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Samstag, 19. Juli 2008 18:39
Papst Benedikt XVI. benützt bei der Abschlußmesse des Weltjugendtages in Sydney wie angekündigt eine Kommunionbank. Das Vater Unser wird auf seinen Wunsch hin auf Latein gebetet. Pressesplitter.
Zurück zum Artikel 57 Lesermeinungen:
Dienstag, 22. Juli 2008 11:42
aufrechterkatholik: Lieber Bruder Theophil,
gewiss, lieber Bruder, gewiss, aber es wäre doch nötig, auch von den Freuden und dem geistlichen Gewinn der nach wirklich zukunftsweisenden Worten lechzenden Jugend zu künden. In aller Demut und Bescheidenheit dürfen wir aber auch auf Mt 5,16 verweisen, dieses Wort des Herrn hier zu zitieren dürfte sich gewisslich erübrigen, wir müssen es ja nicht der dumpfen Nachtlaterne nachmachen, die freilich – verwunderlich – hier seit mehreren Tagen nicht mehr herumzitiert hat. Aufrechte Grüße!
Dienstag, 22. Juli 2008 00:04
Bruder Theophil: @ aufrechter…
Dabei hat der Hl. Vater doch Kraft getankt in einer Niederlassung von Opus Dei, deren Mitglieder in nahezu einmaliger Weise die Einheit von Körper und Seele leben und genau wissen, dass gezielte, geplante Maßnahmen am Körper wohlbringend für das Heil der Seele sein können. Davon hätte er künden sollen. Er hätte den Jugendlichen die vorzüglichen Möglichkeiten der Buße und Selbstkasteiung näher bringen können, als sie bei ungezügeltem Jauchzen zu belassen.

Macht es nicht so, wie die Pharisäer…

Wozu sollte er sich darüber äussern ? Muss sich nicht jeder seine eigene Meinung dazu bilden ?
Montag, 21. Juli 2008 13:17
Hier werden Perlen vor die Säue geworfen. Die Botschaft Christi ist eine Botschaft von Selbstaufopferung, Kreuz auf sich nehmen, leiden für die Wahrheit. Nichts davon findet sich hier.

Aus tiefster Seele stimme ich dem zu. Dabei hat der Hl. Vater doch Kraft getankt in einer Niederlassung von Opus Dei, deren Mitglieder in nahezu einmaliger Weise die Einheit von Körper und Seele leben und genau wissen, dass gezielte, geplante Maßnahmen am Körper wohlbringend für das Heil der Seele sein können. Davon hätte er künden sollen. Er hätte den Jugendlichen die vorzüglichen Möglichkeiten der Buße und Selbstkasteiung näher bringen können, als sie bei ungezügeltem Jauchzen zu belassen. Er hätte ihnen die so reíchhaltigen Mittel und Mittelchen aus dem üppigen, prallen Schatz der Vergangenheit der Kirche zeigen können, wo es doch darum geht, über den sündigen Leib und dessen Züchtigung für die Reinheit der Seele zu sorgen. Vor allem hätte er mahnende Worte finden können gegen das Laster aller Laster, die Selbstbefleckung (allein) und den Homohedonismus (zu zweit und mit mehreren). Nichts davon war zu hören. Chance verpaßt, jawoll!
Montag, 21. Juli 2008 00:00
Galatea: @Florian Geyer:
Sie sind doch ein Zyniker vor dem Herrn.
Sonntag, 20. Juli 2008 23:45
Es geht nicht, und wirklich niemals, um kreischende Papstfans.
Genau um die geht es, und ich finde es toll dass es so viele kreischende Papstfans gibt.

Die Generation der Jugendlichen steht bis zum Hals im Dreck umgeben von Verfall, Materialismus, Hoffnungslosigkeit , Lügengespinsten etc. Instinktiv spüren sie dass da einer ist der das Licht Gottes reflektiert, eine Person der Wahrheit, der Aufrichtigkeit und der Liebe – von Gott geschenkt.

Für viele auch eine väterliche Figur in einer vaterlosen Gesellschfat welche ihnen keineswegs nach dem Mund redet sondern wirklich der Wahrheit verpflichtet ist ganz anders als alle weltlichen Idole, Politiker, Pop Stars die in seinem Licht trotz Vitalität blass aussehen.

