verheimlichen , wer ich bin ! Ich bin gewohnt , mit offenem Visier zu kämpfen ! Die
Outer ! Sind Menschen , „die die Nase nur deshalb so hoch tragen , weil ihnen das Wasser bis dorthin steht.“
„Im Leben ist es wie auf einem Maskenball:Nehmen alle die Masken ab , hört die Fröhlichkeit auf.“ Suscipiat :
nehmen Sie Ihre Maske ab ! Mal sehen , was sich dann zeigt ! Wer ist mir völig egal ! Verstanden ? Arroganz
ist die Perücke geistiger Kahlheit ! Vielleicht ist jemand bereit , Ihnen den Unterschied zwischen Qualität
und Quantität klar zu machen ! Was meine Entfernung aus dem Pfarrdienst angeht : Ich bin ganz heiter ,
dem lieben Gott aufrecht begegnen zu können ! Das allein ist wichtig für mich ! Im übrigen : Ich wäre
vor jedem Gericht rehabilitiert worden ! Auch vor dem kirchlichen ! Aber so , wie es ist , ist es gut !
Das Sein bestimmt das Bewußtsein ! Es gibt viele Dinge , die man mir erklären muß! Und wie ich schon
in der Schule gemerkt habe , gab es nie eine Garantie , dass ich sie dann auch verstand ! „Ich gebe Sie
denen , die auf Sie warten und deren Beute Sie sein werden.“ Aus „Die Sonne Satans“ , Bernanos „Same procedure
as every year ,Gunsenum „! Vale ! Ende des Gejammere !
#216 Gunsenum 11:29:13 | Donnerstag, 17. Juli 2008
@gnagflow Moment mal! Bevor wir uns nun mißverstehen: ich habe kein Interesse an einem persönlichen
Zwist, nichts läge mir ferner. und daß du wohl mehr oder weniger schön aus dem Pfarrdienst entfernt
wurdest, bedauere ich. ich kann mich dazu aber nicht äußern, und hatte es auch nicht intendiert, da
ich weder in Sachkenntis noch in der Notwendigkeit stehe, mich zu äußern. Knackpunkt, umd as ganze wieder
auf den Boden dr sachlichkeit zurückzuholen, sind unsere konträren Ansichten bzgl.der Notwendigkeit
einer Piuskirche in Fulda. hier vertreten wir konträre Ansichten. Die debatte artete dann hier in Anschuldigungen
bzgl.Arroganz aus. Mein kritikpunkt hier, war das wirklich kindische Verhalten, sich über Namen,resp.
Herkunft zu belustigen. Und als Akademiker und bodenständiger Mensch wirst Du mir wohl rechtgeben, daß
sowas albern ist. ebenso, wie die Pöbeleien und Beleidigungen im übertriebenen Maße hier. Nicht mehr,
nicht weniger als die genannten Punkte jucken mich hier. Deine Person, Dein Wirken oder Vita zu kritisieren,
daß war weder Ziel noch Intention. Was den Namen betrifft: als Fuldaer gehört wenig Phantasie dazu,
aus dem Nick, auf einen verwandten Namen zu schließen (Heil ist halt ein typisch Fuldaer Name, Schnüffelei
sollte das nicht sein. Sorry, wenns so rüberkam!). schlußendlich Respekt vor Deiner Offenheit! vale!
#215 adlimina 07:28:12 | Donnerstag, 17. Juli 2008
Lanze für Salus Immerhin: wir andern alle geben unsere Namen feige nicht preis, oder lassen uns genüsslich
„vermuten“, er steht zu Wort und Person, nachdem ein anderer ihn geoutet und benamt hat. Das schafft nicht
jeder. :)3
#214 Suscipiat † 00:43:07 | Donnerstag, 17. Juli 2008
Ausgerechnet! Aber ausgerechnet hetz.net sich selbst als Plattform für mitleidheischendes Gejammere geben,
wie passt das denn zur deklarierten „Solidarität mit meiner Kirche“??? Das verstehe, wer will! Im übrigen
zeigt doch allein schon die unterschiedliche Quantität unsrer Beiträge – wenns technisch ginge, wären
Ihre ja noch länger – , wer hier wem etwas aufschwätzen will! Glaubwürdigkeit sieht anders aus! Da
nützt es auch nichts, wenn man mit vielen Worten um den Brei herumredet!
