Hätte sich ‘Humanae Vitae’ in Großbritannien durchgesetzt, würden jetzt dort Massenarbeitslosigkeit, Analphabetismus und ein Zusammenbruch von Recht und Ordnung herrschen.
Antikirche Werke des abgefallenen Priesters Peter De Rosa
(kreuz.net) Der britische Autor Peter De Rosa ist ein abgefallener Priester. Am 23. Juli bekam er Gelegenheit,
in der irischen Tageszeitung ‘The Herald’ sein Schicksal zu bejammern.
Bei dieser Gelegenheit erklärt
De Rosa, warum die kirchliche Ablehnung der chemischen oder mechanischen Zerstörung der menschlichen
Fruchtbarkeit ihn zur Aufgabe des Priestertums bewegt habe.
Seit seinem fünften Lebensjahr, habe er
davon geträumt, Priester zu werden – erklärt De Rosa. Mit 23 wurde er zum Priester geweiht.
Danach
studierte er weiter und wurde Professor.
Als Papst VI. in der Enzyklika ‘Humanae Vitae’ das kirchliche
Verbot der Empfängnisverhütung bestätigte, widersetzte sich De Rosa mit Leserbriefen in der Tageszeitung
‘London Times’ und im ‘Time Magazine’ dem päpstlichen Lehrschreiben.
Dann organisierte er einen Offenen
Brief britischer Priester. Über hundert Geistliche unterzeichneten. Als sein Bischof De Rosa aufforderte,
dessen Publikation aufzuschieben, lehnte er ab.
Am Schluß blieben noch die Namen von 55 Priestern auf
der Liste.
Er habe „keine Probleme“ mit dem Handeln der Bischöfe gehabt: „Sie leiten ein totalitäres
Regime, in dem der Papst absolute Macht innehält.“
Die Unterzeichner seien von ihren Bischöfen einzeln
aufgefordert worden, ihre Unterschrift zurückzunehmen.
Andernfalls wurden sie angeblich gezwungen, das
Priestertum aufzugeben: „Mein Bischof schlug vor, die Kosten für die Ausbildung zurückzuzahlen“ – behauptet
De Rosa.
Seine Diskussionen mit dem Erzbischof von Westminster, John Kardinal Heenan († 1975), seien
freundlich gewesen.
Dennoch habe der Kardinal „gedroht“, ihm keinen Lehrstuhl mehr zu geben, sollte De
Rosa dem Papst weiterhin „offen“ widersprechen.
Danach gab De Rosa seine öffentlichen Auftritt und Publikationen
auf: „Ich glaubte damals so sehr wie heute, daß das Verbot der Empfängnisverhütung eine Katastrophe
war.“
Die pastorale Erfahrung habe ihn gelehrt, daß ein Verbot der Empfängnisverhütung zu „ehelichem
Elend“ führe.
Zwei Jahre später, wurde De Rosa nach eigenen Angaben aus dem Priestertum „hinausgedrängt“.
Zu diesem Anlaß veranstaltete er eine Pressekonferenz und tischte dabei den Anwesenden das Märchen
von der Bevölkerungsexplosion auf. Er habe erklärt, daß die Weltbevölkerung drei Milliarden erreicht
habe und im Jahre 2000 auf sechs Milliarden ansteigen werde:
„Zu glauben, daß wir die menschliche Atomexplosion
durch sexuelle Abstinenz stoppen könnten, wäre gewesen, als ob wir vorgeschlagen hätten, den Ärmelkanal
mit einem Teelöffel auszuschöpfen.“
Hätte Großbritannien die Enzyklika von Paul VI. angenommen, hätte
sich die dortige Bevölkerung bis zum Jahr 2000 verdoppelt – so De Rosa:
„Es würden Massenarbeitslosigkeit,
Analphabetismus und ein Zusammenbruch von Recht und Ordnung vorherrschen.“
Zum Glück habe der „gesunde
Menschenverstand“ gesiegt – tröstet sich der abgefallene Priester.
Dann beklagt er sich, daß seine
Laisierung sehr schnell über die Bühne ging: „Ich stellte später fest, daß ich Priester hätte bleiben
können, wenn ich nur Kinder mißbraucht hätte.“
De Rosa war zum Zeitpunkt seines Abfalls 38jährig.
Der Abschied vom Priestertum war für ihn, wie er erklärt, eine Befreiung:
„Ich fühlte mich, als ob
ich einer 21jährigen Isolationshaft entkommen war. Ich war endlich ein freier Mann.“
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52 Lesermeinungen
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#51 Horst Metzker 18:38:33 | Donnerstag, 31. Juli 2008
Selbstmitleid und Vorwürfe sind es doch gerade, die Kreuz.net. hegt. Auf den Seiten dieses Schmuddelkatholizismus,
wird ein Alexander VI. auch noch der Stellvertreter Jesu auf Erden. Sagt dann jemand die Wahrheit, kann
es nicht richtig sein, weil nicht von einem Papst unterschrieben ist. Wir haben im Katholizismus ca. 10.000
Heilige. Die Zahl derer, die man zwischenzeitlich entheiligt hat, soll noch viel höher sein. (Ahnenforschung,
Archäoligie, Geschichte.) Tja, liebes Kreuz.net. Die Erde ist längst keine Scheibe mehr.
