Am Montag verabschiedete sich Papst Benedikt XVI. ergriffen von Sydney. Einem deutschen Priester fehlten während des Weltjugend-Treffens die Glaubenszweifler. Pressesplitter.
Benedikt XVI. am Weltjugendtag.
Ergriffen
„Wenn ich auf diese ergreifenden Tage zurückblicke, kommen mir viele Augenblicke in den Sinn.
Die Erfahrungen des Gebets und unsere frohe Eucharistiefeier waren ein beredtes Zeugnis für das lebensspendende
Wirken des Heiligen Geistes, der in den Herzen unserer jungen Menschen gegenwärtig und tätig ist. Der
Weltjugendtag hat uns gezeigt, daß die Kirche sich über die jungen Menschen von heute freuen und voller
Hoffnung für die Welt von morgen sein kann.“
Abschlußworte des Papstes am Montag auf dem Flughafen
in Sydney
Auf Befehl der Medien
„Kurz vor seiner Abreise aus Australien ist Papst Benedikt XVI. am Montag
morgen mit einer Gruppe von Opfern des sexuellen Missbrauchs durch Priester zusammengetroffen. Vier betroffene
Personen hätten an der Frühmesse des Papstes in der Kapelle des Cathedral House von Sydney teilgenommen,
teilte Vatikansprecher Federico Lombardi mit. Es handelte sich um zwei Männer und zwei Frauen im Alter
zwischen 40 und 50 Jahren, die von ihren Betreuern und einem Priester begleitet waren.“
Aus einem Bericht
der deutschen ‘Katholischen Nachrichtenagentur’.
Das Thema war kein Thema mehr
„Was hatten die Einwohner
von Sydney über den Weltjugendtag gemeckert, über Verkehrsbehinderungen, die Kosten für den Steuerzahler.
Doch als der Papst und die Massen junger Pilger da waren, waren Unannehmlichkeiten kein Thema mehr. »What
a lovely old gentleman«, meinte eine TV-Kommentatorin gerührt. Und Reporter, die den Frust im Stau stehender
Autofahrer einzufangen versuchten, wurden nur enttäuscht. Macht alles nichts, bekamen sie zu hören.
Es sei »doch eine Freude, so viele ausgelassene junge Leute zu sehen.«“
„Man muß an seinen Texten gut und genau arbeiten,
um sich dem Kern anzunähern. Der Papst weiß, daß es viele Menschen gibt, die bereit sind, auf ihn zu
hören, auch wenn die Texte auf den ersten Blick nicht immer einfach erscheinen. Bereits in Köln konnte
man feststellen, daß viele Jugendliche sich daran machten, die Texte genauer zu studieren.“
Der Sprecher
des vatikanischen Pressesaales, Pater Federico Lombardi, vor ‘Radio Vatikan’.
Schwelle überwunden
„»Der
Papst hat die Jugend erobert: Propheten einer neuen Ära« titelte die römische Tageszeitung ‘Il Tempo’
ihren Bericht über die Schlußmesse mit einer halben Million Teilnehmern. Benedikt XVI. habe »ein neues
wichtiges Kapitel seines Pontifikats geschrieben«, vermerkte die Mailänder Tagezeitung ‘Il Giornale’.
Der Papst, der anfangs angeblich nicht reisen wollte (im Gegensatz zu seinem Vorgänger Johannes Paul
II.) und der angeblich nicht mit Menschenmassen umgehen konnte, habe diese Schwelle überwunden.“
Aus
einem Bericht der österreichischen Nachrichtenagentur ‘kathpress’.
Zweifler vor
„Persönlich finde
ich es bei solchen Anlässen immer etwas schade, daß die Zeugnisse oft von jungen Menschen gesprochen
werden, die ihren Glauben so klar und eindeutig ausdrücken können. Das halte ich für wichtig, sicherlich
auch für begeisternd; im Blick auf unsere Gruppe wäre es aber auch gut gewesen, die Suche der jungen
Menschen nach Glauben und dem Leben aus dem Glauben in ein Zeugnis zu fassen; in einer Sprache, die unseren
jungen Leuten noch etwas näher liegt. So könnten auch Suchende noch stärker angesprochen werden.“
Aus einem Bericht des Mainzer Diözesanjugendseelsorgers, Hw. Markus W. Konrad.
