„Heute bekommen wir durch das Motu Proprio einen Text des Papstes an die Hand, der eindeutig für den Priester geschrieben ist“. Worte eines deutschen Pfarrers.
(kreuz.net) Wenn er den Alten Ritus zelebriert, fühlt sich der Pfarrer von Herzogenrath im Bistum Aachen,
Hw. Guido Rodheudt,von den alltäglichen Subjektivismen der Liturgie – wie Begrüßung und persönliche
Einfügungen – entlastet.
Das erklärte der Geistliche kürzlich in einem Interview vor der internationalen
Video-Webseite ‘gloria.tv’.
„Selbst der Blick in die Gemeinde, der mich ja immer in einer positiven oder
negativen Form in Kommunikation mit meiner Gemeinde bringt und mich dann vom Ritus abbringt, sind im Alten
Ritus nicht denkbar.“
Die Gefahr der Versubjektivierung, die im erneuerten Ritus von Paul VI. bekannt
ist, könne es im Alten Ritus nicht geben:
„Ich bin durchaus auch der Meinung, daß der Alte Ritus seine
Fehler und Schwächen hat“ – erklärt der Priester. Das sei wie bei allen Kunstwerken so, die mit der
Zeit ein bißchen verstauben könnten:
Da dürfe der Restaurator mit dem Pinsel herangehen und einige
Dinge auffrischen und einiges aus der Schatztruhe der Geschichte holen: „Aber dadurch entsteht keine neue
Messe, höchstens ein neuer Reichtum, ein neuer Thesaurus.“
Das Motu Proprio ‘Summorum Pontificum’ trage
dazu bei, den Reichtum der Liturgie wiederherzustellen: „Ich kann nur vielen Mitbrüdern empfehlen, die
Alte Messe zu lesen.“
Pfarrer Rodheudt sieht noch einen weiteren Vorteil des Alten Ritus. Bisher hätten
die Bischöfe für die Altgläubigen immer wieder Priester zur Zelebration der Alten Messe eingesetzt,
die diesem Ritus oftmals distanziert eingestellt waren und die Zelebration entsprechend lieblos umsetzten:
„Heute bekommen wir durch das Motu Proprio einen Text des Papstes an die Hand, der eindeutig für den
Priester geschrieben ist, damit der Priester, der sich von diesem Ritus spirituell befruchten lassen will,
ihn ohne irgendwelche rechtliche Einschränkungen zelebrieren kann.“
Der Rat von Hw. Rodheudt: „Ich kann
es jedem nur empfehlen, das bei guter Vorbereitung in der Öffentlichkeit zu tun, die Kirche aufzuschließen,
Gläubige einzuladen.“
Man werde sich wundern, „wie gerade in unserer Zeit der Beliebigkeit diese Insel
der Sakralität gute Früchte tragen wird.“
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41 Lesermeinungen
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@Guttenberg Sie sind derjenige, der zu lange geschlafen hat. Dazu diese Meditation: Wacht auf, wacht auf,
verlornen Schafe, ermuntert euch vom Sündenschlafe und bessert euer Leben bald! ___Wacht auf, eh die
Posaune schallt, ___die euch mit Schrecken aus der Gruft ___zum Richter aller Welt vor das Gerichte ruft!
Marcelus: Quinquagesima kommt in der liturgischen Ordnung von VATII nicht mehr vor, die gesamte Vorfastenzeit
ist abgeschafft. Guten Morgen, Marcelus, ausgeschlafen?
@Jörg Guttenberger, Köln: Wieso „unser ehemaliger Sonntag Quinquagesima“? Der Sonntag Quinquagesima
wurde nie abgeschafft. an unserem ehemaligen Sonntag Quinquagesima
Typ: Fasenzeit Die byzantinische Kirche beginnt die Fastenzeit heute mit der Vesper an unserem ehemaligen
Sonntag Quinquagesima, als dem Sonnag vor unserem Aschermittwoch. Diese Vesper mit ihrem Versöhnungakt
ist sehr eindrucksvoll!
@ Brandenburgis Eine Reform des Kirchenjahres gleicht dem Versuche, dem Herrgott selbst ins Handwerk zu
pfuschen. Die Hybris des Modernismus! Jopa 2 versuchte selbst den Ostertermin und das ganze kosmische
Jahr durcheinanderzubringen. Haltet endlich ein!! Die Folgen seht ihr doch ringsum. Das ist interessant!
Dann lehnen Sie also den Aschermittwoch ab? Die Beginn der Quadragesima war nämlich – wie heute noch
im byzantinischen Ritus – einst erst am Sonntag und wurde dann durch eine Reform des Kirchenjahres (!)
auf den Mittwoch vorverlegt. Das muss im 7. oder 8. Jh. gewesen sein – oder gar durch Gregor den Großen
selbst? –, müsste ich mal genauer nachschauen. Jedenfalls wurde in jener Zeit dem Herrgott selbst ins
Handwerk gepfuscht, wie Sie es nennen! Die Hybris des Modernismus, wie Sie es nennen! Na hoffentlich erkennen
Sie nicht auch noch diese ganzen modernistischen Feiertage an, mit denen das Kirchenjahr entstellt und
dem Herrgot ins Handwerk gepfuscht wurde: Fronleichnam, Herz Jesu, Christkönig und ähnlichen modernistischen
Dreck! Und dann gar noch mit einer eigenen Oktav, so dass dem Herrgott gleich acht Tage lang ins Handwerk
gepfuscht wird! Pfui Teufel, sag ich da!
