Sexualität
Ehrloser Auftritt
In Ermangelung von vernünftigen Themen präsentierte ein deutscher Jesuit und Hochschulseelsorger seinen Anbefohlenen einen Pornographen übelster Kategorie.
Geschäft zur Förderung und Auslebung schweinischer Triebe.
Geschäft zur Förderung und Auslebung schweinischer Triebe.
(kreuz.net) Der Jesuit und Studentenpfarrer, Pater Martin Löwenstein (46), hat angeblich ein fruchtbares Gespräch mit einem Pornoregisseur geführt.

Das behauptete die ‘Frankfurter Allgemeine Zeitung’ Ende Mai.

Das Gespräch fand im Rahmen einer Diskussionsveranstaltung der Katholischen Hochschulgemeinde Frankfurt im Katholischen Studentenheim Alfred-Delp-Haus statt.

Gesprächspartner des Jesuiten war ein gewisser Michael Schey (62) aus Düsseldorf.

Er wird von der ‘Frankfurter Allgemeinen’ als „einer der erfolgreichsten deutschen Pornoregisseure und -produzenten“ vorgestellt und tritt unter dem Deckname „Harry S. Morgan“ auf.

In Wahrheit ist Schey ein verrohter Pornograph übelster Sorte.

In seinen Produktionen zeigt er niedrige Unzuchtspraktiken wie Doppelpenetrationen, Penetrationen mit der Faust und Urin-Szenen. Er tritt in seinen Filmen auch als Darsteller auf, vermeidet aber selber – wohl aufgrund seines fortgeschrittenen Alters – sexuelle Situationen.

Als der Hochschulpfarrer den Pornographen als Referenten anfragte, habe sich dieser erst einmal erkundigt: „Ist das auch seriös?“

Im Verlauf des Abends verstand Schey dann nach Angaben des Artikels, die katholische Hochschulgemeinde auf seine Seite zu bringen.

Er konnte auch Positives über das Geschäft mit tierischen Trieben berichten. So sei der Umsatz in den Videotheken bis zu fünfzig Prozent zurückgegangen.

Auch die sogenannte Globalisierung habe für seine Perversionen keine neuen Märkte erschließen können.

Seine menschenverachtenden Schweinereien kann er offenbar nur im dekadenten Westen loswerden: „Andere Völker denken ganz anders als wir“.

Schey berichtete auch, daß sich seine Porno-Prostituierten bis zu 8.000 Euro im Monat bezahlen lassen.

Der billigste Ort, um in Europa zurzeit Pornos zu drehen, sei Berlin.

Auf die Frage eines jungen Mannes im Anzug, was die Kriterien „für einen guten Porno“ seien, erklärte Schey: „Wenn’s mir Spaß macht bei der Arbeit“.

Besonders gern drehe er mit „Debütantinnen“. Aber auch 55 Jahre alte Frauen könnten toll aussehen.

Anstoß an Scheys ordinären Äußerungen – welche die ‘Frankfurter Allgemeine Zeitung’ nicht zu wiederholen wagte – nahm niemand – „auch Hochschulpfarrer Martin Löwenstein nicht“, wie die Zeitung bestätigt.

Der Pater habe am Ende des Abends immerhin – kleinlaut – eingestanden: „Bei manchen Teilen des Abends hatte ich doch Verständnisschwierigkeiten.“

Übrigens sei auch er auf einer Pornoseite im Internet aufgeführt – informierte Pater Löwenstein.

Dort sei einer seiner Predigttexte verlinkt. Es geht darin um die Statue „Die Verzückung der heiligen Theresa“ von Gian Lorenzo Bernini († 1680).

In der Vorstellungswelt von Pater Löwenstein erlebt die Heilige Theresa von Avila einen „geistigen Orgasmus“.

Der Jesuit schenkte seinem Gast zum Abschied ein geistliches Büchlein über die Arbeit mit sozialen Randgruppen, da sich der Pornograph selber „in seiner Kirchengemeinde“ engagiere.

