Der Regens der Piusbruderschaft in Australien kritisiert den Weltjugendtag scharf. Bei Vertretern der Kirche herrscht dagegen grenzenlose Euphorie. Pressesplitter.
„Der nächste Weltjugendtag soll in der spanischen Hauptstadt Madrid stattfinden.
Das erfuhr die Neue Ruhr/Neue Rhein Zeitung (NRZ) aus Essen aus Kreisen der Deutschen Bischofskonferenz
am Rande des Weltjugendtags in Sydney. Unklar ist noch, ob es weiter beim dreijährigen Rhythmus der katholischen
Großtreffen bleiben wird oder das Treffen womöglich bereits in zwei Jahren stattfinden soll.“
Aus einer
Pressemitteilung der Neue Ruhr Zeitung/Neue Rhein Zeitung.
Tolle Stimmung und große Begeisterung
„Die
australischen Medien haben am Mittwoch ausführlich über die Eröffnung des katholischen Weltjugendtages
berichtet. In ironischer Anspielung an die abgelegene geographische Lage Australiens titelte der ‘Sydney
Morning Herald’: »Hoffnung und Freude am Ende der Welt.« Die Zeitung ‘The Australian’ schreibt von einem
»Meer der Jungen und Gläubigen, das das stillgelegte Werftgelände in Barangaroo überschwemmt«. In
weiteren Artikeln werden die tolle Stimmung und die große Begeisterung der mehr als 200.000 Weltjugendtagspilger
geschildert.“
Aus einem Bericht von ‘Radio Vatikan’ über verschiedene Pressestimmen.
Viel Spaß, wenig
Religion
„Es ist eine sehr weltliche Herangehensweise an die Religion, lediglich eine lustige Party.
Eine Woche mit Partys und Konzerten und anderen Veranstaltungen, die wenig wirklich Heiliges, Sakrales,
Andächtiges oder überhaupt Katholisches hat.“
Der Regens des Priesterseminars der Priesterbruderschaft
St. Pius X., Pater Peter Scott, nach einem Bericht der australischen Nachrichtenagentur ‘ABC News’.
„Am Sonntag gibt es einen Massengottesdienst auf einer Pferderennbahn. Zum Weltjugendtag werden
bis zu 250.000 Besucher erwartet. Die in Sydney versammelten zehntausende jungen Katholiken genossen den
Tag mit hunderten Grillpartys in der gesamten Stadt, einem Strandfest am Hafen, bei dem auch ein rappender
amerikanischer Priester auftrat.“
Aus einem Bericht der Nachrichtenagentur ‘AP’.
Aborigines im Zentrum
„Während des Weltjugendtags sind die Aborigines und ihre Kultur deutlich sichtbar. Aboriginal-Motive
sind ins Design der Meßgewänder des Papstes, der Kardinäle und der Bischöfe eingearbeitet. Eine der
Stationen des Kreuzwegs, der am Freitag live in Sydneys Straßen inszeniert wird, soll eine Aboriginal-Thematik
haben, und die Rolle der Ureinwohner in der Kirche wird auch ein zentrales Thema der Katechesen sein.“
Aus einem Bericht der österreichischen Nachrichtenagentur ‘Kathpress’.
Wie alles begann
„Der Rat für
die Laien hätte das Kapitel ‘Jugend’ [nach einem Jugendtreffen in Rom 1984] gerne für ein wenig geschlossen,
denn wir hatten viele andere Verpflichtungen. Am Montag der Osterwoche floh ich am Rande der Erschöpfung
nach Deutschland, um endlich schlafen zu können und mich ein bißchen von der Müdigkeit zu erholen.
Am Ostersonntag verfolgte ich die Fernsehübertragung der Liturgie auf dem Petersplatz. Die Predigt des
noch jungen Papstes begeisterte mich. Aber eine Passage irritierte mich: Mit viel Energie sprach der Papst
diese Sätze: »Ich habe mich am vergangenen Sonntag mit Hunderttausenden von jungen Menschen getroffen,
und das Bild ihrer rauschenden Begeisterung hat sich in meine Seele eingeprägt. Der Wunsch, daß diese
wunderbare Erfahrung in der Zukunft wiederholt wird, wird zum Ursprung für den Weltjugendtag am Palmsonntag…«
Der Heilige Vater hatte Geschmack gefunden und führte nun eine neue Praxis in der katholischen Kirche
ein.“
Der deutsche Präsident des päpstlichen Laienrates, Paul Josef Kardinal Cordes, der schon von
1980-1995 Vizepräsident des Rates war, schildert die Anfänge des Weltjugendtages.
Das erste Mal
„Ich
habe ja leider das erste Mal 1975, also ich Bischof geworden bin, das sozialistische Lager verlassen dürfen.
Wir sind fast an unserem eigenen Mief erstickt, da uns die Kommunisten nicht haben rausgelassen. Und deshalb
war ich auch der einzige deutsche Bischof der 1984 mit Pater Manfred zum ersten Weltjugendtag nach Rom
in die Kirche gereist bin. Ich habe in meinem Leben noch nie soviel Beichte gehört wie dort, da ist wirklich
ein Einbruch des heiligen Geistes geschehen.“
Der Erzbischof von Köln, Joachim Kardinal Meisner, im
Interview mit dem Kölner ‘Domradio’.
