[ « 15 16 17 18 19 » ]
Donnerstag, 24. Juli 2008 10:46
Brutale atheistische Aggression
Ein notorischer deutscher Gottloser will den Bischof von Regensburg vor Gericht schleppen. Dem Gericht wird er auf jeden Fall nicht entgehen.
Der deutsche Atheist Michael Schmidt-Salomon
Der deutsche Atheist Michael Schmidt-Salomon
(kreuz.net, Regensburg) Der deutsche Atheist und Haßautor Michael Schmidt-Salomon hat den Bischof von Regensburg, Mons. Gerhard Ludwig Müller, verklagt.

Das gab Schmidt-Salomon über die ihm nahestehende gottlose Webseite ‘humanistischer Pressedienst’ bekannt.

Gegenstand der Klage ist eine Predigt von Bischof Müller Ende Mai. Damals enttarnte der Bischof die sich heute ausbreitende „neue aggressive Gottlosigkeit“.

In seiner Predigt sprach er auch über das religionsfeindliche angebliche Kinderbuch „Wo bitte geht’s zu Gott?“ von Schmidt-Salomon.

Bischöfliche Warnung
Mons. Müller warnte in seiner Predigt: „Wo Gott geleugnet wird, dort gibt es kein Recht für den Menschen, kein Recht auf Leben, kein Recht auf Selbstbestimmung.“

Letztlich sage Schmidt-Salomon nichts anderes, als daß alle, die an Gott glauben, sich auf dem geistigen Niveau eines Schweins befänden:

„Man brauche doch gar keine Ethik, keine humanistische Auswirkung unseres christlichen Gottesglaubens. Der Mensch sei doch verfügbar für den anderen Menschen.

Warum sollten Kindstötung, Abtreibung oder therapeutisches Klonen verboten sein? Am Beispiel von Berggorillas, die einen Teil ihrer Jungen umbringen, wird die Frage gestellt:

Warum sollten das die Menschen nicht auch tun? Was ist daran verwerflich, wenn es der Naturtrieb eingibt?“


Vor oder nach der Geburt?
Der ‘humanistische Pressedienst’ empört sich, daß der Bischof dem Atheisten angeblich unterstelle, die Tötung von Kindern zu befürworten, weil Infantizid in der Natur vorkomme.

Schmidt-Salomon ist ein Verfechter der Kindertötung durch Abtreibung.

Zur Tötung von Kindern „nach der Geburt“ sagt Schmidt-Salomon dagegen, daß – auch wenn sie bei Tieren wie den Berggorillas vorkommt – „kein vernünftiger Mensch auf den Gedanken käme“, die Kindstötung ethisch legitimieren zu wollen.

Drohungen vom Anwalt
Kirchenfeind Schmidt-Salomon hat sich nun entschieden, gerichtlich gegen Bischof Müller vorzugehen.

Zunächst forderte der Atheist den Bischof in einem Schreiben seines Anwalts auf, eine Unterlassungserklärung zu unterzeichnen.

Schmidt-Salomon flötete dazu, daß es das „Recht des Bischofs“ sei, seine atheistischen Positionen „in allerschärfster Form“ zu kritisieren:

„Doch er darf sie nicht völlig entstellen und Dinge behaupten, die ich nie gesagt oder geschrieben habe.“

Die Anwälte von Bischof Müller ließen Schmidt-Salomon abblitzen.

Diese hatten erklärt, daß eine Predigt eine persönliche Verkündigung des Predigers sei – von subjektiven Elementen geprägt und schließlich „in jeder Hinsicht und ungeschmälert“ durch Artikel 4 des Grundgesetzes, die Glaubensfreiheit, geschützt.

Schmidt-Salomon interpretiert das als angeblichen „Freibrief für Verleumdungen jeglicher Art“.

Rechtfertigung kommunistischer Schlächter
Auch der rabiate Verleger des angeblichen Kinderbuchs von Schmidt-Salomon, Gunnar Schedel, äußerte sich zur Predigt Mons. Müllers.

Er beschimpfte den Bischof als „in der Tradition jenes Flügels der katholischen Kirche, der im faschistischen Spanien an der Seite Francos gegen die Errungenschaften der Moderne kämpfte.“

Während des Spanischen Bürgerkrieges schlachteten die von Schedel gerechtfertigten kommunistischen Horden und stalinistischen Barbaren massenweise unschuldige Priester und Nonnen ab.

Haßprediger Schedel weiter: „Wenn der Mann Vorsteher einer Moschee wäre, würde er als Haßprediger vom Verfassungsschutz beobachtet.“

Das Bistum hat nach den Drohungen Schmidt-Salomons eine stark veränderte, autorisierte Fassung der Predigt ins Internet gestellt.

Der ‘humanistische Pressedienst’ fragt sich nun, ob die veränderte Version der Predigt als Schuldeingeständnis Mons. Müllers zu interpretieren sei.

Die betreffenden Passagen
Die alte und die neue Form der Predigt sind beide im Internet abrufbar. Die veränderten Passagen beginnen auf Seite zwei Absatz drei.

