Vorsicht vor Schmeichlern + Ritus-Kirche? + Sodomisten kommen in die Hölle + Er tat es dem Meteoriten nach + Seltsame Logik
Sonntag, 13. Juli 2008 13:27
Nachtlaterne: Von der Redaktion entfernt
Samstag, 12. Juli 2008 09:46
Aleph: Besonnene Münsteraner Katholiken
Das Motu Proprio hat im Bistum Münster zu keiner „starken Ausweitung“ der Alten Messe geführt. Das erklärte
der Generalvikar des Bistums Münster, Prälat Norbert Kleyboldt, vor der Webseite seiner Diözese ‘kirchensite.de’.
Das Angebot im Bistum Münster scheint ihm „völlig ausreichend“ zu sein: „Den großen Andrang zur Alten
Messe hat es nicht gegeben.“
Sind nur die Münsteraner Katholiken so besonnen? Jedenfalls enthält die Botschaft des Generalvikars doch eine ganze Menge. Auch wenn es altrituellen Heißspornen überhaupt nicht in den Kram passen will.
Ganz bestimmt gibt es aber auch noch eine Reihe anderer Diözesen in der Bundesrepublik, in den die Bistumsleistung sehr souverän mit dem alten Ritus umzugehen versteht, damit es nicht zu altrituellen Märtyrern kommt.
Das wäre doch der Bumerang…
Sind nur die Münsteraner Katholiken so besonnen? Jedenfalls enthält die Botschaft des Generalvikars doch eine ganze Menge. Auch wenn es altrituellen Heißspornen überhaupt nicht in den Kram passen will.
Ganz bestimmt gibt es aber auch noch eine Reihe anderer Diözesen in der Bundesrepublik, in den die Bistumsleistung sehr souverän mit dem alten Ritus umzugehen versteht, damit es nicht zu altrituellen Märtyrern kommt.
Das wäre doch der Bumerang…
Freitag, 11. Juli 2008 22:46
SignumSalutis: Weltbildverkauf – ketz.net pennt
Die deutschen Bischöfe verhökern den angeblichen Pornokonzern Weltbild (so war hier immer zu lesen) – und ketz.net pennt?! Anderswo die Meldung des Tages!
Freitag, 11. Juli 2008 14:59
ExBochumer †: Der Bischof von Essen /= Genn) …
stammt aus dem Bistum Trier.
Er kann überhaupt nicht mit einem Bistum wie Essen umgehen.
Die verhältnisse sind ganz anders.
Genn ist einfach überfordert. Er sollte sein amt aufgeben und den vorschlag machen, sein Bistum aufzulösen.
Die ursprünglichen Grenzen sind doch da angebracht.
Essen wurde seinerzeit aus dem Boden gestampft … und die heutigen Erfordernisse erforden ein Zusammenlegen von Bistümern.
Was es da für ein Einsparungspotential gibt …
Und vor allen Dingen: Bischof Genn wieder als „nur“ Weihbischof …
Er kann überhaupt nicht mit einem Bistum wie Essen umgehen.
Die verhältnisse sind ganz anders.
Genn ist einfach überfordert. Er sollte sein amt aufgeben und den vorschlag machen, sein Bistum aufzulösen.
Die ursprünglichen Grenzen sind doch da angebracht.
Essen wurde seinerzeit aus dem Boden gestampft … und die heutigen Erfordernisse erforden ein Zusammenlegen von Bistümern.
Was es da für ein Einsparungspotential gibt …
Und vor allen Dingen: Bischof Genn wieder als „nur“ Weihbischof …
Freitag, 11. Juli 2008 10:42
Hank: @RRR.
Ich verabschiede mich ins WE.
Gott sei Dank!
Gott sei Dank!
