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Freitag, 25. Juli 2008 13:30
„In der Natur herrscht ja auch das Gesetz des Fressens und Gefressenwerdens. Und trotzdem würde man den Kannibalismus nie zum ethischen Gesetz erheben.“ Angriffe eines Moraltheologen auf Dschungel-Niveau.
Zurück zum Artikel 12 Lesermeinungen:
Freitag, 25. Juli 2008 21:32
HeinrichvonOfterdingen: Lieber Protestant,
das heißt lediglich, dass man den Päpsten nicht in Sünden folgen darf! Wie übrigens jedem anderen auch! Siehe z.B. Luther!
Freitag, 25. Juli 2008 21:26
Protestant: @heinrich v.O.
Richtig!Das heißt aber doch wohl auch, dass man Päpsten nicht unbedingt Gehorsam schuldig ist, sonst landet man womöglich auch noch dort…
Freitag, 25. Juli 2008 21:24
HeinrichvonOfterdingen: Das schauen Sie sich bitte mal
einige Darstellungen vergangener Jahrhunderte an, auf denen die Hölle bildlich dargestellt ist. Da befinden sich oft einige Päpste darin. Es sei sich niemand zu sicher.
Freitag, 25. Juli 2008 21:22
Protestant: @heinrich
…versteht ich ehrlich gesagt nicht…aber es ist für mich ein Trost zu wissen, das Höllengläubige auch davon ausgehen das Päpste dort sitzen…grins
Freitag, 25. Juli 2008 21:20
HeinrichvonOfterdingen: Lieber Protestant,
…hat es ihm nichts genutzt?Viele Päpste hätten ihre teilweise jahrzehntelangen Konkubinate ruhig auch offiziell machen sollen, dann würde uns heute so manche Diskussion erspart bleiben!
… datt hat er nu der Ludder, dass er mit diesen Päpsten in der Hölle sitzen kann. Ob das für beide Seiten angenehm ist? L’enfer c’est les autres, hat ein berühmter Philosoph gesagt, der das nun wohl auch an sich ausprobieren darf/muss.
Freitag, 25. Juli 2008 21:17
Protestant: @Heinrich…Wieso…
…hat es ihm nichts genutzt?Viele Päpste hätten ihre teilweise jahrzehntelangen Konkubinate ruhig auch offiziell machen sollen, dann würde uns heute so manche Diskussion erspart bleiben!
Freitag, 25. Juli 2008 21:14
HeinrichvonOfterdingen: Lieber Protestant,
das hat Luther vor Ihnen so schon realisiert als er mit der Katharina von Bora – ohne Gewissensbisse – ins Bett wollte. Ist ihm auch gelungen, genutzt hat es ihm jedoch nicht.

Wenn ihr blind wäret, so hättet ihr keine Sünde; nun aber sagt ihr: Wir sehen, so bleibt eure Sünde. (Joh.9,41)
Freitag, 25. Juli 2008 21:11
Protestant: Datt iss ett…
Es kann nicht sein, daß das, was früher Todsünde war, plötzlich erlaubt ist“ – erklärt Hw. Halter zutreffend.

Das würde die Lehrautorität der Kirche untergraben.


Was irgendein seniler Papst im wasweißichwievielten Jahrhundert erzählt hat, muss auch heute noch gelten. Was irgendein Kirchenvater gesagt oder gemeint haben könnte und eventuell so oder so ausgelegt haben könnte, dass ist auch heute- wenn Papst soundso oder anders es so beschließt -Gesetz!
Da könnte man ja glatt auf die Idee kommen, das alles irgendwie Willkür ist! Ich habe jedenfalls kein Problem damit, die unlogische und unchristliche Moral und Sexualtheologie der evangelische Kirche aus den letzten Jahrhunderten und Jahrzehnten zu kritisieren! Wenn ich dies tue, tut mir keiner was, es raunzt mich keiner dumm an und ich fühle mich als Christ irgendwie wohl.
Der liebe Gott hat mir drei supertolle Kinder geschenkt, dafür danke ich von ganzem Herzen! Ich liebe meine Kinder und würde alles für sie tun, erziehe sie zur Liebe zu ihren Mitmenschen und zu Gott… aber eben ohne jedweden kreuznet-Hass und Körper- und Menschenfeindlichkeit!
Freitag, 25. Juli 2008 16:14
pneumat: Übeltheologen
„Das jeder eheliche Akt für die Fortpflanzung offen sei müsse, ist in der Folge für Hw. Halter „nicht begründbar“:

So einen Übeltheologen könnte die RKK ruhig verbrennen (im geistigen Sinne).
Wie begründet man die Kürze des „genüsslichen“ Aktes, was mit dem spritzenden (nützlos) Samen und der psychischen Erschöpfung beim geschlechtlichen Missbrauch?

