10:30:19 | Dienstag, 22. Juli 2008
Ein knappes Jahr lang haben einige Mädchen in Frankreich geprüft, ob Gott mit ihnen einen neuen traditionalistischen Orden in Verbindung mit der Petrusbruderschaft gründen will.
(kreuz.net) Im Juni ging eine Zeit zur Berufungsfindung und zur
möglichen Gründung eines altgläubigen
Frauenordens unter der Führung der Petrusbruderschaft zu Ende.
Das Projekt begann im Oktober 2007 in
der Stadt Perpignan in Südfrankreich.
Am 8. Juli berichtete Julie Michelle Robinson aus Großbritannien
darüber auf dem Weblog ‘Juventutem’.
Gleich zu Beginn erklärt sie, daß es bisher keine definitive
Entscheidung über die angepeilte Neugründung gibt.
Jenny aus der Schweiz, die an der Probezeit teilgenommen
hat, traf danach den Entscheid, sich eine bereits bestehende Kongregation zu suchen.
Jessica aus den
Vereinigten Staaten will Karmelitin werden. In den USA existiert der einzige altgläubige Schwesternkarmel
der Welt.
Marie aus Frankreich will sich an einem Projekt des
Instituts vom Guten Hirten beteiligen.
Ihr Bruder ist Seminarist des Instituts.
Insgesamt bleiben somit drei Mädchen, die einen neuen Orden
beginnen möchten: Laurianne aus Frankreich, Marie-France aus Kanada und das genannte Fräulein Robinson.
Die Petrusbruderschaft will die drei Mädchen unterstützen. Doch Fräulein Robinson sieht „kleine technische
Probleme“: Für die Ausbildung von Schwestern brauche es Schwestern.
Sie ist sich bewußt, daß jede
Gemeinschaft irgendwann begonnen hat: „Aber es würde wirklich helfen, wenn es erfahrene Ordensfrauen
gäbe, die bereit wären, uns zu helfen.“
Das Problem: Die meisten traditionellen Gemeinschaft lebten
beschaulich, und die meisten apostolischen Gemeinschaften wollen aus ideologischen Gründen mit den Altgläubigen
nicht zusammenarbeiten:
„Wir haben diese Art der Hilfe jedenfalls bis jetzt noch nicht gefunden“ – faßt
Fräulein Robinson die Situation zusammen.
Als zweites technisches Problem nennt Fräulein Robinson die
Finanzierung und die Notwendigkeit eines Hauses: „Die Oberen der Petrusbruderschaft suchten Wege, um in
aller Form weiterzumachen.“
Nach Angaben von Fräulein Robinson wäre ein Beginn des Projektes im kommenden
September oder auch ab Januar 2009 verfrüht.
Sie sieht eine mögliche Gründung frühestens ab September
2009. Doch auch dieses Datum ist noch an viele Bedingungen gebunden.
Bis dahin wollen die drei Mädchen
die Petrusbruderschaft ungebunden und gemäß ihren jeweiligen Fähigkeiten unterstützen.
Sie haben eine Meinung zu diesem Artikel? Dann verfassen Sie einen Beitrag. Bleiben Sie in Ihrem Kommentar sachlich und bemühen Sie sich um eine erträgliche Diskussionsatmosphäre. Bedenken Sie, daß Ihr Beitrag noch über Jahre hinweg abrufbar und durch Suchmaschinen im Internet auffindbar ist.
Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für den Inhalt der Leserbeiträge. Sie behält sich das Recht vor, Beiträge zu löschen oder Leser aus der Debatte auszuschließen.
#17
Stephanus 15:10:09 | Montag, 28. Juli 2008
#16
Dominicus 10:49:09 | Donnerstag, 24. Juli 2008
#15
Aleph † 08:51:16 | Donnerstag, 24. Juli 2008
#14
Capistrano 22:44:18 | Mittwoch, 23. Juli 2008
#13
Cato 16:26:16 | Mittwoch, 23. Juli 2008
#12
LandorganistII 12:53:19 | Mittwoch, 23. Juli 2008
#11
Aleph † 08:54:01 | Mittwoch, 23. Juli 2008
#10
Capistrano 21:30:09 | Dienstag, 22. Juli 2008
#9
Cato 17:41:04 | Dienstag, 22. Juli 2008
#8
Aleph † 15:44:01 | Dienstag, 22. Juli 2008
#7
LandorganistII 14:34:20 | Dienstag, 22. Juli 2008
#6
Brandenburgis 14:18:51 | Dienstag, 22. Juli 2008
#5
Benedikt 14:17:06 | Dienstag, 22. Juli 2008
#4
Tridentinus 13:17:52 | Dienstag, 22. Juli 2008
#3
cantate 12:24:58 | Dienstag, 22. Juli 2008
#2
ExBochumer † 11:24:22 | Dienstag, 22. Juli 2008
#1
alter Rheinländer 10:43:04 | Dienstag, 22. Juli 2008