Nächste Runde im Bruderkrieg: Besteht das Problem der Piusbruderschaft darin, daß Bischof Bernard Fellay den Lehren des verblichenen Papst Clemens XI. widerspricht? Ein Kommentar.
(kreuz.net) Bruderkriege haben etwas Bitteres an sich. Mit einer besonderen emotionalen Vehemenz werden
sie ausgetragen, wenn Frauen oder Geistliche daran beteiligt sind.
Das beweist ein Kommentar von Pater
Engelbert Recktenwald, der am 9. Juli auf der Webseite ‘kath-info.de’ publiziert wurde.
Pater Recktenwald
ist Priester der altgläubigen Petrusbruderschaft, die sich nach den Bischofsweihen durch Mons. Marcel
Lefebvre in bitterem Streit von der altgläubigen Piusbruderschaft trennte.
In seinem Kommentar unter
dem Titel „Piusbruderschaft Quo Vadis?“ geht der Pater gegen seine ehemaligen Mitbrüder vor.
Keine Unterwerfung
Die Piusbruderschaft stelle sich ihre Unterredungen mit Rom wie Verhandlungen mit möglichen politischen
Koalitionspartnern vor – lautet Pater Recktenwalds Vorwurf.
Doch in der Kirche sei man zur Unterwerfung
unter den Heiligen Stuhl verpflichtet – fährt er weiter und zitiert als Beweis Papst Bonifaz VIII. († 1303).
Was der Pater nicht sagt: Spätestens seit dem Zweiten Vatikanum ist von „Unterwerfung unter den Heiligen
Stuhl“ ganz selten die Rede.
Es ist auch so, daß der Vatikan selber ökumenische Gespräche wie politische
Verhandlungen führt.
Darum könnte man die Dialogbedingungen der Piusbruderschaft auch als Hinweis nehmen,
daß sich die Lefebvristen gut an die Konzilskirche angepaßt haben.
Die Piusbruderschaft will schließlich
keine Versöhnung mit Bonifaz VIII., sondern mit Benedikt XVI.
Doch Pater Recktenwald bleibt kategorisch:
„Damit ist für jeden, der am überlieferten Glauben festhält, die Sache klar: Eine Weigerung, sich Rom
zu unterwerfen, kann nicht gerechtfertigt werden.“
Einen Schuß Selbstgerechtigkeit ist seinen Worten
nicht abzusprechen: Denn auch die entstehende Petrusbruderschaft hat sich alles andere als bedingungslos
in die mütterlichen Arme Roms geworfen.
Außerdem betrifft die gegenwärtige Kirchenkrise den Glauben
und erst dann den Gehorsam. Mit simplen Appellen an die Unterwerfung dürfte sie nicht zu lösen sein.
Der Papst hat sich zum Besseren geändert
Im weiteren wirft Pater Recktenwald dem Generaloberen der
Piusbruderschaft vor, in der April-Nummer des lefebvristischen Rundbriefes erklärt zu haben, daß sich
in der Kirche – abgesehen von ‘Summorum Pontificum’ – nichts zum Besseren geändert habe.
„So als ob
der Papst nicht gerade den größten Wert auf eine »Hermeneutik der Kontinuität« in der Konzilsinterpretation
legt, um jedem Bruch der kirchlichen Lehrtradition den Boden zu entziehen“ – kommentiert Pater Recktenwald.
Wer könnte dem Pater widersprechen. Dennoch ist die Kirche als ganze, bis zum engsten Umkreis des Papstes,
noch Lichtjahre von dieser „Hermeneutik der Kontinuität“ entfernt.
Hier verwechselt Pater Recktenwald
eine Schwalbe mit dem Frühling.
Die Regensburger Rede des Papstes vom September 2006 sieht er als Beispiel,
daß Benedikt XVI. es – im Gegensatz zu den Angaben von Bischof Fellay – durchaus gewagt habe, negative
Urteile über andere Religionen zu äußern.
Auch das stimmt nicht: Der Redetext und spätere vatikanische
Erklärungen verdeutlichen, daß sich der Papst das Urteil des im Text zitierten byzantinischen Kaisers
Manuel II. Palaeologus – zum Glück – nicht zu eigen gemacht hat.
Den Boden entzogen?
Pater Recktenwald
klagt Mons. Fellay ferner an, die Subsistit-Erklärung der Glaubenskongregation vom Juli 2007 zu ignorieren:
„Jeder Katholik, der diesen Namen verdient, freut sich über Klarstellungen, die einer heterodoxen Deutung
dieser Formulierung den Boden entziehen.“
Doch ist die heterodoxe Deutung von „subsistit in“ damit wirklich
weg vom Fenster? Der Sturm, den die Erklärung der Glaubenskongregation kirchenweit auslöste, war eher
geeignet, den gegenteiligen Eindruck zu vermitteln.
Im übrigen leugne Mons. Fellay in diesem Zusammenhang
das Wirken des Heiligen Geistes außerhalb der Kirche. Das sei von Papst Clemens XI. († 1721) verurteilt
worden.
Pater Recktenwald gewinnt so den Eindruck, daß Mons. Fellay an einer Interpretation des Konzils
im Licht der Tradition kein Interesse hat.
Damit spricht der Pater eines der Hauptprobleme der Konzilstexte
an: Bei diesen Texten scheint die Interpretation von größerer Bedeutung zu sein als der Wortlaut.
Die
Texte sprechen vielfach nicht für sich, weil sie häufig eine Sprache benützen, die der Tradition fremd
ist.
Ein Beispiel ist und bleibt die Formulierung „subsistit in“. Sie ist – wie Mons. Fellay sagt – eine
„auf dem Konzil eingeführte Neuheit“, die zu endlosen Unsicherheiten geführt hat, was Mons. Fellay freundlicherweise
nicht sagt.
Absurde Windmühlen
Darum ist Pater Recktenwalds Konklusion unnötig hart und emotional:
„Eine solche Priesterbruderschaft fordert theologische Verhandlungen! Da kann Rom gleich gegen Windmühlen
kämpfen.“
Er setzt noch eine drauf, indem er mit dem neokonservativen Journalisten Guido Horst der Piusbruderschaft
um die Ohren haut, sich im Krieg zwischen gesundem Traditionalismus und nachkonziliarem Modernismus ins
„Reich des Absurden“ verabschiedet zu haben.
Man möchte sich wünschen, daß dieser Vorwurf wahr wäre.
In Wahrheit ist die Situation noch schlimmer.
Denn in der gegenwärtigen Lage kommt keiner – wo immer
er kirchenpolitisch steht – an Absurdem vorbei.
