In Belgien wird der Katholizismus schon in wenigen Jahren als öffentlich wahrnehmbares Phänomen ausgerottet sein. Was tun die Bischöfe? Sie beschwichtigen, beschwichtigen, beschwichtigen.
(kreuz.net) In Belgien bleibt von der katholischen Kirche wenig übrig. Das ist das Ergebnis einer Studie
des ‘Centre de Sciences politiques’ an der Katholischen Universität in Löwen.
Die Studie wurden von
den Bischöfen des Landes in Auftrag gegeben.
Die ermittelten Zahlen zeigen den beeindruckenden Kollaps
der kirchlichen Praxis.
So wurden im Jahr 2006 noch 56,8 Prozent der Neugeborenen getauft. Im Jahr 1998
waren es noch 64,7 Prozent – im Jahr 1967 gar 93,6 Prozent.
Ins Bodenlose ist auch die Zahl der religiösen
Eheschließungen gefallen.
Im Jahr 1967 fanden 86 Prozent der Eheschließungen in der Kirche statt. Im
Jahr 1998 noch 49,2 Prozent. Inzwischen ist die Zahl auf 26,7 Prozent gesunken.
Langsamer war der Rückgang
bei den kirchlichen Beerdigungen. Im Jahr 1967 fanden noch 84,3 Prozent der Beerdigungsfeiern in der Kirche
statt. Diese Zahl sank bis 1998 auf 76,7 Prozent. Inzwischen ist die Zahl bei 61 Prozent angelangt.
Sieben
Prozent der belgischen Katholiken nehmen an der Sonntagsmesse teil – im Jahr 1998 waren es noch elf Prozent.
Das bedeutet einen Einbruch in den letzten zehn Jahren von einem Drittel.
Nach Angaben der Studie schreitet
die Entgottung der Kirche somit unvermindert voran.
Es gibt aber regionale Unterschiede. Im niederländischsprechenden
Flandern ist die religiöse Praxis am stärksten. Am schwächsten ist sie in Brüssel.
Im Jahr 2006 nahmen
zwölf Prozent der Belgier an der Weihnachtsmesse teil: 15 Prozent in Flandern, 7 Prozent im französischsprechenden
Wallonien und sechs Prozent in Brüssel.
Godfried Kardinal Danneels von Mechelen-Brüssel ist von den
Ergebnissen der Studie nicht überrascht.
Doch diese Zahlen würden die Breite der „Praxis der religiösen
Erfahrung“ nicht berücksichtigen – beschönigt er: „So wurden die christlichen Gottesdienste in den Krematorien
in der Statistik nicht berücksichtigt.“
Außerdem seien bei den Teilnehmer an den Sonntagsgottesdiensten
jene Gläubigen nicht miteinbezogen worden, welche die Heilige Kommunion zuhause empfangen, die Messe
vor dem Fernsehen oder am Radio mitverfolgen oder in einem Kloster, einem Heim zur Kirche gehen.
Der
Kardinal empfahl den Verantwortlichen für die Studien auch, die Tausenden von Personen zu berücksichtigen,
die an einer Wallfahrt teilnehmen oder an Einkehrtagen teilnehmen.
Email-Adressen der Empfänger
58 Lesermeinungen
Sie haben eine Meinung zu diesem Artikel? Dann verfassen Sie einen Beitrag. Bleiben Sie in Ihrem Kommentar sachlich und bemühen Sie sich um eine erträgliche Diskussionsatmosphäre. Bedenken Sie, daß Ihr Beitrag noch über Jahre hinweg abrufbar und durch Suchmaschinen im Internet auffindbar ist.
Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für den Inhalt der Leserbeiträge. Sie behält sich das Recht vor, Beiträge zu löschen oder Leser aus der Debatte auszuschließen.
Nachti Mannmannmann, wie kann man einen Post so mißverstehen. Nicht, daß ich mit fdKs Beitrag übereinstimme,
aber was Du ihr unterstellst, läßt sich beim besten Willen nicht daraus ablesen (nur vielleicht mit
dem schlechtesten…).
#58 Nachtlaterne 09:49:04 | Mittwoch, 16. Juli 2008
für die kirche, für sie heisst das im klartext: zuerst kommen die verbrechen an den juden, dann die
verbrechen an den juden, dann die verbrechen an den juden etc. alles leid der welt verblasst am leid der
juden, alle welt verneige sich vor diesem leid, alle welt komme und bete an. und wenn ein jude und ein
nichtjude im kz waren und gleiches leid erlitten iso ist das leid ders juden weit übber dem leid des
nichtjuden anzusiedeln, so weit, dass der nichtjude, der im kz war, beschämt beiseite treten muss. es
ist alles so einffach und durchdacht!
@semper reformandus ehrlich gesagt weiss ich nicht genau, was du von mir erwartest. du hast gefragt, mit
welcher Begründung ich z. B. Antisemitismus ablehne, und ich habe geantwortet, weil er gegen die Würde
des Menschen verstößt. War das nicht Antwort genug?
