Marienerscheinungen
Ein sauber geschriebener Text bleibt lange nützlich
Vor dreißig Jahren verabschiedete die Glaubenskongregation Normen über die Echtheit von Erscheinungen. Das Dokument ist nie offiziell publiziert worden. Nun hat sich ein Kurienerzbischof dazu geäußert.
(kreuz.net, Vatikan) Im Jahr 1974 verfaßte die Glaubenskongregation ein Dokument zur Beurteilung der Echtheit von Erscheinungen. Der damalige Präfekt der Glaubenskongregation war der kroatische Kurienkardinal Franjo Seper († 1981).

Das Dokument ist von Papst Paul VI. im Jahr 1978 unterzeichnet worden.

Es trägt den Titel ‘Normae Sanctae Congregationis pro doctrina fidei de modo procedendi in diudicandis praesumptis apparitionibus ac revelationibus’ – Normen der Heiligen Kongregation für die Glaubenslehre über die Vorgangsweise bei der Beurteilung angeblicher Erscheinungen und Offenbarungen.

Das Dokument wurde allen Bischöfen und Ordensoberen der Welt geschickt, aber nie veröffentlicht. Es ist weder im Amtsblatt des Heiligen Stuhls, den ‘Acta Apostolicae Sedis’, noch in ‘Dokumenta’ – dem Publikationsorgan der Glaubenskongregation – erschienen.

Kürzlich sprach der neue Präfekt der Kongregation für Selig- und Heiligsprechungen, Erzbischof Angelo Amato, mit der Tageszeitung der italienischen Bischofskonferenz ‘Avvenire’ über das Dokument.

Die Webseite ‘Katholisches’ hat das Interview am 23. Juli auf Deutsch übersetzt.

Auf die Frage, warum das Dokument nie veröffentlicht worden sei, sagte Mons. Amato, daß das nicht notwendig gewesen sei. Dessen Inhalte würden vor allem die Hirten betreffen.

Die Frage, ob man das Dokument nie habe überarbeiten müssen, verneint der Erzbischof. Der Text sei sauber verfaßt und behalte seine Gültigkeit. Eine Aktualisierung sei nie nötig geworden.

Vier Teile

Das Schreiben besteht nach Mons. Amato aus vier Teilen.

Im ersten Teil werden Kriterien zur Beurteilung von Erscheinungen aufgelistet.

Zunächst wird die Echtheit der Erscheinungen positiv bestimmt. Folgende Kriterien werden dazu aufgezählt: das persönliche Verhalten der Seher, ihr Umgang mit der kirchlichen Hierarchie, die theologische Richtigkeit der Erscheinungen sowie ausgiebige und anhaltende geistliche Früchte.

Als negative Früchte nennt Mons. Amato dogmatische Irrtümer, Gewinnstreben, schwere moralische Vergehen der Seher, psychische Krankheiten, psychopathische Tendenzen, Psychosen oder Massenhysterie.

Im zweiten Teil erklärt das Dokument, wie sich der Diözesanbischof bei Vorliegen einer Erscheinung oder Offenbarung verhalten soll.

Der Oberhirte könne nach der Prüfung des Phänomens mit positivem Ausgang einige Formen der Andacht zulassen.

Bei einem negativen Urteil müsse er aber jede Form der Verehrung verbieten.

Der dritte Teil des Dokuments regelt die hierarchischen Zuständigkeiten.

Es besagt, daß der Diözesanbischof der erste Zuständige für eine Erscheinung oder Offenbarung ist. Die Bischofskonferenz kann auf seine Bitte hin – oder bei einer überregionalen Bedeutung des Phänomens auch ohne seine Bitte – eingreifen.

Der vierte Teil des Dokuments handelt von einem Eingreifen des Heiligen Stuhls. Das für Erscheinungen und Offenbarungen zuständige Dikasterium ist die Glaubenskongregation.

Das Dokument warnt die Glaubenskongregation davor, irgendeine sektiererische Gruppe zu legitimieren oder den Ortsbischof zu zwingen, rechtmäßige Entscheidungen zurückzunehmen.

Keine Miterlöserin

In dem Interview sprach sich Mons. Amato auch gegen die Dogmatisierung der Muttergottes als Miterlöserin aus.

