Deutschland
Die Baukosten sind nicht absehbar
Das Bistum Aachen braucht angeblich dringend eine Fortbildungsstelle für das pastorale Personal. Was kirchliche Fortbildungen heute taugen, ist inzwischen bei Freund und Feind bekannt.
In katholischen Bildungshäusern wird auch Zen-Buddhismus angeboten
In katholischen Bildungshäusern wird auch Zen-Buddhismus angeboten
(kreuz.net, Aachen) Seit Monaten saniert das Bistum Aachen – trotz scharfem Sparkurs – mit hohem Aufwand den früheren Bischofssitz an der Friedlandstraße in Aachen. Davon berichtete die ‘Aachener Zeitung’ am 21. Juli.

„Natürlich sind die kalkulierten Baukosten geheim“ – provoziert das Blatt.

Das Haus befindet sich direkt neben dem Priesterseminar und dem diözesanen August-Pieper-Haus.

Das Gebäude soll nach dem Umbau ein „Haus der pastoralen Dienste“ werden.

Nach dem Verkauf des Priesterhauses Maria Rast benötige man „dringend“ eine Fortbildungsstelle für das pastorale Personal sowie neue Tagungsräume und Übernachtungsmöglichkeiten für Gäste des Bischofs – so der Bistumssprecher vor der ‘Aachener Zeitung’.

Aachener Dom
Aachener Dom
Die Zeitung geht davon aus, daß ein erheblicher Teil des Millionenerlöses aus dem Verkauf des herrschaftlichen Anwesens Maria Rast in den Umbau fließen wird.

Das Bistum hält sich in Sachen Investitionskosten bedeckt: „Wir werden nichts zu den erwarteten Ausgaben sagen“ – so der Bistumssprecher.

Die Kosten seien angesichts der maroden Altbausubstanz zum jetzigen Zeitpunkt gar nicht absehbar.

Das zweistöckige U-förmige Gebäude aus dem Jahr 1962 umfaßt mehrere hundert Quadratmeter Fläche.

Nach dem Tod von Bischof Klaus Hemmerle von Aachen im Jahr 1994 diente es als Offizialat, das heißt, als Diözesangericht.

Jetzt entstehen dort fünf Tagungsräume – zwei kleine und ein großer Konferenzsaal.

Außerdem werden fünf neue Gästezimmer eingerichtet. Die Kapelle wird ebenfalls saniert.

„Hier wird keineswegs geprotzt“- betont der Bistumssprecher.

Vor den Kellerräumen hat man das Erdreich abgetragen, damit mehr Licht in die unteren Räume fällt.

Der Bistumssprecher verneint vor der ‘Aachener Zeitung’, daß der kostspielige Generalumbau des alten Bischofssitzes im Widerspruch zum vielerorts verordneten Baustopp auf Pfarrebene steht: „Es gibt eine klare Prioritätenliste.“

Wo dringend saniert werden müsse, geschehe das auch.

Die ‘Aachener Zeitung’ weist darauf hin, daß es im jüngst sanierten August-Pieper-Haus einen Saal mit moderner Konferenztechnik für 140 Personen und sechs weitere Tagungsräume für zwölf bis achtzig Personen, einen Gartenpavillon für 25 Personen sowie 32 Einzel- und neun Zweibettzimmer mit Naßzelle gibt.

Laut Homepage des Seminarhauses könne das Angebot an Gästezimmern „durch Kooperation mit Nachbarhotels erweitert werden“.
      