Suscipiat Sie sind der große Psychloge mit dem geistigen Tiefenblick , der den Menschen die Augen für
die Verbohrtheit und Verbittertheit eines EX – Militärpfarrers öffnet ! Lüsterne Ohren und schwatzende
Zungen sind dem Herrn ein Greuel ! Ich brauche Ihre guten Ratschläge nicht ! Machen Sie sich vielmehr
Sorge um den Weg , den Sie gehen oder zu gehen beabsichtigen !Damit sind Sie ausgelastet ! Ich habe allen
Dreckschleudern schon mehrmals gesagt , dass ich meine Vergangenheit als von mir „verschuldet“ anerkenne !
Ich stehe zu ihr ! Aufrecht und stolz ! Ich würde mit keinem Menschen tauschen… Ich sitze nicht vor
Gericht mit der bekannten einseitigen klerikalen Besetzung , das zur objektiven Wahrheitsfindung weder
bereit noch fähig ist ! Was ich an Lüge , Verdrehungen , Raffinesse, Tarnen und Täuschen , Rufmord ,
Frechheiten und Unterstellungen von Priestern im gehobenen Stand erlebt habe , ließe Sie , suscipiat
(!)- was mich angeht – , beschämt schweigen ! Nur aus Solidarität mit meine Kirche gehe ich mit diesen
unbarmherzigen , unglublichen Attacken nicht an die Öffentlichkeit ! Das Interessante an den Außenseitern
ist ihre Innenseite. Ich habe niemals jemand für meine Sünden verantwortlich gemacht ! Ich brauche keinen
Sündenbock ! Wenn ich aus dem gleichen Sumpf , wie Sie Ihre , meine Argumente schöpfen würde, kämen
Sie mit Ihrem dümmlichen Geschwätz arg ins Schleudern ! Sprüche 30,12: „Es ist eine Art , die sich
rein dünkt und ist doch von ihrem Kot nicht gewaschen.“
#211 Suscipiat † 20:43:48 | Mittwoch, 16. Juli 2008
Seltsam! Ex-Militärpfarrer Wolfgang Heil sollte sich schon gelegentlich mal fragen wie weit er selber
zu seiner Situation beigetragen hat. Mit Verbittertheit und krueznetlerischer Verbohrtheit hilft er sich
allerdings elsbt am wenigsten! Schon seltsam, welchen Weg er geht!
Gunsenum : Ihre Helligkeit will blenden Ob ich „helle“ bin , isr kein Problem für mich ! Aber für andere
,die kath. Schnüffler , was mich sowohl anekelt als auch amüsiert ! Manchmal , wenn die Arroganz der
Frommen zu frech wurde , habe ich sie in ihre Ecke getrieben und zugeschlagen , dass es nur so krachte !
So wird’s bleiben ! Ich bin demütig genug , die Helligkeit der Gunsenums und ähnlich „gelagerter“ Intelligenz
anzuerkennen ! Gott hat das Schwache erwählt , um das Starke zu beschämen ! Ich amüsiere mich schon
wieder ! Ich beobachte die Szene um mich herum aus Liebe zu meiner heiligen katholischen Kirche und zu
meinem Bistum Fulda ! Mir blutet das Herz ! Schauspielerei liegt mir nicht ! Ich bin exakt 39 Jahre Katholischer
Priester ! 4 Jahre Kaplan ! Fast 10 Jahre Militärpfarrer ! Fast 10 Jahre in Niederzwehren/Kassel . 3
Jahre in Großenlüder ! 10 Jahre in Bad Hersfeld ,wo ich wie ein Hund ohne Verfahren aus dem Amt getrieben
wurde ! Schwatzende Zungen , lüsterne Ohren… Ich war zum Gepräch ins Bischofhaus eingeladen , nach
22 Minuten stand ich draußen vor vor der Tür! Ohne Gespräch ! Ende! Die Faszination über meine Berufung
ist genauso groß wie am 20. Juli 1969 , als mir Adolf die Hände auflegte únd mich armseligen Menschen
zum Priester weihte ! Ich habe bis heute nicht begriffen , Priester sein zu dürfen Ich war nicht wichtig ,
stand aber zu Verfügung ! Ich bin ein tiefgläubiger Priester ! Trotz allem ! Lesen Sie meine Homepage
www.kath-pfr-heilwolf.de Ich kann fest beißen… Aufrecht und selbstbewußt
@wolfgang heil Nicht ich rühme mich der übermäßigen Intelligenz, sondern stelle die der „Namensverzerrer“
in Abrede. So helle biste doc, daß Du es verstehst… oder gar nicht?!