Schey gibt in einer evangelischen Kirchengemeinde in Düsseldorf Foto- und Bildbearbeitungskurse für Jugendliche.
      
23 Lesermeinungen
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#23   Franz Kappes   15:28:17 | Mittwoch, 10. September 2008
Gespräch mit einem Menschen
Super, das sind ja alles keine Unmenschen, sondern in der Regel Geschäftemacher. Leider hat das negative Folgen für unsere Gesellschaft. Fragt mal Bernd Siggelkow, den Leiter der „Arche“, danach.
Wer ihn nicht persönlich kennt, kann auch ein Buch von ihm lesen. N-tv berichtete soeben darüber.
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#22   neverland   14:37:06 | Dienstag, 29. Juli 2008
18.00 Uhr
gemeinsamer Sühnerosenkranz aller kreuznetler.
Legt das Forum eine Rosenkranzlänge lahm. Als Protest gegen die Sünde. Was auch immer Sünde sein mag – WIR sind dagegen!
Weitersagen!
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#21   sportgayfan   11:25:28 | Sonntag, 27. Juli 2008
Landorganist na,na
Du willst unsere Betschwestern doch nicht zur Selbstbefleckung verführen ;-)
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#20   LandorganistII   14:10:42 | Freitag, 25. Juli 2008
Könnte +net
zur Erbauung gewisser Individuen dieses Forums die Sexualpraktiken noch ein wenig ausführlicher beschreiben? Schließlich wollen auch die völlig verklemmten, wie dieser Asoziale oder der Brandenburger auf ihre Kosten kommen.
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#19   Protestant   22:53:29 | Donnerstag, 24. Juli 2008
@florian geyer
…ja,da muss ich ja wohl zur Feier des Tages noch ein Fläschchen Kölsch aufmachen…
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#18   Florian Geyer   22:41:42 | Donnerstag, 24. Juli 2008
Protestant
wollte zwar grad den Pc ausschalten aber du bist mir in der kurzen Zeit jetzt gerade so sympathisch geworden dass ich dir hier noch ein bischen auf den fersen bleiben werde.
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#17   Protestant   22:31:23 | Donnerstag, 24. Juli 2008
@florian geyer
…hoffentlich hält sich dieser Zustand noch lange(dieses lachend auf dem Boden liegen), dann können Sie in dieser Zeit hier wenigstens keinen solchen Schwachsinn mehr schreiben!
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#16   Florian Geyer   22:29:56 | Donnerstag, 24. Juli 2008
@Protestant – den Pornographenfreund
wenn sie misognes Subjekt das sich auf den Buckeln geknechteter entwürdigter Frauen profiliert mir „Menschenverachtung“ vorwerfen liege ich kugelnd vor Lachen am Bauch.
widerlicher Typ
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#15   Protestant   22:26:13 | Donnerstag, 24. Juli 2008
@florian geyer
Dieser Beitrag spricht für ihre absolut menschenverachtende, untertanenhörige und bussgängerische Lebenseinstellung!Sie sind ein Vorbild für jede Sekte, extremistische Partei oder sonstige weltfremde Vereinigung! Geben sie etwas acht auf sich, bevor Sie ihre Selbstachtung völlig verlieren!
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#14   Florian Geyer   22:21:54 | Donnerstag, 24. Juli 2008
Protestant – aber aber
wo denken Sie hin?
Pornoproduzent sein st doch eine gottgefällige Arbeit – schliesslich gibt er Frauen in Not Lohn und Brot. Vielleicht sollte er in ihrer kirchenartigen Gemeinschaft lobend erwähnt, gesegnet werden oder eine kleine Aufmerksamkeit (Käsmannorden ?) erhalten damit seine wertvolle und rechtschaffene Tätigkeit für das Gemeinwesen auch eine Anerkennung findet.
Studentinnen in finanzieller Englage könnten sie ja auch weitevermitteln soferns die Optik zulässt…