42 Lesermeinungen
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#42   Frollein Rottenmaier †   08:05:44 | Freitag, 1. August 2008
@karljosef
In Japan bisher leider noch nicht, aber in China und dort auch im Tempel.
Brahman, Tao, Anima mundi, Individualseele – das eine schließt doch das andere nicht aus!
Es ist sogar in transpersonalen Bereichen/Bewußtseinszuständen direkt wahrnehmbar, egal ob in tiefer Meditation, Versenkung oder dem einen oder anderen „Hilfsmittel“.
Und die moderne Quantentheorie bestätigt das ganze sogar noch.
Ein interessanter Link:
www.buddhismus-heute.de/…__4.print__1.de.html
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#41   karljosef   08:50:36 | Donnerstag, 31. Juli 2008
@Frollein
Buddhismus ist doch synkretistisch per Definition. Waren Sie mal in Japan? Direkt neben alten Buddhistischen Tempeln – noch im Tempelgarten gibts doch immer eine Ecke für die Shinto-Geister (Animismus aus Japan). Japaner definieren sich multireligiös.
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#40   Frollein Rottenmaier †   18:28:49 | Mittwoch, 30. Juli 2008
@karljosef
2/Ich habe nicht gesagt dass die die Buddha Figur anbeten (nur zerhacken!)
Weshalb sollte ich das tun? In das lachende Gesicht von Gautama zu schauen, macht mir gute Laune.
4/ Wie ein Schmetterilng , mal hier an einer „ Blume“ trinken, mal dort.
Wie heißt es so schön: „Wer Schmetterlinge lachen hört, weiß wie Wolken riechen.“ Nein, Spaß beiseite, Sie sind ein typischer kreuz.netter und legen mir Worte in den Mund, die ich so niemals gesagt habe. Ich distanziere mich hiermit von jeglicher profaner Esoterik, die sowieso nur Geldmacherei ist. Ich habe mit den von Ihnen genannten Praktiken wie magische Steine, Seherkurse, Horoskope o.ä. nichts am Hut.
Ich interessiere mich aufrichtig für den Buddhismus – keinen Religionsmischmasch, keine selbstgebastelte Religion.
Mit meinen Worten zu alten Naturreligionen/Schamanismus wollte ich nur darauf hinaus, dass das Christentum nicht das Patent auf Gotteserfahrung, Wahrheit oder was auch immer hat. Die Suche nach Gott, dem Ich und inneren Welten bzw. Transzendenz ist so alt wie die Menschheit. Die Spuren sind sogar bis ins Mittlere Paläolithikum nachweisbar, in der bereits religiöse Rituale vollzogen wurden. Es gibt verschiedene Wege zu Gott und somit spreche ich weder den Weltreligionen noch den so genannten „primitiven“ Naturreligionen die Existenzberechtigung ab.
Ich halte es da wie Willigis Jäger:
„Die Essenz aller Religionen ist in ihren mystischen Erfahrungen zu finden.“
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#39   karljosef   15:34:12 | Mittwoch, 30. Juli 2008
@Frollein
1/Woher ich die Zahl habe? Aus Bibel TV, dort wurde ein Missionar befragt der eine Schatzung abgab. Es sprach von einem explosionsartigen Ausbreitung des Christentums.
2/ Ich habe nicht gesagt dass die die Buddha Figur anbeten (nur zerhacken!)
3/ Ich finde es gut dass Sie sich nicht als Katholikin definieren. Dies ist konsequent ( aber nicht gut für Ihren jüngsten Tag denn dort wird Sie Christus richten)
4/ Sie schreiben „Den Schamanen in Südamerika, in Sibirien, den Suchenden in Asien und Südostasien – den heutigen Buddhisten und Hinduisten… Es gibt nicht nur einen Weg.“. Also sind Sie Synkretistin. Wie ein Schmetterilng , mal hier an einer „ Blume“ trinken, mal dort. So wie das Gefühl einen treibt, mal einen Geist in sein Religionssytem einbauen, mal einen Meditationsweg gehen, in en paar Monaten einen anderen und in ein paar Monaten wieder was anderes. Immer im Fluss, nichts festes, nichts beständiges. Der Weg ist das Ziel. Astrologie oder Estorerik ist mal wichtig mal auch nicht. Unstrukturiert eben und deswegen fällt es Ihnen schwer, logische Erklärungen über Ihren Religionsmischmasch zu geben. Der klare Aufbau ihrer selbstgebastelten Religion fehlt. :-$
