Altgläubige Redemptoristen
Auch eine Folge des Zweiten Vatikanums
Weil sie sich streng an die Regeln des Redemptoristenordens halten, können sie sich nicht länger Redemptoristen nennen.
Ein altgläubiger Redemptorist bei der Arbeit.
Ein altgläubiger Redemptorist bei der Arbeit.
(kreuz.net) Die altgläubigen ‘Transalpinen Redemptoristen’ auf der Schottischen Insel Papa Stronsay müssen ihren Namen ändern.

Das gab die Gemeinschaft am Sonntag auf ihrem Blogspot bekannt. Sie hat sich kürzlich dem Vatikan zugewendet.

In Klammer wird auch der Grund für die Namensänderung angegeben.

Der nach dem Zweiten Vatikanum in Auflösung begriffene offizielle Redemptoristenorden besitzt ein exklusives Recht auf den Namen.

Die offiziellen Redeptoristen nennen sich „Kongregation des Heiligsten Erlösers“ mit der Abkürzung „C.SS.R.“.

Der neue Name der ‘Transalpinen Redemptoristen’ wurde in Beratungen mit dem Heiligen Stuhl bestimmt.

Einfache Gelübde bei den altgläubigen Redemptoristen
Die Insel Papa Stronsay

Er lautet: „Söhne des Heiligsten Erlösers“ – Filii Sanctissimi Redemptoris. Die Abkürzung wird sein“F. SS. R.“

Die Gemeinschaft wird den neuen Namen ab dem 2. August verwenden.

Definitiv wird der Name aber nach normaler Vorgangsweise erst beschlossen, wenn die Statuten der Gemeinschaft von Rom anerkannt sind.

Der neue Name bedeutet nach Angaben der ‘Transalpinen Redemptoristen’, „daß wir eine Gemeinschaft im Geist jener Kongregation des Heiligsten Erlösers sind, die von unseren Herrn selber durch den Heiligen Alphonsus und die ehrwürdige Maria Celeste Crostarosa“.

Die Erklärung mit der Mitteilung des neuen Namens ist von sechzehn Mitgliedern der Gemeinschaft und von zwei weiteren Personen unterschrieben.

Es scheint, daß die ‘Transalpinen Redemptoristen’ ihren Namen nicht unbedingt freiwillig wechseln:

„Die Änderung unseres Namen ist eine Pflicht, die wir als Gottes Willen für uns akzeptieren müssen“ – heißt es in der Mitteilung.