„Wenn Papst Benedikt XVI. morgen offiziell
per Schiff in Sydney ankomm, dann ist klar, woher die Idee stammt: Vor drei Jahren fuhr der ranghöchste
katholische Bischof mit der MS Rheinenergie zum Kölner Dom, diesmal wird die berühmte Hafeneinfahrt
der australischen Metropole für eine ähnlich erinnerungswürdige Ankunftsszene genutzt. »Das haben
die Australier aus Köln übernommen«, berichtet der heutige Weihbischof Heiner Koch, seinerzeit Generalsekretär
des Kölner Weltjugendtages.“
Aus einem Bericht der Regionalzeitung ‘Kölnische Rundschau’.
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83 Lesermeinungen
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Echte Freude oder Euphorie? Wer das Video auf www.kathtube.com ansieht, wird erstarren vor Schreck, welches
Chaos da Papst Benedikt XVI veranstalten lässt und wie auf dem kostbaren Blut Jesu von den eigenen Priestern
herumgetrampelt wird. In dem Schreiben „Redemptionis Sacramentum“ wurde diese Art von Kommunion aufs schärfste
veruteilt. Diese Unsitte vom tauchen der Hostie in den Kelch.
Die üblichen Verdächtigen Kaum gibt es mal ein kirchliches Ereignis, das scharenweise Jugendliche begeistert,
schon kommen „die üblichen Verdächtigen“ und mäkeln rum. Frei nach dem Motto: „Das muß doch Teufelszeug
sein, sonst wären sie nicht so begeistert.“ Echte Begeisterung darf anscheinend nur von einer tridentinischen
Messe ausgehen… Wie arm!!!
@ aleph Die Passionsspiele in Oberammergau werden auch in-szeniert, in Szene gesetzt, um z.B. wichtige
Aspekte herauszustreichen, zu betonen, nichts anderes haben mit den „Geistlichen Spielen“ die Jesuiten
im 17.Jahrhundert gemacht. Samurai
Kreuzweg inszenieren!!! Eine der Stationen des Kreuzwegs, der am Freitag live in Sydneys Straßen inszeniert
wird Den Kreuzweg inszenieren, also spielen. Das ist Talmi, unecht, kitschig und kaum glaubwürdig zu
vertreten. Eine Show, die mit Religion kaum etwas zu tun hat.
#80 HarroMeyer † 12:03:56 | Freitag, 18. Juli 2008
Einseitige Medienberichterstattung? Das ist auch richtig so: Wenn der Pabst auch daran zweifelt, dass
Gott, der Allmächtige, das Wetter macht, sondern die Menschen, hat er nichts Besseres verdient
Einseitige Medienberichterstattung… was bleibt in den Fernsehberichten vom Papstbesuch hängen: Papst
ruft zum Umweltschutz auf… das ist medienverträglich. Den Rest seiner Anliegen läßt man unter den
Tisch fallen.
Sehr richtig. „die geistliche Erziehung ihrer Kinder selbst zu übernehmen und ihre Kinder keinesfalls
den modernistischen Bischöfen, ihren Kindergärten, Kommunion- und Firmunterricht auszuliefern“ Genau
so müssen kluge Christen dagegen tun
#73 sexychrist 15:25:06 | Donnerstag, 17. Juli 2008
… Die Party ist eben alles andere als „gottlos“. Man versammelt sich wegen Gott und feiert gemeinsam
selbigen mit Menschen aus allen Ländern und Kulturen.
Ich denke man geht hier vor mit der List der Vernunft… wenn man den Jugendlichen zunächst ein wenig
Ausgelassenheit gönnt sind sie dann vielleicht zugänglicher für die belehrenden Worte des Papstes.
Die Ausgelassenheit wird vergehen, die Worte werden sich dafür vielleicht festsetzen.
#71 ExBochumer † 14:06:09 | Donnerstag, 17. Juli 2008
Für die Scheinheiligen des kath.net … ist es bezeichnend, daß die ihre Threads laufend ändern. Die
haben ihren Thread geändert: Jetzt lautet er: Weltjugendtag: Traditionalisten sprechen von ‘Gottloser
Superparty’ Vielleicht sind die kath.net-Sektierer noch lernfähig und lassen ihre Hasskommentare.
#70 Brandenburgis 13:57:59 | Donnerstag, 17. Juli 2008
Die Pius-Bruderschaft lebt, wie alle wahrhaft katholisch Glaubende nicht aus dem Negativen, sondern aus
dem Einsatz für die Kirche, „damit die Kirche erhalten bleibe“. Dabei hat sie immer beherzigt, daß sie
nicht gegen „Fleisch und Blut“ zu kämpfen hat, sondern mit „den Herren der Welt, die in der Finsternis
dieser Welt herrschen, mit den bösen Geistern unter dem Himmel.“ Die simple Gegenüberstellung des Simpels
Florian ist reiner Manichäiomus und wird dem Wirken des Christen in der Welt nicht gerecht. An einem
„Weltjugendtag“ nimmt man schlicht und einfach nicht teil und ich kann den noch Gläubigen der Konzilskirche
nur raten, die geistliche Erziehung ihrer Kinder selbst zu übernehmen und ihre Kinder keinesfalls den
modernistischen Bischöfen, ihren Kindergärten, Kommunion- und Firmunterricht auszuliefern. Dieser Weg
ist zwar schwieriger als die „Methode simpel“, die Florian, der angebliche Kämpfer hier stets empfiehlt,
doch wird sie 1.000fältig Ertrag und Ihren Lohn im Himmel finden.
