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Extra die Ferien unterbrochen + Lügen gegen ‘Humanae Vitae’ + Ein Anfang ist gemacht + Hauptsache Verhütung + Dann besser bleiben lassen
Extra die Ferien unterbrochen

Vatikan. Papst Benedikt XVI. empfing gestern den schiitischen Ministerpräsidenten des Irak, Nuri Kamil al-Maliki, in seiner Sommerresidenz Castel Gandolfo. Die Stellungnahme des vatikanischen Pressesaales sagte wie jedesmal, daß die Gespräche in einer herzlichen Atmosphäre stattgefunden haben. Papst und Ministerpräsident hätten über eine Friedenslösung für die Region, die Lage der Flüchtlinge und die schwierige Situation der Christen im Irak gesprochen. Maliki lud den Papst in den Irak ein.

Lügen gegen ‘Humanae Vitae’

Italien. Fünfzig antikatholische Vereinigungen haben in der Mailänder Tageszeitung ‘Corriere della Sera’ eine halbseitige Anzeige gegen die Enzyklika ‘Humanae Vitae’ bezahlt. Die unmoralische Werbung erschien am Freitag zum vierzigjährigen Jubiläum des Lehrschreibens. Die Anzeige behauptet, daß das „Verbot von Verhütungsmitteln“ für „Millionen von Menschen“ das Risiko berge, sich mit dem HI-Virus zu infizieren. Der vatikanische Pressesprecher, Pater Federico Lombardi, bezeichnete die Anzeige als „bezahlte Propaganda für Verhütungsmittel“. Sie berühre nicht einmal entfernt die Kernfragen von ‘Humanae Vitae’. Eine Politik, die als Antwort auf Aids vor allem auf die Verbreitung von Kondomen setze, sei weithin gescheitert.

Ein Anfang ist gemacht

Deutschland. Am 23. August strahlt der Fernsehsender ‘3Sat’ einen lateinischen Beitrag aus. Das gab der Sender am Freitag bekannt. Der Beitrag trägt den Titel „O Tempora“. Er wird mit deutschen Untertiteln ausgestrahlt. Eine Quotenerwartung gibt es nicht. Das Motto der Sendung lautet „Omne initium difficile est“ – „Aller Anfang ist schwer!“

Hauptsache Verhütung

USA. Die US-Bischofskonferenz hat eine Bildungskampagne für die ‘Natürlichen Empfängnisregelung’ organisiert. Anlaß ist das vierzigjährige Jubiläum der Enzyklika ‘Humanae Vitae’. In den Diözesen und Pfarreien der Vereinigten Staaten werden diese Woche Unterlagen und Seminare zur Kontrolle des weiblichen Zyklus verbreitet und gehalten.

Dann besser bleiben lassen

„»Sollte man mir abverlangen, im Beichtstuhl Humanae vitae zu vertreten – ich könnte es mit meinem Gewissen nicht vereinbaren, überhaupt noch Beichte zu hören«, bekannte mir gegenüber ein Pfarrer. Als bestünde für ihn, den Vertreter der Kirche, nicht genau diese Pflicht: entweder die katholische Moral zu vertreten oder von der Führung der Menschen, die ihm Gott durch die Kirche anvertraut, Abstand zu nehmen.“

Pater Bernward Deneke in einem Bericht zum vierzigjährigen Jubiläum von ‘Humanae Vitae’ auf der Webseite ‘kath-info.de’.
      
4 Lesermeinungen
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#4   gutgläubiger   07:24:48 | Montag, 28. Juli 2008
40 Jahre Humane Vitae
Es ist nicht zu begreifen,dass die Zölibatären immer wieder
versuchen den Eheleuten Vorschriften über ihr Tun und
Lassen zu machen.
Es ist und bleibt unbestritten,dass Schwangerschaftverütung und
gewaltsamer Schwangerschaftsabbruch zwei grundver-
schiedene Dinge sind.Wenn der Abbruch von der Kirche und
den Zölibatären also rigoros verworfen wird,bleiben Kirche
und zölibatäre unglaubwürdig wenn sie gleichzeitig die Ver-
hütung verdammen.Wie sagte schon PP.Jhannes XXIII.:
Was haben wir zölibatäre von den Wünschen und dem Wollen der Verheirateten für eine Ahnung,nämlich keine.
VaticanumII:Der Mensch gewinnt aus seiner Sexualität
schöpferische Freude.HÖRT!HÖRT! Ihr zölibatären Neutras
Dabei wollen wir es belassen
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#3   methusalix †   17:51:19 | Sonntag, 27. Juli 2008
nihil novo sub sole:
In den Diözesen und Pfarreien der Vereinigten Staaten werden diese Woche Unterlagen und Seminare zur Kontrolle des weiblichen Zyklus verbreitet und gehalten.
Kontrolle über die aller intimsten Belange des weiblichen Körpers. DAS ist es, was die katholische Kirche anstrebt! Der Bauch der Frau darf nur so kontrolliert werden, wie die katholische Hierarchie das erlaubt. Deswegen führen katholische Einrichtungen Schulungen von Frauen durch, die dann Vatikan-Roulette mit dem eigenen Körper spielen müssen.
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#2   Bernd-Jupp   12:49:20 | Samstag, 26. Juli 2008
Pneumat – Gott sei Dank gibt sie es noch!!
Wann endlich wird denn hier mal begriffen, dass eine Enzyklika kein Dogma, sondern ein päpstliches Lehrschreiben ist. Bei einem solchen kann ich aber, nach gewissenhafter Prüfung, durchaus zu einer anderen Sichtweise kommen. Lehrschreiben sind kein Glaubensgut!!
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#1   pneumat   12:00:12 | Samstag, 26. Juli 2008
Gibt es noch?
»Sollte man mir abverlangen, im Beichtstuhl Humanae vitae zu vertreten – ich könnte es mit meinem Gewissen nicht vereinbaren, überhaupt noch Beichte zu hören«, bekannte mir gegenüber ein Pfarrer.
Gibt es noch solche Pfarrer in der RKK?
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