Weltjugendtag
Manipulierter Kreuzweg
Weltjugendtag oder Weltjudentag? In Sydney nimmt man mehr Rücksicht auf die Mächtigen dieser Welt als auf den König der Könige.
Die Vorveranstaltungen zum Weltjugendtag sind bereits in vollem Gange. Morgen Samstag reist der Papst nach Sydney.
Die Vorveranstaltungen zum Weltjugendtag sind bereits in vollem Gange. Morgen Samstag reist der Papst nach Sydney.
(kreuz.net) Nach Angaben der Organisatoren des bevorstehenden Weltjugendtages in Sydney ist der Kreuzweg, der am 18. Juli in Sydney stattfinden wird, ein „geistliches und apostolisches Schlüsselereignis der Woche“.

Doch bei dem sogenannten Kreuzweg werden sechs Stationen ersetzt und zwei zusammengenommen. Dadurch besitzt der Sydney-Kreuzweg nur noch dreizehn Stationen.

Mons. Anthony Fisher – Weihbischof von Sydney und Hauptorganisator des Weltjugendtages – macht deutlich, daß es bei diesen Änderungen nicht um Christus, sondern um Politik geht:

„Wir möchten es für alle ganz klar machen, daß die Passion Christi, die während des Weltjugendtages gefeiert wird, niemanden angreifen und keine Vorurteile näheren will, welche die Leute möglicherweise in ihren Herzen tragen“ – erklärte der Prälat über den Sydney-Kreuzweg.

Es ist unklar, ob der Weihbischof damit sagen wollte, daß die Kreuzweg-Andacht der katholischen Kirche das tut.

Der neokonservative Erzbischof von Sydney, George Kardinal Pell, bestätigte, daß diese „katholische Feier offen und geeignet für Mitglieder aller Religionen“ sein würde.

Weltjugendtag in Sydney 2008
Bühne für die Abschlußmesse in SydneyAm 1. Juli nahmen Vertreter der Erzdiözese das Weltjugendtagskreuz entgegen.Das Weltjugendtagskreuz bei der indigenen Bevölkerung

„Das ist die neue Evangelisation, die auf den Weltjugendtagen gefördert wird“ – erklärt dazu Marian Therese Horvat auf der katholischen US-Webseite ‘Tradition in Action’.

„Diese Evangelisation besteht darin, die Feinde der Kirche nicht zu beleidigen“ – so Frau Horvat:

„Das einzige, was auf den Weltjugendtagen verboten ist, ist eine konsequente und kompromißlose Verkündigung des katholischen Glaubens.“

Die dreizehn Stationen des Sydney-Kreuzweges sind:

1. Das Letztes Abendmahl.
2. Jesus im Garten Getsemani.
3. Jesus vor dem Hohen Rat.
4. Jesus vor Pilatus.
5. Jesus wird gegeißelt und mit Dornen gekrönt.
6. Jesus trägt das Kreuz.
7. Simon von Cyrene hilft Jesus das Kreuz tragen.
8. Jesus spricht zu den Frauen von Jerusalem.
9. Jesus wird entkleidet und ans Kreuz genagelt.
10. Jesus und der gute Schächer.
11. Jesus spricht zu Maria und Johannes.
12. Jesus stirbt.
13. Jesus wird begraben.

Der für die Veranstalter des Weltjugendtages in Sydney obsolete Kreuzweg der katholischen Kirche umfaßt folgende Stationen:

1. Jesus wird zum Tode verurteilt.
2. Jesus nimmt das Kreuz auf seine Schultern.
3. Jesus fällt zum ersten Mal unter dem Kreuz.
4. Jesus begegnet seiner Mutter.
5. Simon von Cyrene hilft Jesus das Kreuz zu tragen.
6. Veronika reicht Jesus das Schweißtuch.
7. Jesus fällt zum zweiten Mal unter dem Kreuz.
8. Jesus begegnet den weinenden Frauen.
9. Jesus fällt zum dritten Mal unter dem Kreuz.
10. Jesus wird seiner Kleider beraubt.
11. Jesus wird ans Kreuz geschlagen.
12. Jesus stirbt am Kreuz.
13. Jesus wird vom Kreuz genommen und in den Schoß seiner Mutter gelegt.
14. Der Leichnam Jesu wird ins Grab gelegt.

Im Jahr 1731 anerkannte Papst Clemens XII. († 1740) mit dem Breve „Unterweisungen über die Art, wie man den Kreuzweg abhalten soll“ diese Form des Kreuzwegs als kanonisch und bedachte ihn mit Ablässen.

