Über besonders abscheuliche Greuel muß man zuerst unverbindlich diskutieren, bevor man sie widerstandslos einführen kann. Von Günter Annen.
Programm für heute abend im ‘Ersten deutschen Fernsehen’
(kreuz.net, Weinheim) Heute abend moderiert Frank Plasberg vom ‘Westdeutschen Rundfunk’ um 21.45 Uhr im
‘Ersten Deutschen Fernsehen’ eine explosive Talkrunde zum Thema: „Nächstenliebe, kälter als der Tod?“
Es geht um die aktive und passive Sterbehilfe – also um die Euthanasierung, die die National-Sozialisten
zum ersten Mal auf deutschem Boden praktiziert haben.
Man kann in der Zusammensetzung der geladenen sogenannten
Experten schon erkennen, welche Geistesblitze auf den Fernsehschirmen aufleuchten werden.
Über den Sinn
einer solchen öffentlichen Diskussion läßt sich nicht einmal streiten.
Wenn das Fernseh-Team von „hart-aber-fair“
es notwendig findet, bereits im Vorfeld zu dieser Sendung Internet-Umfragen zu machen, so fragen wir uns:
Welche Menschen mit Hausverstand haben überhaupt Interesse an solchen Sendungen, außer ein paar „intelecktuelle“
Dummköpfe?
Die Fernsehanstalten schicken sich an, die öffentliche Meinung zu manipulieren und diese
zur „öffentlichen, demokratischen Meinung“ zu machen.
Die Fernsehanstalten werden so zum Wegbereiter
der demokratischen Verbrechen unserer Zeit.
Oder sind sie nicht vielmehr schon der lange Arm einiger
krimineller Politiker, welche die Würde des Menschen „in Zeiten wie diesen“ sehr gering achten?
Der
Verfasser ist Vorsitzender der ‘Initiative Nie Wieder! e.V.’ in Weinheim bei Mannheim.
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@ tyrus Danke für die Grafik. Aber wer beugt sich einer Theorie? Hier der Gegenbeweis: Zum Dank schenkte
unser Pfarrer uns Betreuern der Firmlinge folgende Bücher: „Sternstunde statt dunkles Mittelalter“ von
Thomas E. Woods jr. Ein Buch zum Thema: Entstehung der modernen Wissenschaft in der Kirche und wie die
Kirche die Universität erfunden hat. „ Der blockierte Riese“ von Manfred Lütz Psycho – Analyse der kath.
Kirche. Es ist sehr amüsant. Die solltest Du mal lesen.
Dialektik schlägt Dogmatik @Kondominsky: Andere religiöse Gruppen haben sich auch enorm vermehrt, die
Buddisten zum Beispiel im alten China. Aber hat man jemals von einem heiligen Krieg „für Buddha“ gehört?
Es hängt immer davon, ob ein Glaube sich für niedere Zwecke instrumentalisieren lässt oder nicht. Der
christliche Glaube ließ und lässt sich wunderbar instrumentalisieren. Ein Despot musste nur sagen: „Gott
will es!“ und das Volk metzelte sich in glückseliger Heilserwartung durch die Reihen der „Ungläubigen“,
„Ketzer“ und „Hexen“. @ Colombe: Natürlich kann man forschen, ohne den Glauben zu verlieren. Aber es
hängt ganz davon ab, was man erforscht und unter welcher Prämisse. Theologen akzeptieren die Prämisse
„Gott existiert“ völlig unhinterfragt, ansonsten verlieren sie ihre Lehrerlaubnis (oft auch schon für
weniger, z.B. Küng oder Drewermann). Die katholische Dogmatik ist sehr streng, der personale Gottesbegriff
wird zwingend vorrausgesetzt. Ich kenne einen Theologiestudenten, mit dem ich öfters diskutiere. Er beruft
sich auf Theologen wie Küng und lehnt einen personalen Gott ab. Damit wird er es mit Glück vielleicht
zum Religionslehrer schaffen, aber bestimmt nicht zum Doktor oder Prof. Folgende zugegeben überspitze
Grafik zum Thema Wissenschaft und Glaube finde ich recht einleuchtend: radek.com/…ssenschaftGlaube.jpg
@tyrus Man kann forschen, ohne den Glauben zu verlieren! Unsere Priester sind das beste Beispiel. Was
sagen Dir bekannte Theologie Studenten zu Deinen Äußerungen. Diese studieren doch auch Philisophie?
@Tyrus Warum hat die Entwicklung der christlichen Lehre so eine enorme Blutspur hinter sich her gezogen?
Warum hat die christliche (insb. katholische) Lehre so eine unnatürliche Einstellung zur Sexualität?
Also, die Blutspur konnten die Christen nur hinter sich herziehen, weil sie sich so vermehrt haben. Irgendwas
stimmt da bei Ihnen nicht.
Gedanken Es sind in der Tat schöne Gedanken und als Kind konnte ich auch noch viel damit anfangen. Wer
daran glauben möchte, soll auch gern glücklich werden. Ich habe aber einfach keinerlei Beziehung zum
Transzendenten, Spirituellen, Esotherischen… wie auch immer man es nennen will. Ich habe meine Gefühlswelt,
meine Phantasie, mein Wissen und meinen Forscherdrang. Danach glaube, lebe, handle ich und meine Weltanschaung
beantwortet mir viele Fragen, die mir als Christ immer ein großes Rätsel waren, wie z.B. Warum lässt
Gott Leid zu?; Warum sollen vor 2000 Jahren Wunder gesehen sein, heute aber nicht mehr?; Warum gehen die
ethischen Gebote und Prophezeihungen der Bibel mit der modernen Philosophie und Naturwissenschaft nicht
konform bzw. warum nehmen sie sie nicht vorweg?; Warum hat die Entwicklung der christlichen Lehre so eine
enorme Blutspur hinter sich her gezogen? Warum hat die christliche (insb. katholische) Lehre so eine unnatürliche
Einstellung zur Sexualität? Warum braucht der Schöpfer des Universums für sich keinen Schöpfer? …
die Liste ließe sich noch lang fortsetzen.
@galatae Was den Autor betrifft, ist mir eigendlich egal. Eine gute Freundin schenkte es mir einmal. Ich
mag diese Gedanken. Warum soll man seinen Schutzengel nicht anrufen ?
Entschuldigung, colombe de la paix – Anselm Grün ist mittlerweile weder christlich noch katholisch. Wirklich.
Das war einmal. Sie können sich selber durch googeln gern informieren. Sollten Sie den unglaublichen
Blödsinn, den Sie da gerade lesen, für katholisch halten, dann sind Sie meiner Meinung nach extrem schlecht
berater, und diese Beliebigkeit ärgert mich… nicht bei kreuz.net, sondern überhaupt. Anselm Grün.
Ich glaub es nicht.
@tyros dann entscheide ich mich lieber für die Religion, die macht mich glücklich. hier noch etwas,
was ich Ihnen wünscheDu suchst, bist unglücklich, verlierst Deinen Glauben. Durch Zufall fiel mir dieses
Buch eben in die Hände. Das kleine Buch der Engel ( Anselm Grün) Die erste Seite enthielt folgende Wünsche
und ich dachte an Dich Ich wünsche Dir von Herzen: Ausgleich Ich wünsche Dir den Engel der Ausgeglichenheit.
Ich wünsche Dir, dass er über Deine Seele wacht, dass er Deiner Seele zu ihrer wahren Gestalt verhilft,
dass er die Unebenheiten Deiner Seele ausgleichst, damit Du ausgeglichen durchs Leben gehen kannst, mit
Gleichmut ( aequo animo) und innerem Frieden. Dann wirst Du auch ausgleichend wirken, wo immer Du bist.
Du wirst nicht spalten, sondern verbinden, nicht anheizen , sondern dämpfen, nicht Unterschiede schaffen,
sondern Ausgleich. Ich wünsche Ihnen wirklich inneren FRieden
Liebe Colombe Nein, ich habe keine Beweise. Weder dafür, dass es eine Seele gibt, noch dagegen. Aber
ich gehe davon aus, dass ich in meiner Erkenntnisfähigkeit nicht eingeschränkter bin, als die Menschen
vor sagen wir knapp 2000 Jahren. Sie sagen: „Ich begreife nie, warum die Philosophie sich Jahrhunderte
mit Dingen beschäftigt, die sich nicht beweisen lassen. Zeitvergeudung.“ Ein kleines Gedankenexperiment:
Ersetzen Sie „Philosophie“ in diesem Satz mal durch „Religion“! Die Evangelisten haben doch auch nichts
anderes gemacht, als Theorien aufgestellt, die sich nicht beweisen lassen! Besonders die Wunder Jesu und
seine Auferstehung widersprechen sogar den Naturgesetzen. In meinem Geschichtsstudium habe ich gelernt,
dass man stets davon ausgehen sollte, dass die Naturgesetze nicht gebrochen werden könnnen, denn ansonsten
könnten sämtliche Wunderberichte der Vergangenheit aufs Wort genau wahr sein (Beispiel: Orakel von Delphi).
Wie soll man bei phantastischen Geschichten die Wahrheit herausfiltern? Indem man experimentell prüft,
was möglich und realistisch ist und was nicht. Der Mensch als vernunftbegabtes Wesen braucht ethische
Grundsätze zum Zusammenleben. Ansonsten wären wir nicht dazu fähig, unsere Kultur aufrechtzuerhalten.