Ich hatte auch mal eine Kollegin, die viel Geld für magische Steine, Druiden und Seherkurse, und sich schliessendlich als Medium betrachtet hat. Geister waren für Sie überall. Sie war zum X-Mal wiedergeboren, und hatte ihren Mann schon in einem vorherigen Leben geheiratet ( Nun ist sie inzwischen schon geschieden!) :-(
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#38   Frollein Rottenmaier †   08:04:52 | Mittwoch, 30. Juli 2008
@karljosef
zu 1/ Wie kommen Sie auf diese Zahl? Quelle? Und wenn schon… Täglich wechseln ein paar Buddhisten zum Christentum und täglich wechseln ein paar Christen zum Buddhismus. Dieses Konkurrenzdenken ist komplett unsinnig und kontraproduktiv. Religionen können sehr wohl parallel existieren.
3/ Zerhacken Sie den Buddha-Götzen Ihres Wohnzimmers und werden Sie Katholikin. Ihre Seele wird es Ihnen am Jüngesten Gericht danken
Grrrr! Warum lasse ich mich hier immer wieder auf solche Sinnlosgespräche ein? Über meine „Protzbildbände“ in meinem Wohnzimmer wurde bereits an anderer Stelle spekuliert, nun sind wohl die „Götzen“ dran. :-S Sie haben wirklich von Buddhismus überhaupt und gar keine Ahnung, sonst wüßten Sie, dass man keine statischen Figuren Buddhas anbetet, sondern versucht, seinen Pfad zu gehen. Nicht mehr als das tue ich.
Ich und Katholikin werden? Nie und nimmer! Es ist weder mein Weg noch meine Welt. Gott offenbarte sich nicht nur den Leuten im heiligen Land, sondern zu allen Zeiten den Menschen rund um den Globus: Den Schamanen in Südamerika, in Sibirien, den Suchenden in Asien und Südostasien – den heutigen Buddhisten und Hinduisten… Es gibt nicht nur einen Weg.
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#37   karljosef   12:48:39 | Dienstag, 29. Juli 2008
@Frollein
1/ Gegenwärtig werden jeden Tag 10.000 Chinesen Christen. Deren Herz fühlt etwas anderes als Sie.
2/ Die Logik des Buddhismus liegt den Christentum fern. Daher ist es unverantwortlich dass so etwas mit Kirchensteuermitteln bezahlt wird.
3/ Zerhacken Sie den Buddha-Götzen Ihres Wohnzimmers und werden Sie Katholikin. Ihre Seele wird es Ihnen am Jüngesten Gericht danken
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#36   Frollein Rottenmaier †   07:51:44 | Montag, 28. Juli 2008
@karljosef
Ich kann Ihnen beim besten Willen nicht in 1500 Zeichen den Buddhismus erklären – erst recht nicht den Zen-Buddhismus.
Im Buddhismus gibt es 1), 2), 3)…
Zu 2) Sie dürfen „Ego“ und „Selbst“ nicht über einen Kamm scheren. Das Selbst löst sich nicht auf, wird aber um die Erfahrung des Verschmelzens mit dem Absoluten
bereichert. Um dieses überhaupt wahrnehmen zu können, bedarf es des Selbst.
Zu 3) Wollen war meinerseits unglücklich ausgedrückt. Müssen geht hier mit Wollen einher. Man ist erst dann vom Rad des Samsara befreit, wenn das Karma aufgelöst ist.
Zu 4) Der Buddhismus kennt ebenfalls den Erlösungsgedanken – z.B. die Bodhisattvas des Mitgefühls
Ich zitiere aus „Buddhismus – Götter, Bilder und Skulpturen“ von Louis Frédéric:
„Die Bodhisattvas sind Erleuchtungswesen, also eine Art Heilige, die sich darauf vorbereiten, aufgrund ihrer Verdienste und Tugenden Buddhas zu werden. Obwohl sie mit diesen gleichrangig sein könnten, geht der Mahayana-Buddhismus davon aus, dass sie aus reinem Mitgefühl mit allen Geschöpfen auf das vollständige Erwachen verzichtet haben… Sie haben sich der Erlösung der leidenden Welt verschrieben, so dass es ihnen nicht erlaubt ist, die vollkommene Erleuchtung zu erlangen. Sie sind höchst aktive Geschöpfe, die das Gelübde abgelegt haben, alle Qualen der Geschöpfe auf sich zu nehmen.“