#54 Nachtlaterne 20:37:57 | Dienstag, 15. Juli 2008
wer nur auf die juden… …abhebt, wenn es um das leid geht, der verhöhnt alle anderen opfer der gewalt
und schwerer verführung und will den juden einen ewigen olymp sichern von dem aus sie blitze gegen jedes
beliebige person, gegen jede beliebige personen und gruppierungen schleudern können. möchten sie sich
den juden anvertrauen und neue weltordnung auf diese aufbauen!??? gute nacht!
das kann sein, daß die Formulierung nicht gut ist Natürlich ist das Verbrechen nicht heilig. Aber das
ist ein Verbrechen gegen Gott, daher gehört in das Gebiet des Religiösen. Das Andenken an den Holocaust-Opfer
zu profanisieren, ist falsch. Das meinte ich. Aber natürlich, in der Eile macht man halt solche sprachlichen
Fehler. Das Verbrechen ist nicht nur an den Juden geschehen, sondern auch an der ganzen Menschheit. Warum?
Da die Untaten der Menschverachtung zugleich eine Verachtung Gottes ist. Denn ER hat jeden Menschen nach
seinem Bild geschaffen. Handelt jemand gegen einen Mitmenschen, sündigt er gegen Gott (vgl. die Zehn
Gebote), und so geht mich auch als einen Mitmenschen an. Außerdem zeigt dieses Verbrechen, wie tief die
Humanität sinken kann. Da aber unsere Humanität (bzw. humanitas, d.h. , was uns als vernünftige Lebewese
ausmacht) dadurch geschändert wird, ist es zugleich ein Sakrileg gegen Gott.
Konziliare Offenbarungseid Das sind die Früchte des letzten Konzils, das der Zerstörung der katholischen
Kirche Tür und Tor geöffent hat. Es in absolut höchste Zeit,dass denkende Katholiken endlich ihre Augen
öffnen und nicht nur „Gehorsam“ stammeln, denn so werden sie mitschuldig an den Verbrechen der nachkonziliaren
Kirche am katholischen Glauben, die die Seelen der Gläubigen auslöschen – anders gesagt – der Hölle
überliefern!
#50 Nachtlaterne 20:25:16 | Dienstag, 15. Juli 2008
wir haben uns daran… … gewöhnt dem unkraut recht zu geben und kranken tief daran. wer sich nämlich
von gott entfernt, der entfernt sich vom leben und wer sich vom leben entfernt der muss dem tode huldigen.
so viele worte, dinge, taten, verführungen und wünsche sind dem wesen nach tod und doch werden sie immer
unbedingter kultiviert und zum gesetz erhoben. wo soll dieser wahnsinn enden? da die bibel selber schon
sagt, dass wir zur umkehr zu träge, faul und verdorben sind schreitet die linke diktatur der perversen
immer mehr voran und nennt sich doch selbst im höchsten grade offen und tolerant. ja, offenheit…für
geschlossene zustände. ja, toleranz…gegenüber dem swchlechten und damit absolute intoleranz gegenüber
dem guten. sagt nicht schon die bibel, dass der ganz große tag der gesetzwidrigkeit kommen wird, wo der
böse selber sich sichtbar machen wird? die menschheit liegt schon auf den knien vor satan und will nicht
wahrhaben dass alles wirklich schöne und gute nur von gott selber kommt… wehe, wehe, wehe, wenn ich
auf das ende sehe!
@ Phillip Mein G-tt, wenn Sie nur EINMAL im normalen Umgangston posten würden. Immer gleich Aggressionen!
Ich habe mich nie hinter das Vokabular von Säkularisation gestellt. Ich möchte seine unangebrachte Wortwahl
auch nicht entschuldigen oder schönreden. Aber Sie müssen zugeben, dass er hier massiv provoziert wurde.
Und seine Posts waren, soweit mir bekannt ist (ich bin ja noch nicht sooooo lange hier) die Ausnahme.
Aber wenn jemand – ohne Provokation – hier anfängt, von Ritualmorden zu reden, die Zahl der ermordeten
Juden herunterrechnet, die Hitlerzeit schönredet (nach dem Motto: war ja nicht alles schlecht unter Hitler),
den Juden die Schuld am 2. Weltkrieg und an den Bomben auf Hiroshima gibt, etwas von der „jüdischen Verschwörung
zur Weltherrschaft“ faselt, dann, ja dann sind das wohl andere Kaliber, als wenn jemand mal der Gaul bei
den andauernden Beleidigungen durchgeht.
ich habe die „holocaus-postings“ gelesen ich bin dem Rat von Rocko gefolgt, und habe viele Seiten mit
Holocaust als Stichwort angeschaut (aber nicht alle, denn so hat niemand die Zeit). Für die Postings
von einigen Usern will ich diese Seite nicht verantwortlich machen. Ein Paar Braunen gibt es schließlich
überall, und Marcelus, einer bekennende Konservative Katholik, hat einen davon noch zurechtgewiesen.