Da staunten die Australier
„Australien, und damit meine ich besonders das säkulare Australien, ist auf die katholische Kirche neugierig
geworden, das kann man eindeutig nach diesen Tagen hier sagen. Hunderttausende junger Menschen, die so
fröhlich ihren Glauben feiern: da haben die Leute hier schon gestaunt. Die Zeitungen und Fernsehsender
haben sich überschlagen vor Enthusiasmus. Heute zum Beispiel im ‘The Australian’ – eine der größten
australischen Zeitungen – breitet der Papst über die ganze erste Seite seine einladenden Arme aus, und
darüber steht: ‘Popes age of renewal’ – Eine Zeit der Erneuerung habe der Papst gefordert, heißt es
da.“
Resümee von Johannes Schröer vom Domradio Köln.
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38 Lesermeinungen
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@Pseudokatholik joberens: In der katholischen Kirche, in deren Ritus Sie wahrscheinlich getauft wurden,
ohne daß man ihnen wahrscheinlich jemals die Lehre erklärt hätte, nimmt der Papst eine zentrale Stellung
ein, weil er der Statthalter Jesu Christi auf Erden ist, bis zum Tag der sichtbaren Wiederkunft dessen,
den er auf Erden vertritt, und dessen irdische Macht über die Kirche der Papst bis dahin in absoluter
Weise ausübt, nämlich als tatsächlicher Statthalter Christi auf Erden, als der Vizechristus auf Erden.
@joberens: Was Sie alles wissen! Waren Sie schon einmal bei einem WJT? Haben Sie Kinder, die schon einmal
bei einem WJT waren? Nein? Wie rechtfertigen Sie dann Ihre niederträchtigen Unterstellungen?
Ein lieber, alter Mann Das mag wohl stimmen, es dürfte aber eindeutig zu wenig sein. Der Papst hat sich
als ziemlich hilflos gegeben, und außer Show und einem riesigen Kostenaufwand, war das Ganze Wohl leider
wieder ein nur ein Schlag ins Wasser und weiter nichts. Ob man das Geld nicht besser und glaubwürdiger
anders ausgegeben hätte? Man setzt, in unserer kath. Kirche eben zu viel auf Shows und Personenkult und
das hat nun wirklich gar nichts mehr mit Jesus und seiner Botschaft zu tun. Derartige Shows sind nicht
mehrt und nicht weniger als ein sich herrliches Sonnen und verehren lassen der hilflosen Herren im Bad
der Menge. Leider, leider ist das so. Mit Gott hat das nun wirklich nichts mehr zu tun. Josef Berens (als
einfacher, denkender Katholik)
@Stimme, @Orator: Kreuz.net-Psychonautik Ich wußte es, ich wußte es, ich wußte es ganz genau, dass
hier auf kreuz.net auch Freunde der angewandten Psychonautik aktiv sind. Das erklärt einiges! Und keine
Sorge, ich komme hier nicht mit dem erhobenen Zeigefinger. Jeder hat ein Recht auf Selbsterfahrung! Orator,
lassen Sie mich raten: Salvia Divinorum oder Philosopher Stones? Oder haben Sie doch eher einen Kaktus
verschluckt? Aber wie auch immer, irgendwie kommt mir Ihre Offenbarung so sachlich und nüchtern vor.
Kennt man so gar nicht. Erfahrungsberichte können Sie auch hier einstellen und mit anderen Leuten teilen:
www.psychonaut.com, Jede Wette, die freuen sich dort. PS: Und jetzt mal Hand aufs Herz: Wer von Euch
hat alles Stanislav Grof im Bücherregal stehen?
Gottlob ist Bach, der alte Ketzer, nun von Brandenburgis quasi rehabilitiert. Da kann ich ja beruhigt
was von ihm spielen. Ich war drauf und dran, meine Noten zu verbrennen.
Ich wurde bestimmt, zu sprechen Ich wurde bestimmt, zu sprechen. Jesus äußerte sich mir gegenüber zur
Rolle der Frau bei der Verbreitung des Glaubens an Gott. Sinngemäß geben ich die Antwort wieder. Gott
schuf den Menschen als Mann und Frau. Diese Grundtatsache hat nichts damit zu tun, dass es Frauen gibt,
die sich (seelisch bedingt) als Mann fühlen oder umgekehrt. Die Schaffnung des Menschen als Mann und
Frau ist von Basisbedeutung. Männern und Frauen sind als Menschen verschiedene Aufgaben zugewiesen. Die
Geschichte der Menscheit hat immer wieder gezeigt, dass nichts auf der Erde ideal ist. So sind unter der
Herrschaft des Mannes immer wieder kriegerische Auseinandersetzungen die Regel, wobei dies (zumindest
nicht in der vorhandenen Ausprägung) dem Wesen der Fraz entspricht. Dies macht Frauem aber nicht besser,
sondern nur anders. Natürlich sind auch Frauen in der Lage ‘kriegerisch’ zu sein, jedoch dies wesentlich
substiler. Im Laufe der Geschichte des Lebewesens ‘Mensch’ (damit ist die Stufe gemeint, ab der sich der
Mensch tatsächlich vom Tier unterscheidet), hat es immer wieder den Glauben an Götter und Dämonen gegeben.