Er behauptete, daß der Titel der Miterlöserin weder biblisch noch patristisch noch theologisch gerechtfertigt sei.

Ferner stützt sich Mons. Amato auf das Zweite Vatikanische Pastoralkonzil, das die Formulierung vermieden hat.

Der Erzbischof fürchtet eine Mißverständlichkeit. Maria sei die erste Frucht der Erlösung, ihr Sohn der einzige Erlöser: „Darüber hinaus zu gehen, scheint mir nicht klug.“

Papst Johannes Paul II. hat den Ausdruck in seinen Reden und Ansprachen immer wieder verwendet.
      
36 Lesermeinungen
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#40   myriam   22:12:24 | Sonntag, 10. August 2008
Basilika? Quelle?
Davon habe ich auch noch nichts gelesen, also wiederhole ich Rudolphos Frage: Wo ist das nachzulesen???
Ich war bereits einige Male in Medjugorje. Die Beichtwilligen, die sich z.T. in Schlangen anstellen vor den vielen Beichtstühlen, welche erst gebaut werden mussten, zeugen auch von der Echtheit der Erscheinungen. So viele – anhaltende – Bekehrungen, so viele gute Früchte wie in Medjugorje muss man erst mal woanders finden.
Möge die Frau aller Völker, die selige Jungfrau Maria, unsere Fürsprecherin sein!
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#39   Marcelus   22:08:34 | Sonntag, 10. August 2008
Diese aufsehenerregende Profezeiung klingt äußert realitätsfremd
und wurde wohl kaum getätigt.
Das negative Urteil des Ortsbischofs ist aber auch unabhängig von dieser Behauptung völlig berechtigt.
nach einer Voraussage der „Seher“ hätte sich im August 1981 auf dem Hügel Podbrdo eine Basilika und eine Quelle aus dem Nichts materialisieren sollen
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#38   Rudolpho   21:47:35 | Sonntag, 10. August 2008
Bitte Quelle angeben
Arkanum/kreuts.net: das, Heinrichvon Ofterdingen, wurde auch dem Bischof einen Monat nach dieser Predigt klar…nach einer Voraussage der „Seher“ hätte sich im August 1981 auf dem Hügel Podbrdo eine Basilika und eine Quelle aus dem Nichts materialisieren sollen, während der benachbarte Zuzulj-Hügel auf unerklärbare Weise hätte abgetragen werden sollen…
nahezu überflüssig zu erwähnen, daß es auf dem Podbrdo bis heute weder Basilika noch Quelle gibt und der Zuzulj-Hügel immer noch weithin sichtbar in der Landschaft steht.
Bischof Zanic hatte schon wenige Monate später erklärt, es handle sich um offenkundige Lügen.
Warum das wohl in dem Posting fehlte?
Mich würde Interessieren wo man dies nachlesen kann?
Aus welcher Quelle? Ich habe schon einige Bücher über Medjugorje gelesen, dass habe noch nicht gelesen,dass auf dem Podbrodo eine Basilika aus dem Nichts materialisieren soll?
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#37   Arkanum/kreuts.net †   21:44:30 | Dienstag, 5. August 2008
das, HeinrichvonOfterdingen, wurde auch dem Bischof einen Monat nach dieser Predigt klar…
nach einer Voraussage der „Seher“ hätte sich im August 1981 auf dem Hügel Podbrdo eine Basilika und eine Quelle aus dem Nichts materialisieren sollen, während der benachbarte Zuzulj-Hügel auf unerklärbare Weise hätte abgetragen werden sollen…
nahezu überflüssig zu erwähnen, daß es auf dem Podbrdo bis heute weder Basilika noch Quelle gibt und der Zuzulj-Hügel immer noch weithin sichtbar in der Landschaft steht.
Bischof Zanic hatte schon wenige Monate später erklärt, es handle sich um offenkundige Lügen.
Warum das wohl in dem Posting fehlte? O:)
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#36   HeinrichvonOfterdingen   21:30:10 | Dienstag, 5. August 2008
Lieber Rudolfo,
nix für ungut, aber dass da massiv gelogen wurde, das kann als gesichert gelten. Nun mit einer einzigen Lüge fällt das ganze Fantasiegebilde zusammen!