Dies stärkt mich in der Meinung, daß Katholizismus ganz wenig mit Antisemitismus zu tun hat. Und dann
ist ein Artikel von 2007 über das Holocaust-Mahmal. Wenn man ihn bloß überfliegt, wird man vorschnell
meinen, es sei was faules daran. Liest man den Artikel genauer, dann sieht man, daß der Autor gegen die
Kommerzialisierung der unaussprechlichen Leiden der Juden ist. Und das wohl zu recht! Einmal habe ich
eine Familiengeschichte von einer Bekannten gelesen, sie ist zum Viertel jüdisch. Und sie schrieb über
ihre Tanten und Onkeln, wie sie überlebt oder ermordet werden. Das ist erschütternd, und ich habe in
der Kirche für sie, mir unbekannten Menschen geweint. Das ist ein fast heiliges Gefühl, das Trauern
und das Solidalitätsgefühl als Mitmensch. Dieses unerhörte Verbrechen an den Juden und somit an der
ganzen Menschheit darf nicht von einigen gut meinenden aber blöd denkenden Menschen profanisiert werden.
@Heuchler-dino Hören Sie auf, hier den großen Nazijäger zu spielen! Sie heulen lautstark auf, wenn
es Ihnen in den Kram passt und halten sonst schön den Mund. Ich hab Ihnen nochmal einen Teil einer frühren
Nachricht von mir an Sie kopiert. Sie haben SSäku nie kritisiert, weil er Ihrer Meinung nach (in manchen
Fällen kann das stimmen, in anderen vielleicht nicht) vor seinen menschenverachtenden Auslassungen provoziert
worden sei. Das heißt also, in machen Fällen ist Nazi-Sprache nicht so schlimm wie in anderen(sonst
hätten Sie sich ja, wie hier zum Eingreifen genötigt gesehen). Richter darüber ist, wen wunderts, rockdino
selber! Er entscheidet wann Nazi-Sprache verurteilenswert und einen Anruf bei der Polizei wert ist und
wann man getrost darüber hinwegsehen kann, schließlich kommt es ja aus den eigene Reihen und dient der
vermeintlich guten Sache. Jaja, viele Linke, waren und sind in Ihrem Denken leider faschistischer als
viele Rechte…
@ Phillip Es war wohl angebrachter, dass einige der ach so guten Fundis hier gefordert haben, den CSD
mit Handgranaten in die Luft zu jagen? Oder Schwule am nächsten Baum aufzuhängen?
Antisemitismus Phillip, so ist es eben. Wenn man einem einen Vorwurf macht, soll mit dem handgreiflichen
Beweis kommen. Da kann ein anderer als mündiger Bürger dann auch besser für sich beurteilen, statt
von Gutmenschen bevormunden zu lassen.
@ für die Kirche Lesen Sie (nur als Beispiel) im Archiv mal die Beiträge von Nationalkatholik oder ProGermaniaSancta
nach ( bei „Lesernamen“ suchen). Diese Poster wurden nur gesperrt, wenn sie es zu arg getrieben haben
und tauchten dann unter anderem Namen wieder auf. Sie können auch rechts oben als Suchbegriff „Holocaust“
eingeben. Da müssen Sie sich aber durch einige Artikel und die Posts der Forenteilnehmer durcharbeiten!
Es kursiert hier bei einigen Postern auch die Meinung, dass es Ritualmorde durch die Juden gegeben hat
und immer noch gibt!
@für dir Kirche Für rockdino ist es entscheidend, aus welcher Richtung entsprechende Kommentare kommen.
Es gab hier beispielsweise mal einen homosexuellen User namens „Säkularisation“, der gerne andere als
„Untermenschen“ bezeichnete oder dazu aufrief, „Katholiken zu ersäufen“ (ZITATE). Dieses NS-Vokabular
bzw. diese Aufrufe zur Gewalt störten rockdino nicht weiter, kamen sie doch von einem Bruder im Geiste.
Wenn aber jemand, der rockdinos Ansichten nicht so teilt, schreibt, im dritten Reich hätte auch mal die
Sonne geschienen, ist er schnell mit der großen Moralkeule zur Hand…
Sollte es wahr sein? lieber Rocko, ich kenne diese Seite noch nicht lange. Aber ich kann mir schwer eine
Holocaust-Verleudnung vorstellen. Denn ich kenne viele konservative und traditionalistische Katholiken.
Aber von Ausländerfeindlichkeit keine Spur! Und Holocaust-Verleudnung scheint mir auch keine Spezialität
der traditionellen Christen zu sein. Sollte es wahr sein, dann ist es natürlich schlimm.
@ für die Kirche Der Grund, warum sich mein Bekannter an die Bischofskonferenz wandte, war nicht hauptsächlich
die Homophobie auf dieser Seite. Für ihn ging es vor allem um die Holocaust-Leugnung, das rechtsradikale
Geschwafel, die Ausländerfeindlichkeut etc. Und da tun sich dann doch Fragen auf…
rockdino Die Meinung von Ihrem Freund ist doch noch nicht das Kriterium, nach dem wir unser Handeln und
Tun richten muß? Die Katholische Kirche faßt so viele unterschiedliche Menschen unter sich. Und das
ist gerade das Schöne daran. Und warum soll Philipp Neri diese Seite nicht unterstützen dürfen. Wenn
Homosexuellen für sich werben dürfen, dann müßte in einer freien Demokratie wohl auch dagegen gesprochen
werden dürfen. Sie vergessen, daß in der Kirche selber auch strenge feministische Schwesterorden gibt,
und der Vatikan hat sich auch nicht offiziell von denen distanziert. Ich bin für Toleranz, für Gleichberechtigung.
