Der anglikanische Dekan von Sydney hat das Verhältnis zwischen Katholiken und Protestanten, das sich seit der Reformation im wesentlichen nicht geändert hat, auf den Punkt gebracht.
Benedikt XVI. in Australien.
(kreuz.net) Der römische Katholizismus zeigt in protestantischen Ländern ein mehr protestantisches Gesicht.
Das erklärte Phillip Jensen am 17. Juli in einem Kommentar für die australische Tageszeitung ‘The Sydney
Morning Herald’.
Der Kommentar steht unter dem Titel: „Die warme und kuschelige Bruderliebe täuscht“.
Jensen ist der anglikanische Dekan – Regionalverantwortliche – von Sydney.
Er erwähnt, daß die vierzehn
Stationen des Kreuzweges während des Weltjugendtages heute vormittag auf acht – „Ich erinnere mich nicht
mehr an die genaue Zahl“ – reduziert wurden.
Man habe sich auf jene Stationen beschränkt, die in der
Bibel erwähnt sind. Diese Beschränkung auf die Bibel sei auch aus Rücksicht auf die Protestanten geschehen.
Dennoch glaubt Jensen, daß das Verhältnis zwischen Katholiken und Protestanten noch schlimmer ist als
zu Martin Luthers Zeiten.
Die Kirche habe sich immer mehr gegen die Rechtfertigung durch Glauben, die
Autorität der Bibel und die Erlösung alleine durch die Gnade verhärtet.
Jensen erwähnt auch die Definition
der päpstlichen Unfehlbarkeit durch das Erste Vatikanische Konzil im Jahr 1870.
Danach habe der Papst
die Unbefleckte Empfängnis definiert: „Nun, das steht nirgends in der Bibel“ – so Jensen.
Das zeige,
daß der Katholizismus sich seit der Reformation bewegt hat: „Aber sie haben sich weiter von uns entfernt.“
Die guten Absichten des Zweiten Vatikanums stellt Jensen nicht in Abrede, aber:
„Erst vor einem Jahr
oder zwei hat der Papst ziemlich klar gemacht, daß die anglikanische Kirche, die Presbyterianer, Sekten
sind oder Kulte; wir sind nicht die wahre Kirche.“
Die Schlußfolgerung des anglikanischen Dekans ist
bitter: „Darum kann man durch uns keine Erlösung erhalten.“
Protestanten könnten darum dem römischen
Katholizismus gegenüber sehr warm und kuschelig sein: „Aber das beruht nicht auf Gegenseitigkeit.“
„Wir
werden nicht wirklich als Gottesvolk in Christus Jesus betrachtet, weil der Papst als Stellvertreter Christi
angesehen wird.“
„Doch von einem bibelgläubigen Standpunkt aus stellt das eine ungeheuerliche Gotteslästerung
dar, weil der Heilige Geist der Stellvertreter Christi ist.“
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31 Lesermeinungen
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Jensen: …von einem bibelgläubigen Standpunkt aus stellt das eine ungeheuerliche Gotteslästerung dar…
Ein „bibelgläubiger Standpunkt“ bietet keinen Stand! Die Bibel referiert nirgends auf sich selbst und
autorisiert sich nicht selbst. Autorität erhält die Bibel erst durch die Kirche, die ja gewissermaßen
ihre Autorin ist. Die Kirche wiederum ist von Christus autorisiert und gestiftet. Ein „bibelgläubiger
Standpunkt“, wenn er gegen die Kirche und außerhalb von ihr eingenommen wird, führt nur dazu, daß am
Ende die Willkür auch gegen die Bibel Oberhand behält, wie es in den protestant. Denominationen längst
die regel ist. Aus einer „Kirche des Wortes“ wird eine Kirche der Wörter!
Dreifaltigkeit-keib Stellvertreter Der dreifältige Gott. Der Heiliger Geist ist Gott und kann somit nie
ein Stellvertreter sein.+ 1Petr 2,9 Ihr aber seid ein auserwähltes Geschlecht, eine königliche Priesterschaft,
ein heiliger Stamm, ein Volk, das sein besonderes Eigentum wurde, damit ihr die großen Taten dessen verkündet,
der euch aus der Finsternis in sein wunderbares Licht gerufen hat.
@Lutheraner – typisch protestantisch! Johannes Paul II hatte in seinem Katechismus verkündet, daß Moslems
und Christen zum selben Gott beten. Dies ist einer der Gründe, warum JP-II NICHT heilig gesprochen wird!
Die Päpste habe immer verkündet, daß nur die kath. Kirche zur seligmachenden Anschauung Gottes führt.
