Jahrzehntelang wurde der liturgische Niedergang nach dem Konzil verniedlicht, verdrängt, beschönigt oder bejubelt. Jetzt heult ein Liturgiker diesen Zeiten nach.
Freitag, 25. Juli 2008 13:50
RRR: @ ruhrgebietler
Hoffentlich bleibt alles beim alten – es lebe die „alte“ Messe.
Die Lektüre solch basaler Werke wie der von J. A. Jungmann, K. Gamber und anderen könnte Ihnen zeigen, dass mit der Parole „Hoffentlich bleibt alles beim alten“ die „tridentinische Messe“ heute ganz anders aussehen würde bzw. nicht einmal als solche erkennbar wäre.
Es fiele alleine der ganze neumodische Scheißkram wie die lateinische Sprache, die barocken Kirchengebäude, das Schlussevangelium, das Stufengebet, der Gregorianische Choral, die Eucharistiefeier an Donnerstagen der Fastenzeit, barocke Ornate, Kinder als Ministranten, einige Heilige im Canon Romanus usw. weg. Das war nämlich alles mal „neu“ – und die historische Wissenschaft kann sogar – mal sehr präzise, mal etwas vage – sagen, wann es entstanden ist.
Die Lektüre solch basaler Werke wie der von J. A. Jungmann, K. Gamber und anderen könnte Ihnen zeigen, dass mit der Parole „Hoffentlich bleibt alles beim alten“ die „tridentinische Messe“ heute ganz anders aussehen würde bzw. nicht einmal als solche erkennbar wäre.
Es fiele alleine der ganze neumodische Scheißkram wie die lateinische Sprache, die barocken Kirchengebäude, das Schlussevangelium, das Stufengebet, der Gregorianische Choral, die Eucharistiefeier an Donnerstagen der Fastenzeit, barocke Ornate, Kinder als Ministranten, einige Heilige im Canon Romanus usw. weg. Das war nämlich alles mal „neu“ – und die historische Wissenschaft kann sogar – mal sehr präzise, mal etwas vage – sagen, wann es entstanden ist.
Freitag, 25. Juli 2008 06:53
r.ruhrgebietler: Christus Sieger, Christus König, Christus Herr in Ewigkeit!
Hoffentlich bleibt alles beim alten – es lebe die „alte“ Messe.
Nach meiner Meinung ist der einzige Fortschritt die trid. Liturgie. Ein Fortschritt auf dem der Seele in den Himmel!
ergo: Hoffentlich bleibt alles beim alten
Nach meiner Meinung ist der einzige Fortschritt die trid. Liturgie. Ein Fortschritt auf dem der Seele in den Himmel!
ergo: Hoffentlich bleibt alles beim alten
Donnerstag, 24. Juli 2008 11:08
maliems: @RRR@
Kommentare sind immer interpretierbar
Donnerstag, 24. Juli 2008 08:40
zwobbel: König des Weltalls – wir huldigen Dir!
Fakt ist:
1. Die Gläubigen, die am alten Ritus interessiert sind, werden von den Offiziellen volle Kante abgeblockt.
2. Handkommunion und Ministrässen sind nicht aus der Zeit der Liturgiereformation, sondern aus der Zeit der anschließenden Revolution, des Ungehorsams und der Erpressung.
3. Die Verflachung des eigentlich Katholischen wird nicht erst seit Sum.Pont. beklagt, sondern seit mind. 40 Jahren.
4. Bischöfe die Sum.Pont. „restriktiv anwenden“, versuchen dadurch positives Recht zu unterminieren und machen sich unerlaubt zum Ausführungsorgan, obwohl dieses „ecclesia dei“ ist. Daher gilt diesbezüglich das was Card. Hoyos sagt.
5. Im „deutschen Gottesdienst“ (Nationalkirche?) der modernistisch umgepolten Geistlichen hat sich allerdings nichts geändert. Geändert hat sich die Zahl der Gläubigen, welche das Hl. Meßopfer im gregorianischen Ritus besuchen ebenso wie die Zahl der Hl. Messen und der Zelebartionsorte: Sie steigen unaufhörlich.
6. Ja es ist ein Eroberungszug. Die göttliche Liturgie nach altem römischen Ritus erobert die Herzen der Menschen, nachdem der unerlaubt zur Mahlfeier degradierte novus ordo (seclorum) nur Leere hinterlassen hat. So wird nach und nach alles in Christus erneuert, denn er ist der König des Weltalls, der sich im Kreuzopfer alles „erobert“ hat!
Christus Sieger, Christus König, Christus Herr in Ewigkeit!
1. Die Gläubigen, die am alten Ritus interessiert sind, werden von den Offiziellen volle Kante abgeblockt.
2. Handkommunion und Ministrässen sind nicht aus der Zeit der Liturgiereformation, sondern aus der Zeit der anschließenden Revolution, des Ungehorsams und der Erpressung.
3. Die Verflachung des eigentlich Katholischen wird nicht erst seit Sum.Pont. beklagt, sondern seit mind. 40 Jahren.
4. Bischöfe die Sum.Pont. „restriktiv anwenden“, versuchen dadurch positives Recht zu unterminieren und machen sich unerlaubt zum Ausführungsorgan, obwohl dieses „ecclesia dei“ ist. Daher gilt diesbezüglich das was Card. Hoyos sagt.