Ethische Grundsätze lassen sich aber nicht direkt von der Natur ableiten, sie müssen logischen Prinzipien
folgen. Laut Kant soll die Philosophie folgende 4 Fragen beantworten: 1. Was kann ich wissen? 2. Was soll
ich tun? 3. Was darf ich hoffen? 4.Was ist der Mensch?
@tyrus Sie sind belesen, zitieren viel. Haben Sie auch eigene Beweise? Ich begreife nie, warum die Philosophie
sich Jahrhunderte mit Dingen beschäftigt, die sich nicht beweisen lassen. Zeitvergeudung. Die Seele ist
für mich der Charakter eines Menschen. Ich schau den Menschen in die Augen. Meistens erkenne ich ob hier
ein freundlicher ehrlicher Mensch steht oder ob Falschheit vorliegt. Die ich nicht einschätzen kann,
da spiegelt sich wirklich nichts in den Augen wieder, die behandele ich mit Vorsicht. Ich bin nur ein
einfacher Mensch kein Philosoph. Ich glaube an das, was ich sehe. Von Theorien würde ich nie die Existenz
eines Gottes abhängig machen. Oder mich vom Glauben abwenden.
@Stöhr Durch diese Aussage haben Sie sich zum Faschisten qualifiziert, Gratulation! Die Inquisition hat
die vermeindlich „Dummen“ verbrannt, die Nazis haben sie vergaßt und Sie, Herr Stöhr, heißen das gut.
Nicht die Dummheit Brunos ist bemerkenswert, Ihre ist es. Ich bin sehr froh, dass ich Sie nicht persönlich
kenne. @HBR: Selbstverständlich bin ich mir dessen bewusst. Ich glaube übrigens auch nicht an eine Weltseele,
aber ich halte sie für wahrscheinlicher als individuelle Seelen.
Weder noch Dieses Dilemma ist recht einfach aufzulösen, wenn man davon ausgeht, dass weder Mensch noch
Tier eine Seele besitzen. Alles, was es in Wirklichkeit gibt, sind biologische Prozesse. Der Philosoph
Richard Rorty ersann folgendes: Man könne sich eine extraterrestrische Zivilisation vorstellen, die kein
psychologisches Vokabular verwende und statt dessen nur von biologischen Zuständen spreche. Eine solche
Zivilisation wäre hinsichtlich ihrer kommunikativen Fähigkeiten der Menschheit in nichts unterlegen.
Es ist wirklich schade, dass sich heute immernoch auf Hintlerweltler wie Aquin beruft, obwohl zwischenzeitlich
Spinoza, Bruno, Hume, Kant, Freud, Fromm und Camus gelebt haben, um nur einen kleinen Auschnitt zu geben.
„Wenn also Geist, Seele und Leben sich in allen Dingen vorfindt und in gewissen Abstufungen die ganze
Materie erfüllt, so ist der Geist offenbar die wahre Wirklichkeit und die wahre Form aller Dinge. Die
Weltseele ist also das constituierende Formalprinzip des Universums und dessen was es enthält; d.h. wenn
das Leben sich in allen Dingen findet, so ist die Seele Form aller Dinge; sie ist überall die ordnende
Macht für die Materie und herrscht in dem Zusammengesetzten; sie bewirkt die Zusammensetzung und den
Zusammenhalt der Theile.“ – Giordano Bruno
Natürlich hat auch Thomas v. Aquin Tiere als empfindungsfähig eingestuft. Aber nach einem Tierhimmel
wirst du in der katholischen Dogmatik und Philosophie vergeblich suchen. Auch die Offenbarung oder „Offenbarung“
(je nach Standpunkt) sagt dazu nix.
Tierseele sterblich? Ich denke, dass diese Ansicht am veralteten Bild der Tiere liegt. Mittlerweile ist
man ja so weit, dass Tiere als empfindungsfähig eingestuft sind. Immerhin. Ich bin ganz persönlich der
Ansicht, dass Tiere genauso eine Seele haben, wie sie die Menschen besitzen.
Also zumindest nach Thomas von Aquin haben auch Pflanzen und Tiere eine Seele. Im Gegensatz zum Menschen
ist aber die Seele (also ein geistiges Lebensprinzip) untrennbar mit dem Leib (der Materie) verbunden.
Beim Menschen ist zwar die Seele auch mit dem Körper verbunden und wirkt mit ihm zusammen, aber sie kann
auch vom Körper getrennt existieren und unterschiedet sich von der Tierseele auch durch die Verstandeserkenntnis.
Mehr dürfen Sie mich da aber nicht fragen, bin kein Aquin-Experte. Die Philosophie des Aquinaten ist
die offizielle Philosophie der Kirche, soll jedenfalls in den Seminaren gem. Kirchenrecht unterrichtet
werden.
#156 Leblhuber 22:32:08 | Donnerstag, 17. Juli 2008
@Daniel Stöhr: Er hat doch nur die katholische Lehre widergegeben und die sagt ja gerade, dass Tiere
eine Seele haben! Nur keine unsterbliche. Wo wird diese Lehre verkündet? Nennen Sie die Quelle! Was ist
eine sterbliche Tierseele? Der Mensch ist das Ebenbild Gottes. Er allein hat sein Bewusstsein soweit entwickelt,
dass er über sich, seine Existenz und seine Verantwortung der übrigen Schöpfung gegenüber reflektieren
kann. Er kann Leid schaffen, Leid lindern oder vermeiden. Das Tier hat diese Wahl nicht. Wenn wir Tieren
Leid zufügen, tun wir es im vollen Bewusstsein. Das Raubtier hat keine Wahl. Es verursacht Schmerz, ist
aber dafür nicht verantwortlich. Hat ein Geißeltierchen eine Seele? Warum lässt Gott einen Teil seiner
Schöpfung durch Raubtiere leiden? Sie bewegen sich hier auf dünnem Eis. Aber ich lasse mich gerne belehren?
Es gibt Leiden, das nicht von uns Menschen verursacht wird. Es muss also von Gott gewollt sein. Wie antwortet
ein Katholik darauf? Sicher nicht mit einer Tierseele!
@Frl. Rottenmaier: „Aber im Gegensatz zum Marranenjäger und ähnlichen Kleingeistern bin ich von der
Seele der Tiere überzeugt…“ Er hat doch nur die katholische Lehre widergegeben und die sagt ja gerade,
dass Tiere eine Seele haben! Nur keine unsterbliche.
@Dr. Heger Danke, dass Sie nach wie vor sachlich bleiben. Das ist ja hier keine Selbstverständlichkeit.
Ich habe nicht behauptet, dass Papst Urban II. die Judenpogrome angeordnet hätte, aber sie haben stattgefunden
und wurden durchaus von christlichen Predigern wie Peter dem Eremiten initiiert. Aber auch die feinen
adligen Ritter, wie Gottfried von Bouillon, der spätere Herrscher von Jerusalem, machten mit. Jener soll
laut einem zeitgenössischen Chronisten gesagt haben, dass er nicht anders seinen Weg ziehen könne, als
indem er das Blut seines Erlösers an dem Blute Israels räche und von jedem, der den Namen Jude trägt,
weder Rest noch Flüchtling übrig lassen werde. Ich bin der Ansicht, dass die Politreligion mit ihrer
flächendeckenden Propaganda, ihren vielfältigen Ritualen und ihren Masseninszenierungen die einzig plausible
Erklärung für den Erfolg des Nationalsozialismus darstellt. Wie erklären Sie sich sonst die massive
völkische Begeisterung für die Staatsideologie, die man auch heute so nur noch bei quasi-religiösen
Massenergeignissen wie Popkonzerten oder Fussballspielen erlebt? Zum Thema Kleinkinder: Ein dreijähriges
Kind befindet sich normalerweise auf der ersten Stufe der präkonventionellen Moral (nach Kohlberg). Das
bedeutet: Egozentrismus; Lust-Schmerz-Orientierung; Vermeiden von Strafe. Diese über Form von Sittlichkeit
verfügt aber auch jeder ausgewachsene höhere Säuger. Wo ist ein Menschenkind hier sittlicher?
#153 Leblhuber 21:43:54 | Donnerstag, 17. Juli 2008
@Flo: Vielleicht könnte Rotti ja mit dem Leblhuber ein bischen Gassi gehen. Für eine Promenadenmischung
ist der manchmal ziemlich bissig und aggressiv Mit Fräulein Rottenmaier Gassi zu gehen wäre mir ein
Vergnügen. Aber zuerst musst du das Stöckchen richtig apportieren, das sie dir geworfen hat. In der
Hundeschule bist du wohl durchgefallen. Aber dafür hast du ein Diplom der Baumschule! Auch nicht schlecht!
#152 Brandenburgis 21:30:23 | Donnerstag, 17. Juli 2008
Heine fordert nicht deshalb meinen Widerstand heraus, weil er viel zu häufig zitiert wird, sondern weil
es in Berlin noch immer etwa 6 Heinrich-Heine-Straßen und -Plätze gibt. Die müsen alle weg. Die H.-H.-Straße
in Mitte/Kreuzberg hieß früher Neanderstraße, dieser Name muß wieder her. Joachim Neander – um Lichtjahre
besser als Heine: Lobe den Herren, was in mir ist, lobe den Namen. Alles, was Odem hat, lobe mit Abrahams
Samen. Er ist dein Licht, Seele, vergiß es ja nicht! Lobende, schließe mit Amen!