© Flickr-Benützer „i.say“, CC
      
49 Lesermeinungen
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#50   catharina   16:24:46 | Sonntag, 13. Juli 2008
@Nationalkatholik: Nein, national und katholisch ist kein Widerspruch. Doch Nationalkirchen sind nu…
Wenn es Ihnen nur darum geht, wo das Kreuz eine Rolle spielt, dann muß ich sagen: Das ist auch in allen Stationen des von Ihnen kritisierten Kreuzweges der Fall. Es geht ja vom Abendmahl an (und schon früher) genau darum! Man hat wenig vom Evangelium und vom Kirchenjahr (vgl. Septuagesima) verstanden, wenn man das nicht so sieht.
Das Abendmahl nichts mit dem Kreuzweg zu tun? Ich bitte Sie! Sie bezeichnen sich als traditionellen Katholiken?!
Das „abstruse Zeug“ wird immerhin in der überlieferten Liturgie immer wieder an Marienfesten vorgetragen: Maria und Johannes unter dem Kreuz. Wer um die Bedeutung dieser Stelle für das katholische Kirchenverständnis nicht weiß, ist wohl über den Kinderkatechismus kaum hinausgelangt. Wunderbar, gerade diese Stelle beim Kreuzweg zu betrachten: Stabat Mater dolorosa iuxta crucem lacrimosa…
Die „entfernte Hölle“: SInd Sie etwa Anhänger H. U. von Balthasars und somit der Ansicht, Jesus sei in die Hölle der Verdammten hinabgestiegen? Nach katholischer Lehre geht es um die Vorhölle, den „limbus patrum“. Das lateinische „descendit ad inferos“ heißt nicht „descendit ad infernum“. Freilich ist die neue Übersetzung nicht befriedigend. Dennoch: Das, was wir mit „Hölle“ meinen, kommt im Credo nicht vor. Also nochmals: Glaubensunterweisung statt „Nationalzeitung“!
Der Lichtreiche Rosenkranz stellt uns den Gottmenschen an einigen besonders wichtigen Stationen vor Augen. Wer wollte auf die Betrachtung von Taufe, Verklärung, Abendmahl verzichten?
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#48   Nationalkatholik †   10:47:55 | Sonntag, 13. Juli 2008
@catharina: Wer ist hier Ignorant(in)?
daß Ihr Name Ausdruck blühenden Unverständnisses ist
Katholisch und national sind kein Widerspruch! o^/
Auch beim traditionellen Kreuzweg wird das Kreuz keineswegs bei allen Stationen, doch immerhin bei der 2., 3., 5., 7., 9., 11. und 12. (möglicherweise auch im Sinne der Abnahme bei der 13.) genannt, was nicht ganz die Hälfte ergibt
Ich habe unterschieden zwischen Erwähnt-werden und Eine-Rolle-spielen! Und: 7 ist genau die Hälfte von 14! :-@
Müßte nicht das katholische Herz höher schlagen angesichts der Tatsache, daß der Zusammenhang von Letztem Abendmahl und Kreuzesopfer unterstrichen wird?
Das hat aber mit dem Kreuzweg nichts zu tun!
Und daß die wesentlichen, für das katholische Kirchenverständnis so bedeutsamen Worte des Gekreuzigten an die Mutter und den Apostel vorkommen?
Wie kommen Sie auf solch abstruses Zeug? :-[
„völlige Loslösung von der traditionellen Form, wie es schon bei der Neuen „Messe“, beim neuen Apostolischen Glaubensbekenntnis und beim neuen, vierten Rosenkranz“
beim Glaubensbekenntnis meinen Sie vermutlich die deutsche Übertragung, die aber doch trotz teilweise mangelnder Übersetzungskunst nicht „völlig“ von der traditionellen Form gelöst ist
Hier ist es weniger die Form als der Inhalt. So hat man z.B. die Hölle daraus entfernt!
und den Lichtreichen Rosenkranz begrüßen wir doch als eine kostbare Erweiterung zu den bisherigen Geheimnissen
Der neue Rosenkranz betrachtet nicht mehr das Leben Mariens, sondern das Leben des Menschen Jesus…! :-(
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#47   catharina   21:36:33 | Samstag, 12. Juli 2008
Werter „Nationalkatholik“,
einmal abgesehen davon, daß Ihr Name Ausdruck wohl Ausdruck blühenden Unverständnisses ist und es daher nicht leicht fällt, Ihren Beitrag für ernst zu nehmen:
1. Auch beim traditionellen Kreuzweg wird das Kreuz keineswegs bei allen Stationen, doch immerhin bei der 2., 3., 5., 7., 9., 11. und 12. (möglicherweise auch im Sinne der Abnahme bei der 13.) genannt, was nicht ganz die Hälfte ergibt.
2. Was das Thema mit dem „protestantisierenden und ökumenisierenden Geist des 2. Vatikanum“ zu tun hat, bleibt Ihr Geheimnis. Müßte nicht das katholische Herz höher schlagen angesichts der Tatsache, daß der Zusammenhang von Letztem Abendmahl und Kreuzesopfer unterstrichen wird? Und daß die wesentlichen, für das katholische Kirchenverständnis so bedeutsamen Worte des Gekreuzigten an die Mutter und den Apostel vorkommen?
3. Eine „völlige Loslösung von der traditionellen Form, wie es schon bei der Neuen „Messe“, beim neuen Apostolischen Glaubensbekenntnis und beim neuen, vierten Rosenkranz“ vermag ich nicht zu erkennen. Allenfalls auf die Neuliturgie paßt Ihr Ausdruck; beim Glaubensbekenntnis meinen Sie vermutlich die deutsche Übertragung, die aber doch trotz teilweise mangelnder Übersetzungskunst nicht „völlig“ von der traditionellen Form gelöst ist; und den Lichtreichen Rosenkranz begrüßen wir doch als eine kostbare Erweiterung zu den bisherigen Geheimnissen.
