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Freitag, 11. Juli 2008 18:12
Es ist zweifellos schrecklich, aber es gibt noch etwas viel Schrecklicheres – die Wehleidigkeit. Von Günter Annen, Weinheim.
Zurück zum Artikel 97 Lesermeinungen:
Sonntag, 27. Juli 2008 20:27
Colombe de la paix: @methusalix und obelix
Eines kann ich Ihnen aber versichern, in unserem Haus wurden Opiate niemals so hochverabreicht, dass jemand davon starb.
Dazu waren unsere CHef – und Oberärzte zu christlich.

Die Verwandten wurden, wie es das Gesetz bestimmt, darüber informiert, was Morfium anrichten kann.
Unsere Internisten und auch die Onkologie riefen auch die Patholigie an, Krankheitsbilder und Therapie zu
überprüfen, um daran zu schulen.
Erst mit dem Aufkommen der Patientenverfügung,
Reanimaztionten usw zu unterlassen, legte ich meinen
Beruf nieder.
Ich bin für den Erhalt des Lebens
Mittwoch, 16. Juli 2008 23:09
Tyrus: und da glaubt wirklich jemand
dass der demographische Wandel durch ein Abtreibungsverbot aufgeboben werden kann? Wie naiv kann man sein???
Mittwoch, 16. Juli 2008 13:22
JMX: Nachti und die Traumzahlen
wenn du 9 kinder oder…
…jugendliche in die schule gehen siehst denke dir immer wieder 4 weitere, unaussprechliche liebenswerte kinder jugendliche dazu, die einffach ausgelöscht wurde.


Geburten 2007: knapp unter 700 000

Abtreibungen 2007: rund 117 000

Das Verhältnis ist also nicht 9:4, sondern 6:1 (eher 7).

Quelle: www.destatis.de
Dienstag, 15. Juli 2008 00:26
Tyrus: Wo bleibt das Beispiel?
Sie haben keinerlei Belege für Ihre Behauptung. Ich bitte Sie nochmals um ein Beispiel für eine bewusste Handlung eines Wesens, die nicht aus subjektivem Eigennutz getan wurde oder getan wird. Wenn Sie kein Beispiel haben, können Sie meine Position nicht widerlegen. Sie können noch so oft die Hypothese aufstellen, es könnte altruistische Taten geben, die nicht dem subjektiven Eigennutz entsprechen. Beim altruistischen Handeln wird immer bloß der Eigennutz auf andere ausgedehnt, um daraus Vorteile zu ziehen. Selbstopferung beispielsweise kann dem Arterhalt dienen, aber auch – wie bei theistischen Märtyrern – dem subjektivem Glauben an das eigene Seelenheil. Also nochmal: Bitte nennen Sie mir ein Beispiel für eine Handlung, die altruistisch im Sinne von 100%ig unprofitabel für das eigene subjektive Wohl (das kann auch das Wohl der Art/des Systems einschließen) und ausschließlich profitabel für das Wohl anderer ist! Ich kann mir eine solche Tat beim besten Willen nicht vorstellen. Ich bleibe dabei: Der Altruist ist ein schlauer Egoist. Bedingte Kooperationsbereitschaft ist auf Dauer effektiver als Betrug und Ausbeutung.
Montag, 14. Juli 2008 21:24
HeinrichvonOfterdingen: Lieber Tyrus,
@Heinrich: Was wollen Sie mir sagen? Nennen Sie mir nur ein Beispiel für eine Handlung eines rationalen Wesens, die nicht aus subjektivem Eigennutz geschieht. Sowohl ein Sanitäter als auch ein Selbstmordtattentäter glaubt, er täte das beste für sich und die Welt.
… zur Erinnerung, Sie sagen es habe noch nie seit Bestehen der Welt eine Handlung gegeben, die nicht aus subjektivem Eigennutz geschehen ist. Das heißt, wenn es nur eine Handlung gegeben hat, die ohen subjektiven Eigennutz geschehen ist, so haben Sie Unrecht. Nun möchte ich aber annehmen (Sie nehmen auch nur an, wohlgemerkt), dass es in Jahrtausenden der Existenz von Menschen einmal irgendwo eine Handlung gegeben hat, die nicht von subjektivem Eigennutz geprägt war. Dass es diese in Milliarden von menschlichen Handlungen nicht gegeben hätte erscheint extrem unwahrscheinlich! Also haben Sie Unrecht!
Montag, 14. Juli 2008 17:41
Biene Maja: Nachtladerne
danke Nachtladerne daß Sie mich unterstützen
Montag, 14. Juli 2008 17:32
Nachtlaterne: wenn du 9 kinder oder…
…jugendliche in die schule gehen siehst denke dir immer wieder 4 weitere, unaussprechliche liebenswerte kinder jugendliche dazu, die einffach ausgelöscht wurde.

kein verbrechen der erde reicht an das verbrechen der abtreibung und schweren kindesmissbrauchs heran.
Montag, 14. Juli 2008 13:16
Marranenjäger: Aleph – Werwolf
und Schadenszauberer -huhuuuhuu!
Montag, 14. Juli 2008 13:12
Dr. Christoph Heger: Alephs Naserümpfen über den „Voyeurismus“
hat ein besonderes Geschmäckle in den Zeiten, da der Öffentlichkeit – unter dem pflichtschuldigsten Jubel der Medien – in Köln das Spektakel der Schwuchteln und Lesben zugemutet wurde.

MfG
Christoph Heger
Montag, 14. Juli 2008 13:05
Biene Maja: Pünktchen
mir tut das Herz weh danke Pünktchen für die Zustimmung.
Montag, 14. Juli 2008 08:37
Pünktchen: Die Empörung über
das blutige Verbrechen an Hunderttausenden Menschen jährlich allein in Deutschland ist mehr als berechtigt. Es ist gefordert von jedem Menschen, der noch das Herz auf dem richtigen Fleck hat!
Montag, 14. Juli 2008 07:50
Aleph: Biene Maja: Es lebe der gepflegte Voyeurismus
Verbrechen genügt wohl nicht. Es muss schon das größte Verbrechen aller Zeiten sein, damit Sie sich echauffieren können.

Wie gut, dass Sie so schnell herausgefunden haben, was denn dieses größte Verbrechen aller Zeiten sein könnte und vor allem dass Sie dabei zu sehen durften.

Es lebe der gepflegte Voyeurismus im Wohnzimmer…,wa

Da holt man sich wenigstens keine kalte Nase beim Zuschauen.

Montag, 14. Juli 2008 07:01
Biene Maja: Abtreibung an alle
ich habe den Film gesehen das GRÖSTE VERBRECHEN ALLER ZEITEN blutig blutig blutig das ist schon ein kleiner Mensch solche Bilder gehören verteilt da muß Strafe sein Mord Diese Abtreiber gehöen
von der Kirche hinausgeschmissen Amen.
Montag, 14. Juli 2008 05:53
Nachtlaterne: sexychrist,
wenn hier einer so richtig rumbrüllt und ein radikalinski ist dann sie! verzeihung, ich vergaß vor das wort radikalinsi das wort dumm zu setzen.
Montag, 14. Juli 2008 03:01
Diese Zettel wurden KINDERN gegeben?

Und an dieser Stelle wird die Traumatisierung eines ohnehin schon psychisch angeschlagenen Kindes abgetan nach dem Motto „Strafe muss sein“?

Nicht nur fanatisch sondern vollkommen rücksichtslos diese widerliche Völkchen, dass hier rumspinnt.
Sonntag, 13. Juli 2008 22:50
Tyrus: Antworten
@Heinrich: Was wollen Sie mir sagen? Nennen Sie mir nur ein Beispiel für eine Handlung eines rationalen Wesens, die nicht aus subjektivem Eigennutz geschieht. Sowohl ein Sanitäter als auch ein Selbstmordtattentäter glaubt, er täte das beste für sich und die Welt.
@Florian: Ich möchte mich nicht zum Moralapostel oder glorreichen Vorbild stilisieren. Auch ich habe viele Schwächen und mache Fehler. Wenn Sie ob meiner Sexualmoral wüssten, würden Sie mich sicherlich nicht mehr als brav bezeichnen, obwohl ich durchaus braver bin als der Großteil meiner Altersgenossen. Wie wollen Sie die wahren Absichten und Gesinnungen eines Mörders oder Vergewaltigers herausfinden? Kein Mensch kann in das Hirn eines anderen Menschen gucken. Eine solche Moral funktioniert nich, weil wir danach nicht rational und objektiv über die Konsequenzen menschlichen Handelns urteilen können. Wie schon erwähnt, der muslimische Selbstmordattentäter ist festen Glaubens, er täte eine selbstlose und gerechte Tat, trotzdem ist sein Handeln zutiefst verurteilungswürdig. Ein anderer Mensch ist Fleisch, weil er glaubt, es sei gesund und moralisch zu rechtfertigen, Tiere allein des Genusses wegen zu ermorden. Ich sehe darin auch eine Sünde. Welcher Maßstab soll universell sein? Die Evangelien mit ihren schwammigen, ungenauen und archaischen Geboten sind meines Erachtens denkbar ungeeignet.
Sonntag, 13. Juli 2008 22:13
Josef Preßlmayer: „Die Wahrheit wird euch frei machen!“
„Stellen Sie sich vor, ein zwölf- oder dreizehnjähriges Mädchen, das aus welchen Gründen auch immer, einen Schwangerschaftsabbruch hinter sich hat, bekommt so einen Zettel in die Hand gedrückt und sieht diese Bilder“ – empörte sie sich:

„Über die Folgen möchte ich gar nicht nachdenken. Dieses Mädchen wird wohl ihr Leben lang traumatisiert sein, obwohl sie wahrscheinlich schon genug unter den Folgen des Schwangerschaftsabbruches zu leiden hat.“

Wer hat nun die Verantwortung, dass eine Frau „wohl ihr Leben lang traumatisiert“ sein wird, wenn sie einmal sieht, was in ihrem Leib an ihrem Kind verbrochen wurde?