Jesus selbst spricht: wer nicht für mich ist ist gegen mich! Die istlamisten können folglich (man lese
die suren!!!) nicht zu gleichen Gott beten – sie befinden sich im Kreise derjenigen, die im Glauben irren!
Auch für sie gilt das Karfreitagsgebet! Der Gleichklang zw. Katholiken und protestanten existiert defacto
nicht. Die protestanen wären keine und die hlg. rkK hätte viele gute Prediger mehr! Katholiken und protestanten
trennen Welten! Sie selbst sind dafür ein lebendes Bsp. Sie haben nicht verstanden. UNd das wird sich
auch nur durch das persönliche Eingreifen Gottes an und in Ihnen ändern können – obgleich es vielleicht
zu spät sein könnte.
Der Dekan Der Dekan sollte sich nicht zu viele Gedanken über die katholische Kirche machen . Die anglikanische
Kirche vernachlässigt ihren Gründer Heinrich VIII viel zu stark . Obwohl er das Fegefeuer abgeschaft
hat . Er war sehr optimistisch .
Der Gipfel der Heuchelei!!! „Erst vor einem Jahr oder zwei hat der Papst ziemlich klar gemacht, daß die
anglikanische Kirche, die Presbyterianer, Sekten sind oder Kulte; wir sind nicht die wahre Kirche.“ Die
Schlußfolgerung des anglikanischen Dekans ist bitter: „Darum kann man durch uns keine Erlösung erhalten.“
Wie wenn die so genannte „Römisch-katholische Kirche“ nicht spätestens seit der Ersetzung der katholischen
durch anglikanische Weiheriten durch den schwulen jüdischen Scheinpapst und KGB-Agenten Giovanni B. Montini
schon längst selbst protestantisch wäre…!
glaubensbekenntnis Was Luther privat gesagt hat, spielt keine Rolle. Johannes Paul II hatte in seinem
Katechismus verkündet, daß Moslems und Christen zum selben Gott beten. Dieser Umstand wird nur von 3,4
Leuten auf dieser Seite geleugnet, was heißt, sie sind abtrünnig. Die Betonung des Augsburger Bekenntnisse
leigt auf dem Gleichklang zwischen Katholiken und Protestanten. lediglich einige der letzten Artikel hat
die RKK verworfen. Verständlich, es ging darin um Frauen, und Katholiken mögen halt nur Männer …
ARTIKEL 2: VON DER ERBSÜNDE Weiter wird bei uns gelehrt, daß nach Adams Fall alle natürlich geborenen
Menschen in Sünde empfangen und geboren werden, das heißt, daß sie alle von Mutterleib an voll böser
Lust und Neigung sind und von Natur keine wahre Gottesfurcht, keinen wahren Glauben an Gott haben können,
ferner daß auch diese angeborene Seuche und Erbsünde wirklich Sünde ist und daher alle die unter den
ewigen Gotteszorn verdammt, die nicht durch die Taufe und den Heiligen Geist wieder neu geboren werden.
Luther hat ein völlig überzogenes Erbsündenverständnis vorgetragen. Leider sind ihm darin alle Protestanten
gefolgt. Heute glauben die Protestanten allerdings genauso ausnahmslos an Selbstgerechtigkeit und nicht
mehr an Glaubensgerechtigkeit.
@Heggi: Ihnen sollte bewußt sein… dass meine Eingangsfrage KEIN Argument für die Lutheraner war, da
Luther selbst an die Erbsünde glaubte. Es war also gegen Katholiken, wie Protestanten gerichtet.
Warum … … wird hier einer zitiert, der von wesentlichen Dingen keine Ahnung hat? Offensichtlich hat
er den Kreuzweg gar nicht gesehen! Und: „Jensen erwähnt auch die Definition der päpstlichen Unfehlbarkeit
durch das Erste Vatikanische Konzil im Jahr 1870. Danach habe der Papst die Unbefleckte Empfängnis definiert“
Jou, das „danach“ war 1854.
Ja wo steht denn die Erbsünde in der Bibel? Als ob sich die heutigen Protestanten ausschließlich an
der Autorität der Bibel orientierten. Mir gefällt immerhin das Anliegen Luthers den Menschen von der
ideologischen Herrschaft des Kirchenapparates und seinem Anspruch alleinige, notwendige Heilsinstitution
zu sein, zu befreien. Das war aus meiner Sicht ein durchaus „heilsgeschichtlich notwendiges“ Anliegen
seiner Person. Die kath. Kirche hat sich zuviel auf sich und ihr Lehramt eingebildet. Zuviel Anmaßung
und Verachtung, zuviel Hass auf den Menschen und zuwenig Geist. Da musste einmal eine Revolte kommen.
