Das Bistum Aachen braucht angeblich dringend eine Fortbildungsstelle für das pastorale Personal. Was kirchliche Fortbildungen heute taugen, ist inzwischen bei Freund und Feind bekannt.
In katholischen Bildungshäusern wird auch Zen-Buddhismus angeboten
(kreuz.net, Aachen) Seit Monaten saniert das Bistum Aachen – trotz scharfem Sparkurs – mit hohem Aufwand
den früheren Bischofssitz an der Friedlandstraße in Aachen. Davon berichtete die ‘Aachener Zeitung’
am 21. Juli.
„Natürlich sind die kalkulierten Baukosten geheim“ – provoziert das Blatt.
Das Haus befindet
sich direkt neben dem Priesterseminar und dem diözesanen August-Pieper-Haus.
Das Gebäude soll nach
dem Umbau ein „Haus der pastoralen Dienste“ werden.
Nach dem Verkauf des Priesterhauses Maria Rast benötige
man „dringend“ eine Fortbildungsstelle für das pastorale Personal sowie neue Tagungsräume und Übernachtungsmöglichkeiten
für Gäste des Bischofs – so der Bistumssprecher vor der ‘Aachener Zeitung’.
Aachener Dom
Die Zeitung geht davon
aus, daß ein erheblicher Teil des Millionenerlöses aus dem Verkauf des herrschaftlichen Anwesens Maria
Rast in den Umbau fließen wird.
Das Bistum hält sich in Sachen Investitionskosten bedeckt: „Wir werden
nichts zu den erwarteten Ausgaben sagen“ – so der Bistumssprecher.
Die Kosten seien angesichts der maroden
Altbausubstanz zum jetzigen Zeitpunkt gar nicht absehbar.
Das zweistöckige U-förmige Gebäude aus dem
Jahr 1962 umfaßt mehrere hundert Quadratmeter Fläche.
Nach dem Tod von Bischof Klaus Hemmerle von Aachen
im Jahr 1994 diente es als Offizialat, das heißt, als Diözesangericht.
Jetzt entstehen dort fünf Tagungsräume –
zwei kleine und ein großer Konferenzsaal.
Außerdem werden fünf neue Gästezimmer eingerichtet. Die
Kapelle wird ebenfalls saniert.
„Hier wird keineswegs geprotzt“- betont der Bistumssprecher.
Vor den
Kellerräumen hat man das Erdreich abgetragen, damit mehr Licht in die unteren Räume fällt.
Der Bistumssprecher
verneint vor der ‘Aachener Zeitung’, daß der kostspielige Generalumbau des alten Bischofssitzes im Widerspruch
zum vielerorts verordneten Baustopp auf Pfarrebene steht: „Es gibt eine klare Prioritätenliste.“
Wo
dringend saniert werden müsse, geschehe das auch.
Die ‘Aachener Zeitung’ weist darauf hin, daß es im
jüngst sanierten August-Pieper-Haus einen Saal mit moderner Konferenztechnik für 140 Personen und sechs
weitere Tagungsräume für zwölf bis achtzig Personen, einen Gartenpavillon für 25 Personen sowie 32
Einzel- und neun Zweibettzimmer mit Naßzelle gibt.
Laut Homepage des Seminarhauses könne das Angebot
an Gästezimmern „durch Kooperation mit Nachbarhotels erweitert werden“.
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42 Lesermeinungen
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@karljosef In Japan bisher leider noch nicht, aber in China und dort auch im Tempel. Brahman, Tao, Anima
mundi, Individualseele – das eine schließt doch das andere nicht aus! Es ist sogar in transpersonalen
Bereichen/Bewußtseinszuständen direkt wahrnehmbar, egal ob in tiefer Meditation, Versenkung oder dem
einen oder anderen „Hilfsmittel“. Und die moderne Quantentheorie bestätigt das ganze sogar noch. Ein
interessanter Link: www.buddhismus-heute.de/…__4.print__1.de.html
#41 karljosef 08:50:36 | Donnerstag, 31. Juli 2008
@Frollein Buddhismus ist doch synkretistisch per Definition. Waren Sie mal in Japan? Direkt neben alten
Buddhistischen Tempeln – noch im Tempelgarten gibts doch immer eine Ecke für die Shinto-Geister (Animismus
aus Japan). Japaner definieren sich multireligiös.
