Christen zweiter Klasse
Zuerst wurde eine Anfrage für die Alte Messe gestellt. Dann folgte eine sechsmonatige Wartezeit. Schließlich kam die Antwort: Nein.
(kreuz.net) In der Pfarrei Saint-Etienne-du-Mont im fünften Pariser Bezirk haben fünfzig Gläubige um
eine wöchentliche Messe im Alten Ritus gebeten. Darüber berichtete die französische „Bewegung für
den liturgischen Frieden“ am 15. Juli.
Zusammen mit ihren Familien vertreten die Unterzeichner etwa 150 Personen. Ein gutes Drittel der Unterzeichner wohnt auf dem Pfarreigebiet. Die anderen stammen fast ausschließlich aus den umliegenden Gemeinden.
Sie sind mit der Pfarrei Saint-Etienne-du-Mont durch die pfarrliche Seelsorge in den Schulen auf Gemeindegebiet verbunden.
Die Bitte um die Alte Messe wurde in der Weihnachtszeit eingereicht. Der Pfarrer antwortete am Anfang des Monats Juni: „Abschlägig“ – wie die Initiatoren im Interview erklären.
In seinem Antwortschreiben begründete der Priester seine Entscheidung: Man müßte die „Organisation des Sonntags revidieren“, die Anfrager würden aus anderen Pfarreien kommen, außerdem gebe es bereits eine Alte Messe in der Pfarrei Saint-Germain l’Auxerrois.
Die Erzdiözese Paris stellt sich hinter den Entscheid. So erklärte der Pariser Generalvikar, Monsignore Patrick Chauvet, der Gruppe, daß es in der Alten Messe von Saint-Germain de l’Auxerrois noch Platz gebe: „Warum die Gemeinschaften verzetteln?“
Die Antwort der Antragsteller: „Wir hätten gerne eine Alte Messe in unserer Pfarrei.“
Die Zahl der Antragsteller hätte nach ihren Angaben leicht dreimal so groß sein können, wenn man die Gläubigen nach der Sonntagsmesse vor der Kirche informiert hätte:
„Wir glauben, daß unsere Bitte dem Buchstaben und dem Geist von ‘Summorum Pontificum’ entspricht.“
Die „Bewegung für den liturgischen Frieden“ spricht jetzt von einer „Kultur der Verachtung“ der Altgläubigen:
„Es ist nicht länger annehmbar, daß Altgläubige wie Christen zweiter Klasse behandelt werden, die es nicht einmal verdienen, daß man mit ihnen spricht.“
Zusammen mit ihren Familien vertreten die Unterzeichner etwa 150 Personen. Ein gutes Drittel der Unterzeichner wohnt auf dem Pfarreigebiet. Die anderen stammen fast ausschließlich aus den umliegenden Gemeinden.
Sie sind mit der Pfarrei Saint-Etienne-du-Mont durch die pfarrliche Seelsorge in den Schulen auf Gemeindegebiet verbunden.
Die Bitte um die Alte Messe wurde in der Weihnachtszeit eingereicht. Der Pfarrer antwortete am Anfang des Monats Juni: „Abschlägig“ – wie die Initiatoren im Interview erklären.
In seinem Antwortschreiben begründete der Priester seine Entscheidung: Man müßte die „Organisation des Sonntags revidieren“, die Anfrager würden aus anderen Pfarreien kommen, außerdem gebe es bereits eine Alte Messe in der Pfarrei Saint-Germain l’Auxerrois.
Die Erzdiözese Paris stellt sich hinter den Entscheid. So erklärte der Pariser Generalvikar, Monsignore Patrick Chauvet, der Gruppe, daß es in der Alten Messe von Saint-Germain de l’Auxerrois noch Platz gebe: „Warum die Gemeinschaften verzetteln?“
Die Antwort der Antragsteller: „Wir hätten gerne eine Alte Messe in unserer Pfarrei.“
Die Zahl der Antragsteller hätte nach ihren Angaben leicht dreimal so groß sein können, wenn man die Gläubigen nach der Sonntagsmesse vor der Kirche informiert hätte:
„Wir glauben, daß unsere Bitte dem Buchstaben und dem Geist von ‘Summorum Pontificum’ entspricht.“
Die „Bewegung für den liturgischen Frieden“ spricht jetzt von einer „Kultur der Verachtung“ der Altgläubigen:
„Es ist nicht länger annehmbar, daß Altgläubige wie Christen zweiter Klasse behandelt werden, die es nicht einmal verdienen, daß man mit ihnen spricht.“
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Mittwoch, 23. Juli 2008 22:47
Capistrano: @Gotthard
Sie sind doch gar nicht katholisch. Warum ereifern Sie sich hier bei Kreuz.net immer?