Der Blick „Selbst der Blick in die Gemeinde, der mich ja immer in einer positiven oder negativen Form
in Kommunikation mit meiner Gemeinde bringt und mich dann vom Ritus abbringt, sind im Alten Ritus nicht
denkbar.“ Ich sag nur „Dominus vobiscum“ – „Et cum spiritu tuo“. Offenbar zelebriert dieser Rodheudt den
Ritus nicht rite et recte, sonst wüsste er, dass die Geste der Kommunikation zwischen dem Vorsteher und
der Gemeinde (Zuwendung durch Blick und Öffnung der Arme) sehr wohl im Alten Ritus vorkommen. Und zwar
etliche Male.
#33 Nachtlaterne 21:26:33 | Sonntag, 13. Juli 2008
„Und weil die Mißachtung von Gottes Gesetz überhand nimmt, wird die Liebe bei vielen erkalten. Wer …
„Und weil die Mißachtung von Gottes Gesetz überhand nimmt, wird die Liebe bei vielen erkalten. Wer jedoch
bis zum Ende standhaft bleibt, der wird gerettet.“ Mathäus 24/12-13
@Brandenburgis Kann ich Ihnen auswendig nicht sagen. Hab ich aber erst kürzlich in einem nüchtern-wissenschaftlichen
Artikel gelesen. Und ich bin sicher, es war Pius X. Sehr glaubwürdig, angesichts seiner Brevierreform.
Vielleicht finde ich die Quelle wieder. Dann melde ich mich diesbezüglich.
Eine Reform des Kirchenjahres gleicht dem Versuche, dem Herrgott selbst ins Handwerk zu pfuschen. Die
Hybris des Modernismus! Jopa 2 versuchte selbst den Ostertermin und das ganze kosmische Jahr durcheinanderzubringen.
Haltet endlich ein!! Die Folgen seht ihr doch ringsum.
U.s. Fortiges Mir träumen, um so älter, nacht für nacht, entwickelte Seins-Kompakten in der Regie.
Oooh! @ Habsburg. Unsicherheiten überall. So sagen: Kur im Niedergang Deutschlands als Chance ergriffe
welcher Fürst bitte? Sagen Sie! Was halten Sie vom „G-tt“ der Fotzen? MAI Opignon: Träume! Wittelsbach:
völlig abwegig. Nach WK3 wird der Gott (falls!!) X nehmen und einsetzen. Häuser werden dann noch einmal
Bedeutung erlangen. Geht es ihnen gut? Im August will ich wirklich aufbrechen nach Lourdes zu Fuß. Vielleicht
kommen sie mit?
Sotage im Jahreskreis gibt es seit der Liturgiereform von VATII! Sie haben die Ordnung der Sonntage nach
Pfingsten abgelöst, die es in der byzantinischen Tradition noch gibt. Da das Pfingstdatum gemäß Osterdatum
zu den beweglichen Festen gehört, kann man grundsätzlich einem Sonntag im Jahreskreis keinen Sonntag
nach Pfingsten (bzw. nach Trinitatis = Sonntag nach Pfingsten minus 1) auf Dauer zuordnen, das wechselt
jedes Jahr.
@Brandenburgis ich stimme Dir zu: ich stecke Dir den „15. Sonntag im Jahreskreis“ in Dein lächerliches
Schandmaul. Auch Du gehörst zu der Sorte „sich selbst definierende Katholiken“ … werde glücklich!
Selbstverständlich ist morgen der 15. Sonntag im Jahreskreis Hier zum nachlesen: Erabtei Beuron – Schott
erzabtei-beuron.de/…chott/schott_anz.php?datum=2008-7-1… „Sonntag im Jahreskreis“ – So heisst das,
das ist der gebräuchliche Ausdruck dafür seit ich denken kann!
@parmenas Christus warnt hier vor dem heutigen Episkopat: „ Seht euch vor vor den falschen Propheten,
die in Schafskleidern zu euch kommen, Christus warnt eindeutig vor den selbsternannten Propheten und Aposteln
und Selbstgerechten, er warnt vor den von außen auf die Kirche Schauenden, vor den sich selbst eine Kirche
Zimmernden … und er stützt und hilft und stärkt die von ihm berufenen Bischöfe und Priester seiner
Kirche, die in Einheit mit dem Papst stehen und leben und arbeiten. Du gehörst wohl eindeutig der Gruppe
Nr 1 an!
@Gotthard Dr. Brandenburgis alias Parmenas will uns sagen, daß er als Theologe, Historiker, Jurist und
Katholik nicht weiß, daß der evangelisch als 8. Sonntag nach Trinitatis bezeichnete Sonntag (für den
Bach diese Kantate schrieb) katholisch seit langem als 15. Sonntag im Jahreskreis bezeichnet wird.