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#35   Rudolpho   21:25:59 | Dienstag, 5. August 2008
@deixter:Bischof von Mostar am 21.7.81: Kinder lügen nicht
Auf eine erste offenkundige Lüge einer der angeblichen Seher stieß Bischof Msgr. Zanic bereits ganz zu Anfang der Affäre. „Einen Monat nach dem Beginn der ‘Erscheinungen’“,
Ich kenne eine andere Aussage des Bischof von Mostar,wo er genau das Gegenteil sagt! Allerdings von einer glaubwürdigeren Quelle als von Rothkranz!
Im Buch „ Die Wahrheit über Medjugorje“ von Prof. Ljudevit Rupcic aus Zagreb ) steht folgendes:
Am 21. 7. 81 fand sich der Bischof von Mostar ,Pavae Zanic in Medjugorje ein um die Seher zu befragen, unter Eid lies er sich von ihnen bestätigen, dass sie zu allen Fragen die Wahrheit sagen. Nach Abschluss des Gespräches kam er zu dem Schluss den er öffentlich geäußert hat. Ich bin tief davon überzeugt dass keines von den Kindern die behaupten die Gospa gesehen zu haben, dass keines von den Kindern zu einer solchen Behauptung verleitet worden ist. Daher garantiere und verbürge ich mich dafür, dass keinem von den Priestern hier unterstellt werden kann, er hätte eine solche Absicht verfolgt oder wäre daran beteiligt gewesen, die Kinder zu manipulieren. Auch bin ich davon überzeugt: Die Kinder lügen nicht „ Sie berichten exakt das, was in ihrem Herzen vorgeht. Es ist sicher die Kinder lügen nicht“
Predigt des Bischofs in Medjugorje am 25. 7. 81 vor über 1000 Gläubigen anlässlich der Firmung.Diese Aussage kann man in verschiedenen anderen Büchern auch nachlesen
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#34   Bruder Theophil   22:07:19 | Sonntag, 27. Juli 2008
@ Bjoerko
keine ahnung dorfbruder…ich bin katholik
Stand das auf Ihrem Glückskeks im Chinarestaurant ?
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#33   Marcelus   19:32:14 | Sonntag, 27. Juli 2008
@Bjoerko: Für einen Katholiken gibt es nur eine Kirche Jesu Christi,
weil Christus auch objektiv gesehen nur eine Kirche gegründet hat,
und das ist die eine römische und katholische Kirche unter dem Petrusnachfolger, dem Stellvertreter Christi auf Erden.
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#32   Bjoerko   16:08:27 | Sonntag, 27. Juli 2008
@Bruder
keine ahnung dorfbruder…ich bin katholik
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#31   Bruder Theophil   16:05:18 | Sonntag, 27. Juli 2008
@ Bjoerko
Was kratzt es eine Katholische Eiche, wenn sich ein evangelisches oder evangelikales Wildschwein an ihr reibt …?
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#30   Marcelus   15:46:22 | Sonntag, 27. Juli 2008
Bjoerko: Ihre Beschimpfungen wurden bereits der Redaktion gemeldet
Seltsam, daß Sie gleich ausfällig werden, nur weil man den Martin-Luther-Irrlehrerverein nicht als Kirche anerkennt.
Tatsache ist, daß L. Ron Hubbard und seine Hubbardisten genauso reagieren, wenn man ihren Science-Fiction-Außerirdischenkultverein nicht den Titel „Kirche“ zugesteht.
Nach christlicher Lehre gibt es nur die Kirche Christi als göttliche Einrichtung,
alles andere ist Menschenspuk.
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#29   Bjoerko   15:05:47 | Sonntag, 27. Juli 2008
aha…Niveau gibt es hier also????
Brandenburgis: Du treibst da Niveau hier aber gewaltig nach unten
Noch tiefer kann das Niveau dieser Seite doch gar nicht sinken. Es ist schon extrem tief. Noch tiefer und man dürfte dem Satan die Hand zum Gruße reichen.
Marcelus: Das hier ist ein katholisches Forum und es dreht sich hier alles um die katholischeKirche, und nicht um den Martin-Luther-Weltsleuteverein, der sich ebenfalls als „Kirche“ bezeichnet, ähnlich wie 500 Jahre später L. Ron Hubbard seine Science-Fiction-Sekte als „Kirche“ bezeichnete