Ich sehe mich selbst ja auch in der Unmittelbarkeit zu Gott und habe nie großartig Gebrauch gemacht von
der kirchlichen Autorität. Das heisst ja mitnichten, dass sie überflüssig ist. Aber sie soll nicht
so überheblich sein und auf dem Boden bleiben. Petrus sagte: ich bin auch nur ein Mensch. So sollte sie
sich handhaben.
Umgekehrt Protestanten könnten darum dem römischen Katholizismus gegenüber sehr warm und kuschelig
sein: „Aber das beruht nicht auf Gegenseitigkeit.“ Hierzulande ist es eher umgekehrt.
@ Sebastian Das Gleichnis ist mir bekannt. Und ich finde das Verhalten des Schäfers auch richtig. In
unserem Fall aber, verlangt das Schaf, nachdem es gefunden wurde, dass der Schäfer den Rest der Herde
auch an den anderen Platz bringt.
timpressum :)3 :)3 :)3 Die christliche Assistentin zum jüdischen Professor: Sind Sie katholisch, Herr
Professor? Nein, ich bin Jude. Wußten Sie das nicht? Ja, schon. Aber ich dachte: alle Juden sind katholisch!
@ timpressum Wenn wir schon beim Telefon sind: Der Oberrabbiner von Jerusalem besucht den amerikanischen
Präsidenten. Im Oval Office siehr er die vielen Telefone und fragt den Präsidenten, ob er auch eine
direkte Verbindung zu G-tt habe. „Natürlich“, sagt der Präsident, schiebt dem Oberrabbiner ein goldenes
Telefon zu. „Bedienen Sie sich!“ Nach einem kurzen Anruf beim Herrn fragt der Oberrabiner den Präsidenten,
was er ihm für den Anruf schulde. „15.000 Dollar entgegenet der. Einige Zeit später reist der amerikanische
Präsident nach Israel und besucht dort den Oberrabbiner. Im Laufe des gespräches fragt er ihn, ob er
auch eine direkte Verbindung zu G-tt habe. Dieser schiebt dem Präsidenten SEIN goldene Telefon über
den Tisch. Der Präsident telefoniert relativ lange, dann fragt er den Oberrabiner, was er ihm dafür
schulde. „20 Schekel“, wird ihm geantwortet. „So billig?“, fargt der Präsident. „Wie kann denn das sein?“
Da meint der Oberrabiner: Von hier ist es ein Ortsgespräch!“
Bruder Theophil: Hier möchte ich einmal an das Gleichniss des verlorenen scharfese Erinnern. Ihrer aussage
nach hätte der Schäfer als abwarten sollen das dass Schaf zurück kehrt? Das hat er aber nicht, er ist
los gezogen ohne sine heerde und hat das eine scharf gesucht.
@ Bruder Theo Schliesslich waren es die Protestanten, die sich abgelöst haben und nicht umgekehrt. Es
wird Sie zwar nicht interessieren, aber Pater Lingen behauptet, auch die letzten Päpste haben sich vom
Katholizismus abgewendet…
Telefon! Eines wunderschönen Tages klingelt das Telefon beim Papst: „Hallo, hier spricht Gott. Ich habe
eine gute und eine schlechte Nachricht.“ Papst: „Zuerst die gute Nachricht!“ Gott: „Ich habe beschlossen,
die ganze Welt unter einer gemeinsamen Kirche zu verbinden.“ Papst: „Großartig, dass ist genau das, wofür
wir die ganzen Jahre gearbeitet haben. Und was ist die schlechte Nachricht?“ Gott: „Ich rufe aus Canterbury
an…“
Kuschelig…? Protestanten könnten darum dem römischen Katholizismus gegenüber sehr warm und kuschelig
sein Kuscheligen Protestantismus habe ich noch nirgendwo erlebt. Nur Anfeindungen, dass sich die Katholische
Kirche nicht weit genug verbiegen lässt, um wieder zusammenzufinden. Dazu sehe ich keinen Anlass. Schliesslich
waren es die Protestanten, die sich abgelöst haben und nicht umgekehrt.
Korrektur Also allein schon die Aussage, dass sich die Kreuzwegstationen auf die Passagen in der Bibel
beziehen, kann ich so nicht teilen… Denn immerhin wurde die Begegnung mit Veronika gezeigt, und die
kann ich beim besten Willen in der Bibel (EÜ u. ä.) nicht finden.