#150 Leblhuber 21:22:17 | Donnerstag, 17. Juli 2008
Brandenburgis, den Heine als drittklassig zu bezeichnen, lässt die Sisi im Grab routieren! Was auf den
Florian Geyer passt, passt auch für dich und für ein paar andere hier ganz ungemein! So drittklassig
kann er nicht gewesen sein, wenn seine Worte noch immer gültig sind und deinen Widerspruch provozieren.
Lieber Brandenburger, Heine konnte ein guter Verseschmied sein, er war ‘s nicht immer. Immer war er ein
ziemlich schofliger Mensch, das konnte er wohl keine Sekunde ablegen.
Ein Judenwitz Rebbe Dummkopf hat gesagt zum Laberhennes: „Lieber Laberjude du musst deinen Sohn zur jüdischen
Religion führen und selber als Gior die katholische Kirche unterwandern und bekämpfen! Auch wünsche
ich das du dein Volk verrätst und nur Heine Gedichte vor seiner Bekehrung zum christlichen Gott herumtrötest“
Und Laberjude hat geantwortet erhrfurchtsvoll gebeugt:“ Oh großer Jud, dein Wille geschehe!“
#145 Leblhuber 21:11:47 | Donnerstag, 17. Juli 2008
Frollein Rottenmaier! Wie wäre es mit Heine! O welche Wonne, ein Esel zu sein! Ein Enkel von solchen
Langohren! Ich möcht es von allen Dächern schrein: Ich bin als ein Esel geboren. Der große Esel, der
mich erzeugt, Er war von deutschem Stamme; Mit deutscher Eselsmilch gesäugt Hat mich die Mutter, die
Mamme. Ich bin ein Esel, und will getreu, Wie meine Väter, die Alten, An der alten, lieben Eselei, Am
Eseltume halten. Und weil ich ein Esel, so rat ich Euch, Den Esel zum König zu wählen; Wir stiften das
große Eselreich, Wo nur die Esel befehlen. So sprach der Patriot. Im Saal Die Esel Beifall rufen. Sie
waren alle national, Und stampften mit den Hufen. Etwas Literatur kann nicht schaden!
@FG: Ohne Dich! Ich bin ja eigentlich kein Ärzte-Fan, aber dieser Songtext hätte für Sie konzipiert
sein können: Wenn ich dich sehe wird mir schlecht bei dem Gedanken an dich bekomm ich Ausschlag bitte
spring doch aus dem Fenster ich steh dann unten und ich freu mich auf den Aufschlag. Was haben deine Eltern
der Menschheit angetan ? Warum legst du Dich nicht unter eine Straßenbahn ? Du bist nicht zu ertragen,
du bist so widerlich die Welt könnte so schön sein – Ohne Dich. Wenn du irgendwann Geburtstag hast bitte
ich dich sehr, mich einzuladen ich schenk die ein Paar Schuhe aus Beton die ziehst du an, und dann gehen
wir baden. Eine tote Qualle hat ein etwa dein Niveau mit der Visage wärst du Star in jeder Monstershow
fahr zur Hölle – fall tot um begreifst du mich denn nicht ? die Welt könnte so schön sein – Ohne Dich :(3 Und tschüss…
#143 Florian Geyer 20:56:50 | Donnerstag, 17. Juli 2008
Frollien Machen sie auch so ein richtiges Begräbnis am Pudelfriedhof oder haben sie ihn bei der Tierkörperverwertung
entsorgt wo er jetzt im Alutopf verwest ?
#138 Florian Geyer 20:48:25 | Donnerstag, 17. Juli 2008
Frollein kommt oft vor. Einsame verbitterte ohne Freunde legen sich gerne so ein Hundsvieh zu, werten
es zum Menschen auf und sind dann todtraurig wenn der Köter abkatzt nach ca 10 Jahren. bedauernswerte
Leute
@Tyrus Tiere waren immer bloß Gegenstände, wieso sollte man ihnen also ein Recht auf Leben zugestehen?
Weil Sie empfindungsfähige Wesen sind, genau wie wir! Mir geht es nicht um Menschenrechte für Tiere,
sondern allein um tierwürdiges Leben und ich bin gegen den sinnlosen Mord an Tieren. Zum Glück findet
aber – wenn auch langsam – ein Umdenken statt. Auf einer Demo gegen einen Tierversuchsgroßkonzern durfte
ich eine super engagierte christliche Gruppe kennenlernen. Christen für Tierrechte oder so ähnlich.
Zum Glück gibt es nicht nur Wegschauer auf der Welt. Vorgestern ist meine Katze überfahren worde, die
mir sehr lieb war. Den flüchtigen Fahrer hätte ich wegen Sachbeschädigung anzeigen können. Aber wie
hilft mir das, mit dem emotionalen Schaden umzugehen Ich kann es Ihnen nachfühlen, wie es Ihnen dabei
geht. Habe erst vor wenigen Wochen meinen Hund verloren. Wir haben alles versucht und neben dem Haustierarzt
noch in einer Spezialtierklinik eine zweite Meinung einholen lassen. Aber er war zu alt und das Herz zu
schwach. Man konnte nichts mehr für ihn tun. Wenn man mehrere Jahre mit einem Tier teilt, dann ist es
ein vollwertiges Familienmitglied und der Schmerz ist ebenso groß, als würde man einen geliebten Menschen
verlieren. Aber im Gegensatz zum Marranenjäger und ähnlichen Kleingeistern bin ich von der Seele der
Tiere überzeugt… Überzeugte Veggiegrüße, Frl. Ro.
Verbliebene Freiheit voll ausschöpfen. Hören Sie besser auf mit dem Thema Juden, bevor Sie sich um Kopf
und Kragen reden. Ihre Sorge um meinen Kopf und Kragen schätze ich. Trotzdem werde ich die verbliebene
Freiheit voll ausschöpfen. Den „Unfung“ mit der Kreuzzugsfinanzierung habe ich von Prof. Dr. Vones, Universität
zu Köln, historisches Seminar, sowie aus einigen von ihm empfohlenen Büchern, z.B. von H. Mayer, S.
Runciman und J. Riley-Smith, allesamt führende Kreuzzugs-Experten. Da müssen Sie wohl einiges mißverstanden
haben. Gerade hier im Rheinland kam es mit dem ersten Kreuzzug zu Pogromen und Plünderungen gegen Juden –
durch umziehende Horden gegen den Widerstand der Obrigkeit. Daß sich die Kreuzzüge aus so etwas finanziert
haben sollten, dürfte den von Ihnen angeführten Autoritäten unbekannt sein. Die Nationalsozialisten
haben nicht „entchristlicht“, Das hatte ich auch nicht behauptet. Das war schon früher eingetreten, u.a.
auch durch die seinerzeitige SPD. sondern die den völkischen Glauben durch ihre Politreligion ersetzt,
was bei weiten Teilen der Bevölkerung, selbst den Eliten, offenbar ohne großen Widerstand funktionierte.
Die Bedeutung dieser Politreligion dürfte ziemlich überschätzt werden. Kleinkinder sind sittliche Wesen?
Ja, selbstverständlich! Wenn Ihnen das nicht schon spontan im Umgang mit ihnen aufgeht, lesen Sie mal
Dostojewski, der Ihnen vielleicht die Augen dafür öffnen kann. Haben Sie Kinder? Das geht Sie zwar nichts
an. Aber ich habe zufällig Söhne und Töchter. MfG Ch Heger
#134 Brandenburgis 15:12:53 | Donnerstag, 17. Juli 2008
@Tyrus Eine sehr dumme Frage. Wohl kein lebender brd-Bürger über 6 Jahren konnte der Brecht-„Lektüre“
entgegen, die von Dummheit zu vollendetem Schwachsinn tendiert. Daß die Naz ihn gelyncht hätten, ist
nicht so sicher. Sein kommu-Kumpan Bronnen und unzählige andere wurden in den NS-Kanon aufgenommen, nach
45 haben sie isch munter wiederum gewendet. Und hören Sie endlich auf, hier irgendwelche akademischen
Fähigkeiten zu simulieren. Sie sind hier nicht im Anitfa-Proseminar. Daß Kinder sittlich sind, kann
man an iheren postings bezweifeln, denn an ihnen ist weder Geist noch Sittlichkeit zu entdecken … Sie
sind ein vollendeter Hornochse.
@Dr. Heger Haben Sie Brecht gelesen? Wenn er nicht ins Exil gegangen wäre, hätten die Nazis ihn gelüncht
für seine Schriften. Zu Ihrer frappierenden Traditionsblindheit habe ich bereits genug gesagt denke ich.