War es falsch, Deutschen und Österreichern nach dem verlorenen Angriffskrieg und Millionen massakrierten Opfern auch noch die Skelettberge in den KZs zu zeigen? Hatte die Bevölkerung nicht schon genug gelitten durch die Vernichtung so vieler Menschen. Allein in Leningrad sind bei der 9-monatigen Belagerung ca. 900.000 Menschen umgekommen!

Und jetzt zeigt man ihnen noch die Leichenberge der verhungerten oder erschossenen KZ-Insassen!

Welche Rohheit, die ein lebenslanges Trauma nach sich ziehen kann!

Wie der Krieg, der in der Ungerechtigkeit von Versail wurzelte, enden würde, konnte sich niemand ausmalen. Wie aber ein zerstückeltes ungeborenes Kind aussieht, ist bekannt und sollte jedem Mädchen und jeder Frau vor der Abtreibung gezeigt werden. Wenn sie dann sehen, wie das „abgesaugte Schwangerschaftsgewebe“ wirklich aussieht, kommt der Schock! Aber es gibt ja kein PAS!
Sonntag, 13. Juli 2008 22:06
Sie sind sehr sehr brav
Niemand sagt dass auch ein Atheist nicht ethisch und moralisch einwandfrei leben kann.

Wir Christen hingegen sehen uns meist als elende Sünder auch wenn wir ethisch gut da nicht nur die Handlung an sich zählt sondern auch die tiefste Regung und Gesinnung mit der sie begangen wird.
Sonntag, 13. Juli 2008 22:05
HeinrichvonOfterdingen: Lieber Tyrus,
Altruismus ist eine höhere Stufe des Egoismus, jegliches Handeln dient in letzter Konsequenz dem Eigennutz.
… Sie wissen doch, dass dieses „Argument“ ganz leicht widerlegbar ist. Wer würde bestreiten wollen, dass es seit dem Bestehen der Welt nicht eine einzige Handlung gegeben hat, die nicht dem Eigennutz diente. Wenn es aber eine einzigen Handlung gegeben hat, die nicht dem Eigennutz diente, so ist Ihr Argument obsolet! Es gibt sie also, Handlungen aus Altruismus.
Sonntag, 13. Juli 2008 21:59
Tyrus: Liebe Nachtlaterne, lieber Heinrich
Ich lebe, liebe, arbeite. Habe Freunde und keine Feinde. Ich stehle nie, schlage mich nie und töte keine Lebewesen, wenn ich es vermeiden kann (ich esse keine Tiere). Ich versuche, immer ehrlich zu sein und handle nach bestem Wissen und Gewissen. Man könnte sagen, ich lebe, wenn man so will. Ich nenne mich einen aufgeklärten Hedonisten. Das heißt ich handle zwar nach meinen Bedürfnissen, aber nur soweit, dass ich andere Bedürfnisse möglichst wenig in Mitleidenschaft ziehe. Altruismus ist eine höhere Stufe des Egoismus, jegliches Handeln dient in letzter Konsequenz dem Eigennutz. Der frommste Christ ist nur deshalb gut, weil er Angst vor Gottes Strafe hat bzw. gierig nach Gottes Belohnung ist.
Ethik braucht keinen Gott. Ich bin gut, weil ich gut sein will, denn wem ich gnädig bin, der ist auch mir gnädig. Ich handle demnach nicht bloß deshalb redlich, um mich bei einer höheren Autorität einzuschmeicheln.
Wo überschätze ich mich? Wo behaupte ich, eine absolute Wahrheit zu besitzen oder gar „die Krone der Schöpfung“ zu sein? Ich will kein Raubtier sein, das schwächere Menschen und Tiere ausbeutet, sondern in Frieden und mit dem aktuellsten Wissen das Leid in der Welt mindern und das Glück aller maximieren. Ich bin jederzeit offen für Kritik, sofern die Argumente rational sind und bin sehr sicher, dass ich noch viele neue Erkenntnisse in diesem Leben erwerben werde, sodass ich eines Tages darüber lachen kann, wie naiv ich im Jahre 2008 noch war.
Sonntag, 13. Juli 2008 21:21
HeinrichvonOfterdingen: Lieber Tyrus,
Ich kämpfe momentan für die naturwissenschaftliche und empiristisch-philosophische Theorie, dass Menschen Säugetiere sind, die in den letzten Jahrtausenden gelernt haben, sich maßlos zu überschätzen.
… der Punkt geht an Sie. Dafür können Sie als Beleg in jedem Falle dienen. Ob das hinreichend ist für die Behauptung ist allerdings eher zu bezweifeln!
Sonntag, 13. Juli 2008 21:17
Nachtlaterne: tyrus, was ist ein leben…
…ohne das leben selber: gott!? sie wollen notfalls ihr leben hingeben aber sie geben sich nicht dem leben selbst hin.
Sonntag, 13. Juli 2008 21:01
Tyrus: Meine Lebensphilosophie
Ich kämpfe momentan für die naturwissenschaftliche und empiristisch-philosophische Theorie, dass Menschen Säugetiere sind, die in den letzten Jahrtausenden gelernt haben, sich maßlos zu überschätzen.
Absolute Kontrolle ist nur dann möglich, wenn man von absoluten Wahrheiten ausgeht. Zur absoluten Wahrheit kann man prinzipiell alles erklären. Unter Folter wird manch einer 2 plus 2 = 5 für die Wahrheit erklären. Ich glaube fest, es gibt keine Freiheit in Knechtschaft und keine absolute Wahrheit, bloß verschieden gute Theorien. Wenn das Ökosystem dieses Planeten noch gerettet werden kann, dann nur, wenn die Menscheheit wieder bescheidener wird! Ich kämpfe gegen das Leid von Mensch und Tier und für den vernünftigen Umgang mit den begrenzten Ressourcen unseres Planeten. Menschen können die Welt ein bisschen besser begreifen als z.B. Schimpansen, aber sie sind ihnen insgesamt lange nicht so weit voraus, wie viele glauben. Ich kämpfe dafür, dass es jedem freisteht, anderer Meinung zu sein.
Ich kämpfe nicht gegen Religionsgemeinschaften oder friedliche Rituale, die manch einem viel bedeuten mögen, sondern für Bildung und Aufklärung. Ich bin überzeugt, dass alle diese Ziele nur gewaltlos und durch Argumente und Diskussion, niemals aber durch Indoktrination oder Propaganda zu erreichen sind. Für diese Ideale werde ich mich mit aller Kraft kämpfen und wenn es eines Tages nötig sein wird, auch mein Leben geben, damit die nachfolgenden Generationen frei und selbstbestimmt aufwachen könne…
Sonntag, 13. Juli 2008 20:32
Ich kämpfe für die Wahrheit das Menschen unabhängige, unsterbliche und mächtige geistige Wesen sind. Der erste Angriffspunkt der Mensch selbst. Er wird von einem geistigen Wesen zu einem tierischen Reaktionsmuster erniedrigt werden damit man absolute Kontrolle im Welteinheitssystem über ihn hat.
Weiters kämpfe ich gegen die
materialistische Weltanschauung vom seelenlosen Menschenapparat die den natürlichen Feind, die Religion bekämpft. Die Versklaverwollen diesen natürlichen Feind auszurotten, was uns die gegenwärtige Propaganda erklärt. Alles, was den dummen Menschendingern das Vorhandensein einer Seele predigt oder Hoffnung auf Freiheit schenkt wird aggressiv angegangen.
Man will die Religionsgemeinschaften unschädlich machen durch folgende Handlungsrichtschnur: Zuerst ziehe man die Gemeinschaft öffentlich ins Lächerliche. Erzielt dies nicht den gewünschten Effekt, lautet der nächste Schritt Einschleusung von Kräften um allmählich und gezielt Lehre und Funktionsfähigkeit zu pervertieren. Ist die Gruppe fähig genug und widersteht auch diesem Angriff, folgt als dritter Schritt der offene und massive Angriff über Gerichte, Medien usw usf.

