Ein Bischof der Piusbruderschaft äußerte sich Ende Juni in einer Predigt über die Kontakte seiner Gruppierung mit Rom: „Das ist unmöglich“.
Mons. Alfons de Galarreta
(kreuz.net/ fsspx.info) Sie haben vielleicht da oder dort gehört, daß wir von Rom – das heißt: von
Dário Kardinal Castrillón Hoyos – ein Ultimatum erhalten haben.
Ich glaube, daß es übertrieben ist,
von einem Ultimatum zu sprechen. Es ist klar, daß der Wille bestand, uns weichzuklopfen, uns ein wenig
einzuschüchtern und Druck auf uns auszuüben.
Man wollte uns zu einem rein praktischen Abkommen drängen.
Das war ja immer der Vorschlag des Kardinals.
Aber unser Denken ist Ihnen bekannt. Dieser Weg führt
in eine Sackgasse. Er wäre für uns ein tödlicher Weg. Folglich kommt er nicht in Frage.
Wir können
uns nicht verpflichten, das öffentliche Bekenntnis des Glaubens zu verraten. Das kommt nicht in Frage.
Das ist unmöglich.
Weil wir die Tradition bewahren wollen, können wir uns nicht über das mystische
Gebäude der Kirche hinwegsetzen und uns einem Zerstörungsunternehmen zugesellen. Das ist unmöglich.
Denken Sie über das nach, was wir schon gesagt haben. Das ist unmöglich.
Darum geht unsere Antwort
mehr in die Richtung dessen, was wir schon erbeten haben.
Schon seit langem wünschen wir jene Vorleistungen,
die vielleicht zu einer Diskussion – zu einer theologischen Konfrontation – führen könnten.
Noch mehr
als zu einer theologischen Konfrontation – zu einer Konfrontation in der Glaubenslehre. Mehr noch als
das – zu einer Konfrontation, die das Lehramt betrifft. Und mehr noch als das Lehramt: zu einer Konfrontation
über den Glauben.
Das ist der einzige Weg, den wir zu gehen bereit sind. Das ist der einzige Weg, den
wir erbitten.
Es ist klar, daß die Antwort der Bruderschaft in diese Richtung geht und gehen wird.
Was wird uns also die nahe Zukunft bringen? Ich kann es nicht sagen.
Ich glaube, am wahrscheinlichsten
ist, daß eine Pause, eine Stagnation in unseren Beziehungen zu Rom eintreten wird.
Weniger wahrscheinlich
ist, daß es eine neue römische Erklärung gegen uns geben wird.
Am unwahrscheinlichsten ist eine Zurücknahme
des Dekrets der Exkommunikation und das Zustandekommen einer Diskussion über den katholischen Glauben.
Hier stehen wir. Ich habe Ihnen die verschiedenen Möglichkeiten nach absteigender Wahrscheinlichkeit
aufgezählt, wie ich die Sache sehe.
Das ist eine Mutmaßung auf meine eigenen Kosten.
Aus der Predigt
des lefebvristischen Bischofs, Mons. Alfons de Galarreta (51), anlässlich der letzten Weihen im Priesterseminar
der Piusbruderschaft in Ecône in der Schweiz.
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91 Lesermeinungen
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Lieber Gunesnum, … auf Grund Deines Gschwirrls und Gepöbels eins auf die Glocke zu kriegen! Sie drohen
mir? Mich zu besiegen wäre Ihnen fast gelungen, ich wälzte mich mit Lachkrämpfen am Boden! Bin jetzt
aber schon wieder hochgekommen, Sie haben Ihre Chance vertan mein Lieber.
Gunsenum, Gunsenum, höre das heutige Evangelium an Dich gerichtet: Haltet ihr denn dies Haus, das nach
meinem Namen genannt ist, für eine Mördergrube? Siehe, ich sehe es wohl, spricht der HERR. Gehet hin
an meinen Ort zu Silo, da vormals mein Name gewohnt hat, und schauet, was ich daselbst getan habe um der
Bosheit willen meines Volkes Israel. Weil ihr denn alle solche Stücke treibt, spricht der HERR, und ich
stets euch predigen lasse, und ihr wollt nicht hören, ich rufe euch, und ihr wollt nicht antworten: so
will ich dem Hause, das nach meinem Namen genannt ist, darauf ihr euch verlaßt, und den Ort, den ich
euren Vätern gegeben habe, eben tun, wie ich zu Silo getan habe, und will euch von meinem Angesicht wegwerfen,
wie ich weggeworfen habe alle eure Brüder, den ganzen Samen Ephraims.
@heinrich Vom selben Stern… Du verteidigst doch den Pöbelbrandenburger bloß, weil Du selbst Angst
hast , auf Grund Deines Gschwirrls und Gepöbels eins auf die Glocke zu kriegen!
Du Forum höre, der niedre Adel immer schön im Pluralis maiestatis wünscht etwas. Und er befiehlt der
Forumsaufsicht: ansonsten sie zu entfernen sind! So jedenfalls hat Brandenburgis sich noch nicht im Tone
vergriffen!
@ Brandenburgis So? Wo ist denn Ihre Ernennungsurkunde? Umfasst dieser Kreis Ihrer Meinung nach eigentlich
nur Ihre Person, oder gehört da sonst noch wer dazu?
@Catharina: Verpiß Dich! … bedeutet auf Hochdeutsch: Bitte entfernen Sie sich aus diesem Forum und
lassen Sie möglichst nie wieder etwas von sich hören, d.h. also, wir wünschen nie wieder den geistlichen
Müll zu lesen, den sie hier eintragen!
Ich finde auch, dass die römische Kirche partiell ihren Glauben verrät… wenn sie sich so innig mit
Religionskulten abgibt, die in Gegensatz zu den wesentlichen christlichen Mysterien stehen, also schlichtweg
antichristlich sind. Dieses Getue mit den Juden und den Moslems halte ich für unangebracht. Wieso stellt
man sich auf einen Stufe mit solchen Leuten, die den Kreuztod Jesu leugnen, oder seine Gottessohnschaft?
Das ist für mich die entscheidende Häresie. Ausserdem die Annahme von religions- und bibelfeindlichen
Wiss.ideologien, die auch diese Entmythologisierungskampagne vom Zaun gebrochen hat, welche überhaupt
nichts mehr in der Bibel für bare Münze ansieht. Das sind für mich entscheidende Fehlstellungen. Die
Frage ist für mich nur, inwiefern diese nicht auch bei den Piussen vorhanden sind.