@ Floria Geyer Nur gegen das Übel anschreien ist nicht weniger verkehrt als sich vom Übel, oder besser
gesagt vom Bösen einzulullen wie es große Bereiche der Amtskirche machen. Wirklich schlimm ist es wenn
die Sünde garnicht mehr benannt wird, was in der Amtskirche leider auch vorkommt.
#68 Florian Geyer 13:44:25 | Donnerstag, 17. Juli 2008
Die Piusbruderschaft lebt, was man an den Kommentaren auch hier erkennen kann, aus einer Perspektive des
„Kampfes gegen“ und somit aus einer Negativlegitimastion. Im Urkampf zwischen Gut und Böse wählt sie
die falsche Strategie indem man gegen das Übel anschreit. Dabei wird man in der Zeit immer „Übelfixierter“
sodass an Phänomenen die von Gut UND Böse bestimmt sind, man mit der Zeit nur noch das Schlechte sieht.
Eine theologischer Grundweisheit ist dass man das Schlechte am Besten bekämpft indem man das gute fördert.
Dazu muss man aber auch das Gute erkennen, sich mit ihm solidarisieren und es förern und nicht alles
über einen Kamm scheren. Es hilft als nicht gegenden Teufel zu schimpfen sondern die maxime muss lauten
das Gute zu fördern. Insofern ist auch der Jugendtag ein Synonym für die „V2 Kirche“ in der das Schlechte
zwar fröhliche Urstände feiert aber dennoch viel Gutes vorhanden ist. Der Teufel greift immer dort gezielt
an wo Leute beginnen sich Gott zuzuwenden.
exbochumer „es geht um ungezügelte Geschlechtsverkehr …“ Auch was, die Leute, die ich kenne, und in
den Weltjugendtag fahren, sind gerade die ganz brave. Die treiben doch keine voreheliche Geschlechtsverkehr.
#66 ExBochumer † 13:21:06 | Donnerstag, 17. Juli 2008
Gottlos ist das, … was sich z.Z. in Australien abspielt. Das Spektakel ist kein „Gottes-„Dienst, sondern
Menschenwerk. Man beachte die Pressestimmen. – Da geht es nicht um Gott, sondern um Selbstdarstellung.
Das fängt bei den Klerikern an, und endet bei den Jugendlichen, die sich in ungezügelten „Begegnungen“ –
auch sexueller Natur – näherkommen. War schon in Köln so, in Taize sowieso und in Zukunft weiterhin.
Da kann auch die Anwesenheit eines Oberhauptes der Kirche nichts beschönigen. Es geht den Teilnehmern
am WJT – um Selbstdarstellung – um ungezügelten Geschlechtsverkehr (Kondome wurden verteilt) Mehr nicht.
Eines besseren kann man mich nicht bekehren. Die Scheinheiligkeit diverser Meldungen „scheinbarer Katholiken“,
die aus Australien in diversen Blogs in Dtschl. schreiben, ist nicht zu überbieten.
Schlimmste Strafe Haben und Sein: Ein Rialo zu haben und eins zu sein schließt sich nicht aus. Aber ein
großes Rialo zu sein und kein kleines zu haben, ist ja wohl die schlimmste Strafe. Man sieht’s immer
wieder.
Da sieht man wieder Knallephs Verblendung Das kann doch Ihnen am Frack vorbei gehen… Noch nicht einmal
Sorgen darf man sich über solche armen Kerle machen die in der Finsternis hocken.
„Gottlos“. Ich halte es für ganz verfehlt, wenn die FSSPX den WJT „gottlos“ nennt und wenn kreuz.net
das ohne Anführungsstriche übernimmt. Zum Begriff „gottlos“ einmal ein Zitat des hl. Kirchenvaters Johannes
Klimakus: Gott ist das Leben aller, die Vernunft und Freiheit haben. Er ist das Heil aller Gläubigen
und Ungläubigen, der Gerechten und Ungerechten, der Frommen und Gottlosen, der Unschuldigen und Lasterhaften,
der Kloster- und Weltleute, der Gelehrten und Ungelehrten, der Gesunden und Kranken, der Jungen und Alten,
das Heil, an dem alle gemeinschaftlich Teil nehmen können, wie an der Ausströmung des Lichtes, an dem
Anblick der Sonne, und an dem Wechsel der Luft ohne Unterschied Teilnahme stattfindet; denn bei Gott ist
kein Ansehen der Person. Gottlos ist der Sterbliche, der, obwohl vernünftig, doch freiwillig das Leben
flieht, und seinen eigenen Schöpfer, der ewig ist, achtet als ob er nicht wäre. Ungerecht ist der Mensch,
welcher das Gesetz aus Gott nach der Verkehrtheit des eigenen Sinnes auslegt, und obwohl im trennenden
Gegensatz mit Gott lebend, doch noch Gott zu glauben meint.
@für die Kirche Die natürliche Sexualität ist eben biologisch gegeben, und soll gelenkt, aber nicht
unterdrückt werden. Sonst wird daraus wohl Neurose entstehen. Die Neurosen entstehen zwangsläufig, wenn
man seine Sexualität wie von der Kirche gefordert, jahre- bis jahrzehntelang (oder wenn man Pech hat
lebenslang) unterdrückt. Es gibt ja auch fast niemanden, der sich an die kirchlichen Vorgaben hält und
nicht neurotisch ist.