@karljosef 2/Ich habe nicht gesagt dass die die Buddha Figur anbeten (nur zerhacken!) Weshalb sollte ich
das tun? In das lachende Gesicht von Gautama zu schauen, macht mir gute Laune. 4/ Wie ein Schmetterilng ,
mal hier an einer „ Blume“ trinken, mal dort. Wie heißt es so schön: „Wer Schmetterlinge lachen hört,
weiß wie Wolken riechen.“ Nein, Spaß beiseite, Sie sind ein typischer kreuz.netter und legen mir Worte
in den Mund, die ich so niemals gesagt habe. Ich distanziere mich hiermit von jeglicher profaner Esoterik,
die sowieso nur Geldmacherei ist. Ich habe mit den von Ihnen genannten Praktiken wie magische Steine,
Seherkurse, Horoskope o.ä. nichts am Hut. Ich interessiere mich aufrichtig für den Buddhismus – keinen
Religionsmischmasch, keine selbstgebastelte Religion. Mit meinen Worten zu alten Naturreligionen/Schamanismus
wollte ich nur darauf hinaus, dass das Christentum nicht das Patent auf Gotteserfahrung, Wahrheit oder
was auch immer hat. Die Suche nach Gott, dem Ich und inneren Welten bzw. Transzendenz ist so alt wie die
Menschheit. Die Spuren sind sogar bis ins Mittlere Paläolithikum nachweisbar, in der bereits religiöse
Rituale vollzogen wurden. Es gibt verschiedene Wege zu Gott und somit spreche ich weder den Weltreligionen
noch den so genannten „primitiven“ Naturreligionen die Existenzberechtigung ab. Ich halte es da wie Willigis
Jäger: „Die Essenz aller Religionen ist in ihren mystischen Erfahrungen zu finden.“
@Frollein 1/Woher ich die Zahl habe? Aus Bibel TV, dort wurde ein Missionar befragt der eine Schatzung
abgab. Es sprach von einem explosionsartigen Ausbreitung des Christentums. 2/ Ich habe nicht gesagt dass
die die Buddha Figur anbeten (nur zerhacken!) 3/ Ich finde es gut dass Sie sich nicht als Katholikin definieren.
Dies ist konsequent ( aber nicht gut für Ihren jüngsten Tag denn dort wird Sie Christus richten) 4/
Sie schreiben „Den Schamanen in Südamerika, in Sibirien, den Suchenden in Asien und Südostasien – den
heutigen Buddhisten und Hinduisten… Es gibt nicht nur einen Weg.“. Also sind Sie Synkretistin. Wie ein
Schmetterilng , mal hier an einer „ Blume“ trinken, mal dort. So wie das Gefühl einen treibt, mal einen
Geist in sein Religionssytem einbauen, mal einen Meditationsweg gehen, in en paar Monaten einen anderen
und in ein paar Monaten wieder was anderes. Immer im Fluss, nichts festes, nichts beständiges. Der Weg
ist das Ziel. Astrologie oder Estorerik ist mal wichtig mal auch nicht. Unstrukturiert eben und deswegen
fällt es Ihnen schwer, logische Erklärungen über Ihren Religionsmischmasch zu geben. Der klare Aufbau
ihrer selbstgebastelten Religion fehlt. Ich hatte auch mal eine Kollegin, die viel Geld für magische
Steine, Druiden und Seherkurse, und sich schliessendlich als Medium betrachtet hat. Geister waren für
Sie überall. Sie war zum X-Mal wiedergeboren, und hatte ihren Mann schon in einem vorherigen Leben geheiratet (
Nun ist sie inzwischen schon geschieden!)