Aber gegen eine Diktatur des „Gutmenschen“ habe ich auch was.
@ Rockdino Ja, diese Erfahrung kann ich bestätigen, indem sich auch mein örtliches Genralvikariat sehr
wand und drehte, als ich nach der offiziellen Meinung über kreuz.net fragte. Auch kenne ich einen (aus
welchen Gründen auch immer) im Ruhestand befindlichen Geistlichen, der auf seiner privaten Homepage kreuz.net
verlinkt hat. Allerdings auch „Wir sind Kirche“… Nun ja. Dennoch nehme ich an, daß früher oder später
eine offizielle, ablehnende Reaktion erfolgen wird, die freilich hier nur als Bestätigung aufgefasst
werden wird…
@ Stimme der Vernunft Zitat: „Und wie ich bereits schrieb, offizielle katholische Einrichtungen (Institut
Philipp Neri) unterstützen diese Website!“ Das erklärt einiges! Ein Bekannter von mir, der sich +.net
angesehen hat, wandte sich an die Bischofskonferenz mit der Bitte, dass sich die katholische Kirche doch
OFFIZIELL von dieser Seite distanzieren möge. zuerst per mail. Die Antwort: Wir beobachten. Dann, Wochen
später, telefonisch. Da wurde ihm gesagt, dass dies doch ein schwerwiegender Schritt sei, der gut bedacht
werden müsse etc. blabla. Eine eindeutige Stellungnahme kam ncht. Ihr Post erklärt dann ja so einiges…
Liebe „für die Kirche“, noch einmal: ich habe nichts gegen die alte Messe. Ich kann mit ihr zwar nichts
anfangen, sie spricht mich einfach nicht an und deshalb gehe ich auch nicht hin etc. Aber ich habe ebensowenig
etwas dagegen, dass der alte Ritus für die, die ihn vermissen, angeboten wird. Selbst wenn es bei den
paar Männeken bleibt, die den alte Ritus besuchen.
Aleph, da haben Sie recht. Lieber Aleph, da muß ich Ihnen recht geben. Meinungsfreiheit muß auch gewährleistet
sein. Daher finde ich die Trennung vom Staat und Kirche eigentlich nicht schlecht.
@stimme der vernunft Sie fragen, wieso Sie „Menschenwürde“ begründen sollen. Damit weichen Sie derAntwort
aus. Begründen Sie doch einfach! Zum „Wieso“: Weil ich Ihre Position verstehen will. Sie stellen sich
erklärtermaßen gegen die Kirche und setzen tradiionelle Katholiken bewusst mit Taliban etc., also mit
Terroristen, Massenmördern und Volksverhetzern, gleich. Also bitte – was sind die Grundlagen Ihres Wertesystems,
dass zum einen Antisemitismus, Menschenfeindlichkeit, Taliban-Ideologie – zu Recht – ablehnt, zugleich
aber die Kirche und deren Glauben – zu Unrecht – damit in einenTopf wirft und ebenfalls ablehnt? Sie schulden
mir natürlich keine Antwort – aber es wäre nett udn Ausweis einer gewissen intellektuellen Redlichkeit,
wenn Sie sich zu einer Antwort bequemen könnten. Wenn Sie der Antwort weiter ausweichen, spricht das
für sich.
für die Kirche Bewusst habe ich keine Details angesprochen. Dennoch gab es in der Antike auch Sklaven
in christlichen Häusern. Sogar christliche Sklaven in christlichen Häusern. Was hätten die Leute denn
sonst machen sollen, wenn der Hausherr sie plötzlich hat entlassen wollen nur weil er Christ geworden
war und keine Sklaven mehr um sich ertragen konnte. Die Sklaverei und der Menschenhandel waren bis weit
ins 19. Jahrhundert gang und gäbe, trotz christlicher Religion. Wieweit die Sklaverei heute ab geschafft,
müsste erst noch untersucht werden. Immerhin kommt der Gedanke vom Abwerfen der Sklavenketten aus dem
Christentum, nicht aus dem Islam.
ecclesia semper reformanda … sind eh nicht so viele, die die Alte Messe besuchen. Es ist zur Zeit noch
so, aber wir werden mehr Werbungen dafür machen. Ist alles noch nicht entschieden. Bisher ist nur negativ
über die Alte Messe geredet worden. Möchte gern sehen, wie es sich weiter entwickelt, wenn man anfängt,
Leute für sie zu werben.