Genau darum geht es nicht um Kondome, Mundkommunion oder sonstwas
Sonntag, 20. Juli 2008 23:33
Galatea: @jürgen: darum geht es doch nicht.
Feiern ist doch nicht verboten.
Eine Endlosfeier aber mit der apostolischen katholischen Kirche derart in Einklang zu bringen, dass das Feiern, die Gaudi und das Gemeinschaftserlebnis jeglichen Inhalt – der fehlt – übertünchen soll, das ist doch ziemlich primitiv.

Im kath. Glauben geht es um die Heiligung des eigenen Inneren, des Bewusstmachens, wie Gott in einem selber wirkt. Das ist kein dämlicher Glaubensschmus, sondern eigentlich Inhalt des kath. Katechismus. Es geht nicht, und wirklich niemals, um kreischende Papstfans. Es geht auch nie und nimmer darum, junge Menschen erst einmal durch Zuckerl zu vereinnahmen, damit diese dann treue Glieder des kath. Glaubens werden. Das ist nur Wunschdenken.
Denn – entweder man hat die absolute Wahrheit – oder nicht. Und die gilt für alle.
Nicht wahr. Es geht um den Inhalt, und um sonst nichts weiter.
Zur Handkommunion sage ich lieber nichts. Würde sie freiwillig nicht praktizieren. „Stehend will ich meinen Gott umarmen“, musste ich hier einmal lesen. Das sollte uns zu denken geben, denke ich.

p.s. es geht auch nicht um volle Kirchen.
Sonntag, 20. Juli 2008 20:39
Amanda: @Bernd-Jupp
Hinknien geht vielleicht noch, aufstehen geht dann schon nicht mehr so ohne weiteres. Da hilft eine Kniebank doch ganz erheblich. Das Fehlen einer solchen ist also den Mundkommunikanten gegenüber nicht sonderlich fair. Von Druck zum knieenden Empfang kann gar keine Rede sein.
Sonntag, 20. Juli 2008 18:29
Bernd-Jupp: Kommunionbank
Die Kommunionbank stellt für mich keine Wahlmöglichkeit dar. Das ist vielmehr der Druck, dass an dieser Stelle bitte nur so kommuniziert werden soll. Hinknien kann ich mich aber an jedem Platz – so mir das ein Bedürfnis ist. Kleine Anmerkung am Rande: Wenn von 500.000 (ich nehme jetzt einfach mal die offizielle Zahl) dann mal 100 so vom papst die Kommunion empfangen – dann ist das zu den zig-tausend anderen eigentlich gar nicht erwähnenswert; wenn, ja wenn da nicht der alte Ratzinger durchkäme, der eben am Liebsten nur noch die Mundkommunion wieder praktizieren würde. Aber das lässt sich Gott-sei-Dank in den Pfarreien nicht mehr durchsetzen – und das weiß der Herr Professor auch!!
Sonntag, 20. Juli 2008 18:18
HeinrichvonOfterdingen: Lieber Jürgen,
nehmen Sie die Hochzeit von Kanaa jetzt schon als Entschuldigung für Ihren Alkoholismus?
Sonntag, 20. Juli 2008 18:10
Amanda: @monti
Nur das Vorhandensein einer Kommunionbank ermöglicht wirkliche Wahlfreiheit für den Kommunikanten – das haben Sie korrekt erkannt. Denn an der Kommunionbank zwingt mich ja niemand zu knien, während der Fehlen der Kommunionbank sehr wohl zum Stehen zwingt, zumindest jene, denen das Knien zu ebener Erde schwer fällt.
Sonntag, 20. Juli 2008 18:01
juergen: Feiern verboten??
Hier werden Perlen vor die Säue geworfen. Die Botschaft Christi ist eine Botschaft von Selbstaufopferung, Kreuz auf sich nehmen, leiden für die Wahrheit. Nichts davon findet sich hier.
Ist feiern jetzt auch schon verboten?