Die betreffende Stelle alt:

„Michael Schmidt-Salomon, ein weiterer Autor und Mitglied der Giordano-Bruno-Gesellschaft hat ein Buch geschrieben mit dem Titel „Wo bitte geht’s zu Gott? fragte das kleine Ferkel“.

Darin lässt er ein Schwein auftreten, das dann nach Gott fragt – als jüdischer Rabbi, als christlicher Bischof oder als ein moslemischer Geistlicher. Letztlich sagt er damit nichts anderes, als dass alle, die an Gott glauben, sich auf dem geistigen Niveau eines Schweins befänden.

Man brauche doch gar keine Ethik, keine humanistische Auswirkung unseres christlichen Gottesglaubens. Der Mensch sei doch verfügbar für den anderen Menschen. Warum sollten Kindstötung, Abtreibung oder therapeutisches Klonen verboten sein? Am Beispiel von Berggorillas, die einen Teil ihrer Jungen umbringen, wird die Frage gestellt: Warum sollten das die Menschen nicht auch tun? Was ist daran verwerflich, wenn es der Naturtrieb eingibt?

Wenn der Gaube an Gott, wenn die Verantwortung ihm gegenüber verloren gehen, oder gar den Menschen ausgeredet werden, dann gibt es in der Konsequenz keinen Respekt mehr vor dem Menschen. Das haben wir in den beiden deutschen Diktaturen erlebt: Wo Gott geleugnet wird, dort gibt es kein Recht für den Menschen, kein Recht auf Leben, kein Recht auf Selbstbestimmung.

Dann gehen jene Werte verloren, durch die unsere gottorientierte, aber auch menschenfreundliche Kultur aufgebaut ist. Es ist deutlich und klar, dass Naturwissenschaft niemals die Existenz und das Wirken Gottes widerlegen will und kann. Denn sie befasst sich ja per definitionem mit der Materie und ihren Gesetzmäßigkeiten. Wenn aber Gott nicht Teil der Materie ist, kann mit naturwissenschaftlichen Methoden Gott auch weder bewiesen noch widerlegt werden.“


Die betreffende Stelle neu:

„Michael Schmidt-Salomon, ein weiterer Autor und Vorstandssprecher der Giordano-Bruno-Gesellschaft hat ein Buch geschrieben mit dem Titel „Wo bitte geht’s zu Gott? fragte das kleine Ferkel“. Darin lässt er ein Schwein auftreten, das einen jüdischen Rabbi, einen katholischen Bischof und einen muslimischen Geistlichen über Gott befragt. Die Gottesfrage der großen Philosophen, Religionen und monotheistischer Theologen wird in das Maul eines sprechenden Schweins gelegt und somit verspottet. Schmidt-Salomon verzerrt die drei großen monotheistischen Weltreligionen samt ihrer Vertreter zu gewaltbereiten, rücksichtslosen Karikaturen ihrer selbst.

Die Christen beispielsweise mutieren zu „Trauerklösen“, der heilige Leib Christi als „Plätzchen“ wird wieder ausgespuckt und die Gläubigen aufgrund des katholischen Eucharistieverständnisses als „Menschenfresser“ verhöhnt, die „den Sohn vom Herrn Gott verspeisen“.

Schließlich versteigt sich Schmidt-Salomon zum abschließenden Resümee, das er seinen Figuren in den Mund legt: „‘Wer Gott kennt, dem fehlt etwas!’ Nämlich hier oben… Das Ferkel tippte sich lachend an die Stirn. Der kleine Igel nickte: Die Leute vom Tempelberg sind wirklich verrückt!“ In diesem Buch werden letztlich alle, die an Gott glauben, unter dem geistigen Niveau eines Schweins angesiedelt. Man gefällt sich in dem Spruch „Glaubst du noch, oder denkst du schon?“ und spricht damit allen Gläubigen das Denken ab.

Vor diesem Hintergrund ist es nur folgerichtig, dem christlichen Gottesglauben jegliche ethische und humanistische Auswirkung abzusprechen. Der Mensch sei doch verfügbar für den anderen Menschen. Warum sollten Kindstötung, Abtreibung und therapeutisches Klonen verboten sein?

Am Beispiel von Berggorillas, die einen Teil ihrer Jungen umbringen, wird behauptet: „So ‘natürlich’ Infantizid also ist, kein vernünftiger Mensch käme auf den Gedanken, ihn deshalb ethisch legitimieren zu wollen. Dies gilt in gleichem Maße für die ebenfalls ‘natürlichen’ Verhaltensweisen Vergewaltigung, Raub, Erpressung oder Tötung. Das Naturrechtsprinzip hilft uns nicht weiter, wenn wir auf der Suche nach vernünftigen ethischen Regeln sind.“ Dagegen folgt aus der geistlich-sittlichen Natur des Menschen und damit vom Naturrechtsverständnis des Christentums heraus, dass all diese Verhaltensweisen in sich widernatürlich und deshalb unmenschlich sind.