Der Gipfel der Absurdität besteht darin, daß sich die
Konzilskirche nicht zuletzt in ihrer Liturgie kampf- und bedingungslos der Welt ausgeliefert hat und das
im wesentlichen immer noch tut. Sie hat inzwischen auch keine andere Wahl, weil der Druck von den Kirchenbänken
sowie von Klerus und Bischöfen her zu groß ist.
Es sieht nicht danach aus, daß die lobenswerten Liturgien
von Papst Benedikt XVI. daran in nützlicher Frist etwas ändern werden.
Zum Abschluß wirft Pater Recktenwald
der Piusbruderschaft vor, sich noch hinter Erzbischof Lefebvre zurückbewegt zu haben, weil sie nicht
bereit sei, das „Experiment der Tradition“ zu wagen, das sich Erzbischof Lefebvre in den frühen 70er
Jahren noch vergeblich von Papst Paul VI. erbat.
Seither sind 35 Jahre ins Land gezogen – und das damalige
Experiment ist schon längst keines mehr.
Email-Adressen der Empfänger
119 Lesermeinungen
Sie haben eine Meinung zu diesem Artikel? Dann verfassen Sie einen Beitrag. Bleiben Sie in Ihrem Kommentar sachlich und bemühen Sie sich um eine erträgliche Diskussionsatmosphäre. Bedenken Sie, daß Ihr Beitrag noch über Jahre hinweg abrufbar und durch Suchmaschinen im Internet auffindbar ist.
Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für den Inhalt der Leserbeiträge. Sie behält sich das Recht vor, Beiträge zu löschen oder Leser aus der Debatte auszuschließen.
@ rentnerischer Schmutzländer von dir kommt nie was konkretes, nur larifari Müll. Du kannst zu nichts
richtig Stellung nehmen nur die in vertrottelter Selbstherlichkeit hüllen und trotz deiner Dummheit dich
ungerechtfertig über andere erheben. Du tust mir auch nur leid!
für die Küche Wer glaubt das Jesus Christus der Sohn Gottes ist und für unsere Sünden am Kreuz gestorben
ist, sagt das Jesus Christus der Herr ist, ist definitiv Christ. Jesus, als wahrer Mensch und wahrer Gott
weiß das und die heilige Gottesmutter Maria hat das schon gewußt als Gott durch seinen Engel um ihre
Hand angehalten hat.
@ Für die Küche Niemand hat doch behauptet, daß nur Juden gut und die anderen schlecht sind. Richtig
ist, daß wir alle Menschen sind und unsere Fehler und Schwäche haben. Die Juden werden ganz klar bevorzugt,
sieht man schon wenn man die Nahostnachrichten etwas kritisch liest. Natürlich haben wir alle Schwächen
und Fehler, und wir alle sind aufgerufen für sie durch Christie Blut um Vergebung zu bitten. Außerdem
kann ich mich schwer erinnern, wann die Juden den anderen was angetan haben. Da hilft dann nur Nachdenken,
es fängt mit der Auslieferung Jesu Christie an und zieht sich bis zur Tempelzerstörung als Hauptfeinde
des Christentums. Nachdem Gott ihnen ihre Heimat genommen hatte konnten sie meist nur noch im Verborgenen
handeln. Dank ihrer Inteligenz haben sie das auch sehr gut hingekriegt. Im nächsten großen Krieg werden
wohl sogar wir Deutschen für die Juden kämpfen müssen, aber warten wir es mal ab.
#119 für die Kirche 16:34:00 | Donnerstag, 17. Juli 2008
Sozialkath. Niemand hat doch behauptet, daß nur Juden gut und die anderen schlecht sind. Richtig ist,
daß wir alle Menschen sind und unsere Fehler und Schwäche haben. Außerdem kann ich mich schwer erinnern,
wann die Juden den anderen was angetan haben.
@ Klugscheißender Schwulex Ist das der auf informationsresistenten Stereotypien beruhende Antijudaistmus,
der eine Blutspur durch die Geschichte gezogen hat? Ja du Torfkopp, die Juden waren immer nur gut und
die anderen immer nur schlecht! Festzustellen ist lediglich das wo immer auch viele Juden sich zusammenrotten
es Ärger gibt. Soziban, dass du mehr als 2 Zeilen voll blödsinniger Beschimpfung schreiben kannst, verblüfft
mich!? Hast in den 3 Wo deiner hart ertragenen kreuz.net -Abstinenz evtl. doch Fortschritte gemacht? Nur
am Inhalt musst Du noch feilen, das klingt alles noch leicht dämlich, oder wie würdest Du so was sonst
nennen: „Alles jüdischer Gesetzesschwachsinn der Christus ausklammert und deshalb wahrscheinlich nicht
zum Heile führt.“ Das du noch nicht vom Gesetz freigekauft bist ist klar zu sehen, aber das dein Hauptgesetz
in deiner Gesetzesreligion ist den Juden in den Arsch zu kriechen das verstehe wer will, na ja ist deine
Entscheidung. Die Juden sind übrigens wenigstens genauso antichristlich wie die Mohammedaner und beide
bedürfen den Erlöser Jesus Christus!. Dein Witz zeigt übrigens wieder eine schlechte Jüdische Eigenschaft,
den anderen (Völkern) Lasten aufhalsen aber selber arrogant schmausen. PS, Soziban: Was verstehst du
unter judophiler Arroganz? Schau dich an du Depp, wenn du noch nicht ganz verpeilt uns Arroganz zerfressen
bist wirst du es merken.
@Soziban Ist das der jüdisch verlogene Geschäftssinn der dieses Volk bei den anderen Völkern immer
so unbeliebt gemacht hat? Ist das der auf informationsresistenten Stereotypien beruhende Antijudaistmus,
der eine Blutspur durch die Geschichte gezogen hat? Soziban, dass du mehr als 2 Zeilen voll blödsinniger
Beschimpfung schreiben kannst, verblüfft mich!? Hast in den 3 Wo deiner hart ertragenen kreuz.net -Abstinenz
evtl. doch Fortschritte gemacht? Nur am Inhalt musst Du noch feilen, das klingt alles noch leicht dämlich,
oder wie würdest Du so was sonst nennen: „Alles jüdischer Gesetzesschwachsinn der Christus ausklammert
und deshalb wahrscheinlich nicht zum Heile führt.“ Und nur für Dich: Ein Kranker kommt an Tischa-Be-Aw
zum Rabbi und fragt, ob er wegen seiner Krankheit an diesem Tag essen darf. Der Rabbi kaut mit vollen
Backen und antwrotet: „Was für a Frag! Man muss fasten am Tischa-Be-Aw!“ „Aber Rebbe, Ihr esst doch selbst?“
„Nu, war ich so meschugge, zu fragen an Rebbe?“ Am-Jisrael chaj! PS, Soziban: Was verstehst du unter judophiler
Arroganz?
