Man hat die Krematorien vergessen
In Belgien wird der Katholizismus schon in wenigen Jahren als öffentlich wahrnehmbares Phänomen ausgerottet sein. Was tun die Bischöfe? Sie beschwichtigen, beschwichtigen, beschwichtigen.
(kreuz.net) In Belgien bleibt von der katholischen Kirche wenig übrig. Das ist das Ergebnis einer Studie
des ‘Centre de Sciences politiques’ an der Katholischen Universität in Löwen.
Die Studie wurden von den Bischöfen des Landes in Auftrag gegeben.
Die ermittelten Zahlen zeigen den beeindruckenden Kollaps der kirchlichen Praxis.
So wurden im Jahr 2006 noch 56,8 Prozent der Neugeborenen getauft. Im Jahr 1998 waren es noch 64,7 Prozent – im Jahr 1967 gar 93,6 Prozent.
Ins Bodenlose ist auch die Zahl der religiösen Eheschließungen gefallen.
Im Jahr 1967 fanden 86 Prozent der Eheschließungen in der Kirche statt. Im Jahr 1998 noch 49,2 Prozent. Inzwischen ist die Zahl auf 26,7 Prozent gesunken.
Langsamer war der Rückgang bei den kirchlichen Beerdigungen. Im Jahr 1967 fanden noch 84,3 Prozent der Beerdigungsfeiern in der Kirche statt. Diese Zahl sank bis 1998 auf 76,7 Prozent. Inzwischen ist die Zahl bei 61 Prozent angelangt.
Sieben Prozent der belgischen Katholiken nehmen an der Sonntagsmesse teil – im Jahr 1998 waren es noch elf Prozent. Das bedeutet einen Einbruch in den letzten zehn Jahren von einem Drittel.
Nach Angaben der Studie schreitet die Entgottung der Kirche somit unvermindert voran.
Es gibt aber regionale Unterschiede. Im niederländischsprechenden Flandern ist die religiöse Praxis am stärksten. Am schwächsten ist sie in Brüssel.
Im Jahr 2006 nahmen zwölf Prozent der Belgier an der Weihnachtsmesse teil: 15 Prozent in Flandern, 7 Prozent im französischsprechenden Wallonien und sechs Prozent in Brüssel.
Godfried Kardinal Danneels von Mechelen-Brüssel ist von den Ergebnissen der Studie nicht überrascht.
Doch diese Zahlen würden die Breite der „Praxis der religiösen Erfahrung“ nicht berücksichtigen – beschönigt er: „So wurden die christlichen Gottesdienste in den Krematorien in der Statistik nicht berücksichtigt.“
Außerdem seien bei den Teilnehmer an den Sonntagsgottesdiensten jene Gläubigen nicht miteinbezogen worden, welche die Heilige Kommunion zuhause empfangen, die Messe vor dem Fernsehen oder am Radio mitverfolgen oder in einem Kloster, einem Heim zur Kirche gehen.
Der Kardinal empfahl den Verantwortlichen für die Studien auch, die Tausenden von Personen zu berücksichtigen, die an einer Wallfahrt teilnehmen oder an Einkehrtagen teilnehmen.
© Titelbild: Emiliano, CC
Die Studie wurden von den Bischöfen des Landes in Auftrag gegeben.
Die ermittelten Zahlen zeigen den beeindruckenden Kollaps der kirchlichen Praxis.
So wurden im Jahr 2006 noch 56,8 Prozent der Neugeborenen getauft. Im Jahr 1998 waren es noch 64,7 Prozent – im Jahr 1967 gar 93,6 Prozent.
Ins Bodenlose ist auch die Zahl der religiösen Eheschließungen gefallen.
Im Jahr 1967 fanden 86 Prozent der Eheschließungen in der Kirche statt. Im Jahr 1998 noch 49,2 Prozent. Inzwischen ist die Zahl auf 26,7 Prozent gesunken.
Langsamer war der Rückgang bei den kirchlichen Beerdigungen. Im Jahr 1967 fanden noch 84,3 Prozent der Beerdigungsfeiern in der Kirche statt. Diese Zahl sank bis 1998 auf 76,7 Prozent. Inzwischen ist die Zahl bei 61 Prozent angelangt.