2 Sätze lasse ich aus, zum Abschluß nur noch dieses: Schweig, schweig nur, taumelnde Vernunft! Sprich
nicht: Die Frommen sind verlorn, das Kreuz hat sie nur neu geborn. Denn denen, die auf Jesum hoffen, steht
stets die Tür der Gnaden offen, und wenn sie Kreuz und Trübsal drückt, so werden sie mit Trost erquickt.
Dies als zutreffende Beschreibung unserer Bischöfe: Sie stellen uns wie Ketzern nach, nach unserm Blut
sie trachten. Noch rühmen sie sich Christen auch, die Gott allein groß achten. Ach Gott, der teure Name
dein muß ihrer Schalkheit Deckel sein, Du wirst einmal aufwachen.
Satz 3 Gleichwie die wilden Meereswellen mit Ungestüm ein Schiff zerschellen, so raset auch der Feinde
Wut und raubt das beste Seelengut. Sie wollen Satans Reich erweitern, und Christi Schifflein soll zerscheitern.
Satz 2 Was Menschenkraft und -witz anfäht, soll uns billig nicht schrecken! denn Gott der Höchste steht
uns bei und machet uns von ihren Stricken frei. Er sitzet an der höchsten Stätt, er wird ihr’n Rat aufdecken.
Die Gott im Glauben fest umfassen, will er niemals versäumen noch verlassen; er stürzet der Verkehrten
Rat und hindert ihre böse Tat. Wenn sie’s aufs klügste greifen an, Auf Schlangenlist und falsche Ränke
sinnen, der Bosheit Endzweck zu gewinnen; so geht doch Gott ein ander Bahn: Er führt die Seinigen mit
starker Hand, durchs Kreuzesmeer, in das gelobte Land, da wird er alles Unglück wenden. Es steht in seinen
Händen.
Als geistliche Begleitung zum heutigen Sonntag hier der Text der Bach-Kantate 178. Ev. ist bekanntlich
Matth. 7, 15 – 23. Christus warnt hier vor dem heutigen Episkopat: „ Seht euch vor vor den falschen Propheten,
die in Schafskleidern zu euch kommen, inwendig aber sind sie reißende Wölfe. An ihren Früchten sollt
ihr sie erkennen. Kann man auch Trauben lesen von den Dornen oder Feigen von den Disteln?“ Alles weitere
entnehme man dem Text und der Musik der Bach-Kantate: Wo Gott der Herr nicht bei uns hält, wenn unsre
Feinde toben, und er unser Sach nicht zufällt im Himmel hoch dort oben, wo er Israel Schutz nicht ist
und selber bricht der Feinde List, so ist’s mit uns verloren.
Alleinsein Die Christen müssen auch lernen, mit Christus allein zu sein… Das menschliche Leben besteht
eben nicht nur aus Gemeinschaft… im Leben gibt es auch viele Momente des Alleinsein und alleingelassenwerdens…
Die Erfahrung des „mit Christus allein seins“ kommt in der überlieferten Form des römischen Ritus besser
zum Ausdruck.
Lieber Gotthard, dieser Pfarrer ist wirklich zu bedauern! Da sind doch tatsächlich Menschen in der Messe
und die bringen diesen Herrn vom Ritus ab (!!!) … was macht er eigentlich, wenn er beim Ritus ist? Im
Vorgespräch zur Goldenen Hochzeit meiner Eltern beklagte sich der Pfarrer darüber, dass man „da oben
am Altar“ ja alles mitbekomme, wer zu spät kommt, wer zu früh geht, wer dauernd auf die Uhr sehe. Dies
kann auch der frömmste Priester wahrscheinlich gar nicht verhindern. Und dann ist er zwangsläufig abgelenkt.
Und das kann nun mal im Alten Ritus nicht passieren.
Aachen… „sach ich doch“, nur noch soziale randgruppenfür die ein professionelles engagement in der
kath. kirche interssant ist, weiter so, da feiert autismus light bis heavy fröhlich feste, ich schmeiß
mich weg, ist denn schon fasching nie war liturgie so wichtig wie heute, good lord dem kirchenvolk
ab abitur aufwärts geht das ja so etwas an der wahrnehmungsschwelle vorbei o^/ was mich wirklich „erstaunt“,
wie kann man so einen artikel schreiben, egal ob manipulativ oder wirklich ernst gemeint, das ist verschwendung
von lebenszeit, böse, böse sünde wolke68
armer Rodheudt „Selbst der Blick in die Gemeinde, der mich ja immer in einer positiven oder negativen
Form in Kommunikation mit meiner Gemeinde bringt und mich dann vom Ritus abbringt, sind im Alten Ritus
nicht denkbar.“ dieser Pfarrer ist wirklich zu bedauern! Da sind doch tatsächlich Menschen in der Messe
und die bringen diesen Herrn vom Ritus ab (!!!) … was macht er eigentlich, wenn er beim Ritus ist?