Wieso hat der Herr selbst der Hochzeitsgesellschaft in Kana dann aber 600 Litern Wein spendiert hat…

Sonntag, 20. Juli 2008 13:31
Elijahu: Einfach nur peinlich
Statt Stille, Gebet, Busse, Fasten, Besinnung und Bekehrung: Party, Grillwürstchen, beleuchtete Bühnen mit Lichtshows, und jugendliche Selbstdarsteller die vor Hochmut nur so triefen.

Das ist nicht die Botschaft Jesu Christi; das hat mit wahrem Glauben, mit Umkehr und Busse, mit dem Reich Gottes nichts mehr zu tun. Das sind hohle Phrasen, eine inhaltsleere Friede-Freude-Eierkuchen-Event-Kirche, die ihre Glaubwürdigkeit verspielt.

Hier werden Perlen vor die Säue geworfen. Die Botschaft Christi ist eine Botschaft von Selbstaufopferung, Kreuz auf sich nehmen, leiden für die Wahrheit. Nichts davon findet sich hier.
Sonntag, 20. Juli 2008 12:12
Wenn an der Realpräsenz „etwas dran“ ist, schadet es uns nichts, …

Ja, ist zwar nur ein wenig dran, aber das sollte ausreichen , wenn die Knie es noch mitmachen. Ansonsten besteht ja auch kein Unterschied mehr zum Empfang der Brötchen beim Bäcker.

–------
@Rockdino

zu sehen, dass nur bei denjenigen, die die Kommunion vom Papst persönlich empfingen, die Mundkommunion zur Anwendung kam.

Die anderen Gläubigen erhielten Handkommunion!


Ein wunderbares Zeichen der Vielfalt in der Einheit !

Oder ist es ein Zeichen der Einfältigkeit in der Vielfalt, irgendein Zeichen wird es schon sein.
Sonntag, 20. Juli 2008 12:01
rockdino: Soeben war im Fernsehen…
zu sehen, dass nur bei denjenigen, die die Kommunion vom Papst persönlich empfingen, die Mundkommunion zur Anwendung kam.

Die anderen Gläubigen erhielten Handkommunion!
Sonntag, 20. Juli 2008 10:54
monti: Bei aller Vielfalt
ist es doch so, dass Gläubige, die die Kommunion lieber knieend in den Mund empfangen würden, im Nom mindestens insofern diskrimiert werden, als der knieeende Empfang der Kommunion in den Mund in einer Warteschlange um einiges schwieriger ist und mehr Aufsehen erregt als die stehende Handkommunion (ich weiß, rfür den Begriff gibt es jetzt wieder jede Menge Schelte), und wer will heutzutage schon Aufsehen erregen ?
Als nicht mit den Feinheiten der Entscheidungen der Kirche betrauter Katholik habe ich mich schon immer gefragt, WARUM überhaupt die Kommunionbänke abgeschafft wurden. An einer Kommunionbank kann die Kommunion knieend in den Mund, in die Hand UND stehend in die Hand empfangen. Umgekehrt (in der Warteschlange) ist das wesentlich schwieriger.
Mich würde interessieren, wie das Ergebnis aussähe, wenn die Kommunion wieder an Kommunionbänken ausgeteilt würde, d.h. also wieviele Kommunionempfänger (auch in die Hand) sich beim Empfang hinknieen würden.
Ich habe als Kommunionkind den Empfang der Kommunion in Mund „gelernt“. Doch kurze Zeit später ka dann die Neuregelung, dass die Kommunion auch in die Hand empfangen werden könne. Dies jedoch immer noch knieend.
Wenn an der Realpräsenz „etwas dran“ ist, schadet es uns nichts, wenn wir diesem Glauben auch durch eine angemessene Ehrfurcht beim Empfang der Kommunion Rechnung tragen oder dies zumindest den Gläubigen erleichtern, die dies wünschen.