@karljosef zu 1/ Wie kommen Sie auf diese Zahl? Quelle? Und wenn schon… Täglich wechseln ein paar Buddhisten
zum Christentum und täglich wechseln ein paar Christen zum Buddhismus. Dieses Konkurrenzdenken ist komplett
unsinnig und kontraproduktiv. Religionen können sehr wohl parallel existieren. 3/ Zerhacken Sie den Buddha-Götzen
Ihres Wohnzimmers und werden Sie Katholikin. Ihre Seele wird es Ihnen am Jüngesten Gericht danken Grrrr!
Warum lasse ich mich hier immer wieder auf solche Sinnlosgespräche ein? Über meine „Protzbildbände“
in meinem Wohnzimmer wurde bereits an anderer Stelle spekuliert, nun sind wohl die „Götzen“ dran. Sie
haben wirklich von Buddhismus überhaupt und gar keine Ahnung, sonst wüßten Sie, dass man keine statischen
Figuren Buddhas anbetet, sondern versucht, seinen Pfad zu gehen. Nicht mehr als das tue ich. Ich und Katholikin
werden? Nie und nimmer! Es ist weder mein Weg noch meine Welt. Gott offenbarte sich nicht nur den Leuten
im heiligen Land, sondern zu allen Zeiten den Menschen rund um den Globus: Den Schamanen in Südamerika,
in Sibirien, den Suchenden in Asien und Südostasien – den heutigen Buddhisten und Hinduisten… Es gibt
nicht nur einen Weg.
@Frollein 1/ Gegenwärtig werden jeden Tag 10.000 Chinesen Christen. Deren Herz fühlt etwas anderes als
Sie. 2/ Die Logik des Buddhismus liegt den Christentum fern. Daher ist es unverantwortlich dass so etwas
mit Kirchensteuermitteln bezahlt wird. 3/ Zerhacken Sie den Buddha-Götzen Ihres Wohnzimmers und werden
Sie Katholikin. Ihre Seele wird es Ihnen am Jüngesten Gericht danken
@karljosef Ich kann Ihnen beim besten Willen nicht in 1500 Zeichen den Buddhismus erklären – erst recht
nicht den Zen-Buddhismus. Im Buddhismus gibt es 1), 2), 3)… Zu 2) Sie dürfen „Ego“ und „Selbst“ nicht
über einen Kamm scheren. Das Selbst löst sich nicht auf, wird aber um die Erfahrung des Verschmelzens
mit dem Absoluten bereichert. Um dieses überhaupt wahrnehmen zu können, bedarf es des Selbst. Zu 3)
Wollen war meinerseits unglücklich ausgedrückt. Müssen geht hier mit Wollen einher. Man ist erst dann
vom Rad des Samsara befreit, wenn das Karma aufgelöst ist. Zu 4) Der Buddhismus kennt ebenfalls den Erlösungsgedanken –
z.B. die Bodhisattvas des Mitgefühls Ich zitiere aus „Buddhismus – Götter, Bilder und Skulpturen“ von
Louis Frédéric: „Die Bodhisattvas sind Erleuchtungswesen, also eine Art Heilige, die sich darauf vorbereiten,
aufgrund ihrer Verdienste und Tugenden Buddhas zu werden. Obwohl sie mit diesen gleichrangig sein könnten,
geht der Mahayana-Buddhismus davon aus, dass sie aus reinem Mitgefühl mit allen Geschöpfen auf das vollständige
Erwachen verzichtet haben… Sie haben sich der Erlösung der leidenden Welt verschrieben, so dass es
ihnen nicht erlaubt ist, die vollkommene Erleuchtung zu erlangen. Sie sind höchst aktive Geschöpfe,
die das Gelübde abgelegt haben, alle Qualen der Geschöpfe auf sich zu nehmen.“ Warum rennen denn viele
Leute im Westen dem Buddhismus hinterher? Weil man sich gegen die Katholische Lehre auflehnt. Falsch.
Weil sich ihr Herz danach sehnt.
@frollein Das Ziel des Buddhismus ist wie Sie es beschreiben, eben volkommen anders als des Christenums.