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#13   Protestant   22:08:59 | Donnerstag, 24. Juli 2008
Jööö-wie ist das nett----Florian Geyer
…ich stell mir gerade sie vor im Kaffeekränzchen mit Jakob Sprenger und Heinrich Institoris, wo sie die Frage erörtern, wie man solche „Kirchen“abtrünnigen doch besser züchtigen kann. Vielleicht mit Zangen,Daumenschrauben, Zuggewichten, der Feuerprobe, der Wasserprobe… solange bis sie – un dzwar auf lateinisch- bekennen, das die röm.-kath. Kirche die einzig wahre ist (der Zwang zur Lüge) und der Papst Stellvertreter Christi auf Erden (mit welchen Vollmachten auch immer)… und wen sie sich dann dazu bekannt haben, werden sie von ihren protestantischen Busenfreund (der ja die Todesstrafe schon länger praktiziert- ich meine George W, Bush- mittels Giftsprtze ins Fegefeuer transportiert
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#12   Florian Geyer   21:58:54 | Donnerstag, 24. Juli 2008
Jöö –- wie ist das nett
Stell mir das grad bildlich vor
der Pfaff und der Hurenonkel beim netten Kaffekränzchen haben sich augenzwinkernd gegenseitig die Milch serviert in einmütiger Athmosphäre. Der Pfaff konnte dabei natürlich breitenwirksam zeigen wie aufgeschlossen und tolerant wir alle sind während der Puffoberst die ganze Normalität seiner Sache als 0815 Job darstellte.
Wie gut man sich versteht…, die ehemals unüberbrückbarsten Gegensätze werden nichtig wenn man die religiöse Toleranz auch wirklich lebt.
Sicherlich wird es auch wieder ein paar intolerante „Traditionalisten“ geben die meinen der Pfaffe sollte vielmehr den Hurentreiber zur Umkehr ermahnen und ihm die Verwerflicheit seines tuns vor Auge führen und ihn vor den Konsequenzen seiner abscheulichen Arbeit vor Augen führen. – unverbesserliche eben.
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#11   EvaHermanFan akaFreimaurerin   21:56:03 | Donnerstag, 24. Juli 2008
uneigennützig
In seinen Produktionen zeigt er niedrige Unzuchtspraktiken wie Doppelpenetrationen, Penetrationen mit der Faust und Urin-Szenen.
Da hat die kreuz.net-Redaktion ja wohl ganz aufopferungsvoll die Filme gründlich in Augenschein genommen. Was sind übrigens „niedrige“ Unzuchtspraktiken? Gibts auch höhere?
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#10   Protestant   21:41:59 | Donnerstag, 24. Juli 2008
Es spricht für…
…den Pornomenschen und den Jesuiten! Ich habe das Gespräch verfolgt, und es ist zumindest sachlich! Hier wird nicht gegen Andersdenkende gehetzt (so wie in kreuznet), es wird die eigene Meinung in den Vordergrund gestellt, nicht die der anderen verdammt (so wie in kreuznet).Es geht hier eigentlich nur darum, dass dieser Jesuit offensichtlich nicht ausgrenzen will(sowie kreuznet), sondern versucht, auch (und das ist ja wohl in diesem Fall so), sogenannten Abartigen mit christlichem Denken zu konfrontieren! Also Freunde, mir ist der offene Jesuit und der ehrliche Pornomann hundertmal lieber als jeder hämisch- verlogene kreuznet-Hetzbruder!
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#9   Vineta   21:17:26 | Donnerstag, 24. Juli 2008
Benedikt frägt hier: „Was ist denn nun der Informationswert des Artikels?“
1) Daß heutzutage dank einer erstmalig ethischen Politik (der Gleichstellung im Sinne von Splida) gilt: Nicht nur Callboy, Strichboy und Dirne üben einen unersetzlich- ehrbaren Sozialberuf aus, wofür es von der Bundesanstalt für Arbeit eine finanzielle Unterstützung zur luxuriösen Ausstattung einer Geschäftswohnung gibt, sondern auch Regisseure von Urin-, Faust- und Doppelpenetration-Szenen.