Ein katholisches Forum? Ich habe auf satanistischen Seiten schon Beiträge gefunden, die katholischer waren. Was Mr. Hubbard angeht: Wieder kommst man auf dieser Seite mit dem EXTREMEN und vergleicht RKK mit Scientology? Der Vergleich stinkt!
Martin-Luther-Weltsleuteverein? [zensuriert]
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#28   Brandenburgis   14:48:53 | Sonntag, 27. Juli 2008
Bjoerko, Bjoerko
Du treibst da Niveau hier aber gewaltig nach unten …
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#27   Marcelus   14:35:53 | Sonntag, 27. Juli 2008
@Bjoerko: Das hier ist ein katholisches Forum und es dreht sich hier alles um die katholische
Kirche, und nicht um den Martin-Luther-Weltsleuteverein, der sich ebenfalls als „Kirche“ bezeichnet, ähnlich wie 500 Jahre später L. Ron Hubbard seine Science-Fiction-Sekte als „Kirche“ bezeichnete.
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#26   Bjoerko   14:32:19 | Sonntag, 27. Juli 2008
@Bruder
wenn man deine beiträge hier so liest könnte man echt meinen du würdest nur zu gern ins mittelalter zurück um den mann, der für eine reformierte kirche gesorgt hat (martin luther) höchstpersönlich einen pflock ins herz treiben wollen.
da das allerdings nicht möglich ist wirste wohl oder übel in den sauren apfel beissen müssen und die protestantische kirche akzeptieren müssen. wenn du nicht mal dazu in der lage bist…sorry…dann bist du ganz einfach falsch auf diesen planeten. dann solltest du dir überlegen ob du dir nicht einen platz „hinterm mond“ suchen solltest.
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#25   Arkanum/kreuts.net †   14:31:15 | Sonntag, 27. Juli 2008
interessant, deixter,
und wendet man folgendes auf Medjugorje an,
Zunächst wird die Echtheit der Erscheinungen positiv bestimmt. Folgende Kriterien werden dazu aufgezählt: das persönliche Verhalten der Seher, ihr Umgang mit der kirchlichen Hierarchie, die theologische Richtigkeit der Erscheinungen sowie ausgiebige und anhaltende geistliche Früchte.
dann sollte sich dort niemand allzu große Hoffnungen auf die neue vatikanische Untersuchungskommission machen…
man denke z.B. an das durchgehende Bishop-Bashing der „Seher“ in der Affäre Prusina/Vigo (schon ganz zu Anfang der „Erscheinungen“) oder daran, daß die „Gospa“ den Apostel Thomas mit Judas Iskariot verwechselt hatte, was sogar deren Guru Jozo Zovko einräumen mußte… und von den „Früchten“ (v.a. 1992 und 2001) haben wir noch gar nicht geredet…
ich bin gespannt! :-D :)3
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#24   deixter   14:10:15 | Sonntag, 27. Juli 2008
Medjugorje: Lügen der Seher zeigen deren Geist
Auf eine erste offenkundige Lüge einer der angeblichen Seher stieß Bischof Msgr. Zanic bereits ganz zu Anfang der Affäre. „Einen Monat nach dem Beginn der ‘Erscheinungen’ „, berichtet der Bischof, „ging ich nach Medjugorje, um die „Seher“ zu befragen. Ich forderte jeden von ihnen auf, einen Eid auf das Kreuz abzulegen, und verlangte, daß sie die Wahrheit sagten. (Diese Unterhaltung und die Eide wurden auf Band aufgenommen.)
Die erste war Mirjana: „Wir gingen, um unsere Schafe zu suchen, als plötzlich …“ (Der Kaplan der Pfarrei unterbrach sie und sagte mir, daß sie in Wirklichkeit hinausgingen, um zu rauchen, was sie vor ihren Elteren verbargen.) „Einen Augenblick, Mirjana, du stehst unter Eid. Gingt ihr hinaus, um nach euren Schafen zu suchen?“ Sie hielt die Hand vor den Mund. „Verzeihung, wir gingen hinaus, um zu rauchen“, sagte Sie.