Im Buddhismus gibt es 1) Reinkarnation 2) Eine mehr oder weniger starke Auflösung des Ichs. 3) Die Perfekte
Situation wird ereicht durch eigenes Wollen -keine Reinkarnation mehr zu wollen. Also doch Gnosis. Durch
Übungen zur Erleuchtung. Nur die Geistige Welt ist gut, die körperliche ist schlecht. 4) Christus ist
nicht der Richter am Ende der Welt 5) Keine Hölle , Fegefeuer Dies ist nicht die katholische Lehre. Ich
habe ein Problem wenn so etwas mit Kirchensteuergeldern propagiert wird. Und wer so etwas mit der wahren,
Katholischen Religion vermischen will, begeht eine Sünde (und es ist auch unlogisch und nicht bis ins
Ende durchdacht) Warum rennnen denn viele Leute im Westen dem Buddhismus hinterher? Weil man sich gegen
die Katholische Lehre auflehnt. Man will Christus , seinem Joch, seinen Gesetzen nicht dienen. Aber am
Ende der Welt wird man von Christus gerichtet, ob man will oder nicht.
Buddha in der Glorie Ich denke, das Nirvana mit einem Nichts gleichzusetzen, wäre vermessen. Das ist
eher eine westliche Fehlinterpretation. Es geht hier um ein Einssein mit dem Absoluten, das aber nicht
einer kompletten Auflösung der eigenen Identität bedarf – eher der erdgebundenen, materiellen Leidenschaften,
so dass der Wunsch nach Reinkarnation nicht mehr besteht. Noch was Nettes zum Wochenendbeginn: Buddha
in der Glorie Mitte aller Mitten, Kern der Kerne, Mandel, die sich einschließt und versüßt, – dieses
Alles bis an alle Sterne ist dein Fruchtfleisch: Sei gegrüßt. Sieh, du fühlst, wie nichts mehr an dir
hängt; im Unendlichen ist deine Schale, und dort steht der starke Saft und drängt. Und von außen hilft
ihm ein Gestrahle, denn ganz oben werden deine Sonnen voll und glühend umgedreht. Doch in dir ist schon
begonnen, was die Sonnen übersteht. Rainer Maria Rilke, Paris 1908 Es kann sich lohnen, darüber zu meditieren.
Ich wünsche (fast) allen ein schönes WE!
karljosef Da kann und werde ich nicht widersprechen. Aber vergessen Sie bitte nicht, was Sie hier aufführen,
sind Bilder des Glauben (rebus fidei), die den Glauben umsetzen sollen, die eine völlig andere Wirklichkeit
zu den Menschen rüberbringen sollen. Alles andere ist toter Buchstabenglaube, gegen den sich auch JX
massiv gewandt hat. Wer sich mit dem Begriff „Nichts“ einmal auseinandersetzt, wird man schnell erfahren
wie wenig das Nichts dem „Nichts“ entspricht. Schließlich könnte es ja auch möglich sein, dass Nirvana
mit dem uns begrifflichen „Nichts“ überhaupt nicht identisch ist. Eine bestimmte Vorsicht ist in jedem
Fall angebracht, wenn man den christlichen Auferstehungsglauben und das buddhistische Nirvana miteinander
vergleichen will. Das ist nicht wie Äpfel und Birnen zusammenzählen oder sortieren.
@Aleph Wir glauben als Katholiken an die Auferstehung des, Fleisches, das wir persönlich weiter exsistieren
und Gott sehen werden. Das ist doch etwas ganz anderes als ein Nichts, ein Auflösen der eigenen Identiät.
Unterschiedlicher kann die Perspekive doch nicht sein! Und mit dem Pauluswort fällt doch unser ganzer
Glaube zusammen, wenn Jesus nicht auferstanden ist ( und wir nicht auferstehen werden)
Welteinheitsbrei Ich habe immer das Gefühl das sich die Leute die einen religiösen Welteinheitsbrei
befürworten sich nur vor der Konsequenz einer persönlichen Verantwortung vor Gott drücken wollen.