@ Protestant Kennen Sie auch den „Pfaffenspiegel“ von Otto v. Corvin? Sehr provozierend und etwas „derber“
als das Buch von de Rosa. Aber auch nicht ohne Wahrheit. Trotzdem manchmal sehr unterhaltsam.
Das Buch „Gottes erste Diener“… …von Peter de Rosa habe ich-glaube ich-mittlerweile schon dreimal
gelesen und mehrfach an Freund und Bekannte ausgeliehen. Ein Buch, das viele Fragen stellt- genauso, wie
es die meisten Christen tun-!Peter de Rosa zeigt die ganzen Widersprüche des päpstlichen Systems auf
von ihrem Beginn an!Päpste,Gegenpäpste,Gegen-Gegenpäpste,Widersprüche en masse (manchmal könnte man
laut lachen, wenn man das alles liest, aber eigentlich finde ich es gar nicht lustig)! Es zeigt ganz deutlich,
in welcher prekären Situation die röm.-kath. Kirche ist! Zum einen das „Regieren“ des Vatikans mit seinen
zum Teil nicht nachvollziehbaren Ideen-zum anderen die Basis, die alles andere tut, als irgendeinem Papst
zu gehorchen (auch wenn sie zum WJT oder anderen Veranstaltungen gehen)!Peter de Rosa trifft das Empfinden
der enttäuschten röm.-kath. Basis!
Jörg Guttenberger, Köln: De Rosa ist nicht abgefallen, sondern laisiert. Das ist ein grundlegender Unterschied.
Gibt es in der Redaktion keinen Kirchenrechtler? Das ist für viele Katholiken sekundär. Ich selbst bin
erst nach der Enzyklika Humane vitae ein wirklich Suchender geworden. Katholisch erzogen, in kath. Privatschulen
gebildet? und mehr wirtschaftlich orientiert als religiös-philosophisch, habe ichTradition unhinterfragt
vor Überzeugung gesetzt. Erst ganz langsam und mit zunehmendem Alter habe ich begonnen Fragen zu stellen.
Das war ein Lernprozess von Jahrzehnten. Ende der 80er Jahre habe ich auch de Rosa gelesen, was eine Flut
von kontroversiellen Büchern zur Folge hatte. Ich glaube nicht, dass Sie auch nur erahnen können, wieviele
Katholiken hinterfragen, womit sie indoktriniert wurden. Es sind nicht immer die Übelsten, die sich nach
langem Suchen vom kath. Glauben abwenden. Kreuz.net ist absolut kontraproduktiv. Was hier von den kreuznetlern
propagiert wird, ist einfach nur abschreckend. Würden alle VII Anhänger eliminiert, bliebe eine atomisierte
Sekte über.
#46 Florian Geyer 20:05:53 | Dienstag, 29. Juli 2008
in und mit der Kirche leiden wäre der Weg der Wahrheit und der Aufrichtigkeit. Sieht man dass in der
Familie alles drunter und drüber geht bleibt man trotzdem treu auch wenn die eigene Position die in dem
Fall wirklich die Wahrheit ist nicht gehört wird. Ginge man nach dem moral-logischen Edikt der Bruderschaft
wäre es auch legitim Lutheraner zu sein.
@ Spottgay ne jetzt nicht so richtig, eigentlich richtig nur wenns dukel is! @ Liebe Brüder und Schwestern
laßt uns sich beim Knalleph bedanken, der uns so eindeutig und immer wieder die Früchte des zweiten
Vaticanum zeigt! :)3
@ Spottgay Ich kann nur jemandem was übelnehmen den ich auch für voll nehme.Und das ist bei euch Blindchleichen
leider nicht der Fall. Sorry aber so ist es. Nunja, voll bin ich ab und zu! Dann brauchen wir doch etwas
Stacheldraht um deine Kette zu einem richtigen, vernüftigen Bußgürtel umzubauen! Und am besten gleich
einen Aufnahmeantrag zum Opus Dei mit dazugeben.Da ist das tragen von solchem „Schmuck“ doch üblich.
Hast recht etwas Stacheldraht ist bei dir wohl echt zuwenig!
#31 sportgayfan 18:27:29 | Dienstag, 29. Juli 2008
@Sozialkatholisch Ich kann nur jemandem was übelnehmen den ich auch für voll nehme.Und das ist bei euch
Blindchleichen leider nicht der Fall. Sorry aber so ist es. Dann brauchen wir doch etwas Stacheldraht
um deine Kette zu einem richtigen, vernüftigen Bußgürtel umzubauen! Und am besten gleich einen Aufnahmeantrag
zum Opus Dei mit dazugeben.Da ist das tragen von solchem „Schmuck“ doch üblich.
@ Spottgay ich habe unausversehen deinen Nicknamen falsch getippt, ich hoffe du nimmst mir das wenigstens
ein bischen übel! Dann brauchen wir doch etwas Stacheldraht um deine Kette zu einem richtigen, vernüftigen
Bußgürtel umzubauen!
sportgayfan Vielleicht können Sie sich mit der Feile ein paar Kerben reinfeilen. Aber aufpassen. Die
Verletzungen in dem Bereich und die scharfe Feile…!