Folglich: „Nationalkatholik“(!), Sie schreiben Unsinn. Warum nur sind so viele „Traditionalisten“ derartige Ignoranten…
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#46   Nationalkatholik †   09:28:48 | Samstag, 12. Juli 2008
@catharina, Wiener
Der „Syndey-Kreuzweg“, der ja kein echter Kreuzweg ist (das Kreuz wird nur in drei der 13 Stationen erwähnt und spielt nur bei ca. der Hälfte der Stationen eine Rolle), sondern eher eine Rosenkranz und Kreuzweg verquickende Art der Betrachtung (?) des Lebensendes Jesu, atmet von Anfang bis Ende den protestantisierenden und ökumenisierenden Geist des 2. Vatikanum.
Das Skandalon ist nicht so sehr das Wegfallen oder Ersetzen einzelner Kreuzwegstationen durch andere, sondern einerseits die völlige Loslösung von der traditionellen Form, wie es schon bei der Neuen „Messe“, beim neuen Apostolischen Glaubensbekenntnis und beim neuen, vierten Rosenkranz zu beobachten ist, andererseits die Ablenkung des Blicks der Betrachter vom eigentlichen Heilsgeschehen, dem Opfertod Jesu am Kreuz, das dadurch zum Heilszeichen für alle Menschen geworden ist. o^/
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#45   wiener   06:34:33 | Samstag, 12. Juli 2008
der uebliche bloedsinn …
ich bin gerade in sydney und kann mich ueber eine solche „nachricht“ wieder einmal nur wundern.
der kreuzweg des weltjugendtags richtet sich – im gegensatz zum „klassischen“ kreuzweg – nach den biblischen stationen. das wird uebrigens seit jahren beim karfreitags-kreuzweg im colloseum auch so gemacht.
also wieder mal nix von weltverschwoerung und so weiter.
es wird ein grosses fest werden hier in sydney – und das schoene daran: hunderttausende katholische jugendliche aus aller welt und mit ganz unterschiedlichen backgrounds feiern ihre gemeinsame mitte: jesus christus.
es ist grossartig, wenn sich so viele menschen an ihrem glauben freuen koennen – und von den mehrheitlich protestantischen australiern (aber auch zb. von der juedischen gemeinde, die ihre synagoge zum besuch und zu begegnungen oeffnet) ueberaus herzlich empfangen wird.
diese freude am glauben wuensche ich allen die hier lesen – und die die hier schreiben koennten davon sicher auch etwas vertragen …
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#44   Protestant   23:18:03 | Freitag, 11. Juli 2008
@guntram
Offensichtlich weisst du nicht mehr, was du eigentlich glaubst! Aber egal, an welches Tor du klopfst, Jesus Christus wird dir die Tür öffnen und dich einlassen! Und du wirst begeistert sein über die Vielfalt des Glaubens und wirst deine Engstirnigkeit und deine Scheuklappen zur Seite und bewunderst Gottes Weitsichtigkeit!
Dies wünsche ich dir von ganzem Herzen!
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#43   Guntram   23:13:02 | Freitag, 11. Juli 2008
wenn es so weiter geht
und unsere hl. Mutter Kirche weiterhin so ins Protestantische abdriftet, die FSSPX innerhalb der Kirche das Ruder nicht mehr herumreißen kann, dann überlege ich mir wirklich an den Pforten der Orthodoxie anzuklopfen, was Gott verhüten möge.
Dieses sozialpädagogische Eia-Popaia Getue hat nichts mehr mit der mystischen Braut unseres geliebten Herrn Jesus Christus zu tun.
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#42   Gotthard   21:06:48 | Freitag, 11. Juli 2008
Breve aus 1731
Im Jahr 1731 anerkannte Papst Clemens XII. († 1740) mit dem Breve „Unterweisungen über die Art, wie man den Kreuzweg abhalten soll“ diese Form des Kreuzwegs als kanonisch und bedachte ihn mit Ablässen.
* was ist, wenn ich keinen Ablass durch das Beten des Kreuzweges erwerben möchte?
* was ist, wenn ich den Kreuzweg bete – und nicht die üblichen Bedingungen für einen Ablass erfüllen kann?
* was ist, wenn mich das Instrument des Ablasses überhaupt nicht interessiert?
* was ist, wenn nach 277 Jahren die Menschen einen biblischer orientierten Kreuzweg vorziehen?
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#41   stimme der vernunft †   16:26:40 | Freitag, 11. Juli 2008
@Catharina
Ich war mir nicht ganz sicher, aber es wundert mich jetzt nicht wenn du das Ganze als Ironie aufklärst.
Seit ich diese Seite hier kenne, weiss ich aber, dass es nichts gibt, was nicht gibt, und dass man nicht nach Afghanistan oder in den Iran gehen muss, um religiöse Spinner zu finden, vor denen man sich fürchten muss.
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#40   catharina   16:23:30 | Freitag, 11. Juli 2008
Spaß beiseite:
Man muß die kreuz.net-Redaktion bedauern, daß sie sich offensichtlich die eingesandten Artikel nicht anschaut. Irgendeine Person von „Tradition in action“ schnuppert da irgendeine Anbiederung an „die Juden“, und schon ist die Sache hier veröffentlicht. Dabei sieht doch jeder mit der „Sympathie des Verstehens“ (Benedikt XVI.) ausgestattete Leser sogleich, daß es bei den Stationen nur um Schriftnähe geht. Das für verboten zu erklären, ist schlicht lächerlich.