karljosef Und nun eine schwere Frage, wie ist das endgültige Ziel in das Christentum zu integieren? Wiedergeburt
im Christentum gibt es doch nicht! Und auch ist das Paradies im Chistentum kein Nirvana(ein Nichts) Hallo
karljosef @ Der Buddhismus soll aus dem Kreis der Widergeburten erlösen. Er ist die Weiterentwicklung
des Hinduismus, der bei der Wiedergeburt stehenbleibt. Das Paradies im Christentum ist kein Nirvana. Es
entspricht aber auch nicht den islamischen Vorstellungen mit den Scharen schöner Frauen, die zum Bedienen
da sind. Was und wie das Christentum das „Paradies“ sieht, liegt nicht fest. Klar, die Begegenung mit
G*tt, aber wie soll die vonstatten gehen. Da gibt es unterschiedliche Vorstellungen. Die Vorstellung von
der engelhaften Existenz in weißen Gewändern und mit einem stets freudigen Halleluja auf den Lippen,
dürfte etwas abgedrochen sein. Da ist schon mal einer ausgebüxt, der immer noch bei seiner Moaß am
Münchner Hauptbahnhof sitzt… Was bereitet eigentlich die Schwierigkeit, sich einmal mit „Nichts“ zu
befassen. Das „Nichts“ in seiner ganzen Fülle einfach einmal zuzulassen. Warum soll das philosophische
Nichts keinen Platz im Christentum haben? Es müssen doch nicht immer und überall Engelchen herumschweben,
um sich den Himmel, das Jenseits, die andere Seite des Lebens, die nur über die Relaisstation des Todes
zu erreichen ist, vorstellen zu können. Ich empfehle die hilfreiche Lektüre „Nichts“ von Ludger Lütkehaus,
die gute Zugänge zum „Nichts“ verschafft…
Fortbildungsstellen für das Pastorale Personal, welches ? Die flüchten doch alle nach Trier! Stattdessen
hätte das Bistum besser Kindergärten erhalten! Der Zen – Buddhismus ist völlig schnuppe!
ZEN Buddhismus Es ist immer leicht, über Sachen zu urteilen, von denen man nicht im mindesten eine Ahnung
hat. Ich kann mir nicht vorstellen, dass hier jemand von denen, die sich so verächtlich darüber äußern,
wissen, was sich hinter dem Begriff überhaupt verbirgt. Mal ein paar Minuten googeln oder auf Wikipedia
lesen, bringen da nicht wirklich weiter.
#27 karljosef 10:35:38 | Donnerstag, 24. Juli 2008
Buddhismus Gutes wie schlechtes Karma erzeugt die Folge der Wiedergeburten, das Samsara. Höchstes Ziel
des Buddhismus ist es, diesem Kreislauf zu entkommen, indem kein Karma mehr erzeugt wird – Handlungen
hinterlassen dann keine Spuren mehr in der Welt. Im Buddhismus wird dies als Eingang ins Nirvana bezeichnet.
@Aleph Und nun eine schwere Frage, wie ist das endgültige Ziel in das Christentum zu integieren? Wiedergeburt
im Christentum gibt es doch nicht! Und auch ist das Paradies im Chistentum kein Nirvana(ein Nichts)
Pünktchen : A propo schwafeln Sie werden nicht in Abrede stellen wollen, dass die angeblich verängstigte
Urgemeinde, deren Haupt den Kreuzestod erleiden musste und angeblich von den Toten auferstanden war, mit
weniger ausgekommen ist als die spätere christliche Staatsreligion, die kaiserlichen Schutz in Anspruch
nehmen konnte. Klar haben da enorme Entwicklungen und Entfaltungen in den ersten Jahrhunderten und auch
später noch stattgefunden. Es gibt aber doch große Unterschiede zwischen der Urgemeinde, die sich aus
Angst vor der Umgebung in den eigenen Häusern versammelte, zur etablierten Reichskirche, die heidnische
Tempel in christliche Kirche umwandeln konnte, die einen dem kaiserlichen Kult ähnlichen Gottesdienstkult
entwickelte und deren Bischöfe gleichzeitig auch Provinzherrscher waren. Alle diese Veränderungen haben
natürlich auch das Bewußtsein derer gestärkt, die die maßgeblichen Positionen in der christlichen
Religion innehatten. Auf manches davon, könnte in der Gegenwart gut verzichtet werden, wenn es die Verpflichtung
zur Tradition nicht gäbe. Das war eigentlich mein Ansatzpunkt…
karljosef Mit einigen Abstrichen, lassen sich die vier edlen buddhistischen Wahrheiten auch ins Christentum
rübernehmen, ohne dass dem Christentum ein Tort geschähe. Da kommt es vielleicht weniger auf das sogenannte
tugendhafte Leben an. Aber sonst passt es doch ziemlich gut.