Ich bin also für die Freiheit des Menschen die in bewusster Gotteskindschaft beruht
Sonntag, 13. Juli 2008 20:12
Tyrus: Florian
„Geschwätz“ haben Sie gesagt. Ich bin mir sicher, dass die Existenz einer unsterblichen Seele niemals naturwissenschaftlich nachgewiesen werden wird. Aber im Gegensatz zu Ihnen bin ich dafür offen, mich vom Gegenteil überzeugen zu lassen. Trotzdem würde selbst die unwiderlegbare Existenz einer unsterblichen Seele nicht automatisch implizieren, dass der Katholizismus wahr ist. Judentum, Islam und die diversen anderen christlichen und monotheistischen Strömungen könnten ebenfalls zutreffen oder eben gar keine davon. Alles reine Spekulation, genauso wie eine absolute Wahrheit reine Spekulation ist. Ich hoffe inständig für Sie und mich, dass das zweite Gottesstaat-Mittelalter, von dem Sie phantasieren, niemals eintrifft. Ich freue mich sehr darauf, Philosophielehrer zu werden, um Kinder unseres Landes vor dieser drohenden Gefahr wider den Errungenschaften der Aufklärung zu warnen und um Sie zu Widerstand aufzufordern.
Sonntag, 13. Juli 2008 19:58
Ich glaube nicht dass man die Erkenntnisse namhafter Forscher wie Zeilinger der die Möglichkeit sieht in Bälde die Existenz einer unsterblichen Seele beweisen zu können als subjektives Geschwätz abtun kann.

Man sieht ihr frestgefahrenes Denken in überholten deterministischen naturalistischen Bahnen die das nonempirische erst gar nicht zulassen, ja sogar als Geschwätz abtun.

Ist die Beweisbarkeit der Existenz einer unsterblichen Seele erstmal im Bereich des Möglichen stürtzt ein weiterer Bereich ihres auf Sand gebauten ideologischen Kartenhauses zusammen und es ist eine weitere kleine Bestätigung dass die metaphysische religiöse Lehre der Alten doch Recht hat.

Ihr Versuch die Existenz einer Absoluten Washrheit mit Hinweis auf die Historie als problematisch dazustellen
zeichnet sie als zeitgenössschen Relativisten aus, der gängigen Ideologie der profanen Zirkelbaumeister die die Menschen zur Zeit noch in Geiselhaft hält aber innerlich schon morsch bröckelt und bald einstürzt
Sonntag, 13. Juli 2008 19:55
HeinrichvonOfterdingen: Lieber Tyrus,
Ich habe nirgends behauptet, dass Gott lügt.
… datt stimmt! Aber Sie haben es impliziert und datt ist mindestens genau so schlimm!
Sonntag, 13. Juli 2008 19:52
Sie verfügen weder über naturwissenschaftliche, noch über „sonstiges“ Wissen …
Sonntag, 13. Juli 2008 19:50
Tyrus: @Heinrich
Ich habe nirgends behauptet, dass Gott lügt. Ich habe noch nicht mal behauptet, dass die Bibel lügt. Ich habe bloß gesagt, dass die Bibelautoren ein antikes Weltbild hatten und nicht über das naturwissenschaftliche Wissen verfügen konnten und, das wie heute haben und auch nicht historisch-kritisch, sondern in höchstem Maße subjektiv und suggestiv in ihren Aufzeichnungen waren. Trotzdem haben sie bemerkenswerte Literatur geschrieben, die ich als solche auch durchaus schätze.
Sonntag, 13. Juli 2008 19:38
HeinrichvonOfterdingen: Lieber Tyrus,
wir Katholiken sind der Meinung, dass Gott nicht lügt. Falls Sie anderer Meinung sind, dann mögen Sie Ihre Privatmeinung für sich behalten!
Sonntag, 13. Juli 2008 19:35
Tyrus: Lieber Florian
Was sollen denn nun diese höchst subjektiven Meinungen und Glaubenssätze bitte für ein Beleg für a) Übernatürliches und b) den Katholizismus sein? Selbst wenn diese Menschen ihre Erfahrungen nicht bloß halluziniert hätten, würde auch das noch lange kein jüngstes Gericht oder ähnliches in irgendeiner Form belegen. Du erkennst selbst, dass wir Menschen mit unseren arg begrenzten Primatensinnen noch bei Weitem nicht dazu in der Lage sind, die Funktionsweise des Universums zu verstehen. Aber alle brauchbaren Ansätze, die wir bisher haben, kommen aus der Wissenschaft und täglich werden neue Theorien erdacht und überprüft.
Wahrheit ist ein großes Wort. Als Geschichtsstudent habe ich eins gelernt: In weltanschaulichen- und Ethikfragen gibt es keine eindeutige Wahrheit. Es gibt nur Menschen mit unterschiedlichen Interessen, die man m.E. am besten nach utilitaristischen Maßstäben (so viel Glück und so wenig Leid wie möglich) abwägen sollte. Aber auch das muss natürlich nicht der letzten Weisheit Schluss sein.
Sonntag, 13. Juli 2008 19:19
Autosuggestion ist die effizientere, weil einfachere und für jedermann nachvollziehbare Erklärung für das was Sie „spirituelle Fremdeinwirkung“ oder wie auch immer nennen würden.
ja das ist eine schlichte und einfache Erklärung die aber nur an der Oberfläche kratzt.
Empirie kann nur das erfassen wofür es Instrumente gibt.
Gäbe es keinen UKW Empfänger würde das nicht die Nichtexistenz von Radiowellen bedeuten.
Darüberhinaus geht es nicht um die utiliaristische Nützlichkeit sondern um Wahrheit.

hier noch ein Vorgeschmch was noch auf naturalistische Relativisten zukommt
Sonntag, 13. Juli 2008 19:08
Tyrus: Hi Florian
Sie glauben an die buchstäbliche Wahrheit von Mythen und Legenden, die vor tausenden von Jahren niedergeschrieben wurden und raten mir, mein Weltbild upzudaten? Ich komme nicht umhin, zu schmunzeln. Die Wissenschaft ist beileibe nicht allwissend. Im Gegenteil, ein guter Wissenschaftler ist sich bewusst, dass er eben nur über Theorien verfügt, die veröndert und ersetzt werden und sich so dialektisch der Wahrheit annähern, nie würde ein redlicher Wissenschafler davon ausgehen, über absolute Wahrheit zu verfügen.
Autosuggestion ist die effizientere, weil einfachere und für jedermann nachvollziehbare Erklärung für das was Sie „spirituelle Fremdeinwirkung“ oder wie auch immer nennen würden. Prophetie und Erscheinungen haben der Menschheit nicht sonderlich bei Ihrer Entwicklung geholfen. Keine Propheten haben Bakterien, Antibiotika und Elektrizität entdeckt, sondern Wissenschaftler.
Die moderne Quantenphysik passt wunderbar in ein naturalistisches Weltbild. Ich habe bisher keinen ernstzunehmenden Physiker kennengelernt, der etwas anderes behauptet. Sie schon?
@matt2: Sie sind gar kein Katholik? Was denn dann? Ein Zeuge, ein Evangelikaler, ein Mormone?
Sonntag, 13. Juli 2008 18:56
Florian Geyer: hi Tyrus
Zur Macht des Gebetes:

es ist so dass es vermeintlich keinen Vorgang gibt zu dem nicht Wissenschafter aller Schatierungen eine fachgerechte Erkenntnis abliefern können um diesen zu Beschreiben.
Die Neurobiologie stellt anhandvon elektrischer Neuronaktivität fest wie spirituelle Aktivität beim Gebet wirkt und sichs aufs Bewusstsein auswirkt.
Die Wissenschft erklärt dies mit Autosuggestion da sie keine Instrumente besitzt die geistige Fremdeinwirkung auf das Subjekt zu erfassen.
Da das empirische Instrument fehlt wird von einer Nichtexistez immaterieller Kräfte ausgegangen ebenso wie auch bei Prophetie und Erscheinungen.

Ich bin davon überzeugt dass die neue nonnewtonsche Physik der Quantenmechanik der endgültige Tod des naturalistischen Determinismus sein wird.

Tipp:
Sie sollten ihr Weltbild updaten
Sonntag, 13. Juli 2008 15:05
matt2 †: die Affenideologie legitimiert sich auch selbst…
nur, dass eine Lüge niemals legitim ist. Das verächtliche, szientistische Weltbild der Neu-Heiden ist teuflische Indoktrination.