5. Im „deutschen Gottesdienst“ (Nationalkirche?) der modernistisch umgepolten Geistlichen hat sich allerdings nichts geändert. Geändert hat sich die Zahl der Gläubigen, welche das Hl. Meßopfer im gregorianischen Ritus besuchen ebenso wie die Zahl der Hl. Messen und der Zelebartionsorte: Sie steigen unaufhörlich.
6. Ja es ist ein Eroberungszug. Die göttliche Liturgie nach altem römischen Ritus erobert die Herzen der Menschen, nachdem der unerlaubt zur Mahlfeier degradierte novus ordo (seclorum) nur Leere hinterlassen hat. So wird nach und nach alles in Christus erneuert, denn er ist der König des Weltalls, der sich im Kreuzopfer alles „erobert“ hat!
Christus Sieger, Christus König, Christus Herr in Ewigkeit!
Donnerstag, 24. Juli 2008 07:44
Fragender: @ Bayern-Tradi
schreibt doch mal was, ihr scheißwixer!
Ich bewundere den ergreifenden Inhalt und die anmuteige sprachliche Gestaltung Ihres Kommentars!
Ich würde mir nur noch wünschen, daß Sie Ihre wertvolle Botschaft das nächste mal in lateinischer Sprache verfassen, denn dann wird sie noch viel besser vom Kirchenvolk angenommen.
Friede Sei mit Ihnen!
Ich bewundere den ergreifenden Inhalt und die anmuteige sprachliche Gestaltung Ihres Kommentars!
Ich würde mir nur noch wünschen, daß Sie Ihre wertvolle Botschaft das nächste mal in lateinischer Sprache verfassen, denn dann wird sie noch viel besser vom Kirchenvolk angenommen.
Friede Sei mit Ihnen!
Donnerstag, 24. Juli 2008 03:12
Bayern-Tradi: Von der Redaktion entfernt
Mittwoch, 23. Juli 2008 19:00
No Comment: Ist doch völlig richtig!
Das Interesse an „alter Messe“ ist hierzulande im Wesentlichen auf dieselben Zirkel beschränkt, die sie schon zuvor bevorzugten. Missionarischer Effekt: nahe null. Das Wichtige am Motu propro hat Gerhards allerdings nicht kapiert, mangels Ahnung. B XVI hat dem Liturgiemodernismus und dem Liturgietraditionalismus ZUGLEICH die Luft rausgelassen.
Mittwoch, 23. Juli 2008 18:17
Benedikt: Artikel
Nach einer anfänglich heftigen „durch die Medien gesteuerten Diskussion“ sei das Interesse an der von
‘Summorum Pontificum’ aufgeworfenen Frage schnell wieder verebbt.
Diesen als Aussage gekleideten Wunsch äußerte kürzlich der Bonner Liturgiker, Hw. Albert Gerhards, Priester der Diözese Aachen, in einem Interview vor der deutschen ‘Katholischen Nachrichten-Agentur’.
In Wahrheit ist die liturgische Frage im Zusammenhang mit der päpstlichen Rehabilitierung der Alten Liturgie geradezu explodiert.
Wo findet diese Diskussion denn heute noch statt? Hier etwa?
Diesen als Aussage gekleideten Wunsch äußerte kürzlich der Bonner Liturgiker, Hw. Albert Gerhards, Priester der Diözese Aachen, in einem Interview vor der deutschen ‘Katholischen Nachrichten-Agentur’.
In Wahrheit ist die liturgische Frage im Zusammenhang mit der päpstlichen Rehabilitierung der Alten Liturgie geradezu explodiert.
Wo findet diese Diskussion denn heute noch statt? Hier etwa?
Mittwoch, 23. Juli 2008 17:44
RRR: @ maliems
„kommentieren“ ist aber etwas anderes als „unterstellen“, „hineininterpretieren“ und „verunglimpfen“.
Mittwoch, 23. Juli 2008 17:31
maliems: den gerhards
sollte man schon kommentieren. er wird ja schließlich auch kreuz.net lesen.
Mittwoch, 23. Juli 2008 17:14
RRR: @ florianklaus
Zum Beispiel hier – und das ist schon satte 16 Tage alt:
hier
Da sieht man dann, dass von „heulen“ keine Rede sein kann und auch nicht von einem „Wunsch“.
hier
Da sieht man dann, dass von „heulen“ keine Rede sein kann und auch nicht von einem „Wunsch“.
Mittwoch, 23. Juli 2008 16:45
Florianklaus: @ 3 x r
dann verlinken Sie ihn doch!
Mittwoch, 23. Juli 2008 16:36
RRR: Würde es nicht genügen…
…den Artikel von Prof. Gerhards (den ich schon mindestens zweimal im Original anderswo gefunden habe) einfach zu verlinken, anstatt ihn in leserentmündigender Weise zu paraphrasieren und mit zynischen Füllsätzen oder manchmal auch haltlosen Unterstellungen und Fehlinterpretationen („als Aussage gekleideter Wunsch“, „sieht schwarz für den Ökumenismus“, „Vorschläge bleiben kleben“) zu versehen?
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