#23 Pünktchen 08:59:53 | Donnerstag, 24. Juli 2008
Aleph, Sie schwafeln wieder! Lehr- und Leitungsämter, Gemeinden, Taufen, ja sogar „Kirchenzucht“ und
Exkommunikation, alles dies gab es schon in der Urkirche! Der Kern unserer Liturgie ist eine Stiftung
durch den Herrn und der Auftrag, seiner und seines Leidens im Mahl zu gedenken. „Allen alles“ geworden
war der Jude Paulus gegenüber Nichtjuden, wenn es in der Mission darum ging, sich den nichtjüdischen
Denkweisen anzuverwandeln, mit dem einen und einzigen Ziel, allen Christus zu bringen. Dies bedeutet nicht:
ein Freifahrtschein für „anything goes“! Es hat Entwicklungen und Entfaltungen gegeben, aber keinen „Paradigmenwechsel“!
#22 karljosef 08:50:01 | Donnerstag, 24. Juli 2008
@Erkenntnis ist gleich Gnosis Basis der buddhistischen Praxis sind die Vier Edlen Wahrheiten: erstens
die Erkenntnis, dass das Leben von Leid geprägt ist, zweitens die Erkenntnis, dass dieses Leid durch
Begierde verursacht wird, drittens, dass die Begierde und somit das Leid durch tugendhaftes Leben und
Meditation überwunden werden können und viertens, dass die der Weg dahin über den Achtfachen Pfad führt,
der Handlungsanweisungen zum tugendhaften Leben gibt in deren Mittelpunkt Rücksichtnahme und Erkenntnis
stehen.
Colombe de la paix Die Mitglieder der Urgemeinde waren, wie es im Zweiten Testament steht: Allen alles.
Da konnte man auf vieles verzichten, was bei den nachfolgenden Paradigmenwechseln im Verlaufe der Jahrhunderte
plötzlich als ungemein wichtig etabliert worden ist und sich heute mitunter wieder als erratischer Klotz
erweist.
@karljosef Alles, was Sie über den Buddhisms schreiben (man kann seine Religion selbst zusammenbauen,
man sucht eine gnostische Erleuchtung durch Wissen, negiert Christus, negiert die Kirche), stimmt nicht.
Wenn man über ein Thema nichts weiß, sollte man sich darüber nicht äußern! Der Buddhismus ist keine
dem Christentum vergleichbare Religion, deshalb befaßt er sich auch weder mit Christus noch mit der Kirche.
Die Erleuchtung im Buddhismus ist weder gnostisch noch hat sie etwas mit Wissen zu tun.
@ ExBochumer Der Bischoff heißt Mussinghoff und nicht anders. Wenn du deine Kirchensteuer nicht zahlst,
dann leidet weniger der Bischof persönlich als die kirchlichen Einrichtungen darunter.
Paradigmenwechsel Werter karljosef@ Ihre Meinung in allen Ehren. Argumentativ bringen Sie nichts Neues.
Sie memorieren sattsam Bekanntes. Trotzdem, auch wenn Sie es sich nicht wünschen und alles für Sie völlig
dagegen spricht, ist der nächste Paradigmenwechsel im Christentum vorprogrammiert. Das ist ein Wesensbestandteil
des Christentums. Wenn es keine Paradigmenwechsel gegeben hätte, müsste das heutige Christentum noch
mit der Jerusalemer Urgemeinde identisch sein: ohne Lehramt, ohne Papst, ohne Heilsgeschichte, ohne Tradition,
ohne Heilige, ohne alte Liturgie, ohne Unfehlbarkeitsdogma…ohne…
und weshalb bekam Küng seine Lehrerlaubnis entzogen? Weil er für sich persönlich einen Paradigemwechsel
gemacht hat. Und übrigens ist auch Buddismus anders als Christentum, dort kann man seine Religion selber
zusammenbauen, man sucht eine gnostische Erleuchtung durch Wissen. Aber der Buddist negiert Christus,
dass er Gottes Sohn ist, er negiert auch die Dogmen, die Kirche usw. Ein Buddist ist eben kein Christ.