Warum rennen denn viele Leute im Westen dem Buddhismus hinterher? Weil man sich gegen die Katholische Lehre auflehnt.
Falsch. Weil sich ihr Herz danach sehnt.
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#35   karljosef   21:28:03 | Freitag, 25. Juli 2008
@frollein
Das Ziel des Buddhismus ist wie Sie es beschreiben, eben volkommen anders als des Christenums. Im Buddhismus gibt es
1) Reinkarnation
2) Eine mehr oder weniger starke Auflösung des Ichs.
3) Die Perfekte Situation wird ereicht durch eigenes Wollen -keine Reinkarnation mehr zu wollen. Also doch Gnosis. Durch Übungen zur Erleuchtung. Nur die Geistige Welt ist gut, die körperliche ist schlecht.
4) Christus ist nicht der Richter am Ende der Welt
5) Keine Hölle , Fegefeuer
Dies ist nicht die katholische Lehre. Ich habe ein Problem wenn so etwas mit Kirchensteuergeldern propagiert wird. Und wer so etwas mit der wahren, Katholischen Religion vermischen will, begeht eine Sünde (und es ist auch unlogisch und nicht bis ins Ende durchdacht)
Warum rennnen denn viele Leute im Westen dem Buddhismus hinterher? Weil man sich gegen die Katholische Lehre auflehnt. Man will Christus , seinem Joch, seinen Gesetzen nicht dienen. Aber am Ende der Welt wird man von Christus gerichtet, ob man will oder nicht.
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#34   Frollein Rottenmaier †   09:05:25 | Freitag, 25. Juli 2008
Buddha in der Glorie
Ich denke, das Nirvana mit einem Nichts gleichzusetzen, wäre vermessen. Das ist eher eine westliche Fehlinterpretation. Es geht hier um ein Einssein mit dem Absoluten, das aber nicht einer kompletten Auflösung der eigenen Identität bedarf – eher der erdgebundenen, materiellen Leidenschaften, so dass der Wunsch nach Reinkarnation nicht mehr besteht.
Noch was Nettes zum Wochenendbeginn:
Buddha in der Glorie
Mitte aller Mitten, Kern der Kerne,
Mandel, die sich einschließt und versüßt, –
dieses Alles bis an alle Sterne
ist dein Fruchtfleisch: Sei gegrüßt.
Sieh, du fühlst, wie nichts mehr an dir hängt;
im Unendlichen ist deine Schale,
und dort steht der starke Saft und drängt.
Und von außen hilft ihm ein Gestrahle,
denn ganz oben werden deine Sonnen
voll und glühend umgedreht.
Doch in dir ist schon begonnen,
was die Sonnen übersteht.
Rainer Maria Rilke, Paris 1908
Es kann sich lohnen, darüber zu meditieren. :-)
Ich wünsche (fast) allen ein schönes WE!
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#33   Aleph †   08:56:47 | Freitag, 25. Juli 2008
karljosef
Da kann und werde ich nicht widersprechen. Aber vergessen Sie bitte nicht, was Sie hier aufführen, sind Bilder des Glauben (rebus fidei), die den Glauben umsetzen sollen, die eine völlig andere Wirklichkeit zu den Menschen rüberbringen sollen.
Alles andere ist toter Buchstabenglaube, gegen den sich auch JX massiv gewandt hat.
Wer sich mit dem Begriff „Nichts“ einmal auseinandersetzt, wird man schnell erfahren wie wenig das Nichts dem „Nichts“ entspricht.
Schließlich könnte es ja auch möglich sein, dass Nirvana mit dem uns begrifflichen „Nichts“ überhaupt nicht identisch ist.
Eine bestimmte Vorsicht ist in jedem Fall angebracht, wenn man den christlichen Auferstehungsglauben und das buddhistische Nirvana miteinander vergleichen will.
Das ist nicht wie Äpfel und Birnen zusammenzählen oder sortieren.
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#32   karljosef   08:40:06 | Freitag, 25. Juli 2008
@Aleph