Zugleich ein Kompliment an die kreuz.net-Kritiker: Offensichtlich sind auch diese nicht in der Lage, einen bewußt wirren und ironisch gemeinten Beitrag als solchen zu erkennen. Was freilich nicht verwundert, schaut man sich viele der Postings an!
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#39   prada   16:20:08 | Freitag, 11. Juli 2008
Stimme!
:-D :-D :-D :-D
ich bin sicher, so ist es gewesen…und deshalb erklärt sich auch: Wer Ohren hat zu sehen, der rieche!
Es liegt zumeist am Essen!
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#38   Burgorus   16:19:16 | Freitag, 11. Juli 2008
@Typ: der päpstlich approbierte Kreuzweg hat doch biblische Grundlage.
Im Wikipedia-Artikel „Kreuzweg“ sind bei fast allen 14 Stationen die entsprechenden Bibelstellen zitiert. Es müssen nicht alle Stationen im ersten Jahrhundert schriftlich niedergeschrieben sein, denn die katholische Kirche kennt ja auch die mündliche Überlieferung, gemäß dem Schriftwort: Haltet fest an allem, sei es in einem Brief oder mündlich überliefert (sinngemäß).
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#37   stimme der vernunft †   16:15:16 | Freitag, 11. Juli 2008
@pascal
Na das ist doch ganz einfach.
Maximilian Kolbe wanderte da eines Tages so über den Petersplatz dahin, da sind ihm plötzlich die Freimaurer begegnet. Man erkennt sie daran, dass sie Kellen und Zirkel dabeihaben, lederne Schürzen tragen, einen verschlagenen Blick haben, nach Schwefel stinken und nach der Weltherrschaft streben.
„Hallo Gevatter Freimaurer, was führt euch auf den Petersplatz zu so früher Stunde“ fragte Maxl Kolbe frohgemut
„Wir haben ganz konkrete Vorstellungen von der Zerstörung der Kirche“ antworteten die Freimaurer mit verschlagener Stimme und unter absondern von Schwefelwolken
„Macht Sachen, das ist ja’n Ding“ sagte Max überrascht
„Lasst doch mal hören!“
„Also, das geht so“ antworteten die Freimaurer, ihre Kellen schwingend. „Zuerst werden wir die Frauen ermutigen Hosen zu tragen. Dann fahren wir auf dem CSD im Wagen mit, und schliesslich führen wir die Handkommunion ein, und schwupps, schon ist die Kirche zerstört!“
Maxl wurde bleich. „Das muss ich sofort aufschreiben, die Welt warnen!“ rief er.
In diesem Moment wachte Catharina schweissgebadet auf. Ihr Mann neben ihr grunzte schlaftrunken „ich hab dir ja gesagt, du sollst abends keine Bohnen mehr essen“!
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#36   Typ   16:08:36 | Freitag, 11. Juli 2008
@ Burgorus
Hält man sich aber an den päpstlich approbierten Kreuzweg, hat man halt erstens den Ablass und zweitens eine Gewähr, dass die ausgewählten Stationen sinnvoll und heilsam sind und der katholischen Lehre entsprechen.
Verwendet man hingegen Kreuzwegstationen, die eine biblische Textgrundlage haben, dann beweist man damit, dass man ein freimaurerischer Untermensch, Jude, Protestant und überhaupt eine schwule Sau ist.
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#35   Pascal123   16:02:38 | Freitag, 11. Juli 2008
Frage Catharina
man erinnere sich an die Begegnung Maximilian Kolbes mit den Freimaurern auf dem Petersplatz
Wie stellt man sich denn so vor unter Freimaurern??
Guten Tag Kolbe mein Name- angenehm Freimaurer??
Oder haben die auch Namen??
Krethi-Plethi werden die wohl kaum heißen oder??
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#34   prada   15:58:06 | Freitag, 11. Juli 2008
Catarina!
Ich danke von Herzen, dass Sie neben den Weltjuden auch noch die Freimaurer ins Spiel gebracht haben. Auch die Freimaurer haben ein Recht auf Beachtung, egal in welchem Kontext!
Wo aber sind die Homos bei der Gestaltung des Kreuzwegs??? o.O
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#33   Pascal123   15:55:14 | Freitag, 11. Juli 2008
Stimmt Catharina
Stimmt das ist alles ganz eindeutig, Mensch gut das Sie das sagen jetzt ergibt der ganze Käse erstmal Sinn.
Was hab ich armes Hacherl in unwissenheit gelebt.
Den gemeinen Juden wird es sicherlich interessieren ob beim Kreuzweg Jesu 1 oder 3 mal plumps macht.
Die sitzen alle bestimmt vorm Fernseher und denken sich „siehste nur einmal hingefallen“, die Weltherrschaft ist unser*juhu*
Veronika der lenz ist da…*träller-sing*
Ach ne sorry das war ja eine andere Veronika, was macht die eigentlich jetzt beruflich wo der Lenz wieder weg ist?
Aber auch da werden wir bestimmt einen Schuldigen in den Reihen der Freimaurer und Juden finden.
Wenn nicht denken wir uns einen aus, das kann der gemeine Katholiban doch so gut, Schuldige für eigenen unzulänglichkeit finden.
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#32   stimme der vernunft †   15:54:55 | Freitag, 11. Juli 2008
@Catharina
Dass du mit den Ohren riechst, ist angesichts deines wirren Postings nicht weiter verwunderlich.
Sehen tust du vermutlich mit den Tomaten, die du auf den Augen hast
Wenn ich nun auch noch schreibe, womit du denkst, wird mein Posting gelöscht, drum überlass ich das der Phantasie des geneigten Lesers.
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#31   catharina   15:32:25 | Freitag, 11. Juli 2008