@Brandenburgis Es tut mir leid, aber vor dem lebendigen Gott und allen hier versammelten Lesern muß ich
gestehen, Ihren Beitrag nicht verstanden zu haben, dies sowohl sprachlich als auch inhaltlich. Wenn mir
dadurch ein wichtiges Argument entgangen sein sollte, so bitte ich Sie um der Liebe des Herrn willen,
es mir in einfacheren Worten zu sagen. catharina
Brandenburgis Meinen Sie nicht auch, dass Ihr Beitrag ziemlich in die Hose gegangen ist? Warum machen
Sie sich so unmöglich. Sie schaden Ihrem ganzen Anliegen, das Sie hier glaubwürdig rüberbringen wollen.
Schade!
Heinrich von Ofterdingen schreibt: „… Sie verkennen die Situation. Die FSSPX hat nichts zu verlieren
ausser den Glauben, den Sie allerdings exklusiv hat, da Rom sich hartnäckig zu Häresien bekennt. Daher
hat nicht Rom etwas von der FSSPX zu fordern, sondern die FSSPX etwas von Rom, nämlich die Rückkehr
zum Glauben. Die Exkommunikation ist eh nur ein taktisches Spielchen Roms. Als sie ausgesprochen wurde,
waren die Herrschaften in Rom wegen ihrer hartnäckig verbreiteten Häresien doch bereits alle exkommuniziert.
Die FSSPX hat nichts zu erbringen, sie hat nur etwas zu fordern!“ Behauptet wird: – Die FSSPX „hat“ den
Glauben „exklusiv“ und gegen „Rom“. – „Rom“ bekennt sich hartnäckig zu Häresien. – Die FSSPX hat von
„Rom“ die Rückkehr zum Glauben zu fordern. Schwierigkeiten dieser Aussagen: – Wie „hat“ man den Glauben?
Eine mehr als fragwürdige Formulierung, da der Glaube ein vom Heiligen Geist angeregter und getragener,
also von Gott gewirkter Akt vertrauender Hingabe an Ihn ist, einschließend die Annahme alles dessen,
was Er über Sein Wesen, Seinen Willen und Seine Werke offenbart. – Kann man solchen Glauben im katholischen
Sinne „exklusiv“ haben – oder nicht allein in und mit der Kirche, teilnehmend an ihrem Glauben? – Welche
Häresien bekennt „Rom“ hartnäckig (und ist dadurch folglich nicht mehr katholisch; die Konsequenz: Sedisvakantismus)?
– Wer ist die FSSPX, daß sie von „Rom“ etwas fordern kann (zumal „Rom“ doch gar nicht mehr katholisch
ist)? Aber vielleicht schreibt HVO einfach gute Nonsense-Poesie?
@ HeinrichvonOfterdingen Ihre Äußerungen lassen unschwer erkennen, dass Sie sich selbst oder die Bischöfe
der FSSPX als das ultimative Lehramt verstehen, die über den wahren und rechtmäßigen Glauben zu entscheiden
hätten. Als Legitimator dient Lefebvre, der verstorbene Überbischof, oder war es gar – Zitat Williamson-
der Gründer einer „anderen Religion“? Wenn das keine Anmaßung sein sollte, was dann? Indirekt bestätigen
Sie jedenfalls die absolute Berechtigung der Anfragen aus Rom. Die FSSPX hat in der Tat nichts zu verlieren –
wenn man die Mutation zur Sekte als Gewinn sieht. Da mag man nur hoffen, dass Sie nicht deren Sprachrohr
sind.
Lieber Dr.Schlämmer, Aber wenn diese meinen, der erste Schritt müsse die Anerkennung = Aufhebung der
Exkommunikation sein, verkennen sie massiv und fast schon fahrlässig die strategische Position des Papstes.
Die Schrittfolge kann nur sein wie folgt: 1. Dankbare Unterwerfung unter den Papst und all seinen Forderungen.
2. Berechtigtes „Hoffendürfen“ auf eine großzügige Geste desselben. … Sie verkennen die Situation.
Die FSSPX hat nichts zu verlieren ausser den Glauben, den Sie allerdings exklusiv hat, da Rom sich hartnäckig
zu Häresien bekennt. Daher hat nicht Rom etwas von der FSSPX zu fordern, sondern die FSSPX etwas von
Rom, nämlich die Rückkehr zum Glauben. Die Exkommunikation ist eh nur ein taktisches Spielchen Roms.
Als sie ausgesprochen wurde, waren die Herrschaften in Rom wegen ihrer hartnäckig verbreiteten Häresien
doch bereits alle exkommuniziert. Die FSSPX hat nichts zu erbringen, sie hat nur etwas zu fordern!
@st.georg – Ihr Nick hat mit dem was Sie tippern nichts zu tun?! ein sektierer dem papst und der mutter
kirche vorbedingungen zur aufnahme von gesprächen diktieren will, kann er wohl kaum römisch-katholisch
sein… Wer sollte denn der Sektierer sein?? Die Bewahrer des ewig röm. kath. Glaubens und der Tradition??
„was der richtige glaube ist, bestimmen schon wir, die piushanseln“…es gibt mitlerweile genug zelebrationsorte
der tradierten messe für deren liebhaber innerhalb der kirche- kein grund mehr zur piussekte zu gehen…
So? Wo soll das sein?? Ich habe daheim im Ruhrgebiet noch keine entdecken können. Dort ist man ganz und
gar auf FSSPX angewiesen um wenigstens hin und wieder Nahrung für die Seele zu bekommen! da scheint allerdings
auch ein politisch-soziologisch anderes, unaufgeklärtes weltbild dahinter zu stecken – und da wirds dann
gruselig, denn seit dem mp des papstes kann es ja wohl kaum mehr an der zelebration der hl.messe liegen…
sollten in der V-II-Sekte denn jetzt alle die hlg. trid. Liturgie zelebrieren? Mir ist das hier nicht
aufgefallen. Hier wird weiterhin Pfötchen hingehalten bei dem Kommunionausteilung,… Anbetung, Ohrenbeichte,
Buße, Sühne, Rosenkranzgebet, etc. sind Fehlanzeige. Nein, St. Georg, der ECHTE, der hätte Jesus Christus
verteidigt – Sie sind nicht einmal eine Karrikatur von ihm. Und seinen Glauben haben Sie erst recht nicht.
Ihr geschreibsel ist eine Schande!