Leider sehe ich darin die Abrechnung mit dem verächtlichen Menschenbild des Katholizismus, weshalb sich dieser wohl auch tendenziell mit dieser Ideologie vereint hat. Da sieht man die geistige Verwandtschaft der Menschenhasser.
Sonntag, 13. Juli 2008 14:57
Tyrus: @Nachtlaterne
Doch, ich habe sehr wohl verstanden was Sie glauben! Die Bibel legitimiert sich ausschließlich durch sich selbst! Das wäre so, wie wenn ich sagen würde, alles was Person X sagt, ist wahr, denn Person X hast das Dogma aufgestellt: Ich bin von Gott/der Vorsehung geleitet und daher unfehlbar. Ich glaube nicht an ein ewiges Leben, nur weil die Bibel davon erzählt.
Die Bibel ist ein antikes Buch, das von Menschen mit antikem Weltbild verfasst worden ist. Wir können heutzutage gar nicht sagen, was sich diese Menschen dabei gedacht haben und an welchen vormittelalterlichen Unsinn sie fest geglaubt haben müssen. Selbst wenn sich die Bibel nicht widerspräche, wäre sie immernoch nur ein Buch mit Geboten und Gesetzen, die für eine völlig andere Kultur erdacht wurden. Unsere Zivilisation hat dank der Aufklärung ethische Grundsätze entwicklelt, die allen Bibelgeboten weit überlegen sind in Präzision und Lebenspraktikabilität.
Wir haben die Menschrechte, die der Vatikan als einziger Staat in Mitteleuropa nicht anerkennt, wir haben die Sklaverei abgeschafft, Frauenrechte, Weltanschauungsfreiheit, den demokratischen Rechtsstaat erkämpft, naturwissenschaftliche und medizinische Errungenschaften gemacht (allein die Evolutionstheorie und die Erforschung von Krankheiten)… alles Dinge, von denen die Evangelisten noch nicht den leistesten Schimmer gehabt haben können und auch nicht hatten, sonst hätten sie darüber ja berichtet und ihren Nachkommen viel Leid erspart. Was also macht sie glaubwürdig…
Sonntag, 13. Juli 2008 14:17
Nachtlaterne: tyrus,
sie haben leider nicht verstanden!

der schlüssel zum ewigen leben sind die schützenden gebote gottes! das ewige leben selber sprengt jeden rahmen menschlicher phantasie. verstehen sie also unter den 10 schützenden geboten den guten wegweiser zum ewigen leben!

sie meinen schwere widersprüche in der bibel entdeckt zu haben. die bibel deckt schwere widersprüche auf, deswegen ist sie aber kein schwerer widerspruch! nehmen wir an die bibel macht zu ein und demselben thema zwei verschiedene aussagen. beispiel: einmal heisst es, dass eine ehebrecherin gesteinigt werden soll und dann sagt jesus: wer ohne sünde ist, der werffe den ersten stein. jesus erlaubt also nicht diie steinigung der ehebrecherin. ist das etzwa ein widerspruch? nein! es gibt todeswürdige dinge, die uns allen anhaften, eine rettung ist also rein psychologisch betrachtet unmöglich. hebt gott nun mit christus die sünde auf? nein! gott gibt aber dem sünder die chance zur umkehr, die er auch von der sünderin fordert.
Sonntag, 13. Juli 2008 14:16
Aber blind alles zu glauben was in dieser schwülstigen Broschüre die ihr Bibel nennt,oder was ein seltsam gekleideter alter Mann in Rom genannt Papst von sich gibt zeugt das von intelligenz,oder besser selbständigem Denken?.
Sonntag, 13. Juli 2008 14:15
Daniel Stöhr: Selten…
„Auch ein transzendenter Gott ist nur vorstellbar, wenn es eine direkte Verbindung zwischen Phantasie und Realität gäbe. Diese ist aber nunmal nicht gegeben.“

…so etwas sinnfreies gelesen. Aber immerhin, was zum lachen.
Sonntag, 13. Juli 2008 14:08
matt2 †: @Tyrus: ich kenne keinen intelligenten Atheisten…
das wäre auch ein Widerspruch… ich kenne nur dumme, so wie Sie!!!
Sonntag, 13. Juli 2008 13:56
Tyrus: Interessant
Wer die Bibel nicht für Gottes Wort oder von Gott inspiriert hält, wird sich auch nicht von innerbiblischen Geboten und Anweisungen überzeugen lassen. Was sagen Sie zu folgenden Fragen:
Warum passieren schlechte Dinge gläubigen Menschen wie ungläubigen?
Warum wird so viel Leid von gottesfürchtigen Menschen verursacht?
Warum enthält die Bibel unwissenschaftlichen und unethischen Nonsens?
Warum gibt es viele nette und intelligente Atheisten?
Warum glaubt man gerade an einen bestimmten Gott und an keinen anderen?
Warum braucht der Schöpfer des Universums für sich keinen Schöpfer?
Warum blind glauben, wenn man kritisch hinterfragen und forschen kann?
Sonntag, 13. Juli 2008 13:49
Nachtlaterne: originalzitat, nicht verdreht und nicht zensiert:
Psa 1:1 Wohl dem Mann, der nicht dem Rat der Frevler folgt, / nicht auf dem Weg der Sünder geht, nicht im Kreis der Spötter sitzt,

Psa 1:2 sondern Freude hat an der Weisung des Herrn, über seine Weisung nachsinnt bei Tag und bei Nacht.

Psa 1:3 Er ist wie ein Baum, der an Wasserbächen gepflanzt ist, der zur rechten Zeit seine Frucht bringt und dessen Blätter nicht welken. Alles, was er tut, wird ihm gut gelingen.

Psa 1:4 Nicht so die Frevler: Sie sind wie Spreu, die der Wind verweht.

Psa 1:5 Darum werden die Frevler im Gericht nicht besteh’n noch die Sünder in der Gemeinde der Gerechten.

Psa 1:6 Denn der Herr kennt den Weg der Gerechten, der Weg der Frevler aber führt in den Abgrund.
Sonntag, 13. Juli 2008 13:44
Tyrus: Krass
Ich wusste gar nicht, dass die Redaktion Beiträge löscht. Mein großes Lob, dass sie offenbar keine Diskussionsinhalte zensiert, die ihrer Meinung widersprechen. Ein neuer Versuch, Nachtlaterne?
Sonntag, 13. Juli 2008 13:01
Nachtlaterne: Von der Redaktion entfernt
Sonntag, 13. Juli 2008 02:13
Tyrus: @Florian
Wenn die Macht des Gebetes nicht empirisch beweisbar ist, welchen Sinn macht es dann, daran zu glauben? Nehmen Sie auch Medikamente, deren Wirkung nicht empirisch beweisbar ist? Wenn Gebete tatsächlich die Macht hätten, die Sie ihnen zusprechen, müsste man davon nicht irgendetwas wahrnehmen können? Müsste das nicht irgendwie belegbar sein?
Wie bereits gesagt, geistig-spirituelle Erlebnisse (wie Träume, Visionen, Wahnvorstellungen, Rauschzustände, Phantasiewesen) lassen sich emprisch nicht widerlegen, aber die Neurologie bietet sinnvolle Erklärungen an. So treten Visionen und Wahnvorstellungen praktisch immer gleichzeitig Hirnstoffwechsel-Fehlfunktionen (z.B. Sauerstoff-Unterversorgung) auf.
Auch ein transzendenter Gott ist nur vorstellbar, wenn es eine direkte Verbindung zwischen Phantasie und Realität gäbe. Diese ist aber nunmal nicht gegeben.
Samstag, 12. Juli 2008 21:34
gelobt sei jesus christus: hässliche Bilder
Ich finde die Bilder auch schrecklich…
Ich versuche auch immer, schnell darüber hinwegzublättern…
Man muß nicht solche Bilder gesehen haben, um zu verstehen, was für ein Verbrechen die Abtreibung ist.
Solche Fotos führen eher zur Betäubung und Abstumpfung beim Zuschauer.
Samstag, 12. Juli 2008 20:07
JMX: Joh, is den scho Herbst?
Vor sich selbst kann man sich in einem konsequenten Atheismus nicht verantworten, weil das menschliche Leben hier in keinem Fall mehr wert ist als das einer Fliege und außerdem alle Gedanken und Handlungen determiniert sein müssen.

Gibt’s schon wieder Strohmänner im Devotionalienladen?

Die Ausführungen hier entstammend sämtlich einem falschen Bild über dem Atheismus und die Schlüsse, die hier gezogen werden sind keinesfalls zwingend – eher eine Ansammlung von non sequiturs.
Samstag, 12. Juli 2008 18:53
Daniel Stöhr: Ich habe ganz klar
geschrieben, dass Atheisten sich vor niemand verantworten müssen. Sonst nichts. Vor sich selbst kann man sich in einem konsequenten Atheismus nicht verantworten, weil das menschliche Leben hier in keinem Fall mehr wert ist als das einer Fliege und außerdem alle Gedanken und Handlungen determiniert sein müssen.
Samstag, 12. Juli 2008 18:49
Sie können nicht empirisch belegen, was Sie da behaupten. Die Naturwissenschaften widersprechen eindeutig diesem Weltbild.
Die Naturwissenschaften können das weder bejahen noch widerlegen da die Macht des Gebtes nicht empirisch beweisbar ist.

