14:13:29 | Montag, 14. Juli 2008
Die Bischöfe tolerieren von untergebenen Mitarbeitern Schmähungen, die keine Firma, keine Organisation und keine Gemeinschaft, die sich selber respektiert, ertragen kann. Ein Kommentar.

Der Bischof von Chur, Mons. Vitus Huonder
(kreuz.net, Chur) „Bischof Huonder könnte einen zweiten Fall Röschenz provozieren“ oder „Redeverbot
wie einst im Ostblock“.
Mit solchen Hetzparolen heizt der antikirchliche Journalist Michael Meier bei
seinen Lesern ein.
Meier ist in der kirchenfeindlichen Zürcher Tageszeitung ‘Tages-Anzeiger’ für die
antikirchliche Berichterstattung zuständig.
Am 7. Juli publizierte er eine seiner zahllosen Haßtiraden
gegen Bischof Vitus Huonder von Chur: „Wie Bischof Huonder mit eigenständig agierenden Mitarbeitern umgeht,
gibt zu denken“ – schimpft der Journalist.
Im Vorfeld maßregelte der Bischof einen Pfarrer, der in vollem
Bewußtsein ein
schweres Sakrileg begangen hatte.
Auch vor
Monika Schmid – notorische Donnerpredigerin
in der Gemeinde Illnau-Effretikon im Bistum Chur – wirft sich Meier wie ein totesmutiger Winkelried des
gegenwärtigen kirchlichen Abfalls.
Frau Schmid gilt als hochaggressiv. Sie hat in der jüngsten Vergangenheit
im Schweizer Fernsehen mit wüsten Schimpftiraden auf sich aufmerksam gemacht.
Jetzt jammert sie über
„Druck“ und „Erpressung“ seitens des Bischofs.
Die Art wie Mons. Huonder mit Disziplinarfällen umgeht,
erinnert Hetzjournalist Meier deshalb „an Ostblock-Regime“. Frau Schmids antikirchliche Unflätigkeiten
bezeichnet er als „Kritik“.
Ihr Fall besitze auch rechtliche Brisanz, insinuiert Meier: Denn Frau Schmid
habe sich nur zu einem informellen Gespräch mit dem Bischof bereit erklärt und die Bedingung gestellt,
daß die Unterredung nicht Teil eines Verfahrens sei.
Dessen ungeachtet habe der Offizial der Diözese
Chur ein Protokoll angefertigt, das von einem Verweis spreche.
Im weiteren konstruiert Meier sogar Parallelen
zum abgefallen Priester Franz Sabo, der gegenwärtig dabei ist, die ehemalige katholische Pfarrei Röschenz
im Bistum Basel zu einer Personalsekte umzuwandeln.
Um seine Thesen zu bekräftigen, zitiert Meier auch
den ehemaligen Präsidenten des Schweizerischen Bundesgerichtes, Giusep Nay.
Was Meier nicht sagt: Nay
ist seit Jahrzehnten für seine verhärtete kirchen- und bischofsfeindliche Einstellung bekannt. Ein unabhängiges
Urteil ist deshalb von ihm in dieser Sache nicht zu erwarten.
Dann jammert Meier, daß Ketzer, gegen
die kirchliche Verfahren eingeleitet werden, angeblich gar nicht wüßten, weshalb sie angeklagt seien.
Das dürfte freilich bei Frau Schmid nicht der Fall sein. Sie hat ihre wüsten Beschimpfungen in aller
Öffentlichkeit vorgetragen.
Solche Tiraden kann keine Firma, keine Organisation und keine Gemeinschaft,
die sich selber respektiert, ertragen.
Auch das ist Teil der Menschenfreundlichkeit der Kirche: Daß
sie nicht jede Dreckschleuder in ihren Reihen schalten und walten läßt.
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#8
karljosef 09:08:18 | Dienstag, 15. Juli 2008
#7
Aleph † 22:23:26 | Montag, 14. Juli 2008
#6
RJH 22:16:39 | Montag, 14. Juli 2008
#5
Amanda 19:51:02 | Montag, 14. Juli 2008
#4
RJH 18:52:43 | Montag, 14. Juli 2008
#3
für die Kirche 14:37:44 | Montag, 14. Juli 2008
#2
RRR 14:35:32 | Montag, 14. Juli 2008
#1
Pünktchen 14:27:28 | Montag, 14. Juli 2008