Benedikt XVI.
Letzter Wunsch
Sein Leben lang wollte er einmal auf dem Petersplatz stehen und den Papst am Fenster sehen. Doch das ging nicht. Darum kam der Papst zu ihm.
Die australische Zeitung Sydney Morning Herald zeigt Papst Benedikt XVI. mit dem todkranken Oberwachtmeister Gary Hill.
Die australische Zeitung Sydney Morning Herald zeigt Papst Benedikt XVI. mit dem todkranken Oberwachtmeister Gary Hill.
(kreuz.net) Am Sonntag morgen hat der australische Polizei- Oberwachtmeister Gary Hill (53) seinen Kampf gegen den Krebs verloren.

Nach Angaben der Zeitung ‘Sydney Morning Herald’ kämpfte er seit vier Jahren gegen Hautkrebs sowie gegen Tumore im Herzen und im Gehirn.

22 Jahre war er in der Gegend von Richmond bei Sydney tätig. Dort befindet sich auch das Exerzitienhaus des Opus Dei, in dem sich der Papst in den Tagen vor dem Weltjugendtag in Sydney erholt hat.

Urlaub in Kenthurst

Polizeikollegen, die den Papst bewachten, hatten letzte Woche ein Treffen des Todkranken mit Papst Benedikt XVI. organisiert.

Der Oberwachmeister wurde auf einer Tragbahre zum Papst getragen. Benedikt XVI. segnete ihn und gab ihm einen Rosenkranz.

Papst setzte sich auch die Kappe des Polizisten auf, weil ihm gesagt wurde, daß es sich um einen australischen Hut handle, der ihm als Geschenk gebracht worden sei.

„Es war für Gary nicht ungewönlich, am Morgen eine Chemotherapie über sich ergehen zu lassen und am Nachmittag seinen Dienst zu verrichten“ – erklärte einer seiner Kollegen: „Ich bin mir sicher, daß sein Glaube ihm die nötige Kraft gab.“

Als Hill vor zwei Wochen eine Krise erlitt, erklärte er seinen Kollegen, daß er nach Dienstende den Arzt aufsuchen werde.

Doch er wurde direkt ins Krankenhaus gebracht. Dort entdeckte man einer Reihe kleiner Tumore in seinem Hirn. Weil eine Behandlung sinnlos war, wurde der Todkranke in die palliative Abteilung überführt.

Der Vorgesetzte von Hill erklärte, daß es ein Wunsch des Sterbenden gewesen sei, den Papst zu sehen:

„Gary wollte immer nach Rom fahren, um dort in der Menge zu stehen und den Papst am Fenster zu sehen.“
      