Wir glauben als Katholiken an die Auferstehung des, Fleisches, das wir persönlich weiter exsistieren und Gott sehen werden. Das ist doch etwas ganz anderes als ein Nichts, ein Auflösen der eigenen Identiät. Unterschiedlicher kann die Perspekive doch nicht sein! Und mit dem Pauluswort fällt doch unser ganzer Glaube zusammen, wenn Jesus nicht auferstanden ist ( und wir nicht auferstehen werden)
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#31   Sozialkatholisch   11:46:17 | Donnerstag, 24. Juli 2008
Welteinheitsbrei
Ich habe immer das Gefühl das sich die Leute die einen religiösen Welteinheitsbrei befürworten sich nur vor der Konsequenz einer persönlichen Verantwortung vor Gott drücken wollen.
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#30   Aleph †   11:37:17 | Donnerstag, 24. Juli 2008
karljosef
Und nun eine schwere Frage, wie ist das endgültige Ziel in das Christentum zu integieren?
Wiedergeburt im Christentum gibt es doch nicht! Und auch ist das Paradies im Chistentum kein Nirvana(ein Nichts)
Hallo karljosef @ Der Buddhismus soll aus dem Kreis der Widergeburten erlösen. Er ist die Weiterentwicklung des Hinduismus, der bei der Wiedergeburt stehenbleibt.
Das Paradies im Christentum ist kein Nirvana. Es entspricht aber auch nicht den islamischen Vorstellungen mit den Scharen schöner Frauen, die zum Bedienen da sind.
Was und wie das Christentum das „Paradies“ sieht, liegt nicht fest. Klar, die Begegenung mit G*tt, aber wie soll die vonstatten gehen. Da gibt es unterschiedliche Vorstellungen.
Die Vorstellung von der engelhaften Existenz in weißen Gewändern und mit einem stets freudigen Halleluja auf den Lippen, dürfte etwas abgedrochen sein. Da ist schon mal einer ausgebüxt, der immer noch bei seiner Moaß am Münchner Hauptbahnhof sitzt… :-D
Was bereitet eigentlich die Schwierigkeit, sich einmal mit „Nichts“ zu befassen. Das „Nichts“ in seiner ganzen Fülle einfach einmal zuzulassen. Warum soll das philosophische Nichts keinen Platz im Christentum haben?
Es müssen doch nicht immer und überall Engelchen herumschweben, um sich den Himmel, das Jenseits, die andere Seite des Lebens, die nur über die Relaisstation des Todes zu erreichen ist, vorstellen zu können.
Ich empfehle die hilfreiche Lektüre „Nichts“ von Ludger Lütkehaus, die gute Zugänge zum „Nichts“ verschafft…
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#29   Colombe de la paix   11:17:48 | Donnerstag, 24. Juli 2008
Fortbildungsstellen
für das Pastorale Personal, welches ?
Die flüchten doch alle nach Trier!
Stattdessen hätte das Bistum besser Kindergärten erhalten!
Der Zen – Buddhismus ist völlig schnuppe!
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#28   Frollein Rottenmaier †   10:43:21 | Donnerstag, 24. Juli 2008
ZEN Buddhismus
Es ist immer leicht, über Sachen zu urteilen, von denen man nicht im mindesten eine Ahnung hat. Ich kann mir nicht vorstellen, dass hier jemand von denen, die sich so verächtlich darüber äußern, wissen, was sich hinter dem Begriff überhaupt verbirgt.
Mal ein paar Minuten googeln oder auf Wikipedia lesen, bringen da nicht wirklich weiter. :-S
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#27   karljosef   10:35:38 | Donnerstag, 24. Juli 2008
Buddhismus
Gutes wie schlechtes Karma erzeugt die Folge der Wiedergeburten, das Samsara. Höchstes Ziel des Buddhismus ist es, diesem Kreislauf zu entkommen, indem kein Karma mehr erzeugt wird – Handlungen hinterlassen dann keine Spuren mehr in der Welt. Im Buddhismus wird dies als Eingang ins Nirvana bezeichnet.
@Aleph
Und nun eine schwere Frage, wie ist das endgültige Ziel in das Christentum zu integieren?
Wiedergeburt im Christentum gibt es doch nicht! Und auch ist das Paradies im Chistentum kein Nirvana(ein Nichts)
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#26   Aleph †   09:37:28 | Donnerstag, 24. Juli 2008