Liebe „für die Kirche“, diese Seite kann man nur mit Dreck bewerfen und wer die antisemitischen, rechtsradikalen
und vor Homophobie nur so strotzenden Artikel hier gutheißt ( und das sind erstaunlich viele…) gehört
ebenfalls – ja genau: mit Dreck beworfen. So einfach ist das. Das sind in einem solchen Falle dann auch
nicht mehr „meine Brüder und Schwestern“. Diese Kanditaten legen „die christliche Lehre“ nicht nur „sehr
großzügig aus“: sie kennen sie offensichtlich erst gar nicht Die alte Messe habe ich übrigens mit keinem
Wort verunglimpft: wer sie haben möchte, soll sie haben. Sind ja eh nicht so viele Interssenten…
Aleph! Lieber Aleph: zuerst ein Kompliment, Sie sind ein großes Sprachegenie und hat mich durch Ihre
Schlagfertigkeit oft sehr unterhalten. Aber dann zur Antike: man sucht in der Aufklärung ein Weltbild,
das von dem mittelalterlichen distanziert. Aber beim weiten ist die Antike nicht so, wie die Aufklärer
und dann Goethe und Winkelmann sie so darstellt. Historische Studien zeigen, daß der Einfluß des Christentums
größer ist als die meisten Menschen zugeben. Und hier ein Beispiel: der Sklavenhandel, der war zur Zeit
des Aristoteles als normal angesehen, und Aristoteles sah nur die Freiheit für Menschen, die frei geboren
sind, aber nicht für die Sklaven. Barockscholastik hat aber den Sklavenhandel angeprangert und theoretische
Grundlage geliefert, um diesen unmenschlichen Zustand zu beenden. Und ein Gegener des Sklavenhandels wie
Molina wurzelt gerade tief im Kirchenrecht und in der scholastischen Philosophie.
Die katholische Kirche: Ewig fest steht der Kirche Haus, Türme der Erde zerfallen! Über das Trümmerfeld
nach Haus, rufen die Glocken uns allen, laden zum Kreuze jung und alt, rufen Mühsel’ge mit Gewalt heimwärts
zur ewigen Stille.
#27 Brandenburgis 16:16:51 | Dienstag, 15. Juli 2008
Religions- und Meinungsfreiheit sind reine Fiktionen ohne Verankerung in der Realität. Eine Religion,
die tatsächlich oder auch nur dem Anscheine nach (Konzilskirche) darauf aufbaut, ist mit Sicherheit zum
Untergang verurteilt. Darauf können wir alle uns schon heute freuen.
Beste Stimmme der Vernunft, hm, irgendwie tun einem solche Zeilen – ganz anders als die vom Geyer Florian,
der sich offensichtlich besonders angesprochen gefühlt hat – richtig weh. Ich finde es auch furchtbar,
dass Neri etc. diese Seite verlinke. Aber; auch dieses Institut ist ja nun auch nicht bekannt dafür,
besonders fortschrittlich zu sein… Aber als Katholibans, so wie viel hier auf der Seite, habe ich es
auch noch nicht kennengelernt. Ich hoffe und wünsche, dass du ganz bald andere Erfahrungen machen darfst,
die das Bild „der Kirche“ bzw. „der Christen“ wieder etaws geraderücken!
für die Kirche: Größte Stärke, größte Schwäche Aber bitte erlauben Sie mir zu sagen, daß genau
dieser Begriff aus dem christlichen Erbe hervorgegangen ist! Aus welchem anderem Erbe als aus der Antike
sollte der Begriff hervorgegangen sein. Davon partizipieren heute alle Demokratien. Das ist das Faszinierende
am Christentum, dass sich die abendländische Kultur damit festigen konnte, über alle kriegerischen und
religiösen Auseinandersetzungen der Jahrhunderte hinweg und die Revolutionen in Europa. Die Würde des
Menschen ist ein europäisches Postulat, ebenso die Freiheit der Meinungsäußerung, die ein ebenso hohes
Gut ist. Beide Postulate sind gleichzeitig die größte Stärke und die größte Schwäche des Christentums,
wie die unmittelbare Gegenwart lehrt. Beides hätte sich aus anderen Religionen nicht entwickeln lassen
als durch das glückliche Zusammentreffen von griechischer Kultur und christlicher Religion.
ecclesia semper reformanda das ist gut gemacht! eigene Schwester und Brüder mit Dreck zu bewerfen, und
dann sagen: „HERR, wir danken Dir, daß wir nicht so sind wie diejenigen, die Alte Messe besuchen, die
für christliche Werte eintreten …“. Aber natürlich, Sie sind die Gerechten in der Kirche, und Leute,
die Sie nicht so gerne haben, sind dann die schwarzen Schafe. Ich finde, daß Sie die christliche Lehre
wohl sehr großzügig auslegen. Übrigens über die Alte Messe: ich protestiere gegen jede Verleumdung
dieser würdigen Liturgie! Und wer interessiert sich für die Alte Messe? Hier sind ein paar Beispiele:
ich habe einigen Leute benachrichtigt, daß es bei uns wieder die Alte Messe gibt. Die Reaktion ist unterschiedlich:
alte Damen über 70 interessieren sich NICHT dafür, einige sind sogar skeptisch. Aber zwar sehr jungen
aber sehr guten Organisten engagieren sich sehr dafür. Mittlerweise empfängt einer von denen jetzt nur
knieend in der Frühmesse nach der Neuen Ordnung die Kommunion (er nahm früher stehend die Kommunion).
