Das muslimische Spanien war ein Ort des überlegenen Menschentums, eine idealisierte, gleichsam deistisch geläuterte islamische Gegenwelt zur Kirche – ohne Papst, Dogma oder Scheiterhaufen.
Kapitulation der Muslime Ende des 15. Jahrhunderts in Südspanien vor dem spanischen Königspaar.
(kreuz.net) Die fast achthundert Jahre der islamischen Besetzung Spaniens gelten vielfach als goldenes
Zeitalter der Wissenschaften, der Künste und der christlich-jüdisch- islamischen Harmonie.
Der Journalist
Eugen Sorg (58) bezeichnete diese Darstellung in der Schweizer Wochenzeitung ‘Weltwoche’ als „Lieblingsmythen
der gebildeten Stände des Westens“.
Sein Artikel steht unter dem Titel „Das Land, wo Blut und Honig
floß“.
Das angeblich friedliche Miteinander der Mauren, Christen und Juden kam – will man den sogenannten
Aufklärern glauben – im Jahr 1492 mit dem Abschluß der inquisitorisch-katholischen Reconquista Granadas
und der Vertreibung der Muslime und Juden aus Spanien zu einem Ende.
Doch das muslimische Spanien als
Ort überlegenen Menschentums gab es nach Angaben von Sorg nur in den Köpfen sogenannter Aufklärer.
Die angeblich sklerotisch erstarrten Kirche hätten die französischen Aufklärer eine idealisierte,
gleichsam deistisch geläuterte islamische Gegenwelt ohne Papst, Dogma oder Scheiterhaufen vorgehalten.
Noch im Jahr 1912 kriecht der Dichter Rainer Maria Rilke († 1926) in einem Brief aus Spanien
diesem Mythos auf den Leim:
„Übrigens müssen Sie wissen, ich bin seit Córdoba von einer beinah rabiaten
Antichristlichkeit, ich lese den Koran, er nimmt mir, stellenweise, eine Stimme an, in der ich so mit
aller Kraft drinnen bin, wie der Wind in der Orgel.“
Der britisch-amerikanische Historiker Bernard Lewis
(91) bemerkte, daß der Mythos spanisch-islamischer Toleranz besonders von jüdischen Gelehrten gefördert
wurde.
Er diente ihnen – so Lewis – als Stock, um ihre christlichen Nachbarn zu schlagen.
Doch Sorg
weist darauf hin, daß die maurophilen Verklärungen ignorieren, daß sich die arabische Dominanz in Spanien
einer kriegerischen Invasion und einer gewaltsamen Sicherung der Herrschaft verdankte.
Vom maurisch besetzten
Spanien aus lancierten arabische Truppen und Banden regelmäßige Raubzüge bis tief in portugiesische,
katalanische und südfranzösische christliche Gebiete.
Im Jahr 997 machte der Amiriden-Herrscher al-Mansur,
der Siegreiche († 1002) die heilige Pilgerstadt Santiago de Compostela dem Erdboden gleich.
Ein paar
tausend christliche Überlebende traten den Marsch in die Sklaverei an.
Mit sich schleppten sie die Glocken
von Compostela ins tausend Kilometer entfernte Córdoba, wo diese zu Lampen für die Moschee umgeschmolzen
wurden.
Die nordafrikanischen Berberdynastien der Almoraviden und Almohaden, die im 11. und 12. Jahrhundert
die Macht in Spanien an sich rissen, setzten die Praxis der räuberischen Züge fort.
Während der ganzen
Epoche kreuzten auch islamische Piraten an den Küsten Südfrankreichs, Italiens, Sardiniens, Siziliens,
Griechenlands auf. Sie ermordeten und entvölkerten ganze Landstriche.
Die Raubzüge dienten dazu, die
Kasse der Herrscher aufzufüllen sowie den Nachschub an Kampfsklaven, Feldsklaven oder frischen Haremsgespielinnen
sicherzustellen.
Die Maßlosigkeit, die Regelmäßigkeit und der systematische Charakter der Verwüstungen
unterscheidet die islamo-arabische Expansion von anderen kriegerischen Unternehmungen der gleichen Zeit.
Die Christen im islamisch besetzten Spanien zahlten Tribute an die Machthaber, um in ihrer Religion zu
überleben.
Die demographische Realität zwang die Muslime zu einer Bürokratisierung und Verrechtlichung
der Tributleistungen: „Sie standen als fremde Eroberer während langer Zeit einer riesigen Mehrheit Einheimischer
christlichen und jüdischen Glaubens gegenüber“ – so Denk.
Darum betraute der Kalif die Vorsteher der
Tribut-Gemeinden, die Rabbiner und Bischöfe, mit hohen Positionen in Wirtschaft und Verwaltung:
„Als
Befehlsempfänger und privilegierte Nutznießer der islamischen Macht waren diese bereit, die eigenen
Leute auch dann noch auszupressen, wenn die Tributforderungen längst das erträgliche Maß überschritten
hatten.“
Gleichzeitig sorgte ein alltägliches Regelwerk für die permanente Erniedrigung der nichtmuslimischen
Bevölkerung.
Die Gesellschaft war sozial scharf geschichtet. An der Spitze stand das Herrenvolk der
arabischen Stammesverbände. Sie verachteten die nordafrikanischen, zwangsislamisierten Berber, die mit
den trockenen Berg- und Steppengebieten vorliebnehmen mußten.
Die Berber schauten herab auf die Muwallad,
die zum Islam konvertierten Einheimischen.
Die Ungläubigen lebten in den Städten in Ghettos. Ihr Zeugnis
galt vor Gericht nichts. Ihnen war es verboten, auf einem edlen Tier wie dem Pferd zu reiten oder muslimische
Frauen zu heiraten.
Sie lebten in der ständigen Furcht, wegen Gotteslästerung angeschwärzt und zum
Tode verurteilt zu werden. Sozial tiefer standen nur noch die Sklaven.
Ein kurze Periode einmaliger und
relativer interreligiöser Duldsamkeit gab es in der zweiten Hälfte des 10. Jahrhunderts unter Abdurrahman
III. († 961), dem Kalifen von Córdoba, und seinem bibliophilen Nachfolger al-Hakam II. († 976).
Der
Orientalist Hans-Peter Raddatz nannte das jedoch eine „Scheinblüte multikultureller Toleranz“.
Deren
Bestand beruhte weniger auf dem Geist des Islam, sondern auf der Fähigkeit des Kalifen, den Strom der
Tribute aufrechtzuerhalten und die daraus folgende Prosperität auszunützen.
Abdurrahman war der erste
der Herrscher von al-Andalus, der einen Juden, den Arzt Chasdai Ben Schaprut, in hohe Staatsdienste aufnahm.
Ein weiterer Jude, Samuel Ibn Nagrella († 1059), wurde unter dem Berberkönig Habus von Granada zum Wesir –
Minister und Hauptberater – ernannt.
Juden in hohen Stellungen galten als verläßlicher als Christen,
welche unter latentem Verdacht standen, verräterische Parteigänger der feindlichen Christenstaaten zu
sein.
Nichtmuslimische Beamte hatten auch den Vorteil, daß sie keine familiären Verbindungen zum Hof
besaßen und als Ungläubige nie hoffen konnten, selber die Macht zu erlangen.
Im Jahr 1066 kam es in
Granada zu einem antijüdischen Pogrom. Die mehreren tausend Mitglieder der dortigen jüdischen Gemeinde,
die zu Macht und Reichtum gelangt war, wurden erschlagen, mit ihnen auch der jüdische Wesir, ein Sohn
von Samuel Ibn Nagrella.
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99 Lesermeinungen
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@ Methusalix Lassen Sie sich für Ihre „Missionsarbeit“ was besseres einfallen. Nee, ich halte es immer
mit der mit der Wahrheit. Außerdem überschätzen Sie ein wenig meine Person. Und zu glauben, dass so
ein Disput Missionsarbeit wäre…naja. Sie sind doch schon Katholik, da müssen Sie ohnehin nicht mehr
missioniert werden.
#98 methusalix † 11:32:42 | Samstag, 19. Juli 2008
Warum glauben Sie, sind die Kirchen leer Benedikt? DESWEGEN: Eine glatte Lüge. Da Sie argumentativ gescheitert
sind fahren Sie jetzt wieder Ihren üblichen verleumderischen Kurs. Lassen Sie sich für Ihre „Missionsarbeit“
was besseres einfallen.
@ Methusalix Nein, nur von MENSCHENrechten. Aber die wollen Sie ja nicht anerkennen, oder nur dann, wenn
Sie der katholischen Kirche in den Kram passen. Eine glatte Lüge. Da Sie argumentativ gescheitert sind
fahren Sie jetzt wieder Ihren üblichen verleumderischen Kurs. Und natürlich sprechen Sie auch nicht
von Menschenrechten, sondern wieder nur von Verträgen. Schließlich leiten Sie, wie man aus diesem Satz
erkennen kann, die Anerkenntnis von Menschenrechten aus Unterschriften ab, nicht aus tatsächlicher Anerkennung.