@ Alois Bischof Zum Glück durften sie sich auch mal verändern. Früher konnten sie nur glucksen, heute
können Sie auf diesem Forum posten. Die Frage ist nun trotzdem: Sind sie es, oder nicht? Solange Sie
Ihre Identität nicht beweisen können, zweifle ich alles an, was sie hier schreiben, denn ich bin „ich“
geblieben – ich bin und war schon immer so, wie ich eben heute bin, aber Sie haben sich verändert. Und
das lehne ich ab. Basta. Nehmen Sie diese Veränderungen zurück und werden gefälligst vollumfänglich
so wie ich. Dann können wir binnen einer Minute „handelseinig“ werden. In einem unbekannten Land vor
gar nicht allzu langer Zeit war eine Biene sehr bekannt von der sprach alles weit und breit Und diese
Biene, die ich meine, nennt sich Maja kleine, freche, schlaue Biene Maja…
@ecclesia reformanda Es geht in der Tat núr und vor allem anderen um die Frage (die ich nicht definitiv
beantworten kann) ob die Personen die heute in Rom sitzen noch aus kanonischer und dogmatischer Sicht
als römisch-katholische Christen einzustufen sind, oder als Nichtkatholiken. Zweitens geht es darum ob,
wenn sie rechtgläubig römisch-katholisch sind und somit rechtmäßige Hirten, sie bereit sind für die
Dogmen und somit für die apostolische Überlieferung (katholische Tradition) einzutreten in der Öffentlichkeit
der Kirche und Welt. Diese Fragen wurden vom „reformierten“ Vatikan der nachkonziliaren Ära (noch) nicht
beantwortet, bzw. man (die Personen dort) will diese gar nicht beantworten… Sowohl Schweigen wie Verweigerung
jeder Auskunft sind Gründe zur Fortsetzung des Notstandsapostolates der völlig und unverändert Römisch-katholischen
Priesterbruderschaft St. Pius X.
Standfest und klar … Um eines klarzustellen: Die FSSPX ist ein hochzuschätzender Teil der Gesamtkirche;
gegenwärtig in einer Minderheitenposition, ist sie doch von einer Katholizität geprägt, die man aus
pastoraler Sicht als geglückt oder zumindest standfest und in diesem Sinne als zukunftsfähig betrachten
darf. Sie sollte indessen nicht den Fehler begehen, andere Zugänge zum Christsein innerhalb der Großkirche
als grundsätzlich abwegig oder gar diabolisch abzutun. Und wenn die FSSPX das Vat. II als Fundament und
Motor von Relativismus und Säkularismus sieht, so ist diese Sichtweise – jedenfalls auf der Basis des
Konzilstextes selbst – unbegründet. Hintergrund sind Fehldeutungen oder bewusste Entstellungen von Konzilsaussagen.
Ja, wer’s braucht Das sollte man als Katholik nach den amtlichem Empfehlungen auch möglichst meiden.
Gut, dass mir „amtliche“ Empfehlungen schnuppe sind ! Ich hätte sonst schon viel verpasst !
@Monti Ihren Worten muss ich entnehmen, dass Sie noch nie mit der FSSPX gefeiert haben . Das sollte man
als Katholik nach den amtlichem Empfehlungen auch möglichst meiden. Es ist und bleibt eine schismatische
Gruppe. Und weiter: Karnevalshochburgen finden Sie immer in katholischen Gegenden, und zwar auch schon
vorm Konzil. Katholiken konnten immer sehr gut feiern. Zur Not (wenn’s mal über die Stränge ging), hat
man doch das Sakrament der Buße… Ja, in katholischen Gegenden. Nichtsdestotrotz kommen sowohl in der
Kirche aus den Reihen von älteren (altgläubigen) Priestern als auch aus Reihen der „FSSPX“ – Sekte immer
wieder Stimmen, die das fastnächtliche Treiben verteufeln. Insbesondere bei Messen für Narren fangen
doch so manche Altvorderen und Frömmler an, zu mäckeln. Und auch hier auf Hetz.net muss man nur mal
einen Artikel von gestern lesen, wo ein Mitglied der Piusse den Weltjugendtag alls gottlos bezeichnet
hat.
#61 Dr. Schlämmer 23:22:33 | Donnerstag, 17. Juli 2008
Hoffnungen, Mutmaßungen, Scheingründe … Weniger wahrscheinlich ist, daß es eine neue römische Erklärung
gegen uns geben wird. Ah ja: die kommt spätestens, wenn Benedikt uns von oben anlächelt und andere „am
Drücker“ sind. Zeit genug, sich der Romtreue besinnen, aber eben keine Ewigkeit. Das Problem ist doch
letztlich folgendes: die exkommunizierten Bischöfe fürchten massiv um ihren Status. Alle anderen Gründe
sind vorgeschoben. Die Angst, als Bischöfe von Rom nicht anerkannt zu werden, führt bei den Piusbrüdern
zu hegelianischen Verrenkungen. Aber wenn diese meinen, der erste Schritt müsse die Anerkennung = Aufhebung
der Exkommunikation sein, verkennen sie massiv und fast schon fahrlässig die strategische Position des
Papstes. Die Schrittfolge kann nur sein wie folgt: 1. Dankbare Unterwerfung unter den Papst und all seinen
Forderungen. 2. Berechtigtes „Hoffendürfen“ auf eine großzügige Geste desselben.
Lieber HBR …Diese betonen nur die Warnungen vor dem Teufel und verteufeln gleichzeitig jegliche Form
irdischen Vergnügens… Ihren Worten muss ich entnehmen, dass Sie noch nie mit der FSSPX gefeiert haben .
Und weiter: Karnevalshochburgen finden Sie immer in katholischen Gegenden, und zwar auch schon vorm Konzil.