Mittwoch, 23. Juli 2008 13:10
Gotthard: @r.ruhrgebietler
Es ist eine Schande solche „Priester“ zu haben. Sie ähneln den Mietlingen von denen Jesus Christus in
der Bibel spricht!
hast Du wieder Schaum vor dem Mund?
hast Du wieder Schaum vor dem Mund?
Mittwoch, 23. Juli 2008 06:42
r.ruhrgebietler: @Belisar – kleiner Helfer Satans!
Ist doch alles ok!Wenn in der Nachbarpfarrei eine Messe gefeiert wird bitte geht doch dort hin!Eben nicht
o.k. dazu haben die Christgläubigen doch ire Heimatpfarrei – so zumindest versucht es doch die V-II-Kirche
den Kirchenstuerzahler weiß zu machen und droht auch noch…
Alter Ritus, lächerlich die meisten Priester heute können damit doch sowieso nix anfangen!Es ist eine Schande solche „Priester“ zu haben. Sie ähneln den Mietlingen von denen Jesus Christus in der Bibel spricht!
Wenn nur ein Drittel aus der PFarrei kommt na dann danke, was ist denn das für eine „Anfrage“ wenn sie nicht mehrheitlich von den Leuten aus der eigenen Pfarrei getragen ist.
„Bewegung für den liturgischen Frieden“ wenn man so ankommt dann baut man erst recht eine Spannung zwischen altem und neuem Ritus auf (ganz im Sinne dieser Levebristenseite!).
Alter Ritus, lächerlich die meisten Priester heute können damit doch sowieso nix anfangen!Es ist eine Schande solche „Priester“ zu haben. Sie ähneln den Mietlingen von denen Jesus Christus in der Bibel spricht!
Wenn nur ein Drittel aus der PFarrei kommt na dann danke, was ist denn das für eine „Anfrage“ wenn sie nicht mehrheitlich von den Leuten aus der eigenen Pfarrei getragen ist.
„Bewegung für den liturgischen Frieden“ wenn man so ankommt dann baut man erst recht eine Spannung zwischen altem und neuem Ritus auf (ganz im Sinne dieser Levebristenseite!).
Mittwoch, 23. Juli 2008 01:14
Belisar: Ist doch alles ok!
Wenn in der Nachbarpfarrei eine Messe gefeiert wird bitte geht doch dort hin!
Alter Ritus, lächerlich die meisten Priester heute können damit doch sowieso nix anfangen!
Wenn nur ein Drittel aus der PFarrei kommt na dann danke, was ist denn das für eine „Anfrage“ wenn sie nicht mehrheitlich von den Leuten aus der eigenen Pfarrei getragen ist.
„Bewegung für den liturgischen Frieden“ wenn man so ankommt dann baut man erst recht eine Spannung zwischen altem und neuem Ritus auf (ganz im Sinne dieser Levebristenseite!).
Alter Ritus, lächerlich die meisten Priester heute können damit doch sowieso nix anfangen!
Wenn nur ein Drittel aus der PFarrei kommt na dann danke, was ist denn das für eine „Anfrage“ wenn sie nicht mehrheitlich von den Leuten aus der eigenen Pfarrei getragen ist.
„Bewegung für den liturgischen Frieden“ wenn man so ankommt dann baut man erst recht eine Spannung zwischen altem und neuem Ritus auf (ganz im Sinne dieser Levebristenseite!).
Dienstag, 22. Juli 2008 23:24
Bayern-Tradi: Unerhört
Die erlauben sich tatsächlich noch nachdem der Hl. Vater das Motu proprio herausgegeben hat, zu einer Hl. Messe im überlieferten Ritus einfach „Nein“ zu sagen! Das ist einfach das Letzte. Ungehorsam bis dort hinaus. Die Gläubigen haben ein Recht auf die überlieferte Liturgie.
Dienstag, 22. Juli 2008 23:14
wassers: St. Nicolas du Chardonnet
Warum nur lassen sich die Katholiken aus dem Quartier Latin so von der Konzilskirche auf den Arm nehmen? Sie sollten nur einfach in St. Nicolas den Sonntagsmessen – fünf an der Zahl beiwohnen – . Im übrigen, was soll das Geschwätz von „Altgläubigen“, dieser Terminus wird immer williger übernommen, ist jedoch irreführend, denn er steht für den richtigen Terminus „Katholik“.
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