Die AEM „erkennen“ auch die Chinesen an. Was ist die Konsequenz? Ganz schlechtes Manöver.
#96 methusalix † 01:49:50 | Samstag, 19. Juli 2008
Netter Fluchtversuch Benedikt, aber vergeblich, wie alle Fluchtversuche der Kirche aus der Verant- wortung.
Sie haben nicht von Menschen gesprochen, … Nein, nur von MENSCHENrechten. Aber die wollen Sie ja nicht
anerkennen, oder nur dann, wenn Sie der katholischen Kirche in den Kram passen. Also ja keine Rechte für
Frauen, auf den eigenen Körper! Über den befiehlt immer noch das katholische Lehramt (indem es zum Beispiel
befiehlt, welche Methode der Empfängnisregelung erlaubt ist und welche verboten ist) und DAS ist der
eigentliche Grund dafür, dass die Kirche bei den MENSCHENrechten kein Vorbild sein KANN und es auch gar
nicht will.
@ Methusalix Ich rede von Menschen. Sie reden von Verträgen, Paragrafen und Gesetzen, Rechtsvorschriften.
Sehr katholisch. Ach, nachdem Sie mal wieder vor die Wand gelaufen sind kommen Sie jetzt mit der Tour.
Albern. Ich habe mit diesem Vertragskram nicht angefangen, das war Navon, und dann kamen Sie. Ich habe
schon in der Antwort am 16.7. 13:41 Uhr darauf verwiesen, dass man lieber auf Taten als auf Papier schauen
soll. Sie waren es, der hier mit Verträgen etc gekommen, Sie waren es, der nur aufgrund von Unterschriften
oder fehlenden Unterschriften gesprochen hat und diesen Tatsachen alle möglichen Bedeutungen zugewiesen
hat. Ich habe Ihnen nur erläutert, dass diese nicht das bedeuten, was Sie meinen. Für die Entwicklung
verschiedener Rechtskreise wie Zivielrecht, Völkerrecht, Staatsrecht etc können Sie weder mich noch
den Papst verantwortlich machen. Auch wenn Ihnen das schwerfällt. Sie haben nicht von Menschen gesprochen,
Sie haben von Verträgen gesprochen. Ein Stück unterschriebenes Papier ist Ihnen wichtiger und aussagekräftiger
als jede Handlung.
@Leblhuber und Benedikt Leblhuber: methusalix: Diskriminierung ist eine Ungleichbehandlung von Gruppen
oder Personen, die ohne sachliche Begründung erfolgt. Natürlich hat die katholische Hierarchie eine
„sachliche Begründung“ dafür, gleichgeschlechtlich Liebende (und auch sonst die Liebe zwischen Menschen)
zu diskriminieren: Sie behauptet einfach, das sei sündhaft! Genau so hat jeder gleichgeschlechtlich Liebende
eine sachliche Begründung, warum er von der katholischen Kirche dsikriminiert wird: er weiss, dass er
wahr und innig liebt. Und das kann keine Sünde sein. Aber wir alle wissen ja, die katholische Hierarchie
hat, ganz besonders was Liebe betrifft, immer Recht. Dafür sind sie ja eine erste Adresse. Nicht umsonst
hat der amtierende Papst seine erste Enzyklika der Liebe gewidmet. Benedikt: @ Methusalix Gebetsmühle
an: Sie reden von einer zivilrechtlichen Frage. Ich rede von Menschen. Sie reden von Verträgen, Paragrafen
und Gesetzen, Rechtsvorschriften. Sehr katholisch. Über den Gesetzen den Menschen zu vergessen. Wahrscheinlich
sind auch deshalb die Kirchen leer. Es geht um Gesetze, Vorschriften, Richtlinien, Ausführungsbestimmungen
und Machtpolitik in der Kirche. Im wirklichen Leben geht es um Menschen und ihre Nöte, Wünsche, Leiden
und Lieben. Leider vergessen das die Kleriker, vor allem die in den oberen Rängen nur allzu gern. So
abgehoben wie die alle sind. Es geht hier um MENSCHENrechte! Schon vergessen?
@ Methusalix Also nochmal in der Zusammenfassung: Nicht nur Staaten diskriminieren (so wie Benedikt das
ganz richtig schreibt, deswegen kann die katholische Kirche natürlich auch diskriminieren), sondern auch
natürliche Personen. Und deswegen sind sowohl die katholische Hierarchie als juristische Person, als
auch die Mitglieder dieser Hierarchie als natürliche Personen, sehr wohl imstande Menschen (meist weibliche)
zu diskriminieren. Gebetsmühle an: Sie reden von einer zivilrechtlichen Frage. Die völkerrechtliche
Frage, um die es hier ging ist eine andere Sache. Wenn der Hl. Stuhl zB die EMRK unterzeichnen würde,
so würde dies die vom Hl. Stuhl ausgeübte Staatsgewalt binden, nicht aber zB eine Äußerung von Herrn
Meisner oder die Personalpolitik von Herrn Mixa. Sie leiten aus einer solchen Unterzeichnung Rechtsfolgen
ab, die ganz und gar systemwidrig sind.
#92 Leblhuber 22:55:22 | Donnerstag, 17. Juli 2008
methusalix: Was ist Diskriminierung? Diskriminierung ist eine Ungleichbehandlung von Gruppen oder Personen,
die ohne sachliche Begründung erfolgt. Das Gegenteil ist eine bevorzugte Behandlung, die wir als Privilegierung
bezeichnen. Ich stehe für Privilegierung in bestimmten Fällen (ua. Familien) und für ein Verbot von
Diskriminierung, wo Ungleichbehandlung durch sachliche Argumente nicht begründbar ist. Um Ihr Beispiel
aufzugreifen: Wenn ich Eigentümer eines Hauses bin, in dem nur Singles wohnen, werde ich keine kinderreiche
Familie einquartieren. Das bin ich den Singles schuldig. Wenn ich Eigentümer eines Hauses bin, in dem
nur Muslime wohnen, werde ich keine fundamental-katholische Familie einziehen lassen. Ist das Diskriminierung?
Wo diskriminiert die Kirche heute! Bringen Sie es auf den Punkt!
#91 methusalix † 22:33:33 | Donnerstag, 17. Juli 2008
@Leblhuber Leblhuber: @methusalix: Von Diskriminierung kann nicht die Rede sein! Nein Leblhuber, darum
ging es gar nicht (abgesehen davon, dass die römisch-katholische Kirche natürlich Menschen diskriminieren
kann und es auch tut). Es ging darum, dass Benedikt behauptet hat, dass nur jemand, der „verbindliche
Gesetze verabschieden kann“ (und wieso kann das die römisch-katholische Kirche eigentlich nicht? Da gibt
es doch neben dem allgemeinen Vorschriftenbuch noch den Codex Iuris Canonici; sind da keine Gesetze enthalten,
die für Katholiken verbindlich sind?) und er meint damit Staaten und deren Gesetzgeber (so wie den Vatikanstaat,
mit dem Papst als Monarchen?). Benedikt: @ Methusalix Die Kirche kann Homosexuelle gar nicht so diskriminieren,
dass … weil die Kirche gar keine entsprechend verbindlichen Gesetze verabschieden kann, … Das können
nur die Regierungen … Worauf ich mit einem Beispiel geantwortet habe, in dem nicht Staaten oder jusristische
Personen, sondern natürliche Menschen die Diskriminierung begehen. Also nochmal in der Zusammenfassung:
Nicht nur Staaten diskriminieren (so wie Benedikt das ganz richtig schreibt, deswegen kann die katholische
Kirche natürlich auch diskriminieren), sondern auch natürliche Personen. Und deswegen sind sowohl die
katholische Hierarchie als juristische Person, als auch die Mitglieder dieser Hierarchie als natürliche
Personen, sehr wohl imstande Menschen (meist weibliche) zu diskriminieren.
#89 Leblhuber 20:14:45 | Donnerstag, 17. Juli 2008
@methusalix: Von Diskriminierung kann nicht die Rede sein! Wo diskriminiert die Kirche Schwule? Sie akzeptiert
auch schwule Priester, sofern sie nicht aktiv sind und enthaltsam leben. Das fordert sie auch von heterosexuellen
Priestern. www.tagesschau.de/…d/meldung149478.html Was hier in diesem Forum an homophoben Scheußlichkeiten
von manchen Pseudokatholiken ausgekotzt wird, steht auf einem anderen Blatt.
@ methusalix Muss man Ihnen jetzt noch den Untershied zwischen eine Staat und einer Privatpartei erklären?
Werfen Sie demnächst Ihrem Vermieter vor, die EMRK nicht unterzeichnet zu haben? Sie sitzen hier einem
fundamentalen Irrtum auf. Weder EMRK noch AEM können die von Ihnen genannten Diskriminierungen verhindern.
Diese Normen richten sich nur an Staaten.