Ich wünsche einen schönen Sonntag
Sonntag, 20. Juli 2008 10:25
freitagsFisch: Bei allen Problemen,
die man bei diesem Weltjugendtag sehen kann, wird doch das Positive überwiegen, weil davon Impulse ausgehen.
Es ist richtig, dass eine Reise um die Welt für den betagten Heiligen Vater anstrengend ist. Das hätten sich besser diejenigen überlegt, die als Veranstaltungsort für diesen Weltjugendtag das andere Ende der Welt festgelegt haben.
Die Entscheidung zur Mundkommunion muss sehr hoch bewertet werden, ebenso das Paternoster in der lateinischen Sprache. Es sollte in dieser Richtung weitergehen
Sonntag, 20. Juli 2008 09:52
Tyrus: Lieber Herr Bischof
Zufällig studiere ich seit nunmehr 4 Semestern Geschichte und kenne mich ein wenig aus mit der
historisch-kritischen Methode. Meine sämtlichen Profs würden Ihnen, so denke ich, geschlossen widersprechen.
Die Methode ist wissenschaftlich, gerade weil sie im Gegensatz zur dogmatischen Theologie NICHT von Vorunterstellungen (á la Supernaturalismus) ausgeht.

Gerade der historisch-kritische Ansatz ist darum bemüht, das Leben des historischen Jesus von Nazareth möglichst realistisch zu rekonstruieren. Dazu werden natürlich nicht nur kanonische Quellen verwendet, denn so eine einseitige Beschränkung wäre unwissenschaftlich gearbeitet. Die Wunder Jesu sind nicht besser belegt, als beispielsweise die Orakelsprüche von Delphi oder andere Auferstehungsmythen der Antike. Es sind bloß mehr Quellen erhalten, was aber nicht automatisch bedeutet, dass sie alle auch verlässlich sind. Gerade die NICHT VERGÖTZTE Vernunft muss einsehen, dass übernatürliche Ereignisse vor 2000 Jahren genauso unmöglich gewesen waren , wie sie es heute sind.

Was bitte wollen Sie durch eine Ansprache Napoleons, einem im 18. Jahrhundert aufgewachsenen und in christlicher Moral indoktrinierten Mann, belegen?
Sogar Napoleon sprach sich auf Elba deswege
Sonntag, 20. Juli 2008 08:23
iustus: Alles verwirklicht
Wenn die Amtskirche sich wieder auf Jesus und das Evangelium besinnen würde und alles was sich so im Laufe der ZEIT AN krank machendem Moos angesammelt hat, abkratzen würde, wäre unsere kath. Kirche für sehr viel mehr Menschen wieder glaubwürdig und begehrenswert. Zu dem Moos können natürlich auch Dogmen zählen.
Kennen Sie eigentlich die evangelische Kirche: sola scriptura, kein Papst, keine unsinnige Morallehre, keine ersponnenen Dogmen. Sie ist aber fpr sehr viel weniger Menschen begehrenswert.
Sonntag, 20. Juli 2008 06:38
r.ruhrgebietler: Zeichen der Ehrerbietung
well done your Holyness.
Bleibt abzuwarten, ob endlich die dt. Bischöfe dem Beispiel und dem Glauben des Papstes folgen und endlich wieder Kommunionbänke ihren Platz am Altarraum der Kirchen finden und als solche auch wieder verbindlich genutzt werden.
„geht doch“ wie man im Juli 2008 zu sagen pflegt!

Gelobt sei das allerheiligste Sakrament des Altares – Jesus Christus!
Sonntag, 20. Juli 2008 00:24
Die angeblich ‘historisch-kritische Methodik’ ist keine Wissenschaft, weil sie von Vorurteilen und Vorunterstellungen aus anfängt.

Der historische Jesus Christus ist eine ganz andere als die der sich selbst als Wissenschaftler bezeichnende „Anzweifler“ die sich als kritisch ausgeben. Ich gehe von den Quellen, Belegen und der (nicht vergötzten) Vernunft jedes Menschen aus.