#115 für die Kirche 15:08:58 | Donnerstag, 17. Juli 2008
wozu denn soviel Haß? (das meinen Sie wohl doch nicht ernst?) Der Sinn des Witzes ist doch dies: Selbstironie
braucht man, um nicht überheblich zu werden. Wer Selbstironie hat, hat auch ein weites Herzen für andere
Menschen und Völker. Und echter Humor besteht darin, Freundlichkeit zu den Mitmenschen zu haben.
@ Schwulex Ist das der jüdisch verlogene Geschäftssinn der dieses Volk bei den anderen Völkern immer
so unbeliebt gemacht hat? Warum postest du die Witze nicht in der Witzecke? Würde das deiner Judophilen
Arroganz wiedersprechen? Außerdem jucken mich jüdische Gepflogenheiten nicht vor allem nicht mit dem
Ziiglein das nicht in der Muttermilch gegart werden soll. Alles jüdischer Gesetzesschwachsinn der Christus
ausklammert und deshalb wahrscheinlich nicht zum Heile führt.
@Aleph @Soziban Mag sein, dass der Witz mit dem milchigen Messer mehr Kenntnisse vom Judentum erfordert,
als Du im Moment beibringen kannst, aber es ist ja noch nicht aller Tage Abend… Du schaffst das schon
noch! Aber der Witz ist sehr gut! Hier ein „leichterer“ für den Soziban: Es ist Shabbes – Ein jüdischer
Hausierer klingelt an der Tür des Glachl und bietet seine Waren feil. Der meint spöttisch: „Ich denke,
Ihr Juden macht am Sabbat keine Geschäfte?“ Der Hausierer: „Nu: 2 Pf für 1m Schnur, wollt Ihr das nennen
e Geschäft!?“ Am-Jisrael chaj!
@ für die Kirche Ja, Judenwitze gehören wirklich nicht in die Witzecke, das wäre ja der Arroganz der
Judophilen entgegengesetzt. milchges Messer köstlich!
Sag mal Knalleph hast du heute schon deine Pillen genommen? Du bist eine arme kranke Seele und ich hoffe
das sich hier welche finden die für dich um Heilung beten. Ich denke mal das die Psychosomatischen Kränkungen
die deine Seele immer mehr zerfressen solange zurückliegen das du dich nicht mehr richtig daran erinnerst
sondern sie nurnoch im Unterbewußtsein wahrnimmst. Ich vermute mal das es für dich alleine so gut wie
unmöglich ist da wieder herauszukommen. Deshalb nimm den „Guten Rat“ von mir an und suche dir medizinische
Hilfe!
Ein Rialo Haben und Sein: Ein Rialo zu haben und eins zu sein schließt sich nicht aus. Aber ein großes
Rialo zu sein und kein kleines zu haben, ist ja wohl die schlimmste Strafe. Man sieht’s immer wieder.
Kein kleines Haben und Sein: Ein Rialo zu haben und eins zu sein schließt sich nicht aus. Aber ein großes
Rialo zu sein und kein kleines zu haben, ist ja wohl die schlimmste Strafe. Man sieht’s immer wieder.
matt2 Die sind hier viel besser aufgehoben und werden von viel mehr Leuten gelesen. Vor allem kann man
damit sehr schön die Hasstiraden der heißgelaufenen, giftsprühenden Katholibans wirksam unterbrechen.
Das ist doch auch was Gutes?
Man sieht es immer wieder Haben und Sein: Ein Rialo zu haben und eins zu sein schließt sich nicht aus.
Aber ein großes Rialo zu sein und kein kleines zu haben, ist ja wohl die schlimmste Strafe. Man sieht’s
immer wieder.
fur die Kirche Dank für das freundliche Feedback :(3 Ganz speziell ein jiddischer Witz für Sie: Wewel
hat beschlossen, Räuber zu werden. Er verlangt von seiner Frau ein Küchenmesser und geht in Wald. Ein
Wanderer kommt und Wewel will auf ihn losgehen, wirft einen Blick auf das Messer – und erstarrt: „Der
Teufel soll meine Frau holen“, klagt er, „ sie hot mir gegebn a milchiges Messer…!
Leblhuber: Jetzt noch einen A jidischer Agent probiert ajnredn einem geizigen Fabrikant, er soll kojfn
a klejnes Auto und sagt: Das Auto verbraucht fast ajn Benzin: einen Löffel für hundert Kilometer. Fragt
der Fabrikant: Einen Suppenlöffel oder einen Teelöffel?
#94 Leblhuber 10:25:49 | Donnerstag, 17. Juli 2008
@Aleph: Noch was zum Schmunzeln! Zwei Damen treffen sich. Frau Blumenfeld trägt eine Tüte mit Einkäufen,
Frau Kovarsky schiebt einen Kinderwagen mit 2 kleinen Jungen. „Jonteff (Guten Tag), Frau Kovarsky. Was
haben Sie denn für liebe Kinder! Wie alt sind denn die beiden?“ „Der Doktor ist zweieinhalb“ sagt Frau
Kovarsky, „und der Professor eineinhalb“. Bleib gesund! Leblhuber
Leblhuber Danke für die morgendliche Epistel! :(3 A raicher Jid is zurück fun a rejse iber Afrike und
rühmt sich mit dreisten Jagden auf wilde Tiere. Auf meiner letzten Jagd, erzählt er, hob ich mit a Handmesserl
opgeschnitn den Schwanz eines Löwen. Farwoss hosst du im nicht opgeschnitn dem kop?, wird er gefragt.
Wajl dem kop hot men im opggeschnitn a tog fri’er, hot geentfert (geantwortet) der drajsster Jeger.