#87 methusalix † 19:51:22 | Donnerstag, 17. Juli 2008
@Benedikt Die Kirche kann Homosexuelle gar nicht so diskriminieren, dass diess unter irgendeine Menschenrechtskonvention/Erklärung
fallen würde, weil die Kirche gar keine entsprechend verbindlichen Gesetze verabschieden kann, … Sie
sind derartig blind Ungerechtigkeiten gegenüber, dass Sie das wahrscheinlich wirklich glauben. Wenn ein
ein Vermieter potentielle Mieter ablehnen würde (er macht, wohlgemerkt keine Gesetze, er vermietet nur),
weil sie sehr gut und fromm katholisch sind, jeden Morgen, Mittag und Abend beten und sogar das Tischgebet
nicht vergessen (wovon niemand im Haus etwas mitbekommt), dann wäre das Ihrer Definition nach KEINE Diskriminierung.
Oder wenn er die junge Mutter mit zwei Kindern ablehnt, auch wenn ihr wohlhabender Ex-Partner garantiert
die Miete bezahlt, ist das für Sie keine Diskriminierung. Ich glaube wir beenden die Diskussion lieber,
sonst müssten Sie womöglich noch was über Diskriminierung lernen und das würde Ihren Vorurteilen sehr
schaden.
@ Methusalix Ihr Problem ist offenbar, dass Sie nicht zwischen religiösen Geboten und staatlichen Gesetzen
unterscheiden können. Ein religiöses Gebot, dass auch die Kirche den Gläubigen sehr ans Herz legt ist
der sonntägliche Kirchenbesuch. Kein Mensch sagt etwas dagegen. Ein entsprechendes staatliches Gesetz
dagegen wäre ein ganz anderer Fall. Ähnlich verhält es sich auch mit der von Ihnen behaupteten Diskriminierung
von Homosexuellen. Die Kirche kann Homosexuelle gar nicht so diskriminieren, dass diess unter irgendeine
Menschenrechtskonvention/Erklärung fallen würde, weil die Kirche gar keine entsprechend verbindlichen
Gesetze verabschieden kann, die Homosexuelle rechtlich benachteiligen könnten. Das können nur die Regierungen
und die benachteiligen ständig irgendwen. Wenn die Linkspartei eine Vermögenssteuer fordert, dann ist
das eine Benachteiligung von Reichen. Wenn die Regierung die Pendlerpauschle kürzt, dann ist das eine
Benachteiligung der Arbeitnehmer etc pp. Also nochmal kurz zusammengefasst: Ein religiöses Gebot kann
aufgrund seinem Mangel an tatsächlichen Durchsetzungsmöglichkeiten, wie Sie der Staat bei seinen Gesetzen
hat niemals gegenirgendeine Menschenrechtsnorm verstoßen. Es steht vielmehr jedem frei, ob er diesen
Geboten folgen will oder sie einfach ignoriert.
@Benedikt Die Polemik ist ohnehin völlig durchsichtig: Statt dem Vatikan vorzuhalten,gegen welche Punkte
der als Völkergewohnheitsrecht geltenden Erklärung er verstößt, … Wie wäre es mit Diskriminierung
gleichgeschlechtlich Liebender? Aber ich vergass, Liebe wird bei uns Katholiken ja in den meisten Fällen
als Sünde rubriziert und denunziert. Art 26 III AEM könnte allerdings den Homeschooling-Eltern ein nettes
Recht einräumen? Sind Sie für Homeschooling, Obelix? Jederzeit, wenn die Eltern ihre entsprechende Qualifikation
nachweisen und die Kinder die entsprechenden öffentlichen Prüfungen ablegen, also ihrer Bildungspflicht
(ich halte Schulpflicht sowieso für Unsinn, weil Schule keine Bildung garantiert) nachkommen. Habe das
am eigenen Lieb erfahren müssen und als Privatschüler an einem öffentlichen Gymnasium die Maturaprüfung
abgelegt.
#84 methusalix † 09:31:12 | Donnerstag, 17. Juli 2008
@Benedikt Benedikt: @ Methusalix Ihre Schlussfolgerungen aus der Nichtunterzeichnung haben sich damit
auch erledigt. [fett]Die Behauptung, der Vatikan sei gegen Freiheitsrechte für Frauen ist ohnehin Quatsch.Was
für ein Verfallsdatum haben eigentlich lehramtliche Aussagen der Kirche, die in Hirtenbriefen unters
Volk gestreut werden? „Wer grundsätzlich die Verantwortung des Mannes und Vaters als Haupt der Ehefrau
und der Familie leugnet, stellt sich in Gegensatz zum Evangelium und zur Lehre der Kirche… Die Lehre
selbst aber, um die es hier geht, ist in Gottes Wort klar bezeugt. Wer sie leugnet, verkennt und verkehrt
die hohe Berufung und Verantwortung des Mannes und Vaters, dem zum Dienst der Liebe an Frau und Kindern
eine Leitungsgewalt übertragen ist… Das gilt für jede Ehe…“ Hirtenwort der deutschen Erzbischöfe
und Bischöfe zur Neuordnung des Ehe- und Familienrechtes vom 30.1.1953, in: Kirchlicher Amtsanzeiger
für die Diözese Trier, 97, 1953, 41-44, 42, 43. ibka.org/…kel/miz98/werte.html(Anmerkung 15) Wenn
wir jetzt mal überlegen, wie frei Männer wären, müssten sie sich Frauen unterordnen [klein](was für
ein Geschrei von Meisner und vor allem Mixa das wäre, wenn man Männer an den Herd verbannen würde!)[fett][klein],
dann könne Sie erkennen, dass das kirchliche Lehramt in diesem Punkt Freiheit für Frauen rigoros ablehnt.
Oder gilt die Enzyklika nicht mehr? … weil Frauen ihrem Mann die Erlaubnis zum Ständigen Diakonat erteilen
muss. Ich bin sicher, mit DIESEN „Problemen“ kann der Vatikan ganz easy leben!
@ Methusalix Ich habe leider in meinem Post unten etwas zur EMRK nachgebessert und bin dann hinsichtlich
des Unterzeichens EMRK-AEM durcheinandergekommen. Daher nochmal die Klarstellung: Die Allgemeine Erklärung
der Menschenrechte ist eine Erklärung der UN-Generalversammlung. Diese Erklärung kann man nicht unterschreiben.
Man erkennt sie gewöhnlich mit dem UN-Beitritt an. Der Heilige Stuhl tritt aber wie bereits ausgeführt
keinen internationalen Organisationen bei. Er hat daher bei der UN nur Beobachterstatus. Ihre Schlussfolgerungen
aus der Nichtunterzeichnung haben sich damit auch erledigt. Die Behauptung, der Vatikan sei gegen Freiheitsrechte
für Frauen ist ohnehin Quatsch. Noch eher könnte er Probleme bekommen, weil Frauen ihrem Mann die Erlaubnis
zum Ständigen Diakonat erteilen muss. Aber wie gesagt: Eine Rechtsverletzung der AEM hat keinerlei rechtliche
Relevanz. Es gibt schlichtweg keinen Gerichtshof, der darüber judizieren könnte. Einem solchen Gerichtshof
würden Länder wie China, Russland, USA auch niemals zustimmen. Die Polemik ist ohnehin völlig durchsichtig:
Statt dem Vatikan vorzuhalten,gegen welche Punkte der als Völkergewohnheitsrecht geltenden Erklärung
er verstößt, wird ihm die (unmögliche) Nichtunterzeichnung vorgeworfen. Jeder kann die Erklärung online
lesen. Er wird feststellen, dass der Vatikan gegen keines der dort verbrieften rechte verstößt. Art
26 III AEM könnte allerdings den Homeschooling-Eltern ein nettes Recht einräumen? Sind Sie für Homeschooling,
Obelix?
#82 methusalix † 23:36:00 | Mittwoch, 16. Juli 2008
@Benedikt Benedikt: @ Navon Es tut mir Leid, aber Sie offenbaren hier lediglich Ihr juristisches Unverständnis.
Die Charta schützt niemanden vor Rechtsverletzungen. Das ist ja ein ganz grossartiges Argument! Weil
die Unterzeichnung der Menschenrechtscharta niemanden schützt, muss man sie nicht unterzeichnen. Dann
können wir ja den § 218 auch aus dem Strafgesetzbuch streichen und Schwangerschaftsabbrüche völlig
freigeben. Wie Sie wissen schützt dieser § 218 auch nicht vor gefühlten „massenhaften Kinderschlachtungen“
und schon gar nicht vor einer Schwangerschaftsunterbrechung.