Sogar Napoleon sprach sich auf Elba deswegen vor agnostischen Generälen der exilierten französischen Revolutionsarmeen 1816 für die Gottheit Christi aus.
Samstag, 19. Juli 2008 23:33
Tyrus: Ich empfehle:
http://www.youtube.com/watch?v=1_pWfzzIQTQ
zur historisch-kritischen Jesusforschung (8 Teile).
Samstag, 19. Juli 2008 23:08
Biene Maja: matt 2
Mundkommunion ist Ehrfurchtvoller Sie haben Recht
Jesus schenkt sich selber Er der Allmächtige macht sich
ganz klein. Wir werden ein Leib werden in Jesus.
Samstag, 19. Juli 2008 23:07
matt2 †: @HBR: wenn Sie ernsthaft glauben, dass dieses Zitat hier Anwendung findet…
und sich gegen gläubige Menschen richtet, die sich in der Kirche zum Empfang der Kommunion hinknien, dann sind Sie für mich ein eigensinniger Mensch, der nach kümmerlichen Ausflüchten sucht anstatt sich jener Andacht und Demut zu befleißigen.
Samstag, 19. Juli 2008 23:06
Benedikt: @ Berens
Sie verkennen (vermutlich absichtlich), dass das Christentum nie eine Buchreligion gewesen ist. Die Evangelien sind in der apostolischen Tradition entstanden. Neben den niedergelegten Lehren haben immer anderer Auffassungen bestanden, die mit der Zeit in Lehrsätze gefasst wurden.
Samstag, 19. Juli 2008 23:00
joberens: Benedikt
Da bin ich ein wenig anderer Meinung. Wenn die Amtskirche sich wieder auf Jesus und das Evangelium besinnen würde und alles was sich so im Laufe der ZEIT AN krank machendem Moos angesammelt hat, abkratzen würde, wäre unsere kath. Kirche für sehr viel mehr Menschen wieder glaubwürdig und begehrenswert. Zu dem Moos können natürlich auch Dogmen zählen.

Josef Berens
(als einfacher, denkender Katholik)
Samstag, 19. Juli 2008 22:59
HBR: Für diejenigen, die soviel Wert auf Aüßerlichkeiten legen, mal Matthäus 6,5
Betet nicht wie die Heuchler! Sie beten gern in den Synagogen und an den Straßenecken, um gesehen zu werden. Ich sage euch: Diese Leute haben sich ihren Lohn schon selber ausbezahlt! Wenn du beten willst, geh in dein Zimmer, schließ die Tür hinter dir zu, und bete zu deinem Vater. Und dein Vater, der auch das Verborgene sieht, wird dich dafür belohnen.
An dieses Bibelwort halte ich mich streng. Gerade Leute, die ihren „Glauben“ zur Schau stellen wolllen, sollten sich dieses Wort mal zu Herzen nehmen.
Samstag, 19. Juli 2008 22:56
Benedikt: @ Berens
Menschliche Erfindung sind eben Dinge, die nichts mit Jesus und dem Evangelium zu tun haben und ganz allein von Menschen ersonnen, oder gar ersponnen sind.

Was wir von Jesus wissen, haben uns ebenfalls Menschen hinterlassen. Ihr Denkgebilde konsequent zu Ende gebracht ergibt das, was JMX unten erklärt: Alles ist Erfindung. Das ist auch der Grund, warum Ihre Denkschule keinerlei kirchliche Früchte trägt. Wie man ja ständig sehen kann. Den Niedergang der Kirche hat nicht die Amtskirche verursacht, sondern Ihre Generation.
Samstag, 19. Juli 2008 22:49
matt2 †: Ich würde gefühlsmäßig auch zur Mundkommunion tendieren…
Das Handkörberl hat doch etwas eigensinniges ansich nach dem Charakter „weder Fisch noch Fleisch“. Also diesen Leuten würde ich anraten garnicht zu kommunizieren. In dieser Geisteshaltung, wenn sie es nicht übers Herz bringen sich zu demütigen und vor Gott zu knien ist das Ganze eigentlich sinnlos.
Samstag, 19. Juli 2008 22:45
JMX: Der Kandidat
Oder ist jedwede Religion eine rein menschliche Erfindung?

hat 100 Punkte.
Samstag, 19. Juli 2008 22:38
joberens: Bernd Stromberg
Menschliche Erfindung sind eben Dinge, die nichts mit Jesus und dem Evangelium zu tun haben und ganz allein von Menschen ersonnen, oder gar ersponnen sind.