@Aleph: Herr Abraham ist verzweifelt. Sein Schneider hat ständig neue Ausreden, warum die Hosen noch
nicht fertig sind, die er bestellt hat. Schließlich schreit er den Schneider an: „Um Himmels willen,
warum dauert das denn ewig? Sechs Wochen nähst du jetzt schon an diesen Hosen herum!“ „Ja, und?“ „Ja,
und? Sechs Wochen für ein Paar Hosen? Ribono schel olam! (Herr der Welt) Gott hat die ganze Welt in 6
Tagen erschaffen!“ „Nu“, sagt der Schneider, „schau sie dir an“
@ Guiseppe: Böse Behauptung „P. Recktenwald und die FSSP haben sich Christus unterworfen, die FSSPX nicht.“
In diesem schmutzigen Bruderkrieg fehlte auch noch die dreiste Behauptung von Ihnen, dass die Priesterbruderschaft
St. Pius X. sich Christus nicht unterworfen habe. Das Gegenteil ist der Fall. Zur Zeit läuft bei der
FSSPX. sogar ein Rosenkranz-Kreuzzug „Deutschland für den Christkönig“ für die Rückkehr des deutschen
Vaterlandes zur Herrschaft des Christkönigs, denn unser Volks ist todkrank. Wir stehen vor den Trümmern
eines im Wohlstand befindlichen, aber gottlos gewordenen Landes. Um der Geissel des Neuheidentums entgegen
zu treten, ruft die FSSPX. zu Busse und Umkehr im Geiste der Demut, aber voll Vertrauen auf die unendlichen
Verdienste des Leidens unseres Herrn Jesus Christus auf. In der Weihe Deutschlands an Maria und ihr unbeflecktes
Herz heisst es u.a.: „Präge allen Geistern und Herzen Christi mildes Gesetz ein, damit das Königtum
Deines Sohnes in der ganzen Gesellschaft erstrahle und der Friede Christi im Reiche Christi anbreche.
Wir wollen, dass ER uneingeschränkt über uns herrsche!“ Christus, unser König, dem wir uns unterwerfen,
ist das unsichtbare Haupt der Kirche, durch welche uns insbesondere mittels der hl. Sakramente alle Gnaden
geschenkt werden. Gelobt sei Jesus Christus!
@Aleph Ein deutscher Fernhändler wird in einem russischen Dorf verdächtig, 2 Pferde gestohlen zu haben.
Da er kein russisch spricht, wird für das Verhör vor dem Richter ein Dolmetscher benötigt. Doch lange
findet sich keiner. Schließlich drängt sich ein Jude auf mit der Begründung, er spreche von Kindheit
an „dajtsch“ und russisch. So bittet ihn der Richter, den Deutschen zu fragen, weshalb der die Pferde
gestohlen habe. Der Jude auf „dajtsch“: „Reb Dajtsch, ma frejgt ejch forwos ihr hobt gelakencht de sussim.“
Der Deutsche: „Häh!?!“ Der Jude: „Nu, der Oden freigt ejch forwos ihr hobt gelakencht de sussim!“ Der
Deutsche: „Häh!?!“ Daraufhin der Jude zum Richter auf russisch: „Also eins ist klar: Deutscher ist er
nicht!“
Leblhuber Gibt ein armer Rebbe seine letzten Kopeken einem besonders unverschämten Schnorrer. Schreit
des Rebben Weib: Was gibt du dein letztes Geld einem solchen Menschen? „Nu – soll ich wählerischer sein
als G*tt? Siehst du nicht, wem Er gibt das Geld?“
Es ist politisch Warum hat denn der Vatikan die Fragen mit einem festen Zeitramen überhaupt an die Piusbruderschaft
geschickt? Wenn man verhandelt lässt man sich Zeit. Auf der anderen Seite habe ich noch keinen Grund
hier gesehen, weshalb die Piusbruderschaft nicht darauf eingegangen ist. Antimordenistisch sind doch auch
die Traditionalisten die mit Rom liiert sind. Die Piusbruderschaft ist unter Rechtfertigungsdruck warum
sie nicht auf das Angebot des Papstes eingeht. Nun zu ein paar Agrumenten mit denen ich nicht einverstanden
bin: 1/Der Papst hat diesen oder jehnen Fehler (Sei es Benedikt XVI, JPII, Pius XII oder Bonifaz) und
deswegen ist er unakzeptabel. Petrus wurde auch von Christus erwählt, obwohl er ihn 3 Mal verleugnet
hat. 2/ Der Papst sei so nett zu den Protestanten aber nicht zur Piusbruderschaft. Der Papst hat in den
Schreiben Dominus Jesus den Protestanten das Kirchesein abgesprochen (zu recht) und im neuen Katechismus
(die kleine Zusammenfassung) steht dass derjenige der die katholische Kirche als die wahre Kirche erkennt
und nicht in sie eintritt nicht gerettet werden kann. Damit werden die Protestant viel schlechter gewertet
als die Piusbruderschaft. Das Ökumene Blabla – Politik- kann nicht daruber hinwegtäuschen. Auch wurde
noch niemand exkommuniziert, der einen Protestanten, Mohammendaner oder Juden zum wahren Glauben gebracht
hat.
Al-Bi wieder mal ungenau – BRAVO P. Recktenwald „Keiner darf unter Anrufung eines falschen Gehorsams Sündhaften
Befehlen eines Papstes folgen oder ihm im Irrtum schweigend gegenüber stehen.“ Gut, ein sachlicher Einwand,
aber auch hier nichts neues. Richtig ist, „Der Gehorsam gegenüber dem Papst hat nur dort seine Grenzen,
wo er etwas Verwerfliches gebieten würde.“ Es geht um den Befehl etwas Schlechtes zu tun. (falsch aktiv
werden) Es geht nicht um den Befehl zur Unterlassung einer Handlung. (passiv bleiben/werden) Das es aus
Glaubensgründen einen moralischen Zwang gibt das Schweigen zu unterlassen müssen Sie erklären. Aber
bitte präziser als im bisherigen populistischen Stil für den fanatisierten Williamson-Fanclub. (wie
von dem Herrn, der hier die Ruhr hat.) Dagegen hat catharina voll ins Schwarze getroffen: „Wer den Artikel
des Priesters mit derlei Blödsinn vergleicht und dabei einigermaßen zu denken vermag, dem fällt die
Wahl nicht schwer. Jedenfalls sucht man unter den hier versammelten Kritikern P. Recktenwalds vergeblich
solche, die ihm argumentativ auch nur halbwegs gewachsen wären.“ Genauso ist es.Ein echter inhaltlich-argumemtativer
Rekurs in der Sache und auf der beschrittenen Ebene des traditionellen Glaubens fehlt. Warum wohl? Jedenfalls
ist die Argumentation von P.Recktenwald (auch die von damals nach den Weihen) bisher nicht wirklich widerlegt
worden.
Aner von unsere Lajt Leblhuber @ Danke für den freundlichen Gruß am grauen Morgen. Falls es mal hitzig
sein sollte, versuche ich gern die Episode rüberzubringen: Christlicher Nachbar zum Juden: Mein Sohn
hat soeben die Aufnahmeprüfung zum Gymnasium bestanden; Jüdischer Nachbar zum Christen: Forwas braucht
a Mensch Gymnasium? Christ: Er kann nach Priester werden, sogar Bischof oder Kardinal. Jude: Pah! Christ:
Sogar Papst kann er werden…ich versteh’ dich nicht, was willst du, soll er G*tt werden können? Jude:
Warum nicht? Ist auch schon geworden aner von unsere Lajt…!
