18:03:12 | Donnerstag, 17. Juli 2008
Er wird nicht müde, seine Haßobjekte zu plakatieren. Seine kirchlichen Brandstiftereien dienen vor allem dazu, Einfluß auf die diözesane Personalpolitik zu nehmen.

Aus einer Michaelsdarstellung des italienischen Malers Jacopo Tintoretto († 1594)
(kreuz.net) Der Zürcher Journalist Michael Meier ist der verbissenste Feind des Bischofs von Chur, Mons.
Vitus Huonder.
Meier ist bei der kirchenfeindliche Zürcher Lokalzeitung ‘Tages-Anzeiger’ für die antikirchliche
Berichterstattung zuständig. Der Kanton Zürich gehört zum Bistum Chur.
In seinen zahllosen Artikel
gegen den Churer Bischof geht es Meier vor allem darum, auf dessen Personalpolitik
Einfluß zu nehmen.
Zu diesem Zweck hat er kürzlich ein Interview mit René Zihlmann – einem ehemaligen Vorsitzenden der
katholischen ‘Zentralkommission’ des Kantons Zürich geführt.
Die ‘Zentralkommission’ ist eine neunköpfige
Exekutive nach staatlichem Recht. Sie kontrolliert die Verwendung der katholischen Kirchensteuer im reichen
Kanton Zürich und stellt dort die eigentliche Kirchenleitung dar.
Nach eigenen Angaben war Ziehlmann
maßgeblich am Sturz des ehemaligen Bischofs von Chur, Mons. Wolfgang Haas, beteiligt. Dafür erhielt
er vom traditionell kirchenfeindlichen Zürcher Kantonsparlament eine Silbermedaille.
Zihlmann jammert
während des Interviews über die letzte Wahl des Churer Bischofs. Diese sei nicht im Sinne des Privilegs
durchgeführt worden, welches das Domkapitel berechtigt, den Bischof aus einer römischen Dreierliste
zu wählen.
In Wahrheit sei nur einer der Kandidaten „wählbar“ gewesen – der gegenwärtige Bischof.
„Die Churer Wahl war also eine Farce?“ – versucht Meier Ziehlmanns Aussage zu radikalisieren.
Dann beschwört
der Journalist den Kirchenkampf gegen den ehemaligen Bischof von Chur, Mons. Wolfgang Haas: „Wiederholt
sich die Geschichte?“ – stichelt er.
Bischof Huonder zeige sich gesprächsbereit – antwortet Ziehlmann.
Die gegenwärtige Zentralkommission sei nicht „an einem zweiten Fall Haas interessiert“ – so die für
Meier enttäuschende Antwort, der darum schnell nachhakt: „Ihre Enttäuschung muß trotzdem groß sein.“
Ziehlmann antwortet wieder enttäuschend: „Enttäuschung ist jetzt nicht das richtige Wort. Ich bin eher
gespannt, angespannt.“
Dann lenkt Ziehlmann auf das Thema, das seinem kirchenfeindlichen Interviewer
ein besonderes Anliegen ist und warnt vor „extremen Personalentscheiden und unglücklichen Sachentscheiden“.
Es gebe auf Bistumsebene einige Figuren, die er als Revanchisten bezeichne: „Die sollte man nicht auf
zentrale Posten setzen.“
Diözesane Schlüsselpositionen müßten durch „mehrheitsfähige Personen“ besetzt
werden: „Sonst kommt es wieder zu einer Zerreissprobe.“
Meier beeilt sich, die Gemeinten namentlich zu
nennen: „
Martin Grichting und Christoph Casetti sind seit dem 1. Juli Bischofsvikare. Wer weiß, vielleicht
werden sie eines Tages Weihbischöfe?“
Für Ziehlmann wäre das „problematisch“: „Die Leute in Spitzenämtern
dürften nicht nur eine bestimmte Gesinnung abdecken.“
Meier wirft Bischofsvikar Grichting vor, das Schweizer
Kirchensteuersystem zu kritisieren, das zur Herausbildung einer Parallelhierarchie geführt hat.
Es gebe
zwei Gefahren für dieses System – antwortet Ziehlmann. Das eine sei eine „Absolutsetzung der hierarchisch-kirchlichen
Position“, wie das Bischofsvikar Grichting tue. Das andere sei der fehlende Respekt bei einzelnen Vertretern
in den Kirchgemeinden:
„Manchmal braucht es einen sturen Kirchenpflegepräsidenten oder einen eigensinnigen
Pfarrer – und schon ist der Konflikt programmiert.“
Dieses System war auch im Dezember 1997 stark genug,
um den damaligen Papst Johannes Paul II. († 2005) in die Knie zu zwingen.
Unter Druck aus der Schweiz
gründete er die Zehn-Pfarreien-Erzdiözese Vaduz, um den von antikatholischen Kräften gehaßten Bischof
de facto in die vorzeitige Pension zu schicken.
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#14
Protestant 21:35:21 | Freitag, 18. Juli 2008
#13
Guiseppe 11:37:36 | Freitag, 18. Juli 2008
#6
Nachtlaterne 22:31:48 | Donnerstag, 17. Juli 2008
#5
Gotthard 21:41:47 | Donnerstag, 17. Juli 2008
#4
Botschafter 21:22:24 | Donnerstag, 17. Juli 2008
#2
st. polterer 19:54:38 | Donnerstag, 17. Juli 2008
#1
Botschafter 18:51:30 | Donnerstag, 17. Juli 2008