Die Sexualität ist doch nicht von der Kirche abgelehnt. Die natürliche Sexualität ist eben biologisch
gegeben, und soll gelenkt, aber nicht unterdrückt werden. Sonst wird daraus wohl Neurose entstehen. Die
eigene Sexualität zu akzeptieren und trotzdem zolibatär oder keusch zu leben, ist die eigentliche Leistung.
Nicht die erzwungene Abwehr dagegen. Bejaht nicht die Enzyklika von Papst Paul VI „Humanae Vitae“ die
sexuale Praxis zwischen Ehepaar als ein Ausdruck der Liebe?
@ Aleph Wenn ich ein Kreuz sehe, ich habe in allen Zimmern eins, erinnert es mich an Jesus , der für
uns grausam starb. Ich trage auch immer eines und habe einen Rosenkranz bei mir. Ich fühle mich beschützt
und geborgen. Kann beten wann immer ich Zeit finde. [mehr…] Redaktion benachrichtigen
Bellarmino Allein die Angst, es könnte beim WJT gottlos zu gehen, berechtigt zu nichts. Wenn beim WJT
die geistig/geistliche Sphäre betont wird, wird auch die körperlich/sexuelle Sphäre ihren Tribut verlangen.
Das wird und sollte niemand abstreiten, der sich nicht lächerlich machen will. Selbstbewußte junge Menschen
werden sich auch keine Tabus auferlegen. Davon ist ebenfalls auszugehen. Gerade weil junge Menschen viel
mehr ein Gespür für Körperlichkeit und Sexualität haben als ältere Semester, aber auch, dass in und
durch die Sexualität Gott erfahren werden kann. Dagegen ist die Kirche ziemlich machtlos. Aber ich denke:
Sie wird es auch verkraften.
@ Bellarmino und genau das wollte ich damit sagen. es ist nicht an uns, zu beurteilen, wer diese entscheidung
traf, und wer nicht. wesentlich ist, dass wir den Heiligen Geist wirken lassen, und er weht bekanntlich,
wo Er will. Es sollte schon mal einer aufgehangen werden weil er keine Ausrede wußte.
#51 Bellarmino 11:15:58 | Donnerstag, 17. Juli 2008
Aleph ich stimme mit Ihnen völlig überein! und genau das wollte ich damit sagen. es ist nicht an uns,
zu beurteilen, wer diese entscheidung traf, und wer nicht. wesentlich ist, dass wir den Heiligen Geist
wirken lassen, und er weht bekanntlich, wo Er will.
Au contraire, mon ami Bei vielen angeblich „Gottfreien“ oder „Gottlosen“ ist es einfach die Bequemlichkeit,
sich mit den Dingen näher zu befassen. Im Gegenteil. Meist ist eben die genaue Beschäftigung mit der
Gotteshypothese und der (Kriminal)Geschichte der Kirchen der Auslöser für Apostasie.
Bei vielen angeblich „Gottfreien“ oder „Gottlosen“ ist es einfach die Bequemlichkeit, Weil Vollverwirrte
alles schönreden, Sünde immer mehr abschaffen und die Kirche immer mehr aushöhlen. Eben immer gottloser
werdende Vollverwirrte.
Bellarmino Das sind doch die wenigsten Menschen, die eine solche fundamentale Entscheidung treffen. Eine
Entscheidung, auch wenn Sie nicht im Sinne der Kirche sein kann, sollte dennoch in der Konsequenz akzeptiert
werden, als eine Form der Bewusstwerdung des Entscheidungsträgers. Das sind aber nur wenige. Bei vielen
angeblich „Gottfreien“ oder „Gottlosen“ ist es einfach die Bequemlichkeit, sich mit den Dingen näher
zu befassen. Schließlich bekundet auch das Zweite Testament, dass der Glaube nicht verfügbar sondern
eine Gnade ist…
@ Bellarmino Der Weg zur Gottlosigkeit muss keine bewußte Entscheidung sein, es kann ein schleichender
Prozess sein der eine Entscheidung so lange aufschiebt bis sie nicht mehr möglich ist. Natürlich ist
der WJT in allen Bereichen nicht völlig gottlos, aber in vielen schon, auch bei katholischen Jugendlichen
und nicht irgendwelchen nichtkatholischen Gästen.
#45 Bellarmino 11:04:05 | Donnerstag, 17. Juli 2008
der weg zur Gottlosigkeit… ist eine bewußte entscheidung, die ein mensch trifft, für ein leben ohne
Gott. und es gibt nur zwei, die das beurteilen können, der mensch, der dies tut, und Gott. es steht außerhalb
unserer urteilskraft, dies zu kommentieren. allein, dass soviele priester, bischöfe und der Heilige Vater
beim weltjugendtag sind, ist ein zeichen für die gegenwart des lebendigen Gottes! denn: ubi ecclesia
ibi spiritus sancti, ubi spiritus sancti ibi ecclesia. man kann und darf Gott nicht hinwegleugnen vom
wjt, nur weil dort nicht rund um die uhr rosenkranz gebetet und lateinische hochämter gefeiert werden.
auch wenn mir das vielleicht lieber wäre, und auch, wenn ich mit den dort angebotenem nicht unbedingt
konform gehe, ist ein unglaublich gewagter schritt, alles zu negieren, was dort geschieht. zumal es ein
zeugnis für die welt ist, dass kirche, und somit Gott, auch heute noch präsent ist. ja, ein zeichen,
gegen die lieblosigkeit unserer zeit, gegen materialismus, gegen das beliebige wählen irgendeiner ideologie.
der wjt ist vielleicht für so manchem, der eben nicht an Christus glaubt, der entscheidende ruf, das
damaskus-erlebnis.