Wäre die Macht des Gebetes mit der menschlichen Wissenschft messbar wäre der liebe Gott eine armselige relativierbare Grösse.

Wie soll ein menschlich erfundener Werkzeugkasten etwas geistig spirituelles widerlegen können ?
Samstag, 12. Juli 2008 18:44
Tyrus: Lieber Florian, liebe Judith…
@Florian: Dies ist eine subjektive und nicht objektivierbare Anschauung. Sie können nicht empirisch belegen, was Sie da behaupten. Die Naturwissenschaften widersprechen eindeutig diesem Weltbild. Wenn die Welt so strukturiert wäre, warum rafft Gott dann nicht Sünder wie mich einfach dahin?
@Judith: Ich glaube, auch Sie sind ein guter Mensch.
Zur Wintersonnenwende und zum Fruchtbarkeitsfest in der Antike hat man sich so weit ich weiß nichts geschenkt, man war einfach dankbar, dafür dass die Tage wieder länger wurden und dass der Frühling gekommen war. Im Gegensatz zu Ihnen wurde ich eher liberal erzogen. Ich habe eigentlich nie besonders viel gebetet, weil ich schon früh merkte, dass ich durch praktisches Handeln viel mehr erreichen kann, als durch das Flehen an einen Gott, der mir meine Wünsche erfüllen soll. Ich kann Ihren Glauben nicht teilen, aber so lange er Ihnen hilft und Ihr Leben erträglicher macht, werden Sie glücklich damit! Ich bin jedoch der Ansicht, dass man mit einem dem naturwissenschaftlichen Erkenntnisstand entsprechenden Weltbild besser klarkommt. Ich habe bisher wenige Menschen sterben sehen, aber ich kann mir nicht vorstellen, dass solche Erfahrungen mein Weltbild radikal ändern würde. Ich kenne die beiden letzten Bücher, die Sie mir empfehlen, grob. Sie propagieren leider das naives Moralprinzip, das ohne Gottesglaube kein gutes Leben und handeln möglich.
Eine Alternative zeigt z.B. das „Manifest des evolutionären Humanismus“ von M. Schmidt-Salomon auf.
Samstag, 12. Juli 2008 18:34
Marcelus: @Tyrus: Dann sind Sie aber auch nie Katholik gewesen,
zumindest wurden Sie nicht als Katholik erzogen.

Mir erschienen sämtliche der Rituale und Kulte, die Sie da beschreiben, schon von Kindheit an als Mumpitz und Zeitverschwendung
Samstag, 12. Juli 2008 18:26
soso:
Gebet = Zeitverschwendung:

man sieht das Heilige ist für den Heiden eine Torheit ist, was man aus ihnen bestätigt herauslesen kann.

issen sie was die wahrheit ist lieber Tyrus:

die Geschiche der Welt werden nur scheinbar von den Mächtigen bestimmt, der Grund warum es uns alle noch gibt verdanken sie betenden und opfernden Sühneseelen und Betern.

Die sind der Grund warum noch nicht alle dehingerafft wurden
Samstag, 12. Juli 2008 18:19
Tyrus: @Florian
Ich kenne persönlich keinen einzigen Laien, der die von Ihnen vorgeschlagene gläubige Katholiziät praktiziert.
Mir erschienen sämtliche der Rituale und Kulte, die Sie da beschreiben, schon von Kindheit an als Mumpitz und Zeitverschwendung. Ich kann Ihnen nur mein tiefstes Beileid aussprechen, wenn Sie wirklich kostbare Lebenszeit damit verschwenden, diesem moralischen Ideal hinterherzujagen, das man ihnen indoktriniert hat. Wenn ich ehrlich mit mir war – und dazu habe ich lange gebraucht – habe ich nie irgendetwas besonders gefühlt beim Konsum des gesegneten Kekses (Hostie).
Ich habe die Bibel gelesen und bin durch mein Studium ziemlich fit in Religionsgeschichte, die mir die diversen Abgründe des Glaubens aufgezeigt hat. Diejenigen, die behaupteten, besonders nah ihrem „Gott“ zu sein, waren dem Wohl und Leid der realen Menschen meist besonders fern.
Samstag, 12. Juli 2008 18:13
Natürlich habe ich genug zu beichten. Neid kenne ich nicht. Ich kann gönnen. Mit Weihnachten und Ostern
meine ich nicht die Geschenke.
Ich denke hier an die Geburt Christi und Ostern
An die Auferstehung.
Ich glaube, dass Sie ein guter Mensch sind.

Ich wurde streng religiös erzogen. Nach meiner Hochzeit
lebte ich meinen Protest aus, ging jahrelang nicht mehr in die Kirche.Betete jedoch immer. Mit meinen Kindern kam der Glaube wieder.
Schicksalsschläge brachten mich wieder zur Kirche.
Auf der Onkologie versuchte ich Patienten mit meinem
Glauben Trost zu spenden. Ich versuchte ihnen Hoffnung zu geben, mit Wasser von Lourdes
und Gebeten . Maria habe ich nie vergessen.
Ohne sie wäre meine Ehe warscheinlich schon oft
gescheitert. ( 20 1/2 Jahre) Mein Mann ist auch nicht religiös. Trotz Schlaganfall und einem Hinterwandin-
farkt
Er ist sehr unzufrieden mit sich.
Wenn das eigene Kind mit dem Tode ringt, es darf weiter leben, ändert sich das Verhältnis zu Gott wieder.
Wenn man, wie ich viele Menschen hat sterben sehen,( Sitzwachen am Sterbebett)
jedoch nach schwerem Todeskampf ein erleichtertes Gesicht, wenn nicht sogar glückliches Gesicht bei ihnen
erkennt, denkt man: da ist doch etwas nach dem Tod.
Fogende Bücher kann ich Ihnen empfehlen.
Gebt mir mein Leben zurück. Von Jennifer Crahnen
Das Mädchen kannte ich von Geburt an. Sie zweifelte an Gott , aber sie starb anders.
Oder „ Regeln zum Leben“ vom Abtprimas Notker Wolf
im Weltbild : Die Zehn Gebote – Provokation und
Orientierung
Samstag, 12. Juli 2008 18:08
Ich bin mit einer Religion, sogar dem Katholizismus erzogen worden. Meine Eltern waren beide bis vor ihrer Scheidung als ich 13 war katholisch. Ich bin getauft, zum Kommunion gegangen, gefirmt, habe 13 Jahre lang den katholischen Religionsunterricht besucht und ich war einige Jahre lang Messdienerleiter.
Das machen alle ist aber kein Garant für gläubige katholizität.
Besser sie hören ganz auf als man pflegt ein traditionelles Kulturchristentum weil mans halt so macht:

Die Fragen die sich stellen sind velmehr:

Hatten sie eine persönliche Beziehung zu Christus
Haen sie monatlich gebeichtet ?

Haben sie mindestens 1 mal pro woche gläubig kommuniziert

Haben sie jeden Tag gebetet

Hatten sie eine beziehung zur Gottesmutter

Haben sie gefastet und geopfert ?

Rosenkranzgebet ?

usw usw

Konfirmantenunterrichte können sie getrost ins WC spülen
Samstag, 12. Juli 2008 18:06
Mathias Wagener: Glauben ernst nehmen
Die den Glauben ernst nehmen, sind eine Minderheit. Einige wenige bekennen noch, was Sache ist.
Samstag, 12. Juli 2008 18:00
Marcelus: @Navon: Ein atheistischer Diktator muß sich nach seinem (Irr)Glauben nur vor sich selbst ver-
antworten,
und das Ergebnis haben wir ja in Josef Stalin, Heinrich Himmler, Mao Ze-Dung & Co gesehen.
Samstag, 12. Juli 2008 17:53
Navon: @ Daniel Stöhr
Ein Atheist muss konsequenterweise überhaupt nichts „verantworten“, auch wenn er das vielleicht lügnerischerweise behauptet. Bei einem Agnostiker sieht es etwas anders aus.