Josef Berens
Samstag, 19. Juli 2008 22:11
Bernd Stromberg: @JoBerens
Was am katholischen Glauben ist für Sie eigentlich im strikten Sinne keine rein menschliche Erfindung? Oder ist jedwede Religion eine rein menschliche Erfindung? Was würden Sie sagen?
Samstag, 19. Juli 2008 22:10
Brandenburgis: WAs ist denn das
Samstagabend-Rad?
Samstag, 19. Juli 2008 22:07
Gotthard: @Brandenburgis
Ich sage Ihnen zum x-ten Mal, daß sie unsaubere Figur mich nicht anquatschen sollen!

drehst Du gerade am Samstagabend-Rad?
Samstag, 19. Juli 2008 22:01
Benedikt: @ HBR
Keiner braucht sie.

Ach, und das können SIE entscheiden?
Samstag, 19. Juli 2008 21:59
joberens: Brandenburgis
Fur was hälst Du Dich eigentlich?

Josef Berens
(als einfacher, denkender Katholik)
Samstag, 19. Juli 2008 21:56
Brandenburgis: @JOberens
Ich sage Ihnen zum x-ten Mal, daß sie unsaubere Figur mich nicht anquatschen sollen!
Samstag, 19. Juli 2008 21:53
Ich denke, ob Hand oder Mundkommunion sollte der entscheiden können, der zur Kommunion geht. Wertmäßig dürfte es da keinen Unterschied geben.
Mir persönlich ist die Handkommunion jedenfalls symphatischer.


Zitat:

Als kath. Kirchenmusiker bis ich auch regelmäßig in der hiesigen evangelischen Gemeinde tätig und kenne auch deren Gottesdienste und deren Verhältnis zu Gott. Ich gehe auch dort zum Abendmahl und bin der Meinung, daß es da keinen Unterschied zu unserer kath. Eucharistiefeier gibt.
Samstag, 19. Juli 2008 21:50
joberens: Brandenburgis
Glaubst Du denn allen Ernstes, daß es beim letzten Abendmahl eine Mundkommunion gegeben hat?
Das ist doch nur eine rein menschliche Erfindung, die so auch keinerlei Sinn und Bedeutung haben dürfte.

Josef Berens
(als einfacher, denkender Katholik)
Samstag, 19. Juli 2008 21:50
HBR: @Joberens
Ich denke, ob Hand oder Mundkommunion sollte der entscheiden können, der zur Kommunion geht. Wertmäßig dürfte es da keinen Unterschied geben.
Ganz deiner Meinung. Meistens ist man ja in der Kirche auch flexibel. In der Kurie allerdings regieren derzeit die ewig gestrigen.

Mir persönlich ist die Handkommunion jedenfalls symphatischer.
Dito. Sie ist wesentlich ansehnlicher und hygienischer
Samstag, 19. Juli 2008 21:44
Brandenburgis: Joberens dürfte
wohl seit Jahrzehnten nicht mehr gültig kommuniziert haben.
Samstag, 19. Juli 2008 21:42
noch ein Landorganist: Stanislav Kondominsky!
Bei Ihnen pustets wohl zuviel… Hats da vielleicht schon manches hinweggepustet?
Samstag, 19. Juli 2008 21:40
joberens: Stanislav
Ich denke, ob Hand oder Mundkommunion sollte der entscheiden können, der zur Kommunion geht. Wertmäßig dürfte es da keinen Unterschied geben.
Mir persönlich ist die Handkommunion jedenfalls symphatischer.

Josef Berens
Samstag, 19. Juli 2008 21:36
Komma: @hbr – Mundkommunion
Auch ich habe als 63er natürlich als Kind nur die Handkommunion kennengelernt – aber nach Beobachtung vieler Missbräuche und der wenig ehrfüchtigen Haltung vieler „Handkommunionabholer“ schon etwa ab 1985 nur noch Mundkommunion praktiziert – natürlich meist im NOM.

Richtig schlüssig und der Tatsache der Realpräsenz alleine korrekt entsprechend ist für mich mittlerweile allerdings die Behandlung des Allerheiligsten in der überlieferten Liturgie: Geschlossenhalten der Finger des Priesters von der Wandlung bis zur Purifikation, keine Laienkommunionausteiler, Patene, Mundkommunion im Knien: so passt die äussere Haltung vollkommen zu dem Glauben an die Realpräsenz.