Pünktchen : A propo schwafeln
Sie werden nicht in Abrede stellen wollen, dass die angeblich verängstigte Urgemeinde, deren Haupt den Kreuzestod erleiden musste und angeblich von den Toten auferstanden war, mit weniger ausgekommen ist als die spätere christliche Staatsreligion, die kaiserlichen Schutz in Anspruch nehmen konnte.
Klar haben da enorme Entwicklungen und Entfaltungen in den ersten Jahrhunderten und auch später noch stattgefunden. Es gibt aber doch große Unterschiede zwischen der Urgemeinde, die sich aus Angst vor der Umgebung in den eigenen Häusern versammelte, zur etablierten Reichskirche, die heidnische Tempel in christliche Kirche umwandeln konnte, die einen dem kaiserlichen Kult ähnlichen Gottesdienstkult entwickelte und deren Bischöfe gleichzeitig auch Provinzherrscher waren.
Alle diese Veränderungen haben natürlich auch das Bewußtsein derer gestärkt, die die maßgeblichen Positionen in der christlichen Religion innehatten. Auf manches davon, könnte in der Gegenwart gut verzichtet werden, wenn es die Verpflichtung zur Tradition nicht gäbe. Das war eigentlich mein Ansatzpunkt…
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#25   Colombe de la paix   09:14:47 | Donnerstag, 24. Juli 2008
@aleph
Wenn das so ist, kann ich nach den Zwangsfusionen zu den Maharidschis gehen, dann habe ich es näher!
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#24   Aleph †   09:01:09 | Donnerstag, 24. Juli 2008
karljosef
Mit einigen Abstrichen, lassen sich die vier edlen buddhistischen Wahrheiten auch ins Christentum rübernehmen, ohne dass dem Christentum ein Tort geschähe. Da kommt es vielleicht weniger auf das sogenannte tugendhafte Leben an. Aber sonst passt es doch ziemlich gut.
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#23   Pünktchen   08:59:53 | Donnerstag, 24. Juli 2008
Aleph,
Sie schwafeln wieder!
Lehr- und Leitungsämter, Gemeinden, Taufen, ja sogar „Kirchenzucht“ und Exkommunikation, alles dies gab es schon in der Urkirche! Der Kern unserer Liturgie ist eine Stiftung durch den Herrn und der Auftrag, seiner und seines Leidens im Mahl zu gedenken.
„Allen alles“ geworden war der Jude Paulus gegenüber Nichtjuden, wenn es in der Mission darum ging, sich den nichtjüdischen Denkweisen anzuverwandeln, mit dem einen und einzigen Ziel, allen Christus zu bringen. Dies bedeutet nicht: ein Freifahrtschein für „anything goes“!
Es hat Entwicklungen und Entfaltungen gegeben, aber keinen „Paradigmenwechsel“! :-@
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#22   karljosef   08:50:01 | Donnerstag, 24. Juli 2008
@Erkenntnis ist gleich Gnosis
Basis der buddhistischen Praxis sind die Vier Edlen Wahrheiten: erstens die Erkenntnis, dass das Leben von Leid geprägt ist, zweitens die Erkenntnis, dass dieses Leid durch Begierde verursacht wird, drittens, dass die Begierde und somit das Leid durch tugendhaftes Leben und Meditation überwunden werden können und viertens, dass die der Weg dahin über den Achtfachen Pfad führt, der Handlungsanweisungen zum tugendhaften Leben gibt in deren Mittelpunkt Rücksichtnahme und Erkenntnis stehen.
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#21   Aleph †   08:42:14 | Donnerstag, 24. Juli 2008
Colombe de la paix
Die Mitglieder der Urgemeinde waren, wie es im Zweiten Testament steht: Allen alles.
Da konnte man auf vieles verzichten, was bei den nachfolgenden Paradigmenwechseln im Verlaufe der Jahrhunderte plötzlich als ungemein wichtig etabliert worden ist und sich heute mitunter wieder als erratischer Klotz erweist.
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#20   Colombe de la paix   18:14:39 | Mittwoch, 23. Juli 2008