Und trotzdem … … gültig geweiht und eingesetzt! „Gnaggen“ wir an der vom Herrn der Geschichte uns
aufgegebenen Nuss weiter, bis wir wieder in den „Flow“ des Heiligen Geistes geraten – zum Salus animarum
(omnium! Fuldaer Domkapitel eingeschlossen … Früher nahmen Sie den Gewählten aus, der könne für
das Ganze am wenigsten und sei eben auch nur der Tanzbär, den die Trachtengruppe auftreten läßt!).
Einer trägt unter seinem Gewande immer noch den Dolch vom Vorabend des Pfingstfestes 2001 und darf sich
von allen hofieren lassen, denen vor und denen nach Johannes Dyba. Der liebe Gott hat mit alledem etwas
vor …
Der Ruck Manchmal bedarfs eines radikalen Neuanfangs ! Dazu wiederum bedarf es klarer Erkenntnis ! Pfingstsequenz !
Der ganze Fuldaer Klüngel sollte zurücktreten ! Es gibt genug fast leer stehende Klöster , in denen
sie zusammen oder getrennt ihren Lebensabend betend und büßend verbringen könnten ! Erzbischof Johannes
Dyba , ein „großer“ Bischof , hat einen großen Fehler gemacht ! Er hätte Ludwig Schick zum Bischof
weihen müssen mit dem Recht auf seine Nachfolge ! „So was“ gibt’s doch im Kirchenrecht ! Gruß an Schick
Der noch amtierende Bischof hat sich nicht nur bei der Suche und Ernennung eines eigenen Generalvikars
falsch beraten lassen , sondern sein von Anfang an bis heute andauerndes , oft nur peinliches Auftreten
mit unvorstellbaren , unqualifizierten Entscheidungen , aber auch seine gestelzte Sprache läßt vermuten ,
dass er weder wirkliche Freunde noch gute Berater haben kann ! Supervisoren und andere Speichellecker
sind schlechte Ratgeber ; vor allem , wenn sie aus Hass und Rache und Eitelkeit und Ehrgeiz ihre Ratschläge
anbringen ! Ein Bischof sollte die Unterscheidung der Geister nicht nur vom Hören und Sagen kennen…
Freunde sind – auch unbequeme – Menschen , die den Mut haben , ihren Freunden unverblümt die Meinung
zu sagen ! Um ihnen in ihrer menschlichen Entwicklung weiter zu helfen ! Um Schaden von ihnen abzuwehren !
Und andere vor Schaden durch den eigenen Freund zu bewahren ! Dazu gehört Mut und Charakter ! Auch in
der katholischen Kirche rar gewordene Tugende…
Ergänzende Erklärung des Bischofs …: „Ich bin bei der Suche und Ernennung eines neuen (ersten „eigenen“)
Generalvikars falsch beraten worden!“ Aber all das hilft allen Beteiligten wenig, wenn es nicht einen
erschütternden und wendenden Ruck gibt, der das Bistum an Haupt und Gliedern erneuert. Dieser Tage (12.07.)
war Ludwig Schick 10 Jahre Bischof, geweiht in Fulda (und irgendwie auch für Fulda) – und blickte darauf
in Bamberg zurück. Weiter hoffen und beten!
Der Liebe Gott weiß alles. Ginsenum weiß alles besser Ginsenum ,Sie sind doch selber kreuz.netler !