15 Lesermeinungen
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#15   LandorganistII   08:13:41 | Mittwoch, 23. Juli 2008
@pange
Wer sind Sie denn? :-!
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#14   pangelingua   17:03:12 | Dienstag, 22. Juli 2008
@LandorganistII
Sie sind ein ganz dummer Schwätzer, aber Sie merken das gar nicht!
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#13   LandorganistII   15:19:51 | Dienstag, 22. Juli 2008
Liebes Ofenrohr,
Ihnen entgeht häufiger etwas, aber das bekommen Sie ja auch nicht mit, welch ein Jammer!
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#12   HeinrichvonOfterdingen   14:31:44 | Dienstag, 22. Juli 2008
Landorgler,
wer hetzt? Ist mir was entgangen?
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#11   LandorganistII   14:23:28 | Dienstag, 22. Juli 2008
Selbst zu
diesen anrührenden Bildern fällt den Hardcore-Tradis nichts besseres ein als Hetze. Es ist zum Kotzen. :-!
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#10   Guiseppe   10:51:03 | Dienstag, 22. Juli 2008
… die neueren liturgischen Riten …
Gotthard (aus MEDIATOR DEI zitierend): „Auch die neueren liturgischen Riten sind ehrfürchtiger Beobachtung würdig, weil sie unter Eingebung des Heiligen Geistes entstanden sind, der immerdar der Kirche beisteht bis zur Vollendung der Zeiten[52]; und auch sie sind gleichberechtigte Werte, mit deren Hilfe die ruhmreiche Braut Christi die Menschen zur Heiligkeit anspornt und zur Vollkommenheit führt.“
Zu diesen Werten gehört nicht der „Volksaltar“ und mit Sicherheit auch nicht die Handkommunion.
MEDIATOR DEI wurde 1947 veröffentlicht.
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#9   Schnabeltierkönig   05:08:31 | Dienstag, 22. Juli 2008
Stolz!!!
Ich war schon immer stolz katholisch zu sein, auch zu Zeiten von Papst Johannes Paul 2. Aber Benedikt ist wirklich wunderbar!
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#8   Bruder Theophil   23:33:35 | Montag, 21. Juli 2008
@ Schoolboy
Ich war noch nie so stolz, katholisch zu sein, seit Benedikt XVI unser Papst ist
Da kann ich mich nur anschliessen.
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#7   gelobt sei jesus christus   20:38:25 | Montag, 21. Juli 2008
Verbot
Das meine ich auch…Aber wie kann heute etwas verboten sein, was damals vollkommen normal gewesen wäre!
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#6   pangelingua   20:36:46 | Montag, 21. Juli 2008
@Gelobt sei Jesus Christus
Zu Zeiten Piux XII. wäre die Piusbruderschaft gar nicht notwendig gewesen!
Die Enzyklika „Mediator Dei“ ist für Interessierte übrigens in deutsch nachzulesen im Internet. Rufen Sie unter „google“ den Titel auf, es lohnt sich!
Mit „schoolboy“ teile ich die Freude über unseren Papst Benedikt XVI. Seit dem 19.04.2005 macht es wieder Freude, katholisch zu sein.
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#5   gelobt sei jesus christus   20:25:32 | Montag, 21. Juli 2008
Richtig
Hätte es die Piusbruderschaft damals schon gegeben, wäre sie niemals exkommuniziert gewesen…Deswegen kann sie es auch heute nicht sein…
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#4   pangelingua   20:21:59 | Montag, 21. Juli 2008
@Weißer Ritter
Wenn nur alle die selbsternannten „Liturgiesachverständigen“, die sich hier auf diesen Seiten tummeln (sehen Sie sich nur „Schüttel“ an, dessen Hirn schon vor Urzeiten so durchgeschüttelt wurden, dass nur noch Spurenelemente auszumachen sind), sich die Enzyklika „Mediator Dei“ von Papst Pius XII. einmal vorurteilsfrei durchlesen würden, vorausgesetzt sie verstehen den Inhalt auch, würden sie den Mund nicht mehr so voll nehmen!
Deshalb Dank an Sie, dass Sie dieses großartige Lehrschreiben über die Hl. Liturgie hier einmal ins Gedächtnis rufen. Es ist bestürzend zu lesen, wie lange die Schatten der heute praktizierten „unordentlichen Liturgie“ in die Vergangenheit zurückreichen. Pius XII. verurteilt Praktiken, an die der einfache Katholik damals im Traum noch nicht gedacht hat, die aber in den Köpfen vieler „kluger“ Neutheologen schon rotierten und Form annahmen. Da musste man nur auf das Hinscheiden des großen Papstes warten, und die Lawine rollte und begrub fast die ganze katholische Kirche unter sich!
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#3   Gotthard   18:52:34 | Montag, 21. Juli 2008
aus: mediator dei
261. Gleich zu beurteilen sind die Versuche und Bestrebungen, alle möglichen alten Riten und Zeremonien wieder in Gebrauch zu bringen. Ganz gewiß, die Liturgie der alten Zeit ist zweifelsohne verehrungswürdig. Aber ein alter Brauch ist nicht allein schon deshalb, weil er Altertum ausstrahlt, in sich oder für spätere Zeiten und neue Verhältnisse als geeigneter und besser zu betrachten. Auch die neueren liturgischen Riten sind ehrfürchtiger Beobachtung würdig, weil sie unter Eingebung des Heiligen Geistes entstanden sind, der immerdar der Kirche beisteht bis zur Vollendung der Zeiten[52]; und auch sie sind gleichberechtigte Werte, mit deren Hilfe die ruhmreiche Braut Christi die Menschen zur Heiligkeit anspornt und zur Vollkommenheit führt.
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#2   Schoolboy   18:45:45 | Montag, 21. Juli 2008
Was für ein wunderbarer Mensch unser Hl. Vater ist!
Ich war noch nie so stolz, katholisch zu sein, seit Benedikt XVI unser Papst ist
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#1   Weißer Ritter   18:02:54 | Montag, 21. Juli 2008
Sind die Aufnahmen sämtliche
in und bei dem Exerzitienhaus des „Opus Dei“ entstanden?
Beim Anblick fiel mir ganz spontan die Enzyklika „Mediator Dei“ ein.
Zitat: „So würde z.B. vom rechten Weg abirren, wer dem Altar die alte Form der Mensa, des Tisches wiedergeben wollte; (…)“
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