Abholen, wozu? Zu Rockkonzerten und Sexorgien. Ich schätze unseren hl. Vater sehr, weil er versucht den
katholischen Buß und Opfergeist wieder erwecken will, aber das Sünde oft nicht mehr als Sünde angesprochen
wird hat, bzw. bewirkt schon eine gewisse Gottlosigkeit.
Was ist Gottlos? Wie kann etwas gottlos werden. Wie kann ein Klassenzimmer gottlos sein, weil kein Kreuz
drin hängt. Wenn es nur wegen des Kreuzes gottvoll ist, wäre diese Vorstellung eine gefährliche Vorstufe
des Fetischismus. Seit wann lässt sich G*tt durch Entfernen eines Kreuzes wegbugsieren. O, ihr Kleingläubigen…!
Is’ nich wahr. Wer hätte das gedacht… Der Weg zur Gottlosigkeitbesteht ja darin das Viele und Vieles
immer gottloser wird. Viele jedenfalls nicht, die sehen das die absolute Gottlosigkeit noch nicht da ist
und bauen sich Scheunen. Das die absolute Gottlosigkeit aber durch Steigerungen von Gottlosigkeiten immer
mehr verwirklicht werden sehen sie nicht.
Da wird unerträglich ! Der klassische Fall von dem Kinde mit dem Bade ausschütten. Was wollt ihr denn,
muß oder soll man die Jugend nicht dort abholen wo sie einmal ist. Man kann heute fast nichts mehr voraussetzen
an Glauben und Religionswissen. Dieses bemühen vieler gänzlich „Gottlos“ zu bezeichnen, ist ein Frechheit,
angesichts vieler guter Aufbrüche, werden doch diese durch eine solch arogante und elitäres Gehabe bedroht.
Ihr verhaltet Euch zZ wie die Pharisäer zur zeit Jesu. Wie wollt Ihr die Jugend gwinnen? Wie? Sagt es
hier! Was macht Ihr anders? Sagt es! Ich warte. Ubi Petrus Ibi Ecclesia Jowaho13
#38 ExBochumer † 10:38:25 | Donnerstag, 17. Juli 2008
Fazit: Kath.net bestimmt auch nicht, was katholisch ist. Wenn ich mir die Seiten meiner Heimatpfarrei
anschaue, dann habe ich den Eindruck, daß insgesamt rund 50 Jugendliche mit dem Pfarrer nach Australien
gefahren sind, um Spaß zu haben. – Jedoch nur Spaß in eigener Sache: Es geht denen doch nur um Selbstdarstellung,
Begegnung. – Und Kondome wurden ja auch schon verteilt dort. Damit ist nichts weiteres zu sagen, nur daß
es auch in Taize schon derartige Szenen gab, wo international „gerammelt“ wurde.
@ Bellarmino :Recht haben Sie! Wie soll die Jugend zu Gott finden, wenn christliche Kindergärten und
Schulen geschlossen werden? Gemeinden aufgelöst und somit eine Gemeinschaft zerstört wird? Kreuze aus
Klassen verschwinden? Kinder nur noch in Ganztagsschulen von Pädagogen, ob religiös oder nicht, erzogen
werden? Eltern für die Kinder keine Zeit mehr haben? Sie als Priester können nicht mehr wie arbeiten!
Bellarmino: Das Geflenne von Gottlosigkeit Sie haben es auf den Punkt gebracht :)3 :)3 :)3 : Was ist gottlos?
Nix ist gottlos. Das Geflenne von Gottlosigkeit ist die pure Heuchelei derer, deren Glauben wohl nicht
mehr ganz kapitelfest sein mag.
#35 Bellarmino 10:23:02 | Donnerstag, 17. Juli 2008
Gottlos? ich finde sehr schade, wenn jemand behauptet, dass etwas „Gottlos“ ist. welcher mensch kann das
schon? Gott läßt sich überall finden. dieser tage ist mir eine begegnung über den weg gelaufen, bin
mir nicht sicher, war es mir erzählt worden, oder habe ich es gelesen. eine mutter beklagte sich über
ihren sohn: mein bub hat seinen glauben verloren. ein priester antwortete ihr: nein, nicht seinen, sondern
ihren. – da steckt für mich sehr viel wahrheit darin. wir sollten mehr sehen, wie diese jungen leute
die botschaft des evangeliums und der kirche aufnehmen und dadurch sehr wesentliche entscheidungen treffen.
es geht nicht nur um äußerliches! ich arbeite seit zwanzig jahren mit jugendlichen, und ich bin der
festen überzeugung, dass diese generation mehr denn je, und umso überzeugter, nach Gott sucht. in einer
enrsthaftigkeit, die so manchem in den schatten stellt, der sich als „wahrer katholik“ fühlt. wie kann
ich als priester das wort „Gottlos“ in meinem mund führen? ich hätte damit viel zuviel furcht, den Heiligen
Geist in seiner wirkweise zu schmälern. das ist ein zeichen mangelndes respektes!