Anbiederung an das Judentum!
Ist es nicht eindeutig, daß man mit dem Weglassen des dreimaligen Falles Jesu unter dem Kreuz solches bezweckt? Auch die Kürzung um Veronika geht in diese Richtung; man erinnere sich an die Begegnung Maximilian Kolbes mit den Freimaurern auf dem Petersplatz, die ganz konkrete Vorstellungen von der Zerstörung der Kirche hatten. Nun ist es also wieder einmal so weit! Durch das Abendmahl am Beginn des Kreuzweges wird sogar hier die elende Mahl-Theologie von Vat. II hineingezogen. Wer Ohren hat zu sehen, der rieche!
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#30   Burgorus   15:14:06 | Freitag, 11. Juli 2008
@Pascal: Link zum Papstkreuzweg 2006
Beim vorhin angegebene Link zum Papstkreuzweg ist was schief gelaufen: Deswegen hier nochmals www.fatima.ch/Seiten/Seite98.htm.
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#29   No Comment   15:08:28 | Freitag, 11. Juli 2008
Ravasi:
Sorry, der ist Chef des pp. Rates für die Kultur; Bibliothekar ist Kardinal Farina.
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#28   Burgorus   15:06:03 | Freitag, 11. Juli 2008
Geißelhiebe und Kreuzweg!
Lassen Sie doch dem Heiligen Geist seine Freiheiten!
Der Geist weht, wann und wo er will.
A.K. Emmerich ist eine katholische Mystikerin wie etwa auch die Therese von Konnersreuth. Die sprach während ihres Leidens sogar Aramäisch, ohne es gelernt zu haben, was dann gerade die Professoren überzeugt hat.
Und die inzwischen seliggesprochene A.K. Emmerich hatte eben auch viele Offenbarungen über Jesus und Maria. Das sind keine Erfindungen. Sie sollten die Leiden solcher Menschen erst einmal mitempfinden, dann würden Sie so etwas nicht mehr unterstellen.
Katholischsein heißt nicht Gram, Angst usw. Wenn Sie im Radio sog. katholische Predigten hören, können das fast nur solche sein, die dem Weltgeist genehm sind, sonst dürften Sie doch nicht sprechen. Und der Weltgesit hat nichts mit dem Geist zu tun, den diejenigen erhalten, die aus der Welt auserwählt sind.
Was Sie hier schreiben (Gram, Angst), ist das typische Vorurteil, das fast alle von Katholiken haben. Als meine Studenten von meiner katholischen Gesinnung erfuhren, waren sie total überrascht, weil ich das Gegenteil ihrer Vorurteile verkörperte.
Sie hatten zuvor nach dem Kreuzweg gefragt. Die Internetseiten, die ich herausgesucht habe, sind nicht ganz optimal, denn so ein richtiger katholischer Kreuzweg enthält vor allem Betrachtungen darüber, wie unsere eigenen Sünden das Leiden Christi auf dem Kreuzweg mitverursacht haben.
Artikel Kreuzweg bei Wikipedia de.wikipedia.org/wiki/Kreuzweg
Beispiel eines Kreuzweges mit Bildern www.kreuzweg.org/
Papstkreuzweg 2006 www.fatima.ch/Seiten/Kreuzweg
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#27   No Comment   15:01:44 | Freitag, 11. Juli 2008
@Protestant
Hinter der Änderung des Kreuzwegs „steckt“ (mutmaßlich) der jetztige Präfekt der Apostolischen Bibliothek, Gianfranco Ravasi.
Aber wer weiß? Vielleicht das ja ein schwuüjüdischmasonistischer Weltverschwörer? „Bibliophil“ ja schonmal gewisse…
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#26   Protestant   14:56:11 | Freitag, 11. Juli 2008
@ rocko
Naja, eins ist ja wohl klar! Hinter dem Niedergang der clementinischen Kreuzwegsdogmatik steht bestimmt die internationale Homosexuellenlobby, das Freimaurertum und antilateinische Liberale!
Und wer sich(durch Weglassen oder Hinzufügen von Kreuzwegstation)zum nützlichen Idioten dieser Maftia macht, der wird ewig in der Hölle schmoren!
Da helfen nur noch ein paar tridentinische Messen,167 gebetete Rosenkränze und das stündliche Ablegen der Beichte!
Nicht das es irgendwann mal heißt:
Der Teufel flieht, ist raderdoll,
denn die Hölle ist zu voll!
Freimaurer,Juden,Sodomiten,
Protestanten und vor allem anglikanische Briten!
Auf die will ich doch nicht mehr zählen,
möcht gerne kreuz.netler was quälen!
Doch die kommen zur Hölle nur in kleiner Zahl,
denen sind wir nämlich viel zu liberal!
Denn zwischen Himmel und Hölle, es ist nicht geheuer,
landen sie immer wieder im Fegefeuer!
Denn den kreuz.netlern im Land,
ist selbst der Teufel noch zu tolerant!
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#25   No Comment   14:53:36 | Freitag, 11. Juli 2008
@Clemens, die Kanone!
Papst Corsini hat aber sicher nicht verboten, dass der Heilige Vater den Kreuzweg am Colosseum (seit 2007) in etwa bereits im „Sydney-Stil“ betet; die Stationen wurden nämlich in der Neufassung auf die biblischen Berichte abgestimmt, im Unterschied zur franziskanischen Via crucis Schon deshalb entfällt die Veronika und das häufige Fallen unter dem Kreuz…
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#24   rocko   14:44:42 | Freitag, 11. Juli 2008
Schlimm, schlimm