Katholiken konnten immer sehr gut feiern. Zur Not (wenn’s mal über die Stränge ging), hat man doch das
Sakrament der Buße…
#59 Nachtlaterne 22:40:59 | Donnerstag, 17. Juli 2008
Löscht ihr mal wieder das Wort Gottes? „Wenn der Herr des Hauses aufsteht und die Tür verschließt,
dann steht ihr draußen , klopft an die Tür und ruft: Herr, mach uns auf! Er aber wird euch antworten:
Ich weiß nicht, woher ihr seid. Dann werdet ihr sagen: Wir haben doch mit dir gegessen und getrunken,
und du hast auf unseren Straßen gelehrt. Er aber wird ihnen erwidern: Ich sage euch, ich weiß nicht
woher ihr seid. weg von mir, ihr habt alle Unrecht getan. Da werdet ihr heulen und mit den Zähnen knirschen,
wenn ihr seht, daß Abra-ham, Isaak und Jakob und alle Propheten im Reich Gottes sind, ihr selbst aber
ausgeschlossen seid. Und man wird von Osten und Westen und von Norden und Süden kommen und im Reich Gottes
zu Tisch sitzen. Dann werden manche von den Letzten die Ersten sein und manche von den Ersten die Letzten.“
Lukas 13 „In der Unterwelt, wo er qualvolle schmerzen litt, blickte er auf und sah von weitem Abraham,
und Lazarus in seinem Schoß. Da rief er: Vater Abraham, hab Erbarmen mit mir, und schick Lazarus zu mir,
er soll wenigstens die Spitze seines Fingers ins Wasser tauchen und mir die Zunge kühlen, denn ich leide
große Qualen in diesem Feuer. Abraham erwiderte: Mein Kind, denk daran, daß du schon zu Lebzeiten deinen
Anteil am Guten erhalten hast, Lazarus aber nur Schlechtes. Jetzt wird er dafür ge-tröstet, du aber
mußt leiden.“ Lukas 16
#56 Leblhuber 21:09:37 | Donnerstag, 17. Juli 2008
Lieber HeinrichvonOfterdingen! Heute ist Stammtischtag! Sozialkatholisch, Florian Geyer, Schoolboy, Marranenjäger,
Lutheraner, Brandenburgis und Nachtlaterne sitzen schon gemütlich beisammen. Für Sie ist auch noch ein
Sessel frei!
@Florian Geyer eine zweiseitige Medaille – bei den einen zu viel, bei den Anderen zu wenig. So kann man
es natürlich auch sehen. Es fehlt die Ausgewogenheit. Sie müssen doch auch zugeben dass berechtigte
legitime und notwendige Warnungen vor der Realität der ewigen Verdammnis ebenso notwendig sind wie die
Verkundigung der Barmherzigkeit Gottes. Die Warnung vor der Person des Teufels kommt in der Praxis heute
viel zu kurz und wird verdrängt was grob fahrlässig und unverantwortlich ist. Natürlich muss man auch
vor dem Teufel und den falschen Wegen warnen. Keine Frage. Aber nicht gerade so, wie es die sogenannten
„Altgläubigen“ und Pius-Leute tun. Diese betonen nur die Warnungen vor dem Teufel und verteufeln gleichzeitig
jegliche Form irdischen Vergnügens. So wird doch nur die eine Seite der Medallie betrachtet. Was aber
ist mit der unendlichen Liebe und Barmherzigkeit des Herrn für die seinen? Diese sehen die „Altgläubigen“
nicht. Also eine sehr einseitige Sicht der Dinge.
#53 Lutheraner 20:16:41 | Donnerstag, 17. Juli 2008
@ catharina Doch bekanntlich kann niemand Gott schauen, ohne zu sterben! Sie irren, und zwar gewaltig:
4.Mose 12,5 Da kam der HERR hernieder in der Wolkensäule und trat in die Tür der Stiftshütte und rief
Aaron und Mirjam, und die gingen beide hin.
#52 catharina 20:10:10 | Donnerstag, 17. Juli 2008
Der tödliche Weg wäre der Weg aus dem eigenen Conventiculum, der Weg mit den anderen Christen, mit den
Nachfolgern der Apostel und dem Stellvertreter des Herrn. Tatsächlich, ein tödlicher Weg, denn hier
müßten Rechthaberei und Eigenwille sterben. Doch bekanntlich kann niemand Gott schauen, ohne zu sterben!
#51 Florian Geyer 19:56:49 | Donnerstag, 17. Juli 2008
HBR-- Auch das ist hinreichend bekannt. Hier arbeitet man noch wie früher mit der Angst, statt mit der
Hoffnung, wie sie Jesus lehrt. Statt die frohe Botschaft zu verkünden, wird mit dem strafenden Gott gedroht.
Jede Vergnügung ist dann natürlich vom Teufel. Weltjugendtag? Gottlos. Karnerval? Gottlos. Sobald man
sich auch nur ein wenig in dieser Welt vergnügt, ist das vom Teufel eine zweiseitige Medaille – bei den
einen zu viel, bei den Anderen zu wenig. Sie müssen doch auch zugeben dass berechtigte legitime und notwendige
Warnungen vor der Realität der ewigen Verdammnis ebenso notwendig sind wie die Verkundigung der Barmherzigkeit
Gottes. Die Warnung vor der Person des Teufels kommt in der Praxis heute viel zu kurz und wird verdrängt
was grob fahrlässig und unverantwortlich ist.
#50 Brandenburgis 19:54:22 | Donnerstag, 17. Juli 2008
@H-B-R Es wundert mich nicht, daß Du in die Hetztiraden einstimmst. Deine Dummheit, Deine Niedertracht,
Deine abgrundtiefe, höllische Dummheit prädestiniert Dich dazu. Was Jesus lehrt, das weißt Du nicht
und kannst es nicht einmal ahnen, Da Deine Gemeinheit Dir im Wege steht. Nur Demut lehrt auf Gottes Wort
zu hören. Für Dich und die höllische Konzilsbrut hier auf dem Forum gilt: Gleichwie die wilden Meereswellen
mit Ungestüm ein Schiff zerschellen, so raset auch der Feinde Wut und raubt das beste Seelengut. Sie
wollen Satans Reich erweitern, und Christi Schifflein soll zerscheitern.
@Elisabeth19 Dem HERRN, der Kirche und den Nächsten wahrhaft dienen ist diesen geistlichen Herren fremd.
Es soll ein „katholischer Staat“ errichtet werden. Das Auftreten mancher (nicht aller !) FSSPX- Priester
gegenüber den Gläubigen: Klerikal, autoritär, arrogant, ohne Herzlichkeit. Yepp, das ist das Hauptproblem
der Piusse. Sie wollen den Priester wieder auf den hohen Trohn erhöhen. Das ist die vorkonziliare Einstellung,
die zum Glück durch das Konzil behoben worden ist. Heute ist der Priester Diener an den Menschen. Neulich
konnte ich das „Prachtexemplar“ der Bruderschaft („Bischof“ Williamson) bei einer Firmung erleben. Der
personifizierte Hochmut. Als „Predigt“ wurde den Firmkandidaten eine „Höllenpredigt“, gespickt mir allerhand
Verschwörungstheorien über einen bevorstehenden dritten Weltkrieg, zugemutet. Das Prinzip ist klar:
Angst machen ! Das machen alle Sektenführer. Auch das ist hinreichend bekannt. Hier arbeitet man noch
wie früher mit der Angst, statt mit der Hoffnung, wie sie Jesus lehrt. Statt die frohe Botschaft zu verkünden,
wird mit dem strafenden Gott gedroht. Jede Vergnügung ist dann natürlich vom Teufel. Weltjugendtag?