Ein grosser Dank an den Hl. Vater für diese positiven Entwicklungen! Vorwärts zu den Quellen!

Sollen die Ewiggestrigen wie Joberens, hbr, gotthardt, typ, aleph, gunsenum, landorganist und wie sie alle heissen doch eine xte protestantische Sekte aufmachen, in der sie dann ihre Ideen ausleben können.
Samstag, 19. Juli 2008 21:32
Stanislav Kondominsky: @an den anderen Pfeifenpuster
… bei kreuz.net vorbeizuschauen, habe ich mir nie Gedanken über Hand-/Mundkommunion gemacht.

Sehr gut, der positive Einfluss von „Kreuz.net“ wird auch hier erfahrbar.

„Meine Meinung als besonders einfach denkender Katholik!“
Samstag, 19. Juli 2008 21:27
noch ein Landorganist: Bevor ich begann, …
… bei kreuz.net vorbeizuschauen, habe ich mir nie Gedanken über Hand-/Mundkommunion gemacht. Bin einfach zu jung und habe nie etwas anderes als die Handkommunion kennengelernt. Seit 3 Monaten bin ich „umgestiegen“ auf Mundkommunion (im NOM). Mangels Kommunionbank zwar im Stehen, aber es ist einfach nur fantastisch. So habe ich Kommunion nie zuvor erfahren.

Außerdem, HBR, zeigt sich Ehrfurcht ganz automatisch auch nach außen. Ein Ehrfürchtiger und einer ohne Erfurcht werden sich nie gleich verhalten.

Meine Meinung, als einfacher, denkender Katholik.
Samstag, 19. Juli 2008 21:25
Stanislav Kondominsky: HBR – warum auch?
Ich glaube an die Realpräsenz. Das ist zentraler Kern der katholischen Lehre. Aber das impliziert keine Mundkommunion. Warum auch.

Wer die Kommunionpatene nie kennengelernt hat und ihren Zweck nicht kennt, muss wohl so fragen.
Samstag, 19. Juli 2008 21:21
Gotthard: @Brandenburgis
Handkommunion ist nicht katholisch. Handkommunion ist ein untrügliches Zeichen des Glaubensabfalls.

Am näcshten wird man der Wahrheit kommen, wenn man darauf hinweist, mann müsse vor allem im Frieden Christi beleiben; jeder soll also tun, was er nach seinem Gewissen und zum Heile seiner Seele tun zu sollen glaubt.
Augustinus
Samstag, 19. Juli 2008 21:08
HBR: @Stanislav Kondominsky
Ich glaube an die Realpräsenz. Das ist zentraler Kern der katholischen Lehre. Aber das impliziert keine Mundkommunion. Warum auch. Ich habe die Handkommunion von Anfang an gelernt. Warum soll ich da was ändern? Nur weil einige Tradis meinen, sie müßten zurück in die vorkonziliare Zeit?

@diaconus:

Egal ob die Handkommunion seinerzeit ertrotzt worden ist. Sie ist heute Normalität. Und sie ist wesentlich ansehnlicher als die Mundkommunion
Samstag, 19. Juli 2008 21:03
Ehrfurcht hängt nicht von Äußerlichkeiten ab.

Richtig, wenn ich von der Realpräsenz nicht überzeugt bin, kann ich auch stehend kommunizieren und das, was ich da eben händchenhinhaltend erhascht habe, auf dem Weg zurück zur Bank genüsslich einer Fritte gleich – verschnapulieren.
Samstag, 19. Juli 2008 21:01
Brandenburgis: Handkommunion
ist nicht katholisch. Handkommunion ist ein untrügliches Zeichen des Glaubensabfalls.
Samstag, 19. Juli 2008 20:54
HBR: @HvO…
was die Ehrfurcht vor dem Leib des Herrn vergrößert, ist notwendig.
Das ist eben die Frage. Ich glaube nicht, dass die Mundkommunion die Ehrfurcht steigert oder senkt. Ehrfurcht hängt nicht von Äußerlichkeiten ab.
Samstag, 19. Juli 2008 20:54
diaconus: Mundkommunion ist nicht veraltet
80 % jener, die die Handkommunion machen, merkt man an, dass sie keine wirkliche Ehrfurcht vor der Anwesenheit Jesu (Realpräsenz) in der Hostie haben. Für sie ist es eine Mahlgemeinschaft, nicht mehr. Jene aber, die die Kommunion mit dem Mund empfangen, zeigen nicht nur Ehrfurcht vor der Anwesenheit des Herrn beim Empfang, sondern ihre ganze Haltung vom Betreten der Kirche bis zum Weggehen ist dem Haus des Herrn entsprechend.