@ Aleph :
ohne Gemeinden, ohne Priester, ohne Gläubige …
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#19   Sirilo   17:30:50 | Mittwoch, 23. Juli 2008
@karljosef
Alles, was Sie über den Buddhisms schreiben (man kann seine Religion selbst zusammenbauen, man sucht eine gnostische Erleuchtung durch Wissen, negiert Christus, negiert die Kirche), stimmt nicht. Wenn man über ein Thema nichts weiß, sollte man sich darüber nicht äußern!
Der Buddhismus ist keine dem Christentum vergleichbare Religion, deshalb befaßt er sich auch weder mit Christus noch mit der Kirche. Die Erleuchtung im Buddhismus ist weder gnostisch noch hat sie etwas mit Wissen zu tun.
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#18   sexychrist   17:26:48 | Mittwoch, 23. Juli 2008
@ ExBochumer
Der Bischoff heißt Mussinghoff und nicht anders.
Wenn du deine Kirchensteuer nicht zahlst, dann leidet weniger der Bischof persönlich als die kirchlichen Einrichtungen darunter.
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#17   Aleph †   17:26:35 | Mittwoch, 23. Juli 2008
Paradigmenwechsel
Werter karljosef@ Ihre Meinung in allen Ehren. Argumentativ bringen Sie nichts Neues. Sie memorieren sattsam Bekanntes.
Trotzdem, auch wenn Sie es sich nicht wünschen und alles für Sie völlig dagegen spricht, ist der nächste Paradigmenwechsel im Christentum vorprogrammiert.
Das ist ein Wesensbestandteil des Christentums. Wenn es keine Paradigmenwechsel gegeben hätte, müsste das heutige Christentum noch mit der Jerusalemer Urgemeinde identisch sein: ohne Lehramt, ohne Papst, ohne Heilsgeschichte, ohne Tradition, ohne Heilige, ohne alte Liturgie, ohne Unfehlbarkeitsdogma…ohne…
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#16   karljosef   17:01:48 | Mittwoch, 23. Juli 2008
und weshalb bekam Küng seine Lehrerlaubnis entzogen?
Weil er für sich persönlich einen Paradigemwechsel gemacht hat.
Und übrigens ist auch Buddismus anders als Christentum, dort kann man seine Religion selber zusammenbauen, man sucht eine gnostische Erleuchtung durch Wissen.
Aber der Buddist negiert Christus, dass er Gottes Sohn ist, er negiert auch die Dogmen, die Kirche usw. Ein Buddist ist eben kein Christ.
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#15   Aleph †   16:40:18 | Mittwoch, 23. Juli 2008
catharina
indem er in der letzten Zeit seines Lebens von einem Paradigmawechsel sprach, der das christliche Dogma hinter sich lasse; die Wahrheit sei im Zen, nicht im Offenbarungsglauben zu finden.
Vielleicht beinhaltet der von Enomiya-Lasalle angeführte Paradigmenwechsel die Erlösung des Chrisrtentums, anstatt das Heil im Wiederlebendigmachen der alten Liturgie zu suchen.
Gegen Paradigmenwechsel konnte sich die christliche Religionsgeschichte bislang auch nicht erwehren. Sie waren plötzlich da. Nachzulesen in Küng „Das Christentum – Wesen und Geschichte“.
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#14   Brandenburgis   16:01:07 | Mittwoch, 23. Juli 2008
Der „alte Rheinländer“
sabbelt mal wieder brabbelnd vor sich her.
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#13   ExBochumer †   15:43:01 | Mittwoch, 23. Juli 2008
Müssinghoff wird zunehmend …
zu einem Ärgernis.
Schade, daß ich aus einem anderen Bistum komme.
Ansonsten würde ich meine Kirchensteuermittel diesem Elefanten im Porzellanladen verweigern.
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#12   Colombe de la paix   14:43:39 | Mittwoch, 23. Juli 2008
Maharidsschi
20km vor Roermond, Buddhismus beim Bistum !
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#11   catharina   12:57:52 | Mittwoch, 23. Juli 2008
Aleph sagt:
„Der Jesuit Hugo M.
Enomiya-Lasalle
und der Benediktiner Willigis