Es lebe die Sachlichkeit! Beispielsweise die des Ruhrgebietlers, der da schreibt: „Mensch, Recktenwald,
lassen Sie Ihre Pseudoanalysen sein. Werden Sie Fischverkäufer auf’m Hamburger Fischmarkt. Vielleicht
hört Ihnen da jemand zu!“ Wer den Artikel des Priesters mit derlei Blödsinn vergleicht und dabei einigermaßen
zu denken vermag, dem fällt die Wahl nicht schwer. Jedenfalls sucht man unter den hier versammelten Kritikern
P. Recktenwalds vergeblich solche, die ihm argumentativ auch nur halbwegs gewachsen wären. Und, um meinen
letzten Beitrag nochmals in Erinnerung zu rufen (der unter belanglosen Plattitüden unterging): In illo
tempore,genauer: im Heiligen Jahr des Herrn 2000, hatte der Generalobere der Priesterbruderschaft St.
Pius X. sich mit geradezu jesuitischem Elan präsentiert und gesagt, wenn ihn der Papst rufe, komme er
herbeigelafen. Inzwischen ist viel Wasser den Tiber herabgeflossen, und es hat sich gezeigt, daß auch
bei Weihbischof Fellay Worte nicht mehr als nur Worte sind. Mitglieder der Priesterbruderschaft St. Pius
X. schildern ihren Generaloberen ohnehin als einen Mann ohne eigenes Profil. Regiert, so versichern sie,
werde von den zweiten Rängen aus. (Aus Rücksicht auf die Priester und entsprechend den kreuz.net-Gepflogenheiten
lasse ich die Namen unerwähnt.) Eben die Situation, die man gerne den Bischöfen der „Konzilskirche“
zum Vorwurf macht.
#76 Brandenburgis 08:21:31 | Mittwoch, 16. Juli 2008
Alter Rheinländer Sie wollten sich doch noch zu HIllgruber und seinen Theorien zu HItlers „Vernichtungskrieg“
äußern, ein Thema, zu dme Sie ja so ungeheuer viel wissen? Warum haben Sie denn da den Schwanz eingekniffen
und hetzen jetzt hier hemmungsloa herum, Sie Dümmling?
wer, zum Teufel, ist Pater Engelbert Recktenwald eine funktionslose Karrikatur innert der V-II-Sekte,
mit sich-selbst-dekorierendem Hang zum Narzismus! Mensch, Recktenwald, lassen Sie Ihre Pseudoanalysen
sein. Werden Sie Fischverkäufer auf’m Hamburger Fischmarkt. Vielleicht hört Ihnen da jemand zu!
Lieber alter Rheinländer! Lassen wir doch die Narren ruhig singen und tanzen. Dieses dürftige Häufchen
tut nichts zur Sache. Die Kirche kann diese grenzwertigen Umtriebe locker aushalten. Es macht einfach
Spaß, hier etwas mitzumischen. Liebe Grüße
@Aleph: Das isses ja. Deshalb darf und soll man ja Mitleid haben Mein Mitleid hält sich sehr in Grenzen.
Der Jäger ist ein Kotzbrocken der ganz besonderen Sorte. Mit dem muss man Tacheles reden. Apropos Tacheles :
Rabbi Levi Yitzkhok (18. Jhdt.) hatte die Gabe, alles auf den Punkt zu bringen. Man sagte ihm, dass eines
seiner Gemeindemitglieder mit 80 Jahren noch zum Christentum übergetreten war. Er runzelte die Stirn,
blickte zum Himmel und sagte: „ Wie treu ist doch Dein Volk, Herr! Stell dir vor! 80 Jahre lang hat er
ausgehalten!“
Leblhuber, freilich sollte man Mitleid mit Leuten wie Marranenjäger, Brandenburgis-Parmenas, Nachtlaterne
etc. haben. Sie sehen aber, welche Unmengen von Lesern es in kreuz.net gibt, von denen manche auch her
mitteilen, daß sie diese Äußerungen für authentisch katholisch halten. Dem nach Kräften abzuhelfen,
ist der wesentliche Grund dafür, daß ich hier scherz- und ernsthaft mitwirke.
@Marranenjäger Es geht hier nicht um die Frage, welche Strafmethoden ich als Kind erlebt habe, sondern
darum, daß Sie erklärt haben, Sie hätten solche unsäglichen Methoden als „Kaplan“ angewendet und hielten
Sie auch heute noch für angebracht. Aber lassen wir das und wünschen wir den Kindern in Ihrer Umgebung
nur alles Gute! Heuzutage sind Kinder – Gott sei Dank -meist so „rebellisch“, daß sie sich Ihre Methoden
nicht mehr gefallen lassen würden.
@Aleph: Unser liebes Jägerlein ist auch als Subversivling eine Niete. Der hat seinen Auftrag schlicht
nicht kapiert. So dümmlich agiert keiner, außer er ist einfach nur ein Trottel. Aber ein trotteliger
Provocateur ist keiner!
@Aleph: Der Marranenjäger ist garantiert nicht echt. Das kann nur ein subversiver Oppositioneller sein.
Oder glauben Sie wirklich, eine solche Kakerlake wäre katholisch?
Marranenjäger Die Absolution darf ich Ihnen nicht erteilen, obwohl Sie sich reuig gezeigt haben. Aber
weil ich guten Herzens bin, gebe ich Ihnen die Absolution geistig + + + … Man muss ja nicht immer alles
beichten. Zufrieden?
@Marranenjäger selbst der kreuz.net-Redaktion war Ihre widerliche Kinderquäler-Fantasie so ekelhaft,
daß sie gelöscht wurde. Wenn Sie als praktizierender Seelsorger oder Pädagoge derlei immer noch für
„pädagogisch notwendig“ halten, dann wäre das ein Fall für Psychiatrie oder Staatsanwaltschaft.
Marranenjäger sind Sie sich da so sicher… Meistens geht es anders aus. Achten Sie darauf, dass immer
genug Öl im Kruge ist. Das hilft, vielleicht auch nicht…
Marranenjäger Allerliebster Marranenjäger@ Jetzt bin ich aber bestürzt, weil Sie so unverhofft eine
Attacke versucht haben. Fehlt was, ist alles in Ordnung. Stunden haben Sie gebraucht für zwei schäbige
missverständliche Zeilen. Haben Sie Haarwurzelkatarrh. Brauchen Sie Wasser für die Tabletten…?
Ausgerechnet der Kinderquäler-Fantast Marranenjäger, der sich an der Vorstellung aufgeilt, daß Kinder
stundenlang vor einem Misthaufen knieen müssen, der muß das sagen!!!!!