Knalleph ist mal wieder zu blöd @ Spottgay du brauchst 52 Kettenglieder mit einem Kettenschloß und einem
Kreuz. Die großen Perlen könnte man mit etwas farbigen Bindfaden makieren!
LICHTREICHER ROSENKRANZ UM 18 UHR!!! gemeinsamer lcihtreicher Rosenkranz aller kreuznetler. Legt das Forum
eine Rosenkranzlänge lahm. Als Protest gegen die Sünde. Was auch immer Sünde sein mag – WIR sind dagegen!
Weitersagen!
UM 18 Uhr gehts fromm zu hier!!! gemeinsamer Sühnerosenkranz aller kreuznetler. Legt das Forum eine Rosenkranzlänge
lahm. Als Protest gegen die Sünde. Was auch immer Sünde sein mag – WIR sind dagegen! Weitersagen!
vitae humanae Schon das Postulat der „Geburtenkontrolle“ (…wer kontrolliert wenn oder was aus welchen
Motiven?) ist ideologisch motiviert, seit Th. R. Malthus. Verantworte Elternschaft mein ganz etwas anderes.
Bevölkerungsexplosion Man darf nunmal die menschlichen Erkenntnisse niemals über Gottes Gebote stellen,
so wurde schon Eva verführt, dann werdet ihr sein wie Gott!
Das Märchen? Das Märchen von der Bevölkerungsexplosion? Wieviele Menschen leben denn jetzt auf der
Erde? 6,8 Milliarden. Und im Jahre 2000 hatten wir 6 Milliarden, so wie Herr deRosa es eingeschätzt hatte!
Ich schätze übrigens sein Buch „Gottes erste Diener“ sehr. Einige Poster dieser Seite sollten es einmal
lesen. Es zeigt deutlich die Verbrechen und Lügen des Papsttums im Laufr der Jahrhunderte auf.
Absolute Macht? Tja. Wer hat denn schon mal einen „päpstlichen Gerichtsvollzieher“ gesehen, der sich
mit polizeilicher Hilfe den Zutritt zu Eheschlafzimmern verschafft, um den dort „verhütenden“ Paaren
ein Bußgeld abzupressen? Fehlanzeige. Also: „absolute Macht“??
Treue ist wichtig!!! 1. Es war einmal ein treuer Husar, Der liebt’ sein Mädchen ein ganzes Jahr, |: Ein
ganzes Jahr und noch viel mehr, Die Liebe nahm kein Ende mehr. :| 2. Der Knab’ der fuhr ins fremde Land,
Derweil ward ihm sein Mädchen krank, |: Sie ward so krank bis auf den Tod, Drei Tag, drei Nacht sprach
sie kein Wort. :| 3. Und als der Knab’ die Botschaft kriegt, Daß sein Herzlieb am Sterben liegt, |: Verließ
er gleich sein Hab und Gut, Wollt seh’n, was sein Herzliebchen tut. :| 4. Ach Mutter bring’ geschwind
ein Licht, Mein Liebchen stirbt, ich seh’ es nicht, |: Das war fürwahr ein treuer Husar, Der liebt’ sein
Mädchen ein ganzes Jahr. :| 5. Und als er zum Herzliebchen kam, Ganz leise gab sie ihm die Hand, |: Die
ganze Hand und noch viel mehr, Die Liebe nahm kein Ende mehr. :| 6. „Grüß Gott, grüß Gott, Herzliebste
mein! Was machst du hier im Bett allein?“ |: „Hab dank, hab Dank, mein treuer Knab’! Mit mir wird’s heißen
bald: ins Grab!“ :| 7. „Grüß Gott, grüß Gott, mein feiner Knab. Mit mir wills gehen ins kühle Grab.
|: „Ach nein, ach nein, mein liebes Kind, Dieweil wir so Verliebte sind.“ :| 8. „Ach nein, ach nein, nicht
so geschwind, Dieweil wir zwei Verliebte sind; |: Ach nein, ach nein, Herzliebste mein, Die Lieb und Treu
muß länger sein. :| 9. Er nahm sie gleich in seinen Arm, Da war sie kalt und nimmer warm; |: „Geschwind,
geschwind bringt mir ein Licht! Sonst stirbt mein Schatz, daß’s niemand sicht. :| …
Colombe de la paix Das ist immer so, mit den Wenn- und Hätte- Prognosen. Die taugen am Ende doch nicht
viel. Meistens geht es aus wie das Hornbeger Schießen, dass keine Munition zum verpulvern mehr da ist,
bevor…das Ereignis eintrifft
Aber… Hätte Großbritannien die Enzyklika von Paul VI. angenommen, hätte sich die dortige Bevölkerung
bis zum Jahr 2000 verdoppelt – so De Rosa: „Es würden Massenarbeitslosigkeit, Analphabetismus und ein
Zusammenbruch von Recht und Ordnung vorherrschen.“ Es sieht dort nun aber auch nicht besser aus !!