‘Youtube’: Video über die Transalpinen Redemptoristen
      
21 Lesermeinungen
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#22   Jörg Guttenberger, Köln   21:10:56 | Dienstag, 22. Juli 2008
Redemptoristen
Der Hinweis auf „den in Auflösung befindlichen Redemptoristenorden“ ist natürlich Unsinn. Richtig ist, daß es ganz erhebliche Nachwuchssorgen gibt. Man kann daher allenfalls von einem möglichen Aussterben des Ordens sprechen.
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#21   thaumaturgos   20:09:08 | Dienstag, 22. Juli 2008
dann sollen sich die paar hansl
schlicht und einfach dem CSsR anschliessen,
aber die dummen tradis kochen ja immer gern das eigene süppchen …
einheit nur dann, wenn es zu ihren verqueren bedingungen geschieht
und im übrigen … ich vermute kaum, dass sich der namenswechsel störend auf die psyche der paar menekens auswirkt …
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#20   Johannes Damaszenus   16:59:31 | Dienstag, 22. Juli 2008
Redemptoristen
In Deutschland, Österreich und der Schweiz sind die Redemptoristen tatsächlich in massivem Schwund. Alle paar Jahre wird ein Haus geschlossen, wobei die Vorgangsweise beim Kloster Geistingen bezeichnend war. Dort wurde die Auflösung auf der Homepage des Klosters geradezu lustvoll in allen Details präsentiert. Auch scheute ma sich nicht, die Kirche an einen Investor zu verkaufen, der ein Wellnesszentrum daraus machen wollte. Dieser Plan hat sich, wie man hört, inzwischen erledigt. Ein Kaufangebot der Piusbrüder wurde natürlich vehement abgelehnt. Da war die ideologische Ablehnung größer als die Sorge um die Symbolik einer Kirche und um das Bewahren eines heiligen Raumes.
Eine innere, die Kommunität zusammenhaltende Spiritualität existiert nicht mehr. Das größte Kloster -Gars am Inn- ist innerhalb von 20 Jahren um die Hälfte seines Mitgliederbestandes geschwunden und das Alter der Verbliebenen läßt den Schwund die nächsten Jahre noch rasanter werden.
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#19   LandorganistII   15:14:17 | Dienstag, 22. Juli 2008
Herr Lingen
ist homosexuell? Oh da werden sich die Homosexuellen wohl kaumf freuen.
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#18   stimme der vernunft †   15:01:26 | Dienstag, 22. Juli 2008
Pneumat
und wer das Seelenheil von der Mode abhängig macht, und sei es die Bartmode, der soll nicht von geistigen Welten Faseln.
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#17   pneumat   14:47:05 | Dienstag, 22. Juli 2008
Wer die geistige Welt nicht begreift,
dem sind auch ihre Details – die einen geistigen Hintergrund haben – irrelevant.
Deshalb ist ihnen auch egal, dass auf der Stelle wo der Kopf sein soll, befindet sich der Hintern.
Daher entsprechende Vernunft und ihre Stimme.
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#16   stimme der vernunft †   14:28:12 | Dienstag, 22. Juli 2008
Christi Bart
ist ungefähr so interessant und heilsrelevant wie die Marke seiner Unterhosen.
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#15   pneumat   14:25:06 | Dienstag, 22. Juli 2008
1. Was Lingen angeht,
beide – er und sein Gegenpol – sind Zweige des gleichen Baums. Einer will das gelähmte Papamobil mit Bier (Showpartys) und der andere mit Weihwasser (formalem geistlosem Glauben) tanken.
Es bleibt still liegen.
2. Seltsame Vernunft : Hat Christus – neuer Adam -keinen Bart, oder ist er „gefallener Sünder“? (Herr, verzeih mir).
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#14   stimme der vernunft †   13:34:41 | Dienstag, 22. Juli 2008
@pneumat
Gott hat den Mann als Redemptoristen geschaffen?
Was faselst du da für einen Unsinn zusammen.
Un der Bart ist ein Ergebnis des Sündenfalls und nicht in der Schöpfungsordnung vorgesehen.
Adam wird immer bartlos dargestellt.
Ein BArt ist also widernatürlich und gegen Gottes Willen, mindestens ebenso wie Homosexualität, Zölibat und Pumpernickel.
Im Paradies gab es das alles nicht.
Jawoll! :-D
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#13   pneumat   13:27:16 | Dienstag, 22. Juli 2008
Redemptoristen
Entschuldigung: Gott hat den Mann so geschaffen.
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#12   RRR   13:26:58 | Dienstag, 22. Juli 2008
@ Bernardo
Der Artikel schreibt nicht, dass die Redemptoristen „aussterben“, sondern „sich in Auflösung befinden“.
Und das ist nicht wahr. Ein diesbezügliches Verfahren ist nicht eingeleitet worden.