Wenn der Gaube an Gott, wenn die Verantwortung ihm gegenüber verloren gehen, oder gar den Menschen ausgeredet werden, dann gibt es in der Konsequenz keinen Respekt mehr vor dem Menschen. Das haben wir in den beiden deutschen Diktaturen erlebt: Wo Gott geleugnet wird, dort gibt es kein Recht für den Menschen, kein Recht auf Leben, kein Recht auf Selbstbestimmung.

Dann gehen jene Werte verloren, durch die unsere gottorientierte, aber auch menschenfreundliche Kultur aufgebaut ist. Es ist deutlich und klar, dass Naturwissenschaft niemals die Existenz und das Wirken Gottes widerlegen will und kann. Denn sie befasst sich ja per definitionem mit der Materie und ihren Gesetzmäßigkeiten. Wenn aber Gott nicht Teil der Materie ist, kann mit naturwissenschaftlichen Methoden Gott auch weder bewiesen noch widerlegt werden.“

© Titelbild: Mathias Schindler, GFDL
Alle Lesermeinungen anzeigen 6 von 78 Lesermeinungen:
Donnerstag, 31. Juli 2008 03:48
Gretchen: Das Schweinebuch
von Salomon sollte man gar nicht weiter behandeln – das macht dieses Schmnierakel für manchen erst interessant. Ich würde die Seiten dieses Machwerks nicht mal nutzen, um mir den Hintern abzuwischen.
Dienstag, 29. Juli 2008 17:47
neverland: gleich geht’s los
http://www.rosenkranzgebete.de/…uhne-rosenkranz.html

um 18.00 Uhr starten wir

Gunsi und Sr. Hedwig beten vor
Dienstag, 29. Juli 2008 00:12
Benedikt: @ Marcelus
@Samurai: Mann, sind Sie doof

Sie haben’s grad nötig. SCNR.

Die Briten hatten nie vor, Deutschland zu vernichten. die Briten waren die ersten, die Deutschland wieder bewaffnen wollten. Die Briten haben immer ein Auge drauf gehabt, dass Deutschland stark ist, damit Frankreich nicht zu stark wird (Balance of Power). Die Geschichte von dem britischen Vernichtungswillen ist barer Unfug und von den historischen Fakten nicht gedeckt.
Dienstag, 29. Juli 2008 00:01
matt2 †: Kann man es den Briten verdenken, dass sie Deutschland vernichten wollten?
Es ist richtig: die Engländer haben zuerst deutsche Städte und auch Wohnsiedlungen bombardiert.

Kenneth Galbraith, der US-Aufklärungsabteilung äußerte sich später zur Bombardierung Dresdens: „Die enorme Grausamkeit dieses Angriffs auf Dresden, als der Krieg schon gewonnen war, und der Tod von Kindern,Frauen und Zivilisten – das war sehr schwerwiegend und diente keinem Zweck.“

„Sind wir Bestien, gehen wir zu weit“, soll Churchill einmal gefragt haben.

Hitler hat sich das nie gefragt.

Will sagen: die Amerikaner und Briten hatten zumindest ein Schuldbewußtsein bezüglich ihrer Bombenangriffe.
Montag, 28. Juli 2008 22:56
Marcelus: @Samurai: Mann, sind Sie doof
Sie haben ja überhaupt keine Ahnung vom Kriegsziel Londons.
Wahrscheinlich sind Sie auch noch Dresdner oder Kölner, die glauben am meisten an die Unschuld Londons.

Die Briten wollten nie die Deutschen vernichten (!), sondern das NS-Regime bekämpfen und wenn Sie keine Ahnung vom Thema haben, dann halten schweigen Sie bitte.
Montag, 28. Juli 2008 13:25
Dani California: Navon …
Du maßt Dir ein Urteil an obwohl Du offen zugibst, den Text nicht gelesen zu haben.

Auf diese Antwort habe ich doch fast gewartet.

[kursiv]Du bist dagegen, weil die Kirche Dir sagt, dass Du dagegen sein sollst. Du lässt Dir das denken abnehmen und bist noch stolz drauf! kursiv]

Aha, na Sie scheinen mich ja genau zu kennen …
Verzapfen Sie doch nicht so einen Schmarrn. Was ich denke und was nicht, dürfen Sie mir getrost selbst überlassen. Hochnäsiges und verächtliches dummes Gelaber, zum Thema selbst kommt jedoch nichts rüber.
Wenn Sie mit diesem Herrn Salomon auf einer Linie liegen, bittesehr. Sind SIE da vielleicht stolz drauf?

Wie schön, ich tue Ihnen leid. Na hoffentlich weiß ich das auch zu würdigen …
Alle Lesermeinungen anzeigen 72 weitere Lesermeinungen
Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für den Inhalt der Beiträge. Sie behält sich das Recht vor, Beiträge zu löschen sowie Leser aus der Debatte auszuschließen.
Copyright © 2008 kreuz.net