Ja, das ist wirklich gaaaanz, gaaanz schlimm, das mit dem Kreuzweg. Ja wie kann man das nur machen. Nun haben wir schon mal eine festgelegte Zahl (warum nicht auch 18 Stationen? – ach ja, der Papst und so) und dann sowas. Ja, ja, Hauptsache die Zahl wird eingehalten, das ist nun wirklich das Wesentliche. Die verstehen ja überhaupt nix, diese Jugendlichen, überhaupt nix! Gaaaaanz schlimm!! Und das mit dem kanonisch und so, ja darum geht es doch nun eigentlich. Wieso die das einfach nich kapieren! Gaaanz schlimm!!!
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#23   Pascal123   14:37:57 | Freitag, 11. Juli 2008
@Burgorus
5000 Geißelhiebe??
Woher wissen Katholiken das denn schon wieder??
Hat der Katholik nichts anderes zu tun als fiktiv ausgedachte Anzahlen von Geißelungen zu verehren durch Gebet??
Sollte Gebet nicht Zwiegespräch mit Gott sein??
Dieser Firlefanz der RKK ist völlig unverständlich und nicht nachzuvollziehen für mich und viele andere, einfach weil es nicht begründbar ist und deswegen irgendwie den anschein des ausgedachten erweckt und sicherlich auch ist.
Aber wer das so möchte, ein bischen bewunderung muss ich Ihnen schon zollen wenn Sie Ihr Leben so beschnitten im Geiste Gottes fristen können.
Glaube soll lebbar und erfahrbar sein mich näher zu Gott bringen da nützt es mir wenig wenn ich ständig gegängelt werden durch Vorschriften und Richtlinien die exakt einzuhalten sind obwohl keine Berechtigung dafür im Glauben entspringt.
Ich erkenne sofort wen jemand Katholisch ist oder im Radio Predigten zu hören sind, das diese von ene katholischen Priester gesprochen werden.
Katholiken sind immer gram gebeugt und voller Angst vor Strafe, Hölle und Verdammnis.
Ma sieht Katholiken Ihr Schuldverzertes Schuldgebeugtes Wesen schon von weitem an.
Warum??
Kann man nicht fröhlich sein, sein Morgengebet frei an Gott richten. Sein Tagwerk begehen im Geiste Jesu und der Nächsten, gutes tun und sein Leben Gott hinwenden. Ohne ständig Angst haben zu müssen wieder etwas falsch gemacht zu haben und auf Bestrafung warten??
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#22   Burgorus   14:18:54 | Freitag, 11. Juli 2008
Keine Fixierung des Kreuzweges , doch Fixierung bedeutet Geborgenheit.
Selbst beim berühmten Kreuzweg, den der Papst am Karfreitag um 21 Uhr im Kolosseum betet, sind unter Papst JP2 auch mal andere Stationen gebetet worden. Und das älteste bekannte Kreuzweg-Gebet besteht lediglich aus sieben Stationen.
Natürlich ist man ganz frei in der Wahl der Betrachtung des Leidens und des Kreuzweges. Insofern halte ich die Artikel-Überschrift auch für überzogen. Hält man sich aber an den päpstlich approbierten Kreuzweg, hat man halt erstens den Ablass und zweitens eine Gewähr, dass die ausgewählten Stationen sinnvoll und heilsam sind und der katholischen Lehre entsprechen. Und beim gemeinsamen Beten weiß man, was gebetet wird. Man empfindet ein Stück Heimat darin.
Es gibt ja auch die Brigitta-Gebete, die nur die Verehrung der Geißelungswunden Christi, die dem Kreuzweg vorausgingen, zum Inhalt haben. Jesus bekam über 5000 Geißelhiebe, die man durch das tägliche Beten von 15 Vaterunsern mit Betrachtungstexten ein ganzes Jahr hindurch verehrt. Diese beinhalten gewisse Verheißungen, die ich jetzt nicht mehr im Kopf habe. Aber gerade ob dieser Verheißungen werden sie von vielen gebetet.
Allgemein vermittelt das Beten vorgefertigter, kirchlich gutgeheißener Texte eine Geborgenheit, ein Zuhause – und der Mensch soll sich ja in Gott geborgen fühlen. Dieses Gefühl der Geborgenheit in Gott kommt aber zunehmend abhanden, wenn man stets neuformulierte Gebete verwendet. Zuhause ändern sich ja die Lebensgewohnheiten auch nicht ständig.
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#21   Pascal123   13:50:40 | Freitag, 11. Juli 2008
Wo ist der Bezug
Wo ist der Bezug zur Überschrift?
Wo stellt sich denn die Frage ob es ein Weltjudentag ist und warum sollte er es sein??
Für mich als nicht Katholik stellt sich die Frage warum wird Ablaß auf den Kreuzweg gewährt?
Gibt es dort Gebete zu verrichten??
Ich kenne mich bezüglich des Kreuzweges nicht aus wäre nett wenn mir das jemand erklären könnte.
Danke
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#20   Przybislav Iamesseblo   13:46:26 | Freitag, 11. Juli 2008
eine Anbiederung
alles wäre nicht halb so schlimm wollte man sich damit nicht wieder einmal bei den anderen anbiedern wie es bereits in New York geschehen ist
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#19   Typ   13:25:57 | Freitag, 11. Juli 2008
@ RJH
Was ein Papst im 18. Jahrhundert festgelegt hat, gilt ja auch weiterhin.
Für den Kreuzweg in Sydney gibt es eben nur keinen Ablass. Die Teilnehmer werden es verschmerzen können.
Es ist eine Andacht nach dem Modell des Kreuzwegs, die nicht mit einem Ablass versehen ist. Das ist alles.
Papst Johannes Paul II. hat übrigens selbst mögliche Änderungen am Kreuzweg verfügt. Ob die 13 Stationen von Sydney dem entsprechen, weiß ich nicht.
Es ist jedenfalls jedem Menschen frei gestellt, sich neue Andachtsformen auszudenken; auch der Leitung des Weltjugendtages. Ob ein Papst des 18. Jhs. dafür einen Ablass gewährt oder nicht, ändert ja nichts an der Sache.