@Navon et alii Navon: @ Dresdener Matthias Wieso der Vatikanstaat die Menschrechts-Charta nicht unterzeichnet,
bleibt schleierhaft. Wenn man zu den Menschenrechten stehen würde, könnte man das machen Genau! Und
die Antwort ist ganz einfach. In der Menschenrechtscharta der Vereinten Nationen werden Freiheitsrechte
eingefordert und das sogar, man stelle sich das mal vor, für FRAUEN! Das geht dem Papst und dem Rest
der katholischen Hierarchie ganz eindeutig zu weit. Das Wort Freiheit an sich ist schon ein Unwort in
der katholischen Kirche und wenn dann auch noch von Frauen Freiheit eingefordert werden könnte. Brandenburgis
beschreibt die Haltung der Kirche zur Freiheit und den Menschenrechten sehr gut: Brandenburgis: Lieber
NAvon, wer immer es ist Wer diese „Menschenrechte“ verteidigt, der muß sich auch als widerlicher Strolch
bezeichnen lassen, und es wird ihn nicht einmal treffen, da er ja selbst über keinerlei Würde verfügen
aknn. Navon: @ Matthias_DD Ich habe nie vom „Heiligen Stuhl“ gesprochen sondern vom VatikanSTAAT! Der
Heilige Stuhl ist mir vollkommen egal, mir geht es um den Staat … Letztendlich ist das, angesichts der
Regierungsform des Vatikans, Heiligen Stuhls, Vatikanstaats (Autokennzeichen SCV = Se Christo Vedesse =
Wenn das der Führer wüsste) als absolute Monarchie auch völlig egal. Wer auf dem Heiligen Stuhl sitzt,
ist oberster Gesetzgeber, oberster Ankläger, oberster Richter und oberster Exekutor in Personalunion.
Auch Primat des Papstes genannt.
#80 Weißer Ritter 23:22:26 | Mittwoch, 16. Juli 2008
Moscheeneubau für 40.000 Gläubige mit deutscher Hilfe hier vollständiger Artikel www.pr-inside.com/…bige-mit-r706808.htm
Während des Algerien-Besuchs von Bundeskanzlerin Angela Merkel wird möglicherweise ein Vertrag über
den Bau einer riesigen Moschee in Algier unterzeichnet, an deren Generalplanung deutsche Unternehmen maßgeblich
beteiligt sind. Das wurde am Mittwoch zu Beginn des zweitägigen Besuchs der Kanzlerin deutlich.
@ Navon Es tut mir Leid, aber Sie offenbaren hier lediglich Ihr juristisches Unverständnis. Zuerst zum
Vatikan. 1871 ging der Kirchenstaat unter, damit war eigentlich auch der Status als Völkerrechtssubjekt
weg. Nichts desto trotz unterhielten die Staaten weiterhin diplomatische Kontakte mit dem H. Stuhl, der
deshalb ein Sonderfall im Völkerrecht darstellt (wie der Souveräne Malteserorden und das IKRK). Den
Staat bekam der Vatikan erst 1929 zurück, aber der Sonderfall blieb. Am völkerrechtlichen Verkehr nimmt
daher nur der Hl. Stuhl teil. Dieser aber ist als kirchliche Instanz um Neutralität bemüht und tritt
daher keinen internat. Organisationen bei. Ergo kann er die EMRK auch nicht unterzeichnen. Diese Politik
vertrat der Hl. Stuhl auch schon vor der Gründung des Europarats, weswegen Ihre Schlussfolgerung aus
dieser Causa ohne jede Begründung dasteht. Ihr nächster Irrtum: Wahlweise auch die UN-Menschenrechts-Charta,
falls Dir die europäische nicht genügt. Während die Rechte aus der EMRK vor einem Gerichtshof eingeklagt
werden können ist die UN-Menschenrechtscharta eine unverbindliche Erklärung der UN-Generalversammlung.
Die UN-GV kann nämlich, von Verwaltungssachen abgesehen, überhaupt keine völkerrechtl. verbindlichen
Beschlüsse fassen, das kann nur der Sicherheitsrat. Die Charta schützt niemanden vor Rechtsverletzungen.
Es bleibt reine Polemik, jemanden wegen der Nichtunterzeichnung irgendwie in ein schlechtes Licht zur
rücken. Schauen Sie mal auf Taten, nicht auf Papier.
@ karljosef & Matthias_DD @ karljosef: Ich habe Israel als Beispiel für den Unterschied zwischen der
eigenen Definition und der Behandlung im Völkerrecht gebracht. Die Handlungen Israels sind verwerflich,
stehen aber nicht zur Debatte! Strohmann-Argument! @ Matthias_DD: Nochmal ganz langsam! Ich rede NICHT
vom „Heiligen Stuhl“ sondern vom VatikanSTAAT! Der Unterschied wird ja schon in dem VON DIR verlinkten
Artikel deutlich! Obwohl auch als „Vatikan“ bezeichnet, ist der Heilige Stuhl vom Staat der Vatikanstadt
zu unterscheiden, der ein Staat mit Staatsgebiet, Staatsvolk und Staatsgewalt ist. Allerdings ist der
Papst Oberhaupt des Staates der Vatikanstadt, welchen der Heilige Stuhl zwischenstaatlich vertritt. Ich
habe nie vom „Heiligen Stuhl“ gesprochen sondern vom VatikanSTAAT! Der Heilige Stuhl ist mir vollkommen
egal, mir geht es um den Staat und der ist als völkerrechtlich anerkannter und souveräner Staat (egal
welche Regierungsform da vorliegt und wie die sich selber sieht) und als solcher KANN er auch die UN-Menschenrechts-Charta
unterzeichnen.
#76 Matthias_DD 11:37:21 | Mittwoch, 16. Juli 2008
@navon Darf ich Sie zitieren: Als was der Stuhl sich selbst siehtist irrelavant. Der Vatikanstaat gilt
als souveräner Staat und kann auch dementsprechend handeln. Der Hl.Stuhl sieht sich eben nicht selber,
sondern IST ein Völkerrechtssubjekt und das ist eben nicht irrelevant, unabhängig übrigens von jeglicher
Religion!
@ Matthias_DD Danke für den Link, aber vielleicht hättest Du den auch mal lesen sollen. Da steht GANZ
OBEN folgendes: Obwohl auch als „Vatikan“ bezeichnet, ist der Heilige Stuhl vom Staat der Vatikanstadt
zu unterscheiden, der ein Staat mit Staatsgebiet, Staatsvolk und Staatsgewalt ist. Allerdings ist der
Papst Oberhaupt des Staates der Vatikanstadt, welchen der Heilige Stuhl zwischenstaatlich vertritt. Ich
habe nie vom „Heiligen Stuhl“ gesprochen sondern vom VatikanSTAAT!
brandenburgis Diese „Menschenrechte“ sind in Wahrheit die größte Niederlage der Humanität seit der
Kreuzigung Christi. Wie kommen sie denn zu dem Schluß? Wissen sie überhaupt irgendetwas über die Menschenrechte?
#73 Matthias_DD 11:24:31 | Mittwoch, 16. Juli 2008
@navon Bitte lies dies: de.wikipedia.org/wiki/Heiliger_Stuhl dann wirst Du verstehen, was ich meine. Man
beachte den Unterschied zwischen Staat und Völkerrechtssubjekt…
#72 Brandenburgis 11:10:40 | Mittwoch, 16. Juli 2008
Lieber NAvon, wer immer es ist Es ist kein Mißstand wenn man heuchlerische Dokemente gottwidriger und
zudem laizistischer „Menschenrechte“ nicht unetrzeichent. Diese „Menschenrechte“ sind in Wahrheit die
größte Niederlage der Humanität seit der Kreuzigung Christi. Wer diese „Menschenrechte“ verteidigt,
der muß sich auch als widerlicher Strolch bezeichnen lassen, und es wird ihn nicht einmal treffen, da
er ja selbst über keinerlei Würde verfügen aknn.
die Reconquista Roms eine reconquista Roms und die endgültige Verbannung aus ihren Mauern des kezerischen
Ökumenismus ist heute mehr denn je wünschenswert. Gauthier le Guignol könnte nach Canterbury oder Genf
auswandern und als Mitgleid des ökumenischen Rates die Konzilssekte vertreten
@ Brandenburgensis Auf den Missstand hinweisen ist wohl legitim oder? Natürlich MUSS ver Vatikanstaat
garnicht, aber er kann und dann ist natürlich die Frage berechtigt, warum er das nicht – und sei es nur
als Zeichen an die anderen Staaten – tut. Aber wenn der Vatikanstaat (kath. Kirche) sich als Erfinder
und Hüter der Menschenrechte hinstellt (was so nicht stimmt) und dann nichtmal so ein Mindestmaß auch
TUT, dann ist das schlicht verlogen. Muss Dir nicht gefallen, ist aber so!
#69 Brandenburgis 10:51:56 | Mittwoch, 16. Juli 2008
Du wiederholst hier schon zum x-ten mal sinnlos, daß der „Vatikan“ irgenwelche Konventionen zu unterzeichnen
habe, obwohl du selber dazu gar nichts aussagen kannst.
@ Dresdener Matthias Vielleicht sollten Sie sich über die Unterschiede von heiligem Stuhl und Vatikanstadt
erst einmal informieren, bevor Sie solchen Unsinn schreiben. Der Vatikanstaat ist ein souveräner Staat.