Joberens, Sie bezeichnen sich noch immer als einfacher, denkender Katholik. Wenn man Ihre gesamten Postings liest, sind Sie mehr Protestant als Katholik! Auf Basis der Lehre der Kirche, der Hl. Schrift und der Tradition der katholischen Kirchen stehen Sie sicher nicht, sondern Sie dreschen jene Phrasen, die u. a. von jenen Theologen und gewissen Kardinälen und Bischöfen kommen, die die Kirche in Wirklichkeit protestantieren wollen.

HBR, wenn für Sie die kniende Verehrung von Jesu in der Kommunion veraltet ist, dann sei ihnen gesagt, dass das Konzil die kniende Mundkommunion nicht abgeschafft hat, sondern die Handkommunion wurde von den holländischen und deutschen Bischöfen dem Papst 1968/1969 abgetrotzt

Gelobt sei der Herr, der zu Petrus und damit auch zu seinem Nachfolger, dem Hl. Vater, gesagt hat, was du auf Erden binden wirst, wird auch im Himmel gebunden sein.(Mt. 16,19, Mt. 18.18)
Samstag, 19. Juli 2008 20:00
Bernd Stromberg: @Rückwärtsgang??
Leute, ich bin ja sowas von schockiert. Mir fehlen die Worte. Da will der Hl. Vater – sorry, natürlich der Bruder Papst – tatsächlich die Mundkommunion wiederbeleben, und das noch im Knien. Und dann das „Vater unser“ auf Latein. Um Gottes Willen! Was für ein Mißgriff. Denn schließlich hat das Zweite Vatikanum dies alles doch unter Androhung der sofortigen Exkommunikation strengstens verboten. Das kann man doch alles in der Liturgiekonstitution nachlesen, jawoll!!! Da steht das ganz bestimmt Schwarz auf Weiß!!!

Hm, aber wenn ich jetzt so genau nachlese, finde ich davon ja doch nichts. Aber auch gar nichts! Komisch. Ob der Hl. Vater vielleicht doch keinen Rückwärtsgang initiieren will, sondern vielleicht nur die Kontinuität betonen will? Könnte das nicht auch sein?

„Hermeneutik der Kontinuität“. O je, wieder so ein kompliziertes Wort. Nein, das kann ich einem denkenden Katholiken nun wirklich nicht zumuten. Ich denke, da ist es einfacher, bei seinen Vorurteilen und seiner festgezimmerten, kleinen Weltsicht zu bleiben. Man will ja niemanden überbeanspruchen, vor allem keine „einfach denkenden Katholiken“.
Samstag, 19. Juli 2008 19:53
was die Ehrfurcht vor dem Leib des Herrn vergrößert, ist notwendig.
Samstag, 19. Juli 2008 19:35
HBR: Kirche im Rückwärtsgang
Es ist schon besorgniserregend, dass der Papst die eigentlich völlig veraltete und überholte kniende Mundkommunion wieder beleben will. Keiner braucht sie.
Samstag, 19. Juli 2008 18:51
Bernd Stromberg: @JoBerens
Was hat der Hl. Vater denn nun schon wieder falsch gemacht?
Samstag, 19. Juli 2008 18:45
joberens: wieder Rückwärts
schon wieder ein Schritt Rückwärts. Glaubt Herr Ratzinger denn wirklich im Rückwärtsgang vorwärts zu kommen?

Josef Berens
(als einfacher, denkender Katholik)
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