Und dann eine junge Studentin. Skeptisch sind aber Studenten der Theologie, die befürchten wohl Nachteil.
Aber ein junger südamerikanischer Priester nimmt auch an der alten Messe teil.
#23 Florian Geyer 16:05:19 | Dienstag, 15. Juli 2008
e-s-r Es wird zum allergrößten Teil besucht von Menschen, die nicht damit klarkommen, dass auch die
Kirche dem Wandel der Zeit unterworfen ist . Sie wünschen sich „die alte Zeit“ mit zurück in der irrigen
Meinung, „die Kirche“ wäre dann irgendwie attraktiver. Die Christen aber, denen es um die glaubwürdige
und zeitgemäße Weitergabe der Botschaft Christi im gelebten Alltag geht u Das finstere Geheimnis der
„Dialogbereitschaft“, der „Toleranz“ und „Relativitäten“, des „Neben- und Miteinanders“, des „Mixings“
und des „Meltings“ ist die sich daraus ergebende Schwäche, die jede natürliche Abwehrkraft, gegen das
Unwahre, das Falsche und Morbide in uns erstickt.Die modernen Schöpfer dieser Mutation von Kirche verfolgten
in ihrer Planung auch keine theologischen Ziele – es geht hier nicht um Glaube oder Gottesdienst, sondern
darum, wie man auf weltlich- gottlose Weise einen falschen Frieden gestaltet. Um die Massen zu kontrollieren,
zu beherrschen und zu manipulieren, muß es den emsigen „Menschheitsbeglückern“ ein primäres Ziel mit
sein, die Wahrhet immer mehr zu verwischen.Der Götze hinter dieser Religion des Friedens, der Eintracht
und der Toleranz ist der Gott des Mammons höchstselbst, der Gott der Gefräßigkeit, der Herr der Fliegen,
der Meister des Dialogs, der Verführer und Verderber, die alte Schlange, die uns den Krieg erklärte
von Anbeginn der Zeit, und seit sie losgelassen mit ihren Revolutionen, immer auch ihreihre Kinder frißt,
als Stadthalter der Welt, in der wir leben.
@semper reformanda mir ist schon klar, dass ich hier keinen repräsentativen Durchschnitt der katholischen
Kirche vorfinde. Bevor ich auf diese Seite hier gestoßen bin, dachte ich allerdings, Talliban und Al
Qaida gäbe es nur im islam. Hier habe ich nun gelernt, dass die Geisteshaltung eines Bin Laden auch hier
und heute unter meinen christlichen Nachbarn zu finden ist. Und wie ich bereits schrieb, offizielle katholische
Einrichtungen (Institut Philipp Neri) unterstützen diese Website! Es ist mir auch kein wirklicher Trost,
dass ich mir gewiss sein kann, dass jemand wie du zusammen mit mir auf dem Scheiterhaufen landen wird,
wenn die schöne neue Welt dieser religiösen Fanatiker Realität wird. Und weil ich nicht in die Leute
hineisehen kann, ist mir aus reinem Selbsterhaltungstrieb zunächst mal jeder Gläubige verdächtig, der
mir nicht bewiesen hat, dass ich ihm trauen kann.
die Würde des Menschen liebe Stimme der Vernunft, Sie haben gut begründet! Aber bitte erlauben Sie mir
zu sagen, daß genau dieser Begriff aus dem christlichen Erbe hervorgegangen ist! Das haben die meisten
modernen Menschen vergessen. Aber Menschenwürde ist eben unbegründbar, wie Sie ganz richtig sagen. Denn
nur als imago Dei hat sie eine Berechtigung. Ich las gerade ein Buch, darin gibt eine Abhandlung über
die Entwicklung der subjektiven Rechte. Und diese Abhandlung zeigt, daß die positiven subjektiven Rechte,
die bei dem großen Rechtsgelehrten Savigny im Willensrecht begründet sehen, nur metaphysisch begründbar
ist. Das heißt, kein Naturalismus, keine Naturwissenschaft wird im Stande sein, die subjektiven Rechte,
die eine Person ausmachen, zu begründen. Nur der Personenbegriff eines Kants ist im Stande, als Grundlage
solcher Rechte zu dienen. Und das stammt wiederum vom Christentum. Kants Personenbegriff ist sozusagen
die Grundlage des klassischen Liberalismus. Und Kants Philosophie ist ohne das Christentum undenkbar,
speziell ohne die christliche Moralvorstellung, die bereits in dem mittelalterlichen kanonischen Recht
zum Ausdruck kommt, nicht denkbar.