Wie er sich intern sieht ist dabei egal. Israel sieht sich auch als Staat für weltweit alle Juden zuständig,
trotzdem wird er völkerrechtstechnisch nur anhand seiner tatsächlichen Einwohner behandelt. Wieso der
Vatikanstaat die Menschrechts-Charta nicht unterzeichnet, bleibt schleierhaft. Wenn man zu den Menschenrechten
stehen würde, könnte man das machen
Navon hat insofern recht, als daß es hier um die Außenwirkung geht. Es ist relativ egal, ob aus einer
internen Besonderheit heraus diese Unterschrift nicht nötig oder üblich sei. Das ist für die breite
Öffentlichkeit uninteressant. Interessant ist vielmehr, ob die Kirche bereit ist, die Menschenrechtskonvention
politisch zu unterstützen oder nicht. Die Akzeptierung dieser Konvention dieser hätte zumindest eine
positive symbolische Bedeutung. Und für Symbolik ist die Kirche sonst doch auch immer zu haben… o^/
#64 Matthias_DD 09:13:24 | Mittwoch, 16. Juli 2008
@Navon laber laber aber keine Ahnung: Als was der Stuhl sich selbst sieht ist irrelavant. Der Vatikanstaat
gilt als souveräner Staat und kann auch dementsprechend handeln Vielleicht sollten Sie sich über die
Unterschiede von heiligem Stuhl und Vatikanstadt erst einmal informieren, bevor Sie solchen Unsinn schreiben.
Vatikan und Menschenrechte „Der Vatikan“ nimmt überhaupt nicht am völkerrechtlichen Verkehr teil und
unterschreibt deswegen gar keine Konventionen. Aber er könnte und niemand würde ihn hindern! Ich nehme
natürlich an, dass hier die Europäische Menschenrechtskonvention gemeint ist. Wahlweise auch die UN-Menschenrechts-Charta,
falls Dir die europäische nicht genügt. Die EMRK kann nur von Mitgliedern des Europarats unterzeichnet
werden (Art 59 I EMRK). Der Heilige Stuhl versteht sich aber als supranationale Instanz und tritt keinen
internationalen Organisationen bei. Als was der Stuhl sich selbst sieht ist irrelavant. Der Vatikanstaat
gilt als souveräner Staat und kann auch dementsprechend handeln. Die Unterzeichnung einer solchen Konvention
hat bei einem aus nur einem Gebäude bestehenden Staat wie dem Vatikan ohnehin keine praktische Relevanz,…
Ahso, Menschenrechte werden erst relevant, wenn der Staat nicht nur aus Gebäuden sondern auch aus Landschaft,
Feldern und Wald besteht?! Ja nee, ist klar! Die Unterzeichnung von Menschrechtserklärungen hat übrigens
noch keinen Staat an der Verletzung derselben gehindert. Und weil die anderen sich nicht dran halten,
will der Vatikanstaat sie erst garnicht unterzeichnen? Damit er sich auch nicht dran halten muss oder
was? Als selbsterklärte „Moralinstitution“ sollte er mit gutem Beispiel vorangehen und nicht als Schlusslicht
hinterherhinken!
#61 methusalix † 00:31:20 | Mittwoch, 16. Juli 2008
fünf Zeichen kreuz.net: Sein Artikel steht unter dem Titel „Das Land, wo Blut und Honig floß“. für
die Kirche: der Streit hier ist sinnlos Für wen ist der Streit hier sinnlos? Für den Papst? Der hat
immer Recht! Ein Konsens ist erst möglich, wenn man bereit ist, die anderen zu akzeptieren. Können Sie
sich vorstellen, dass auch nur ein Superkatholik, oder gar der Papst, bereit wäre die anderen Religionen
zu akzeptieren? Von den anderen Menschen ganz zu schweigen. Nein, er tritt die viel lieber vors Schienbein,
wie in Regensburg, oder spricht ihnen kurzerhand das Kirche-sein ab. Matthias_DD: @egypt Zu einer Missionierung
ist es nicht gekommen, … … und schon haben Sie Gottes Gebot: „Gehet hin und lehret …!“ mit Füssen
getreten. So einfach kann man sich auf den Höllenweg begeben! Schoolboy: Vor Wien war bis jetzt immer
Schluß für die Söhne Allahs Das war schon so Ende 17. /Anfang 18. Jahrhundert, als Prinz Eugen von
Savoyen (Der wahrhaft edle Ritter!) die mohammedanischen Horden, die jedesmal Wien einnehmen wollten,
2x vernichtend schlug! Kleine Korrektur: als es am schlimmsten war, hat nicht Eugen die Türken vertrieben
sondern ein paar Polacken unter Johan Sobiesky.
Voltaire Hat Mohammed einen „falschen Propheten“ genannt. Sein Bühnenstück, de.wikipedia.org/…/Mahomet_der_Prophet
Mahomet der Prophet, beschrieb er als „written in opposition to the founder of a false and barbarous sect
to whom could I with more propriety inscribe a satire on the cruelty and errors of a false prophet“.
#59 Alois Bischof 22:17:21 | Dienstag, 15. Juli 2008
Die Lügen des ‘Aufklärers’ Voltaire sind weitverbreitet und mit Erblendung von den Abtrünnigen des
19. und 20. Jh. imitiert worden. Voltaire lebte im Exil in Konstantinopel im Ottomanischen Reiche, wo
er es nicht wagte, den Islam in Frage zu stellen. Voltaire ist Prototyp der heutigen Linken Gutmenschen
und Ideologen: das Christentum ist böse, der Islam ist schön und „bereichernd“. Die Christen verhafteten
nur ihre Kritiker, die Mohammedaner richteten Kritiker des Mohammed sofort zu Tode.
@ Pünktchen Die Aufklärungsresistenz des Islam hat immanente Gründe, Ich würde es etwas ander formulieren:
Der Islam hat die historisch-kritische Methode noch vor sich. Dann wird er erkennen, dass er nichts anderes
ist, als eine östliche, orientalische Reformbewegung des jungen Christentums. Und Mohammed ist der Luther
aus Mekka. Sonst nix.
atheist: Ich schätze, der Vatikan legt Wert darauf, daß er die einzige absolute Monarchie bleibt, die
es in Europa gibt. An dieser Stelle kreuzen sich zwei Fragen: die der staatl. und die der kirchl. Verfassung.
Für die Kirche ist das monarch. Prinzip wesentlich. Nicht wesentlich für die Kirche ist natürlich die
Existenz eines eigenen Staates, aber solange er existiert, sichert er die Position und Unabhängigkeit
des Nachfolgers Petri in der Welt und in der Kirche. (Interessanterweise erwägt z.B. Rußland, dem Moskauer
Patriarchen eine ähnlichen Kirchenstaat zuzugestehen, weil dies die Autorität des Patriarchen in der
Gesamt-Orthodoxie erhöhen könnte.)
Menschenrechtskonvention Der Vatikan ist übrigens das einzige westeuropäische Land, das die Menschenrechtskonvention
nicht unterschrieben hat. „Der Vatikan“ nimmt überhaupt nicht am völkerrechtlichen Verkehr teil und
unterschreibt deswegen gar keine Konventionen. Ich nehme natürlich an, dass hier die Europäische Menschenrechtskonvention
gemeint ist. Die EMRK kann nur von Mitgliedern des Europarats unterzeichnet werden (Art 59 I EMRK). Der
Heilige Stuhl versteht sich aber als supranationale Instanz und tritt keinen internationalen Organisationen
bei. Die Unterzeichnung einer solchen Konvention hat bei einem aus nur einem Gebäude bestehenden Staat
wie dem Vatikan ohnehin keine praktische Relevanz, weswegen die hier geäußerte pseudomoralische Empörung
ohnehin rein polemischen Charakter hat. Die Unterzeichnung von Menschrechtserklärungen hat übrigens
noch keinen Staat an der Verletzung derselben gehindert.
#53 the_аtheist 20:36:47 | Dienstag, 15. Juli 2008
@.chen: Der Vatikan ist auch das einzige „Land“, das überhaupt keine Menschenrechte verletzt. Na wenn
das so ist, dann ist es doch auch wohl kein Problem eine Menschenrechtskonvention zu unterschreiben, oder?
#51 Nachtlaterne 20:29:03 | Dienstag, 15. Juli 2008
wenn der islam spanien… …800 jahre beherrschte und dann aus spanien entfernt wurde, sollte es dann
nicht möglich sein 60 jahre islamisierung europas unter vder bedingung stark einzuschränken, dass wir
die nlionken verbrecher als verbrecher erkennen und stark einschränken? oder wird der islam europa einmal
dominieren nachdem die perversen ihre diktatur hier ausgetobt und damit also die menschen entweder ausgerottet
oder ganz kaputt gemacht habehn.