catharina indem er in der letzten Zeit seines Lebens von einem Paradigmawechsel sprach, der das christliche
Dogma hinter sich lasse; die Wahrheit sei im Zen, nicht im Offenbarungsglauben zu finden. Vielleicht beinhaltet
der von Enomiya-Lasalle angeführte Paradigmenwechsel die Erlösung des Chrisrtentums, anstatt das Heil
im Wiederlebendigmachen der alten Liturgie zu suchen. Gegen Paradigmenwechsel konnte sich die christliche
Religionsgeschichte bislang auch nicht erwehren. Sie waren plötzlich da. Nachzulesen in Küng „Das Christentum –
Wesen und Geschichte“.
#13 ExBochumer † 15:43:01 | Mittwoch, 23. Juli 2008
Müssinghoff wird zunehmend … zu einem Ärgernis. Schade, daß ich aus einem anderen Bistum komme. Ansonsten
würde ich meine Kirchensteuermittel diesem Elefanten im Porzellanladen verweigern.
Aleph sagt: „Der Jesuit Hugo M. Enomiya-Lasalle und der Benediktiner Willigis Jägersind, obwohl dem Christentum
angehörend, ausgewiesene Zen-Vertreter.“ Beide Genannten haben ich von der christlichen Offenbarungsreligion
verabschiedet, Willigis Jäger ausdrücklich (in seinen Vorträgen nennt er sich einen Anhänger eines
evolutiven Religionsverständnisses und sagt, man könne es auch Pantheismus oder Atheismus nennen), Hugo
M. Enomiya-Lasalle indirekt, indem er in der letzten Zeit seines Lebens von einem Paradigmawechsel sprach,
der das christliche Dogma hinter sich lasse; die Wahrheit sei im Zen, nicht im Offenbarungsglauben zu
finden.
Wem schadet Zen? Wem schadet eigentlich Zen? Es ist schwer vorstellbar, dass ausgerechnet Christen von
Zen geschädigt werden. Der Jesuit Hugo M. Enomiya-Lasalle und der Benediktiner Willigis Jägersind, obwohl
dem Christentum angehörend, ausgewiesene Zen-Vertreter. Ihr Verdienst ist es, Zen für Christen nachvollziehbar
gemacht zu haben. Warum sollte Zen nicht auch an einem katholischen Bildungshaus vermittelt werden?
Gut christliches Bildunghaus ist doch im Bistum Aachen Ich meine mich zu erinnern, daß das gut Reichenstein
im Bistum Aachen sich befindet. Das ist jetzt und echt röm. kath. Obhut. Dort kommt der Besucher auch
nicht in Glaubensgefahr durch irrgläubige! sicherlich werden die derzeitigen Betreiber von Gut Reichenstein
Vorträge und Seminarien für Kleriker halten, sofern sie denn katholisch sind. Es lebe Jesus Christus
im allerheiligsten Altarsakrament!
alter Rheinlänger Danke :)3 Und stimmt das nicht, ich dachte kath. Bildungshäuser werden in erster Linie
gebaut, um Zen Buddhismus zu betreiben (Achtung!!!! Ironie!!!!)
Bildunterschrift Vorher stand da, daß in Bildungshäusern „praktisch ständig“ Zen-Buddhismus angeboten
wird. Auf diese beiden Formulierungen bezogen sich meine satirischen Paraphrasen, was – erwartungsgemäß –
für gewisse Leute nicht zu erkennen war.
Die Bildunterschrift wurde soeben geändert in: In katholischen Bildungshäusern wird auch Zen-Buddhismus
angeboten. Also: Unter „Katholische Nachrichten“ werden auch Antisemitismus und Neonazi-Parolen geboten.