Hat Gott die Geschlechtakt -Verlängerungsmittel, Viagra etc. erfunden. Wieso hat er den Menschen nicht gleich frei definierbar in diesem Gebiet geschaffen?
Und die wichtigste Frage: Warum muss man bei Steigerung jedes Genusses mit dem Verlust der psychischen (seelischen / lebenspendenden) Energie rechnen und den verbüßen?
Und vielleicht die entscheidende Frage:
Woher kommen in der RKK diese geistlosen Übeltheologen?
Freitag, 25. Juli 2008 15:04
Also man könnte sagen, die Liebe der Eheleute zueinander realisiert und befruchtet sich an ihren Kindern, die ja die lebendigen Zeugnisse dieser Liebe darstellen. Man kann also das Familiäre vom Ehelichen nicht wirklich trennen.

Würden doch mehr Eheleute diese Worte beherzigen!
Freitag, 25. Juli 2008 14:49
matt2 †: der Geschlechtsverkehr kann sich ja auch schön/spielerisch vollziehen…
aber er ist eben primär ein Akt der Fortpflanzung, das ist seine Bestimmung. Die Ehe hat nun neben der Fortpflanzung aber natürlich auch einen Selbstzweck, nämlich eben diesen: Innige Lebensgemeinschaft von Mann und Frau zu sein. Das ist ja auch für sich eine bedeutsame Liebesbeziehung…ABER: diese sieht in ihrem Wesen das Familiäre vor. Also man könnte sagen, die Liebe der Eheleute zueinander realisiert und befruchtet sich an ihren Kindern, die ja die lebendigen Zeugnisse dieser Liebe darstellen. Man kann also das Familiäre vom Ehelichen nicht wirklich trennen.

Das falsche Denken dabei wäre also, dass man der Elterngeneration jeweils ihren Selbstzweck abspräche, sie abschreiben wollte, als ob sie in der Aufzucht ihres Nachwuchs ihren Zweck erfüllt. Das ist eine verkehrte Sichtweise, denn der Nachwuchs erfüllt eben seinen Zweck auch für die Eltern, macht sie zu vollkommeneren Menschen, durch die ihnen auferlegte Pflicht und Verantwortung und die Liebe ihrer Kinder zu ihnen.

Das Feedback was Kinder ihren Eltern bescheren fordert sie heraus. Sie müssen ihre Kinder ja auch erst verstehen lernen. Das sind wertvolle Lebenserfahrungen. Denn dort, wo sich ein Mensch vom Leben herausfordern lässt, kann er auch wachsen und Gott näher kommen.
Freitag, 25. Juli 2008 14:21
ecclesia-semper-reformanda: So ist das also:
Es könne nicht sein, daß der Heilige Geist und mit ihm die Kirche 2000 Jahre lang in einem so wichtigen Punkt geirrt hätten:

„Es kann nicht sein, daß das, was früher Todsünde war, plötzlich erlaubt ist“ – erklärt Hw. Halter zutreffend.

Das würde die Lehrautorität der Kirche untergraben.


Das sind ja wirklich Argumente auf höchstem Niveau… Nach dem Motto, das hier auf hetz.net einfacch nicht tot zu kriegen ist: es kann halt nicht sein, was nicht sein darf. Das Kriterium der Untergrabung der kirchlichen Lehrautorität ist natürluch ein besonders schlagendes Argument…
Der „antikirchliche“ Herr Meier fragt im übrigen nur das, was jeder halbwegs normal denkende (und handelnde) Mensch sich fragt, wenn er Humanae Vitae liest…
Dabei ist es natürlich wichtig, die Sexualität nicht beliebig zu machen; das Ziel von Humanae Vitae mag deshalb aller Ehren wert sein: die vorgeschlagenen Mittel dagegen sind unbrauchbar.
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