Hören Sie besser auf mit dem Thema Juden, bevor Sie sich um Kopf und Kragen reden. Den „Unfung“ mit der
Kreuzzugsfinanzierung habe ich von Prof. Dr. Vones, Universität zu Köln, historisches Seminar, sowie
aus einigen von ihm empfohlenen Büchern, z.B. von H. Mayer, S. Runciman und J. Riley-Smith, allesamt
führende Kreuzzugs-Experten. Die Nationalsozialisten haben nicht „entchristlicht“, sondern die den völkischen
Glauben durch ihre Politreligion ersetzt, was bei weiten Teilen der Bevölkerung, selbst den Eliten, offenbar
ohne großen Widerstand funktionierte. Kleinkinder sind sittliche Wesen? Haben Sie Kinder? Oder jemals
ein Buch zur Pädagogik gelesen? Ich empfehle Piaget. Kleinkinder sind alles andere als sittlich, geschweige
denn moralisch.
Selbstverständlich sind auch Kleinkinder sittliche Wesen Tyrus: Ich dachte an solche Menschen wie Bert
Brecht, die unermütlich gegen die Nazi-Diktatur angeschrieben haben. Ist Ihnen kein besseres Beispiel
eingefallen? Gegen alles mögliche hat er „angeschrieben“, nur nicht gegen seine kommunistischen Komplizen.
Aber ins Exil ist er in die USA gegangen – links reden, rechts leben. Was ist dieser miese Charakter gegen
die wirklichen Widerstandskämpfer? In der Tat war und ist das Bild von „den Juden als Christusmörder“
latent im Christentum vorhanden. Wieso latent? Es ist genau so falsch oder richtig wie das Bild von „den
Deutschen als Judenmördern“ – ja eigentlich sachlich insofern richtiger, als die Juden als Gesamtheit
sich meiner Kenntnis nach überhaupt noch nicht von diesem Verbrechen distanziert haben. … waren die
Judenpogrome im Mittelalter meist keine unorganisierten Ausbrüche wilder Horden, sondern perfide geplante
und genaustens ausgeführte Plünderungen, um z.B. Kreuzzüge zu finanzieren. Finanzierung der Kreuzzüge
aus Plünderungen? Wo haben Sie denn all diesen Unfug her? … die antijudaistischen Aktionen … NS-Antisemitismus
…, nur dass letzterer hier durchaus seine Ursprünge hat. Und wieso mußte erst eine weitgehende Entchristlichung
der Eliten bis hin in große Volksteile eintreten, bis das Verbrechen der National-Sozialisten möglich
wurde? Embryonen und selbst Kleinkinder sind keine sittlichen Wesen. Also Abtreibung auch für Kleinkinder –
wie schon Realität: Stichwort Spätabtreibung. MfG Christoph Heger
@Florian Jetzt machen Sie mich neugierig. Darf ich fragen, worum es sich dabei handelte? Ich habe nämlich
in meinem ganzen Leben noch nie etwas erlebt, das ich als übersinnlich oder definitiv unerklärlich bezeichnen
würde.
#130 Florian Geyer 14:01:55 | Donnerstag, 17. Juli 2008
Tyrus Ich war auch mal Atheist und habe genauso gedacht wie sie -kann sie daher sehr gut nachvollziehen.
Durch naturwissenschftlich unerklärliche Phänomene die ich erlebte rach dann dieses Weltbild ein und
ich erkannte wo der wahre Betrug liegt.
@Florian Ja, ich habe dieses Problem schon verstanden. Ich werde Ihnen Ihre „Glaubenswahrheiten“ nicht
mit empirisch belegten Tatsachen abspenstig machen können. Da sich ihr Glaube ein kulturhistorisches
Konstrukt ist, werden Sie aus der intrinsischen Logik nicht ausbrechen können, auch wenn immer wieder
große Widersprüche auftreten (Theodizee z.B.). Ich würde gern noch weiter diskutieren, aber ich sehe
die Müßigkeit dieses Unterfangens ein und habe außerdem für die Uni zu lernen. Vielen Dank für die
Einblicke in Ihre Mentalität. Ich habe ja selbst einst so gedacht und kann verstehen, warum Sie so verbittert
daran festhalten. Eine Welt ohne Gott ist eben nicht so gemütlich und voller Wahrheiten. Als Agnostiker/Deist
muss man sich selbst auf die Suche nach Sinn und der Wahrheit machen, anstatt zu meinen, sich alles aus
einem einzigen Buch ableiten zu können.
Der Typ ist so ein Green-Peace-Fanatiker… ich hatte mal eine schauerliche Diskussion mitzuerleben im
Rahmen meiner Zivildiener“ausbildung“. Da gabs auch so einen Chaoten. Der meinte an einer Stelle: der
Mensch ist ja eigentlich ein Parasit auf der Welt und gehört ausgerottet. Da meinte ich spontan dazu
er solle bei sich anfangen mit dem Suizid. Daraufhin war die Lehrerin – irgendsoeine dumme Psychologentussi –
plötzlich aufgebracht gegen mich und meinte, mir würden dann die Kosten für seine psychologische Behandlung
in Rechnung gestellt, weil ich ihm so etwas böses sage. Das war für mich so ein Moment, wo in mir ein
ganz tiefer Groll emporstieg und ich mich nur ganz schwer im Zaum halten konnte. Am liebsten hätte ich
sie ja alle erschlagen.
#127 Florian Geyer 13:50:02 | Donnerstag, 17. Juli 2008
Tyrus Utilitarismus und Naturalimus sind mit dem katholischen Glauben in dem das metaphysische eine Komponente
ist unvereinar. Die Würde des Menschen leiten wir nicht aus dem empirischen formalwerkzeug des Menschen
ab sondern von Gott gegeben. Somit können sie viele Begründungsmechanismes die scheinlogisch sind darlegen
werden aber immer etrogen in der Lüge verhaftet bleiben. Gruss
Lieber Herr Dr. Heger, Ich dachte an solche Menschen wie Bert Brecht, die unermütlich gegen die Nazi-Diktatur
angeschrieben haben. In der Tat war und ist das Bild von „den Juden als Christusmörder“ latent im Christentum
vorhanden. Das wussten schon Nietzsche und Feuerbach. In der Tat waren die Judenpogrome im Mittelalter
meist keine unorganisierten Ausbrüche wilder Horden, sondern perfide geplante und genaustens ausgeführte
Plünderungen, um z.B. Kreuzzüge zu finanzieren. Ich habe nie behauptet, dass die antijudaistischen Aktionen
mit dem NS-Antisemitismus gleichzusetzen sind, nur dass letzterer hier durchaus seine Ursprünge hat.
Sie sagen es: Personen sind sittliche Wesen. Embryonen und selbst Kleinkinder sind keine sittlichen Wesen.
Eine ausgewachsene Kuh ist um ein vielfaches vernünftiger als jedes Baby. Sie haben sich zum Speziesismus
bekannt: Ein Mensch ist ein besseres Wesen, allein weil er Mensch ist. Dabei widersprechen Sie ihrer eigenen
Definition von Person, um ihre antinaturalistische Ideologie aufrecht zu erhalten. Wie sagte Theodor Adorno:
„Auschwitz beginnt dort, wo einer im Schlachthof steht und denkt: Es sind ja bloß Tiere.“ OK, ein weiteres
Beispiel: Ich bin die Inkarnation Jesu. Widerlegen Sie das. Das Sparsamkeitsprinzip der Wissenschaft empfielt,
unbrauchbare Hypothesen hinauszuwerfen. Der Körper-Geist-Dualismus ist so eine unbrauchbare Hypothese.
Jeder Mensch ist im Werden… das Werden setzt das Vorhandensein des menschlichen Wesens voraus. Das begreifen
diese Darwinisten leider nicht. Ohne Wesen keine Entwicklung DES Wesens. Das Wesen ist ein Werdendes auf
dem Weg zum Bewußtsein. So wie aus dem Samenkorn eines Baumes der ganze Baum herauswächst. Das Korn
ist das Wesen des Baumes. Das Embryo ist menschliches Wesen in der Anfangsphase seiner Entwicklung.
Es waren Christen Tyrus: Meines Wissens waren es eher die intellektuellen Liberalen, die dem Judenmord
widersprachen. Mitnichten! Es waren Christen. Vielen Katholiken waren die Juden als „Christusmörder“
schon immer ein Dorn im Auge gewesen. Das sagt doch gar nichts. Auch wer die Deutschen für „Judenmörder“
hält, zieht sich nicht den Verdacht zu, er möchte alle Deutschen totschlagen. Judenpogrome gab es schon
im Mittelalter, Jetzt sind Sie es aber, die den Holocaust verharmlosen – durch Gleichsetzung mit solchen
Ausbrüchen der Wut des Pöbels. Ist Ihnen der Unterschied von Bronchitis und Tuberkulose bekannt? Die
Tötung werdender Menschen ohne soziale Bindungen und ohne Bewusstsein mit dem Völkermord an erwachsenen
und fühlenden Personen gleichzusetzen, … … ist abgesehen von dem Unfug „werdender Mensch“ völlig
in Ordnung. Für „Person“ gibt es zwei Definitionen Nein, und die von Ihnen gelieferten sind verquasten
Soziologenchinesisch. „Person“ ist ganz einfach „sittliches Wesen“, und weil sittlich, darum auch frei.
Die Personeigenschaft wird nicht empirisch festgestellt, sondern hängt an der Gattung Mensch: Was vom
Menschen stammt, ist Mensch und Person. In meinem Haus spukt es. Widerlegen Sie das! Warum sollte ich?
Es ist rechtlich völlig gleichgültig, ob es bei Ihnen spukt oder nicht – anders als bei der unwiderleglichen
Vermutung, daß auch ein Embryo ein Mensch und nicht ein undenkbares Wesen namens „werdender Mensch“ ist.