2) Daß in einer Zeit, da ein CDU-Parteitag mit Oben-Ohne-Auftritten die Probleme vergessen machte, die HypoVereinsbank Beate-Uhse-Anteile erwirbt und auf Rathäusern die Homoflagge weht, logischerweise ein Pornofilmmacher als besonders geschätzter Mitarbeiter einer Kirchengemeinde gilt, insofern ja Tolerantsein in jedem Fall das nicht mehr zu hinterfragende Nonplusultra christlicher Ehtik ist und einfach toll!
3) Daß es heutzutage selbst einem jesuitischen Intellektuellen offenbar die Sprache verschlägt beim Konfrontiertwerden mit den Argumenten der säkularen Welt und sein Nichtvorbereitetsein darauf und sein hilfloses Nichtzurechtkommen damit doch sehr peinlich wirkt. Zu begreifen ist es aber von daher, daß Episkopat und Theologie üblicherweise nur auf dem Homoterror, den Abtreibungs- und Scheidungszahlen herumhacken, also auf einer Symtomatik, aber das Nachdenken über die tiefere Ursache „Pornokratie“ meiden wie das „Infragestellen“ des täglichen Brotes für jedermann ( das nur einmal in Frage gestellt wurde von Marie Antoinette, die meinte, man solle Kuchen essen statt dessen)
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#8   möchtegern-kathole   20:26:52 | Donnerstag, 24. Juli 2008
Der Informationswert …
… des Artikels dürfte in einer Binsenweisheit bestehen, nämlich dass die „K“HGs schon längst nicht mehr katholisch sind.
Dass man dies aber öffentlich sagt, ist aber immer noch verdienstvoll.
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#7   bonifatius   20:09:37 | Donnerstag, 24. Juli 2008
Jesuiten????
Und das noch im A. Delp Haus! Quo vadis Heilige Kirche?
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#6   Mathilde Dosenfinger   20:07:52 | Donnerstag, 24. Juli 2008
Ehrlose Auftritte
In Ermangelung von vernünftigen Themen präsentierte ein Forum für katholische Nachrichten seinen Anbefohlenen schon so manchen Artikel übelster Kategorie.
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#5   Suscipiat †   17:32:14 | Donnerstag, 24. Juli 2008
Oh Gott!
Gegen die „ehrlosen Auftritte“ von kreuz.net ist das, was hier mit zeitlicher Verzögerung angeprangert wird, doch gar nichts!
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#4   pneumat   17:18:29 | Donnerstag, 24. Juli 2008
Was ist denn jetzt…der Informationswert dieses „Artikels“?
„Andere Völker denken ganz anders als wir“
(wir – der verdorbene dekadente, apokalyptische Westen, der sich es anwähnt, andere saubere Kulturen aufklären zu müssen).
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#3   Benedikt   16:32:31 | Donnerstag, 24. Juli 2008
Was ist denn jetzt…
…der Informationswert dieses „Artikels“?
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#2   RRR   16:13:24 | Donnerstag, 24. Juli 2008
Unklar
Unklar ist …,
…wieso ein Jesuit nicht an einer Podiumsdiskussion mit einem Pornographen teilnehmen darf
…woher man weiß, dass der Jesuit „kleinlaut“gewesen sei
…wie man darauf kommt, die Mystik der Theresa von Avila sei nicht mit einem Orgasmus vergleichbar bzw. benutze nicht dessen Metaphorik
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#1   Aleph †   16:11:27 | Donnerstag, 24. Juli 2008
Suggestionsartikel
Das ist mal wieder ein typischer Kreuz.net- Suggestions-Artikel, in dem sich unheimlich viel Pornografisches und Unmoralisches reindenken lässt. Wenn man es so braucht.
Wäre der Artikel der FAZ vom Mai 2008 (Aktualität??) veröffentlicht worden, wüsste jeder worum es konkret geht.
So ist man aber darauf wohin die Gedankenströme geleitet werden. Dahin wo es die kirchlichen Moralvorstellungen wollen oder nicht verhindern können…! :-! :-! :-!
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