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#18   Gotthard   13:23:41 | Freitag, 11. Juli 2008
Andachtsformen
ein Kreuzweg kann doch auf vielerlei Art und Weisen gebetet werden …
der Rosenkranz kann auf vielerlei Art und Weisen gebetet werden …
das Jesus-Gebet kann auf vielerlei Art und Weisen gebetet werden…
inhaltlich werden sogar die traditionellen 14 Kreuzwegstationen immer wieder anders gefüllt – außer den traditionellen Überschriften ist nix fixiert …
der Sydney-Kreuzweg ist sehr konzipiert!
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#17   Protestant   13:14:42 | Freitag, 11. Juli 2008
@historiker
Die Frage der Fragen ist doch die, ob eine Kirche auch Rücksicht auf andere nehmen sollte! Dies sollte sie tun, sofern sie damit lediglich von irgendeiner Festlegung irgendeines Papstes aus dem 18. Jhdt. abweicht. Außerdem ist es eine Frage der Toleranz. Wichtig ist doch, dass eine solche Veranstaltung stattfindet, das ein Kreuzweg gebetet wird, dass junge Menschen ihren Glauben bezeugen.
Und ob dieser Glauben ist ganz bestimmten festen liturgischen Formen bezeugt wird(ob auf englisch,deutsch,chinesisch oder latein)ist doch nicht entscheidend.
Das sollten wir auch angesichts der immer größer werdenden Kirchenkritiker berücksichtigen, ohne uns ihgendeinem Zeitgeist anzupassen!
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#16   HeinrichvonOfterdingen   13:05:42 | Freitag, 11. Juli 2008
Lieber Historiker,
vermutlich hat sich einer die beiden Fassungen durchgelesen und dann die Frage cui bono gestellt.
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#15   Przybislav Iamesseblo   13:04:56 | Freitag, 11. Juli 2008
Historiker: niemand ist gezwungen
niemand ist gezwungen am Sydney-Zirkus teilzunehmen und ebensowenig den Kreuz.net Feldzug mitzumachen. Unbedingt nett sein wollen ist aber ebensowenig katholisch
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#14   RJH   13:03:09 | Freitag, 11. Juli 2008
@Typ: Nein,
was 1731 Papst Clemens XII. festgeschrieben hat muss auch weitergelten, wenn es kein nachfolgender Papst geändert hat. Das meine ich damit! Man muss sich ganz einfach daran halten und kann sich nicht selbst etwas ausdenken.
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#13   Historiker   13:00:09 | Freitag, 11. Juli 2008
Bezug zur Überschrift
Ich vermisse in diesem Artikel einen direkten Bezug zur Überschrift. Was hat denn nun das Judentum mit den in Sydney getroffenen Regelungen zu tun?
Sind hier alle ein bißchen antisemitisch?
Es ist falsch, als Katholik auch auf andere rücksicht zu nehmen? Oder ist man nur dann ein aufrechter Katholik, wenn man in den Kreuz(net)-Zug zieht und der Menschheit seinen eigenen Glauben aufzwingen will?
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#12   Strepto von Kokke   12:36:20 | Freitag, 11. Juli 2008
@…
Einer der beliebtesten Künstler am Weltjugendtag ist Father Stan Fortuna von den grauen Franziskanern in New York.
Father Stan Fortuna Singing Alleluia www.youtube.com/watch?v=35qEo91DyME&…
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#11   Typ   12:05:30 | Freitag, 11. Juli 2008
@ RJH
was für Generationen bisher gut, richtig und heilig war ist auch für die Gegenwart angemessen!
Für Generationen war gerade die Vielfalt mehrerer Kreuzweg-Formen gut, richtig und heilig – es gab regionale Unterschiede, Abweichungen in der Zahl und dem Inhalt der Stationen, z.T. eine Festlegung der Länge des Weges etc. etc.
Mit EXAKT Ihrer Begründung hätte also niemals eine Kreuzwegform als kanonisch festgeschrieben werden dürfen.
Und da es immerhin über mehr als 1000 Jahre den Kreuzweg als Andachtsform überhaupt nicht gab und das Nicht-Kennen des Kreuzwegs für diese Generationen gut und heilig war, hätte mit EXAKT Ihrer Begründung der Kreuzweg als Andachtsform niemals eingeführt, geschweige denn kanonisiert werden dürfen.
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#10   Przybislav Iamesseblo   11:54:51 | Freitag, 11. Juli 2008
Protestant: keine Ahnung wovon er spricht.
der Protestant hat keine Ahnung wovon er spricht, den angemessen heisst nicht dem Zeitgeist gefällig. Auf alle Fälle, so lange man der artige Jammerspiele von sich gibt, kann ich Bischof Fellay für seine mutige Haltung nur beipflichten.
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#9   miles immaculatae   11:54:13 | Freitag, 11. Juli 2008
@Protestant
Als Ex-Protestant sage ich Dir: so isses eben. Was Päpste dekretieren, kann manchmal sogar als unfehlbar gelten. Dafür weiß man auch, woran man mit der katholischen Kirche ist.