JMX: mit dem Wischi-waschi auf SPIEGEL/Stern-Niveau kommen Sie nicht sehr weit! Der Vatikan ist übrigens
das einzige westeuropäische Land, das die Menschenrechtskonvention nicht unterschrieben hat. Der Vatikan
ist auch das einzige „Land“, das überhaupt keine Menschenrechte verletzt. Es taucht jedenfalls nicht
in den Jahresberichten von AI auf! Die ca. 500 Staatsbürger sind allesamt kirchl. Würdenträger und
haben ihre ursprüngliche Staatsbürgerschaft behalten! Sie wohnen auch nur zum geringeren Teil im Vatikan,
sondern verteilt auf Rom und Umgebung. Zu der Indio-Frage: In der Bulle aus dem Jahre 1538 erklärt Papst
Paul III. zu den Rechten „der Indianer und aller übrigen Völker, die den Christen noch bekannt werden,auch
wenn sie außerhalb des Glaubens leben“: daß diese „ihrer Freiheit und Verfügungsgewalt nicht beraubt
werden dürfen, daß sie im Gegenteil Freiheit und Besitz in rechtmäßiger Unangefochtenheit benutzen,
erwerben und sich dessen erfreuen dürfen und daß sie nicht zu Sklaven gemacht werden dürfen; daß alles,
was entgegen dem hier Gesagten geschehen mag, ungültig und nichtig ist…“ Augustins Zwei-Reiche-Lehre
hat für die Entwicklung der westeurop. Kultur und die Trennung von Kirche und Staat eine nicht zu unterschätzende
Bedeutung. Ihr Hinweis auf die antike polit. Philosophie übersieht, daß es ja darum ging, den Glauben
an einen einzigen allmächtigen Gott, der sich geoffenbart hatte, mit der Eigenständigkeit des Politischen
zu vereinbaren. Vor dieser Herausforderung standen die antiken Philosophen noch gar nicht!
Naja, 5) Die Jungfrauengeburt ist im Koran erwähnt, dies ist christlicher Einfluss Jungfrauengeburten
gab’s fast überall, vor allem im Altertum: Amun-Re (Ägypten) Perseus und Mithras (antikes Griechenland)
Alexander der Große Dhingis Khan
Der liebe Franz wäre am besten zuhause geblieben… Unrast und Abenteuerlust trieben ihn dazu sich in
die Belange der Kreuzfahrer einzulassen. Das hat ihm ausser Krankheit nicht viel eingebracht. Dieser Dialog
war schon damals sinnlos.
Der Islam ist ein Mischmasch Hier nur ein paar Punkte über den Islam 1) Die Gebehtshaltung ist übernommen
von orientalischen Christen 2) Der islamische Rosenkranz auch. 3) Der Hadj , die Pilgerfahrt nach Mekka
und deren Ablauf ist identisch mit der vorislamischen, polytheistischen Pilgerfahrt. 4) Allah war der
Hauptgott im polytheistischen vorislamischen Mekka 5) Die Jungfrauengeburt ist im Koran erwähnt, dies
ist christlicher Einfluss 6) Die Speisegesetze orientiernen sich am Judaismus
#45 Florian Geyer 18:37:59 | Dienstag, 15. Juli 2008
@für die Kirche die Muslime nehmen zu einem grossen Teil ihren Glauben sehr ernst und setzen Gott an
die erste Stelle. Deshalb haben sie auch grosse kindereche Familien ausgeprägte Verwandtschaft und einen
starken Rückhalt. Sie sind somit fruchtbar und wir degenerieren. Das ist aber nicht die Schuld der Muslime
sondern unsere eigene Schuld !
Florian: wie der Heilige Franz von Assisi Der Heilige Franz von Assisi hat sich von der Frömmigkeit der
Muslime beeindrucken lassen und so eine große religiöse Bewegung zu Hause gestartet. So sollen wir Christen
von allem, was gut ist, Kraft schöpfen.
#43 Florian Geyer 18:28:10 | Dienstag, 15. Juli 2008
Christen sollten sich nicht verführen lassen von der antimuslimischen Propaganda der westlichen Wertegemeinschft
die vor dem Hintergrund von der Nahost Kriegstrommelei verstanden werden muss. Man lasse sich nicht instrumentalsieren
von einem Wertesystem das für die christliche Glauben nicht das geringste übrig hat, aber die Ressettiments
von Christen bewusst nutzen will um antiislamische Stimmungen zu erzeugen. Freilich hängen Muslime einer
falschen Religion an, doch haben sie im Gegensatz zu den europäischen Epigonen des Zeitgeists noch ein
intaktes Ehrewusstsein, ein starkes Gottesbewusstsein einen erstaunlichen Zusammenhelt wovon wr uns eine
Scheiben abschneiden können – und besitzen viele kinderreiche Familien. Positive Werte die gelebt werden
muss neidvoll anerkannt werden ! Man unterscheide zwischen dem System Islam und dem Muslim der generell
als zukünftiger Christ zu betrachten ist.
Satanische Lehre? Sie sollten sich, mein Lieber, wie einst Nikolaus cusanus mit der „cribratio alkorani“
der Siebung des Koran beschäftigen. Sie werden dort weit mehr Urchristliches finden, als ihr noch unbedarfter
Verstand sich träumen läßt.
Pünktchen Das Christentum ist sehr wohl eine der Traditionslinien, die die europ. Aufklärung kennt.
Der Kampf der Aufklärer galt auch weniger dem Christentum als der Kirche und ihren Gesinnungsdirektiven
im Staat. Aber zu fast allen Zeiten hat die Kirche für sich in Anspruch genommen, das Christentum zu
repräentieren. Diese Trennung ist doch eher künstlich in diesem Zusammenhang. Der Vatikan ist übrigens
das einzige westeuropäische Land, das die Menschenrechtskonvention nicht unterschrieben hat. Dennoch
bleibt es dabei, daß päpstliche Bullen zur Indianerfrage und scholastische Denkschulen früher zur Ausbildung
der Idee angeborener Menschenrechte beigetragen haben als manches philosophische Traktat Jahrhunderte
später … Es gab aber auch mindesten zwei Bullen, die die Kolonisierung legitimierten… Die Zwei-Reiche-Lehre
von Augstinus schließlich führt schon in der Antike den Gedanken ein, daß es eine civitas terrena mit
eigenen Ansprüchen und Zielsetzungen gibt, die mit religiösen Ansprüchen unmittelbar nichts zu tun
haben. Das ist aber nett von ihm. Ist aber etwas spät im Vergleich zu den griechischen Philosophen.
Weiter Weg zur islamischen Aufklärung Reden Sie bitte keinen Schmäh. Wenn die Aufklärung nicht aus
dem Christentum gekommen wäre, gäbe es keine Aufklärung. Die Aufklärung ist aus dem Christentum entstanden,
nicht aus dem Islam. Gegen eine islamisch geprägte Aufklärung wäre nichts einzuwenden, wenn sie denn
zustande käme. Bislang nicht. Aber dann sollte aufgeklärt und kein üblicher, nicht nachweisbarer Schmäh,
verbreitet und archaische Rechtsvorschriften angewandt werden. Die Aufklärung hat sich massiv gegen die
Kirche gewandt und alle, Kirche und Gesellschaft, haben letztlich davon profitiert. Aber dahin hätte
der Islam noch einen sehr weiten Weg zurückzulegen. Trotz aller Widersprüche: die Aufklärung ist aus
dem Christentumentstanden, weil nur im Christentumdie geistliche und geistige Beweglichkeit Fakt ist und
die Bibel eben nicht vom Himmel gefallen, sondern aus ganz anderen Bewegründen entstanden ist, als der
Koran. Darin liegen nun mal die Vorteile des Christentums, deren Sie sich als Muslima hier im Forum sehr
souverän bedienen können. Haben Sie sich das schon einmal bewusst gemacht…?
es ist alles so lange her! Ach Leute! Warum zankt man über Ereignisse, die 500 Hundert Jahre zurücklagen?
Ich habe einmal einen Türken getroffen. Er ist sehr nett, dann erzählte er mir, er lese ein Buch über
den Kreuzzug. Ich habe spontan gesagt, na, ist doch interessant? Aber dann besinne ich mich und fügte
dazu „ist wohl für Euch nicht so gut“. Dann zuckte er die Achsel und gab mir die klassische Antwort:
„Ach Gott! Das ist doch lange her“.
@Egypt_girl Daß Al Hakim wie ein Heiliger verehrt wird, ist ja bekannt. Aber seine Beliebtheit bei Christen
und Juden dürfte wahrscheinlich recht begrenzt sein.