Gottlos. Karnerval? Gottlos. Sobald man sich auch nur ein wenig in dieser Welt vergnügt, ist das vom
Teufel Da ist mir die durch das Konzil geprägte weltoffene Kirche dann wesentlich lieber. Mir tun die
Gläubigen der FSSPX leid, die die leidvolle Entwicklung der FSSPX nicht durchschauen und dort auch noch
gutes Geld hintragen ! Stimmt.
#47 Florian Geyer 19:37:11 | Donnerstag, 17. Juli 2008
Zeigt dem Armen endlich wer wo das stille Örtchen ist, der ist ja schon ganz verkrampft und hypertonisch
von der ubers Maß gehenden Notdurftverzögerung.
@Guiseppe Card. Castrillon Hoyos: „Kollege Kasper, übernehmen Sie!“ Ätsch, den Gefallen tut er Ihnen
nicht, wenn Sie es auch gern so hätten. Bis jetzt handelt es sich bei der Priesterbruderschaft St. Pius
X. noch immer um eine interne Angelegenheit der röm.-kath. Kirche. Gelobt sei Jesus Christus
#44 Brandenburgis 16:52:42 | Donnerstag, 17. Juli 2008
@Catharina Die Predigt steht im Internet und straft jedes einzelne Deiner schäbigen Worte Lügen. Ud
lies vielleicht ein paar Jährchen die hl. Schrift, bevor Du Dich weiter äußerst.
#43 catharina 16:50:22 | Donnerstag, 17. Juli 2008
„… was tausende Bischöfe vor ihm getan haben…“ Elisabeth19: Neulich konnte ich das „Prachtexemplar“
der Bruderschaft („Bischof“ Williamson) bei einer Firmung erleben. Der personifizierte Hochmut. Als „Predigt“
wurde den Firmkandidaten eine „Höllenpredigt“, gespickt mir allerhand Verschwörungstheorien über einen
bevorstehenden dritten Weltkrieg, zugemutet. Das Prinzip ist klar: Angst machen ! Das machen alle Sektenführer.
Guntram: „S.E. Bischof Williamson ist ein wackerer Streiter und ein aufrechter Mann Gottes. Er verkündet
nur das, was vor ihm tausende Bischöfe auch getan haben, bevor sich die Mehrheit der heutigen Bischöfe
dem sozialpädagogischen Geschwafel hingegeben hat. Die Patres der FSSPX sind gottefürchtige Männer,
sie sollten sich was schämen ihnen Hoffahrt zu unterstellen!“ Frage: Sind Verschwörungstheorien und
Vermutungen über den Dritten Weltkrieg „das, was vor ihm tausende Bischöfe auch getan haben“?
@alois bischof Danke, dass Sie mein früheres Posting so eindrucksvoll bestätigt haben. Es geht im Kern
um die Frage, ob die FSSPX sedisvakantisisch ist.
es werden hier massive Verleumdungen gegenüber den Bischöfen der FSSPX ausgebreitet. S.E. Bischof Williamson
ist ein wackerer Streiter und ein aufrechter Mann Gottes. Er verkündet nur das, was vor ihm tausende
Bischöfe auch getan haben, bevor sich die Mehrheit der heutigen Bischöfe dem sozialpädagogischen Geschwafel
hingegeben hat. Die Patres der FSSPX sind gottefürchtige Männer, sie sollten sich was schämen ihnen
Hoffahrt zu unterstellen! Im übrigen nimmt die kreuz.net Redaktion nur ihr Hausrecht war. Wenn sie meint
Beiträge löschen zu müssen, so ist das ihr gutes Recht. Das es manchem hier nicht gefällt, daß ihr
Gekeife und Gegeifere mal hin und wieder weggelöscht wird ist verständlich, aber damit müssen sich
diese Zeitgenossen abfinden!
#40 ExBochumer † 16:29:25 | Donnerstag, 17. Juli 2008
Tödlich: kreuz.net entfernt Lesermeinungen. Das ist jedoch der Tod von kreuz.net. Kreuz.net befindet
sich selbst auf einem tödlichen Weg. Warum wird meinem Antrag auf Löschung meines Accounts nicht gefolgt?
Lieber karljosef, Am 17.11.1980 formulierte Woytila in Mainz: „Die erste Dimension dieses Dialoges, nämlich
die Begegnung zwischen dem Gottesvolk des von Gott nie gekündigten (vgl. Röm 11,29) Alten Bundes und
dem des Neuen Bundes, ist zugleich ein Dialog innerhalb unserer Kirche, gleichsam zwischen dem ersten
und zweiten Teil ihrer Bibel…“
#38 Alois Bischof 16:25:13 | Donnerstag, 17. Juli 2008
@PiusXII Es geht auch nicht um die soziologische Kirchenkrise, oder um Missbräuche auf Pfarrebene, oder
um Aufstände und Glaubensabfall (der ja sowohl vom Modernismus wie auch von den Massenmedien und deren
Gehirnwäsche verursacht wird), sondern um die Theologische und Dogmatische Krise um diese Frage geht
es, ob die Konzilskirche die Römisch-Katholische Kirche ist, lediglich ob und in wie weit Benedikt XVI.
rechtmäßig, wahrer Papst der Römisch-katholischen Kirche ist (von der FSSPX angenommene Tatsache),
und ob er und zumindest eine Schlüsselpersönlichkeiten in der Ewigen Stadt im petrinischen Vatikan von
heute, bereit sind für die Apostolische Überlieferung einzustehen und die katholischen Dogmen zu verkünden
und denen die Treue zu halten. Wenn diese Frage gelöst ist, wird man handeln können. Wenn die Antwort
positiv ist, ist die kanonische Lage innerhalb EINER Minute klar und regularisiert. Kein Problem. Hauptsache
ist jedoch der Beweis dieser Sukzession und Kontinuität und der Rechtgläubigkeit. Und die Antwort will
Benedikt XVI. und wollen die vatikanischen Diplomaten nicht geben, bzw. darauf wollen sie gar nicht eingehen.