Ihre verehrungswürdige Großmutter hätte Ihnen früh bewußt machen sollen , mit welch überragendem
Intellekt Gott Sie ausgerüstet hat und wie Sie mit dieser Gnade hätten umgehen lernen müssen! Ihre
behauptete hohe Intelligenz ist schwammig und überheblich ! Sie wären der richtige GV an der Seite von
Algermissen ! Der geschasste Alt – GV ist mit Sicherheit ein integrer Mensch und frommer Priester ! Lustig
das Motiv Seiner Exzellenz Allgermissen , diesen Priester zum GV zu machen : Weil er , Schmidt , es nicht
werden wollte! Ob Schmidt jetzt „gehen“ wollte ? Über die gnadenlose Personalpolitik des Bischofs kann
man immer wieder nur staunen, wenn man noch staunen kann ! Mir sagte dieser Tage ein junger, unverdorbener
Geistlicher: „Mir ist’s völlig wurscht , wer GV oder Personalchef ist ! Mir ist’s sogar egal , wer Bischof
ist ! Wegen mir auch das Rhön Schaf aus Wüstensachsen, das dem Bischof und seiner Mutti gehört ! In
Rom war ja auch mal ein Pferd Kaiser ! Mit mir hat der Bischof bis heute kein persönliches Wort geprochen…“
Kann es eine ernüchternde , härtere Kritik an einem „Oberhirten“ geben ? Kritiker sind diesem Bischof
Brechmittel ! Schmidt – der große Katechet der Jugend ? Bei seiner ihm eigenen Spiritualität ? In diesen
Zeiten ? Ich habe ihn – Schmidt – auf der Amöneburg erlebt! Als eingeengten Chefideologen und absolut
naiven unsolidarischen „Mitbruder“! „Hoffentlich wird es nicht so Schlimm , wie es ist.“ Karl Valenti…
@ aleph Wissense… …es hat doch keine Wert sich über die geistige Unterbelichtung der kreuz.netler
aufzuregen. das man mit namen nicht spielt, daß brachte mir meine selige großmutter, eine würdige Dame,
schon im Alter von 3 Jahren bei. Es ist eben eine Frage des Intellekts ob man es im Erwachsenenalter,
wie brandenburgensis oder sozailkatholisch, oder oder oder, noch nötig hat, sich solchen Infantilitäten
hinzugeben. Da wollne wir uns gar nicht grämen! Mein Mantra: Niemand will die Piusbrüder in Fulda. Es
gibt dort schon genug Sekten und Frömmler! Geht zurück nach Frankreich, wo Lefebvre herkam. Besser noch:
Ins Maghreb!
Brandenburgis Es gehört eigentlich zur Kultur, dass man mit dem Namen anderer nicht herumspielt. Warum
erlauben Sie sich diese Spielchen und verkackeiern Gunsenum und alter Rheinländer, nur weil Sie die Herrschaften
nicht mögen. Dasd ist sehr schäbig. Was soll denn dieser Stil? Wenn man quer angeschossen wird, darf
man ordentlich quer zurückschießen. Man sollte aber den Namen des Anzuschießenden nicht verunstalten.
Bestimmt kennen Sie das zweite Gebot…? Es ist auch auf Menschen anwendbar…
Ihre Logik ist beeindruckend… …könnten sie es nicht in Erwägung ziehen, daß Msgr. PM Schmidt einfach
in die Pfarrseelsorge zurückwill. Ich kenne ihn recht gut; wenn Sie ihn erleben,wie er bis spätabends
mit Jugendlichen der Pfarreien auf den Domplatztreppen sitzt und völlig ungezwungen Katechesen hält…
wenn ich seine Bemühungen sehe, jede angefragte „Sonntagsvertretung“ wahrzunehmen… wenn man sein priesterliches
Wirken in den Pfarrgemeinden des Stadtdekanates sieht…dann kann ich doch gut und gerne glauben, daß
es in aus freien Stücken in die Seelsorge zurückzieht. Ein Verwaltungsmensch ist er sicher nicht…
Fest steht immer noch: Die Piusbrüder können gerne eine Gärtnereifiliale betreiben. Aber nicht in Fulda.
Und ihre Kirche, die brauchen wir hier nicht.
Hören sollen sie und doch nicht verstehen! RRR, Sie wissen genau, um was es geht und für uns gehen muß.
Es ist für einen Christenmenschen, einen Katholiken und einen Priester eine Schande anzugeben, es gebe
nicht mehr Verantwortung als die im kanonischen Recht beschriebene – das selber von sich sagt, es diene
letztlich immer dem SALUS ANIMARUM als der SUPREMA LEX. Ein neues Gebot gebe ich Euch …! Sie konnten
auch aus meinen Postings nichts von Kirchenvolksbegehrensseligkeit herauslesen – die Leute dort fangen
auch langsam an zu ahnen, daß ihre Phantasien keine schöne neue Kirche erschaffen.