Was Du Atheisten so unterstellst ist nichts als verleumderische Lüge! Natürlich müssen Atheisten ihr Handeln verantworten, vor sich selbst (ihrem Gewissen) genauso wie vor der Gemeinschaft.
Im Gegensatz zu Kultisten (egal welche Sekte) verantworten sie sich lediglich nicht vor irgendwelchen erfundenen „Göttern“, die dem Kultisten dann seine Taten verzeihen, wenn der beichtet.
Deine implizierte Behauptung, Atheisten würden sich nicht verantworten und hätten damit keine Moral lässt doch nur darauf schließen, dass Du entweder keine Ahnung von Atheisten hast oder absichtlich lügst. In beiden Fällen diskreditiert es Dich und nicht die, die Du beschuldigst!
Samstag, 12. Juli 2008 17:38
Tyrus: Liebe Judith
Sie irren, jedenfalls was mich betrifft.
Ich bin mit einer Religion, sogar dem Katholizismus erzogen worden. Meine Eltern waren beide bis vor ihrer Scheidung als ich 13 war katholisch. Ich bin getauft, zum Kommunion gegangen, gefirmt, habe 13 Jahre lang den katholischen Religionsunterricht besucht und ich war einige Jahre lang Messdienerleiter. Letztes Jahr noch war ich auf Rom-Wallfahrt. Seien Sie mal ehrlich mit sich selbst. Befolgen Sie nach die 10 Geboten? Lügen Sie nie? Schauen Sie nie einem netten potenziellen Partner hinterher? Sind Sie nie neidisch auf das, was andere haben? Soll ein Kind seine Eltern ehren, wenn diese es grausam behandeln? Es gibt heutzutage wesentlich sinnvollere, differenziertere und der menschlichen Verhaltens- und Neurobiologie entsprechenden Ethiken.
Ich bin auch ehrlich und hilfsbereit anderen Menschen gegenüber, aber ich mache anderen höchtens Angebote, wie sie sich verhalten könnten, ich schreibe ihnen nichts vor. Weihnachten und Ostern haben übrigens heidnische Wurzeln. Schon die alten Ägypter und Griechen feierten am 25. Dezember die Wintersonnenwende, die alten Germanen feierten ein Fruchtbarkeitsfest zur Osterzeit.
Dass geliebte Menschen sterben, ob gläubig oder nicht, ist für uns alle schwer zu begreifen und zu ertragen. Aber ich glaube dennoch fest daran, dass uns nur diese eine Existenz im Diesseits gegeben ist, weshalb ich es furchtbar schade finde, dass Menschen sie mit Dingen wie Beten, Kultus und ähnlichem Firlefanz verschwenden.
Samstag, 12. Juli 2008 17:06
Ich verurteile keine Atheisten, auch davon kenne ich einige.
Diese hatten nicht das Glück , mit einer Religion glücklich
erzogen zu werden oder diese kennenzulernen.
Trotzdem heirateten diese katholisch ( der Partner war kath.) und ließen ihre
Kinder kath. taufen. Sie hatten mit dem Pfarrer Glück.
Ich kannte eine alte Dame , diese ließ sich erst mit 74 Jahren firmen. Ist es falsch zu denken, dass Gott jeden
später aufnimmt, der ohne es zu ahnen nach den
10 Geboten lebt? Ehrlich und helfend gegenüber seinem
Mitmenschen ist?
Aber der Weg in eine Kirche / Religion einzutreten ist jedem Menschen immer offen.
Seltsamer Weise feierten diese Atheitsen aber alle
christlichen Feste. ( Weihnachten, Ostern)
Nur die Beerdung meiner Freundin im Alter von 43 Jahren,
getötet bei einem Unfall, war schrecklich. Einfach so ohne Trost in die Erde gesetzt. Alle Christen empfanden das so.
Ich kann mir nicht vorstellen, dass diese liebe Frau nicht doch aufgenommen wird. Zumindest bete ich für sie täglich.
@ Tyrus vermissen Sie nichts?
Samstag, 12. Juli 2008 15:31
Tyrus: Auch Atheisten haben ein Gewissen
Die Nicht-Existenz von Gott lässt sich ebensowenig beweisen wie die Nicht-Existenz von Kobolden und Einhörnern. Ich bin demnach auch kein Gottesfeind, denn wie sollte ich Feind wider etwas sein, dessen bare Existenz für mir höchst unwahrscheinlich erscheint. Der Mensch hat keine besondere Stellung in der Evolution. Allein sein Intellekt und das Potential, ethisch zu handeln, zeichnet ihn aus.
Wir sind nackte Affen, die noch sehr, sehr viel lernen müssen, darüber, wie man mit der Umwelt umgehen sollte. Dass mich manch einer hier als „Untermensch“ denunziert, zeugt davon, wie erstaunlich naiv und eindimensional manche Moralisten hier denken.
Rationalität kann nicht kaltherzig sein. Entweder man handelt nach rationalen, für jeden Menschen nachvollziehbaren Prinzipien (Leid mindern, Glück vermehren) oder man lässt sich von seinen (religiösen) Gefühlen lenken (Mitleid mit bewusstlosem Leben, Angst vor einem jüngsten Gericht). Es gibt für jeden Menschen zwei Möglichkeiten. Man kann aus Angst um das eigene Seelenheil moralisch handeln und gut sein, oder nach universellen, ethischen Grundregeln handeln.
Es gibt in der Welt nicht „das Gute“ und „das Böse“, sondern bloß Menschen mit unterschiedlichen Interessen, Bedürfnissen und Lernerfahrungen. Jemand ohne Gottesglauben kann seinem Leben selbst einen Sinn geben. Man kann sein Leben einer „größeren Sache“ widmen, z.B. die die Welt zu einem besseren, lebenswerteren Ort machen.
Samstag, 12. Juli 2008 13:50
Colombe de la paix: @Daniel Stöhr
Als Christ im Firmuntericht habe ich den Firmlingen immer vermittelt, dass Abtreibung
Mord ist. Wenn eines der Jugendlichen in eine
solche Situation käme, solle er sich immer bei mir melden.
Ich werde Hilfe für ihn finden.
Ich werde alles unternehmen , um das Leben eines
Kindes zu schützen. Ich habe ihnen immer gesagt, dass
wir nicht das Recht haben ungeborenes Leben zu zerstören, auch nicht bei Behinderung oder MIßbildung.
Ich hätte jedes Kind, welches ich gezeugt hätte mit
Freuden angenommen. Ich habe 2 Fehlgeburten erlitten,
Die letzte vor 4 Jahren. Meine Söhne sind schon 17 und 20 Jahre. Trotzden hätte ich mich über das letzte Kind
sehr gefreut. Aber es hat nicht sein sollen.
Samstag, 12. Juli 2008 13:03
Daniel Stöhr: Ein Atheist
muss konsequenterweise überhaupt nichts „verantworten“, auch wenn er das vielleicht lügnerischerweise behauptet. Bei einem Agnostiker sieht es etwas anders aus.
Samstag, 12. Juli 2008 13:00
Ich war Jugendschöffin und habe leider Erfahrungen
hier sammeln müssen.
Diese Mädchen und deren Eltern müssen anders betreut werden.
Hier wüßte ich auch nicht , ob ich zur Abtreibung raten sollte oder nicht?!
Kann das ungeborene Kind dafür, dass es in einer solchen Situation gezeugt wurde? Muss es deshalb mit dem Tode bestraft werden?
Kann ein Mädchen, welches vergewaltigt wurde die Folgen einer Abtreibung ohne psychischen Schaden überstehen. Ich denke nicht. Kann man diese Kinder nicht trotzdem austragen und zur Adoption freigeben?
Ich kenne die bessere Lösung für alle Opfer nicht,
denn im Grunde ist das gezeugte Kind auch ein Opfer.
Was könnten Sie für sich hier verantworten ?
Diese Menschen leiden doppelt.
Als Krankenschwester
weiß ich, dass solche Frauen, die Abtreibungen hinter sich haben, im Alter erst darunter leiden.
Vergewaltiger werden meines Erachtens immer noch nicht
hart genug bestraft. Doch da müssen die Gesetzte
geändert werden und die Politik wehrt sich.
Samstag, 12. Juli 2008 12:31
the_аtheist: @Judith:
Wer mit 13 Jahren ein Kind zeugt, muss auch solche Bilder ertragen können.
Und muß auch jemand, der mit 13 J. vergewaltigt wurde, solche Bilder ertragen können?
Samstag, 12. Juli 2008 11:52
Colombe de la paix: Für Abschreckung ist man nie zu jung:
Wer mit 13 Jahren ein Kind zeugt, muss auch solche Bilder ertragen können.
Mit der Aufklärung in den Schulen sollte man den Jugendlichen diese Bilder auch schon zeigen.
Es sollte ihnen nicht nur demonstriert werden, wie man
verhütet.
Ihnen sollte verständlich gemacht werden, dass sie
in jeder Hinsicht einen Mord verüben.
Warum achten Eltern nicht mehr auf ihre Kinder?
Warum erlauben sie ihren Teenis mit ihren Freunden zu
übernachten? Müssen die Kinder denn mit jedem Freund gleich ins Bett springen? Muss eine Aufklärung schon im Grundschulalter erfolgen, damit eine Neugier geweckt werden? Den Söhnen sollte man erklären, mehr auf die Ehre eines jungen Mädchens zu achten. Finger weg von Mädchen unter 18 Jahren.
Den Eltern, die ihre Kinder zu Abtreibungen zwingen, sollte man diese Bilder zeigen.
Pro Familia und CO sollten lieber mehr auf Adoptionen
bzw. Pflegefamilien hinweisen. Es gibt genügend
kinderlose Paare, die auf Kinder warten. Der Staat sollte den jungen Müttern finanziell mehr helfen. Arbeitgeber, die eine junge Mutter ausbilden, sollte ein Bonus gezahlt werden. Junge Großmütter, die ihre Töchter unterstützen und die Tagesbetreuung der Enkel übernehmen, sollte wie bei der Pflegeversicherung eine kleine Rente gezahlt werden. Nur so könnte man die Zahl der Abtreibungen verkleinern.
Samstag, 12. Juli 2008 00:24
Shuca: Natürlich
So wahr Jesus Christus der Sohn Gottes ist . Es geht um die Nachfolge von Herodes . Anders ist dieser Wahnsinn nicht zu erklären . Es gibt keine hummanistische Erklärung .
Samstag, 12. Juli 2008 00:06
pneumat: Die allgemeine Lage (Fortsetzung)
Jeder Mensch ist, von dem Heiligen Geist erleuchtet, in seinem Wert wie ein Prophet, der alle Dinge sieht, die gewöhnliche Menschen, die im Grunde wie programmierte Tiere nach ihren Trieben agieren, nicht sehen können. Und deshalb missbrauchen sie leichtsinnig und unangemessen – ausgefallen aus der Balance – alles, was ihnen der räuberische Wohlstand im wilden Westen anbietet. Diese Menschen wähnen sich vernünftig, sekular, demokratisch, frei, gleich, brüderlich, zivilisiert etc. zu sein, überheblich gesinnt gegen andere fremde Kulturen und trotzdem sind in der Tat viel schlimmer als wilde Tiere. Denn wilde Tiere haben keinen freien Willen und sind nicht berufen, Gott zu suchen.
Das Thema wird sprengen den Rahmen.
Kurz gesagt, es gibt keine Alternative zur Entwicklung eines authentischen sechsten geistigen Sinn – der die Zusammenhang aller Dinge sieht – gegen die übliche pharisäische, formal-bürokratische, veraltete juristisch-rechthaberische Gottanbetung.
Samstag, 12. Juli 2008 00:06
Shuca: Eine Schande
Was läuft da . Was geht bei diesen Ärzten vor . Was geht bei den begleitenden Schwestern ab . Sie wissen doch das sie ein Kind töten . Oder sind sie nicht mehr Herr über sich selbst . Was ist das ? Dieses Kind von Osnabrück das die Abtreibung überlebt hat . 10 Stunden haben sie es liegen gelassen und es wollte einfach nicht sterben . Und dann haben sie sich bequemt . Heue lebt es schwerbehindert in einer Pflegefamilie .
Selig sind die , die barmherzig sind .
Samstag, 12. Juli 2008 00:02
karljosef: Scheussliche Bilder aber ueberzeugend
Ich finde es gut, dass solche Bilder gezeigt werden, sie sind besser alls alle anderen Anti-Abtreibungsargumente
Samstag, 12. Juli 2008 00:02
pneumat: Die allgemeine Lage
in der gegenwärtigen westlichen Kultur, wie sich in ihr der sog. Homo sapiens (n.d. Hummel SOAPiens) gebärt, demonstriert ein sehr niedriges geistiges Niveau. Die formalen Christen bilden hier keine Ausnahme.