Obwohl das wesentlich für jeden Fortschritt wäre. Gibt es da sog. von den „Konservativen“ etwas zu verbergen?
Widersprüche mit den katholischen Glaubenswahrheiten? Hartnäckige, öffentliche und bewußte Ablehnung/Leugnung
katholischer Dogmen seitens der nachkonziliaren Hierarchen?
#37 elisabeth19 16:06:48 | Donnerstag, 17. Juli 2008
@ RRR: so, so eine Predigt Lassen Sie sich nicht beirren. Nur weiter so ! Sie haben in Ihrem Beitrag genau
den Nagel auf den Kopf getroffen ! Die „Jungs“ von der FSSPX wollen haben nämlich „Großes“ :)3 vor.
Sie inszenieren sich als „Retter“ der Kirche und betreiben vornehmlich (natürlich im entsprechenden Outfit )
die große Kirchenpolitik. Die Unterwerfung unter den Stellvertreter Christi ist für diese Herren nicht
nötig. Stattdessen erfolgt eine abenteuerliche Konstruktion der Tradition, die den Gläubigen in den
Kapellen als „katholisch“ eingeredet wird. Dem HERRN, der Kirche und den Nächsten wahrhaft dienen ist
diesen geistlichen Herren fremd. Es soll ein „katholischer Staat“ errichtet werden. Das Auftreten mancher
(nicht aller !) FSSPX- Priester gegenüber den Gläubigen: Klerikal, autoritär, arrogant, ohne Herzlichkeit. Neulich konnte ich das „Prachtexemplar“ der Bruderschaft („Bischof“ Williamson) bei einer Firmung erleben.
Der personifizierte Hochmut. Als „Predigt“ wurde den Firmkandidaten eine „Höllenpredigt“, gespickt mir
allerhand Verschwörungstheorien über einen bevorstehenden dritten Weltkrieg, zugemutet. Das Prinzip
ist klar: Angst machen ! Das machen alle Sektenführer. Mir tun die Gläubigen der FSSPX leid, die die
leidvolle Entwicklung der FSSPX nicht durchschauen und dort auch noch gutes Geld hintragen !
#36 catharina 15:56:10 | Donnerstag, 17. Juli 2008
Der amüsanteste Passus: „Darum geht unsere Antwort mehr in die Richtung dessen, was wir schon erbeten
haben. Schon seit langem wünschen wir jene Vorleistungen, die vielleicht zu einer Diskussion – zu einer
theologischen Konfrontation – führen könnten. Noch mehr als zu einer theologischen Konfrontation – zu
einer Konfrontation in der Glaubenslehre. Mehr noch als das – zu einer Konfrontation, die das Lehramt
betrifft. Und mehr noch als das Lehramt: zu einer Konfrontation über den Glauben.“ Diese Möchtegern-Rhetorik
mit ihrer merkwürdigen Klimax: „theologische Konfrontation“, „Konfrontation in der Glaubenslehre“, „Konfrontation,
die das Lehramt betrifft“ und schließlich „Konfrontation über den Glauben“! Der Bischof hat vielleicht
eine Augustinus-Predigt gelesen und sich gedacht: „So was versuch ich auch mal!“ Nur fehlt es dem ganzen
an innerer Logik. (Hoffentlich ist es der schlechten Übersetzung zuzuschreiben…) Ganz zu schweigen
davon, daß die Aufgabe der Predigt in der Heiligen Messe eine andere ist. Es stellt sich die Frage, wie
eine „theologische Konfrontation“ mit solchen Herrschaften aussehen soll.
Tja Trauma-turgos, datt sachte jerade der Erzhäretiker Johannes Paulus II wo doch jeder wissen sollte,
dass die Zustimmung zu seinen Häresien eine schwere Beleidigung Gottes ist und die Exkommunikation mit
sich bringt, wie im Kirchenrecht festgesetzt.
#32 thaumaturgos 14:58:26 | Donnerstag, 17. Juli 2008
@ loiserl, dem schismatiker, dem exkommunizierten nach dem was im posting steht, gilt für solche anhänger
der *wahren katholischen kirche*: Vor allem möchten wir unter den vorliegenden Umständen einen zugleich
feierlichen und tief empfundenen, väterlichen und brüderlichen Aufruf an all jene richten, die bisher
in irgendeiner Weise mit der Bewegung des Erzbischofs Lefebvre in Verbindung standen: daß sie ihre ernste
Pflicht erfüllen, mit dem Stellvertreter Christi in der Einheit der katholischen Kirche verbunden zu
bleiben und in keiner Weise jene Bewegung weiter zu unterstützen. Alle müssen wissen, daß die formale
Zustimmung zu einem Schisma eine schwere Beleidigung Gottes ist und die Exkommunikation mit sich bringt,
wie im Kirchenrecht festgesetzt ist. Johannes Paulus II, Ecclesia Dei
Das, Alois Bischof, dürfte zu weitgehend sein! Hier deuten Sie Bischofs Galarettas Worten zu viel hinein.
Was Sie beschreiben, ist die Kirchenkrise. Diese Krise rechtfertigt aber den besonderen Weg der FSSPX
nicht. Es ist der Notstand, der ihn rechtfertigt. Der liegt darin, daß es (zumindest bislang) nicht möglich
war, in der Amtskirche dem überlieferten Glauben in Lehre und Praxis zu folgen, ohne Ärger mit der Hierarchie
zu bekommen. Sobald dieser Notstand vorbei ist, muß man sich einigen, auch wenn die Krise weiter anhält.
Worum es also bei der theologischen Debatte geht, ist zunächst festzustellen, ob die Amtskirche in ihrerm
religiösen Fundament so weit ist, den überlieferten Glauben zu akzeptieren. Dazu muß sie eben ihre
Positionen zu Ökumenismus, Religionsfreiheit, Kollegialität erläutern. Aber zu sagen, erst muß die
Krise überwunden sein, dann kann man sich einigen – das ist unkatholisch, das ist schismatisch, und das
sagen weder Gallaretta noch die Führung der FSSPX.