@ adlimina Eine rätselhafte Frage. Habe ich behauptet, dass das Kirchenrecht zum Himmel führt? Ich habe
nur festgestellt, dass es dem Domkapitel eine bestimmte Aufgabe zuweist, die das Domkapitel an niemanden
delegieren, sondern nur in eigener Verantwortung wahrnehmen kann. Dazu ist eine Befragung von wem auch
immer womöglich hilfreich, kann aber die Verantwortung des Domkapitels nicht ersetzen. Die Domkapitulare
können ihre Verantwortung nicht dadurch wahrnehmen, dass sie sie einfach an andere delegieren: den Nuntius,
die Mehrheit der Befragten, kreuz.net, Marcel Lefrevel. Sie müssen SELBST entscheiden und sind dann auch
dafür vor Gott und der Kirche und sich selbst verantwortlich. Woraus haben Sie denn geschlossen, ich
würde behaupten, das Kirchenrecht sei der einzige Weg zum Himmel? Ich habe meine Postings nochmal gelesen
und nichts dergleichen darin gefunden. Sind denn Ihrer Meinung nach Mehrheitsbeschlüsse oder Kirchenvolksbefragungen
der Weg zum Himmel?
Sagte Algermissen damals nicht sinngemäß … dass er Peter-Martin Schmidt gerade deshalb zum Generalvikar
bestellt hat, weil er dies nicht werden wollte? Es sei ein gutes Zeichen und ein Indiz für die Eignung,
dass er dieses Amt nicht angestrebt habe. Das klingt doch eigentlich sehr vernünftig. Aber jetzt, sechs
Jahre später hat Algermissen mit Gerhard Stanke gleichsam den Bock zum Gärtner gemacht. Nach seinem
Amtsantritt 2001 sprach Algermissen von einem 17-jährigen Reformstau in der Diözese Fulda, den es aufzuarbeiten
gelte … ein unglaublicher Affront gegenüber seinem verstorbenen Vorgänger. Aber was sich seit 2001
in Fulda alles angestaut hat, wird nun endlich Wut!
Agere sequitur esse Wenn es im Himmel nur einen einzigen Juristen gibt , der „dort“ etwas zu sagen hat
,will ich nicht dorthin ! Das Kirchenrecht ,ihre großmauligen Vertreter und Interpreten haben mehr Menschen
unglücklich gemacht , als alle Atheisten aller Zeiten zusammen ! Es ist keineswegs irrelevant , was seinerzeit
mit Ludwig Schick angestellt wurde ! Die gleichen Schreibtischtäter sitzen noch immer in ihren Sesseln
und bestimmen hinterfurzig über das Schicksal der Priester ! Ich brauche nicht viel Phantasie , um zu
erkennen , dass der Wechsel im Amt des „alter ego“ von Peter-Martin Schmidt auf Gerhard Stanke dem ausgebooteten
Generalvikar und neuen Dompfarrer weh tut ! Allerdings hatte ich seinerzeit auch gestaunt , dass Algermissen
einen völlig unerfahrenen , vielleicht sogar naiven Priester zum GV machte! Aber wer versteht schon Algermissen ?
Ich anerkenne das Amt des Bischofs ; nehme mir aber dass Recht , zwischen Amt und Person / Träger scharf
zu unterscheiden ! Mit der „heiligen Verantwortung“ sollte man nicht kokettieren ! Wir alle werden uns
in dieser Verantwortung vor Gott verantworten müssen ! Gott durchschaut den Gauner ebenso wie den Scheinheiligen !
Den Bischof ebenso wie seine Karrieristen ! Und – natürlich – die Heiligen! Von diesen heiligen Menschen
gibt es mehr , als wir glauben. Von ihnen lebt die Kirche ! Nicht von Kirchenrechtlern ! Nicht von Bischöfen;
eher von Priestern, die täglich „draußen auf dem Lande“ ihre Pflicht tun ! Vom Bischof nicht einmal
ignoriert !