Im Namen der humanistischen, wissenschaftlich fortschrittlichen, aufgeklärten Zivilisation macht sich breit die beispiellose Barbarei: Abtreibungen, Euthanasie, Tierquälerei, umweltfeindliches Leben, übertriebene Sexualisierung, Illusion der privaten Autonomie, Legitimation der Perversität, Ignorierung der Kohärenz aller Dinge, materialistische Verblendung sind tatsächliche Gottlosigkeit dieser Kultur.

Auch die „einzig wahre“ RKK befindet sich faktisch in einer tiefen geistigen Stagnation und hat keine Lösung parat für die apokalyptische Situation, da sie selber geistlos ist.
Freitag, 11. Juli 2008 23:49
matt2 †: ich erinnere mich…
vor etlichen Jahren schon einmal im deutschen Fernsehen (ich glaube auf einem Privatkanal) eine Abtreibung gesehen zu haben. Ich weiß nicht mehr genau, wie ich damals empfand, aber ich weiß, wie man sah, als das Kind stückchenweise zum Vorschein kam und der Schlächterarzt recht gleichgültig dazu kommentierte.

Es ist eine große Schande für ganze Medizin, die sich einst mit dem Eid des Hippokrates verpflichtete.
Freitag, 11. Juli 2008 23:49
Shuca: Diese Bilder
Laßt diese Bilder weg . Keiner will sie sehen . Aber die Bilder die kommen werden , kann keiner mehr ertragen . Ihr glaubt doch nicht im Ernst das dieser Tod dieser ungeborenen Kinder nicht auf euch zurückfallen wird . Sie werden Gnade finden . Aber wehe denen die ein steinernes Herz haben .
Freitag, 11. Juli 2008 23:40
Aleph: Sollen die Bilder gute Katholiken abschrecken?
Wie gut (???), dass solche Bilder mit dem Titel „Abtreibungsleichen“ veröffentlicht werden können und dass sich Hobbyfotogrfen bereitfinden, so etwas zu fotografieren.

Da muss es doch Zusammenhänge geben…

Es wäre äußerst interessant, wo die Bilder gemacht wurden und in welcher der Abtreibungskliniken. Aber das bleibt außen vor.

Oder wurden sie, die Bilder, einfach wahllos aus Illustrierten ausgeschnitten, weil kein anderes Material da war.

Warum bloß, warum verheimlicht kreuz.net hier etwas ganz bewusst und stellt zum wiederholten Mal die gleichen Bilder zu einem Bericht mit dem Thema „Abtreibung“.

Es taucht merkwürdigerweise sehr häufig im Forum auf…

Die Bilder hätten längst schon aktualisiert oder ausgetauscht werden müssen. Oder gehört das veraltete Bildmaterial zum eisernen Bestandteil korrekter Berichterstattung bei kreuz.net. ?

Auch wenn keinem Menschen mit einer solchen Bildauswahl gedient ist. Zumindest die guten Katholiken hier im Forum dürften doch wohl am wenigsten mit der gebündelten Grausamkeit etwas anfangen wollen oder können…

Und warum setzt das katholische Forum kreuz.net diese Bilder guten Katholiken vor? Doch wohl nicht zur Abschreckung… Sinn und Zweck des hier eingestellten abscheulichen Bildmaterials sind jedenfalls nicht erkennbar…!
Freitag, 11. Juli 2008 23:34
HarroMeyer: Die Bilder sind geschmacklos, Der Allmächtige wird Sie
dafür abstrafen, die Ergebnisse seines Entwicklungsplans derart verabscheulicht zu haben. Glauben sie mehr an Gott, der weiß schon, warum er das zulässt
Freitag, 11. Juli 2008 23:25
Shuca: Richter
Herr Annen ist keineswegs ein Richter . Er klagt nur an . Keiner braucht sich fürchte für ihn . Denn er hat keine Macht auf dieser Welt . Aber so wahr wie Christus der Sohn Gottes ist , wird es ein Gericht geben . Und dann werden sich viele wünschen nicht geboren zu sein .
Freitag, 11. Juli 2008 23:21
Ansgar: @ Pascal
Wer hätte gedacht, daß ich Ihnen einmal vollumfänglich zustimme. Der Kampf gegen die Kinderschlächterei muß – mit Rücksicht auf die Würde der Ermordeten – ohne die Leichenbilder auskommen. Stattdessen könnte man die furchtbaren Werkzeuge, den Stuhl, den Mord-Medicus etc. zeigen.
Freitag, 11. Juli 2008 23:13
Pascal123: Video
Ich habe mir gerade das vIdeo angesehen und muss sagen das ich ehrlich erschüttert bin obwohl mir einiges bei diesem Video nicht klar ist.
Welcher Abtreibungsarzt lässt sich dabei filmen??
Warum sollte er es filmen?? Als Werbevideo wohl nicht??
Irgendwie sieht es von der Öffnung her sehr unwirklich aus, ich kenne die weibliche Anatomie anders, aber das soll auch egal sein.
Wie man zu Abtreibung steht sei jedem selbst überlassen, ich möchte mich nicht als Richter aufspielen wie Herr Annen.
Ich persönlich bin gegen Abtreibung.
Aber das zeigen der Bilder zu welchen Zweck auch immer rechtfertigt sicherlich nicht die Würde dieses Toten Menschen <selbstredent> ohne dessen einverständnis mit Füßen zu treten und Ihn zu instrumentalieseren.
Hier wird mitunter das Leben des ungeborenen über das der Mutter gestellt und der befruchtete Folikel sehr ehrfurchtsvoll gepriesen. Auf der anderen Seite die Würde ebend diesen toten Menschen so zu instrumentalisieren und auf widerwärtige Art und Weise vorzuführen, egal zu welchen Zweck oder mit welchem Ziel ist widerlich und sollte nicht weiter statt finden.
Freitag, 11. Juli 2008 23:11
wolke68: Günter Annen
weiter so; und am besten noch bilder von kindern zeigen, die dann ins „kindchenschema“ passen, die diese phase ihrer entwicklung eben nicht erreichen.