Ist ist jedoch nicht der Frau gegeben, den Glauben an den Einen Gott verantwortlich zu verbreiten. Zeiten,
in denen dies geschah, führten zu einem großen menschlichen Übel und einem Ärgernis vor Gott.
@HBR – was hat das mit Schisma zu tun?? die V-II-Kleriker/Eventmanager sind erkennbar auf dem falschen
Weg. Der hlg. Vater hat dies insbesondere durch das Motu Proprio unterstrichen. Warum sonst hätte er
das MP sonst herausgegeben, wenn ihm nicht die Liturgiemißbräuche auf den Sender gegangen wären???
Dann lieber eine innige trid. Liturgie!! Halten WIR uns also an das erste der 10 Gebote und die Sache
ist hinreichend erklärt. Und die Erfüllung bringt nicht die V-II-Kirche. Haben sie dies so erfahren?
Wo, ich möchte das unbedingt kennenlernen. Und dazu bedarf keines Schisma.
#30 misterunknown 10:54:12 | Dienstag, 22. Juli 2008
Auf Befehl der Medien?? Denken Sie doch nicht immer so kleinlich oder kleinkariert und denken Sie doch
nicht, daß der Vatikan es nötig hat sich auf Medienschelte etc einzulassen. Es ist richtig, daß die
Begegnung mit den Opfern des sexuellen Mißbrauchs durch australische Priester nicht auf dem offiziellen
Programmplan des Papstes stand. Erinnern Sie sich doch an die jüngste USA-Reise Papst Benedikts XVI. :
auch dort kam es am letzten Besuchstag zu einer vergleichbaren Begegnung ohne daß sie angekündigt wäre.
Hier hat man es ebenso gehalten, sicher auch aus Rücksicht auf die Betroffenen. Im Übrigen finde ich
es richtig, wie der papst sich hier verhält: Verurteilen des Fehlverhaltens der betreffenden Priester,
Forderung nach Strafe, Mitgefühl und Betroffenheit für die Opfer, jedoch nicht „Entschuldigung“ bei
den Opfern, das ist Sache der Priester, die sich vergangen haben und es nicht mehr wert sind Priester
Jesu Christi genannt zu werden.
Laß’ mich dich foltern – es ist doch nur zu deinem Besten Sie sind der Inquisition gegenüber voreingenommen.
In jener Zeit war die Errettung des Seelenheils durch eine Reinigung durch Feuer ein Gnadenakt. Würden
Sie heute einen DLRG Rettungsschwimmer dafür verurteilen, dass er jemanden aus dem Wasser gezogen hat ?
Was ist das denn für eine perverse Sichtweise? Man kann sich also anscheinend alles so zurechtbiegen,
daß es in die eigene verquere Ideologie (lese: Religion) paßt. So gesehen sind aber auch die Taten der
Taliban und von Al-Qaida gerechtfertigt und gut. Und ihr wundert euch, daß immer weniger Menschen was
mit eurer Religion zu tun haben wollen.
Also schismatisch werden? Verlassen wir am besten die V-II-Kirchen und wenden uns ausschließlich nur
noch der hlg.trid. Liturgie zu. Das würde ich nicht empfehlen!
aus meinen Begegnungen kann ich berichten, daß ich nur im Glauben zweifelnde getroffen habe. Sie wurden
bei den Events natürlich nicht zufrieden gestellt! jesus Christus sagt selbst, daß ER nur in der Stille
gefunden werden kann (und will). Der Lärm, die stete Unruhe während des gesamten Events sorgten nicht
für Stille und innere Umkehr. Sie geprägt von satanischer Blasphemie. Die sog. V-II-Messe hatte keine
Innerlichkeit, keine Anbetung und Demut IHM gegenüber. Da vermisste man die trid. Liturgie so schmerzhaft,
ebenfalls den Rosenkranz und das so lieb gewonnene Kreuzweg-Gebet. Nein, der WJT war eine Ansammlung im
Glauben zweifelnder, die durch eine gigantische Partymeile den Mangel im Glauben durch Event zu kompensieren.
Die am WJT aufgetretene Kirche ist ganz entschieden NICHT DIE KIRCHE DES HERR JESUS CHRISTUS. Verlassen
wir am besten die V-II-Kirchen und wenden uns ausschließlich nur noch der hlg.trid. Liturgie zu.