@ägypt. Mädchen Ihr antichristliches Gegeifere ist eine schwere Beleidigung Gottes, leider typisch für
arme Seelen, die von der satanischen mohammedanischen Irrlehre durchdrungen sind. Ihre Sprache und Ihre
gesamte Argumentation zeigen überdies, was uns blüht, wenn Ihre Sekte in Europa zu starken Einfluss
gewinnt. Die mohammedanische Irrlehre ist mit aller Schärfe und Konsequenz zu bekämpfen (nicht die einzelnen
Mohammedaner natürlich). Geistige Brandstifter wie der offenbar gutwillige, aber törichte und einfältige
„Aleph“ alias „Gilbert“ etc. leisten den Feinden der Kirche Vorschub, indem sie das falsche Gerede über
das „finstere Mittelalter“ nachplappern. „Aufklärung“ ist übrigens an sich weder gut noch schlecht,
sondern kann beides sein. Der gute Teil der Aufklärung steht in der Tradition der Entfaltung christlicher
Lehre und Kultur Europas, der schlechte ist antichristliche Freimaurerideologie und als solche ebenso
zu bekämpfen wie das Mohammedanertum.
@egipt girl In Wikipedia steht dass Gegenteil, Christen waren immer die Bevölkerungsmehrheit: „A população
sob o domínio muçulmano era muito heterogénea e constituída por árabes e berberes, uns e outros muçulmanos,
moçárabes (hispano-godos que, sob o domínio muçulmano conservaram a sua religião, mas adoptaram as
formas de vida exterior dos muçulmanos), ou cristãos arabizados e judeus.“ Hören Sie bitte auf die
Unwahrheit zu sagen!!!!! Sie kennen sich überhaupt nicht mit Spanien und Portugal aus!!!
Sagen sie mal was erzählst du da? Al HAkim war überaus beliebt. Er war grenzenlos freigiebig und hat
eine sehr umsichtige Politik betrieben. Er ritt nur auf einem Esel und trug ein einfaches Gewand. Er wurde
schon zu Lebzeiten als Gott verehrt. Er war aber Shiit wie alle Fatimiden. Die Ägypter waren Sunniten
die nur murrend die Herrschaft der Shia duldeten. Als nun Leute auftauchten die sagten er sei Gott und
Al Hakim nicht entschieden genug dagegen auftratt befürchtete man eher eine Revolte der sunnitischen
Mehrheit. Außerdem ging es um NAchfolgefragen.
Vor Wien war bis jetzt immer Schluß für die Söhne Allahs Das war schon so Ende 17. /Anfang 18. Jahrhundert,
als Prinz Eugen von Savoyen (Der wahrhaft edle Ritter!) die mohammedanischen Horden, die jedesmal Wien
einnehmen wollten, 2x vernichtend schlug! Vor ein paar Wochen bei der Fußball-EM standen die Türken
auch wieder mal vor Wien, doch sie kamen nicht dorthin, weil sie auch wieder mal gestoppt wurden. Diesmal
von den Deutschen zu Basel. Tja, ihr Söhne und Töchter Allahs … spätestens vor Wien ist halt immer
Schluß für euch! Auch durch „die Kraft der Lenden unserer jungen Männer“ wie sich euer rassistischer
Oberhetzer Erdogan jüngst bei seiner vielbeachteten Kölner Rede auszudrücken beliebte, werdet Ihr das
Abendland nicht einnehmen. Und Zonendepp Angie stand blöd glotzend daneben statt ihn wegen Volksverhetzung
des Landes zu verweisen. Inzwischen haben Türken in D auch nur noch 1-2 Kinder statt eine ganze Meute
Gschroppen wie früher. Zum Glück. Da der Islam ( das ist systemimanent!) Bildung schon immer verhindert,
erreicht Ihr nie unser Niveau. Grad mal 5% der Türken machen Matura! In Wien und ganz Österreich schauts
ähnlich aus. Ihr bleibt also die ungebildete Masse, die man klein halten kann, was aber auch leider die
Gefahr eines hohen Fanatisierungspotentials in sich birgt.
@Hakim Al Hakim ist nicht von Christen mit dem Titel „der Wahnsinnige“ bedacht worden, sondern von seinen
Untertanen, jüdischen, wie christlichen, wie muslimischen. Es ist richtig, daß die Grabeskirche wieder
aufgebaut wurde, aber das eigentliche Heiligtum, das Grab Christi wurde zertrümmert und ist auf immer
verloren. Kann sein, daß der eine oder andere Al Hakim als Heiligen verehrt, aber Al Hakim starb unter
ungeklärten Umständen, es spricht viel dafür, daß sich seine seiner Willkürherrschaft überdrüssigen
Untertanen seiner durch Mord entledigt haben.
JMX: Ihre geistesgeschichtl. Kenntnisse sind mangelhaft! Das Christentum ist sehr wohl eine der Traditionslinien,
die die europ. Aufklärung kennt. Der Kampf der Aufklärer galt auch weniger dem Christentum als der Kirche
und ihren Gesinnungsdirektiven im Staat. Dennoch bleibt es dabei, daß päpstliche Bullen zur Indianerfrage
und scholastische Denkschulen früher zur Ausbildung der Idee angeborener Menschenrechte beigetragen haben
als manches philosophische Traktat Jahrhunderte später … Die Zwei-Reiche-Lehre von Augstinus schließlich
führt schon in der Antike den Gedanken ein, daß es eine civitas terrena mit eigenen Ansprüchen und
Zielsetzungen gibt, die mit religiösen Ansprüchen unmittelbar nichts zu tun haben.
Aleph die Frage ist ob sie mit jemanden dsikutieren der „aufgeklärt“ ist oder eben „katholisch“. Diese
Seite hier ist nicht-aufgeklärt! Auch der Papst ist nicht aufgeklärt denn sicher hätte er gar nix gegen
mehr und viel mehr Macht, genau wie Kardinal usw. In vielen muslimischen Ländern fehlt eine starke aufgeklärte
bürgerliche Schicht. Das ist alles. Der Islam als Religion wird nie aufgeklärt sein, genauso wie das
Christentum nie aufgeklärt sein wird. Man braucht nur eben Bürger die aufgeklärt sind und der Religion
Grenzen setzen. Das ist alles. Das hat mit Religion gar nix zu tun. „Was, wenn wir auch ein (eigenes arabisches)
Buch hätten, aber dieses überträfe an göttlicher Dignität alles, was die anderen haben?“ Das ist
ja lachhaft. Die Araber waren damals ein zerstrittener wilder Haufen mit übelsten Sitten und Gebräuchen.
Es gab überhaupt keine Zentralgewalt die irgendwas betimmen konnte. Das hat alles Muhammad geschaffen.
Er hat die Stämme geeint, hat ihnen eine Kultur und eine Moral gegeben und aus der Dunkelheuit geholt!
Er hat sie stark gemacht. Sie haben Persien besiegt, haben Ostrom geschlagen und die halbe Welt erobert!
Was für eine Leistung!!!1 :)3 :)3
Egypt girl: Mittelalterlich MEnschenopfer nötig hat ist sicher prädestiniert für Aufklärung! Aufklärung
IM Christentum hat es nie gegeben. Wenn der Papst was zu meinen hätte würde es hier Mittelalter geben
sonst nix. Et hat aber nix zu sagen!!!! Behaupten Sie doch nicht Dinge, von denen Sie keine Ahnung haben.
Dass der Papst in öffentlichen Dingen nicht zu sagen hat, es sei denn als Staatsoberhaupt des Vatikans,
ist sehr wohl ein Beweis, dass das Mittelalter über die Renaissance, die Reformation und die Aufklärung
im christlichen Europa überwunden ist. Es gibt aber immer noch muslimische Staaten, in den fortschrittlicherweise
Dieben die Hände abgehackt werden und Mädchen werden auf grausame Weise beschnitten. Wer als aber als
Muslim an diesen Praktiken Anstoß nimmt, muss um sein Leben bangen, wie der Schriftsteller Salman Rushdie
noch immer in London. Mittelalterlich war auch die Empörung über die Propheten-Karikaturen einer angesehenen
dänischen Zeitung…
Aus irgendeinem Geschichtsbuch wahrscheinlich „Geschichte der arabischen Welt“ würd ich sagen. Ich weiß
jedenfalls sicher dass Ägypten das einzige Land war dass auch noch 400 Jahre nach der islamichen Eroberung
eine CHRISTLICHE Mehrheit hatte.
Aleph: Auch jetzt stimme ich Ihnen zu! Die Aufklärungsresistenz des Islam hat immanente Gründe, die
mit dem Offenbarungsbegriff zusammenhängen. Für den Islam waren Christen und Juden Anhänger einer „Buchreligion“
und den Arabern kam Idee: „Was, wenn wir auch ein (eigenes arabisches) Buch hätten, aber dieses überträfe
an göttlicher Dignität alles, was die anderen haben?“ Und so entstand die Lehre von der mirakulösen
Herabkunft des Koran … Der Islam hatte sich aber im Christentum getäuscht. Das Chrsitentum ist keine
Buchreligion, sondern die Religion des fleischgewordenen Gotteswortes! Die folgende Betrachtung in der
ZEIT: E. Nordhofen: Das Wort ist Fleisch geworden www.zeit.de/2004/53/St-Jesus führt diese Differenz
aus und begründet, warum der Islam vom Ansatz her „fundamentalistisch“ ist und sein muß!