Liebe Stimme der Vernunft, ich fürchte, Ihre Meinung – die ich gut nachvollziehen kann – ist schon zu
festgesetzt, als dass Sie sich hier mit den Beschwichtigungen ernsthaft auseinandersetzen würden. Dennoch
diese Anmerkung: kreuz.net ist ein Organ, das nichts, aber auch gar nichts mit dem katholischen Glauben
zu tun hat. Es wird zum allergrößten Teil besucht von Menschen, die nicht damit klarkommen, dass auch
die Kirche dem Wandel der Zeit unterworfen ist . Sie wünschen sich „die alte Zeit“ mit zurück in der
irrigen Meinung, „die Kirche“ wäre dann irgendwie attraktiver. Die Christen aber, denen es um die glaubwürdige
und zeitgemäße Weitergabe der Botschaft Christi im gelebten Alltag geht und die sich nicht um Dinge
wie Mundkommunion, alte Messe, Homophobie in ihrer widerlichsten Ausprägung die Köppe zerreißen – die
sind hier gar nicht, und wenn doch, dann nur um zu staunen, welche Menschen sich als „katholisch“ bezeichnen.
Glauben Sie mir: in jeder Pfarrrgemeinde finden Sie jeden Sonntag Menschen, die diese Seite hier Lügen
strafen und glaubwürdige Zeugen einer Botschaft sind, vor der niemand Angst zu haben braucht. Hier auf
dieser Seite allerdings finden Sie davon in der Tat nichts.
#17 timpressum † 15:43:40 | Dienstag, 15. Juli 2008
Stimme der Vernunft Liebe Stimme, ich kann Ihren Frust durchaus verstehen und die radikalen Fraktionen
jeder religiöser Couleur sind wahrhaftig eine Gefahr für Demokratie und Menschenrechte. Ich habe zwei
Bitten: sehen Sie sich einmal auf anderen Websites kirchlicher Organisationen und Gruppen um, damit ihr
Bild von der Welt nicht ebenso einseitig wird wie das von den Machern von kreuz.net. Und die zweite Bitte:
handeln Sie weiter gerecht, barmherzig und liebevoll! Auch als Gerechter haben Sie An teil an der zukünftigen
Welt! Herzliche Grüße timpressum
@Semper Reformandus Antisemitismus ist deswegen falsch, weil er gegen die Würde des Menschen verstößt.
Aus dem gleichen Grund ist es auch falsch, Homosexuelle oder Katholiken zu diskriminieren. Wieso soll
ich das begründen?
@stimme der vernunft Ich bin – wie Sie – gegen Antisemitismus und Menschenfeindlichkeit. Der Grund dafür
ist mein Glaube, der der Glaube der Kirche ist. Ich freue mich, dass wir zumindest in diesen beiden Punkten
offenbar unsere Ablehnung teilen. Ebenso offenkundig begründen wir aber unsere – im Ergebnis übereinstimmende –
Haltung ganz unterschiedlich. Wären Sie so freundlich, mir mitzuteilen, wieso Antisemitsmus und Menschenfeindlichkeit
aus Ihrer Sicht falsch – und nicht etwa bloß schlicht zur Kenntnis zu nehmende Auswüche eine blinden
Evolution – sind? Danke!
@M. B. Neh Tja, so ist das nun mal. Diese angeblich so unrepräsentative Seite hier wird ja sogar aus
der offiziellen Kirche unterstützt. Wenn man zum Beispiel die Website des offiziellen katholischen Institutes
Philipp Neri („Gemeinschaft päpstlichen Rechts“)aufruft, dann wird da schon auf der Begrüßungsseite
nach hier verlinkt. Es soll mir also niemand erzählen, das seien hier nur ein paar Verrückte. nein,
nein, auch wenn man das natürlich nicht laut sagt, man will ja nicht vom Verfassungsschutz beobachtet
werden, aber es ist offensichtlich so: Der hier verbreitete antisemitische und menschenfeindliche Schmutz
wird aus der katholischen Kirche heraus unterstützt. Ich traue daher der katholischen Kirche auch nicht
mehr als irgendeinem Hinterhof-Moscheeverein, sie sind mir beide sehr suspekt und ich freue mich, wenn
sie an Einfluss verlieren.
@ Stimme der Vernunft Ich meine, dass es nicht „vernünftig“ ist, wenn man sämtliche Christen, und insbesondere
derer katholische, als gefährliche Menschen ansieht, und als solche öffentlich bezeichnet.
liebe Stimme der Vernunft Leider gibt es in jeder Lage Menschen, die gerne ihre Meinung auch gerne mit
Gewalt durchzusetzen wünschen. Und das muß man wohl verhindern. Denn bereits die Kirchenväter und Scholastikern
haben vor gezwungener Bekehrung gewarnt. Ohne persönliche Willenszustimmung ist das Christentum nicht
Christentum, sondern eine Ideologie. Ich leuge nicht, daß es in der Kirche auch Ideologen gibt. Aber
hier im Forum? Ich habe nur Worte gelesen, aber wie die Menschen sind, muß man an ihren Taten sehen.