@ Fragender Sie sind der Inquisition gegenüber voreingenommen. In jener Zeit war die Errettung des Seelenheils
durch eine Reinigung durch Feuer ein Gnadenakt. Würden Sie heute einen DLRG Rettungsschwimmer dafür
verurteilen, dass er jemanden aus dem Wasser gezogen hat ?
@ Fragender Galilei war durch seine sture Haltung selbst Schuld. Sein heliozentrisches Weltbild war nichts
Neues und wurde bereits nach den Erkenntnissen von Kopernikus ins Salamanca gelehrt.
Tja… Zudem führte der Religionsfriede von 1555 dazu, daß konfessionelle Polemik innerhalb des Protestantismus,
Lächerliche 453 jahre später könnte die r.k. Kirche diesen Schritt in umgekehrter Richtung auch einmal
wagen, finde ich… dann werden vielelicht in ein paar hundert Jahren auch die Hardliner und Katholiban
dazu bereit sein… Gallileo wurde ja letztendlich auch rehabilitiert…
Bachs Theologie Nun, theologisch war das Luthertum des 17./18. Jh. so fest in der hergebrachten katholischen
Theologie und Dogmatik verwurzelt, daß es aus heutiger Sicht zumindest theologisch kaum vom althergebrachten
Glauben zu unterscheiden ist. Die lutherischen Exzesse z. B. der „Rechtfertigungslehre“ waren bereits
in der auf Luther folgenden Generation so stark abgeschliffen, daß sich das Luthertum auch in diesem –
ja eigentlich zentralen Unterscheidungspunkt – den Antworten des Konzils von Trient weitestgehend angenähert
hatte. Zudem führte der Religionsfriede von 1555 dazu, daß konfessionelle Polemik innerhalb des Protestantismus,
wie sie in der heißen Phase der Reformation ja exzessiv betrieben worden war, nunmehr verboten wurde.
So wurde z.B. die Zeile „Steure des Papstes Mord“ in den Gesangbüchern generell geändert in „Steure
der Feinde Mord“ etc. Zudem war Bach ein theologisch hoch interessierter Mann, der die Harmonie des Katholizismus
erkannte und auch aus dieser Haltung heraus das im Luthertum fehlende z. T. bewußt, z. T. instinktiv
ergänzte. Dies läßt sich in vielen seiner Werke nachweisen und zwar insbesondere in seiner musikalischen
Deutung des Dogmas. So ist evident daß Bach (und übrigens die meisten lutherischen Theologen seiner
Zeit) an die immerwährende Virginität Mariens selbstverständlich glaubte, aber auch an die Sündlosigkeit
Mariens, auch bzgl. der Ursünde, sowie an die Heilsmittlerschaft Mariens.
@ Galatea ad a) die Liste ist lang: Juden, Moslems, Protestanten, Liberale, Homosexuelle, „Modernisten“,
VII-Gläubige, u.v.m. ad b) Sie finden vermutlich die Gräueltaten der unheiligen Inquisition besser als
den gewaltfreien Widerstand gegen das mörderische 3. Reich“… da fällt mir dazu leider keine Lese-Empfehlung
ein… thematisch würde die Bergpredigt passen, aber ich denke, die wird Ihnen zu „modernistisch“ sein.
@Fragender… Können Sie präzisieren, was Sie genau meinen? a) kreuz.net ist von satanischem Hass geprägt.
Worauf? Das müssten Sie schon erklären. b) Die „Weiße Rose“ hingegen – wird es Ihnen nicht eigentlich
selber übel, wenn Sie so billig argumentieren – die hat, im Gegensatz zu den verdammungswürdigen Katholiken
damals und der ungefähr eine Milliarde zählenden Nazi-Deutschen als einzige die Rechte der Menschen
verteidigt. Habe ich Sie richtig verstanden? – Und jetzt ab, Geschichte lesen. Fangen Sie am besten bei
der Hl. Inquisition an.
JMX… reiht sich ein bei den „Gutmenschen“, die hier auftauchen und bereits vollkommen von den eigenen
Vorurteilen eingelullt sind. Das hindert ihn wohl, selbst die offenkundigste Ironie wahrzunehmen.
@ Heinrich der kleine Unterschied zwischen der „weissen Rose“ und „kreuz.net“: Erstere waren von christlicher
Liebe getrieben und bereit, dafür in den Tod zu gehen. Zweitere sind von satanischem Haß und Hochmut
getrieben und bereit, dafür auf den Server 72.9.236.218 in Atlanta auszuweichen…
Wieso „Auf Befehl der Medien“? Auf Befehl der Medien „Kurz vor seiner Abreise aus Australien ist Papst
Benedikt XVI. am Montag morgen mit einer Gruppe von Opfern des sexuellen Missbrauchs durch Priester zusammengetroffen.