Ansbacher Dragoner Was kann man aus Ansbach anders erwarten? Falls es sich nicht rumgesprochen hat in
Ansbach: Zum Scheißhausleeren gibt es Fäkalienentsorgungsunternehmen. Vielleicht wollen Sie auch gleich
mit…?
@Aleph Über diese und andere Fragen werden uns Dr. Brandenburgis oder Parmenas oder beide uns wieder
frohmachende Botschaften senden, wenn einer von beiden oder beide wieder aufgewacht sein werden.
Dr. Brandenburgis wird immer besser: Jetzt legt schon der hl. Karl Borromäus beim Dr. Brandenburgis Fürsprache
ein, damit er den Foris eine gute Nacht wünscht! Ich habe gelernt, daß die Heiligen Fürsprache beim
lieben Gott einlegen. Aber vielleicht ist es ja so, daß der zweifaltige Gott unter den Namen Brandenburgis
und Parmenas in kreuz.net schreibt!?
Brandenburgis Die Fürsprachebitte sei Ihnen größzügigerweise gewährt. Ich setze sogar noch den Wunsch
hinzu, möge sie, die Bitte, von dem angepeilten Heiligen auch weiter geleitet werden. Sie werden mir
doch zubilligen wollen, dass dies ein frommer Wunsch ist…?
@Also sprach Dr. Brandenburgis: Nur der Rosenkranz erschließt die ethischen Dimensionen des Mensch-Seins.
Auch ein Rosenkranz am REückspiegel kann wohltätige Wirkungen entfalten. Ich beispielsweise habe einen
Taschen- und einen Fingerrosenkranz. Die meisten Katholiken beten ihn daheim im Herrgottswinkel. MAchen
Sie sich mal keine Sorgen, es wird in Deutschland ausreichend gebetet, sonst würde es gar kein Deutschland
mehr geben. Wie sagt man im Rheinland?: „Hä kannix dowür.“
@ Galen Wo ist das Problem, wenn die FSSPx den Hl. Stuhl bittet, ihr die Rechtgläubigkeit von VII darzulegen ?
Ja klar, die Kirche muss vor der FSSPX Rechenschaft ablegen. Was kommt als nächstes?
Wider VII, Pater Recktenwald Wo ist das Problem, wenn die FSSPx den Hl. Stuhl bittet, ihr die Rechtgläubigkeit
von VII darzulegen ? Es wird Rom ganz einfach nicht gelingen und es besteht so die Hoffnung, daß dies
zumindest von den Gutgläubigen der VII- Kirche, wozu ich auch den Hl. Vater zähle, erkannt und zugegeben
wird. Dies wiederum könnte die Rückkehr der VII- Kirche zur kath. Lehre fördern und würde so den Weg
der FSSPx zur vollen Einheit mit dem Papst frei machen. Pater Recktenwald befürchtet anscheinend, daß
sein eigener Weg sich als Lebenslüge herausstellt.
#39 Alois Bischof 22:29:19 | Dienstag, 15. Juli 2008
Der hl. Ignatius von Loyola hätte dem Papst nicht gehorcht, wenn z.B. Pius IV. befohlen hätte zusammen
mit Hindus und Muslimen zu beten und ihre Religion zu „schätzen“. Er hätte vielleicht nicht gewagt,
die Schlüße daraus zu ziehen wie es heute die zahlreichen Sedisvakantisten und Sedisprivationisten tun,
aber der große Heilige und Jesuitengründer hätte sofort verstanden, daß der Gehorsam nicht gegen den
Glauben und gegen die Seele, sondern für den Glauben und für die Rettung der eigenen Seele da ist. Der
Gehorsam dient der Liebe. Keiner darf unter Anrufung eines falschen Gehorsams Sündhaften Befehlen eines
Papstes folgen oder ihm im Irrtum schweigend gegenüber stehen. Der casus Johannes XXII. aus dem Mittelalter,
aber auch die Krisezeiten unter den Päpsten Honorius I. (anathemisiert) und Liberius I. (Arianische Krise,
selber rechtgläubig, aber im verborgenen, geblieben), sollten vom Hw. Pater Recktenwald mal studiert
werden. Es müßte doch leicht sein für die „Kirche des 2. Vatikanums“ seine Identizität mit der römisch-katholischen
Kirche aller Zeiten und den hl. katholischen Dogmen zu beweisen. Warum will bzw. warum tut man das im
Vatikan nicht? Oder hat sich dort denn doch eine Neue, eine andere (Welt-)Religion etabliert, die vom
überlieferten römisch-katholischen Christentum abgewichen ist? Das sind Fragen der Dogmatik und des
kanonischen Gesetzes (u.a. CIC-1917 188.4), nur indirekt betrifft diese Frage die sog. ‘Novus Ordo Missae’-Liturgie.
#38 unitate fidei 21:51:41 | Dienstag, 15. Juli 2008
Studierempfehlung für Pater Recktenwald was die Erklärung der Glaubenskongregation vom 10.7.2007 zur
subsistit-in-Lehre betrifft, kann ich Ihnen das dieser Tage erschienene Buch von Dr. Wolfgang Schüler
empfehlen: „Benedikt XVI. und das Selbstverständnis der katholischen Kirche. Eine Analyse seiner Verlautbarungen
zur subsistit-in-Lehre des Zweiten Vatikanischen Konzils“. Die Antworten zu den 5 in dieser Erklärung
gestellten Fragen werden dort vor dem Hintergrund der traditionellen Lehre der Kirche über sich selbst
analysiert, und zwar unter Einschluß des Kommentars, welcher der Erklärung beigefügt wurde.
RRR – Ja, nichts ist voraussetzungslos. Wenn das stimmt, dann können Sie genauso viel gegen die Piusbrüder
wettern wie die Piusbrüder gegen den Papst. Ich vermute weitergehend, B.XVI liegt dann mit seiner Hermeneutik
genauso richtig oder falsch wie Sie. Ja, wer liegt überhaupt richtig?
Innozenz X! Vergesst nicht: „Cum occasione“; pro multis heißt: für Viele, nicht für Wenige. Lefebvre
war nach 1976 nicht mehr Herr der Lage, der Rubikon überschritten, die Fraternité von bienfaiteurs ferngesteuert;
wes Brot ich fress, des Mess ich les’. Wessen List ist das wohl, diese pseudo-tridentinische Freikirche,
gegen Rom? Luther hat gegen Ende seines Lebens wenigstens noch geahnt, dass seine Reformation für die
Katz’ war. Zum Glück gibts heute keine Staaten mehr, die Lefebvre zum Religionsstifter hochjubeln werden,
wie des den „Reformatoren“ widerfuhr.