MfG Christoph Heger
Danke fürs Zwischenposten, matt auch wenn Ihr Beitrag rein gar nichts zur Diskussion beigetragen hat.
@Dr. Heger: ich studiere ja Geschichte. Meines Wissens waren es eher die intellektuellen Liberalen, die
dem Judenmord widersprachen. Vielen Katholiken waren die Juden als „Christusmörder“ schon immer ein Dorn
im Auge gewesen. Judenpogrome gab es schon im Mittelalter, natürlich vor allem durch frommste Ritter.
Nochmals: ein Embryo ist kein Mensch, sondern ein werdender Mensch, das ist ein großer Unterschied. Die
Tötung werdender Menschen ohne soziale Bindungen und ohne Bewusstsein mit dem Völkermord an erwachsenen
und fühlenden Personen gleichzusetzen, ist eindeutig eine Verharmlosung letzteren Falls. Für „Person“
gibt es zwei Definitionen: Person im alltäglichen Sinn bezeichnet einen bestimmten Menschen, dem soziologisch
eine bestimmte Rolle ein Beruf oder eine Herkunft zukommt, und dem juristisch ein bestimmtes verfassungsrechtlich
festgelegtes Subjektsein bestätigt wird. Person im philosophischen Sinn bezeichnet das Wesen des Menschseins
auf dem Hintergrund des griechisch-römisch-christlichen Denkhorizonts: Dem Menschen als Person wird eine
gewisse Freiheit der Entscheidung und Verantwortlichkeit für sein Handeln zugeschrieben. Mit dieser Zuschreibung
sind gewisse Rechte (Menschenrechte) und Pflichten verbunden. Ich sehe nicht, wie auch nur eine der beiden
Definitionen auf Embryos anzuwenden sein soll. Ein praktischeres Beispiel als den Kobold habe ich: In
meinem Haus spukt es. Widerlegen Sie das!
Typisch „liberal“! Tyrus: Ich möchte doch nicht den Menschen „entwürdigen“, Tatsächlich tun Sie es
aber – indem Sie das Lebensrecht von Menschen, nämlich ungeborenen, in die Entscheidung Dritter geben.
sondern ein Bewusstsein schaffen für die Verbrechen, die an Tieren getan werden. Das ist ja löblich,
aber ein anderes Thema. Ich würde jede werdende Mutter versuchen, zu überzeugen, dass sie ihr Kind austragen
soll. Auch das ist löblich. Es geht aber darum, daß die Rechtsordnung in diesem Punkt fundamental versagt.
halte sie aber gleichsam nicht für ein schlimmeres Verbrechen als die Schlachtung unschuldiger Tiere
allein zwecks Nahrungs-Luxus. Abgesehen vom „Luxus“ – das ist Unfug. Tiere sind eben keine Personen. Aber
ich kann nachvollziehen, dass Vergewaltigungsopfer und in ähnlichem Maße traumatisierte werdende Mütter
abtreiben möchten und würde niemals auf die Idee kommen, ihnen dieses Recht zu versagen. Das ist eben
typisch „liberal“: von Menschenwürde schwadronieren, aber gleichzeitig die Tötung eines Unschuldigen
zum „Recht“ von Dritten machen! Dies zu tun wäre ein krasser Schritt gegen die Emanzipation Diese heilige
Kuh „Emanzipation“ geht den liberalen Schwadroneuren natürlich der Menschenwürde vor. und für die Entmündigung
und Abhängigkeit der Frauen vom Erzeuger. Das ist der durchsichtigste Unfug. Tatsächlich hat die – grundgesetzwidrige –
Freigabe der Abtreibung die Schwangeren dem Druck ihrer (vor allem männlichen) Umgebung ausgeliefert.
MfG Christoph Heger
Bei mir gibts heute Fisch und morgen Huhn… den Green-Peace-Chaoten zum trotz. Sollen die meinetwegen
Gras fressen, wenns ihre Verdauung verträgt. Vielleicht wächst ihnen dafür ein zweiter Magen und sie
fangen an widerzukäuen. Bei den Darwinisten ist ja alles machbar.
Ich bin kein Menschenfeind Ich möchte doch nicht den Menschen „entwürdigen“, sondern ein Bewusstsein
schaffen für die Verbrechen, die an Tieren getan werden. Ich möchte nochmal betonen: Ich bin prinzipiell
gegen Abtreibung! Ich halte sie aber gleichsam nicht für ein schlimmeres Verbrechen als die Schlachtung
unschuldiger Tiere allein zwecks Nahrungs-Luxus. Ich würde jede werdende Mutter versuchen, zu überzeugen,
dass sie ihr Kind austragen soll. Auch würde ich jeden suizidalen Menschen, versuchen, psychisch aufzubauen.
Aber es gibt immer irgendwo Grenzen. Aber ich kann nachvollziehen, dass Vergewaltigungsopfer und in ähnlichem
Maße traumatisierte werdende Mütter abtreiben möchten und würde niemals auf die Idee kommen, ihnen
dieses Recht zu versagen. Dies zu tun wäre ein krasser Schritt gegen die Emanzipation und für die Entmündigung
und Abhängigkeit der Frauen vom Erzeuger.
Liberal und befreit vom logischen Denken Tyrus: Sie sind ein religiöser Extremist, …, der Frauen das
Recht auf Selbstbestimmung aberkennen möchte. Nun gut, ich bin ein „religiöser Extremist“, wie diejenigen,
die dem zeitweise für fortschrittlich angesehenen Judenmord widersprachen. Und Sie sind – typisch für
Liberale – befreit vom logischen Denken. Es geht hier nicht um Selbstbestimmung, sondern um Fremdbestimmung
über das Leben eines Menschen (der komischerweise keine Menschenwürde haben soll). Deshalb haben Sie
jetzt einmal durchaus recht: Diskussion scheint hier sinnlos. Geben Sie Acht, dass Sie nicht in den Knast
wandern für Ihre Holocaust-Verharmlosung. Ich wüßte nicht, inwiefern ich jemals den Holocaust „verharmlost“
haben sollte. Aber natürlich habe ich das für den „Rechtsstaat“ bezeichnende Urteil gegen Dr. Johannes
Lerle gut verstanden. Ein Embryo ist zwar unschuldig (wie eine Kuh), aber keine Person. Daß ein Embryo
keine Person sei, ist unbeweisbar. Daher ist die rechtliche Vermutung, daß es eine Person ist, unwiderleglich
und legt jedem wie auch der Rechtsordnung die Pflicht auf, seine Menschenwürde zu achten. Bei der Frage
mit der Seele irren Sie schon wieder. Ich irre ich mich insofern überhaupt nicht, vielmehr gebricht es
Ihnen an logischem Denken, wie man an folgendem sieht: Ich könnte die Behauptung aufstellen, das Universum
sei der Verdauungstrakt eines riesigen Kobolds… Ob widerleglich oder nicht – es folgt aus ihr nichts.
diese Vermutung ist rechtlich unerheblich. MfG Christoph Heger
@ tryrus Sie Seele liegt im Herzen und im Gewissen! Wenn mir die Seele „ weh tut „, schmerzt auch mein
Herz. Da hast mehr Herz für Tiere, als für den Menschen.
Dies und das @Daniel: Dass es keine Tierwürde gibt, ist ein Manko in so ziemlich jeder Verfassung, das
aus religiöser Tradition statt aus naturwissenschaftlicher Erkenntnis herrührt (wie es sein sollte).
Tiere waren immer bloß Gegenstände, wieso sollte man ihnen also ein Recht auf Leben zugestehen? Weil
Sie empfindungsfähige Wesen sind, genau wie wir! Mir geht es nicht um Menschenrechte für Tiere, sondern
allein um tierwürdiges Leben und ich bin gegen den sinnlosen Mord an Tieren. Vorgestern ist meine Katze
überfahren worde, die mir sehr lieb war. Den flüchtigen Fahrer hätte ich wegen Sachbeschädigung anzeigen
können. Aber wie hilft mir das, mit dem emotionalen Schaden umzugehen, den der Verlust dieses geliebten
Lebewesens mit sich bringt? @Heger: Wer Lebewesen unwürdig behandelt, entwürdigt nicht nur das Lebewesen,
sondern auch sich selbst. Sie sind ein religiöser Extremist, Herr Heger, der Frauen das Recht auf Selbstbestimmung
aberkennen möchte. Diskussion scheint hier sinnlos. Geben Sie Acht, dass Sie nicht in den Knast wandern
für Ihre Holocaust-Verharmlosung. Ein Embryo ist zwar unschuldig (wie eine Kuh), aber keine Person. Bei
der Frage mit der Seele irren Sie schon wieder. Ich könnte die Behauptung aufstellen, das Universum sei
der Verdauungstrakt eines riesigen Kobolds. Auch das kann niemand empirisch widerlegen. Trotzdem ist es
denkbar unwahrscheinlich. Beschäftigen Sie sich mit Evolution und Neurologie!