#33 Schoolboy 10:05:03 | Donnerstag, 17. Juli 2008
Die Piusleute sind auch in meinen Augen Miesmacher und Spielverderber Insgesamt teile ich die Einschätzung
Benedikts: Mittwoch, 16. Juli 2008 21:22Benedikt: @ Bayern-Tradi … Es ist auch keine Frage, dass dort
Jugendliche sind, denen Kirche und Glaube eher egal sind. Das ändert aber nichts daran, dass es auch
andere Jugendliche dort gibt, die sehr wohl wegen des geistlichen Nutzens an einem WJT teilnehmen. Und
wenn man will, dann kann man den dort auch finden. So ist es, auch wenn nicht alles nach meinem Geschmack
ist. Klickt mal auf www.metatrone.org/index_ita.html Die Heavy Metal Band aus Italien bringt wirklich
katholische Inhalte rüber. Einwandfrei! Die Tradis sollen doch auch mal das Gute sehen und nicht alles
gleich in Bausch und Bogen verteufeln.
Botschaft im Kokon Danke für die kryptische Epistel. Tausend Dank. Vielleicht ist es ganz gut, dass deren
Botschaft sich nicht aus den um sie gelegten dichten Kokon befreien konnte…! o^/
Catholic sun Wherever the catholic sun does shine, You will find laughter and good red wine, At least
I always found it so Benedicamus Domino. (Hilaire Belloc)
Wer bestimmt was „gottlos“ ist Warum die große Aufregung über den WJT in Sydney. Die Post ist in Köln
abgegangen, warum sollte sie in Sydney ins Stocken geraten. Und alles mit dem Segen der Kirche. In Köln
wurde der WJT noch als ziemlich „geil“ gefeiert, und was da alles an Positivem für die Jugendlichen rausgekommen
sein soll. Es waren nur Hymnen zu hören. Warum wird jetzt von „gottloser Party“ gesprochen. Dazu gibt
es doch keinen Grund. Was ist gottlos. Wer bestimmt was „gottlos“ ist? Wenn die Jugendlichen ein anderes
Lebensgfühl haben. Wer will ihnen das zum Vorwurf machen. Vielleicht ist es an der Zeit, sich ein neues
Lebensgefühl anzuschaffen.
#27 ExBochumer † 08:16:18 | Donnerstag, 17. Juli 2008
kath.net „kotzt“ sich großspurig aus. Die Medjugorjaner-Sekte, die sich auch am Rande der Katholizität
befindet und laufend um Geldspenden bittet um ihre zweifelhaften Aktivitäten zu finanzieren, schreibt
in einem hasserfüllten Ton: Tradi-Gejammer über ‘Gottlose Superparty’ Etwas Nächstenliebe stünde diesen
doppelzüngigen Initiatoren einer vermeintlich „katholischen Initiative“ gut zu Gesicht.
Pfui! Da hatte Woodstock sogar Stil! Bei Woodstock war allen klar, daß es drunter und drüber gehen würde.
Eben das ausleben niederer Triebe… Der sog. Weltjugendtag hat mit dem Glauben an Jesus Christus nichts
zu tun. Er einnert eher an Woodstock – happening steht im Vordergrund. Besonders gottlos sind die Gammelveranstaltungen
die sich dann auch noch Gottesdeinst schimpfen – von hlg. Messe, demütige Andacht, ehrfurchtsvolles herantreten
an das überaus ehrwürdigste Kreuzesopfer Jesu Christi ist hier vergeblich zu suchen, geschweigenden
zu finden. Grüße aus DOWN-UNDER – welcher Name, der in diesem Punkt eine überaus tragsiche Berechtigung
für das Land und die Seelen hat: Down und Under
Naja, was die nach ihrer Meinung „letzte richtig deutsche“ Generation geleistet hat, ist ja hinreichend
bekannt. Hat zwar einen Weltkrieg begonnen und Millionen Menschen ermordet, aber wenigsten hat man noch
Kniebeugen gemacht…
Diese Generation ist völlig amerikanisiert und entdeutscht! Gunther Maria Michel hat geschrieben: Halbnackte
Leute gehen laut redend durch die Kirchen, als wären das nur Sehenswürdigkeiten, fotografieren u. filmen
mit ihren Digitalkameras. Kaum dass einer betet oder anbetet. Kniebeuge beim Eintreten unbekannt. Es ist
die Generation der im Krieg und kurz nach dem Krieg Geborenen. Bedauernswerte Leute. Ich frage mich auch
sehr oft, woran es liegt, dass diese Generation so verkommen ist. Es wurde hier schon mal behauptet, dass
es daran liegt, weil diese Generation zum großen Teil ohne Vater aufgewachsen ist, da dieser im Krieg
gefallen ist, bzw. mit einem Vater, der als „kriegsschuldig“ jedes Selbstwergefühl verloren hat. Es hängt
aber vor allem mit der Umerziehung zusammen, die ja wiederum darauf fußt, dass zu strenge Ordnung, zu
starker Gehorsam den Vorgesetzten (auch den Eltern) gegenüber schlecht sei (wie ja Nazi-Deutschland gezeigt
hat). Dann setzte auch die Amerikanisierung zunehmend deutsche Werte und Tugenden außer Kraft. Die ab
den 60er oder 70er Jahren Geborenen hatten dagegen Eltern, die im Krieg noch Kinder waren und sich daher
weniger minderwertig oder kriegsschuldig fühlten und selbst noch eine deutsche Erziehung genossen. Diese
hatte dann, da der Minderwertigkeits- und Schuldkomplex-Einfluss geringer war, eine dauerhaftere Wirkung
auf sie, sodass sie sich weniger von der amerikanischen Werte-Dekadenz beeinflussen ließen, was sich
wiederum auf deren Kinder, also auf die ab den 60er oder 70er Jahren Geborenen auswirkte.
