[ « 19 20 21 22 23 » ]
Donnerstag, 10. Juli 2008 08:54
kreuzmeldungen
Ernennungen + Widerstand gegen die bessere Übersetzung + Wertloses Leben + Nach drei Tagen wieder vergessen + Die Saat von Johannes Paul II. geht auf
Ernennungen

Vatikan. Papst Benedikt XVI. hat erwartungsgemäß den Sekretär der Glaubenskongregation, Erzbischof Angelo Amato (70), zum neuen Präfekten der Selig- und Heiligsprechungskongregation ernannt. Die Ernennung ist der Presse seit Monaten, das Datum der Bekanntgabe seit Tagen bekannt. Zum neuen Sekretär der Glaubenskongregation ernannte der Papst Pater Luis Francisco Ladaria Ferrer (64). Pater Ladaria ist ein spanischer Jesuit und langjähriger Dogmatikprofessor an der päpstlichen Universität Gregoriana.

Widerstand gegen die bessere Übersetzung

Vereinigte Staaten. Die US-Bischofskonferenz hat die englische Neuübersetzung eines großen Teils des Römischen Meßbuchs bei einer Abstimmung nicht angenommen. Für ein positives Ergebnis wäre eine Zweidrittelmehrheit nötig gewesen. Insgesamt ging es um 700 Seiten Text. Im November gibt es eine weitere Abstimmung über eine überarbeitete Version des gleichen Textes sowie über zwei weitere Teile des Meßbuchs. Der Kommission gehören elf englischsprachige Bischofskonferenzen an.

Wertloses Leben

Italien. Die 34jährige Italienerin Eluana Englaro soll euthanasiert werden. Das entschied ein Mailänder Berufungsgericht. Frau Englaro befindet sich seit einem Autounfall im Jahr 1992 in einem Wachkomazustand. Der Vater kämpft seit Jahren gerichtlich um die Tötung seiner Tochter. Nun hat ihm das Gericht die Entfernung einer lebensrettenden Ernährungssonde genehmigt.

Nach drei Tagen wieder vergessen

Heiliges Land. Der Bibelforscher Israel Knohl von der Hebräischen Universität in Jerusalem will eine Steintafel mit der sogenannten Gabriel-Offenbarung entziffert haben. Dieses spricht nach Knohl bereits im Jahrzehnt vor Christus von einer Auferstehung nach drei Tagen. Knohl übersetzt die einschlägige Passage so: „In drei Tagen lebe, Ich, Gabriel, befehle es Dir, dem Fürst der Fürsten.“ Das Problem: Der Text ist äußerst vage und Knohls Übersetzung hochumstritten. Der Bibelforscher hat es immerhin verstanden, um seine Interpretation einen beachtlichen Medienklamauk zu veranstalten.

Die Saat von Johannes Paul II. geht auf

„Als SPD-Stadtrat will der ehemalige evangelische Pfarrer und erste Vorsitzende des Instituts für deutsch-türkische Integrationsstudien, Ulrich Schäfer, sogar einen Antrag stellen, zum Freitagsgebet in der Mannheimer Moschee bald den Muezzin-Ruf zuzulassen. In anderen Städten wohl undenkbar. Auch »christlich-islamische Schulgottesdienste« werden gefeiert, der katholische Bischof drücke da ein Auge zu. »Ich habe hier Narrenfreiheit«, schmunzelt Schäfer.“

Aus der Tageszeitung ‘Kölnische Rundschau’ vom 2. Juli.
Alle Lesermeinungen anzeigen 6 von 8 Lesermeinungen:
Donnerstag, 10. Juli 2008 21:26
Jörg Guttenberger, Köln: „Die Saat J.P.II geht auf“
ist in diesem Zusammenhang natürlch Unsinn. Bei den interreligiösen Konferrenzen haben die verschiedenen Religionen nie gemeinsam Gebete gesprochen, sondern jede Religion hat ihren eigenen Gottesdienst unter Teilnahme der anderen Religionsvertreter gefeiert. Damit sind christlich-islamische Gottesdienste nicht durch die Praxis JPII legitimiert.

Das hat natürlich nichts mit der Frag zu tun, ob Christen und Moslems denselben Gott anbeten. Hier lautet die Frage, ob die beiden Religionen lediglich verschiedene Bilder von demselben Gott haben, oder ob der islamische Gott nichts mit unserem christlichen Gott zu tun hat.

Allah ist einfach die arabische Bezeichnung für Gott. Auch die arabischen Christen nennen Gott daher Allah, und das wird zumindest in Deutschland geflissentlich übersehen.