Jägersind, obwohl
dem Christentum angehörend,
ausgewiesene Zen-Vertreter.“
Beide Genannten haben ich von der christlichen Offenbarungsreligion verabschiedet, Willigis Jäger ausdrücklich (in seinen Vorträgen nennt er sich einen Anhänger eines evolutiven Religionsverständnisses und sagt, man könne es auch Pantheismus oder Atheismus nennen), Hugo M. Enomiya-Lasalle indirekt, indem er in der letzten Zeit seines Lebens von einem Paradigmawechsel sprach, der das christliche Dogma hinter sich lasse; die Wahrheit sei im Zen, nicht im Offenbarungsglauben zu finden.
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#10   Aleph †   12:44:59 | Mittwoch, 23. Juli 2008
Wem schadet Zen?
Wem schadet eigentlich Zen?
Es ist schwer vorstellbar,
dass ausgerechnet Christen
von Zen geschädigt werden.
Der Jesuit Hugo M.
Enomiya-Lasalle
und der Benediktiner Willigis
Jägersind, obwohl
dem Christentum angehörend,
ausgewiesene Zen-Vertreter.
Ihr Verdienst ist es, Zen für
Christen nachvollziehbar
gemacht zu haben. Warum
sollte Zen nicht auch an einem
katholischen Bildungshaus
vermittelt werden?
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#9   r.ruhrgebietler   12:26:54 | Mittwoch, 23. Juli 2008
Gut christliches Bildunghaus ist doch im Bistum Aachen
Ich meine mich zu erinnern, daß das gut Reichenstein im Bistum Aachen sich befindet. Das ist jetzt und echt röm. kath. Obhut. Dort kommt der Besucher auch nicht in Glaubensgefahr durch irrgläubige! sicherlich werden die derzeitigen Betreiber von Gut Reichenstein Vorträge und Seminarien für Kleriker halten, sofern sie denn katholisch sind.
Es lebe Jesus Christus im allerheiligsten Altarsakrament!
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#8   jeremy   12:23:29 | Mittwoch, 23. Juli 2008
alter Rheinlänger
Danke :)3
Und stimmt das nicht, ich dachte kath. Bildungshäuser werden in erster Linie gebaut, um Zen Buddhismus zu betreiben (Achtung!!!! Ironie!!!!)
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#7   alter Rheinländer   12:02:31 | Mittwoch, 23. Juli 2008
Bildunterschrift
Vorher stand da, daß in Bildungshäusern „praktisch ständig“ Zen-Buddhismus angeboten wird.
Auf diese beiden Formulierungen bezogen sich meine satirischen Paraphrasen, was – erwartungsgemäß – für gewisse Leute nicht zu erkennen war.
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#6   jeremy   11:53:06 | Mittwoch, 23. Juli 2008
Bildunterschrift
Was stand den da vorher?
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#5   alter Rheinländer   11:51:13 | Mittwoch, 23. Juli 2008
Die Bildunterschrift
wurde soeben geändert in:
In katholischen Bildungshäusern wird auch Zen-Buddhismus angeboten.
Also: Unter „Katholische Nachrichten“ werden auch Antisemitismus und Neonazi-Parolen geboten.
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#4   Brandenburgis   11:44:55 | Mittwoch, 23. Juli 2008
Ich kann hier
weder Antisemitismus noch Holocaust-Leugnung erkennen.
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#3   alter Rheinländer   11:40:15 | Mittwoch, 23. Juli 2008
Unter „Katholische Nachrichten“
werden praktisch ständig Antisemitismus und Neonazi-Parolen geboten.
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#2   Gotthard   11:39:53 | Mittwoch, 23. Juli 2008
Unsinn
bei einer solchen Bildunterschrift fällt mir nun nichts mehr ein. Diese Behauptung ist ein absoluter Unsinn!!!!!
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#1   Colombe de la paix   11:28:15 | Mittwoch, 23. Juli 2008
Da fehlen einem die Worte
Zen- Buddismus, anstatt Gotteslehre in den einzelnen
Pfarreien mit ausgebildeten Priestern!
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