Auch von Aussterben kann keine Rede sein – das mag für die deutschsprachigen Klöster zutreffen, für den Orden insgesamt definitiv nicht. (Ich kenne sehr junge Redemptoristengemeinschaften in anderen Kontinenten, die über die Behauptung, ihr Orden sterbe aus, nur lachen können. Von einer Auflösung des Ordens ganz zu schweigen.)
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#11   aufrechterkatholik   13:20:49 | Dienstag, 22. Juli 2008
Spannende These
dass dieser vom Hl. Vater abgefallene Lingen mit seinen blutleeren Reden und kryptischer Homohedonist ist. Vielleicht hat er ja Erfolg. Die Zähne sind schon ok… Aufrechte Grüße!
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#10   Bernado   13:20:18 | Dienstag, 22. Juli 2008
mehr Informationen
zur Namensänderung der Redemptosristen von Papa Stronsay und zur Situation des in der Tat aussterbenden Redemptoristenordens vermitteln die Links auf Summorum Pontificum …ww.summorum-pontificum.de/. In Deutschland ist die Situation des Ordens so verzweifelt, daß sie – nachdem sie aus Nachwuchs- und Personalmangel ihre Hochschule in Geistingen schließen mußten – noch nicht einmal in der Lage waren, die bedeutende Bibliothek zu behalten oder auch nur sachgerecht aufzulösen. Die Bücher (viele über 400 Jahre alt) wurden bei Ebay verschleudert www.ub.uni-dortmund.de/…netbib/msg30325.html.
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#9   ExBochumer †   13:15:06 | Dienstag, 22. Juli 2008
@ pneumat
Ha, ha, ha …
Somit ist Lingen ein Anhänger des „heidnischen altrömischen bartlosen schwulen Brauch“-tums.
Somit ist Lingen nach Ihrem Postin homosexuell.
>:)
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#8   pneumat   13:06:18 | Dienstag, 22. Juli 2008
Redemptoristen
Die Klöster sind sehr wichtig für das Erhalten des Christentums. Sie sind ein geistiges Kraftwerk, das der wackeligen Welt seinen Heiligen Geist spendet. Ohne Klöster ist die Kirche wie leblos. Warum gehen die neuen Generationen von vermeitlich Gläubigen nicht in die Klöster und ziehen lieber vor, die lustigen Papst-Rockpartys mit Kondomen zu feiern? Weil diese „Sexsychristen“ in der Tat geistlos wie ihre Hirten sind.
Der Film zeigt eine schöne kontemplative Atmosphäre
Es ist symbolistisch, dass die Mönche auf ihrem Boot zuerst ankommen: für den letztendlichen Sieg Christi
Einziger Bruder in der Kapuze mit dem Bart sieht authentischer aus. Mindestens die Mönche müssen nicht bartlos sein. Die RKK hat den heidnischen altrömischen bartlosen schwulen Brauch übernommen. Doch die Besten wie Hl. Benedikt von Nursia hatten den Bart. Gott hat den Mann so geschafft.
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#7   ExBochumer †   12:33:23 | Dienstag, 22. Juli 2008
Der Redemptoristen-Orden …
in Auflösung begriffen?
War mir bislang nicht bekannt.
Soweit mir bekannt ist, gibt es den Orden noch mit einer großen Anzahl von Ordensangehörigen.
Gibt es offizielle Stellungnahmen (damit meine ich nicht kreuz.net!!)?
Und überhaupt: Wenn sich ein Orden auflöst, so kann keine andere Gemeinschaft dann unmittelbar den Namen der aufgelösten Gemeinschaft annehmen. Es gibt so was wie das Kirchenrecht.
Insgesamt: Wieder mal ein sehr oberflächlicher Artikel. Manche Lesermeinungen a la Lingen’schen Leseart verkneife ich mir mittlerweile.
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#6   Karl Murx   11:12:33 | Dienstag, 22. Juli 2008
Wieso? Weißt du, wovon du redest?
Es gibt da kein Dormitorium.
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#5   r.ruhrgebietler   10:53:46 | Dienstag, 22. Juli 2008
@Karl Murx – Sie labern wieder Dummes Zeug!
oder waren Sie persönlich vor Ort??
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#4   Karl Murx   10:30:44 | Dienstag, 22. Juli 2008
Wieso halten die sich streng an die Regel?
Da existiert kein gemeinschaftliches Dormitorium, sondern jeder Ordensmann hat sein Kabäuschen.
Und der Multiliturgismus von byzantinisch bis maronitisch ist auch nicht regelkonform.
:-$
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#2   Sirilo   09:34:41 | Dienstag, 22. Juli 2008
In Auflösung begriffen?
Der Redemptoristenorden hat weltweit 5500 Mitglieder. Wieso soll er in „Auflösung begriffen“ sein?
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#1   stimme der vernunft †   09:28:42 | Dienstag, 22. Juli 2008
Na wenn
die offiziellen Redemptoristen angeblich in Auflösung begriffen sind, wird der Name ja bald frei.
Die paar Tage werden die Schotten wohl noch abwarten können.
Oder war das mit der Auflösung mal wieder eine der gewohnten hetznet-Lügen?
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