@ ad limina Je nach Betonung Ihrer wertvollen Aussagen, werter RRR, stimmt das, was Sie weihevoll ausbreiten,
oder auch nicht. Die Betonung ist dafür irrelevant. Es stimmt. Denn in Fulda war es kein basisdemokratischer
Druck, der eine Bischofswahl unselig beeinflussen wollte, sondern die rare Koninzidenz von sensus fidelium
und römischer Vorgabe, die eine seltene Vorlage bot, nämlich – schon lange nicht mehr vorgekommen –
den Weihbischof der eigenen Diözese auf die Terna (Wahlliste) zu setzen. Das sehen diejenigen, die dafür
vom kanonischen Recht zuständig erklärt wurden, anders. Ob Sie oder die Mehrheit oder irgendein namenloser
Mensch, den Sie kennen, unter Berufung auf den Heiligen Geist oder eine Privatoffenbarung oder Papst Gregor
den Großen oder sonstwen eine andere Meinung vertritt, ist völlig irrelevant. Also, bitte, Vorsicht
mit Hinweisen auf heilige Verantwortung! Mehr heilige Verantwortung als die vom Kirchenrecht auferlegte
gibt es nicht. Spiegel der bitteren Vorgänge war auch eine unbedachte Äußerung des dann Gewählten:
Ohne Namensnennung sagte er, es könne nicht sein, daß ein Bistum in die Hände eines Kandidaten falle,
der sicher davon ausginge, daß es ihm sicher sei – klar, wer gemeint war. Beleg? Mag er auch noch so
schäumen: Gnagflow sagt die Wahrheit, daß nach Patt eine einzige Stimme im Abstimmungsvorgang die Situation
wendete und einen Bischof Schick im tiefsten Wortsinne vereitelte. Menschlich allzu menschlich … Beleg?
Veni Creator Spiritus (in Fulda komponiert!) Wenn Sie es nicht als blasphemische Zynik begreifen: Geben
wir dem Heiligen Geist die Chance, sich mächtig zu erweisen!
Und dann soll es der Heilige Geist gewesen sein, möchte man sarkastisch ergänzen. Aber, wie schon gesagt,
ich halte es für wenig zielführend, über die unglückliche Bischofswahl von 2001 nun immer weiter zu
lamentieren, es gilt, den Blick nach vorne zu richten. Und nebenbei gefragt: Hätte bei einem Bischof
Dr. Ludwig Schick in Fulda nicht auch die Gefahr einer gewissen „Vetternwirtschaft“ bestanden? Wie dem
auch sei: Wie soll man nun als Priester und Katholik im unseligen „System Algermissen“ bestehen, das die
Schotten immer mehr dicht macht und die Leute immer mehr „auf Linie“ trimmt (GV Stanke, Personalchef Steinert
etc.)? Und wie ist es um den Priesternachwuchs inhaltlich bestellt, der in diesem „System Algermissen“
seinen Dienst antreten will?
et … et Je nach Betonung Ihrer wertvollen Aussagen, werter RRR, stimmt das, was Sie weihevoll ausbreiten,
oder auch nicht. Denn in Fulda war es kein basisdemokratischer Druck, der eine Bischofswahl unselig beeinflussen
wollte, sondern die rare Koninzidenz von sensus fidelium und römischer Vorgabe, die eine seltene Vorlage
bot, nämlich – schon lange nicht mehr vorgekommen – den Weihbischof der eigenen Diözese auf die Terna
(Wahlliste) zu setzen. Also, bitte, Vorsicht mit Hinweisen auf heilige Verantwortung! Spiegel der bitteren
Vorgänge war auch eine unbedachte Äußerung des dann Gewählten: Ohne Namensnennung sagte er, es könne
nicht sein, daß ein Bistum in die Hände eines Kandidaten falle, der sicher davon ausginge, daß es ihm
sicher sei – klar, wer gemeint war. Mag er auch noch so schäumen: Gnagflow sagt die Wahrheit, daß nach
Patt eine einzige Stimme im Abstimmungsvorgang die Situation wendete und einen Bischof Schick im tiefsten
Wortsinne vereitelte. Menschlich allzu menschlich …
@ adlimina Aber warum fragt man dann während des Suchprozesses nach dem neuen Bischof erst den Klerus
und die verantwortlichen Laien in Gremien und Verbänden nach geeigneten Kandidaten Ein normaler Vorgang:
Z.B.: der Papst entscheidet diesunddas, aber er lässt sich beraten – durch Kommissionen, die ihre Papiere
sogar veröffentlichen. Ähnlich auch oft in Ordensgemeinschaften, wo einer alleine entscheidet, aber
eine Beratung durch die Mitbrüder verpflichtend ist. Es geht nicht um eine demokratische Abstimmung,
sondern darum, dass die Verantwortungsträger sich breitestmöglich beraten lassen. Sie sind aber dennoch
nicht an Mehrheiten gebunden, denn ihre Verantwortung bleibt ja bei ihnen. Die Befragung anderer kann
also den Entscheidungsprozess sehr wohl beeinflussen, aber die Verantwortung ersetzen kann sie nicht.