Gotthard, es sich mit ein Paar Weißwürsten in Altötting am Mittag gutgehen lassen ist doch eine Sache.
Sie sind doch ein intelligenter Mensch: es geht doch um den Glaubensinhalt. Die kath. Kirche, will der
Artikel sagen, obwohl Sie es selbst ganz genau wissen, verliert durch schmarrige Dinge wie diese Substanz,
und zwar ganz erheblich. Wer hört sich denn schon freiwillig so dämliche Lieder wie: Liebe ist nicht
nur ein Wooooort, Liebe, dass sind Worte und Taten…? Es geht doch um das geistige Niveau, um sonst nichts.
Wer das noch nicht begriffen hat, der kann doch gleich im rosa Bunnyanzug gegen den Papst demonstrieren.
Infolgedessen hat der Pater Regens der Piusbruderschaft doch nur Recht. Galatea
Gemischte Gefühle habe ich angesichts des WJTs, wohl weil die Sache selbst ambivalent ist. Doch hoffe
ich, dass alles in allem doch auch Gutes dabei herauskommen kann. Ich wohne in einem anderen großen Marienwallfahrtsort
und sehe, wie sich die Besucher, die nur zum Teil Pilger und Wallfahrer sind, benehmen, u. bin betroffen
über die Veränderungen im Verhalten in den letzten 25 Jahren. Halbnackte Leute gehen laut redend durch
die Kirchen, als wären das nur Sehenswürdigkeiten, fotografieren u. filmen mit ihren Digitalkameras.
Kaum dass einer betet oder anbetet. Kniebeuge beim Eintreten unbekannt. Es ist die Generation der im Krieg
und kurz nach dem Krieg Geborenen. Bedauernswerte Leute. Wer bringt ihnen das Beten und das ABC des Glaubens
bei? Andererseits gab es hier vor 3 J. ein einwöchiges Vorfestival zum WJT in Köln. Da konnte ich Jugendliche
beobachten, die viel sangen und Theater spielten, aber auch stundenlang schweigend anbeteten. Dieser Anblick
war eine große Freude. Die Dinge liegen nicht so simpel. Man muss schon genau hinschauen.
#18 Bayern-Tradi 21:33:16 | Mittwoch, 16. Juli 2008
@Gotthard Eine Wallfahrt in unseren Breiten, war schon immer mit einer Einkehr verbunden. Das hat doch
nichts mit Event zu tun! Essen und Trinken hält Leib und Seele zusammen, sagt ein altes Sprichwort. Aber
auch hier gilt, dass man das Profane vom Sakralen trennen muss.
@ bayern-tradi Ich habe nicht gesagt, dass dort Messen wie auf dem WJT gefeiert werden. das würde dort
zu einem Aufstand führen. Die Praxis der Kommunionausteilung ist gleichwohl fürchterlich. Was verstehen
Sie eigentlich unter traditionell?! Ich habe nicht umsonst extra daruf hingewiesen, dass es sich um die
von der Sinus-Milieustudie verwendete Terminlogie handelt, also um Tradition aus soziologischer Sicht.
Altötting Altötting ist doch für die meisten Besucher auch ein Event! Messe – lecker Mittagessen –
kleiner Spaziergang – Shoppen – Andacht – lecker Kaffeetrinken – fertig!
Die westliche Kultur war schon immer Ausdruck für das Äußerliche, Oberflächliche und Aktionistische
gegen Kontemplative der Ostkirche. Der dekadente Westen hat bereits die restliche Welt mit seiner gottlosen
FM-Offensive verseucht. Was den Weltjugendtag angeht, der ist komplett reif, um mit Loveparades und Homo-Aufläufen
zu verschmelzen. Die 3. Fatima grüßt Vatikan.
#13 Bayern-Tradi 21:26:27 | Mittwoch, 16. Juli 2008
@benedikt Also, wenn in dieser Wallfahrtskapelle auch so Gottesdienste gefeiert werden, wie auf dem WJT,
dann bezweifle ich stark, dass es sich hier um eine traditionelle Gemeinde handelt! Was verstehen Sie
eigentlich unter traditionell?!
@ Bayern-Tradi Ach wissen Sie, in meiner Nähe gibt es eine Wallfahrtskapelle. Das Dorf dort hat laut
Sinus-Milieustudie einen 51% Anteil von Traditionalisten (das ist jetzt nicht mit der hier gebräuchlichen
Terminlogie zu verwechselnt). Es sieht dort alles aus wie in den 50ern. Aber wenn sie die Kommunionspendung
da sehen würden, dann würde Ihnen schlecht werden. In Las vegas werden so Spielkarten ausgegeben. Soll
heißen: So wie auf den WJTs ist es auch in etlichen ganz normalen und eigentlich stockkonservativen Gemeinden.