Sieben Prozent der belgischen Katholiken nehmen an der Sonntagsmesse teil – im Jahr 1998 waren es noch elf Prozent. Das bedeutet einen Einbruch in den letzten zehn Jahren von einem Drittel.
Nach Angaben der Studie schreitet die Entgottung der Kirche somit unvermindert voran.
Es gibt aber regionale Unterschiede. Im niederländischsprechenden Flandern ist die religiöse Praxis am stärksten. Am schwächsten ist sie in Brüssel.
Im Jahr 2006 nahmen zwölf Prozent der Belgier an der Weihnachtsmesse teil: 15 Prozent in Flandern, 7 Prozent im französischsprechenden Wallonien und sechs Prozent in Brüssel.
Godfried Kardinal Danneels von Mechelen-Brüssel ist von den Ergebnissen der Studie nicht überrascht.
Doch diese Zahlen würden die Breite der „Praxis der religiösen Erfahrung“ nicht berücksichtigen – beschönigt er: „So wurden die christlichen Gottesdienste in den Krematorien in der Statistik nicht berücksichtigt.“
Außerdem seien bei den Teilnehmer an den Sonntagsgottesdiensten jene Gläubigen nicht miteinbezogen worden, welche die Heilige Kommunion zuhause empfangen, die Messe vor dem Fernsehen oder am Radio mitverfolgen oder in einem Kloster, einem Heim zur Kirche gehen.
Der Kardinal empfahl den Verantwortlichen für die Studien auch, die Tausenden von Personen zu berücksichtigen, die an einer Wallfahrt teilnehmen oder an Einkehrtagen teilnehmen.
© Titelbild: Emiliano, CC
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Mittwoch, 16. Juli 2008 10:03
JMX: Nachti
Mannmannmann, wie kann man einen Post so mißverstehen.
Nicht, daß ich mit fdKs Beitrag übereinstimme, aber was Du ihr unterstellst, läßt sich beim besten Willen nicht daraus ablesen (nur vielleicht mit dem schlechtesten…).
Nicht, daß ich mit fdKs Beitrag übereinstimme, aber was Du ihr unterstellst, läßt sich beim besten Willen nicht daraus ablesen (nur vielleicht mit dem schlechtesten…).
Mittwoch, 16. Juli 2008 09:49
Nachtlaterne: für die kirche,
für sie heisst das im klartext: zuerst kommen die verbrechen an den juden, dann die verbrechen an den
juden, dann die verbrechen an den juden etc. alles leid der welt verblasst am leid der juden, alle welt
verneige sich vor diesem leid, alle welt komme und bete an. und wenn ein jude und ein nichtjude im kz
waren und gleiches leid erlitten iso ist das leid ders juden weit übber dem leid des nichtjuden anzusiedeln,
so weit, dass der nichtjude, der im kz war, beschämt beiseite treten muss.
es ist alles so einffach und durchdacht!
es ist alles so einffach und durchdacht!
Dienstag, 15. Juli 2008 21:48
JMX: sososo
Wenn man etwas weiß, braucht man keine Menschenrechte mehr?
Die Logik ist dann doch erklärungsbedürftig…
Die Logik ist dann doch erklärungsbedürftig…
Dienstag, 15. Juli 2008 21:30
Brandenburgis: Vom „Menschenwürde“
faseln stets nur die, die sonst gar nix wissen …
Dienstag, 15. Juli 2008 21:21
stimme der vernunft: @semper reformandus
ehrlich gesagt weiss ich nicht genau, was du von mir erwartest.
du hast gefragt, mit welcher Begründung ich z. B. Antisemitismus ablehne, und ich habe geantwortet, weil er gegen die Würde des Menschen verstößt.
War das nicht Antwort genug?
du hast gefragt, mit welcher Begründung ich z. B. Antisemitismus ablehne, und ich habe geantwortet, weil er gegen die Würde des Menschen verstößt.
War das nicht Antwort genug?
Dienstag, 15. Juli 2008 20:37
Nachtlaterne: wer nur auf die juden…
…abhebt, wenn es um das leid geht, der verhöhnt alle anderen opfer der gewalt und schwerer verführung und will den juden einen ewigen olymp sichern von dem aus sie blitze gegen jedes beliebige person, gegen jede beliebige personen und gruppierungen schleudern können. möchten sie sich den juden anvertrauen und neue weltordnung auf diese aufbauen!??? gute nacht!
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