zero tolerance. wenn man so die jährlichen zahlen in sachen kindsmord sieht, dann:
wolke68
Freitag, 11. Juli 2008 23:04
Shuca: Ja und Nein
So ist die Wahrheit . Die meisten Christen wollen diese Bilder nicht sehen . Sie sind zu abscheulich und ihnen nicht zu zumuten . Aber in ihren Herzen ist ihnen scheißegal .
Freitag, 11. Juli 2008 21:47
Protestant: @alois bischof
Ich muss energisch widersprechen! Auf einer christlichen Veranstaltung wie dem Osnabrücker Katholikentag (ich war selbst dabei und begeistert), geht doch im Ernst niemand davon aus, dass unschuldige Kinder mit diesen Aufnahmen konfrontiert werden!
Dahei habe ich als Veter oder Mutter jederzeit die Möglichkeit zu kontrollieren, was mein Kind im Fernsehen sieht oder welche PC-Spiele gespielt werden!
Hier kann ich Sicherheitsvorkehrungen treffen!
Gegen irgendwelche Flugblätter, die willkürlich verteilt werden, bin ich jedoch machtlos-und dies wird von Herrn Annen gerade bei solchen Massenveranstaltungen ausgenutzt!
Freitag, 11. Juli 2008 21:42
Alois Bischof: Ich stimme mit dem Verfasser
des Artikels überein hinsichtlich der totalen Grausamkeit der Abtreibung, des lautlosen Massenmordens in den ‘Zivilisationen’ der Welt, jedoch muß in der Tat schon das Alter der Rezipienten dieser Bilder-Fakteninformation beachtet werden. Kindern sollte man ihre Unschuld lassen.

Natürlich ist die falsche Emotion der e-Post-Autorin nicht als Leitfaden annehmbar, dennoch kann ich ihr Argument nachvollziehen; ein 12-jähriges Mädchen welches durch Eltern und eidesbrüchige Todesärzte eine Abtreibung überstehen mußte, bleibt immer ein Kind.

Ich frage mich aber, ob diese angebliche Mutter auch e-Post-Berichte an die Software-Produzenten von Computer-Spielen und Kriegsfilmen mit grausamen Bildern schickt. Das wird wohl nicht der Fall sein.

Empörung wegen Abtreibungsbilder ist natürlich völlig fehl am Platz, wenn man dem filmischen Morden – welches täglich jugendlichen Buben und Mädels vorgeführt wird in Fernsehen und Kino – eigentlich zustimmt und es für „berechtigt“ hält.
Freitag, 11. Juli 2008 21:34
Protestant: AnnenMacho
„Über die Folgen möchte ich gar nicht nachdenken. Dieses Mädchen wird wohl ihr Leben lang traumatisiert sein, obwohl sie wahrscheinlich schon genug unter den Folgen des Schwangerschaftsabbruches zu leiden hat.“
Was soll ich dazu sagen?


Sie, lieber Herr wer auch immer, können dazu nichts sagen, weil Sie in ihrem Wahn die Gedanken und Sorgen einer Mutter gar nicht nachvollziehen können! Es ist ja beileibe nicht so, dass ich Abtreibungen befürworte – vor einem solchen Menschen wie Sie, brauche ich mich auch gar nicht zu rechtfertigen-aber es zeugt von Ihrer Ignoranz, dass Sie sich über die „Empörung“ dieser verantwortungsvoll denkenden und besorgten Mutter wundern!
Freitag, 11. Juli 2008 21:31
Ansgar: Ich bin…
… dennoch gegen die Zurschaustellung dieser traurigen Bilder. Es handelt sich um getötete Menschen, deren Würde man kein zweitesmal durch Instrumentalisierung verletzen sollte. Zerrissene erwachsene Unfallopfer werden ja auch nicht durch die Medien geschleift.

Tyrus: Ihre kaltherzige Rationalität kann ein fühlendes Menschenherz niemals begreifen. Schweigen Sie!
Freitag, 11. Juli 2008 21:13
matt2 †: an solchen ideologischen Auswürfen wie Tyrus wird eines sichtbar…
Gottesfeinde sind ebenso Feinde des Menschen. Denn das Menschsein kann seine Würde und besondere Stellung in der Schöpfung nur durch seinen Beziehung zu Gott verstehen. Will man ihm diese Beziehung bestreiten und Gott unmöglich machen, dann wird auch der Mensch zur unmöglichen Tierkreatur erniedrigt. Dann hat keine Moral mehr Bestand.

Tyrus: Ausgeburt des Lügners, Feind von Mensch und Gott… für Sie passt mir die Bez. Untermensch nur allzu gut, denn Ihre Seele gehört der Unterwelt.
Freitag, 11. Juli 2008 21:05
Tyrus: Lieber bonifatius
Ich habe nirgens gegen diese Bilder protestiert. Manch einer mag sie eklig finden, aber ich bin biologisch sehr interessiert und habe schon ganz andere Dinge gesehen.
Wer Abtreibungsärzten menschenrechte aberkennen will, ist in meinen Augen ein radikaler Fundamentalist, dem nicht mehr mit rationalen Argumenten geholfen werden kann.
Freitag, 11. Juli 2008 21:03
bonifatius: Tyrus: Gefährliche Gefühlsduselei
Da vielen Menschen (sind die Kinderabtreiber noch Menschen???) das zu tiefst Menschliche abhanden gekommen ist, sind Maßnahmen, die der Öffentlichkeit die Augen öffnen, und hier Bilder abgeschlachteter Feten, völlig korrekt.
Freitag, 11. Juli 2008 21:02
Tyrus: Lieber Heinrich
Mit autonom meine ich die Fähigkeit, sich autonom (ohne Symbiose mit anderen Lebewesen) zu versorgen. Ob das nun auch praktisch möglich ist, oder nicht, spielt bei meiner Argumentation keine Rolle. Der Kern bleibt die Bewusstseinsqualität des Lebewesens, die bei einem Embryo erwiesenermaßen deutlich geringer ist, als die eines ausgewachsenen Huhns.
Freitag, 11. Juli 2008 20:49
HeinrichvonOfterdingen: Lieber Tyrus,
Wer gegen Abtreibung von autonom nicht lebensfähigen Zellhaufen demonstriert
Sie sind auch so ein nicht autonom lebensfähiger Zellhaufen. Ich möchte mal sehen, wie Sie nach 14 Tagen ohne Nahrung und Flüssigkeit aussehen. Insofern ähnelt der Embryo Ihnen, nur dass er seine Nahrung halt nicht vom Aldi und seine Flüssigkeit nicht von der städtischen Wasserversorgung bekommt, sondern von den gleichen Quellen, aber exkusiv über seine Mutter.
Freitag, 11. Juli 2008 20:46
Tyrus: Gefährliche Panikmache
Wer gegen Abtreibung von autonom nicht lebensfähigen Zellhaufen demonstriert, obschon er empfindungsfähige Säugetiere mit einem hochentwickelten Bewusstsein allein aus Lust am Fleisch schlachtet und verzehrt, ist ein gefährlicher Doppelmoralist. Die „Heiligkeit menschlichen Lebens“ ist nichts weiter als eine religiöse Methapher.
Für einen aufgeklärten, die Evolution begreifenden Menschen macht es keinerlei Sinn, an diesem Dogma festzuhalten. Genesis 1,28 ist eine zutiefst verwerfliche Anmaßung, die Menschen über Jahrtausende hinweg die Legitimation gab, mit Gottes Segen die Ressourcen und alles nichtmenschliche Leben der Erde rücksichtslos auszubeuten. Als Ergebnis davon sind schon heute enorme Teile unserer Flora und Fauna unwiederbringlich zerstört. Ob Töten eines Lebewesens, ob menschlich oder nicht-menschlich vertetbar ist, sollte vom Bewusstseinszustand eines Lebewesens abhängig gemacht werden, nicht von seiner Spezies. Lebewesen zu töten, die ein Interesse am Weiterleben zeigen, ist demnach Unrecht. Lebewesen, die in Zukunft potenziell ein Interesse am Weiterleben zeigen können, zu töten, ist ebenfalls nicht wünschenswert. Aber definitiv ist es nicht in jeden Fall das selbe wie Mord an empfindungsfähigen, bewussten Lebewesen.
Freitag, 11. Juli 2008 19:54
Navon: Hat Annen
wohl mal eine einzige Reaktion auf seine für den Lebensschutz kontraproduktive Pamphlete erhalten und schon muss er das darstellen wie ein Pfau, dem eine neue Feder am Arsch wächst.
Freitag, 11. Juli 2008 19:44