Vor einer Bischofsernennung muss die Diözese selbst befragt werden (auch ohne Konkordate). Das nimmt
dem Papst aber nichts von seiner Entscheidungskompetenz. Ich glaube meistens läuft das so ab, dass der
Nuntius ein paar wichtige Leute aus der Diözese befragt und das dann an den Papst weiterleitet, der dennoch
souverän entscheidet. Ähnlich scheint es in Fulda gelaufen zu sein. – um sich dann doch ungeniert den
eigenen Vorstellungen und Wünschen hinzugeben? Was Sie „ungeniert“ nennen, ist die Wahrnehmung der eigenen
Verantwortung. Sich hinter einer rechtlich irrelevanten „Mehrheit“ zu verstecken und die eigene kanonische
Verantwortung nicht wahrzunehmen, DAS wäre ungeniert.
Gaude Fulda, plaude Germania! Wenn wir innerlich und äußerlich so aufgestellt wären, wie es die Darlegungen
von Googler-Wingenfeld postulieren, bräuchten wir keine Angst zu haben (weder vor der Zukunft des Bistums
noch vor der Gärtnerei-Kirche St. Pius), nur mag die Exzellenz uns leider als so Aufgestellte auch nicht,
sonst setzt auf andere Pferde und Stile. Jetzt wird er erst mal wieder Libori feiern in Paderborn und
sich dort in volkskirchlichem Ostwestfalenbarock von alledem erholen, was im bösen Fulda dem angetan
wird, der es nach Ausweis seiner Mutter doch nur gut meint. Bis zur Bischofskonferenz im Herbst werden
die Kräfte dann schon reichen, und es läßt sich wieder erleben, warum es lohnt, Bischof von Fulda zu
sein. Und dann kommt ja auch noch der Freude-am-Glauben-Kongress …
#185 Suscipiat † 12:43:18 | Dienstag, 15. Juli 2008
Herr Wingenfeld, es wird Zeit! Was soll man konkret tun außer Fasten und Gebet und Hoffen auf bessere
Zeiten? Es wird Zeit, dass du bald mit dem Fasten für bessere Zeiten beginnst!
Katholisch sein im Bistum Fulda Ich glaube durchaus, dass es unter der barocken Fassade, wie es genannt
wurde, ein recht unerschütterlicher Glaube zu finden ist, denn im Kern ist und bleibt Fulda eine katholische
Hochburg. Wenn es um Austritte geht spreche ich gern von einem Trend. Das kommt und geht wie es will.
Und das in Fulda Glaube lebendig ist zeigt sich allein am Bonifatiusfest. Zum Priesternachwuchs kann ich
nur soviel sagen: Nächstes Jahr gibt es glaube ich keine Priesterweihe, das liet aber daran, dass sich
der Pastoralkus ab jetzt um eine jahr verschiebt. Und ihc kenne allein viele Jugendliche aus meinem näheren
Umfeld, die vorhaben, Priester zu werden. Die Kirche ist jung, und sie lebt!
Sie fassen das Notwendige … … zusammen. Nun haben leider nicht alle Betroffenen die geistliche Kraft,
zu diesen geistlichen Hilfsmitteln zu greifen, sondern die damals entstandene Wunde eitert weiter.
Es ist sehr interessant, hier etwas über die Hintergründe zu erfahren, die zur Wahl Algermissens bzw.
zur Verhinderung Schicks führten. Nur würde ich Schick jetzt auch nicht idealisieren, auch wenn er zehnmal
besser ist als der derzeitige Bischof von Fulda. Es nützt auch nichts, über all das zu lamentieren,
die wichtigere Frage wäre doch: Wie soll es im Bistum Fulda mittel- und langfristig weitergehen? Was
soll man konkret tun außer Fasten und Gebet und Hoffen auf bessere Zeiten? Wie sieht es mit dem Priesternachwuchs
aus? Wieviel Glaubenssubstanz ist überhaupt noch vorhanden unter der barocken Fassade?
