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In der ehemaligen Wohnung + Keine Verhandlungssubstanz + Identitätsprobleme + Massenbekehrungen? + Wo liegt der Notstand?
In der ehemaligen Wohnung

Vatikan. Papst Benedikt XVI. wird am 4. Oktober den italienischen Präsidenten Giorgio Napolitano in dessen Amtssitz, dem Quirinalpalast, besuchen. Das gab der Vatikan am Samstag bekannt. Der Quirinalpalast war bis zur Enteignung 1871 der römische Wohnsitz des Papstes. Napolitano ist ein Ex-Kommunist. Am 19. Oktober wird der Papst den italienischen Wallfahrtsort Pompei besuchen.

Keine Verhandlungssubstanz

Großbritannien. Cormac Kardinal Murphy-O’Connor von Westminster in London fordert von den Anglikanern eine Klärung ihres Kirchenverständnisses. Bei einer Rede vor der Lambeth-Konferenz am Freitag bedauerte der Kardinal, daß der ökumenische Prozeß ins Stocken geraten sei. Als Gründe nannte er die Einsetzung von Frauen und Homosexuellen zu Bischöfen.

Identitätsprobleme

Großbritannien. Der Vorsteher der anglikanischen Gemeinschaft, Rowan Williams, glaubt offenbar an eine Lösung der Krise seiner Gemeinschaft. Am Freitag sagte er bei der Lambeth-Konferenz, daß der Sinn für die Notwendigkeit der Einheit bei den Anglikanern wachse. Williams möchte klären, was seine Gemeinschaft genau ist: „Wir sind keine Föderation und keine Kirche, wie die katholische.“ Probleme der Moral schob der Anglikaner als „Strukturfragen“ auf die Seite.

Massenbekehrungen?

Burma. In Burma sollen sich in den letzten drei Jahren 4.700 buddhistische Mönche zum Christentum bekehrt haben. Das behauptete die in Burma tätige Organisation ‘Christian Aid’ in einem Bericht am 18. März. Die Vereinigung gibt an, aus Sicherheitsgründen nie mehr als drei Mönche gleichzeitig getauft zu haben.

Wo liegt der Notstand?

„Auch in den Kirchen scheinen inzwischen die Zweifel zu wachsen, ob die Lage in den Gemeinden tatsächlich so besorgniserregend ist, daß Kirchen verkauft oder abgerissen werden müssen. Oberkirchenrat Thomas Begrich, Finanzdezernent der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), demonstriert es anhand nüchterner Zahlen: An einem normalen Sonntag besuchen eine Million Protestanten in Deutschland den Gottesdienst – vier Prozent der Gemeindemitglieder: Das ist ein achtzigmal so hoher Anteil wie in der Kirche des Berliner Chronisten von 1848! Von insgesamt 21.000 evangelischen Kirchen seien bis heute nur 33 umgewidmet, 43 einer „erweiterten Nutzung“ zugeführt, nur 113 ungenutzt, davon nur noch 64 wegen tatsächlicher Baufälligkeit. Das ergibt ein völlig anderes Bild eines angeblichen Notstands, der womöglich weniger als Notstand eines Gebäudebestands, denn als geistig-geistlicher Notstand eines Berufstands zu deuten ist, der sich mit seinem Kernauftrag, der Verkündigung, schwertut.

Aus einem Artikel der deutschen Tageszeitung ‘Die Welt’ vom 25. Juni.
      