Was heißt „Menschenwürde“? Tyrus: … Aber meines Erachtens verliert ein Mensch jegliche Würde, wenn
man ihn vorsätzlich leiden lässt. Das ist nun die schlampige Ausdrucksweise, mit der unser Parteienkartell
das Volk dusselig quatscht! Was heißt denn „Menschenwürde“? Niemand hat das klarer gesagt als Immanuel
Kant: Daß der Mensch eine Würde hat heißt, daß der Mensch nie nur als Mittel, sondern immer auch als
Zweck des menschlichen Wollens angesehen werden muß. Er hat keinen Preis, um den er wohlfeil wäre, sondern
eben eine Würde. Und die kann er überhaupt nicht verlieren. Ich befürworte Abtreibung von Kindern mit
Down-Syndrom prinzipiell nicht. Letztlich zählt aber nicht meine Meinung, sondern die der werdenden Mutter
für mich. Und diese Einstellung ist schlicht verbrecherisch, weil sie das Leben eines Unschuldigen in
die Entscheidung eines Dritten stellt – vergleichbar dem „Rechts“institut der Sklaverei. Genau aus diesem
Grunde habe ich seinerzeit in meinem Fax an die Bundestagspräsidentin Rita Süssmuth www.christoph-heger.de/…smuth_1992-06-24.htm
davor gewarnt, die BR Deutschland unter den sittlichen Stand des national-sozialistischen Deutschen Reichs
zu senken. … Was zwischen uns steht, ist, so denke ich, dass Sie glauben, ein Embryo hat eine Seele
Jedenfalls muß von dieser rechtlichen Vermutung ausgegangen werden. Sie ist empirisch nicht zu widerlegen.
Man darf ja auch nicht auf einen Busch schießen in der bloßen Hoffnung, was sich da bewegt sei ein Reh
und kein Mensch. MfG Christoph Heger
Achso, Sie meinen die Illuminaten? Ja, die horten in Karlsruhe -oder wie sei selbst sagen „Kralsruhe“-
ihre heiligen Gral. Ich wüsste nur zu gerne wo! Vielleicht ist der in der Pyramide eingemauert auf dem
Marktplatz…
Aber es gibt nunmal eine Verfassung und die macht die Menschenwürde nicht von solchen Kriterien abhängig
und kennt keine „Tierwürde“. Sie kennt zwar einen Tierschutz, aber der hat einen ganz anderen Stellenwert,
ist nämlich „nur“ ein allgemeines Staatsziel (glaube in Art. 20a steht das). Mann kann Tieren auch keine
Grundrechte zugestehen, oder soll man sich vorstellen, wie dann Rinder und Elefanten in Karslruhe vorstellig
werden, um die Verletzung ihrer Grundrechte geltend zu machen…
@Colombe Ich glaube, Heinrich wollte dieses Zitat als Antibeispiel präsentieren, denn so wie ich ihn
bisher kennengelernt habe, ist er genauso konservativ wie Sie in seinen Ansichten. Ich bin dafür Menschen
in ihrer Würde zu schützen. Aber meines Erachtens verliert ein Mensch jegliche Würde, wenn man ihn
vorsätzlich leiden lässt. Ich befürworte Abtreibung von Kindern mit Down-Syndrom prinzipiell nicht.
Letztlich zählt aber nicht meine Meinung, sondern die der werdenden Mutter für mich. Ja, jede Zelle
lebt, auch die Amöbe, die Sie gerade töten, indem Sie einatmen. Leben ist nach Qualität und nicht nach
Quantität zu bewerten. Eine befruchtete Eizelle ist noch nicht mal ein Individuum, da sie immernoch einen
Zwilling abspalten kann. Was zwischen uns steht, ist, so denke ich, dass Sie glauben, ein Embryo hat eine
Seele und ein Huhn nicht, zumindest keine gleichwertige. Diese Einschätzung ist Glaubensangelegenheit
und sollte nicht die Gesetzeslage beeinflussen. Was nützt es, wenn eine Mutter ihr Kind hasst und verstößt?
Ich bin nicht gegen Schutz von empfindsamem Leben! Ich prangere stattdessen die dogmatische Doppelmoral
an, mit der er hier betrieben wird! „Was die Welt braucht, ist nicht ein Dogma, sondern eine Bejahung
der wissenschaftlichen Forschung zusammen mit dem Glauben, daß die Qualen von Millionen nicht wünschenswert
sind, ob sie nun von Stalin oder einer Gottheit, die sich der Gläubige als sein Ebenbild vorstellt, verhängt
werden.“ – Bertrand Russell
„Vollwertige“ und nicht „vollwertige“ Menschen Tyrus: Ebryonen sind keine vollwertigen Menschen… Da
unterscheidet doch tatsächlich wieder einer zwischen „vollwertigen“ und nicht „vollwertigen“ Menschen.
Da hat alle Welt das Wort „Rassismus“ wie Löffelstiel im Munde, aber da wo Rassismus tatsächlich sein
häßliches Gesicht zeigt, geruht man es nicht zu bemerken. Auch wenn das Strafrecht zwischen Tötungen
unterschiedlicher Schwere unterscheidet – es handelt sich mit unwiderleglicher Vermutung um die Tötung
eines Menschen. So steht es im Gesetz und Sie werden das sicher nicht ändern. Zwar würde das, wenn es
denn so wäre, nur gegen das Gesetz sprechen. Aber lesen Sie die Gesetze und vor allem das Grundgesetz
sowie dessen Auslegung durch das Bundesverfassungsgericht doch bitte etwas sorgfältiger! MfG Christoph
Heger
Liebe Colombine, nur zur Erklärung, HeinrichvonOfterdingen ist nicht mein richtiger Name. Leo Trotzki
ist auch nicht mein richtiger Name. Der ist schon lange tot! War ein Experte für Eispickel und für Atheismus.
Man kann es nur immer wieder betonen: Auch nach dem Bundesverfasungsgericht genießen Emryos sehr wohl
Menschenwürde. Es ist lediglich nicht sicher, ob das Gericht diesen Schutz auch dem jeweiligen Individuum
als sujektives Recht zugestehen will. Aber auf jeden Fall wird gesagt, dass Embryonen den objektiv-rechtlichen
Schutz aus Art. 1 (Menschenwürde) und Art 2 II (körperliche Unversehrtheit) genießen. Es ist allerdings
nicht ganz konsequent einerseits das Luftsicherheitsgesetz zu kassieren mit dem Argument, es sei die Abwägung
Leben gegen Leben (Abschuss von Passagierflugzeugen die vielleicht in ein Hochhaus rasen) ein Verstoß
gegen die Menschen würde und gleichzeitig in § 218a II StGB einen Rechtfertigungsgrund für Schwangerschaftsabbruch
zuzulassen, der auch eine Abwägung Leben gegen Leben oder sogar nur Gesundheit gegen Leben enthält.
Es ist einfach inkonsequent.
@ Tyrus Sie verzichten auf Fleisch, um Tierleben zu schützen! Warum schützen Sie nicht auch den Menschen,
egal wie krank er ist. Befürworten Sie auch das Abtreiben der Föten, wo in der Vorsorge Trisomie 21,
Mißbildungen vorliegen könnten. Ich betone „könnten“, denn 100%ig ist auch hier die Diagnose nicht.
Fehleinschätzungen gab es schon oft. Kinder wurden gesund und ohne Makel geboren. Embrionen sind keine
vollständigen Menschen Da teile ich Ihre Meinung nicht. Jede Zelle lebt!! Egal ob Samenzelle oder Ei! (
Siehe Genetik: Die Zelle) Jede befruchtete Eizelle ist Leben!! Jede Mutter, die früh eine Schwangerschaft
erkennt, freut sich über ein Baby. Jede Mutter, die ein Kind in den ersten Monaten verliert, leidet.
Für sie war es ein Mensch. Leben ist Leben, egal in welchem Stadium oder mitwelcher Erkrankung
Kommentare @Heger: Ebryonen sind keine vollwertigen Menschen und Abtreibung ist kein Mord. So steht es
im Gesetz und Sie werden das sicher nicht ändern. @Colombe (1): Das habe ich nicht geschrieben. Ich habe
von vollkommener und dauerhafter Demenz gesprochen, womit ich de facto den Intellekt einer Kakerlake meine.
Es geht mir allein um die Bewusstseinsqualität, ökonomische Abwägungen kommen erst viel später! Zum
Thema Morphingabe stimme ich zu. @Florian: A) Es gibt keinen Gott B) Der nicht-existente Gott hat keinen
Heilsplan. Wo ist der Widerspruch? @Colombe (2): Schaden und willkürliches Unrecht interpretiere ich
als vermeidbares Leid. Somit ist meine Interpretation kompatibel mit dem hypokratischen Eid. Es darf auch
niemals ein Mensch einen anderen zum Töten zwingen. Aber ich bin für Selbstbestimmung, die zentraler
Grundsatz der Menschenrechte ist. Leben ist grundsätzlich schützenswert, je höherer seine Komplexität
ist. Wenn Sie eingestehen, dass ein Säugetier mit einem vergleichbaren Bewusstsein wie ein Embryo oder
Fötus in gleichem Maße schützenswert ist, schließe ich mich Ihnen an. Alles andere ist inkonsequent
und Speziesismus.