Grundsätzlich stellt sich die Frage, ob alle Religionen denselben Gott unter verschiedenen Namen anbeten und nur unterschiedliche Gottesbilder von demselben Gott haben. Schließlich gibt es nach unserem Wissen nur einen einzigen Gott, der das All erschaffen hat. Das spricht dafür, daß alle Religionen in ihren Gebeten denselben Gott meinen, selbstverständlich, ohne die gestellte Frage endgültig zu beantworten. Das ist Sache der vergleichenden Religionswissenschaft.
Donnerstag, 10. Juli 2008 12:49
Desperatus: @ Gunsenum
Für *.net passender wäre ein ganz vulgärer Handkäse mit Musik. Ser stinkt nicht nur schon in der Zubereitung, sondern mittels der Darmwinde noch lange nach der Mahlzeit.
Donnerstag, 10. Juli 2008 12:22
wunderkind3: „Die tötung seiner tochter“ – so ein schwachsinn
wohl eher das sterben lassen seiner tochter, die ohne einen schlauch im magen und infusionen nicht mehr leben kann.
das sind techniken die in weiten teilen der welt auch heute nicht zur verfügung stehen und wo die menschen dann eben verhungern wenn sie keine nahrung mehr zu sich nehmen können, auch wenn sie bei bewusstsein sind.
aber davon hört man nie auf kreuz.net.
Donnerstag, 10. Juli 2008 12:02
Gunsenum: Kreuz.net…Käse und Kohl!!! dazu: Anatolischer Weißkohlauflauf
Kreuz.net will uns mal wieder erklären, wie schlimm Islam, Türkentum,etc. ist. Mein versöhnlicher Beitrag:

Anatolischer Weißkohlauflauf
750 g Weißkohl
60 g Butter
etwas Salz + schw. Pfeffer a.d.M.
etwas Paprikapulver scharf
200 cl Fleischbrühe
3 St Zwiebeln
400 g Rinderhackfleisch
4 EL Tomatenmark
200 g Schafskäse
3 St Eier
200 cl Milch
etwas Butter f.d. Form

Den Kohl von den äußeren Blättern befreien und waschen. Vierteln, den Strunk herausschneiden und die Viertel in feine Streifen schneiden oder hobeln. Die Hälfte der Butter erhitzen und die Streifen unter Rühren darin anbraten. Mit Salz, Pfeffer und Paprika würzen.

Knapp die Hälfte der Brühe angießen und den Kohl zugedeckt etwa 20 Min. schmoren. Die Zwiebeln schälen und feinwürfeln. Die restliche Butter in einer Pfanne zerlassen und die Zwiebeln darin anbraten. Das Hackfleisch dazugeben und krümelig braten. Salzen, pfeffern und bei schwacher Hitze in etwa 10 Min. durchbraten.

Den Backofen auf 175 Grad vorheizen. Eine Auflaufform mit Butter ausfetten. Die restliche Brühe mit dem Tomatenmark verrühren. Den Schafskäse grob zerbröckeln.

Den Kohl und das Hackfleisch in die Form geben. Die Fleischbrühe darübergießen und den Käse darauf verteilen. Die Eier mit der Milch verquirlen, salzen, pfeffern und über den Auflauf gießen. Im Ofen (Gas 2; Umluft 160 Grad C) auf unterer Schiene 30 Min. backen.

Wer türkischen Schafskäse, wie etwa einen „Byaz peinri“, verwendet, sollte bei der Zubereitung des Auflaufs sparsam salzen!!!
Donnerstag, 10. Juli 2008 10:36
Aleph: Wunderbarer Schatz der Narrenfreiheit
Jetzt kommen die Politiker zunehmend, es soll auch einige Geistliche geben, die den wunderbaren Schatz der Narrenfreiheit entdecken und sich stets darauf berufen, in völliger selbsternannter Narrenfreiheit zu handeln. Da muss doch wirklich ein Ruck durch Deutschland gegangen sein. Dass die so positiv damit umgehen können. Hauptsache in die Schlagzeilen…
Donnerstag, 10. Juli 2008 10:24
Beobachterin: Nützlicher Idiot
In der Mannheimer Moschee wurde zur Eröffnung Hitlers „Mein Kampf“ in türkischer Sprache verkauft.

Dieser SPD-Stadtrat ist ein Antisemit – oder ein nützlicher Idiot -mit Narrenfreiheit, wie er selbsterkennend anmerkt.
Alle Lesermeinungen anzeigen 2 weitere Lesermeinungen
Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für den Inhalt der Beiträge. Sie behält sich das Recht vor, Beiträge zu löschen sowie Leser aus der Debatte auszuschließen.
Copyright © 2008 kreuz.net