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Montag, 28. Februar 2005 18:07
Im Konzil steht viel: Eheliche Liebe ist nicht Sex
Heute wird die eheliche Liebe als Sex und Sexualität verkauft. Dagegen legt das Zweite Vatikanische Konzil Wert auf die Würde der Ehegatten. Gott hat den Menschen die Aufgabe der Weitergabe des Lebens übertragen. Diese Aufgabe müssen Mann und Frau als Menschen erfüllen. Ein Blick in die Ehemoral.
(kreuz.net, Gaudium et Spes 51) Das Konzil weiß, daß die Ehegatten in ihrem Bemühen um ein harmonisches Eheleben, oft durch moderne Lebensbedingungen so eingeengt sind, daß die Kinderzahl – mindestens vorübergehend – nicht vermehrt werden kann und die treue Liebe und volle Lebensgemeinschaft nur schwer zu wahren sind.

Wo das intime eheliche Leben vernachlässigt wird, gerät die Treue als Ehegut nicht selten in Gefahr. Auch das Kind als Ehegut wird in Mitleidenschaft gezogen. Dann gerät die Erziehung der Kinder und die mutige Bereitschaft zu weiteren Nachkommen ebenfalls in Gefahr.

Manche wagen es, in solchen Schwierigkeiten unsittliche Lösungen anzubieten. Selbst vor der Tötung eines ungeborenen Kindes scheuen sie nicht zurück.

Die Kirche aber erinnert daran, daß es zwischen den göttlichen Gesetzen, welche die Weitergabe des Lebens regeln, und dem, was der echten ehelichen Liebe dient, keinen Widerspruch geben kann. Gott, der Herr des Lebens, hat den Menschen die hohe Aufgabe der Erhaltung des Lebens übertragen. Diese Aufgabe muß auf eine menschenwürdige Weise erfüllt werden.

Das Leben ist daher von der Empfängnis an mit höchster Sorgfalt zu schützen. Kinderabtreibung und Tötung des Kindes sind verabscheuenswürdige Verbrechen.

Die geschlechtliche Anlage des Menschen und seine Zeugungsfähigkeit überragen in wunderbarer Weise alles, was es auf niedrigeren Stufen des Lebens an Entsprechendem gibt. Deshalb sind die dem Eheleben eigenen Vollzüge, die sich nach der wahren menschlichen Würde richten, zu achten und zu ehren.

In der Frage der Harmonie zwischen der ehelichen Liebe und der Weitergabe des Lebens hängt die Sittlichkeit einer Handlung nicht allein von der guten Absicht und der Bewertung der Motive ab. Sie entscheidet sich auch an objektiven Kriterien, die aus dem Wesen der menschlichen Person und dem Wesen ihrer Handlungen hervorgehen und die den Vollsinn der gegenseitigen Hingabe und die wirklich humane Zeugung in echter Liebe wahren.

Ohne einen aufrichtigen Willen zur ehelichen Keuschheit ist das nicht möglich. Darum ist es den Kindern der Kirche nicht erlaubt, in der Geburtenregelung Wege zu beschreiten, die das Lehramt in Auslegung des göttlichen Gesetzes verwirft.

Mögen alle daran denken: Das menschliche Leben und der Auftrag, es weiterzuvermitteln, haben nicht nur eine Bedeutung für diese Zeit. Sie können deshalb auch nicht alleine aus dieser Perspektive verstanden werden.

Gaudium et Spes (Freude und Hoffnung) ist der Titel der Pastoralkonstitution über die Kirche in der Welt von heute des Zweiten Vatikanischen Konzils 1962-1965.
Alle Lesermeinungen anzeigen 6 von 7 Lesermeinungen:
Dienstag, 1. März 2005 07:55
GerdEric: wenn
dann schuf Gott die Ehe,
aber der Zölibat ist Menschen Werk.

(Wie mir ein Ex-Franziskaner erzählte,
alimentiert der Orden bis zu zwei Kinder)…
Montag, 28. Februar 2005 22:10
1+1=7: Schön zu hören,
trotz deines ansteckenden Namens
Montag, 28. Februar 2005 22:03
Yersinia: na um mich
brauchst du dir keine Sorgen zu machen; glaub mir, ich weiß sehr gut, wovon ich rede
Montag, 28. Februar 2005 21:23
1+1=7: Das ist ja nicht so schlimm,
ich glaube das es jeden Menschen Wunsch ist in Geborgenheit seine Lust zu leben. Ehe ist eine schöne Sache. Fast so schön wie Zölibath.
Ich glaube auch, dass Gott den Menschen so konzipiert hat.
Und Yersinia, ich glaube das du das auch so siehst.

Also muss ich keine Meinung machen die schon vorhanden ist? (man merkt, im Fragezeichen steckt die Skepsis)
Montag, 28. Februar 2005 21:09
Yersinia: also lauter
Meinungsmacher
Montag, 28. Februar 2005 21:04
1+1=7: @Yersinia: …?
Wer tut das? wer sagt das?

Larry Flint zum Beispiel und andere Herausgeber von diversen Magazinen, Filmen, Fernsehsendungen
Oder einfach nur die junge SPÖ/D??
Das Bundesministerium für Unterricht in einer Broschüre über Sex und Verhütung????

Humanic und in der Werbung für Schuhe und lesbische Lust?

Ist schon gut, du weisst was gemeint ist, oder?

Verkauf einer guten,schönen und anständigen Sache, wenn sie im ehelichen Rahmen durchgeführt wird.
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