@Tyros Sie wollen Ärzte bitten, Sterbehilfe zu leisten: Hier ein Ausschnitt aus dem Hypokratischen Eid,
den jeder Arzt ablegt! Meine Verordnungen werde ich treffen zu Nutz und Frommen der Kranken, nach bestem
Vermögen und Urteil;ich werde sie bewahren vor Schaden und willkürlichem Unrecht. Ich werde niemandem,
auch nicht auf eine Bitte hin, ein tödliches Gift verabreichen oder auch nur dazu raten.Auch werde ich
nie einer Frau ein Abtreibungsmittel geben. Heilig und rein werde ich mein Leben und meine Kunst bewahren.
Auch werde ich den Blasenstein nicht operieren, sondern es denen überlassen, deren Gewerbe dies ist.
#98 Florian Geyer 13:06:42 | Mittwoch, 16. Juli 2008
Tyrus Zitat: Ich glaube in der Tat nicht, dass Gott uns irgendwelche Prüfungen auferlegt. Das ist aber
interessant, Tyrus, – haben Sie doch nicht erst vor kurzem behauptet es gäbe keinen Gott.
@tyros Vater Staat wird sich über Sie freuen. Sie wollen also Demenz-, Alzheimer-, Parkinson und Apoplex-
Kranke euthanasieren? Nur weil diese eine enorme Pflege benötigen? Teuer in den Kosten sind? Sind wir
schon soweit? Morphingabe:Je schwächer der Körper und je höher die Dosis: Atemstillstand ist hier gleich
zu setzen mit Atemlähmung.
@Tyrus: Nicht Konsequenz, Inkonsequenz ist unredlich. Singers fordert, dass einer schlafenden Person Interessen
zuzuschreiben und diese in ethische Abwägungen einzubeziehend sind, da die betreffende Person sie nach
dem Aufwachen wieder artikulieren kann. Das ist eine inkonsequente Ausflucht von Singers in fiktive „Zuschreibungen“.
Außerdem: Was ist mit Bewußtlosen, Anenzephalen usw. Diese Unterscheidung ist sinnvoll, die mit der
krummen Nase hingegen im höchsten Maße rassistischer Unsinn, Selbstverständlich ist das mit der krummen
Nase Unsinn (wenn auch nicht notwendigerweise rassistischer Unsinn) – eben genau derselbe gefährliche
Unsinn, wie die von Galatea bekundete „Einstellung, Leben nach seinem Bewusstseinsstatus zu beurteilen“,
gegen die ich mich gewandt hatte. gegen den Singer (dessen Großeltern von den Nazis ermordet wurden)
vehement protestieren würde. Das kann Singer ja meinetwegen tun, ist aber unerheblich. Wer seine Großeltern
durch die National-Sozialisten verloren hat, erwirbt dadurch ja nicht das Recht, gefährlichen Unsinn
in die Welt zu setzen. Ihn mit Nazi-Mördern zu vergleichen ist schlichtweg unredlich Keineswegs! Ihm
ist dasselbe Verbrechen anzulasten, das man zu Recht den geistigen Wegbereitern des mörderischen Rassenwahns
macht: Menschen, ja ganzen Menschengruppen das Menschenrecht und die Menschenwürde abzuerkennen. MfG
Christoph Heger
@Colombe Mir ist klar, dass es solche Fälle gibt. Ich würde auch niemals fordern, einem Wachkomapatienten
die Geräte abzustellen, wenn eine noch so geringe Chance besteht, dass er wieder aufwacht. Wer das fordert,
hat offenbar wirklich ein Problem mit seiner Menschlichkeit. Ich glaube in der Tat nicht, dass Gott uns
irgendwelche Prüfungen auferlegt. Sterbehilfe für Komapatienten ist nicht der Kern der Debatte: Es geht
vielmehr um unheilbar kranke, dauerhaft vollkommen demente oder verletzte Menschen, die unumgänglich
sterben werden, es jedoch mehrere Alternativen gibt, wie. Wenn das Leben, das ihnen bleibt erträglich
gemacht werden kann, ist es in jedem Falle vorzuziehen, aber wenn es nichts als unerträgliches Leid bedeutet,
dann nicht! In solchen Fällen ist Sterbehilfe einfach nicht mit Mord gleichzusetzen, denn bei Mord wird
vorsätzlich enormes Leid zugefügt, während bei Sterbehilfe enormes Leid verhindert wird. Da ich nicht
an Gott glaube, bete ich für niemanden. Stattdessen helfe ich den Menschen mit meiner persönlichen Zuneigung,
statt auf Hilfe von Oben zu hoffen, die ohnehin nie eintrifft. Übrigens ist das Erhöhen der Morphiumdosis,
was Sie beschreiben, genau das, was ich mir vorstelle unter Sterbebegleitung. Was denken Sie denn von
mir, was ich mir darunter vorstelle? Stecker raus und bei Bewusstsein ersticken oder verhungern lassen?
Giftspritze gar oder Zyankali? Ganz sicher nicht. So verschieden sind unsere Positionen zu dem Thema offenbar
gar nicht.
@ Tyrus Ich empfehle Ihnen ein Praktikum in einem Hospitz oder Krankenhaus ( Neurochirurgie / Unfallstation)
Ich pflegte vor 20 Jahren einen Wachkoma- Patienten ca 17 J alt. 1 Jahr war er in diesem Zustand auf unserer
Station. Dann erwachte er aus diesem Koma. Er war schwer sprach – und gehbehindert. Nach langen Therapien
ist er heute fast normal. Die Gehbehinderung ist noch etwas vorhanden. Er gab an alles umsich herum mit
bekommen zu haben.Die Sorgen seiner Eltern und Geschwister unser Bemühen. Dieses Beispiel hat mich gelehrt,
niemals die Hoffnung aufzugeben. Glauben Sie nicht, dass Gott uns solche Prüfungen auferlegt, um uns
zu beweisen? Sterbehilfe ist Mord. Ich spreche mich immer dagegen aus Was ist, wenn dem Verwandten plötzlich
klar wird: Ich werde zum Mörder? Soll er den Mord dann trotzdem durchführen? Möchten Sie Ihre Großmutter
oder Mutter ermorden. Entscheiden Sie sich lieber für eine gute Sterbebegleitung. Halten Sie dem Sterbenen
die Hand. Betten Sie ihn. Streicheln Sie ihn! Beten mit und für ihn! Ich kenne Ärtze die trotz Patientenverfügung
Patienten reanimierten. Sie hatten recht mit diesem Handeln. Die Patienten lebten noch einige Monate und
konnten hatten die Chance sich mit verwandte auszusöhnen, sich mit Gott auszusöhnen. Ist das nicht besser?
Was die Medizin angeht. Morphium deren Dosen immer höher gesetzt werden,helfen dem Patienten. Wobei ich
mir immer noch nicht sicher bin, dass dieses nicht schon Sterbehilfe ist. Hohe Gaben fürhren zum Atemstillstand
Würde haben nur Personen @Marranenjäger: Sie können ihr Statement nicht belegen, oder? Wer sagt das?
Die Evolution spricht jedenfalls eindeutig eine andere Sprache. @Colombe: Die Sterbehilfe führt entweder
der vom Patienten dazu designierte Angehörige aus oder ein Arzt. Die Medizin ist mitnichten soweit, dass
kein Patient mehr leiden muss oder trotz bewusstlosem Dauerkoma ohne Chance auf Regeneration am Leben
erhalten wird. @Dr. Heger: Singers fordert, dass einer schlafenden Person Interessen zuzuschreiben und
diese in ethische Abwägungen einzubeziehend sind, da die betreffende Person sie nach dem Aufwachen wieder
artikulieren kann. Diese Unterscheidung ist sinnvoll, die mit der krummen Nase hingegen im höchsten Maße
rassistischer Unsinn, gegen den Singer (dessen Großeltern von den Nazis ermordet wurden) vehement protestieren
würde. Ihn mit Nazi-Mördern zu vergleichen ist schlichtweg unredlich und zeugt allein von oberflächlicher
Beschäftigung mit seinem Werk. Ich gebe aber zu, dass hier ein Problem besteht. Daran scheitert allerdings
keinesfalls die Forderung, dass vermeidbares Leid unbedingt zu vermeiden ist.
Aberkennung von Menschenrecht und Menschenwürde Galatea meint, daß die Einstellung, Leben nach seinem
Bewusstseinsstatus zu beurteilen, ethisch ist. Sie ist natürlich ganz und gar unethisch. Sie würde ja
bedeuten, daß ich bewußtlosen Menschen Menschenrecht und Menschenwürde aberkennen könnte. Es ist aber
gleichgültig, ob ich einem Menschen wegen seiner krummen Nase oder wegen seines „Bewußtseinsstatus“
das Menschrecht aberkenne. Der Hinweis auf die national-sozialistische Ideologie ist also sachlich völlig
in Ordnung. Gegen diesen Vorwurf hat sich übrigens auch der famose Peter Singer nicht überzeugend verteidigen
können. MfG Christoph Heger
@tyrus Wer soll die Sterbehilfe denn ausführen? Die Krankenschwester und Pfleger,muten Sie ihnen einen
Mord zu. Den Ärzten, den Verwandten? Nur Gott darf festlegen, wer wann zu sterben hat und wie! Die Medizin
ist so weit, dass die Sterbenen nicht mehr leiden müssen. Sterbebegleitung im Hospitz ist etwas anderes.