#35 Tridentinus 15:11:42 | Dienstag, 15. Juli 2008
@Dr. Heger Könnten Sie denn vielleicht Ihre Verständnisschwierigkeit etwas näher beschreiben und eingrenzen?
Dann könnte ich eventuell meine Aussage klarer formulieren. Ohne nähere Erläuterung verstehe ich im
Moment nicht, was Sie an meiner Aussage nicht verstehen und weshalb nicht.
In illo tempore, genauer: im Heiligen Jahr des Herrn 2000, hatte der Generalobere der Priesterbruderschaft
St. Pius X. sich mit geradezu jesuitischem Elan präsentiert und gesagt, wenn ihn der Papst rufe, komme
er herbeigelafen. Inzwischen ist viel Wasser den Tiber herabgeflossen, und es hat sich gezeigt, daß auch
bei Weihbischof Fellay Worte nicht mehr als nur Worte sind. Mitglieder der Priesterbruderschaft St. Pius
X. schildern ihren Generaloberen ohnehin als einen Mann ohne eigenes Profil. Regiert, so versichern sie,
werde von den zweiten Rängen aus. (Aus Rücksicht auf die Priester und entsprechend den kreuz.net-Gepflogenheiten
lasse ich die Namen unerwähnt.) Eben die Situation, die man gerne den Bischöfen der „Konzilskirche“
zum Vorwurf macht.
@ Heger Ich kann sehr wohl feststellen, ob eine Behauptung mit dem vom Lehramt der Kirche in öffentlichen
Urkunden dargelegten (objektiven) katholischen Glauben übereinstimmt oder nicht. Tut sie das nicht, gibt
es insofern auch keine Pflicht zum Gehorsam. Aber auch die öffentlichen Urkunden, in denen der Glaube
niedergelegt ist, bedürfen der Auslegung. Sie sind ja – schon alleine weil sie Fachbegriffe verwenden –
nur unter Zuhilfenahme differenzierter philologisch-historischer Instrumente verständlich. Insofern ist
auch ein von Ihnen skizzierter Widerspruch zwischen einer Aussage und der objektiven Urkunde immer nur
unter der Prämisse einer bestimmten Auslegung der Urkunde feststellbar – und kann damit selbstverständlich
ebenfalls dem Irrtum unterliegen. Insbesondere ist es hermeneutisch nicht legitim, der Urkunde von vornherein
zu unterstellen, sie bedeute genau das, was ich von ihr will, und einer mir oberflächlich nicht gefallenden
Aussage von vornherein zu unterstellen, sie befände sich im Widerspruch zu der Urkunde. Aber genau diese
Strategie wird von Piussektieren und Sedisvakantisten gefahren. Dass aber sogar ein und dasselbe Wort
(erst recht ein Fachbegriff) je nach Kontext eine andere Bedeutungsnuance haben kann, ist – obwohl eine
hermeneutische Selbstverständlichkeit – zahlreichen Protagonisten von kreuz.net nicht zugänglich. Sie
benutzen eine „boshafte Hermeneutik“ gegenüber allem, was nach 1962 von der Kirche getan und gesagt wurde.
Glauben subjektiv und objektiv @Tridentinus: Ich fürchte, ich verstehe nicht, was Sie sagen wollen. @stimme
der vernunft: Ich kann nicht finden, daß Sie genauer formuliert haben. Daß jemand etwas glaubt, ist
natürlich subjektiv, nämlich ein Akt dieses Subjekts. Was er glaubt, ist jedoch etwas Objektives, nämlich
das Objekt seines Glaubensaktes – also auch etwas, dessen Übereinstimmung oder Nicht-Übereinstimmung
mit anderem Glauben festgestellt werden kann. Also: Ich kann sehr wohl feststellen, ob eine Behauptung
mit dem vom Lehramt der Kirche in öffentlichen Urkunden dargelegten (objektiven) katholischen Glauben
übereinstimmt oder nicht. Tut sie das nicht, gibt es insofern auch keine Pflicht zum Gehorsam. Daß so
etwas nicht vorkommen kann, ist nach meiner Kenntnis nicht im katholischen Glauben enthalten. MfG Christoph
Heger
@Heger Eine Pflicht zum Gehorsam gegen die kirchliche Obrigkeit besteht nicht, wenn er einen Verstoß
gegen den Glauben bedeuten würde. Diese Aussage muss man etwas genauer formulieren: Eine Pflicht zum
Gehorsam gegen die kirchliche Obrigkeit besteht nicht, wenn er einen Verstoß gegen den subjektiven Glauben
bedeuten würde (Gewissensprimat). Allerdings sollte auch niemand seinen persönlichen, subjektiven Glauben
für den Rest der Welt zum Absolutum erheben, indem er behauptet, nur sein persönlicher Glaube sei der
wahre katholische Glaube. Dein persönlicher Glaube ist das, dem du Folge leisten muss, die anderen müssen
ihrem persönlichen Glauben Folge leisten. Somit hat keiner das Recht, den anderen als objektiv fehlgläubig
anzusehen.
#29 Tridentinus 13:34:19 | Dienstag, 15. Juli 2008
@Dr. Christoph Heger Das stimmt natürlich, nur kann man das im Lichte der Hermeneutik der Kontinuität
nicht (mehr) pauschal behaupten (es sei denn man hat doch ein paralleles oder übergeordnetes Lehramt
inne), sondern man muß eine Verweigerung des Gehorsams im konkreten Einzelfall begründen und rechtfertigen,
kann aber diese Verweigerung nicht (mehr) zum prinzipiellen Habitus erheben.
Kein Gehorsam, wenn er gegen den Glauben ist! Ohne inhaltlich zu den Vorwürfen gegen die FSPX Stellung
zu nehmen, möchte ich auf einen formalen Aspekt aufmerksam machen: Eine Pflicht zum Gehorsam gegen die
kirchliche Obrigkeit besteht nicht, wenn er einen Verstoß gegen den Glauben bedeuten würde. Die Annahme,
das könne es nicht geben, ist unbegründet. MfG Christoph Heger
@ Alois Bischof Hw. H. P. Recktenwald vergißt zu erwähnen, daß die ‘Kirche des 2. Vatikanums’ den Protestanten
nicht diese Unterwerfung auflegt Aha. Die FSSPX ist von ihrem Status her also mit den Protestanten vergleichbar?
Dann wäre es an der Zeit, die Akte an das Büro von Kasper weiterzuleiten.