Ich hoffe, daß Sie in dem nicht-digitalen realen Leben mal ein positives Erlebnis machen könnten. Denn
das ist auch das beste Zeugnis, was ein Christ von seiner Religion geben kann. liebe Grüße
@für die Kirche Manche Äußerungen sind radikal, aber sie sind so, daß man eher angeheitert wird als
sich ärgern muß. Nein, nein, das seh ich inzwischen anders. Religiöse Fanatiker, vor denen man sich
in Acht nehmen muss, heissen nicht alle Ali und stammen aus Afghanistan. Es gibt sie mitten unter uns,
und wehe, wenn sie mal wieder an die Macht kommen, dann wird, deutscher Gründlichkeit sei Dank, das Talibanregime
wie ein liberaler Kegelclub dagegen wirken. Für mich ist inzwischen ein Politiker, der von sich sagt,
er sei engagiert christlich, nicht mehr wählbar. Ich habe Angst vor den Christen. Diese Website hat mir
die Augen geöffnet. Nach aussen schwafeln sie von Nächstenliebe, aber sie warten nur darauf, bis sie
die Scheiterhaufen wieder anzünden dürfen.
@ Stimme der Vernunft Dieses Internet-Forum ist doch überhaupt gar nicht representativ für alle deutschsprachigen
Katholiken. Das ist hier nur ein winziger Ausschnitt. Gehen Sie am Sonntag in die Kirche, oder zu anderen
katholischen Veranstaltungen. Dort wird der Glaube überwiegend sehr ehrlich und positiv gelebt.
zu Stimme der Vernunft es kann sein, daß unter uns Menschen gibt, die nicht perfekt sind. Auf einem Internet-Forum
polemisiert man auch gern. Mich amusiert eher die Diskussion hier. Manche Äußerungen sind radikal, aber
sie sind so, daß man eher angeheitert wird als sich ärgern muß. Nein, ich finde alle Menschen hier
eigentlich ganz lieb, egal aus welcher Lage sie stammen. Ich finde bei jedem Witz und gewiße Begabung.
Kein Grund für die große Jeremiade Es gibt keinen Grund, in die große Jeremiade einzustimmen. Wer es
dennoch tut, sollte auch einmal überlegen, was er unterlassen hat und mit welchen Beiträgen er anderen
Menschen die Lust am Glauben und am Katholischsein genommen hat. Weshalb es zu den bestürzenden Bestandsaufnahmen
kommen musste. Das ist ja nicht nur in Belgien so, sondern ähnlich auch in Deutschland. Vielleicht sind
auch nur die religiösen Bedürfnisse anders geworden, wenn in anderen Statistiken fortwährend das Interesse
an Religion hervorgehoben wird.
@für die Kirche Ich wiederhole mich. Wenn ich hier so sehe, was hier alles unter „katholische Kirche“
firmiert, dann ist es sehr gut, wenn die katholische Kirche aus der Öffentlichkeit verschwindet.
Falsche Schlußfolgerung: Sieben Prozent der belgischen Katholiken nehmen an der Sonntagsmesse teil –
im Jahr 1998 waren es noch elf Prozent. Das bedeutet einen Einbruch in den letzten zehn Jahren von einem
Drittel. Nach Angaben der Studie schreitet die Entgottung der Kirche somit unvermindert voran. Aus dem
Rückgang der Besucherzahlen für die Gottesdienste eine Entgottung der Kirche abzuleiten, ist ja schon
blashemisch! Es müßte wohl eher „Entvölkerung“ heißen …
zu Stimme der Vernunft Nein, es ist nicht gut so. Es ist schrecklich! Aber weltweit ist die Gesamtzahl
der Katholiken stark gewachsen. Hier in Europa hat man offensichtlich eine Politik getrieben, die die
Wurzel der europäischen Kultur rauswerfen will. Ich kenne einen angehenden Religionslehrer, der studierte
Theologe ist. Er weiß nicht, was für Unterschied zwischen Konzil und Synode gibt. Aber sein Examen hat
er bereits hinter sich. Ich betrachte das alles mit großer Besorgnis. Was einmal weg ist, kann man schwer
wieder zurückholen, wie auch man später bereut. Andererseits, haben die Angestellten der Kirche in Europa
tatsächlich Mühe gegeben, die Menschen in die Kirche zurückzuholen? Es scheint nicht der Fall zu sein.
Sie scheinen eher ihre Behaglichkeit in eigenen Gemeindezentren zu genießen und wollen eher unter sich
sein und lieber einen Film zusammengucken als das Evangelium zu lesen. Und so, muß man nicht wundern,
daß die Kirchegänger wegbleiben. Bei manchen Messen habe ich den Eindruck, daß der Priester selber
keine Lust hat. Und so wird Europa immer weniger christlicher. Nicht, daß die Menschen keine christliche
Religion mehr brauchen. Sondern wir tun zu wenig! und das ist der Punkt.
Nach Angaben der Studie… schreitet die Entgottung der Kirche unvermindert voran und das ist das Übel.
Der Mensch ohne Gott kommt nicht weit. Er ist zum Scheitern verurteilt.
… und das ist auch gut so. In Belgien wird der Katholizismus schon in wenigen Jahren als öffentlich
wahrnehmbares Phänomen ausgerottet sein. Wenn man sieht, was hier auf diese Website als Katholizismus
präsentiert wird, dann kann man nur sagen: … und das ist auch sehr gut so.