15 Lesermeinungen
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#15   Marcelus   21:53:47 | Montag, 28. Juli 2008
@Montfalcone: Dann lesen Sie doch einmal die Papst(staats)geschichte,
welche Art von Päpsten als Souveraine in diesen Staaten jahrhundertelang regierten.
Heilige waren da nur wenige darunter, dafür Kriegsfürsten und Leute, die die Folterei und den Massenmord als Privathobby betrieben wie zuletzt Saddam Hussein im Irak.
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#14   Montfalcone   21:50:05 | Montag, 28. Juli 2008
@Marcelus: Wer sagt, daß es der Hl. Kirche leicht gemacht werden soll?
Die Frage ist, ob eine weltliche Herrschaft der Kirche (a) für die Kirche und (b) für die Bürger(„Innen“) des Kirchenstaates besser war. Ich würde beides dann doch mit einem klaren „ja“ beantworten wollen.
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#13   Marcelus   21:15:29 | Montag, 28. Juli 2008
In Wahrheit hat das Großitalienische Reich der katholischen Kirche und dem hl. Petrus doch einen
Gefallen getan, in dem dieses dem Petrusnachfolger endlich die in vielerlei Hinsicht belastende Herrschaft über Rom und Mittelitalien genommen hat.
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#12   pneumat   22:40:26 | Sonntag, 27. Juli 2008
Wer um alles in der Welt bestimmt den die „Göttliche Bestimmung“?
Es ist bekannt, dass westliche Mentalität vom Rationalismus und Pragmatismus geplagt ist. Die christliche Lehre muss diesen Menschen eigentlich blöd und töricht vorkommen. Es ist auch so. Deshalb haben sie diese für ihren fleischlichen Sinn angepasst.
Paulus hat das vorausgesehen:
2Ti 4:3 Denn es wird eine Zeit sein, da sie die gesunde Lehre nicht ertragen, sondern nach ihren eigenen Lüsten sich selbst Lehrer aufhäufen werden, indem es ihnen in den Ohren kitzelt;
Wieso können die gegenwärtigen Pseudochristen die Wahrheit nicht ertragen? Hl. Paulus, der unsere Kirche gegründet und die Lehre überliefert hat, sagt: Rom 9:1 Ich sage die Wahrheit in Christo, ich lüge nicht, indem mein Gewissen mit mir Zeugnis gibt in dem Heiligen Geiste.
Hl. Paulus ist mit Hl.Geist erfüllt. Und die gegenwärtigen „Christen“? Wenn sie ihn, den Geist hätten, würden sie mit Hl. Schrift übereinstimmen.
Die Pseudochristen sollen sich nicht gegen den Hl. Geist empören – und die Protestanten schon erst nicht. Sie sind Opfer der Irrlehren, des Zeitgeistes und des Opportunismus der Übelhirten.
Das ist die Wahrheit!
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#11   Protestant   20:24:48 | Sonntag, 27. Juli 2008
@pneumat
Es geht nicht um die Frauenqualitäten. Vielleicht sind sie sogar besser als Männer. Es geht um die Göttliche Bestimmung und christlichen Gehorsam gegenüber der Apostolischen Lehre.
Den geistigen Sinn dieser Bestimmung kann nur ein Geistlicher – mit Hl. Geist erleuchtet – begreifen.
…das, mein Lieber, zieht mir nicht nur sämtliche Hosen, Socken und sonstiges aus, da rollen sich meine Fussnägel quer und meine Haare stehen zuberge, als hätte ich mit den Fingern in der Steckdose geschlafen…!
Wer um alles in der Welt bestimmt den die „Göttliche Bestimmung“? Der Papst…quatsch…das ist ein ganz normaler Mensch wie du und ich! Wem gegenüber Gehorsam? Disem normalen Menschen gegenüber? Der Bundeskanzlerin? Dem Staatspräsidenten von Sansibar? Dem Generalstaatsanwalt von Uruguay? So ein Quatsch!!!Ich gehorche Jesus Christus! Und wenn Sie denn der Meinung sind, Sie seien besonders vom Heiligen Geist durchleuchtet, dann sollten Sie wirklich mal das Licht ausmachen…dann ist bei Ihnen nämlich alles dunkel!
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#10   alter Rheinländer   19:06:34 | Sonntag, 27. Juli 2008
pneumat
Na, dann ist ja alles in Ordnung: Die vom hl. Geist erleuchteten Geistlichen müssen nun alle Weiber aus dem Lehramt schmeißen und zum Schweigen bringen. Und wir doofen Nicht-Geistlichen können verständnislos bei solchem heiligen Tun zugucken.
Sagen Sie mal, haben Sie die Tassen in Ihrem Schrank mal nachgezählt? Noch alle da?
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#9   pneumat   18:59:39 | Sonntag, 27. Juli 2008
die Frauenqualitäten
„Ich war nun vierzig Jahre lang in einem lehrenden Beruf tätig und habe erfahren, daß Frauen für solche Funktionen vom lieben Gott mindestens ebenso befähigt wurden wie Männer“
Es geht nicht um die Frauenqualitäten. Vielleicht sind sie sogar besser als Männer. Es geht um die Göttliche Bestimmung und christlichen Gehorsam gegenüber der Apostolischen Lehre.
Den geistigen Sinn dieser Bestimmung kann nur ein Geistlicher – mit Hl. Geist erleuchtet – begreifen.
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#8   HeinrichvonOfterdingen   18:07:39 | Sonntag, 27. Juli 2008
Lieber alter Rheinländer,
Ich war nun vierzig Jahre lang in einem lehrenden Beruf tätig und habe erfahren, daß Frauen für solche Funktionen vom lieben Gott mindestens ebenso befähigt