Dank an die Redaktion Volle Zustimmung zu diesem sachlichen Resümee. Nur würde ich mir wünschen, dass
der Verfasser das Rückrad hat sich auch namentlich dafür zu bekennen. Erst dann kann ein öffentlicher
Diskurs, auch von kreuz.net unterstützt, angekurbelt werden.
Kommentar zum Kommentar (2.) – BRAVO, P. Recktenwald! bedingungslos in die mütterlichen Arme Roms geworfen.
Wo sind die Gegenbeweise? 7. Der grandiose P. Recktenwald zeigt eben ganz trocken dogmatischauf, daß
das Problem der FSSPX gerade eines mit dem Gehorsam gegen den Glauben ist. Jeder der ihm widersprechen
will, sollte daher auf dieser Ebene argumentieren. 8. Das die FSSPX doch ein eigenes Lehramt aufzubauen
scheint (und ggf. auch die traditionelle kath. Lehre verändert), wenn z.B. gelehrt wird, das ein Wirken
des Hl. Geistes außerhalb der Kirche nicht gegeben sei, zeigt P. Recktenwald dann durch den Hinweis auf
Papst Clemens XI. und dessen Verurteilung dieser These. 9. Das die Oberen das Erbe des Erzbischofs Lefebvre
verraten haben, sagen auch andere ehemalige Piusbrüder. Solche die weit aus länger dabei waren als die
Petrusbrüder und die bis heute dort nicht eingetreten sind. 10. Im Laufe der Kirchengeschichte gab es
immerwieder Formulierungen in dogmatischen Aussagen, die nicht sofort von allen richtig verstanden wurden.
Bis heute gehört es zu einen sinnvollen kath. Religionsunterricht dazu, diese Punkte richtig darzustellen,
um den antikatholischen Verdrehern und Uminterpretierern das Wasser abzugraben. Beispiel: Unfehlbarkeit
des Papstes. 11. Wer selbst lesen und denken will, hier der Link: www.kath.net/detail.php?id=20320
Verbrennt Bonifaz VIII Sich auf ihn zu berufen ist nicht gerade vertrauensfördernd. Er hat mit seiner
Bulle Unam Sanctam jahrhundertelang das Verhältnis von Staat und Kirche vergiftet. Er war ein gewalttätiger,
gehässiger Autokrat mit einem Extrem an schrankenlosem Hochmut, Maßlosigkeit, Machtgelüst und dazu
einer Theatralik, die pathologischen Charakter annahm, als er sich vor Kardinälen und Bischöfen abwechselnd
in päpstlichen Gewändern und in denen eines Kaisers erging und rief: „Ego sum Caesar, ego imperator“.
www.eckhart.de/index.htm?papste.htm Ausserdem stammten folgende Aussagen von ihm: „Geschlechtsverkehr
und die Befriedigung der Naturtriebe ist so wenig ein Vergehen wie Händewaschen“; „Paradies und Hölle
gibt es nur in dieser Welt, nicht im Jenseits; wer gesund, reich und glücklich ist, hat das Paradies
auf Erden“; „Alle drei Religionen und besonders das Christentum enthalten neben Wahrem viel Falsches.
Die christliche Wahrheit ist, dass ein Gott existiert, dagegen ist die Reihe des Unwahren lang, sie schließt
Dreieinigkeit, jungfräuliche Geburt, Menschwerdung Christi, die Verwandlung von Brot und Wein in den
Leib Christi und die Auferstehung der Toten mit ein.“
@ wassers P. Recktenwald argumentiert sachlich, nimmt aber kein Blatt vor dem Mund. Der namenlose Kommentator
kann dem nichts Ebenbürtiges entgegensetzen, wirkt beleidigt und hilflos, wenn auch er offensichtlich
die römischen Dokumente kennt. Modernist und Relativist ist auch der, der sich aussucht, wo er dem Papst
gehorcht und wo nicht. wassers: „Gäbe es die von Msgr. Lebévre gegündete Priestergemeinschaft nicht,
hätte das modernistisch dominierte Rom niemals auch nur im geringsten eingelenkt“ Woher wollen Sie das
wissen? Rom hat eingelenkt und Msgr. Lefébvre hat auch die Einigung mit Rom vom 5. Mai 1988 unterschrieben,
dann aber zurückgezogen und der Tradition dadurch und durch die unerlaubte Weihe von Weihbischöfen,
die eher eigennützigen Zwecken der FSSPX dienlich war, schwer geschadet. Wenn Lefébvre seine Unterschrift
nicht zurückgezogen hätte, könne man das Motu Proprio Summorum Pontificum als auch sein Verdienst bezeichen.
Dieses Motu Proprio hat seine Grundlage in der Einigung vom 5.5.1988, auf deren Basis übrigens die Petrusbruderschaft
gegründet wurde. P. Recktenwald und die FSSP haben sich Christus unterworfen, die FSSPX nicht.
Kommentar zum Kommentar (1.) – BRAVO, P. Recktenwald! 1. Die Petrusbrüder trennten sich nicht im „bitterem
Streit“! Es gab bei den einen die Erkenntnis, daß die Bischofsweihen in diesem verbotenen Fall einen
Ungehorsam gegen den dogmatischen Glauben der Kirche darstellen. Die anderen setzten ihr eigenes Ermessen
und ihre subjektive Bewertung höher an als die verbindliche Lehraussage der kirchlichen Tradition. Die
selbsternannten Bewahrer der Tradition verrieten so die Tradition und betitelten die Bewahrer als Verräter.
2. Die emotionale Vehemenz des Kommentars deutet auf eine Teilnahme am Bruderkrieg hin. 3. Die im Kommentar
zensierte Aussage von Papst Bonifaz VIII. „Dem römischen Papst sich zu unterwerfen, ist für alle Menschen
unbedingt zum Heile notwendig“sind die einer päpstlichen Bulle, welche die Piusbrüder gerne selbst zitieren.
Das Geschwurbel von „nach dem Konzil“ ist Diplomatie. 4. Ein anderer entscheidender Satz wird zensiert:
„Der Gehorsam gegenüber dem Papst hat nur dort seine Grenzen, wo er etwas Verwerfliches gebieten würde.
Die Bedingungen, die Rom der Piusbruderschaft stellt, enthielten und enthalten – auch nach deren eigenem
Bekunden – nichts Verwerfliches.“ 5. Jeder Katholik, also auch die FSSPX muß natürlich auch mit Bonifaz
VIII. versöhnt sein, ebenso wie mit Benedikt XVI… 6. Der behauptete „Schuß Selbstgerechtigkeit“ ist
eine böswillige Unterstellung, völlig aus der Luft gegriffen und widerlich! Denn die entstehende Petrusbruderschaft
hat sich allerdings bedingungslos in die mütterlichen Arme Roms gew