Nur darf es hier nicht so enden ,wie in den Niederlanden: Patienten grausam verdursten oder verhungern
lassen. Ist das hier nicht ähnlich wie bei den Abtreibungen? Töten aus Bequemlichkeit. Glauben Sie mir
ich rechne es allen Frauen hoch an , die ihre Eltern bis zum Schluss pflegen. Sie sollten alle einen Orden
bekommen. :(3
@Galatea Ach wirklich? Welche Bücher haben Sie denn von z.B. Peter Singer gelesen? Was sagen Sie zu seiner
umfangreichen Stellungnahme, was die Nazi-Vergleiche betrifft? Halten Sie Fleischkonsum für ethisch vertretbar?
Wenn ja, warum?
Tyrus, nichts anderes hat ein jeder hier von ihnen erwartet. Gürten Sie Ihren linnenen Riemen und gehen
Sie hausieren mit Ihrer grauslichen Ethik. In Großstädten werden Sie damit genügend Adepten finden.
auf dem Land wird es etwas schwieriger sein. Nur, bitte: halten Sie die Leser hier nicht für dämlich.
Die kennen Ihre Quellen besser als Sie.
@Galatea Nö, ich habe mich nicht verabschiedet. Aber da ich meine Meinung eigentlich hinreichend erläutert
habe und mir niemand mehr geantwortet hat, hielt ich auch keinen weitern Kommentar für notwendig. In
der Tat bleibe ich dabei, dass meine Einstellung, Leben nach seinem Bewusstseinsstatus zu beurteilen,
ethisch ist. Töten aus anderen Gründen als der Verhinderung unerträglichen Leides halte ich grundsätzlich
für Mord. Deshalb esse ich auch keine Tiere, weil man vegetarisch ebenso gesund leben kann und keine
Tiere ermorden muss, um an ihr Fleisch zu gelangen. Fleischkonsum ist für mich ein Luxus, der mehr Leid
verursacht, als ethisch vertretbar ist. Abgesehen von dem Leid der empfindsamen Tiere in der industriellen
Züchtung: Für ein kg Rindfleisch werden bis zu 20kg Getreide verfüttert und 10.000l Wasser verbraucht!
Und dann spenden Christen alle paar Monate für den Hunger in der Welt ein paar Euro und glauben, ein
gutes Werk zu tun… Wer sich ernsthaft mit dem Thema beschäftigt, wird feststellen, dass flächendeckende
vegetarische, besser noch vegane Ernährung die einzige vielversprechende Lösung für den Welthunger
darstellt. Aktive Sterbehilfe halte ich ausschließlich dann für gerechtfertigt, wenn eindeutig (durch
unabhängige Experten) nachgewiesen ist, dass der Betroffene und ggf. Angehörige durch seinen vorzeitigen
Tod weniger Leiden muss/müssen, als wenn er qualvoll stürbe. In jedem anderen Fall würde ich unbedingt
liebevolle Begleitung im Hospiz oder zu Hause vorziehen.
Jeder Fernseher hat einen „Aus“-Schalter Was regen sich die Leser von Kreuz.net wieder auf? Schaltet ab
!!! Regt euch nicht hier auf bzw. ab, sondern schreibt ans ZDF oder an die ARD. Tut Eure Meinung dort
kund, damit es dort aufhört. Und dann schaltet um, es gibt wertvolle Fernsehsender wie EWTN. Mehr auf
www.ewtn.de Zu empfangen über Astra-Satellit.
#85 methusalix † 23:39:16 | Donnerstag, 10. Juli 2008
@Artois Brandenburgis: Tja, Methusalix, Strafe muß sein! Noch einer! Leopold von Sacher-Masoch hätte
sein helle Freude an Ihnen gehabt! Und Papa Freud natürlich auch. Sind eigentlich alle Superkatholiken
so strafgierig? Dass sie nach Sünde geradezu lechzen und alles, aber auch wirklich alles, sub ratione
peccatis sehen, weiss ich, aber Strafe? Noch dazu ewig und dann gleich Hölle? Ich bin sicher, ein vernünftiger
Papst in der Zukunft wird die Hölle so schliessen, wie der Limbus geschlossen worden ist: wegen fehlender
Geschäftsgrundlage und absoluter Sinnlosigkeit in Konkurs gegangen.
#83 methusalix † 22:51:20 | Donnerstag, 10. Juli 2008
@Nachmahr und HeinrichvO Nachtlaterne: selbstmord ist eine … …schwere stzraftat, gleich wie es die
weltlichen gerichte betrachten. Da feiert sie ja wieder fröhliche Urständ, die katholische Gier nach
Strafe! Und da sage mir noch einemal einer der Superkatholiken, der Katholizismus habe eine Frohbotschaft
und ermögliche ein von Freude erfülltes Leben. Nebbich! Bei Heinrich (nein, nicht „Heinrich mir graut
vor dir!“) klingt das zwar etwas milder, aber die Angst vor Strafe klingt auch durch und die Hoffnung
auf alles schlechte. Völlig ohne Angst können wohl nur Nichtkatholiken durchs Leben gehen; oder ganz,
ganz schlechte Katholiken.
Liebe Galanta, @Nachtlaterne: keiner weiß, wie ein Selbstmörder im Angesicht des Todes bereut. Deswegen
halte ich mich diesbezüglich zurück. Das sind Momente im Leben, wo man wirklich alleine ist mit Gott.
… hoffen darf man da jedenfalls nix gutes. Leider
Tyrus hat sich ja leider verabschiedet. Und das nennt sich ethisch. Und auch „noch katholisch“. Immerhin
hat er versucht, das „sozialverträgliche Frühableben“ hier gesellschaftsfähig zu machen. Dass Erben
ein Interesse daran hätten, die alte geizige Tante endlich zu beerben, auf diesen Aspekt wüsste der
Kusch-oder-wie-er-heißt-Famulus wohl keine Antwort. Es wäre ja auch zu abwegig. @Nachtlaterne: keiner
weiß, wie ein Selbstmörder im Angesicht des Todes bereut. Deswegen halte ich mich diesbezüglich zurück.
Das sind Momente im Leben, wo man wirklich alleine ist mit Gott.
„Beihilfe zum Selbstmord“ „Behilfe zum Selbstmord gilt strafrechtlich als Mord.“ Ich weiß nicht auf welches
Land Sie sich beziehen. In Deutschland gibt es keine Beihilfe zum Selbstmord, weil Selbstmord keine Straftat
ist und deshalb nicht beteiligungsfähig.
Gunsenum Haben Sie wieder ein altes rhoihessisches Kochbuch ausgebaggert. Das bringt frischen Wind in
die lahmgewordene Dikussion… und das ist gut so. Mischt ganz schn auf…
#77 Elijahu † 15:17:20 | Donnerstag, 10. Juli 2008
Aufweichung des Strafrechts Behilfe zum Selbstmord gilt strafrechtlich als Mord. Dies soll jetzt durch
eine sehr geschickte Medienkampagne geändert werden indem man dafür einen eigenen Straftatbestand erschafft.
Das Ergebnis soll sein: wer gewerblich Sterbehilfe leistet begeht keinen Mord mehr, sondern wandert nur
noch bis zu drei Jahre ins Gefanägnis. Das Strafrecht wird in Bezug auf Sterbehilfe also aufgeweicht.
Ein erster Schritt wohin? Dafür muss man nur mal in die deutsche Geschichte schauen. Man sieht die Täter
in den Talkshows anstatt hinter Gittern. Eine sehr bedenkliche Entwicklung.
@Elijahu: „Wenn sich jemand in dieser Situation selbst tötet, ich verurteile ihn nicht. Aber es ist nicht
die Aufgabe des Staates, einem solchen Handeln durch die gesetzliche Legitimation die Absolution zu erteilen.
Auch bei schwerkranken Menschen ist Selbstmord noch immer – Mord. Wohin das schnell führt wenn der Staat
der Moral den Abschied gibt hat man im Dritten Reich gesehen.“ Das ist doch längst erlaubt und wurde
nie bestraft. Also auch der versuchte Selbstmord ist in den meisten Rechtsordnungen straflos, Ausnahmen
gibt es nur im Wehrstrafrecht, wo ja auch Selbstverstümmelung manchmal bestraft wird. Eine andere Frage
ist, ob man eine Beihilfe zum Selbstmord bestrafen soll. In Deutschland geht das nicht, weil es keine
Beihilfe gibt, wenn die Tatselber straflos ist. Man müsste also einen extra Tatbestand schaffen. Nur
die Aktive Sterbehilfe ist strafbar, also wenn jemand den Sterbewilligen „eigenhändig“ tötet, was aber
im Einzelfall eine schwierige Abgrenzungsfrage ist.
#75 Elijahu † 14:39:38 | Donnerstag, 10. Juli 2008
@Pascal123 Ich kann durchaus nachvollziehen warum jemand, der in schwerem Siechtum ohne jede Hoffnung
liegt, den Wunsch hat zu sterben. Wenn sich jemand in dieser Situation selbst tötet, ich verurteile ihn
nicht. Aber es ist nicht die Aufgabe des Staates, einem solchen Handeln durch die gesetzliche Legitimation
die Absolution zu erteilen. Auch bei schwerkranken Menschen ist Selbstmord noch immer – Mord. Wohin das
schnell führt wenn der Staat der Moral den Abschied gibt hat man im Dritten Reich gesehen.