… diesbezüglich habe ich ganz andere Erfahrungen gemacht. Ich kenne zwar viele berufstätige Frauen und von diesen wiederum üben viele ihren Beruf gut, teiweise sogar bewundernswert gut aus. Bei den Lehrerinnen habe ich aber andere Erfahrungen gemacht. Zwar ist die durchschnittliche Lehrerin wohl nicht schlechter, als der durchschnittliche Lehrer, die 5-10 schlechtesten Lehrkräfte die ich als Schüler und als Vater geniessen durfte waren aber alle Frauen, häufig noch dazu besondes engagierte. Ich glaube nicht dass das Zufall ist.
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#7   alter Rheinländer   18:01:09 | Sonntag, 27. Juli 2008
Werter Heinrich,
vielen Dank für Ihre freundiche Nachricht.
Ich habe wohl Ihre Vermutung, mein Rheinländertum sei durch mein Alter verschlimmert, mißverstanden.
Was nun Starrsinn und Sturheit angeht, so pflichte ich Ihnen bei, derlei nimmt mit dem Alter manchmal zu. Ich denke, daß man da aber auch unterscheiden muß zwischen Altersstarrsinn und der Festigkeit einer in langen Jahren gewonnen Überzeugung.
Ich war nun vierzig Jahre lang in einem lehrenden Beruf tätig und habe erfahren, daß Frauen für solche Funktionen vom lieben Gott mindestens ebenso befähigt wurden wie Männer – und diese langjährige Erfahrung bringen mich zu dieser festen Überzeigung, und mein Rheinländertum befähigt mich, diese in etwas unernster Form zu formulieren. Daß der Rheinländer (fast) nix ernst nimmt, hat natürlich auch seine zwei Seiten, und manche Menschen werden dadurch sehr irritiert, aber das hat der liebe Gott – um ihn zum letzten Mal zu bemühen – eben so eingerichtet.
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#6   HeinrichvonOfterdingen   17:44:51 | Sonntag, 27. Juli 2008
Lieber Rheinländer,
nix fällt mir weniger ein als Ihnen Ihr Alter vorzuwerfen. Dafür können Sie ja, wie Sie richtig bemerken, überhaupt nichts. Wenn gewisse Eigenschaften wie Starrsinn oder Sturheit mit dem Alter zunehmen, ich haben das schon oft beobachtet – was Sie betrifft halte ich mich aber selbst da zurück – dann ist das wohl auch keine direkte Folge des Alters, sondern nur unabhängige wenngleich häufige parallele Entwicklung, oder? In diesem Sinne, Alter!
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#5   alter Rheinländer   17:35:13 | Sonntag, 27. Juli 2008
@ Heinrich
Ja, warum habe ich das geschrieben? Da müssen Sie noch ein wenig drüber nachdenken! Aber mit meinem Rheinländertum hat es auch ein wenig zu tun, das stimmt!
Nun sind Sie nicht der Einzige, der mir hier im Forum mein Alter in beschimpfender Form vorwirft. Ich darf daran erinnern, daß alle Menschen älter werden, das hat der liebe Gott so eingerichtet, da kann man gar nichts dafür. Warum das ein Grund sein soll, jemannden zu beschimpfen, verstehe ich nicht. Und wenn Sie, was ich Ihnen wünsche, einmal 65 Jahre alt werden, dann werden Sie das auch nicht mehr verstehen, da bin ich sicher!
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#4   Colombe de la paix   17:31:26 | Sonntag, 27. Juli 2008
@HeinrichvonOfterdingen
Das trifft nur auf männliche Rheinländer zu!!!
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#3   HeinrichvonOfterdingen   17:24:50 | Sonntag, 27. Juli 2008
Alter Rheinländer,
warum schreiben Sie so einen Unsinn? Weil sie alt sind oder weil Sie Rheinländer sind oder weil das Eine durch das andere noch verschlimmert wird?
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#2   alter Rheinländer   17:18:25 | Sonntag, 27. Juli 2008
Weiber! Aufgepasst!
Ihr Weiber, die ihr lehrt, in Schulen, Lehrwerkstätten, Hochschulen! Schluss jetzt mit dem Lehren! Der liebe Gott und Paulus wollen es so! Peumat. auch! Den kennt Ihr nicht? Macht nix, trotzdem Schluß mit dem gottlosen Lehren, ihr von der Schlange Verführten! Wißt Ihr, wie diese Schlange aussieht? So: >:)
Und jetzt das „Herr“ sein: Auch damit Schluß! Seid stille! Kusch! Wie das geht? So: :-#
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#1   pneumat   16:52:01 | Sonntag, 27. Juli 2008
die Einsetzung von Frauen
Der moderne opportunistische Geist verrät die Apostolische Lehre und vermeidet ihre deutlichen Worte:
1Ti 2:12 Einem Weibe aber gestatte ich nicht, daß sie lehre, auch nicht, daß sie des Mannes Herr sei, sondern stille sei.
Die neuen Übeltheologen versuchen die Pauluslehre zu relativieren und ihn als einen zeitgemäßen Macho abzutun. Paulus selbst setzt den Apostelwert gleich mit dem Propheten: …wie es (Evangelium) nun offenbart ist seinen heiligen Aposteln und Propheten durch den Geist Eph 3:5
Also, alles was Paulus in Briefen lehrt, hat einen Offenbarungswert. 1Co 7:40 ich habe auch den Geist Gottes.
Falls anders, macht er dazu spezielle Bemerkung.
Was er bezüglich der Frau sagt, wiederholen andere Aposteln und die ganze Hl. Schrift. Weil das die göttliche Bestimmung ist.
Es ist schlimm, dass viele Christinnen auf den falschen FM-Weg verführt sind.
2Co 11:3 Ich fürchte aber, daß etwa, wie die Schlange Eva durch ihre List verführte, [also] auch euer Sinn verderbt und abgewandt werde von der Einfalt gegen den Christus. Denn wenn der, welcher kommt, einen anderen Jesus predigt, den wir nicht gepredigt haben, oder ihr einen anderen Geist empfanget, den ihr nicht empfangen habt, oder ein anderes Evangelium, das ihr nicht angenommen habt, so ertrüget ihr es gut.
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