#24 Matthias_DD 17:43:57 | Dienstag, 15. Juli 2008
@egypt wissen Sie, ich habe einen guten Freund, der gläubiger Moslem ist. Er hat sich NIE so aufgeführt
wie Sie. Er hat seinen Glauben erklärt und ich den meinen. SO kommt ein Gespräch zustande. Zu einer
Missionierung ist es nicht gekommen, zu Versuchen auf beiden Seiten wohl… Dass man sich nicht die Köpfe
einschlagen muss, zeigt uns der Libanon und auch Palästina vor ‘45. Ein Zusammenleben von Christen und
Moslems ist möglich. Und wenn wir Christen so schlimme Finger sind, warum leben Sie dann hier? Werden
Sie in Ihrer Religionsausübung behindert? Bedroht? Werden Ihnen religiöse Sybole verboten? Und das vergleichen
Sie mal mit bspw. Saudi Arabien und sagen dann nochmal wie tolerant doch so ein moslemischer Staat ist…
Aleph Um Mißverständnisse auszuschließen – das Christentum ist nicht aufgeklärt. Die Aufklärung hat
zur Säkularisierung der Gesellschaft/des Staates geführt und die Macht der Kirche in die Schranken verwiesen,
sie hat nicht die Kirche selbst in die Aufklärung geführt. Die Kirche würde wahrscheinlich am liebsten
das Rad zurückdrehen – und viele Stimmen in diesem Forum scheinen auch dieser Meinung zu sein.
Sagt man daS? eine Religion die einen Menschen für Gott hält und glaubt dass Gott MEnschenopfer nötig
hat ist sicher prädestiniert für Aufklärung! Aufklärung IM Christentum hat es nie gegeben. Wenn der
Papst was zu meinen hätte würde es hier Mittelalter geben sonst nix. Et hat aber nix zu sagen!!!! :)3
:)3 :)3 :)3 1009 zerstörte Al Hakim, der Wahnsinnige das bedeutendste Heiligtum der Christen, Hakim war
ein Wahnsinniger? Oh je! Die Grabeskirche wurde ein paar Jahre später wieder aufgebaut. Al Hakim war
im Volk sehr sehr beliebt! Er wird von den Drusen als Gott verehrt!
@egypt girl 1) Woher haben Sie denn die Daten einer Mohammedanischen Bevölkerungsmehrheit? Ich habe mich
bisher sehr für die Geschichte der iberischen Halbinsel interessiert und Ihre Aussage nirgendwo bestätigt
gefunden. Auch kann man von Portuguiesischen und Spanischen Familiennamen, wohl oft einen Westgotischen
Ursprung (oder auch Jüdischen) ausmachen, aber eben kaum Maurischen. 2) Spanien hatte nach der Eroberung
Angst vor einer Invasion aus Nordafrika. Deshalb wurden aus politischen Gründen versucht die Mohammendaner
aus Spanien zu vertreiben (nicht religiös!!). Der letzte Maurenaufstand fand 1610 statt, also 120 Jahre
nach der Eroberung Granadas daher kann von einer sorfortigen Vertreibung nicht die Rede sein. Dies sieht
man auch dahingehend, dass der Großinquisitor von der Spanischen Krone , aber eben nicht vom Papst abhängig
war ( und auch nicht heiligesprochen wurde)
-JMX- Die Aufklärung wäre im Islam schon längst überfällig. Nur ist bezeichnenderweise die Aufklärung
ein Phänomen, das sich innerhalb des Christentums hat entwickeln können. Im Koran ist für aufgeklärtes
Denken kein Platz, weil das Buch direkt vom Himmel diktiert worden sein soll, sagt man. Vielleicht kann
es deshalb niemals zur Aufklärung im Islam kommen…!
@Egypt_girl Kämpft gegen diejenigen, die nicht an Allah und an den Jüngsten Tag glauben, und die das
nicht für verboten erklären, was Allah und Sein Gesandter für verboten erklärt haben, und die nicht
dem wahren Glauben folgen – von denen, die die Schrift erhalten haben, bis sie eigenhändig den Tribut
in voller Unterwerfung entrichten. (At-Tauba, 9,29) Unterwerfung, Tribut, Vernichtung. 1009 zerstörte
Al Hakim, der Wahnsinnige das bedeutendste Heiligtum der Christen, die Grabeskirche und vernichtete selbst
das Grab Christi. Dies, und nicht der Eroberungsdrang der Christen war der Auslöser der Kreuzzüge.
für die Kirche Ein Konsens ist erst möglich, wenn man bereit ist, die anderen zu akzeptieren. Der Koran
lehrt aber, daß die anderen (Juden und Christen) „Affen und Schweine“ sind! Der Muslim soll auch keine
Freundschaften mit ihnen schließen. Wie kann unter diesen Voraussetzungen so etwas wie Toleranz entstehen?
Ich sage Ihnen wie es geht: Die Muslime fordern „Toleranz“, solange sie in einer Position sind, in der
diese Forderung ihre Stellung verbessert. Sobald sie eine mehrheitliche Position haben, ist Schluß mit
„Toleranz“. Dann beginnt das muslimische Scharia-System mit prinzipieller Apartheit der Nicht-Muslime
(„Dhimmis“)…
Man sieht hier nur daß sich Christentum und Islam nicht viel nehmen was ihr Verhalten in der Geschichte
angeht. Das Christentum hat dem Islam nur die Zähmung durch die Aufklärung und Säkularisation voraus.
der Streit hier ist sinnlos ich finde, daß man als Christen und Muslime über solche Themen lieber schweigen
soll. Es gibt keinen Konsens, der erzielt werden kann. Ein Konsens ist erst möglich, wenn man bereit
ist, die anderen zu akzeptieren. Auch genaue Kenntnisse der historischen Tatsache helfen einem, die Sache
objektiv zu betrachten.
Wie es zu einer angeblichen „muslim. Bevölkerungsmehrheit“ kam, führt der Artikel ja sehr überzeugend
aus: „Im Jahr 997 machte der Amiriden-Herrscher al-Mansur, der Siegreiche († 1002) die heilige Pilgerstadt
Santiago de Compostela dem Erdboden gleich. Ein paar tausend christliche Überlebende traten den Marsch
in die Sklaverei an. Mit sich schleppten sie die Glocken von Compostela ins tausend Kilometer entfernte
Córdoba, wo diese zu Lampen für die Moschee umgeschmolzen wurden.“ Gewalt und Ausbeutung – die Sondersteuer
für Unterworfene – ließen der „Mehrheit“ doch gar keine andere Wahl!
kreuz.net versucht sich mal wieder in Geschichtsklitterung! Schwacher Versuch aber immerhin. Wie war das
noch mit dem „falschen Zeugnis ablegen“? Oder gilt das nicht, wenns gegen Anders-/Ungläubige geht.
Es gab eine muslimische Bevölkerungsmehrheit. Diese wurde mit Feuer und Schwert und unter Androhung des
Todes bekehrt! Alle Moscheen und Synagogen wurden zerstört! Und das obwohl Spanien viele viele hundert
Jahre muslimisch war!!! Du erzählst Märchen!!! Das heute Muslime in Europa leben ist nur weil DU und
DEINE KIRCHE ALLAHMDULLIAH NIX MEHR ZU SAGEN HAT!!!!!
Spanien war viele viele hundert Jahre länger muslimisch als christlich!!! Es gab eine GROßE MUSLIMISCHE
BEVÖLKERUNGSMEHRHEIT die GEZWUNGEN wurde christlich zu werden!!! Mit dem Schwert!! Die wurden mit dem
Tod bedroht!!! Sowas haben Muslime nie gemacht!
Die Muslime wurden „aufgefordert das Land zu verlassen“ wohl so wie heute die Christen in Irak aufgefordert
werden ihre Häuser zu verlassen was? Die Muslime waren selbst Spanier! Es gab eine muslimische MEHRHEIT!
in Spanien! Spanien wurde nicht von Spaniern erobert!
Ja, die Muslime wurden aufgefordert, das Land zu verlassen! Die Spanier wußten eben, daß es einen friedlichen
Islam nicht geben kann. Hatten sie dies doch am eigenen Leibe erfahren. Islam ohne Gewalt ist wie Omelette
ohne Eier!
Als die Christen Spanien erobert hatten wurden alle Moscheen und Synagogen eingerissen, angezündet oder
in Kirchen umgewandelt. Alle Muslime und Juden mussten entweder zum Christentum konvertieren oder wurden
getötet und vertrieben.
Das menschliche Antlitz des Islam gibt es nicht! Natürlich gibt es in unserer Mitte auch Mitbürger mohammedanischen
Glaubens, die keine Islamisten, sondern friedlich sind. Dies sind sie aber nicht, weil, sondern obwohl
sie Mohammedaner sind, die die frauen- und ungläubigenverachtenden Lehren Mohammeds nicht kennen oder/und
(zum Glück!) nicht befolgen.