#30 Alois Bischof 14:42:42 | Donnerstag, 17. Juli 2008
Haargenau hat Weihbischof De Galarreta F.S.S.P.X. verstanden, daß es um die hl. römischen, apostolischen
und katholischen Dogmen und um die hl. Römische Kirche geht, nicht sosehr um liturgische „Zugeständnisse“
und eine „Ecke“ in einer pluralistischen „Weltkirche“, sondern um die Frage ob die „Kirche des II. Vatikanums“
sich noch als Christi Jesu Kirche (also als dasselbe wie die Römisch-katholische Kirche vor 1958/1964)
erweisen und beweisen kann, und ob die heutigen Hierarchen (inkl. Benedikt XVI.) der Konzilskirche sich
noch als Gläubigen aller katholischen Dogmen betrachten, oder sich als theologische (und dann neo-modernistische)
‘Reformer’ (seien es ‘konservative’ oder ‘fortschrittliche’ Reformer), verstehen. Das ist die Hauptfrage.
Diese Frage muß beantwortet werden, bevor die wahren Römischen Katholiken, die sich unter anderem in
der Priesterbruderschaft St. Pius X. alliiert haben seit etwa 1970, eine bloß kanonische Regularisierung
unter den Bedingungen der moderno-vatikanischen Diplomaten akzeptieren können. Dies hat mit Treue zum
katholischen Papsttum, zum hl. Pius X. und zum Lehramt des Pius XII., zu tun und ist gerade zur Restaurierung
und weiteren Verherrlichung der Hl. Römischen Kirche gemeint. Nicht als Angriff gegen den Apostolischen
Stuhl und dessen von Gott offenbarten Primat über die weltweite Kirche. Alle Katholiken sollten beten
für eine Klärung der Lager und der Lage. Nur dann kann unsere Widerstandsbewegung Früchte produzieren.
Erstaunlich, wer hier gegen theologische Diskussionen ist! Daß es wesentlich zu einer Glaubensgemeinschaft
gehört, daß sie über grundlegende Dinge der Glaubenslehre einig ist, sollte eine Binsenweisheit sein.
Und leider ist von einer solchen Einheit in der gegenwärtigen Amtskirche wenig zu sehen. Wenn ein Walter
Kasper die maßgeblichen Glaubenswahrheiten (Dogmen) Als „voreilig, rechthaberisch und dumm“ abtun kann
und dennoch Kardinal wird, dann ist es doch nur legitim, daß die FSSPX vor einer Einigung vom Papst die
Auskunft erhalten will, welche Glaubenssätze denn nun überhaupt noch verbindlich sind. Alles andere
wäre eine Einheit ohne Glauben. Das ist aber wertlos.
#26 theologos 14:22:40 | Donnerstag, 17. Juli 2008
Aufruf zu inhaltlicher Auseinandersetzung Insgesamt fände ich es doch angemessen, wenn sich diejenigen,
die sich hier auseinandersetzen, nicht mit Schmutz bewerfen, sondern sich mehr an der traditionellen Methode
der Scholastik orientierten!
@ExBochumer Aus Ihrer Wortwahl spricht wirklich pure Nächstenliebe. Das aktuelle Verhalten der Piusbruderschaft
ist nicht minder betrüblich. Das sagei ch als jemand, der glaubt, dass die Verdienste de Bruderschaft
hoch sind. Wer weiß, wo die Kirche ohne sie stünde. In gewisser Weise waren sie eine rettende „Arche“.
Aber jetzt ist der Zeitpunkt gekommen, wo der Chefkapitän die Insassen der „Arche“ wieder an Bord des
Hauptschiffs braucht. Er braucht sie. Er kommt ihnen entgegen. Er reduziert die „Versöhnungsbedingung“
materiell letztlich auf die Frage, ob er als Papst anerkannt wird. Wer in dieser Situation „Nein“ sagt,
bricht endgültig mit der Kirche. Das ist Protestantismus. Für mich sind die Piusbrüder von jetzt an
nur noch verlogene Sedisvakantisten, die ihren Sedisvakantismus nicht einmal zugeben. Ihre Gebete für
den Papst sind scheinheilig. Wenn man ihm wirklich helfen wollte, wäre jetzt die passende Gelegenheit:
Die Kircher braucht nach dem MotuProprio massenhaft Priester, die richtig zelebrieren können.
römisch-katholisch auch wenn manche hier sich Schaum vor den Mund reden. Die FSSPX ist römisch-katholisch,
sind ein Teil davon. Und daß ein Kleriker in seiner Predigt Klartext redet, ist natürlich ungewohnt
bei manchen liberalen Schwachköpfen, die ja sozialpädagogisches Eia-Popaia-Geschwafel gewohnt sind.
Sekte So reden Sektenprediger. Der Fall FSSPX ist damit abgeschlossen. Schade, wenn man bei einer derartigen
Dekadenz, die am Ende Selbstmord ähnelt, zuschauen muß. Allein dass dieser Mann derartig redet zeigt,
dass er seiner (illegitimen) Bischofsweihe nicht würdig ist. Es tut mir leid ob der Gläubigen, die einem
derartigen „Hirten“ anvertraut sind.
Pseudo-Predigt Das ist eine Mutmaßung auf meine eigenen Kosten. subjektivistisches Gerede wird als Predigt
ausgegeben… das war ein Einschwören neuer Kader auf die Sekten-Linie!
RRR – Wenn Sie nicht mehr zu meckern haben, ist es alles in Ordnung. Denn in meinem Bistum habe ich von
Priestern als Predigt schon viel schlimmeren Prütt gehört. Auch von meinem 1000-Worte-(Erz)Bischof!
Immerhin enthät die „Predigt“ von Galaretta noch Informationen. Ob sie einem Gefallen oder nicht, ist
eine andere Frage. Mein Bischof läßt derweil nur Platitüden zum Evangelium los.
Natürlich geht es nicht einzig um die Alten Messe… es geht um die Messe im Rahmen eines Selbstverständnis
der kath. Kirche im Sinne ihrer Tradition. Es geht um die Abgrenzung zu modernistischen Irrlehren und
zu der falschen Verbrüderung mit antichristlichen Kulten und Ideologien, die Rom fortwährend zelebriert.
Mir gefällt die Standhaftigkeit der Piusse.
@ordo62, st.georg Herr de Galarreta ist Bischof der ecône-katholischen Kirche. Wer seine Bischofsweihe
gegen den Willen von Christi Stellvertreter auf Erden empfangen hat, kann kein Bischof der einen, heiligen,
katholischen und apostolischen Kirche sein.