Es ist auch keine Frage, dass dort Jugendliche sind, denen Kirche und Glaube eher egal sind. Das ändert
aber nichts daran, dass es auch andere Jugendliche dort gibt, die sehr wohl wegen des geistlichen Nutzens
an einem WJT teilnehmen. Und wenn man will, dann kann man den dort auch finden.
Navon Navon: @ Florian Geyer: Wo kann man die Befragung nachlesen? Er meint wohl den Religionsmonitor
der Bertelsmann-Stiftung. Wobei man aber auch darauf hinweisen sollte, daß nur 14% der Jugendlichen in
D hochreligiös sind. de.statista.org/…nschen-international/
#10 Bayern-Tradi 21:16:36 | Mittwoch, 16. Juli 2008
@MariaGoretti Ich finde auch, dass die Weltjugendtage nicht der Renner sind. Man kommt sich vor wie auf
einem Rock-Konzert. Viele Jugendliche, die an den Weltjugendtagen teilnehmen sehen das ganze als Riesen-Event
oder Mega-Party an. Der Glaube ist da nur zweitrangig. Auf gloria.tv gibts ein Video von der Kommunionspendung
bei einem WEltjugentags-Gottesdienst. Furchtbar! Als ich das gesehen habe, wusste ich im ersten Augenblick
wirklich nicht, ob da eine Disco stattfindet oder eine heilige Messe zelebriert wird!
Ganz verstehe ich den Sinn auch nicht… wird da jetzt jeder Nicht-Jugendliche vor die Veranstaltungstüre
gewiesen? Irgendwo ist das ein Versuch die Jugendlichen zwanghaft auf katholisch zu polen. Mir scheint
man gebraucht die Pop-Kultur nur als Lockvogel um dann die Jugendlichen katholisch zu indoktrinieren.
Erinnert mich irgendwie an die Hexe mit dem Knusperhäuschen. Wenn die nur nicht den Spieß umdrehen.
#7 Nachtlaterne 20:52:51 | Mittwoch, 16. Juli 2008
wer heute auf… …einen katholikentag geht (von den evangelischen ganz zu schweigen) der/die wird dort
kaum trost aber irgendwie eine art freudenhaus finden. ja, christus und seine botschaft wird wirklich
mit einem billigen freudenhaus voller abtreibungstoleranz gleichgesetzt. was für greuel gegen den glauben
geschehen auf einem katholikentag!
Frühling der Kirche …Wörtlich sagte Kardinal Rylko: „Endlich ist der lang ersehnte Moment gekommen:
Die Eröffnung des XXIII. Weltjugendtags. Nach vielen Vorbereitungen und einer langen und beschwerlichen
Reise seid Ihr nun in Sydney, der Stadt, die in diesen Tagen zur Hauptstadt der katholischen Jugend der
Welt wird. Zu diesem großen Treffen mit dem Heiligen Vater Benedikt XVI. habt Ihr vieles mitgebracht:
Eure Jugend, Eure Hoffnungen, Eure Zukunftspläne, Euren Glauben, der voller Begeisterung ist, aber auch
Fragen, auf die Ihr keine Antwort habt, und Probleme, die Ihr alleine nicht lösen könnt. Liebe Jugendliche,
Ihr habt den ,Frühling’ in den australischen Winter gebracht und seid selbst der Frühling der Welt und
der Kirche. Da sind Piusler eher der graue Winter der Kirche…
85% der jungen Menschen glauben an Gott …laut Umfragen. obwohl die Kriegsmachinerie der Medien, der
Politik, der naturalistischen Pseudowischenschaft nichts unversucht lasst diesen Glauben zu eliminieren.
Trotzdem lassen sich immer weniger blenden. Das Problem sind die ideologisch verdorbenen Altsäcke die
der Jugend den Durchbruch verweigern und missgünstig eine Wertumkehr verhindern wollen.
#3 MariaGoretti 20:19:27 | Mittwoch, 16. Juli 2008
Gottlose Superparty Ich muss dem Regens der Piusbruderschaft Recht geben,ich bin kein Freund der Weltjugendtage,
da kommen sie hin, und ich frage mich, woher sie das Geld für den Flug und den Aufenthalt haben, und
wo sind sie nachher in unseren Kirchen? Der eine oder andere wird hängenbleiben, aber die meisten kommen
doch nicht mehr. Das ist doch nur eine Riesenschau, und was passiert auf den Parties?????????? Kein weiterer
Kommentar. Ob das die richtige Weise ist, Jugendliche in die Kirche zu bekommen, ich weiss es nicht. Was
meint Ihr?
neidischer Regens Eine Woche mit Partys und Konzerten und anderen Veranstaltungen, die wenig wirklich
Heiliges, Sakrales, Andächtiges oder überhaupt Katholisches hat. da stirbt die Kirche aus – nach den
Pius-Hanseln, und dan kommen doch tatsächlich hunderttausende Jugendliche … da versteht ein Pius-Regens
einfach die Welt nicht mehr. eine Alternative kann er allerdings auch nicht bieten … ein armer Tor!
„scherzte“ es heißt: »Das haben die Australier aus Köln übernommen«, scherzte der heutige Weihbischof
Heiner Koch, seinerzeit Generalsekretär des Kölner Weltjugendtages.