Danach zeigte sie mir die Uhr, an der ein „Wunder“ geschehen war, weil die Zeiger der Uhr durcheinander geraten waren. Ich nahm die Uhr mit zu einem Uhrenfachmann, der erklärte, daß die Uhr augenscheinlich hingefallen und dadurch beschädigt worden sei. Ich brachte die Uhr zurück und ermahnte sie nicht mehr zu behaupten, daß ein Wunder geschehen sei.
Aber auf später aufgenommenen Cassetten fuhr sie fort, davon zu reden, wie ein Wunder mit der Uhr geschehen sei und daß sie anfangs hinausgegangen seien, um ihre Schafe zu suchen.“
aus J. Rothkranz „Die Lügen von Medjugorje“ 1991 Verl. Pro Fide Catholica S. 18.
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#23   agricula   06:43:04 | Sonntag, 27. Juli 2008
Gotthard: www.myriam-van-nazareth.net
zu Myriam van Nazareth
Für diejenigen, die wirklich glauben, ist keine Erklärung nötig;
für diejenigen, die nicht glauben wollen, ist keine Erklärung möglich.
Einen gesegneten Sonntag noch.
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#22   Gotthard   23:23:37 | Samstag, 26. Juli 2008
mann oh mann @theophil
sie haben ja auch so eine protestantische Marien-Phobie.
Was sollen denn solch schwülstige Texte mit einer gesunden Marienverehrung zu tun haben?
Diese Texten weisen die menschlichen Verfasser als nicht ganz psychisch gesund aus.
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#21   Florian Geyer   22:59:11 | Samstag, 26. Juli 2008
Leblhubert
Steck Dir den Finger in den Popo – das dichtet auch !
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#20   Sozialkatholisch   22:58:23 | Samstag, 26. Juli 2008
Jaja,
Der Laberjude ist eben ein Auslaufmodell!
:-D :-D :-D
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#19   Bruder Theophil   22:57:18 | Samstag, 26. Juli 2008
@ Leblhuber
Wenn jemand DICHTER werden muss, dann wohl Sie. Ganz dicht waren sie die ganze Zeit schon nicht.
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#18   Leblhuber   22:55:06 | Samstag, 26. Juli 2008
@Theo:
Ihr Charakter ist unter aller Sau.
Lebln Sie wohl.
Wenn du schon unbedingt witzig sein willst, mach vorher einen Kurs! Die plebejische Flegelei liegt dir schon eher.
Aber beides zusammen ist eine glatte Katastrophe!
Gedichtinterpretationen sind auch nicht ganz deine Stärke. Wohl im Unterricht geschlafen? :-)
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#17   Bruder Theophil   22:36:39 | Samstag, 26. Juli 2008
@ Gotthard
Sie haben ja auch so eine protestantische Marien-Phobie.
Ist das etwas evangelisch-genetisches ?
Es lohnt nicht mit Ihnen über das Thema zu reden.
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#16   Gotthard   22:32:27 | Samstag, 26. Juli 2008
@agricola
tiefe Texte?
da trieft das Schmalz nur so aus den Texten … religiöser Schund und Schrott …
„Jede Seele ist eine Rose aus Gottes Hand.
Ich bin die himmlische Gärtnerin.
Ich will mit jeder Seele einen heiligen Bund schließen, der daraus besteht, dass sich die Seele Mir TOTAL hingibt: Herz Geist Körper und Wille, um Gottes Werke zu vollenden,
und dass Ich Mich TOTAL der Seele hingebe, damit sich die Rose vollständig entfalten kann und sie blühen möge für den ewigen Frühling der Gründung von Gottes Reich auf Erden.“
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#15   sacerdos helveticus   22:30:51 | Samstag, 26. Juli 2008
Corredemptrix @Marranenjäger
Um den Titel „Miterlöserrin“ zu rechtgertigen, braucht man keinesfalls auf mehr oder weniger dubiose erscheinungen oder Visionäre/Visionärinnen zu rekurrieren.
Der spanische Jesuit und führende Theologe am Konzil von Trient (1545-1563), Pater Alfonso Salmerón († 1585), verteidigte die Rechtmäßigkeit des Titels „Miterlöserin“ mehrmals.