Zum Ausgleich dürfen die ProtestantInnen fast alles. Sie dürfen Frauen zu Priesterinnen machen, sogar zu Bischöfinnen, die sich ohne Konsequenzen tragen zu müssen, scheiden lassen dürfen. Sie dürfen Schwule vor dem Altar des Herrn als „Eheleute“ einsegnen. Sie dürfen die Bibel umdichten (siehe Bibel in gerechter Sprache, wo beim letzten Abendmahl auch Apostelinnen anwesend waren), sie dürfen das Abendmahl mit Käsebrötchen und Coca-Cola feiern (so geschehen auf einem der letzten Kirchentage), sie dürfen aus dem Gottesdienst eine Pop-Oper machen, sie dürfen verhüten, abtreiben, schwul sein, sich scheiden lassen, sie dürfen behaupten, daß Gott eine Frau ist, sie dürfen eigentlich fast alles.
Kannst Du Dir vorstellen, warum ich diesen Haufen von fanatisch pragmatischen Irren hinter mir gelassen habe?
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#8   Burgorus   11:52:50 | Freitag, 11. Juli 2008
@Protestant: Falsches Verständnis des Kreuzweges
Es geht beim päpstlich approbierten Kreuzweg nicht um die Festlegung der exakten Kreuzweg-Geschichte; diese wäre viel länger, so fiel Jesus nach A.K. Emmerich siebenmal, nicht nur dreimal unter dem Kreuz. Aber Jesus litt doch noch viel mehr als das bisschen, das hier aufgezählt ist. All dessen zu gedenken, wäre ein viel zu langes Gebet, das nicht mehr praktikabel ist.
Es geht schlicht und einfach um eine angemessene Auswahl einiger Leidens-Aspekte, deren Betrachtung der katholischen Kirche als für das Seelenheil besonders nützlich erscheint, was ja dann durch den Ablass bestätigt wird. Der Papst könnte auch Ablässe auf andere Formen geben. Aber es hat halt auch seine Vorteile, wenn eine kanonisierte Form besteht, mit der dann alle Katholiken vertraut sind, sodass sich das gemeinsame Beten dieser Form empfiehlt.
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#7   RJH   11:49:59 | Freitag, 11. Juli 2008
was für Generationen bisher gut, richtig und heilig war
ist auch für die Gegenwart angemessen!
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#6   Protestant   11:47:40 | Freitag, 11. Juli 2008
Sie sagen es…
„dem Glauben eine angemessene Form der Frömmigkeit verleihen“.
…und exakt das möchte ich den Veranstaltern des WJT auch unterstellen!
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#5   Przybislav Iamesseblo   11:43:15 | Freitag, 11. Juli 2008
Protestant: bestimmt nicht so dumm wie sie es sich vorstellen
waren die früheren Päpste. Fast alle waren ausgebildete Juristen und wussten was es heisst „dem Glauben eine angemessene Form der Frömmigkeit verleihen“.
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#4   Protestant   11:37:36 | Freitag, 11. Juli 2008
Rote Pflaumen,blaues Gras und lila Sonne
[kursiv]Im Jahr 1731 anerkannte Papst Clemens XII. († 1740) mit dem Breve „Unterweisungen über die Art, wie man den Kreuzweg abhalten soll“ diese Form des Kreuzwegs als kanonisch an und bedachte ihn mit Ablässen.[kursiv]
Und hätte jener Papst behauptet,Pflaumen seien rot,das Gras sei blau und die Sonne lila, dann wäre das wahrscheinlich auch für jeden aufrechten Katholiken Glaubenswahrheit – und der Glaube an diese Dinge wäre mit Ablässen bedacht!
Da wird ja der Koala im Känguruhbeutel verrückt…!
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#3   miles immaculatae   11:37:31 | Freitag, 11. Juli 2008
Ablaß
Na ja, wer keinen Ablaß will.
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#2   Typ   11:33:16 | Freitag, 11. Juli 2008
@ Przybislav Iamesseblo
worum geht es eigentlich, um die Verkündigung des unverfälschten Glaubens oder um das nett sein mit der ganzen Welt
Die Stationen:
1. Das Letztes Abendmahl.
2. Jesus im Garten Getsemani.
3. Jesus vor dem Hohen Rat.
4. Jesus vor Pilatus.
5. Jesus wird gegeißelt und mit Dornen gekrönt.
6. Jesus trägt das Kreuz.
7. Simon von Cyrene hilft Jesus das Kreuz tragen.
8. Jesus spricht zu den Frauen von Jerusalem.
9. Jesus wird entkleidet und ans Kreuz genagelt.
10. Jesus und der gute Schächer.
11. Jesus spricht zu Maria und Johannes.
12. Jesus stirbt.
13. Jesus wird begraben.
Alle biblisch, nichts davon ist „nett mit der Welt“.
Die klassischen Kreuzwegstationen:
1. Jesus wird zum Tode verurteilt.
2. Jesus nimmt das Kreuz auf seine Schultern.
3. Jesus fällt zum ersten Mal unter dem Kreuz.
4. Jesus begegnet seiner Mutter.
5. Simon von Cyrene hilft Jesus das Kreuz zu tragen.
6. Veronika reicht Jesus das Schweißtuch.
7. Jesus fällt zum zweiten Mal unter dem Kreuz.
8. Jesus begegnet den weinenden Frauen.
9. Jesus fällt zum dritten Mal unter dem Kreuz.
10. Jesus wird seiner Kleider beraubt.
11. Jesus wird ans Kreuz geschlagen.
12. Jesus stirbt am Kreuz.
13. Jesus wird vom Kreuz genommen und in den Schoß seiner Mutter gelegt.
14. Der Leichnam Jesu wird ins Grab gelegt.
Zumindest fünf davon ohne jede Textgrundlage in der Passionserzählung. Da möchte man fragen:
[kursiv]worum geht es eigentlich, um die Verkündigung des unverfälschten Glaubens oder um das nett sein mit der ganzen Welt?
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#1   Przybislav Iamesseblo   11:27:32 | Freitag, 11. Juli 2008
jetzt reicht’s mit dem Rabatt Katholizismus
worum geht es eigentlich, um die Verkündigung des unverfälschten Glaubens oder um das nett sein mit der ganzen Welt
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