Freitag, 11. Juli 2008 10:33
RRR: @ Tridentinus
Dem Papst schwebt aber eine Beeinflussung vor: Zwar nicht „in eine bestimmte Richtung“, sondern wechselseitig,
aber es ist klar, dass für die von ihm angestossene Reform der ‘Reform’ zunächst eine stärke Anbindung
des Usus Ordinarius an die liturgische Kontinuität der Lateinischen Kirche wichtig ist.
Ich denke auch, dass das die Intention des Papstes – ich halte das auch inhaltlich für sehr sachdienlich.
Aber: Es muss den „Tridentinern“ deutlich sein, dass der Papst vollumfänglich hinter dem 2. Vatikanischen Konzil und Sacrosanctum Concilium steht, wo ausdrücklich bestimmte Änderungen der Liturgie (v.a. der Eucharistie) in Auftrag gegeben werden. Paul VI. hat viele dieser Vorgaben sehr weit interpretiert (das ist sein gutes Recht als liturgischer Gesetzgeber). Der jetzige Papst hätte es wohl eher eng ausgelegt – nichtsdestrotrotz: Benedikt XVI. wird – wie von ihm in seiner Zeit als Kardinal schon angedeutet – auch den 62er-Ritus nicht dauerhaft unverändert stehen lassen. In der ein oder anderen Form ist dieser Ritus zu vereinfachen, die Volkssprache prinzipiell zu ermöglichen, die Leseordnung zu erweitern, Fürbittgebet einzuführen etc.
Der „Ritus von 1965“ könnte hier einen meiner Meinung nach geeigneten Ausgangspunkt bilden, um mittelfristig die Lateinische Kirche wieder zu einer einheitlichen liturgischen Gestalt (in verschiedenen Sprachen) zu führen. Für nähere Erläuterungen fehlt mir jetzt die Zeit und 1500 Zeichen reichen dafür nicht. Ich verabschiede mich ins WE.
Ich denke auch, dass das die Intention des Papstes – ich halte das auch inhaltlich für sehr sachdienlich.
Aber: Es muss den „Tridentinern“ deutlich sein, dass der Papst vollumfänglich hinter dem 2. Vatikanischen Konzil und Sacrosanctum Concilium steht, wo ausdrücklich bestimmte Änderungen der Liturgie (v.a. der Eucharistie) in Auftrag gegeben werden. Paul VI. hat viele dieser Vorgaben sehr weit interpretiert (das ist sein gutes Recht als liturgischer Gesetzgeber). Der jetzige Papst hätte es wohl eher eng ausgelegt – nichtsdestrotrotz: Benedikt XVI. wird – wie von ihm in seiner Zeit als Kardinal schon angedeutet – auch den 62er-Ritus nicht dauerhaft unverändert stehen lassen. In der ein oder anderen Form ist dieser Ritus zu vereinfachen, die Volkssprache prinzipiell zu ermöglichen, die Leseordnung zu erweitern, Fürbittgebet einzuführen etc.
Der „Ritus von 1965“ könnte hier einen meiner Meinung nach geeigneten Ausgangspunkt bilden, um mittelfristig die Lateinische Kirche wieder zu einer einheitlichen liturgischen Gestalt (in verschiedenen Sprachen) zu führen. Für nähere Erläuterungen fehlt mir jetzt die Zeit und 1500 Zeichen reichen dafür nicht. Ich verabschiede mich ins WE.
Freitag, 11. Juli 2008 10:17
Tridentinus: Dem Papst schwebt aber eine Beeinflussung vor:
Zwar nicht „in eine bestimmte Richtung“, sondern wechselseitig, aber es ist klar, dass für die von ihm angestossene Reform der ‘Reform’ zunächst eine stärke Anbindung des Usus Ordinarius an die liturgische Kontinuität der Lateinischen Kirche wichtig ist. Eben das spricht auch gegen eine „Tridentinische“ Ritus-Kirche, aber eine Struktur die kirchenrechtlich eine Schutzfunktion gegen Ortsordinarien wäre, die sich gegen diese Intentionen des Papstes „wehren“, könnte nützlich und vielleicht vorübergehend auch erforderlich sein.
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