08:56:39 | Samstag, 19. Juli 2008
Päpstliche Kondolenz + Schweizer gegen Italiener + Moldawier und Ukrainer zu den Russen? + Nicht aushungern + Benedikt wie Beatles

Papst Benedikt XVI. beim gestrigen Kreuzweg in Sydney.
Päpstliche KondolenzPolen. Papst Benedikt XVI. hat der Familie des kürzlich verstorbenen polnischen
Historikers und ehemaligen polnischen Außenministers Bronislaw Geremek (76) kondoliert. Geremek war Sohn
eines Warschauer Rabbiners. In der Zeit der polnischen Gewerkschaft Solidarnosc war er ein enger Mitarbeiter
des späteren polnischen Staatspräsidenten Lech Walesa. Geremek starb in der Westpolnischen Stadt Neutomischel
am Steuer seines Wagens bei einem Frontalzusammenstoß.
Schweizer gegen ItalienerVatikan. Die Schweizergarde
wird im Vatikan von
verschiedenen Seiten „stiefmütterlich“ behandelt. Das erklärte der abtretende Gardekommandant
Elmar Mäder vor der Quartalsschrift ‘Der Schweizergardist’. Mäder beklagt, daß sich die vatikanische
Gendarmerie „für alles zuständig“ betrachtet. Die Existenz der Schweizergarde rechtfertigt Mäder nicht
mit ihrer erfolgreichen 500jährigen Geschichte, sondern „einzig und allein“ mit ihren Leistungen heute.
Moldawier und Ukrainer zu den Russen?Italien. Die russisch-orthodoxe Gemeinschaft will in Italien eine
Auslandsdiözese mit eigenem Bischof gründen. Das gab der Patriarch von Moskau und ganz Rußland, Alexi
II., bekannt. Die neue Diözese soll die Beziehungen zu Italien und angeblich auch zur Kirche fördern.
Ihre Gläubigen seien russisch-orthodoxe Einwanderer, vor allem aus Moldawien und der Ukraine.
Nicht
aushungernItalien. Der Präsident der italienischen Bischofskonferenz, Kardinal Angelo Bagnasco von
Genua, appelliert an die Familie der Wachkoma-Patientin
Eluana Englaro, diese nicht zu ermorden. Mons.
Bagnasco äußerte sich bei einer Pressekonferenz am Rande des Weltjugendtags in Syndey: „Es ist unmenschlich,
einer noch lebenden Person die künstliche Ernährung zu entziehen und sie somit zum Tode zu verurteilen.“
Benedikt wie Beatles„»Ich glaube zwar an keinen Gott«, grinst Rod, ein Student aus dem Strandvorort
Manly, der mit dem Skateboard unterm Arm auf den Autokorso wartet. »Aber einen Papst sieht man ja auch
nicht jeden Tag.« Eine große Party sei das Ganze, findet er: »Ich mag Sydney im Ausnahmezustand. So
eine Stimmung muß geherrscht haben, als in den 60ern die Beatles hier waren.«“
Aus einem Bericht der
österreichischen Tageszeitung ‘Die Presse’.
Sie haben eine Meinung zu diesem Artikel? Dann verfassen Sie einen Beitrag. Bleiben Sie in Ihrem Kommentar sachlich und bemühen Sie sich um eine erträgliche Diskussionsatmosphäre. Bedenken Sie, daß Ihr Beitrag noch über Jahre hinweg abrufbar und durch Suchmaschinen im Internet auffindbar ist.
Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für den Inhalt der Leserbeiträge. Sie behält sich das Recht vor, Beiträge zu löschen oder Leser aus der Debatte auszuschließen.
#4
Jörg Guttenberger, Köln 23:03:43 | Sonntag, 20. Juli 2008
#3
pneumat 12:19:34 | Samstag, 19. Juli 2008
#2
RRR 09:47:57 | Samstag, 19. Juli 2008
#1
Aleph † 09:04:35 | Samstag, 19. Juli 2008