Vier betroffene Personen hätten an der Frühmesse des Papstes in der Kapelle des Cathedral House von
Sydney teilgenommen, teilte Vatikansprecher Federico Lombardi mit. Es handelte sich um zwei Männer und
zwei Frauen im Alter zwischen 40 und 50 Jahren, die von ihren Betreuern und einem Priester begleitet waren.“
Wieso soll das auf Befehl der Medien erfolgt sein? Vielmehr ist dieser Akt eigentlich eine Selbstverständlichkeit.
Die Kirche hat es über Dekaden unternommen, dass Sie perverse Priester, die sich an Kindern vergreifen,
totgeschwiegen hat. Daher ist es das mindeste, dass der heilige Vater den Opfern von sexuellem Missbrauch
seinen Respekt erweist. Viel besser wäre es allerdings, wenn die Kirche gegen derartige Priester wesentlich
offensiver vorgehen würde.
Das paßt echt zu ihnen, macht doch einen Freisler-Fanclub auf, dann sieht man endgültig, wessen Kinder
ihr wirklich seid. Nazis und Katholiban waren ja schon immer eine fruchtbare und naheliegende Allianz.
@Brandenburgis ihre Ausführungen zu Bachs Konfession fand ich die Tage schon sehr interessant. Da er
als lutherisch unterrichtet wurde – ich hatte aber immer schon meine Zweifel, aber überhaupt keine lutherische
Musik komponierte. Woher kommt diese Tatsachenbehauptung? Der von Ihnen zitierte „Endechrist“ ist ja wohl
der Antichrist. Könnten Sie das näher erklären? – lg Galatea
Lieber Brandenburger, … sondern daß es ihr Ziel gewesen sei, das Deutsche Volk „in dumpfer Reaktion
zu knechten“ … tja, die Reaktionären. Gegen die hatte schon der olle Freisler, Gott hab ihn selig,
was. Watt fällt uns da noch gegen gegen Merkel, Gysi und Margot Honnecker ein und all die anderen DDRnicks
ein? Nix mehr!
Gestern sah ich Freisler ausführlich im Fernsehen, und der schlimmste Vorwurf den er machte und der zur
Begründung der Todesurteile herhielt war stets nicht etwa, daß die Verschwörer mit dem Feind kollaborierten
oder eine Liberaldemokratie einführen wollten, sondern daß es ihr Ziel gewesen sei, das Deutsche Volk
„in dumpfer Reaktion zu knechten“ …
Lieber St. Georg, ich beichte regelmäßig, wenngleich nicht zu oft bei einem schwarz gekleideten Herrn,
der mit der FSSPX nichts zu tun hat und seinem Herrn Bischof treu ist, der Herr hat nun schon weit über
80 Jahre und er ist fitter als macher mit 40. Machen Sie sich doch bitte nicht so viele Gedanken über
mein Seelenheil, denken Sie einfach an das Ihre.
@vonofterdingen ich sag es ja : sie sollten sich ernsthaft gedanken um ihre urteilsfähigkeit machen und
einen barock gewandeten schismatischen und exkommunizierten „priester“ ihrer wahl aufsuchen um mal angemessen
(?) zu beichten…
@vonofterirrtum also den widerstand der geschwister scholl mit hetz.net zu vergleichen zeigt, dass ihnen
sämtliche beurteilungsmaßstäbe abhanden gekommen sind…dümmlichstes gequatsche…
Tja, so ist das „Sexychrist“, … sind ja überwiegend positiv, nur kreuz.net hetzt und hetzt und hetzt
und hetzt. … im Dritten Reich wurden die Scholls, die Stauffenbergs etc. genauso beurteilt. So ist das,
wenn sich jemand gegen den destruktiven Zeitgeist wendet: dann ist der der Bösewicht.
Die Pressemeinungen… … sind ja überwiegend positiv, nur kreuz.net hetzt und hetzt und hetzt und hetzt.
Es ist absolut rücksichtslos, überheblich und realitätsfern, wenn das Treffen von Missbrauchsopfen
dargestellt wird, als eine überflüßige Formalität, die nur aus dem allgemeinen Druck der Medien resultiert.
So wie ich den Papst kenne, fühlt er eine tiefe Schuld für die Missbrauchsopfer und ich kann gut verstehen,
dass er auch einen persönlichen Wunsch hegt zu zeigen, dass die Kirche anders ist als die verabscheuungswürdigen
Perverslinge.