#15 ExBochumer † 13:14:37 | Donnerstag, 17. Juli 2008
Auf Schwachsinnsäußerungen … diverser Möchtegern-Katholiken, wie einer „unvernünftigen Stimme“ ist
nichts zu kontern. Die bleiben unverbesserlich. Von Theologie keine Ahnung. – Somit Schwachköpfe, und
Leute, die sich selbst gerne reden hören oder ihr Geschmiere nachlesen und dabei noch publizieren. Schwachsinniges
Geschmiere von einer unvernünftigen Stimme, die sich als vernünftig ausgibt.
@ordo62 Mons. Alfons de Galarreta ist Bischof der einen, heiligen, katholischen und apostolischen Kirche
und nichts Anderes!!! Ja, das hat er mit dem Erzbischof von Canterbury, The Most Reverend Rowan Williams,
gemeinsam. o^/
#12 Bernd-Jupp 12:43:35 | Donnerstag, 17. Juli 2008
Also es ist doch offensichtlich… …dass die Piusbrüder nichts mit Rom zu tun haben wollen. Ich habe
hier schon vor Monaten gesagt, dass BXVI. – falls er darauf spekuliert hat – sich einfach eingestehen
muss, dass er da falsch gelegen hat. Denen geht es nicht nur um die Tridentinische Messfeier, denen geht
es um eine Rücknahme vieler Konzilsbeschlüsse. Da hätte ich von BXVI. eigentlich mehr Weitsicht erwartet.
Aber auf dem rechten Auge sind ja viele in unserer Kirche mehr als blind.
@ruhrgebietler wenn ein sektierer dem papst und der mutter kirche vorbedingungen zur aufnahme von gesprächen
diktieren will, kann er wohl kaum römisch-katholisch sein… „was der richtige glaube ist, bestimmen
schon wir, die piushanseln“…es gibt mitlerweile genug zelebrationsorte der tradierten messe für deren
liebhaber innerhalb der kirche- kein grund mehr zur piussekte zu gehen… da scheint allerdings auch ein
politisch-soziologisch anderes, unaufgeklärtes weltbild dahinter zu stecken – und da wirds dann gruselig,
denn seit dem mp des papstes kann es ja wohl kaum mehr an der zelebration der hl.messe liegen…
Wohl gesprochen! Mons. Alfons de Galarreta – bleiben Sie „Gott-Sei-Dank“ weiterhin katholisch. Dazu kann
man nur seinen aufrichtigen Glückwunsch ausprechen!! Sie zeigen hier eine unglaubliche Weitsicht der
Dinge! Beachtlich! Aber auch dies zeugt davon, daß der hlg. Geist mit FSSPX ist! Den Glauben bewahren –
vielmehr noch: die hlg. Messe vor dem Untergang bewahren. Und dies alles im Zeichen des einzig wahren
Amtes in der kath. Kirche: Die Rettung der Seele für die ewig glücksselige Anschauung Gottes im Himmel!
Gelobt sei Jesus Christus ohne End im allerheiligsten Altarssakrament!!
Tolle Entwicklung die Welt entwickelt sich nach Gottes Willen weiter, die Kirche entwickelt sich weiter,
nur dieses Grüppchen schaut zurück. Tolle Entwicklung, Inflation, Energiekrise, Naturkatastrophen, Nahrungsmangel,
Kriegsgefahr, Glaubensabfall, und das alles so gut wie Weltweit.
„Hier stehen wir.“ Das kennen wir doch irgendwoher … Luther in Worms: „Hier stehe ich und kann nicht
anders.“ O.K., wenn jemand nicht anders kann, dann soll er sich halt außerhalb der Kirche positionieren.
Ist ja auch eine Gewissensfrage, der man folgen muss …
Ein betrübtes Gesicht muß doch nicht negativ sein, ein ständiges Wohlfühlgesicht zeugt schließlich
von zuviel Liebe zur Welt. @ 3R Von vielen tollen Predigten bei sich kann die Amtskirche aber auch nicht
reden, außer vielleicht bei Priestern die öfter mal die alte Messe lesen.
Der falsche Weg Die Piusbruderschaft sollte endlich zurück zur Kirche und zum Papst finden. B XVI ist
ihnen doch sehr weit entgegen gekommen. Inzwischen sind diese Traditionalisten nur noch verstockt…die
Welt entwickelt sich nach Gottes Willen weiter, die Kirche entwickelt sich weiter, nur dieses Grüppchen
schaut zurück. Das kann nicht der richtige Weg sein, bei allem Verständnis für ihren Einsatz um den
rechten katholischen und apostolischen Glauben. Andere traditionalistischen Gruppen haben das längst
erkannt…aber bei den „Piusbrüdern“ scheint nur Selbstgerechtigkeit zu herrschen, ohne den Ansatz, den
eigenen Standpunkt mal kritisch zu hinterfragen. Schade.
Soso, eine Predigt Aus der Predigt des lefebvristischen Bischofs, Mons. Alfons de Galarreta (51), anlässlich
der letzten Weihen im Priesterseminar der Piusbruderschaft in Ecône in der Schweiz. Wie offenbar alle
Piusbischöfe ist auch dieser zu doof, um zu verstehen, was eine Predigt ist – noch dazu bei einer Priesterweihe.
Kirchenpolitische Ansprachen statt Auslegung des Evangeliums – das verrät viel über den Geist dieser
Sektierer, deren ganzen „Evangelium“ nur die Gegnerschaft zur katholischen Kirche ist und die deswegen
auch über nichts anderes predigen können.
Mons. Alfons de Galarreta macht auf dem Bildchen ein sehr betrübtes Gesicht. Was mag ihn angefochten
haben? Hat er doch so ein hübsches Kostümchen an! Und die edlen Handschühchen!
das Schiff sichern steuern …hoffen wir, daß die FSSPX glaubenstreu und römisch-katholisch bleibt,
den unverkürzten Glauben bewahrt und weitergibt, auf daß möglichst viele Seelen gerettet werden. Maria
mit dem Kinde lieb – uns allen Deinen Segen gib!
Wer kann es Verdenken das Teile der Bruderschaft so denken?! Wer weiß schon was für ein Papst als nächstes
kommt und was der alles anrichten könnte? Ohne Piusbruderschaft keine Alte Messe, Motu proprio keine
Petrusbruderschaft, etc. Die Piusbruderschaft hat bei auch berechtigter Kritik ihre Daseinsberechtigung
und sollte weiterhin vorsichtig sein.