Das 18. Jahrhundert gilt als die Blütezeit des Titels. Er wird in über 300 theologischen Werken dargelegt.
Der Titel Miterlöserin findet sich auch in Dokumenten des kirchlichen Lehramtes. Beispielsweise gebrauchte ihn die Ritenkongregation im Jahr 1908.
Siehe auch den betreffenden Artikel im „Marienlexikon“, hrsgr. von Leo Scheffczyk und Remigius Bäumer
Waren das etwa alles Häretiker oder „Marranen“, die nur deshalb Unheil in der Kirche brwirken konnten, weil es unseren Grossartigen „Marranenjäger“ noch nicht gab?
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#14   Bruder Theophil   22:23:38 | Samstag, 26. Juli 2008
@ Leblhuber…
…nach diesem Gedicht kann man nur sagen:
Ihr Charakter ist unter aller Sau.
Lebln Sie wohl.
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#12   Leblhuber   21:17:56 | Samstag, 26. Juli 2008
Jägerlein, du bist doch nicht echt.
Sowas von daneben gibt’s ja gar nicht! Oder etwa doch?
Ist doch gut, der Henning Brunke. Ein wirklich sauber geschriebener Text!!! o^/ o^/ o^/
Lies mal zur Abwechslung ein paar Spottgedichte. Du hast es bitter nötig, glaub mir! o^/ o^/ o^/
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#11   agricula   20:59:42 | Samstag, 26. Juli 2008
Maria, Miterlöserin und Herrin aller Seelen
Unglaublich tiefe Texte zur Natur der Gottesmutter und Näheres zum Thema „Miterlöserin“ finden Sie unter
www.myriam-van-nazareth.net …w.myriam-van-nazareth.net/
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#9   Leblhuber   20:55:26 | Samstag, 26. Juli 2008
Alter Rheinländer, da fällt mir was ein! Cum grano salis!!
es grunzt ‘ne sau wild durchs revier.
wonach sie sucht verrat ich dir:
dem viech juckt schwer die schwarze kutte
fast wie von zentnern hagebutte
folglich erstrebt es stracks ‘ne eiche
– schon wispert’s weiche wotan weiche –
um dran sein fell robust zu reiben
und erst mal juckreizfrei zu bleiben.
der heil’ge baum mit alter rinde
nimmt den bedarf der sau gelinde
läßt bloß die blätter leise rauschen
worin es raunt wenn wir still lauschen:
gönn doch dem biest dies bißchen scheuern –
eh sie dich fällen zum verfeuern
ist längst das dreiste schwein erschossen
und fellberaubt mit pilz genossen.
Extra für unser Jägerlein gesucht und gefunden! o^/
Redaktion benachrichtigen
#7   alter Rheinländer   20:26:23 | Samstag, 26. Juli 2008
Judenjäger
ist wieder da: Horrido – Joho, Horrido – Joho, Horrido – Joho!
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#5   HBR   20:04:27 | Samstag, 26. Juli 2008
Rechtgläubig
sind alle Katholiken…wenn sie sich in der Einheit mit der Kirche befinden
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#4   Brandenburgis   18:24:00 | Samstag, 26. Juli 2008
REchtgläubig
sind alle KAtholiken.
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#3   alter Rheinländer   18:22:40 | Samstag, 26. Juli 2008
Rechtgläubig
sollten die Kandidaten der dringend erforderlichen Papstwahl schon sein. Gibt es außer Marranenjäger, Brandenburgis und Pater Lingen noch einen Rechtgläubigen? Bitte melden!
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#2   Brandenburgis   18:17:40 | Samstag, 26. Juli 2008
Die Forderung nach einem
derartigen Dogma spielt für Tradis überhaupt keine Rolle. Zunächst einmal sollte das Konzil verurteilt und ein rechtgläubiger Papst gewählt werden.
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#1   thaumaturgos   18:08:48 | Samstag, 26. Juli 2008
mterlöserin …
dann ist DAS tradi dogma hoffentlich endgültig vom tisch und die kirch bleibt dabei, dass dogmen eine biblische grundlage – wenn auch oft sehr dünn – haben müssen … schön
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