Donnerwetter … … so herb derb hätte ich es nicht sagen wollen, aber das trifft’s absolut. Jetzt kann
ich Ihr Beharren gut annehmen: ER IST unser Bischof und wir haben ihn zu lieben, da er ist nun einmal
IST. :)3
@ad limina Ich stell mir das so vor: Sitzung des GR: Schick soll nicht Bischof werden, der ist zu beliebt,
und der drängt „uns“ in den Hintergrund. Wir nehmen Algermissen; damit das Schick aber wehtut, plaudern
wir aus, das er auf der Liste stand und so weiter und sofort… Wer die Strippenzieher waren ist doch
klar. Rom hat doch die unbekannten Algermissen und den anderne Biischof auf die Liste gesetzt, damit Schick
gewählt wird, aber so sind nunmal werte Herren… Schon Schade das so etwas das Bistum in der Mitte Deutschlands
leitet, ohn solche fatalen Entscheidungen würde es in Fulda um einiges besser Aussehen…Aber: wir haben
uns damit zufriedenzugeben und im Gehorsam die Klappe zu halten,
Realpolitik + katholischer Realismus + orthodoxer Realienglaube Goggler: Sic et Amen – Roma locuta, causa
finita! Nur in einem haben Sie nicht Recht: daß man sich (ausgerechnet) in Fulda an die Geheimhaltungspflicht
gehalten hätte. Gnagflow sagt mit seinen Hinweisen leider Wahres – doch Sie haben im objektiven Rahmen
natürlich auch Recht mit ihrer idealen Beschreibung!
@all… Die Fragen an den Klerus und Laiengremien waren doch eh bedeutungslos, denn: Der Papst macht 3
Vorschläge, diese sind geheimzuhalten und es wird geheim darüber abgestimmt. Das das damalige Domkapitel
egoistisch gehandelt hat is doch klar^^. Wir haben jetzt aber unsern Bischof und haben ihn zu akzeptieren
und IHR ALLE habt eure Klappe zu halten. Er IST unser Bischof und wir müssen letztenendes DOCH tun was
er sagt. UND wir müssen ihn lieben, ob ihr wollt oder nicht, denn er IST (!!!!) unser Bischof! Werter
Levebfre ist in Fulda auch nicht beliebt^^ die die ihn kennen mögen ihn nicht – so auch ich – aber das
ist ja nu ein anderes Kapitel^^
Und der Ehrentitel? Also im heiligen Zorn des Gerechten ist doch jetzt tatsächlich die schlimmste Unterstellung
bzw. Uninformiertheit unter den Tisch gefallen: „Nichtfuldaer“! Wenn Gunsenum nur so viel Fuldaer Blut
in seinen Adern hätte! Aber die Verblendung …
Sehr lustig , Ginsenum 1. Sie werden als insider der „Denkfabrik“ Diözese Fulda erklären können , warum
„die Diözese“ seinerzeit in einer aufwendigen Aktion alle Priester , Verbände und Vereine fragte , wen
sie sich als Nachfolger des geliebten , viel zu früh verstorbenen Erzbischofs DrDr Johannes Dyba wünschten !
Die große Mehrheit der Befragten waren für Prof. Dr Ludwig Schick ! Ihre wichtigtuerische Polemik ist
Ihre Visitenkarte ! Was ich will ? Mit meiner klaren Meinung in Ihrem Weltbild keinen Platz finden ! 2.
Wer Sie sind , ist mir völlig egal ! Sie kommen mit Sicherheit aus einer von mir ganz und gar nicht geschätzten
Ecke der Besserwisser , Denunzianten , Kontrolleure und Bevormundern , die lediglich die Atmosphäre vergiften !
Mit dem Gehabe des Wichtigtuers , der sich als anonymer Retter des christlichen Abendlandes aufbläst !
Und alles verurteilt , was in Ihren Gehirnwindungen nicht unterkommt ! Mit welch primitiven Intrigen im
Domkapitel gegen Prof. Schick gearbeitet wurde , treibt mir noch heute den Zorn über diese eitlen , eifersüchtigen
und kleinkarierten roten Verhüterli in die Adern ! Der Heilige Geist schreibt auch auf krummen Linien
gerade. Das tröstet ! Eine einzige Stimme im Domkapitel vereitelete , dass Schick Bischof werden konnte!
Was das Volk Gottes über Algermissen denkt ? Fragen Sie halt mal… 3. Es paßt zu Ihrem Stil , mit Unterstellungen
zu „arbeiten“ ! Insofern passen Sie gut zu der herrschenden Klasse der Fuldaer Hierarchie! Großes Maul
und nichts dahinter !