[ « 29 30 31 32 33 » ]
Samstag, 19. Juli 2008 08:56
kreuzmeldungen
Päpstliche Kondolenz + Schweizer gegen Italiener + Moldawier und Ukrainer zu den Russen? + Nicht aushungern + Benedikt wie Beatles
Papst Benedikt XVI. beim gestrigen Kreuzweg in Sydney.
Papst Benedikt XVI. beim gestrigen Kreuzweg in Sydney.
Päpstliche Kondolenz

Polen. Papst Benedikt XVI. hat der Familie des kürzlich verstorbenen polnischen Historikers und ehemaligen polnischen Außenministers Bronislaw Geremek (76) kondoliert. Geremek war Sohn eines Warschauer Rabbiners. In der Zeit der polnischen Gewerkschaft Solidarnosc war er ein enger Mitarbeiter des späteren polnischen Staatspräsidenten Lech Walesa. Geremek starb in der Westpolnischen Stadt Neutomischel am Steuer seines Wagens bei einem Frontalzusammenstoß.

Schweizer gegen Italiener

Vatikan. Die Schweizergarde wird im Vatikan von verschiedenen Seiten „stiefmütterlich“ behandelt. Das erklärte der abtretende Gardekommandant Elmar Mäder vor der Quartalsschrift ‘Der Schweizergardist’. Mäder beklagt, daß sich die vatikanische Gendarmerie „für alles zuständig“ betrachtet. Die Existenz der Schweizergarde rechtfertigt Mäder nicht mit ihrer erfolgreichen 500jährigen Geschichte, sondern „einzig und allein“ mit ihren Leistungen heute.

Moldawier und Ukrainer zu den Russen?

Italien. Die russisch-orthodoxe Gemeinschaft will in Italien eine Auslandsdiözese mit eigenem Bischof gründen. Das gab der Patriarch von Moskau und ganz Rußland, Alexi II., bekannt. Die neue Diözese soll die Beziehungen zu Italien und angeblich auch zur Kirche fördern. Ihre Gläubigen seien russisch-orthodoxe Einwanderer, vor allem aus Moldawien und der Ukraine.

Nicht aushungern

Italien. Der Präsident der italienischen Bischofskonferenz, Kardinal Angelo Bagnasco von Genua, appelliert an die Familie der Wachkoma-Patientin Eluana Englaro, diese nicht zu ermorden. Mons. Bagnasco äußerte sich bei einer Pressekonferenz am Rande des Weltjugendtags in Syndey: „Es ist unmenschlich, einer noch lebenden Person die künstliche Ernährung zu entziehen und sie somit zum Tode zu verurteilen.“

Benedikt wie Beatles

„»Ich glaube zwar an keinen Gott«, grinst Rod, ein Student aus dem Strandvorort Manly, der mit dem Skateboard unterm Arm auf den Autokorso wartet. »Aber einen Papst sieht man ja auch nicht jeden Tag.« Eine große Party sei das Ganze, findet er: »Ich mag Sydney im Ausnahmezustand. So eine Stimmung muß geherrscht haben, als in den 60ern die Beatles hier waren.«“

Aus einem Bericht der österreichischen Tageszeitung ‘Die Presse’.
4 Lesermeinungen:
Sonntag, 20. Juli 2008 23:03
Jörg Guttenberger, Köln: Kirche – Gemeinschaft
Was soll das Dienstmädchengeschwätz von der russisch-orthodoxen Gemeiunschaft? Auch der Vatikan spricht richtigerweise von der russisch-othodoxen Kirche! Hier sind einige 200 %ige päpstlicher, als der Papst. Alle Übertreibung ist bekanntlich vom Teufel!
Samstag, 19. Juli 2008 12:19
pneumat: Ein Bekannter rief an
und zitierte kn: polnischen Außenministers Bronislaw Geremek (76) kondoliert. Geremek war Sohn eines Warschauer Rabbiners. In der Zeit der polnischen Gewerkschaft Solidarnosc war er ein enger Mitarbeiter des späteren polnischen Staatspräsidenten Lech Walesa. Dann sagte: Und man leugnet die Verschwörung.
Was sollte man darauf antworten?
Samstag, 19. Juli 2008 09:47
RRR: Was ist da die Frage?
Moldawier und Ukrainer zu den Russen?

Italien. Die russisch-orthodoxe Gemeinschaft will in Italien eine Auslandsdiözese mit eigenem Bischof gründen. Das gab der Patriarch von Moskau und ganz Rußland, Alexi II., bekannt. Die neue Diözese soll die Beziehungen zu Italien und angeblich auch zur Kirche fördern. Ihre Gläubigen seien russisch-orthodoxe Einwanderer, vor allem aus Moldawien und der Ukraine.


Was ist da die Frage? Selbstverständlich gab es schon immer auch in Moldawien und der Ukraine Angehörige der russisch-orthodoxen Kirche. Und selbstverständlich kann, darf, ja muss sich die russisch-orthodoxe Kirche auch um diese kümmern, wenn sie sich in Italien befinden.
Samstag, 19. Juli 2008 09:04
Aleph: Hauptsache: Ausnahmezustand
»Ich mag Sydney im Ausnahmezustand. So eine Stimmung muß geherrscht haben, als in den 60ern die Beatles hier waren.«“

Das spielt alles keine Rolle: ob Benedikt oder Beatles. Hauptsache ist, der Ausnahmezustand beherrscht die Szenerie. Im Vatikan wäre das natürlich nicht passiert.
Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für den Inhalt der Beiträge. Sie behält sich das Recht vor, Beiträge zu löschen sowie Leser aus der Debatte auszuschließen.
Copyright © 2008 kreuz.net